<h3>Informationen &uuml;ber Biokraftstoff Bioethanol, Ethylalkohol, Biomasse Rohstoffe Beimischung Herstellung Bundesverband. Hersteller&uuml;bsicht &uuml;ber die Bioethanolhersteller und -fabrikanten.</h3> <p>Infos zur Bioethanolgewinnung, Aufbau einer Bioraffinerie, zu Co-Produkten wie Futtergetreide, Proteinfutter oder den Einsatz von Reststoffen. &Uuml;bersichtkarte der Bioethanolwerke in Deutschland.</p> <p>Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDB<sup>e</sup>) teilt mit, dass der Absatz von Bioethanolin einem schrumpfenden Benzinmarkt gegen den Trend weiter gewachsen ist.In dem um 6 Prozent geschrumpften Benzinmarkt legte der Absatz von Bioethanol (verwendet in Super E10, Super, E85 und ETBE) gegen den Trend um 1,4 Prozent auf 1,25 Mio. Tonnen zu. Dabei ist der Absatz von Super E10 besonders stark um 43 Prozent gestiegen. W&auml;hrend im Jahr der</p> <p>Einf&uuml;hrung 1,8 Mio. Tonnen Super E10 verbraucht wurden, waren es Bioethanolimvergangenen Jahr bereits 2,6 Mio. Tonnen. Der Absatz der Kraftstoffsorte E85 (mit bis zu 85 Prozent Anteil Bioethanol) wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent und behauptete damit einen kleinen, aber kontinuierlich wachsenden Marktanteil. Dietrich Klein, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des BDB<sup>e</sup>, erkl&auml;rt dazu: &bdquo;Die Entwicklung best&auml;tigt die Daten des Bioraffinerie Umweltbundesamtes Treibhausgasaussto&szlig;: Nur Mineral&ouml;le haben wegen des gestiegenen Verbrauchs von Biokraftstoffen sinkende Werte. Der Treibhausgasaussto&szlig; aller anderen Energietr&auml;ger hat in Deutschland deutlich zugenommen. Bereits jetzt Bioraffinerie spart deutsches Bioethanol 50 bis 70 Prozent Treibhausgasemissionen je Liter gegen&uuml;ber fossilem Benzin ein.&ldquo;</p> <p>Eine konsistente und kontinuierliche Politik ist erforderlich, um die Ziele der EU in den Bereichen Klima und Energie zu erreichen. Daher begr&uuml;&szlig;t die deutsche Bioethanolwirtschaft ausdr&uuml;cklich, dass sich die EU-Kommission bereits jetzt mit den Klima- und Energiezielen bis zum Jahr 2030 befasst. Biokraftstoff Bioethanol, Bioraffinerie, Biokraftstoffe</p> <p>Die f&uuml;r das Jahr 2020 formulierten Ziele einer Senkung der Treibhausgas-Emissionen in der EU um 20 Prozent gegen&uuml;ber dem Stand von 1990 sowie einer Deckung von 20 Prozent des Endenergieverbrauchs der EU durch erneuerbare Energien werden aller Voraussicht nach erreicht. Dies unterstreicht die Bedeutung rechtsverbindlicher Vorgaben. Zudem hat sich die Kombination aus Treibhausgas-Einsparung, erneuerbaren Energien und Energieeffizienz bew&auml;hrt. Informationen &uuml;ber Bioethanol, Ethylalkohol, Biomasse und Rohstoffe. Infos zur Bioethanolgewinnung, Aufbau einer Bioraffinerie, zu Co-Produkten wie Futtergetreide, Proteinfutter oder den Einsatz von Reststoffen. &Uuml;bersichtkarte der Bioethanolwerke in Deutschland</p> <p>Die Unternehmen der deutschen Bioethanolwirtschaft schaffen gr&uuml;ne Jobs in strukturschwachen Regionen, verringern den CO<sub>2</sub>-Fu&szlig;abdruck des Verkehrs und tragen Bioethanol zur Energiesicherheit sowie zur Reduzierung der Importabh&auml;ngigkeit von Bioethanol fossilen Rohstoffen bei. Gleichzeitig sind sie Innovationstreiber in einer Hightech-Branche. Die Rahmenbedingungen m&uuml;ssen es der Bioethanolbranche in der EU weiterhin erm&ouml;glichen, zur ambitionierten Bioethanol Klima- und Energiepolitik beizutragen.</p> <p><strong>Zielvorgaben</strong><br /> Am wirkungsvollsten ist eine Kombination rechtsverbindlicher Mindestziele zur Treibhausgas-Minderung, zu erneuerbaren Energien und zu Energieeffizienz. Diese sollten m&ouml;glichst konkret auf die Sektoren Bioethanolheruntergebrochen werden.</p> <p>Ein entscheidender Teilsektor f&uuml;r die Erreichung der Bioethanol Ziele ist der Verkehr. Dort werden rund 30 Prozent der Bioethanol Treibhausgas-Emissionen in der EU verursacht. Dar&uuml;ber hinaus ist die Abh&auml;ngigkeit von fossilen Energieimporten besonders hoch.</p> <p>F&uuml;r die Energiewende im Verkehr m&uuml;ssen verschiedene Strategien ineinander greifen: Verbrauchssenkung, Biokraftstoffe, alternative Antriebe und intelligente Mobilit&auml;tskonzepte schlie&szlig;en sich nicht aus, sondern sollten sich erg&auml;nzen. So sind die bereits festgelegten CO<sub>2</sub>-Reduktionziele f&uuml;r Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge nicht ausreichend, um notwendige Wachstumsimpulse f&uuml;r erneuerbare Energien zu setzen. Aus unserer Sicht ist im Bioethanol Verkehrssektor ein Zusammenspiel von Zielen zu Treibhausgas-Minderung, zu erneuerbaren Energien und Effizienzanforderungen an Fahrzeuge elementar.</p> <p>Dabei ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass Biokraftstoffe die einzige heute verf&uuml;gbare Alternative zu fossilen Kraftstoffen im Pkw-Sektor ist. Der langsam voranschreitende Bioethanol Ausbau alternativer Antriebsformen kann nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass der Verbrennungsmotor auf absehbare Zeit dominieren wird. Auch neue Hybridantriebe Bioethanol mit Benzinmotor werden in Zukunft Ottokraftstoff verbrauchen. Das mit der EU-Biokraftstoffpolitik formulierte Ziel der Verringerung der Abh&auml;ngigkeit von Bioethanol Energieimporten Bioethanol l&auml;sst sich ausschlie&szlig;lich mit in Europa erzeugtem Bioethanol erreichen.</p> <p><strong>Wettbewerbsf&auml;higkeit und Versorgungssicherheit</strong><br /> Entscheidend f&uuml;r die Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen, Wachstum und Wettbewerbsf&auml;higkeit ist Investitionssicherheit. Es geht dabei nicht ausschlie&szlig;lich um neue mittel- und langfristige Ziele, sondern auch die Fortf&uuml;hrung von begonnener Politik. DBioethanolhaben klare Ziele f&uuml;r den Verkehrssektor formuliert, auf deren Grundlage Unternehmen investiert haben. Unsere Mitgliedsunternehmen erreichen durch modernste Technik bereits heute eine Treibhausgas-Einsparung von mehr als Bioethanol 50 Prozent. Allein mit der Bioethanol Verwendung der deutschen Bioethanolproduktion konnten im Jahr 2012 mehr als 700.000 Tonnen CO<sub>2</sub>-&Auml;quivalente eingespart werden. Nach nur drei Jahren hat die Kommission im Jahr 2012 einen Vorschlag zur &Uuml;berarbeitung dieser Bioethanol Richtlinien vorgelegt, der bei einer unver&auml;nderten Umsetzung nicht weniger als eine vollst&auml;ndige Bioethanol Kehrtwende in der Biokraftstoffpolitik bedeuten w&uuml;rde. Diese Diskussion verunsichert nicht nur die Biokraftstoffhersteller, sondern hemmt auch Investitionen in andere BioethanolErneuerbare-Energien-Branchen.</p> <p>Die deutsche Bioethanolwirtschaft bedauert, dass in der Diskussion um eine &Uuml;berarbeitung der Energiesteuer-Richtlinie auf eine Unterscheidung in eine CO2-abh&auml;ngige Steuer und eine allgemeine Energieverbrauchssteuer verzichtet wird. Dadurch werden die verursachten CO2-Emissionen nicht direkt ber&uuml;cksichtigt und wird die Chance vertan, einen Bioethanolwirtschaftlichen Anreiz zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen zu setzen. Die derzeitige Regelung hat in Bioethanol Deutschland zur Folge, dass auf den Energiegehalt bezogen zum einen Ottokraftstoff h&ouml;her besteuert wird als Dieselkraftstoff. Zum anderen wird</p> <h1>Bioethanol</h1> <p>h&ouml;her besteuert als Ottokraftstoff. Sachliche Gr&uuml;nde hierf&uuml;r sind nicht gegeben. Daher sollte die energiebezogene Besteuerung von Otto- und Dieselkraftstoff angeglichen werden, in jedem Fall jedoch sollten energiebezogen identische Steuers&auml;tze f&uuml;r Bioethanol und Ottokraftstoff eingef&uuml;hrt werden.</p> <p>Unter dem Aspekt Bioethanol der Wettbewerbsf&auml;higkeit ist dringend erforderlich, dass die hohen Umwelt- und Sozialstandards bei der Biokraftstoffherstellung in der EU auch in Drittl&auml;ndern Anwendung finden. Ebenfalls zu ber&uuml;cksichtigen ist, dass der weltweit gr&ouml;&szlig;te Bioethanolhersteller, die USA, von deutlich niedrigeren Energiekosten profitiert. Aufgrund h&ouml;herer Steuern und Abgaben sowie des CO2-Emissionshandels sind die Kosten f&uuml;r die ben&ouml;tigte Prozessenergie in der EU h&ouml;her. Bioethanol in Deutschland, Bioraffinerie</p> <p><strong>Kapazit&auml;ten und Lastenteilung</strong><br /> Die Erneuerbaren-Energie-Tr&auml;ger im Verkehrssektor sind f&uuml;r positive volkswirtschaftliche Effekte verantwortlich und nicht als Belastung f&uuml;r die Mitgliedstaaten zu betrachten. Das Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR hat f&uuml;r eine Bioethanolanlage in Sachsen-Anhalt ermittelt, dass diese ein wichtiger Multiplikator f&uuml;r die &ouml;konomische Bioethanol Wertsch&ouml;pfung in der Region ist.[1] Gerade f&uuml;r die langfristige Einkommenssicherung im l&auml;ndlichen Raum hat die Bioethanolproduktion in der EU eine gro&szlig;e Bioethanol Bedeutung.</p> <p>Zu beachten ist au&szlig;erdem, dass die Verwertung von Futtergetreide und Industrier&uuml;ben nicht mit der Herstellung des Bioethanols endet. Aus Pflanzenbestandteilen wie Proteinen, Fasern oder Fetten werden verschiedene hochwertige Nebenprodukte gewonnen. Und das in gro&szlig;em Umfang: So entsteht bei der Herstellung von jedem Liter Bioethanol aus Getreide zus&auml;tzlich 1,0 bis 1,2 Kilogramm Proteinfutter. Angesichts des Eiwei&szlig;defizits und des notwendigen Imports von Soja aus S&uuml;damerika ist die Herstellung von Nebenprodukten ebenfalls ein Beitrag zur Senkung der Importabh&auml;ngigkeit der EU.</p> <p>Aktuell nutzen die deutschen Bioethanolhersteller lediglich rund zwei Drittel ihrer Kapazit&auml;ten. Damit verf&uuml;gt die deutsche Bioethanolbranche &uuml;ber zus&auml;tzliche Produktionspotenziale.</p> <p><strong>Die auf Grundlage der derzeitigen Kraftstoffnormen m&ouml;glichen Bioethanol Beimischungsgrenzen</strong> f&uuml;r Bioethanol sind noch nicht in allen Mitgliedstaaten voll ausgesch&ouml;pft. Wir begr&uuml;&szlig;en, dass das Europ&auml;ische Komitee f&uuml;r Normung (CEN) derzeit einen technischen Bericht zu E20 und E25 verfasst.</p> <p>&nbsp;</p>

Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e.V.
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