Pressemeldungen

15. November 2018

Nach Kabinettsbeschluss zu Diesel-Fahrverboten: Auch Treibhausgasminderungspflicht für Benzin und Diesel zügig verschärfen

Der Beschluss des Bundeskabinetts zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG), mit dem u.a. die Verhältnismäßigkeit flächendeckender Diesel-Fahrverbote gesetzlich definiert werden soll, ist nach Ansicht des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) nicht ausreichend für mehr Klima- und Umweltschutz im Verkehr. Entsprechende Gesetzesänderungen sollten nicht nur auf Stickstoffdioxidemissionen abzielen, sondern auf die Minderung aller verkehrsbedingten Emissionen. Der BDBe fordert daher eine zügige Anhebung der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) für alle in Verkehr gebrachten Kraftstoffe.
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13. November 2018

Beitrag europäischer Biokraftstoffe zu mehr Klimaschutz im Verkehr gesichert – BDBe: Potenzial von Bioethanol ausschöpfen

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) begrüßt, dass sich nach fast zweijähriger Verhandlungsdauer mit der heutigen Abstimmung des Europäischen Parlaments über die neue Erneuerbare-Energien-Richtlinie eine Perspektive für die Hersteller zertifiziert nachhaltiger Biokraftstoffe bietet. Der Mindestanteil erneuerbarer Energien im Verkehr soll von 10,0 auf 14,0 Prozent im Jahr 2030 steigen. Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse und somit auch Bioethanol aus Zuckerrüben und Futtergetreide können auch weiterhin einen Beitrag von bis zu 7,0 Prozent hierzu leisten.
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9. Oktober 2018

Neue EU-weite Kraftstoffkennzeichnung tritt in Deutschland nicht rechtzeitig in Kraft

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) bedauert, dass die ab dem 12. Oktober 2018 verpflichtend in allen EU-Mitgliedstaaten einzuführenden neuen Kraftstoffkennzeichnungen noch nicht an deutschen Tankstellen und neuen Kraftfahrzeugen angebracht werden. Für die nationale Umsetzung einer entsprechenden EU-Vorgabe ist die Anpassung einer Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (10. BImSchV) erforderlich, die noch nicht vorliegt. Somit wird Deutschland im Gegensatz zu seinen europäischen Nachbarn die Umsetzungsfrist versäumen.
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10. September 2018

Geplante Nationale Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) blendet nachhaltige Biokraftstoffe komplett aus

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass bei der geplanten Zusammensetzung der Expertenkommission der Bundesregierung zur „Zukunft der Mobilität“ (NPM) der entscheidende Beitrag der Biokraftstoffe zur CO2-Minderung im Verkehr verkannt wird. Das zeigt der Umstand, dass das für erneuerbare Energie aus Biomasse zuständige Bundeslandwirtschaftsministerium weder im geplanten Lenkungskreis, noch in der beratenden Kommission oder den verschiedenen Arbeitsgruppen unter Federführung des Bundesverkehrsministeriums vertreten sein soll. Norbert Schindler, Vorsitzender des BDBe, kritisiert darüber hinaus die voreilige thematische Festlegung der sechs Arbeitsgruppen und die Konzentration auf die Automobil- und Elektroindustrie: „Diese Nationale Plattform ignoriert die Emissionen von 46 Millionen Autos auf Deutschlands Straßen und beschränkt die Zukunft der Mobilität technologisch. Sie ist komplett elektrifiziert.“
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28. Juni 2018

Marktdaten 2017 veröffentlicht – Zunahme des Super E10-Verbrauchs, aber weniger Bioethanol im wachsenden Benzinmarkt

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass er die Marktdaten 2017 für die Produktion von zertifiziert nachhaltigem Bioethanol für Kraftstoffanwendungen veröffentlicht hat. Die Produktion in Deutschland erreichte im Jahr 2017 rund 0,67 Millionen Tonnen, was gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang um 8,8 Prozent entspricht. Der Verbrauch sank leicht um knapp 2,0 Prozent auf rund 1,15 Millionen Tonnen. Positiv ist eine Zunahme des Absatzes von Super E10 und die weitere Verbesserung der Treibhausgasbilanz heimischen Bioethanols: Dieser hat – zuletzt amtlich festgestellt für das Jahr 2016 - die CO2-Emissionen im Vergleich zu fossilem Benzin um 75 Prozent gesenkt. Für das laufende Jahr erwartet der BDBe eine positive Entwicklung beim Bioethanolverbrauch, weil sich die seit Anfang 2017 angehobene Verpflichtung der Mineralölunternehmen zur Minderung der Treibhausgasemissionen aller Kraftstoffe im Markt auswirken dürfte.
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14. Juni 2018

Kompromiss für die Zukunft europäischer Biokraftstoffe nach 2020 – Bioethanol bleibt wesentlicher Baustein für mehr Klimaschutz

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass die seit Februar kontrovers über die Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie verhandelnden Parteien einen Kompromiss gefunden haben. Verhandlungsführer der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und des EU-Ministerrates haben sich am 14.06.2018 auf eine Anhebung des Mindestanteils erneuerbarer Energien im Verkehr von 10 Prozent im Jahr 2020 auf 14 Prozent im Jahr 2030 geeinigt. Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse sollen dabei auch in Zukunft einen entscheidenden Beitrag leisten. Entgegen früherer Vorschläge von Parlament und Kommission soll dabei die bisherige Obergrenze von 7 Prozent grundsätzlich weiterhin gelten.
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13. April 2018

Stefan Walter neuer Geschäftsführer bei der Bioethanolwirtschaft

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass der Vorstand des BDBe mit Wirkung ab dem 13.04.2018 Rechtsanwalt Stefan Walter zum Nachfolger des langjährigen Geschäftsführers Dietrich Klein berufen hat.
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12. April 2018

Klimaschutzpotenzial von zertifiziert nachhaltigem Bioethanol aus Deutschland stärker nutzen

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) fordert, das Klimaschutzpotenzial von Biokraftstoffen in der Klimaschutz- und Mobilitätspolitik der Bundesregierung stärker zu berücksichtigen. Nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hatten Biokraftstoffe im Jahr 2016 knapp 77 Prozent geringere Treibhausgasemissionen als fossile Kraftstoffe. Durch den Einsatz von Biokraftstoffen anstelle fossiler Kraftstoffe wurden 2016 in Deutschland der BLE zufolge rund 7,3 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent vermieden.
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21. März 2018

Absatz und Produktion von Bioethanol 2017 gesunken – Höhere CO2-Einsparung mit Super E10 notwendig

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass in Deutschland der Absatz von Bioethanol im Benzin im Jahr 2017 um knapp 2 Prozent auf 1,15 Mio. Tonnen gesunken ist. Die deutsche Bioethanolproduktion erreichte nur 0,67 Mio. Tonnen, das entspricht einem deutlichen Rückgang um 8,8 Prozent. Grund dafür war der stagnierende Absatz von Super E10.
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