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Studien und Fachliteratur

Synopse aktueller Modelle und Methoden zu indirekter Landnutzungsänderung (ILUC)
IFEU Institut Heidelberg

Indirekte Landnutzungsänderungen (indirect land use change – ILUC) sind ein vieldiskutiertes Thema bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen. Es existieren bereits zahlreiche Modelle zur Ermittlung von ILUC. Wie eine Analyse der wichtigsten Modelle durch das Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) nun zeigt, ist keines dieser Modelle in der vorliegenden Form geeignet, indirekte Landnutzungsänderungen sachgerecht zu evaluieren.

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Ölwechsel: Biokraftstoffe und nachhaltige Mobilität
von Uwe Lahl

 
   
   
   
150 Jahre nach der ersten Ölbohrung neigt sich das Erdölzeitalter dem Ende zu. Peak-Oil steht an; offen ist allerdings, ob Biomasse, Gas oder Kohle den Treibstoff der Zukunft darstellen werden. Der Autor, Ministerialdirektor im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, untersucht die Risiken und Chancen, die eine globale Biomassewirtschaft aufweist. Teil eines Zukunftkonzeptes „Nachhaltige Mobilität“ ist der Wechsel der Rohstoffbasis für die Kraftstoffe der Zukunft: der Ölwechsel auf Biomasse.

 

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Europäisches Bioethanol aus Getreide und Zuckerrüben -
eine ökonomische und ökologische Analyse
(Zuckerindustrie Band 133/2008 bzw. 134/2009)

Vor dem Hintergrund des Entwurfs einer Richtlinie „zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen“ der EU-Kommission analysieren Prof. Dr. Markwart Kunz und Dr. Ingo Klenk (Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt) Nachhaltigkeit und Klimabilanz von Biokraftstoffen. Im ersten Teil zeigen die Autoren die entscheidene Bedeutung der Einbeziehung von Nebenprodukten für die ökologische und ökonomische Bewertung von Biokraftstoffen. Im zweiten Teil des Beitrags liefern sie eine Analyse von Alternativkonzepten wie Wasserstoff- und Elektroautos im Vergleich zum Einsatz von Bioethanol aus Getreide und Zuckerrüben im Verkehrssektor.
Im dritten Teil der Studie nehmen die Autoren Marten Keil, Markwart Kunz und Marco Veselka eine Kosten-Nutzen-Analyse von Bioethanol und verschiedener anderer Bioenergiepfade vor.

Download Studie Teil I und II (PDF, 2 MB)

Download Studie Teil III (PDF, 1 MB)

Download Zusammenfassung (PDF, 35 KB)


 

 

Aus Idee wird Alltag – E 85 ab sofort „normal“ im Tank beim Regierungspräsidium Gießen

Die Benutzung von Bioethanol-Dienstfahrzeugen gehört künftig zum normalen Alltag beim Regierungspräsidium Gießen. „Auftrag erfüllt“ heißt es also für die Projektgruppe Bioethanol, welche innerhalb von drei Jahren Bioethanol als alternativen Kraftstoff für Dienstwagen in der Behörde salonfähig gemacht hat.  Seit November 2005 wurden insgesamt 41 Flexifuel-Fahrzeuge, die wahlweise mit Bioethanol-Gemisch oder mit Superbenzin betankt werden können, probeweise in den Fuhrpark aufgenommen. Damit ist das Regierungspräsidium Gießen deutschlandweit Vorreiter in der Einführung von Bioethanol in der öffentlichen Verwaltung. 

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Die am 20. August 2008 veröffentlichte Studie „Bioenergie aus Getreide und Zuckerrüben: Energie- und Treibhausgasbilanzen" des renommierten Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU) stellt die klimapolitische Bewertung von Bioethanol und die unter dem Stichwort „Teller oder Tank" geführte Diskussion um Nutzungskonkurrenzen zwischen Nahrungsmitteln und Biokraftstoffen auf eine neue Grundlage.

 

 

 

Download deutsche Version (0,5 MB)

Download English Version (0,5 MB)

 

 

 


 

 

 

 
   
   
   

Als Beitrag zur Versachlichung der Diskussion über Biokraftstoffe haben die EU-Bauern- und Genossenschaftsverbände COPA&COGECA die aus der Anlage ersichtliche Broschüre mit Fragen und Antworten zum Thema Biokraftstoffe veröffentlicht.

 

 

 

Download (3 MB)

 

 

 


 

 

 Studien zu Biokraftstoffen

 

 

Biokraftstoffe und Entwicklungsländer

Studien der GTZ über den Nutzen von Biokraftstoffen in

Die Studien betrachten neben ökonomischen Variablen auch  ökologische und soziale Nachhaltigkeitsaspekte.

Biokraftstoffe in Deutschland und Europa

Biokraftstoffe weltweit

  • Konferenzhandreichung (0,2 MB) "Kraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen – Globale Potenziale und Implikationen für eine nachhaltige Landwirtschaft und Energieversorgung im 21. Jahrhundert" des BMELV vom 16./17. Mai 2006


 

Überblick Biokraftstoffverbrauch in der EU 2005-06

Das von der EU-Kommission unterstützte Projekt

EurObserv’ER" hat einen Überblick über den Biokraftstoffverbrauch in der EU in den Jahren 2005 und 2006 herausgegeben. Im untersuchten Zeitrahmen hat der Biokraftstoffverbrauch europaweit um knapp 80 % zugenommen. Neben der Veröffentlichung von Statistiken zum Biokraftstoffverbrauch sowie der Bioethanolproduktion gibt die Untersuchung einen Überblick über die wichtigsten europäischen und nationalen Rahmenbedingungen zur Biokraftstoffförderung.

Der Artikel ist in der Zeitschrift

Systèmes Solaires" in französischer und englischer Sprache erschienen.

Download (1,7 MB)

 


 

 

 
   
   
   
Dissertation "Die Bioethanolproduktion" von Oliver Henniges

In dieser umfassenden Dissertation wird die Wettbewerbsfähigkeit der Bioethanolproduktion aus nationaler und internationaler Sicht untersucht.

U.A. werden Produktionskosten, Flächenpotenziale und CO2-Reduktionskosten analysiert.

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Eckpunktepapier der Verbänder der deutschen Biokraftstoffwirtschaft

Die Verbände der deutschen Biokraftstoffwirtschaft

 

Deutscher Bauernverband (DBV), die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP), Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB) und der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB)  stellen  ihre Vorschläge für eine perspektivisch ausgewogene Biokraftstoffstrategie vor:

Deutsche Fassung (40 KB)

english version (40 KB)

 

 

 

Studie der Universität Hohenheim "Rohstoffverfügbarkeit für die Produktion von Biokraftstoffen in Deutschland und in der EU-25"

 
   
   
   
Die Studie befasst sich mit den Auswirkungen des  Biokraftstoffquotengesetzes und kommt zu dem Schluss, dass Bioethanol derzeit die einzige verfügbare Biokraftstofftechnologie ist, die schnell ausbaufähig ist und erhebliche Potenziale bietet.
Die Berechnungen führen zu dem Ergebnis, dass die Biokraftstoffquoten für Biodiesel und Bioethanol gleichzeitig erfüllt werden können. Im Jahr 2010 können in Deutschland neben etwa 5 % Biodieselquote 15 % Bioethanolquote und im Jahr 2020 sogar 8 % Biodieselquote und über 40 % Bioethanolquote erreicht werden. Die Rohstoffversorgung für Bioethanolanlagen ist nach den Ergebnissen der Studie gewährleistet, da zukünftig das Potenzial an agrarischen Rohstoffen für die Bioethanolproduktion in Deutschland und in der EU-25 zunehmen wird. Rohstoffressourcen mit hoher Verfügbarkeit sind Getreide und Zuckerrüben neben feuchter Biomasse für Biogasanlagen. Wenn also ein höherer Anteil von Biokraftstoffen angestrebt werden soll, kann das zunächst nur über Bioethanol als ETBE, Beimischung oder Reinkraftstoff erfolgen.

Download der Studie:

Deutsche Fassung (270 KB)

english version (164 KB)


Studie des ifo-Instituts, München
- mit Unterstützung der Landwirtschaftlichen Rentenbank (www.rentenbank.de) -

Das Münchener ifo-Institut kommt anhand einer Input-Output-Rechnung zu dem Schluss, dass die Verwendung von Bioethanol aus deutscher Produktion positive Auswirkungen auf die deutsche Volkswirtschaft hat.
Bis zum Jahr 2010 erwartet die Bioethanolbranche eine Verdreifachung der inländischen Erzeugung gegenüber dem Jahr 2007 auf einen Produktionswert von ca. 1,1 Mrd. Euro. Dieser Wertschöpfung liegt eine gesamtwirtschaftliche Produktionsleistung von insgesamt 3,7 Mrd. Euro zugrunde. Von der Investitionsleistung der deutschen Bioethanolbranche profitieren auch andere Marktteilnehmer: etwa 31.000 Menschen finden eine Beschäftigung, und die öffentlichen Haushalte können mit Mehreinnahmen in Höhe von 1,67 Mrd. Euro rechnen.

Download der Studie (217 KB)


 

 

Bioethanol als Kraftstoff - Band 21 der FNR-Schriftenreihe

 
   
   
   
Die Studie "Bioethanol als Kraftstoff" von méo consulting ist 2003 erschienen und befasst sich mit der Verwendung von Ethanol und Methanol aus nachwachsenden Rohstoffen im chemisch-technischen und im Kraftsoffsektor unter besonderer Berücksichtigung von Agraralkohol. Die Studie steht auf den Internetseiten der FNR kostenfrei zum Download bereit (ca. 3 MB).

Ein weiterführender Artikel  in der Zeitschrift "Technikfolgenabschätzung - Theorie und Praxis" beinhaltet aktualisierte Daten. 

 


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