<h1>Bioethanol-Herstellung Biosprit aus nachwachsenden Rohstoffen</h1> <h1>Agrosprit aus nachwachsenden Rohstoffen in einer Bioraffinerie</h1> <p>Agrosprit oder Biosprit wird Herstellung aus nachwachsenden Rohstoffen und kommt im Kraftstoffsektor zum Einsatz. Chemisch geh&ouml;rt es zur Gruppe der Alkohole, die Bezeichnung Ethylalkohol wird synonym verwendet. Bioraffinerie</p> <p>Als Alternative zu fossilem Benzin ist Biosprit oder auch Agrosprit weltweit f&uuml;hrend und entwickelt sich auch in Deutschland zu einem wichtigen Element der nachhaltigen Mobilit&auml;t, Agrosprit beigemischt zu konventionellem Benzin oder als E85-Kraftstoff f&uuml;r Flex-Fuel-Fahrzeuge (FFV).</p> <p>Biosprit auch Agrosprit genannt kann aus verschiedenen Pflanzen und pflanzlichen Teilen hergestellt werden:</p> <ul> <li>aus zuckerhaltigen Pflanzen wie Zuckerr&uuml;ben und Zuckerrohr</li> <li>aus st&auml;rkehaltigen Pflanzen wie Getreide, Kartoffeln und Mais</li> <li>aus zellulosehaltigen Rohstoffen wie z. B. Holz</li> </ul> <p>In Deutschland werden haupts&auml;chlich Futtergetreide und Zuckerr&uuml;ben als Rohstoffe genutzt.</p> <p><strong>1. Schritt: Gewinnung des Ausgangsstoffes</strong><br /> F&uuml;r die Weiterverarbeitung wird die als Rohstoff dienende Biomasse vorbehandelt:</p> <h3>Die Kohlenhydrate in st&auml;rke- und zellulosehaltige Pflanzen m&uuml;ssen erst enzymatisch aufgeschlossen werden. Daf&uuml;r werden die Pflanzen zerkleinert und mit Verfl&uuml;ssigungs- und Verzuckerungsenzymen zu einer Glukosel&ouml;sung umgewandelt.</h3> <ul> <li>Auch zuckerhaltige Pflanzen werden unter der Zugabe von Wasser zum sogenannten Rohsaft verfl&uuml;ssigt.</li> </ul> <p>Ausgangsstoffe sind dann die so genannte <u>Maische</u> bei st&auml;rkehaltigen Pflanzen wie Getreide, und Dick- oder D&uuml;nnsaft sowie <u>Melasse </u>bei Zuckerr&uuml;ben oder Zuckerrohr.</p> <p><strong>Schritt: Zugabe Agrosprit von Hefe und/oder Bakterien (Fermentation)</strong><br /> Die alkoholische Agrosprit G&auml;rung ist die Umwandlung von Kohlenhydraten zu Alkohol und Kohlendioxid durch die Enzyme von Mikroorganismen oder Hefen. Die Rohstoffe fermentieren solange automatisch zu Alkohol, bis der in der Pflanze enthaltende Zucker verbraucht ist oder die maximal m&ouml;gliche Alkoholkonzentration erreicht ist.</p> <p><strong>3. Schritt: Destillation und Agrosprit Entw&auml;sserung von Bioethanol</strong><br /> Nach dem G&auml;rprozess werden durch eine erste Destillation ein Ethanol-Wasser-Gemisch (Ethylalkohol) und ein vom Alkohol befreiter R&uuml;ckstand (Schlempe) voneinander getrennt. Die Schlempe ist ein wichtiges Nebenprodukt des Destillationsvorgangs.</p> <p>Um den Treibstoff Bioethanol zu erhalten, Agrosprit muss dem Ethylalkohol das Wasser entzogen werden (sog. Absolutierung). Damit Ethanol mit Benzin dauerhaft vermischt bleibt, werden &ndash; abh&auml;ngig von der Temperatur &ndash; Reinheiten zwischen 99,5 und 99,9 % ben&ouml;tigt. Um dies zu erreichen, werden mehrere Destillationsschritte hintereinander geschaltet (sog. Rektifikation). Bei diesem thermischen Trennverfahren wird der leichter in Gasform &uuml;bergehende Alkohol durch Verdampfung vom Wasser getrennt. Der Dampf wird anschlie&szlig;end kondensiert und durch ein Molekularsieb gereinigt, so dass Ethanol mit einem Reinheitsgrad von &uuml;ber 99 Grad entsteht. BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, BIOETHANOL, Agrosprit</p> <div> <p>ethanol als treibstoff vor- und nachteile</p> <div> <p>e25 benzin</p> <p>bioethanol herstellung</p> <p>e10 oktan</p> <p>ethanol statt benzin</p> </div> <p>&nbsp;</p> <p>ethanol benzin mischen</p> <p>ethanol freies benzin</p> <p>super benzin</p> </div> <div> <p>e25 benzin</p> </div> <p><strong>R&uuml;ckblick</strong><br /> <strong>Die von neutralem Grundalkohol durch Destillation von Rohspiritus war in Deutschland um das Jahr 1850 technisch ausgereift. Biosprit </strong></p> <p>1860 verwendete Nikolaus August Otto in den Prototypen seines Verbrennungsmotors Ethanol als Kraftstoff. Auch Henry Ford glaubte an Ethanol als Treibstoff der Zukunft und konzipierte rund 50 Jahre sp&auml;ter sein legend&auml;res T-Modell mit Bioethanolantrieb. In Deutschland wurde Bioethanol in Form von ETBE bereits seit 1925 als Mittel zur Erh&ouml;hung der Klopffestigkeit eingesetzt.</p> <p>Bioethanol Herstellung, Bioraffinerie, nachwachsenden Rohstoffen, Biokraftstoff, Zuckerr&uuml;ben und Zuckerrohr, st&auml;rkehaltige Pflanzen, Getreide, Kartoffeln, Mais, zellulosehaltigen Rohstoffe, Holz, Biosprit, Agrosprit</p>

Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e.V.
#

Bioethanol

Bioethanol wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Chemisch gehört es zur Gruppe der Alkohole, die Bezeichnung Ethylalkohol wird synonym verwendet. Der Zusatz „Bio“ bezieht sich auf die Rohstoffe, d.h. deren Herkunft aus Biomasse. Mitunter werden alle Arten von Biokraftstoffen als „Biosprit“ oder „Agrosprit“ bezeichnet. Sprachlich sind diese Bezeichnungen eigentlich nur für den „Sprit“ (Kurzform von Spiritus = Alkohol, Weingeist) Bioethanol und nicht für Biodiesel aus Pflanzenöl richtig.

Als Alternative zu fossilem Benzin ist Bioethanol weltweit führend und entwickelt sich auch in Deutschland, beigemischt zu fossilem Benzin, zu einem wichtigen Element der nachhaltigen Mobilität.

Bioethanol kann aus verschiedenen Pflanzen und pflanzlichen Teilen hergestellt werden:

  • aus zuckerhaltigen Pflanzen wie Zuckerrüben und Zuckerrohr
  • aus stärkehaltigen Pflanzen wie Getreide, Kartoffeln und Mais
  • aus zellulosehaltigen Rohstoffen wie z. B. Stroh und Holz

In Deutschland werden hauptsächlich Futtergetreide und Industrierüben als Rohstoffe genutzt. Industrierüben sind Zuckerrüben, die nicht in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden. Futtergetreide wird aus Qualitätsgründen nicht in der Lebensmittelproduktion verwendet (z.B. die Sorten Triticale oder Futterweizen). Aus Mais- und Weizenstroh wird in Deutschland in einer Demonstrationsanlage in Bayern seit 2012 Zellulose-Ethanol hergestellt.


Auf dieser Website verwenden wir Cookies. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern. Wenn Sie auf "Alle Cookies erlauben" klicken, stimmen Sie der Speicherung von allen Cookies auf diesem Gerät zu. Unter "Auswahl erlauben" haben Sie die Möglichkeit, einzelne Cookie-Kategorien zu akzeptieren. Unter "Informationen" finden Sie weitere Informationen zu den Cookie-Einstellungen.

Notwendige Cookies helfen dabei, eine Webseite nutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriff auf sichere Bereiche der Webseite ermöglichen. Die Webseite kann ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren.

Mit diesem Cookie erlauben Sie das Einbinden von Google Maps und Videos von YouTube .
Es gilt die Datenschutzerklärung von Google.