10. Juni 2011
Für Biokraftstoffe gibt es im Verkehrssektor keine Alternative...
Die Forderung nach einer Aufhebung der Biokraftstoffquote ist unbegründet und konterkariert die Klimaschutzziele. Die Beimischungsquote von aktuell 6,25 Prozent Biokraftstoffen ist aus Sicht des BDBe ein wichtiger Meilenstein, um bis zum Jahr 2020 das EU-Ziel zu erreichen, mindestens zehn Prozent Biokraftstoffe im Verkehrssektor einzusetzen.
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Für Biokraftstoffe gibt es im Verkehrssektor keine Alternative - Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft weist die Kritik des BUND an Biokraftstoffen zurück.
Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft weist die Kritik des BUND an Biokraftstoffen zurück. Die Forderung nach einer Aufhebung der Biokraftstoffquote ist unbegründet und konterkariert die Klimaschutzziele.
Die Beimischungsquote von aktuell 6,25 Prozent Biokraftstoffen ist aus Sicht des BDBe ein wichtiger Meilenstein, um bis zum Jahr 2020 das EU-Ziel zu erreichen, mindestens zehn Prozent Biokraftstoffe im Verkehrssektor einzusetzen. Die in einer Pressemitteilung des BUND genannten Gründe für die Forderung nach einer Aussetzung der Beimischung von Biokraftstoffen sind sachlich nicht nachvollziehbar. Insbesondere hinsichtlich der Flächenverfügbarkeit für den Anbau von Energiepflanzen, des Rohstoffeinsatzes und der effizienten Flächennutzung für die Herstellung von Biokraftstoff können die Behauptungen keinen Bestand haben.
Energiepflanzen für Ackerbau unverzichtbar
Die Flächenverfügbarkeit ist kein limitierender Faktor für die deutsche Bioethanolproduktion. Um die Biokraftstoffquote allein mit E10 zu erfüllen, wären ca. 1,8 Millionen Tonnen Bioethanol und damit, je nach Ergebnis der Ernte "brutto" 750.000 bis 790.000 Hektar Ackerfläche notwendig. Unter Einrechnung der Nebenprodukte beträgt der Flächenbedarf nur rund 500.000 Hektar. Zum Vergleich: In Deutschland werden insgesamt ca. 11 Millionen Hektar Ackerfläche bewirtschaftet. Durch Agrarreformen werden Ackerflächen freigesetzt, zum Beispiel durch die Reform der EU-Zuckermarktordnung in Deutschland ca. 70.000 Hektar.
Sinkende Eiweißimporte
Der Importbedarf der EU an Eiweißfuttermitteln wird durch die Herstellung von Biokraftstoffen deutlich gesenkt, denn bei der Produktion werden Futtermittel in beträchtlicher Menge als Nebenprodukte erzeugt: Pro Liter in der EU produzierten Bioethanols können z.B. 1,2 Kilogramm proteinhaltiges Futtermittel erzeugt werden. Spätestens im Jahr 2020 können praktisch die gesamten EU-Importe von 35 Mio. Tonnen durch gleichzeitig mit Bioethanol und Biodiesel erzeugte Futtermittel abgelöst werden.
Biokraftstoffe alternativlos im Verkehrssektor
Der Verkehrssektor ist der einzige Bereich mit immer noch steigenden Treibhausgasemissionen. Strom oder Wärme werden aus Holz, Biogas oder Wind erzeugt. Für den motorisierten Verkehr ist jedoch keine Alternative zu Biokraftstoff verfügbar, die heute marktfähig ist. Dietrich Klein, Geschäftsführer des BDBe: „Eine Verbrauchssenkung und der Einsatz von Biokraftstoffen gehen Hand in Hand. Man kann nicht außer Acht lassen, dass auch bei fortschreitender Verbrauchsoptimierung immer noch Kraftstoff benötigt wird. Bioethanol ist der effizienteste Biokraftstoff: Schon heute erzielen wir damit eine CO2-Emissionseinsparung von 50 Prozent, mittelfristig werden sogar 70 Prozent erreicht.“
Kontakt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Carola Wunderlich
Tel. 030-301 29 53-15
ed.ebdb@hcilrednuw
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18. Mai 2011
Indirekte Landnutzungsänderungen in Verbindung mit Biokraftstoffen...
Am 3. Mai trafen sich in Brüssel Mitglieder der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments mit Vertretern von NGOs, der Industrie und wissenschaftlichen Experten zu einer Debatte über die vermeintlichen Auswirkungen indirekter Landnutzungsänderungen.
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Indirekte Landnutzungsänderungen in Verbindung mit Biokraftstoffen – Was ist der richtige Weg? - Ergebnisse des iLUC-Seminars in Brüssel am 3. Mai 2011
(18.5.2011) Am 3. Mai trafen sich in Brüssel Mitglieder der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments mit Vertretern von NGOs, der Industrie und wissenschaftlichen Experten zu einer Debatte über die vermeintlichen Auswirkungen indirekter Landnutzungsänderungen durch die europäische Biokraftstoffpolitik. Der europäische Bauern- und Raiffeisenverband Copa-Cogeca richtete die Veranstaltung gemeinsam mit dem BDBe, ePURE und der UFOP aus.
Hintergrund ist die Vorbereitung eines für den Juli 2011 angekündigten Legislativvorschlags der Europäischen Kommission. Einig waren sich die Experten aus Landwirtschaft und Industrie darin, dass der wissenschaftliche Kenntnisstand einen pauschalen iLUC-Faktor nicht rechtfertigt.
Weitere Informationen zum iLUC-Seminar finden Sie hier >>
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06. Mai 2011
Das englische Königshaus fährt mit Bioethanol aus Wein
Das Oldtimer Cabrio, ein 1969er Aston Martin Volant, mit dem das königliche Brautpaar den Empfang im Buckingham Palace verlassen hat, fuhr mit Bioethanol.
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Das englische Königshaus fährt mit Bioethanol aus Wein
(6. Mai 2011) Das Oldtimer Cabrio, ein 1969er Aston Martin Volant, mit dem das königliche Brautpaar am vergangenen Freitag den Empfang im Buckingham Palace verlassen hat, fuhr mit Bioethanol.
Prinz Charles, bekannt für sein ökologisches Engagement, lies den Sportwagen vor drei Jahren auf den Betrieb mit Bioethanol umrüsten. Der 282 PS starke Sportwagen ist durch die Betankung mit Bioethanol nicht nur deutlich umweltfreundlicher geworden, sondern auch schneller. Die Leistung des Volante erhöhte sich um 10 Prozent, in der Spitze bringt er es laut der "Sun" jetzt auf 202 km/h. Der Biokraftstoff für das royale Gefährt wird eigens aus der Überschussproduktion einer Winzerei in der Grafschaft Wiltshire gewonnen.
Die Queen folgte diesem guten Beispiel und ließ 2009 ihre beiden Bentleys für den Betrieb mit Bioethanol umrüsten. Seither können die Luxuswagen neben normalem Benzin auch mit dem umweltfreundlichen Biokraftstoff betankt werden.
Weiterführende Informationen:
Infos des BDBe zu E85
externer Link: The Sun
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21. April 2011
Mehr Tankfüllungen, mehr Zapfsäulen: Bioethanol-Kraftstoff...
Bei „FlexiFuel-Vehicles“ – Fahrzeuge, die auf den Betrieb mit Bioethanol in hoher Konzentration abgestimmt sind – denkt der Kenner alternativer Antriebe zuerst an Schweden oder Brasilien. Aber auch in Deutschland wird immer mehr E85 getankt und das Netz der E85-Zapfsäulen wird immer dichter.
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Mehr Tankfüllungen, mehr Zapfsäulen: Bioethanol-Kraftstoff E85 wird in Deutschland immer beliebter
Bei „FlexiFuel-Vehicles“ – Fahrzeuge, die auf den Betrieb mit Bioethanol in hoher Konzentration abgestimmt sind – denkt der Kenner alternativer Antriebe zuerst an Schweden oder Brasilien. Tatsächlich sind diese beiden Länder Vorreiter in Sachen klimafreundlicher Mobilität mit E85, oder im Falle von Brasilien sogar mit E100. Aber auch in Deutschland wird immer mehr E85 getankt und das Netz der E85-Zapfsäulen wird immer dichter.
18 E85-taugliche FlexiFuel-Modelle sind derzeit auf dem deutschen Markt im Angebot – von Audi, Bentley, Ford, Opel, Saab und Volvo. Offizielle Angaben zur Zahl der FlexiFuel-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen liegen nicht vor, da diese bislang nicht in der KFZ-Statistik des Kraftfahrtbundesamtes erfasst werden.
Die steigende Bedeutung von E85 zeigt sich in den Verkäufen und anhand der E85-Tankstellen. 2010 ist der Verkauf von E85 gegenüber dem Vorjahr um 45 Prozent auf 13.000 Tonnen gestiegen – das entspricht ca. 300.000 Tankfüllungen. Und auch die Zahl der Tankstellen, die E85 anbieten, wächst stetig. Mittlerweile zählt der BDBe über 350 E85-Tankstellen in ganz Deutschland (Stand: April 2011).
Der BDBe erhebt mit Unterstützung seines Netzwerks fortlaufend die E85-Tankstellen in Deutschland und bietet unter www.bdbe.de/e85 eine geprüfte und regelmäßig aktualisierte Übersicht.
Haben Sie eine E85-Tankstelle entdeckt, die in unserer Liste fehlt? Dann nutzen Sie bitte unser Online-Formular und melden uns die neue Tankstelle.
Übrigens:
Aus technischen Gründen schwankt der Bioethanolgehalt des als DIN 51 525 genormten Kraftstoffs E85 saisonal zwischen mindestens 70 Prozent (Winter) und höchstens 86 Prozent (Sommer). Damit der Kaltstart auch bei niedrigen Temperaturen gelingt, wird Bioethanol in unseren Breiten nicht als Reinkraftstoff (E100) verwendet.
Weiterführende Informationen:
- E85-Tankstellensuche des BDBe
- weitere Infos zu E85 und FFVs
- BDBe-Pressemitteilung: E85-Tankstellen als POIs für Garmin Navigationsgeräte
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20. April 2011
19. europäische Biomasse Konferenz 2011 in Berlin
Die 19. Europäische Biomasse Konferenz und Ausstellung findet vom 6. bis 10. Juni in Berlin statt. Das Technische Programm wird in diesem Jahr vom DG Joint Research Centre der Europäischen Kommission koordiniert.
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19. europäische Biomasse Konferenz 2011 in Berlin
Die 19. Europäische Biomasse Konferenz und Ausstellung findet vom 6. bis 10. Juni in Berlin statt. Das Technische Programm wird in diesem Jahr vom DG Joint Research Centre der Europäischen Kommission koordiniert.
Seit über 30 Jahren kombiniert die Europäische Biomasse Konferenz und Ausstellung (EU BC&E) eine internationale wissenschaftliche Konferenz mit einer Industrie-Ausstellung.
Die Konferenz findet seit 2007 jährlich an verschiedenen Orten innerhalb Europas statt und ist eine der führenden Veranstaltungen im Bereich der Biomasse.
Aus Sicht der Bioethanolwirtschaft besonders interessant ist das Programm am 9. Juni mit dem Themenblock „Biokraftstoffe der ersten Generation: Alternative Ressourcen für innovative und effiziente Umwandlung“.
Der Themenblock Biokraftstoffe wird vom Geschäftsführer des BDBe Dietrich Klein zusammen mit Dong Liu von der Tsinghua University Beijing geleitet.
Weitere Informationen zur Europäischen Biomassekonferenz in Berlin und zum Programm finden Sie hier >>
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14. April 2011
E10 Fakten: Richtigstellungen zur E10-Berichterstattung
Mehrverbrauch? Steuererhöhung? Geringe CO2-Einsparung? Viele vermeintliche Fakten, die in der Medienberichterstattung über E10 verbreitet werden, entsprechen nicht der Wirklichkeit.
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E10 Fakten: Richtigstellungen zur E10-Berichterstattung
Mehrverbrauch? Steuererhöhung? Geringe CO2-Einsparung? Viele vermeintliche Fakten, die in der Medienberichterstattung über E10 verbreitet werden, entsprechen nicht der Wirklichkeit.
So haben TÜV Rheinland und DEKRA mit E10 keinen Anstieg des Kraftstoffverbrauchs im Vergleich mit herkömmlichem Super 95 festgestellt, E10 ist tatsächlich bis zu 10 Cent pro Liter billiger als herkömmliches Super oder Super Plus und die Aussagen der Hersteller zur E10-Verträglichkeit sind selbstverständlich verbindlich.
Noch mehr Fakten, die die Berichterstattung zu E10 richtig stellen, hat der BDBe in einer Übersicht zusammengestellt.
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13. April 2011
Steuern auf Energieverbrauch und CO2-Emissionen sind der richtige...
Die deutsche Bioethanolwirtschaft begrüßt den Vorschlag der EU- Kommission, die Besteuerung von Kraftstoffen zukünftig am tatsächlichen Energieverbrauch und den dadurch verursachten CO2-Emissionen zu bemessen.
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Steuern auf Energieverbrauch und CO2-Emissionen sind der richtige Weg - Steuerentlastung durch Bioethanol
Die deutsche Bioethanolwirtschaft begrüßt den Vorschlag der EU-Kommission, die Besteuerung von Kraftstoffen zukünftig am tatsächlichen Energieverbrauch und den dadurch verursachten CO2-Emissionen zu bemessen. Mit dem am 13. April von der EU-Kommission beschlossenen Vorschlag zur Änderung der Energiesteuerrichtlinie 2003/96 werde erstmals das Verursacherprinzip bei der Besteuerung von Kraftstoffen eingeführt, erklärte Dietrich Klein, Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe. Dies sei ein wichtiger Anreiz zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs und zur Minderung der CO2-Emissionen im Straßenverkehr und bedeute eine Aufwertung des Kraftstoffs Bioethanol.
Klein wies darauf hin, dass die CO2-Emissionen von Benzin mit steigendem Bioethanolanteil besonders stark gesenkt werden. Die CO2-Steuer auf Benzin könne mit Bioethanol daher vermieden werden, was zu einer steuerlichen Entlastung der Autofahrer beitrage. Dadurch werde Bioethanol als Kraftstoff aufgewertet, so Klein.
Die EU-Kommission schlägt vor, die bisherige Kraftstoffbesteuerung pro Liter auf die Besteuerung der tatsächlich verbrauchten Energiemenge und der dadurch verursachten CO2-Emissionen umzustellen. Nach einer Übergangsphase bis 2018 sollen die Mindeststeuersätze auf den Energiegehalt bei Benzin und Diesel 9,6 Euro je Gigajoule betragen. Die CO2-Steuer soll auf einheitlich mindestens 20 Euro pro Tonne CO2 festgesetzt werden. Das entspricht insgesamt Mindeststeuersätzen von ca. 35 Cent je Liter auf Benzin und ca. 40 Cent je Liter auf Diesel. Die in Deutschland heute geltende Energiesteuer von 65,45 Cent je Liter bzw. 47 Cent je Liter liegt deutlich über dem vorgeschlagenen Mindeststeuersatz.
Der BDBe-Geschäftsführer wies zudem darauf hin, dass die EU-Kommission ebenfalls den Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung einführen wolle. Spätestens ab dem Jahr 2020 müssen demnach für den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen von Diesel und Benzin dieselben Steuersätze gelten. Dies gilt auch dann, wenn sie wie in Deutschland über den Mindeststeuersätzen liegen. „Durch einheitliche Steuersätze auf die Energiegehalte und die CO2-Emissionen von Diesel und Benzin kann das Absatzpotenzial von Bioethanol wachsen, weil die Diskriminierung von Benzin durch den wesentlich geringeren Steuersatz auf Diesel beendet wird“, betonte Klein.
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15. März 2011
Der Weg weg vom Erdöl braucht Verlässlichkeit - Erklärung...
Das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hat in einer Erklärung zur Einführung von E10 die zügige und konsequente Umsetzung der Ergebnisse des Benzin-Gipfels vom 8. März 2011 gefordert.
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Der Weg weg vom Erdöl braucht Verlässlichkeit - Erklärung des DBV-Präsidiums zu E10
Erklärung des DBV-Präsidiums zu E10
(15. März 2011) Das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hat in einer Erklärung zur Einführung von E10 die zügige und konsequente Umsetzung der Ergebnisse des Benzin-Gipfels vom 8. März 2011 gefordert. In Deutschland und Europa werde E10 unter strikten Nachhaltigkeitskriterien erzeugt. Durch klimafreundliche und nachwachsende Rohstoffe kann so die Abhängigkeit von importierten klimaschädlicheren Energieträgern verringert werden. Die Erklärung des DBV-Präsidiums hat folgenden Wortlaut:
Der Weg weg vom Erdöl braucht Verlässlichkeit
Der Deutsche Bauernverband hat über nunmehr zwei Jahrzehnte nachdrücklich dafür geworben, den Verbrauch klimaschädlicher Energieträger und Rohstoffe - zumindest teilweise - durch klimafreundliche, nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen. In dieser Strategie haben immer auch die Biokraftstoffe eine besondere Rolle gespielt. Dies auch deshalb, weil sie in Deutschland und Europa unter Einhaltung strikter Nachhaltigkeitskriterien erzeugt werden.
Vor diesem Hintergrund haben die politischen Entscheidungsträger über alle Parteigrenzen hinweg in Berlin wie auf europäischer Ebene diese Entwicklung konsequent unterstützt. Sie sind dabei sowohl von den Automobilherstellern wie von der Mineralölwirtschaft stets positiv begleitet worden. Auf dieser Grundlage haben die Land- und Agrarwirtschaft in erheblichem Umfang in Anbau und Verarbeitung von landwirtschaftlichen Rohstoffen investiert und zugleich ein lückenloses Zertifizierungsverfahren zur Dokumentation der Nachhaltigkeit aufgebaut. In dieses wird die Einhaltung von Arten- und Naturschutzauflagen ebenso einbezogen wie die Senkung der CO2-Emissionen um mindestens 35 Prozent, künftig 50 Prozent gegenüber der Verwendung von Erdöl.
Angesichts dieser ökologischen Vorteile und im vollen Wettbewerb erzeugter Rohstoffe, ist die sehr grundsätzlich geführte kritische Debatte über Biokraftstoffe nicht nachzuvollziehen. Der Deutsche Bauernverband fordert deshalb Politik und Öffentlichkeit zur Sachlichkeit auf und auch die begrenzte Beimischung von Biokraftstoffen als Chance zu begreifen, extreme Abhängigkeiten von Erdölimporten zu mindern. Alle Teilnehmer des E10-Gipfels vom 8. März müssen die vereinbarten Maßnahmen jetzt zügig und konsequent umsetzen. Insbesondere gilt es, die Verunsicherung der Autofahrer hinsichtlich der Fahrzeugverträglichkeit des Biokraftstoffs abzubauen. Der Deutsche Bauernverband wird seinerseits zusammen mit dem Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) und der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) große Anstrengungen unternehmen, die positiven Klima- und Umweltschutzeigenschaften der Biokraftstoffe und der Bioenergie in die Öffentlichkeit hinein zu vermitteln.
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11. März 2011
Nachhaltige Bioenergie: Erstes Etappenziel erreicht!
Die BLE veröffentlicht Bericht zur Umsetzung der Biokraftstoff- und Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung im Jahr 2010. Im ersten Jahr konnten bereits 840 Betriebe zertifiziert werden.
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Nachhaltige Bioenergie: Erstes Etappenziel erreicht!
Die BLE veröffentlicht Bericht zur Umsetzung der Biokraftstoff- und Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung im Jahr 2010. Im ersten Jahr konnten bereits 840 Betriebe zertifiziert werden.
(11. März 2011) Als zuständige Behörde für die Umsetzung der Nachhaltigkeitskriterien aus der Erneuerbare-Energien-Richtlinie hat die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ihre Aktivitäten im Jahr 2010 analysiert und nun einen ersten Evaluations- und Erfahrungsbericht zu den beiden im Jahr 2009 in Kraft getretenen Nachhaltigkeitsverordnungen vorgelegt. Er dient der Bundesregierung als ein Instrument zur Bewertung der Effektivität der Nachhaltigkeitsverordnungen sowie möglicher Optimierungsprozesse.
97 Prozent Betriebe aus EU-Staaten
Die Auswertung ergab, dass im Jahr 2010 25 Zertifizierungsstellen anerkannt und 840 Betriebe zertifiziert wurden. Dabei stammten Ende des vergangenen Jahres 85 Prozent aus Deutschland und 12 Prozent aus anderen EU-Staaten. Im Bereich der Drittländer sind vor allem Betriebe aus Indonesien und Malaysia Teilnehmer der von der BLE anerkannten beiden Zertifizierungssysteme.
„Mit der praktischen Umsetzung der EU-Richtlinie haben wir ein erstes wichtiges Etappenziel erreicht“, betont Dr. Hanns-Christoph Eiden, Präsident der BLE. „In Deutschland wurde eine flächendeckende Struktur zur Überprüfung der nachhaltigen Herstellung von Bioenergie etabliert. Nun gilt es, eine harmonisierte Umsetzung der Nachhaltigkeitsanforderungen auf EU-Ebene zu verankern.“ Hieran arbeite die BLE gemeinsam mit den zuständigen Bundesministerien und Behörden anderer EU-Mitgliedsstaaten mit der EU-Kommission.
Die Akteure im Zusammenspiel
Der Nachweis der nachhaltigen Biomasseherstellung ist erbracht, wenn die Nachhaltigkeitsanforderungen über die gesamte Wertschöpfungskette, vom Anbau der Biomasse bis zur Herstellung und Lieferung der Bioenergie, erfüllt und nachvollziehbar dokumentiert werden.
Die BLE erkennt Zertifizierungssysteme und Zertifizierungsstellen an und überwacht deren Arbeit. Die Zertifizierungssysteme konkretisieren die Nachhaltigkeitsanforderungen für die Wirtschaftsbeteiligten. Die Zertifizierungsstellen kontrollieren bei den Wirtschaftsbeteiligten der Herstellungs- und Lieferkette die Einhaltung der Nachhaltigkeitsanforderungen.
Die BLE verifiziert zudem die Nachhaltigkeitsnachweise über eine Datenbank und stellt diese den Wirtschaftsbeteiligten zur Verfügung. Darüber hinaus liefert die BLE im Biokraftstoffbereich zahlungsrelevante Daten für die Biokraftstoffquotenstelle und die Hauptzollämter. Im Biostrombereich führt sie ein Register der Anlagenbetreiber nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).
Der Evaluations- und Erfahrungsbericht 2010 zu der Biokraftstoff- und Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung sowie weitere Informationen zur nachhaltigen Biomasseherstellung finden sich im Internet unter www.ble.de/biomasse.
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08. März 2011
DBV: E10 ist klimafreundlich und nachhaltig produziert - Auf...
„Den Beschlüssen zum Klimaschutz müssen auch die Erfolg versprechenden Taten folgen. Eine der Maßnahmen zur Co2-Verringerung ist der Einsatz von Biokraftstoffen.“ Dies erklärte der Vorsitzende des Fachausschusses Nachwachsende Rohstoffe des Deutschen Bauernverbandes Rainer Tietböhl.
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DBV: E10 ist klimafreundlich und nachhaltig produziert - Auf Benzingipfel Aufklärungskampagne gefordert
„Den Beschlüssen zum Klimaschutz müssen auch die Erfolg versprechenden Taten folgen. Eine der Maßnahmen zur Co2-Verringerung ist der Einsatz von Biokraftstoffen.“ Dies erklärte der Vorsitzende des Fachausschusses Nachwachsende Rohstoffe des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Rainer Tietböhl auf dem vom Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle einberufenen „Benzin-Gipfel“. Die Markteinführung von E10 an den Tankstellen sei ein konsequenter Schritt zur Umsetzung der Klimaziele, die unter der vorherigen rot/grünen und jetzigen schwarz/gelben Bundesregierung gesetzt worden seien. „Zudem könne die Landwirtschaft mit den nachwachsenden Rohstoffen eine größere Unabhängigkeit von den Erdölimporten für die Wirtschaft Deutschlands leisten“, betonte Tietböhl. Wenn es jetzt Probleme mit der Verbrauchernachfrage und Irritationen an der Tankstelle gebe, seien Automobilunternehmen und Mineralölwirtschaft gefordert, eine „aktive Informationspolitik gegenüber ihren Kunden zu betreiben“. Jeder Benzinkunde müsse eine konkrete Information für seinen Pkw und die E10-Verträglichkeit erhalten.
Die Umweltvorzüglichkeit erkenne man daran, dass Bioethanol aus deutscher Produktion vom Acker bis in den Tank heute nur halb so viel CO2 wie Benzin aus fossilem Erdöl verursache, stellte Tietböhl fest. Mittelfristig seien Verringerungen der Treibhausgase um 70 Prozent möglich. Bei flächendeckender Verwendung von E10 könnten bis zu zwei Millionen Tonnen Benzin im Jahr gespart werden, was eine Verringerung von über zwei Millionen Tonnen CO2 jährlich bedeuten würde. In der EU gelten seit 2011 strenge und weltweit einzigartige Nachhaltigkeitsvorschriften zur Produktion von Bioethanol, die auch für Importware gelten. Dadurch werde verhindert, dass Biokraftstoffe importiert würden, die infolge der Rodung von Regenwäldern hergestellt wurden.
Auch vor dem Hintergrund der Ernährung der Bürger sei die E10-Einführung voll verantwortbar, betonte Tietböhl. Noch vor zehn Jahren habe die EU-Agrarpolitik die Bauern gezwungen, bis zu 15 Prozent der Ackerflächen stillzulegen, um die Überschüsse an den Agrarmärkten abzubauen. Auf diesen Flächen könnten ohne Probleme Pflanzen für Bioenergie angebaut werden, ohne dass die Lebensmittelproduktion eingeschränkt wurde. Hinzu käme, dass der züchterische Fortschritt die Erträge um jährlich rund zwei Prozent steigern würde. Eine „Teller-oder-Tank“-Problematik stelle sich also nicht.
Autor: Deutscher Bauernverband
Rückfragen an: DBV-Pressestelle
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08. März 2011
Bioethanolwirtschaft und Bauernverband begrüßen Erklärung...
Der BDBe-Vorsitzende Norbert Schindler MdB begrüßt das positive Ergebnis des Benzin-Gipfels. „Bundesregierung, Mineralölwirtschaft, Automobilwirtschaft und die Automobil-Clubs haben sich heute klar zu E10 bekannt. Mit den beschlossenen Maßnahmen werden die Verunsicherung der Autofahrer und das Informations-Chaos um E10 beendet“, erklärte Schindler.
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Bioethanolwirtschaft und Bauernverband begrüßen Erklärung des Benzin-Gipfels zur Einführung von E10
(8.3.2011) Der Vorsitzende des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft und Erster Stellvertretender Präsident des Deutschen Bauernverbandes Norbert Schindler MdB begrüßt das positive Ergebnis des Benzin-Gipfels. „Bundesregierung, Mineralölwirtschaft, Automobilwirtschaft und die Automobil-Clubs haben sich heute klar zu E10 bekannt. Mit den beschlossenen Maßnahmen werden die Verunsicherung der Autofahrer und das Informations-Chaos um E10 beendet“, erklärte Schindler.
Verbraucher bekommen Klarheit
Schindler bezeichnete es als einen längst überfälligen Schritt, dass die Mineralölwirtschaft und die Autohersteller jetzt verstärkt für E10 werben und die Verbraucher umfangreich informieren. „Die Autofahrer bekommen endlich Klarheit. An allen Tankstellen wird über die E10-Tauglichkeit informiert. Die Autohersteller haben noch einmal klargestellt, dass ihre Aussagen zur E10-Verträglichkeit verbindlich sind. Für über 90 Prozent der Autofahrer lautet die Auskunft, dass sie E10 bedenkenlos tanken können“, so Schindler.
Klares politisches Bekenntnis zu E10
Schindler begrüßt das klare politische Bekenntnis zu E10: „Die Bundesregierung hat klargestellt, dass sie die Öffentlichkeit verstärkt über den Beitrag von E10 zum Umwelt- und Klimaschutz sowie zur Ressourcenschonung aufklären wird. Die Biokraftstoffwirtschaft und die Landwirtschaft werden sich intensiv an der Information über die Gründe für E10 und die positiven Eigenschaften von Biokraftstoffen beteiligen“, erklärte Schindler.
Weiterführende Informationen:
Fakten zu E10 und zur E10-Einführung >>
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07. März 2011
Umweltfreundlichkeit von E10 wird staatlich zertifiziert - Bauernverband...
„In Deutschland wird seit Beginn des Jahres 2011 die Nachhaltigkeit der Erzeugung von Biokraftstoffen vom Anbau bis zur Raffinerie überprüft und staatlich zertifiziert“, stellte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner anlässlich des Benzingipfels fest.
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Umweltfreundlichkeit von E10 wird staatlich zertifiziert - Bauernverband gegen Vorwürfe zur Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen
(7. März 2011) „In Deutschland wird seit Beginn des Jahres 2011 die Nachhaltigkeit der Erzeugung von Biokraftstoffen vom Anbau bis zur Raffinerie überprüft und staatlich zertifiziert“, stellte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, vor dem morgigen „Benzingipfel“ fest. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung prüfe und zertifiziere. Deshalb gingen Vorwürfe, die Beimischung von Bioethanol zu herkömmlichem Super-Benzin sei nicht klimafreundlich oder gar klimaschädlich, an der Realität vorbei. „Alle Biokraftstoffe, die in Deutschland getankt werden, müssen 35 Prozent weniger Treibhausgase verursachen als herkömmliche fossile Kraftstoffe“, erklärte Sonnleitner. Bioethanol aus deutscher Produktion verursache vom Acker bis in den Tank schon heute nur etwa 50 Prozent der CO2 Emissionen von herkömmlichem Benzin. Mittelfristig seien durch technologische Verbesserungen Einsparungen bis zu 70 Prozent Treibhausgasen möglich.
Die Nachhaltigkeitszertifizierung stelle zudem sicher, so Sonnleitner, dass keine Biokraftstoffe von abgeholzten Wäldern oder trockengelegten Mooren stammen könnten. Die Landwirtschaft habe mit dieser Zertifizierung also ihre Hausaufgaben gemacht, erklärte er. Es grenze an bewusste Verbrauchertäuschung, wenn Umweltverbände plötzlich die Gefahr der Entstehung von Monokulturen durch heimisches Bioethanol an die Wand malten. Denn als Ackerkulturen für die Bioethanolherstellung würden unterschiedliche Getreidearten sowie Zuckerrüben genutzt, die im Fruchtwechsel angebaut würden.
Auch die Teller-oder-Tank-Diskussion sei absurd. Auf den 11 Millionen Hektar Ackerfläche in Deutschland würden nur auf 2 Millionen Hektar nachwachsende Rohstoffe oder Bioenergie angebaut. Bis vor wenigen Jahren habe man noch bis zu 15 Prozent der Fläche stillgelegt. Allein diese Flächen und der technische, züchterische Fortschritt von jährlich 2 Prozent der Erntemenge ermögliche heute Pflanzen für Bioenergie anzubauen ohne die Lebensmittelproduktion einzuschränken.
Die Ursache des aktuellen Debakels um die Markteinführung von E10 sieht der DBV in einem hausgemachten Problem der Mineralölwirtschaft wegen unzureichender Kommunikation. Es liege jetzt an der Mineralölwirtschaft, ihre Hausaufgaben schnellstmöglich nachzuholen. Wenn die Mineralölbranche glaube, eine zehnprozentige Beimischung von Bioethanol in Super-Benzin könne ohne Information über die Verträglichkeit der Autos oder mit Verweis auf Internetseiten im Markt eingeführt werden, sei dies naiv oder lasse den Eindruck entstehen, dem Verbraucher soll der günstigere E10 Sprit madig gemacht werden, betonte der DBV.
Autor: Deutscher Bauernverband
Rückfragen an: DBV-Pressestelle
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07. März 2011
„Benzin-Gipfel muss Einigkeit über Information der Verbraucher...
Im Vorfeld des Benzin-Gipfels der Bundesregierung am 8. März hat der BDBe-Vorsitzende Norbert Schindler MdB das Vorgehen der Mineralölwirtschaft bei der Einführung von E10 als inakzeptabel und kontraproduktiv kritisiert.
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„Benzin-Gipfel muss Einigkeit über Information der Verbraucher zu E10 bringen.“ - BDBe-Vorsitzender Schindler zum Benzingipfel
(7. März 2011) Im Vorfeld des Benzin-Gipfels der Bundesregierung am 8. März hat der Vorsitzende des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe, Norbert Schindler MdB, das Vorgehen der Mineralölwirtschaft bei der Einführung von E10 als inakzeptabel und kontraproduktiv kritisiert. Kritik übte Schindler auch an NGOs, die die Diskussion über E10 ausnutzten, um Stimmung gegen das Autofahren an sich zu machen. Als Ergebnis des Benzin-Gipfels fordert der BDBe-Vorsitzende Einigkeit aller Beteiligten über eine umfassende Informationskampagne zu E10.
Verbraucher endlich umfassend aufklären
Schindler betonte, die Mineralölwirtschaft habe sich die Probleme bei der E10-Einführung selbst zuzuschreiben: „Wer vor E10 warnt, anstatt an der Tankstelle zu informieren, darf sich über das Chaos nicht wundern. Die Mineralölwirtschaft muss jetzt die Verbraucher endlich über E10 aufklären. Jeder Autofahrer muss sich an jeder Tankstelle informieren können, ob sein Auto E10 verträgt. Es reicht nicht aus, die Autofahrer mit dem Hinweis auf im Internet verfügbare Verträglichkeitslisten abzuspeisen. Für über 90 Prozent der Autofahrer ist E10 überhaupt kein Problem und sie tanken unnötigerweise das teure SuperPlus. Das ist ein unhaltbarer Zustand. Der Benzin-Gipfel muss jetzt Einigkeit über eine umfassende Informationskampagne zu E10 bringen.“
E10-Debatte wird missbraucht
Scharfe Kritik übte Schindler an Umweltverbänden, die Klimaschutz und Nachhaltigkeit von Bioethanol kleinredeten: „Die E10-Debatte wird von verschiedenen NGOs missbraucht, um Stimmung gegen das Autofahren an sich zu machen. Umweltfreundliche Biokraftstoffe sollen verhindert werden, um so die CO2-Emmissionen als Argument gegen den Autoverkehr vorbringen zu können. Das ist ein Angriff gegen die individuelle Mobilität. Die Vorwürfe der NGOs sind unhaltbar: Wir haben in Deutschland seit diesem Jahr strenge und weltweit wegweisende Nachhaltigkeitsvorschriften. Es stimmt nicht, dass für Bioethanol zur E10-Beimischung Wälder abgeholzt oder Torfmoore trockengelegt werden. Außerdem sparen wir im Vergleich zu fossilem Benzin mit Bioethanol aus deutscher Produktion schon heute ca. 50 Prozent CO2 ein.“
E10 ist sinnvolle politische Entscheidung
Der BDBe-Vorsitzende erklärte, die Zulassung von E10 sei eine sinnvolle politische Entscheidung: „Die Klimaschutzziele der EU können ohne Biokraftstoffe nicht erreicht werden und die aktuellen weltpolitischen Ereignisse zeigen einmal mehr, wie wichtig eine größere Unabhängigkeit von Erdölimporten für unsere Wirtschaft ist.“ Schindler betonte außerdem, dass die heimische Bioethanolwirtschaft nicht in Konkurrenz zur Produktion von Lebensmitteln stehe: „In den nächsten Jahren werden in der EU durch Ertragssteigerungen und EU-Marktreformen 20 Millionen Hektar frei. Wir haben in der EU mehr als ausreichend Ackerflächen für Nahrung und Biokraftstoffe verfügbar. Von den Umwelt-Aktivisten wird außerdem gerne unterschlagen, dass in den Bioethanolanlagen nicht nur Bioethanol, sondern auch große Mengen Futtermittel erzeugt werden. Das bedeutet, dass weniger Tierfutter aus Übersee importiert werden muss.“
Weiterführende Informationen:
Fakten zu E10 und zur E10-Einführung >>
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03. März 2011
„E10 ist eine sinnvolle politische Entscheidung mit guten
Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner und der Vorsitzende des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft, Norbert Schindler MdB betonen in einer gemeinsamen Stellungnahme, E10 sei eine sinnvolle politische Entscheidung mit guten Gründen.
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„E10 ist eine sinnvolle politische Entscheidung mit guten Gründen.“
Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Bauernverbandes und des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft zur Einführung von E10:
(3. März 2011) Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner und der Vorsitzende des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft, Norbert Schindler MdB betonen in einer gemeinsamen Stellungnahme, E10 sei eine sinnvolle politische Entscheidung mit guten Gründen: „Die Klimaschutzziele der EU können ohne Biokraftstoffe nicht erreicht werden und die aktuellen weltpolitischen Ereignisse zeigen einmal mehr, wie wichtig eine größere Unabhängigkeit von Erdölimporten für unsere Wirtschaft ist.“.
Dass viele Autofahrerinnen und Autofahrer nicht wissen, ob ihr Auto E10 verträgt, sei nicht verwunderlich. „Der Verweis auf die nur im Internet verfügbare E10-Verträglichkeitsliste der Deutschen Automobil Treuhand DAT ist für die Verbraucherinformation völlig unzureichend.“ Sonnleitner und Schindler fordern die Mineralölwirtschaft auf, endlich aktiv über E10 aufzuklären. Als Sofortmaßnahme müsse zumindest an jeder Tankstelle die E10-Verträglichkeitsliste der DAT ausgelegt werden.
Wichtiger Beitrag für Klimaschutz und Versorgungssicherheit
Als durchschaubar bezeichnen beide, dass die Verunsicherung der Verbraucher von Autogegnern wie dem BUND-Vorsitzenden Weiger missbraucht werde, um Stimmung gegen Biokraftstoffe und die Landwirtschaft zu machen. „Jetzt soll den deutschen Bauern wegen Biokraftstoffen auch noch die Rodung von Regenwald angelastet werden“, kritisiert Sonnleitner. Völlig unter den Tisch falle, dass seit dem 1. Januar 2011 die weltweit einzige gesetzliche Nachhaltigkeitsregelung für Biokraftstoffe gelte. „E10 leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Klimaschutz im Straßenverkehr und verringert die Importabhängigkeit unserer Energieversorgung. Die Erzeugung von Biokraftstoffen ist außerdem ein wichtiger Wirtschaftszweig, gerade für die Landwirtschaft und für strukturschwache Regionen“, so Sonnleitner und Schindler.
E10 vermeidet über zwei Millionen Tonnen CO2 jährlich
Die Klimaschutzleistung von Bioethanol dürfe nicht kleingeredet werden, betont der Vorsitzende des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft Norbert Schindler: „Bioethanol aus deutscher Produktion verursacht vom Acker bis in den Tank schon heute nur halb so viel CO2 wie Benzin, mittelfristig sind durch technologische Verbesserungen 70 Prozent Treibhausgaseinsparung möglich.“ In Deutschland würden jedes Jahr 20 Millionen Tonnen Benzin verbraucht. Bei flächendeckender Verwendung von E10 könnten also bis zu zwei Millionen Tonnen Benzin im Jahr gespart werden. Das bedeute eine Vermeidung von über zwei Millionen Tonnen CO2.
Strenge EU-Nachhaltigkeitskriterien für Bioethanol
Über die Nachhaltigkeit von Bioethanol werde viel Falsches verbreitet, kritisiert Schindler: „Es stimmt nicht, dass für Bioethanol zur E10-Beimischung Wälder abgeholzt oder Torfmoore trockengelegt werden. In der EU gelten seit diesem Jahr strenge und weltweit wegweisende Nachhaltigkeitsvorschriften, für europäisches Bioethanol ebenso wie für Importware. Dadurch ist ausgeschlossen, dass Bioethanol von ökologisch wertvollen Flächen mit hohem Kohlenstoffbestand kommt.“
Umweltfreundlicher Rohstoffanbau
Der Ansicht, die heimische Bioethanolproduktion schade der Umwelt, widerspricht Bauernverbandspräsident Sonnleitner entschieden: „Wer behauptet, heimisches Bioethanol begünstige die Bildung von Monokulturen, kennt die landwirtschaftliche Praxis in der EU nicht. Als Rohstoffe für Bioethanol dienen verschiedene Getreidearten und Zuckerrüben, die in Fruchtwechsel angebaut werden. Außerdem gelten für den Anbau nicht nur die EU-Nachhaltigkeitsvorschriften für Biokraftstoffe, sondern ebenso die strengen EU-Vorschriften für Umwelt-, Boden- und Gewässerschutz in der Landwirtschaft.“ Dadurch sei der nachhaltige Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln gewährleistet.
Keine Konkurrenz zwischen Teller und Tank
Eine Konkurrenz zwischen der Produktion von Lebensmitteln und Bioethanol sieht Sonnleitner nicht: „In Europa sind Ackerflächen nicht knapp. Ganz im Gegenteil – in den nächsten Jahren werden durch Ertragssteigerungen und EU-Marktreformen 20 Millionen Hektar Ackerflächen frei. In diesem Zusammenhang bietet die Bioethanolproduktion den Landwirten einen wichtigen zusätzlichen Absatzmarkt.“ In der Diskussion um „Tank oder Teller“ werde außerdem unterschlagen, dass Bioethanolhersteller auch Futtermittel¬lieferanten sind: „Bei der Bioethanolherstellung fallen gleichzeitig große Mengen an Futtermitteln an. Die heimische Bioethanolproduktion reduziert den europäischen Import an Proteinfutter, zum Beispiel aus Südamerika.“
Weiterführende Informationen:
Fakten zu E10 und zur E10-Einführung >>
Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Bauernverbandes und des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft zur Einführung von E10:
(3. März 2011) Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner und der Vorsitzende des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft, Norbert Schindler MdB betonen in einer gemeinsamen Stellungnahme, E10 sei eine sinnvolle politische Entscheidung mit guten Gründen: „Die Klimaschutzziele der EU können ohne Biokraftstoffe nicht erreicht werden und die aktuellen weltpolitischen Ereignisse zeigen einmal mehr, wie wichtig eine größere Unabhängigkeit von Erdölimporten für unsere Wirtschaft ist.“.
Dass viele Autofahrerinnen und Autofahrer nicht wissen, ob ihr Auto E10 verträgt, sei nicht verwunderlich. „Der Verweis auf die nur im Internet verfügbare E10-Verträglichkeitsliste der Deutschen Automobil Treuhand DAT ist für die Verbraucherinformation völlig unzureichend.“ Sonnleitner und Schindler fordern die Mineralölwirtschaft auf, endlich aktiv über E10 aufzuklären. Als Sofortmaßnahme müsse zumindest an jeder Tankstelle die E10-Verträglichkeitsliste der DAT ausgelegt werden.
Wichtiger Beitrag für Klimaschutz und Versorgungssicherheit
Als durchschaubar bezeichnen beide, dass die Verunsicherung der Verbraucher von Autogegnern wie dem BUND-Vorsitzenden Weiger missbraucht werde, um Stimmung gegen Biokraftstoffe und die Landwirtschaft zu machen. „Jetzt soll den deutschen Bauern wegen Biokraftstoffen auch noch die Rodung von Regenwald angelastet werden“, kritisiert Sonnleitner. Völlig unter den Tisch falle, dass seit dem 1. Januar 2011 die weltweit einzige gesetzliche Nachhaltigkeitsregelung für Biokraftstoffe gelte. „E10 leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Klimaschutz im Straßenverkehr und verringert die Importabhängigkeit unserer Energieversorgung. Die Erzeugung von Biokraftstoffen ist außerdem ein wichtiger Wirtschaftszweig, gerade für die Landwirtschaft und für strukturschwache Regionen“, so Sonnleitner und Schindler.
E10 vermeidet über zwei Millionen Tonnen CO2 jährlich
Die Klimaschutzleistung von Bioethanol dürfe nicht kleingeredet werden, betont der Vorsitzende des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft Norbert Schindler: „Bioethanol aus deutscher Produktion verursacht vom Acker bis in den Tank schon heute nur halb so viel CO2 wie Benzin, mittelfristig sind durch technologische Verbesserungen 70 Prozent Treibhausgaseinsparung möglich.“ In Deutschland würden jedes Jahr 20 Millionen Tonnen Benzin verbraucht. Bei flächendeckender Verwendung von E10 könnten also bis zu zwei Millionen Tonnen Benzin im Jahr gespart werden. Das bedeute eine Vermeidung von über zwei Millionen Tonnen CO2.
Strenge EU-Nachhaltigkeitskriterien für Bioethanol
Über die Nachhaltigkeit von Bioethanol werde viel Falsches verbreitet, kritisiert Schindler: „Es stimmt nicht, dass für Bioethanol zur E10-Beimischung Wälder abgeholzt oder Torfmoore trockengelegt werden. In der EU gelten seit diesem Jahr strenge und weltweit wegweisende Nachhaltigkeitsvorschriften, für europäisches Bioethanol ebenso wie für Importware. Dadurch ist ausgeschlossen, dass Bioethanol von ökologisch wertvollen Flächen mit hohem Kohlenstoffbestand kommt.“
Umweltfreundlicher Rohstoffanbau
Der Ansicht, die heimische Bioethanolproduktion schade der Umwelt, widerspricht Bauernverbandspräsident Sonnleitner entschieden: „Wer behauptet, heimisches Bioethanol begünstige die Bildung von Monokulturen, kennt die landwirtschaftliche Praxis in der EU nicht. Als Rohstoffe für Bioethanol dienen verschiedene Getreidearten und Zuckerrüben, die in Fruchtwechsel angebaut werden. Außerdem gelten für den Anbau nicht nur die EU-Nachhaltigkeitsvorschriften für Biokraftstoffe, sondern ebenso die strengen EU-Vorschriften für Umwelt-, Boden- und Gewässerschutz in der Landwirtschaft.“ Dadurch sei der nachhaltige Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln gewährleistet.
Keine Konkurrenz zwischen Teller und Tank
Eine Konkurrenz zwischen der Produktion von Lebensmitteln und Bioethanol sieht Sonnleitner nicht: „In Europa sind Ackerflächen nicht knapp. Ganz im Gegenteil – in den nächsten Jahren werden durch Ertragssteigerungen und EU-Marktreformen 20 Millionen Hektar Ackerflächen frei. In diesem Zusammenhang bietet die Bioethanolproduktion den Landwirten einen wichtigen zusätzlichen Absatzmarkt.“ In der Diskussion um „Tank oder Teller“ werde außerdem unterschlagen, dass Bioethanolhersteller auch Futtermittel¬lieferanten sind: „Bei der Bioethanolherstellung fallen gleichzeitig große Mengen an Futtermitteln an. Die heimische Bioethanolproduktion reduziert den europäischen Import an Proteinfutter, zum Beispiel aus Südamerika.“
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Fakten zu E10 und zur E10-Einführung >>
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03. März 2011
Statement des BDBe zum Stopp der E10-Einführung
Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft kritisiert den Stopp der Markteinführung von E10 und fordert eine sofortige Informationskampagne der Mineralölwirtschaft.
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Statement des BDBe zum Stopp der E10-Einführung
Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft kritisiert den Stopp der Markteinführung von E10 und fordert eine sofortige Informationskampagne der Mineralölwirtschaft.
Der Vorsitzende des Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft Norbert Schindler MdB erklärt dazu: „Die Mineralölwirtschaft hat versagt und ist für den fehlenden Absatz von E10 selbst verantwortlich. Wer vor E10 warnt, anstatt an der
(03.03.2011) Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft kritisiert den Stopp der Markteinführung von E10 und fordert eine sofortige Informationskampagne der Mineralölwirtschaft.
Der Vorsitzende des Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft Norbert Schindler MdB erklärt dazu: „Die Mineralölwirtschaft hat versagt und ist für den fehlenden Absatz von E10 selbst verantwortlich. Wer vor E10 warnt, anstatt an der Tankstelle zu informieren, leistet der Verbraucherverunsicherung Vorschub. Die Informationen der Autohersteller über die E10-Tauglichkeit der Autos sind an den Tankstellen praktisch nicht zu bekommen. Die Autofahrer werden mit E10 alleine gelassen und weichen unnötigerweise auf das teure Super Plus aus. Dass mindestens 90 Prozent der Autos E10-tauglich sind, fällt unter den Tisch.Die Mineralölwirtschaft steht jetzt in der Pflicht, endlich die Verbraucher umfassend über E10 zu informieren und die Markteinführung von E10 schnellstmöglich fortzusetzen. Die CO2-Emissionen des Straßenverkehrs können nur mit Biokraftstoffen gesenkt werden.“
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25. Februar 2011
Bioethanolwirtschaft weist BUND-Kritik an E10 zurück: EU-Nachhaltigkeitsvorschriften...
Die deutsche Bioethanolwirtschaft weist die Kritik des Bundes für Umwelt und Naturschutz BUND an E10 zurück. Die Behauptung, Bioethanol liefere keinen Beitrag zum Klimaschutz, sei unhaltbar, stellte der Vorsitzende des BDBe Norbert Schindler klar.
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Bioethanolwirtschaft weist BUND-Kritik an E10 zurück: EU-Nachhaltigkeitsvorschriften garantieren hohe CO2-Einsparung
Die deutsche Bioethanolwirtschaft weist die Kritik des Bundes für Umwelt und Naturschutz BUND an E10 zurück. Die Behauptung, Bioethanol liefere keinen Beitrag zum Klimaschutz, sei unhaltbar, stellte Norbert Schindler MdB, Vorsitzender des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe, klar.
Die Klimaschutzleistung von Bioethanol dürfe nicht kleingeredet werden, so Schindler. Bioethanol aus deutscher Produktion verursache schon heute nur halb so viel CO2 wie Benzin, mittelfristig seien durch technologische Verbesserungen 70% Treibhausgaseinsparung möglich. „Die Behauptung, für Bioethanol zur E10-Beimischung würden Wälder abgeholzt, ist falsch. Die strengen und weltweit wegweisenden Nachhaltigkeitsvorschriften der EU schließen aus, dass Bioethanol von ökologisch wertvollen Flächen mit hohem Kohlenstoffbestand kommt.“
Politische Lösung für Landnutzungsänderungen
Dass die Produktion von Biokraftstoffen indirekte Landnutzungsänderungen bewirkt, sei keineswegs nachgewiesen. „Sollte die EU-Kommission zu dem Ergebnis kommen, dass iLUC-Effekte auftreten, so muss eine politische Lösung gefunden werden, etwa durch bilaterale Abkommen mit Staaten, die Bioethanol produzieren. Ziel muss es sein, alle schädlichen Arten von Landnutzungs-änderungen zu vermeiden, und zwar direkt in den Regionen, in denen sie auftreten. Dass das funktioniert, zeigt das Beispiel Brasilien, wo in Folge nationaler Gesetze die Rodung des Regenwaldes bereits erheblich zurückgegangen ist.“
Keine Monokulturen durch Bioethanol
Schindler stellte ebenfalls klar, dass die Behauptung, die Bioethanolproduktion begünstige Monokulturen, im Widerspruch zur landwirtschaftlichen Praxis steht: „Bioethanol wird aus fünf verschiedenen Getreidearten und Zuckerrüben hergestellt. Diese werden aus Gründen der Bodenqualität in Fruchtfolge angebaut. Im Übrigen gelten die strengen EU Umwelt- und Bodenschutzvorschriften in der Landwirtschaft natürlich auch für den Anbau von Energiepflanzen.“
Biokraftstoffe und Verbrauchssenkungen müssen kombiniert werden
Der BDBe-Vorsitzende betonte außerdem, dass sparsamere Autos kein Ersatz für Biokraftstoffe sein könnten: „Auch sparsamere Autos verbrauchen immer noch Kraftstoff. Das Ziel der weitgehenden Dekarbonisierung des Straßenverkehrs kann nur durch Biokraftstoffe und gleichzeitige Verbrauchssenkungen erreicht werden.“
Verbraucherschutz ist gewährleistet
Der Ansicht, mit E10 würden die Verbraucher getäuscht, widerspricht der Verband entschieden: „Die DIN-Norm für E10 dient im Gegenteil dem Schutz der Verbraucher. In ihr ist, wie bislang bereits für den herkömmlichen E5-Kraftstoff, ein Höchstwert für die Bioethanolbeimischung festgelegt. Daran orientieren sich die Aussagen der Hersteller zur E10-Verträglichkeit ihrer Modelle. Je nach Marktsituation und vor allem in der Umstellungsphase kann E10 auch weniger als 10% Bioethanol enthalten. Dies hat keine negativen Auswirkungen für die Verbraucher. Sie tanken immer einen normgerechten Kraftstoff“, so Schindler.
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Kein nennenswerter Mehrverbrauch durch E10: Zweifel an Testergebnissen von AUTO BILD
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21. Februar 2011
Kein nennenswerter Mehrverbrauch durch E10: Zweifel an Testergebnissen...
Kein nennenswerter Mehrverbrauch durch E10:Zweifel an Testergebnissen von AUTO BILD Die Zeitschrift AUTO BILD berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über Versuchsfahrten mit dem neuen Ottokraftstoff E10. Demnach soll der Benzinverbrauch durch E10 um bis zu 5 Prozent steigen. Aus technischen Gründen können diese Verbrauchsunterschiede jedoch nicht durch E10 verursacht worden sein.
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Kein nennenswerter Mehrverbrauch durch E10: Zweifel an Testergebnissen von AUTO BILD
Die Zeitschrift AUTO BILD berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über Versuchsfahrten mit dem neuen Ottokraftstoff E10. Demnach soll der Benzinverbrauch durch E10 um bis zu 5 Prozent steigen. Aus technischen Gründen können diese Verbrauchunterschiede jedoch nicht durch die Verwendung von E10 verursacht worden sein. Ein Mehrverbrauch von 5 Prozent gegenüber Super ist durch den niedrigeren Energiegehalt von E10 nicht erklärbar. Vermutlich sind unterschiedliche Bedingungen bei den Versuchsfahrten, etwa Abweichungen in der Fahrweise oder vom Bioethanolgehalt unabhängige Kraftstoffunterschiede, Grund der festgestellten Verbrauchsunterschiede.
Mehrverbrauch von E10 höchstens 1,9%
Das zu E10 beigemischte Bioethanol hat zwar einen niedrigeren Energiegehalt als Benzin. Einen erheblichen Mehrverbrauch bewirkt E10 jedoch nicht, wie wissenschaftliche Studien belegen: „Wegen des maximal bis zu 1,9 Prozent geringeren Energiegehaltes von E10 gegenüber herkömmlichem Super sind die 5 Prozent Mehrverbrauch, von denen AUTO BILD berichtet, ausgeschlossen. Allenfalls möglich sind maximal 1,9 Prozent Mehrverbrauch“, erklärt Prof. Dr. Bernhard Geringer von der TU Wien. Prof. Geringer betont außerdem, dass aussagekräftige Verbrauchswerte nicht mit einfachen Versuchsfahrten ermittelt werden können. Dafür seien wissenschaftlich klar definierte Messmethoden notwendig.
Energiesteuer für Kraftstoffe
Um unterschiedliche Energiegehalte bei Kraftstoffen auszugleichen, regt die deutsche Bioethanolwirtschaft eine Umstellung der Kraftstoffsteuer an: „Die Höhe der Steuer, die für einen Kraftstoff bezahlt werden muss, sollte sich nach dem Energiegehalt richten, anstatt wie bislang nur nach dem Volumen. Nur so können steuerliche Ungerechtigkeiten wegen unterschiedlicher Energiegehalte vermieden werden“, so Dietrich Klein, Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft.
Weitere Informationen rund um E10
Die neue Benzinsorte E10 mit 10 Prozent Bioethanolanteil wird aus Gründen des Klimaschutzes und der Versorgungssicherheit seit Anfang des Jahres an deutschen Tankstellen angeboten. Die wichtigsten Fragen rund um den neuen Kraftstoff beantwortet der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft unter www.bdbe.de/e10.
Weiterführende Informationen:
Fakten zu E10 und zur E10-Einführung >>
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17. Januar 2011
Resümee des BDBe-Auftritts auf der nature.tec 2011
Zum zweiten Mal in Folge beteiligte sich der BDBe gemeinsam mit den Verbänden aus dem Bereich Biodiesel und Pflanzenöl mit einer „Biokraftstoff-Tankstelle“ an der nature.tec. Im Mittelpunkt des Interesses standen die Nachhaltigkeitszertifizierung von Biokraftstoffen und die Einführung von E10.
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Resümee des BDBe-Auftritts auf der nature.tec 2011
Zum zweiten Mal in Folge beteiligte sich der BDBe gemeinsam mit den Verbänden aus dem Bereich Biodiesel und Pflanzenöl (UFOP, BDOel, VDB, OVID) mit einer „Biokraftstoff-Tankstelle“ an der nature.tec. Vom 21. bis 30. Januar drehte sich in Halle 4.2 des Berliner Messegeländes wieder alles um die Themen Biokraftstoffe, Biogas, Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen, Heizen mit Holz, Forst und Holz und Biowerkstoffe.
Bioethanol: Mehr als Kraftstoff
Der BDBe zeigte an seinem Stand, dass die deutsche Bioethanolwirtschaft viel mehr herstellt als Kraftstoff – nämlich vielfältige Produkte von Futtermitteln bis Kohlensäure. Und die Messebesucher konnten sich ein Bild vom neuesten E85-tauglichen FlexiFuel-Fahrzeug auf dem deutschen Markt machen: Ein brandneuer Opel Insignia stand an der Biokraftstoff-Tankstelle zum Auftanken bereit.
Informationsbedarf zu Nachhaltigkeit und E10
Wie in den Vorjahren nutzten zahlreiche Politiker verschiedener Parteien und Ressorts die Gelegenheit zu Information und Meinungsaustausch an unserem Stand. Im Mittelpunkt der Gespräche standen in diesem Jahr die Themen E10 und Nachhaltigkeitszertifizierung.Praktiker der Bioethanolwirtschaft und die Mitarbeiter des BDBe erläuterten den aktuellen Stand sowie die weiteren Herausforderungen der Nachhaltigkeitszertifizierung von Bioethanol.
Deutlich bemerkbar machte sich der Informationsbedarf zum Thema E10: In zahlreichen Verbrauchergesprächen beantworteten die Standbetreuer des BDBe Fragen rund um Verträglichkeit, Einführung und Preisgestaltung von E10.
Weiterführende Informationen:
Externer Link: Mehr zur nature.tec unter www.naturetec-igw.de
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13. Januar 2011
Neues an der Biokraftstofftankstelle - der BDBe auf der nature.tec...
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Neues an der Biokraftstofftankstelle - der BDBe auf der nature.tec 2011
Der 1.1.2011 war ein wichtiger Tag für die Bioethanolwirtschaft: Seit dem Jahreswechsel kann der neue Kraftstoff E10 an deutschen Tankstellen verkauft werden; außerdem sind die Vorschriften der Nachhaltigkeitsverordnung für Biokraftstoffe in Kraft getreten. Alle Fragen rund um E10 und Nachhaltigkeit von Bioethanol beantworten Praktiker der Bioethanolwirtschaft und die Mitarbeiter des BDBe auf der nature.tec – Fachschau Nachwachsende Rohstoffe im Rahmen der Grünen Woche Berlin (21. bis 30. Januar).
An unserem Stand in Halle 4.2. zeigen wir außerdem, dass die deutsche Bioethanolwirtschaft viel mehr herstellt als Kraftstoff – nämlich vielfältige Produkte von Futtermitteln bis Kohlensäure. Und Sie können sich ein Bild vom neuesten E85-tauglichen FlexiFuel-Fahrzeug auf dem deutschen Markt machen: Ein brandneuer Opel Insignia Sports Tourer steht an der Biokraftstoff-Tankstelle zum Auftanken bereit.
Auf der „nature.tec – Fachschau Nachwachsende Rohstoffe“ im Rahmen der Internationalen Grünen Woche Berlin erwartet die Besucher der Halle 4.2 auch in diesem Jahr ein vielfältiges Programm rund um nachwachsende Rohstoffe. Die Schwerpunktthemen „Biogas“, „Biokraftstoffe“, „Heizen mit Holz“, „Forst und Holz“, „Bauen mit Nachwachsenden Rohstoffen“ und das neue Thema „Biowerkstoffe“ zeigen die große Bandbreite der technischen und energetischen Nutzung von Agrar- und Forstrohstoffen. Zahlreiche Aussteller informieren über innovative und nachhaltige Ideen und Projekte, von der Pflanze über die Konversion bis hin zum alltagstauglichen Produkt. Eine Leistungsschau der Nachwachsenden Rohstoffe, die Fachbesucher und Endverbraucher gleichermaßen anspricht.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch an der Biokraftstoff-Tankstelle in Halle 4.2!
Weiterführende Informationen:
externer Link: Mehr zur nature.tec unter www.naturetec-igw.de.
interner Link: Rückschau auf die nature.tec 2010 >>
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03. Januar 2011
Nachhaltigkeitsvorschriften für Bioethanol in Kraft getreten
Seit dem Jahreswechsel gelten die Nachhaltigkeitsvorschriften der Erneuerbare Energien-Richtlinie für Biokraftstoffe. Somit darf ab sofort nur noch Bioethanol mit einem amtlich kontrollierten Nachhaltigkeitszertifikat zu Benzin beigemischt werden. Alle deutschen Bioethanol-Anlagen erfüllen die Nachhaltigkeitsanforderungen.
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Nachhaltigkeitsvorschriften für Bioethanol in Kraft getreten
Seit dem Jahreswechsel gelten die Nachhaltigkeitsvorschriften der Erneuerbare Energien-Richtlinie für Biokraftstoffe. Somit darf ab sofort nur noch Bioethanol mit einem amtlich kontrollierten Nachhaltigkeitszertifikat zu Benzin beigemischt werden. Alle deutschen Bioethanol-Anlagen erfüllen die Nachhaltigkeitsanforderungen.
Hersteller sind vorbereitet
„Die deutsche Bioethanolwirtschaft befürwortet die Nachhaltigkeitsanforderungen, die sicherstellen, dass Bioethanol unabhängig von seiner Herkunft einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet“, erklärt BDBe-Geschäftsführer Dietrich Klein anlässlich des In-Kraft-Tretens der Nachhaltigkeitsanforderungen für Biokraftstoffe zum Jahreswechsel. „Die Hersteller sind vorbereitet: Alle großen deutschen Bioethanolanlagen haben die Audits abgeschlossen und liefern bereits zertifiziert nachhaltiges Bioethanol.“
Regenwaldschutz und CO2-Reduktion
Die EU-Nachhaltigkeitsvorschriften stellen sicher, dass nur solches Bioethanol zum Einsatz kommt, das die Treibhausgasemissionen erheblich vermindert und nicht von ökologisch wertvollen Flächen stammt. Dies bedeutet unter anderem, dass für Bioethanol kein Regenwald gerodet werden darf und seine CO2-Emissionen mindestens um 35 Prozent geringer sein müssen als bei Benzin.
Deutsche Anlagen übertreffen EU-Vorgaben
Der BDBe weist darauf hin, dass heimisches Bioethanol schon heute in höherem Maße zum Klimaschutz beiträgt als von der EU gefordert: „Die CO2-Einsparung mit Bioethanol aus deutscher Erzeugung liegt mit ca. 50 Prozent deutlich über dem vorgeschriebenen Mindestwert. In den nächsten Jahren wird die CO2-Einsparung wegen technologischer Fortschritte in den Bioethanolanlagen auf ca. 70 Prozent steigen“, so BDBe-Geschäftsführer Klein.
EU-Richtlinie Erneuerbare Energien
Hintergrund für die Zertifizierung ist die EU-Richtlinie Erneuerbare Energien (2009/28/EG). Sie legt die Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen fest und wurde mit der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung in deutsches Recht umgesetzt. In Deutschland existieren derzeit mit REDcert und ISCC zwei von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung anerkannte Zertifizierungssysteme.
Weiterführende Informationen:
Interner Link: fuel 21 jetzt mit nachhaltig zertifiziertem Bioethanol am Markt >>
Interner Link: CropEnergies: Zertifizierung bestätigt nachhaltige Bioethanolherstellung >>
BDBe-Pressemitteilung: Bioethanolwirtschaft begrüßt EU-Beschluss zur Biokraftstoff-Zertifizierung >>
Externer Link: Informationen zum Zertifizierungssystem REDcert >>
Externer Link: Informationen zur Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung beim Bundesumweltministerium >>
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17. Dezember 2010
Stellungnahme zum Ergebnis des Klimakonferenz in Cancún:
Die europäische Biokraftstoffwirtschaft kann bei den internationalen Klimaschutzbemühungen zum Vorreiter werden. Daher müssen jetzt konkrete Vereinbarungen für nachhaltige Biokraftstoffe zwischen der EU und Regenwald-Staaten auf den Weg gebracht werden.
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Stellungnahme zum Ergebnis des Klimakonferenz in Cancún:
Deutsche Bioethanolwirtschaft fordert konkrete Schritte zum Schutz des Regenwaldes
(17.12.2010)
Die deutsche Bioethanolwirtschaft begrüßt, dass in Cancún explizite Maßnahmen zum Kampf gegen klimaschädliche Landnutzungsänderungen und zum Schutz des Regenwaldes vereinbart wurden. Die europäische Biokraftstoffwirtschaft kann bei den internationalen Klimaschutzbemühungen zum Vorreiter werden. Daher müssen jetzt konkrete Vereinbarungen für nachhaltige Biokraftstoffe zwischen der EU und Regenwald-Staaten auf den Weg gebracht werden.
Klimaschutz heißt Regenwaldschutz
Mit dem Abkommen von Cancún bekommt der internationale Klimaschutz einen neuen Impuls. Besonders positiv ist, dass sich die Weltgemeinschaft auf Maßnahmen zum Schutz des Regenwaldes und zur Verhinderung von Landnutzungs-änderungen geeinigt hat.
Regelungen in den Regionen verhindern Landnutzungsänderungen
Die Vereinten Nationen setzen auf eine Problemlösung in den betroffenen Regionen: Sie fordern die Entwicklungsländer auf, nationale Strategien und Aktionspläne zum Regenwaldschutz zu entwickeln. Die Verantwortung der Industriestaaten besteht darin, diese Bemühungen zu unterstützen. Nach Ansicht der deutschen Bioethanolwirtschaft ist dieser regionale Ansatz der richtige Weg, um die Abholzung des Regenwaldes zu stoppen. Nur durch direkt wirkende Gesetze und Regelungen in den betroffenen Staaten können Landnutzungsänderungen wirksam bekämpft werden.
Bilaterale Abkommen für nachhaltige Biokraftstoffe
Die deutsche Bioethanolwirtschaft fordert, die in der EU-Richtlinie Erneuerbare Energien 2009/28/EG vorgesehenen internationalen Vereinbarungen jetzt zu konkretisieren und klimaschädliche Landnutzungsänderungen durch Abkommen der EU mit den Staaten, die Biokraftstoffe produzieren, zu bekämpfen. Biokraftstoffe übernehmen damit eine Schlüsselrolle im internationalen Klimaschutz: In diesen Vereinbarungen muss geregelt werden, dass Maßnahmen zum Schutz des Regenwaldes in Risikoregionen durchgesetzt werden – andernfalls dürfen keine Biokraftstoffe in die EU exportiert werden.
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26. November 2010
E10 kommt zum 1. Januar 2011: Hersteller informieren über E10-Verträglichkeit...
Mit Beginn des neuen Jahres können Autofahrer Benzin mit zehn Prozent Bioethanol (E10) tanken. Fast alle Fahrzeuge vertragen E10 und können somit verstärkt einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ab sofort informieren die Fahrzeughersteller zur E10-Verträglichkeit ihrer Fahrzeuge.
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E10 kommt zum 1. Januar 2011: Hersteller informieren über E10-Verträglichkeit ihrer Modelle
(Berlin, 26.11.2010)
Mit Beginn des neuen Jahres können Autofahrer Benzin mit zehn Prozent Bioethanol (E10) tanken. Fast alle Fahrzeuge vertragen E10 und können somit verstärkt einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ab sofort informieren die Fahrzeughersteller zur E10-Verträglichkeit ihrer Fahrzeuge. Detaillierte Informationen bietet die Internetseite der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de/e10 an.
Ab dem 1. Januar 2011 wird E10 – Benzin, dem bis zu 10% Bioethanol beigemischt werden - an deutschen Tankstellen eingeführt. Laut dem ADAC können rund 90% der deutschen PKW problemlos E10 tanken. Den Autofahrern wird empfohlen, sich vor dem ersten Betanken mit E10 zu vergewissern, ob ihr Fahrzeug E10 verträgt. Informationen dazu bietet die DAT – die Informationszentrale für die europäische Automobilwirtschaft – auf ihrer Internetseite in Form einer E10-Verträglichkeitsliste an. Diese enthält auch Servicenummern der Fahrzeughersteller für weitere Informationen. Auch Fahrzeughändler und Kfz-Werkstätten informieren über E10.
Für Fahrzeuge die laut Hersteller kein E10 vertragen, wird das bislang angebotene und für alle Benziner geeignete Benzin mit 5% Bioethanol (E5) weiter an den Tankstellen angeboten.
In E10 werden 10% Benzin durch Bioethanol ersetzt, das aus heimischen landwirtschaftlichen Rohstoffen hergestellt wird. E10 trägt dazu bei, unsere Kraftstoffversorgung zu sichern und senkt die Treibhausgasemissionen des Straßenverkehrs. Die Einführung von E10 ist somit ein Beitrag zum Klimaschutz.
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01. November 2010
fuel 21 jetzt mit nachhaltig zertifiziertem Bioethanol am Markt
Regional erzeugtes Bioethanol aus heimischen Zuckerrüben der fuel 21 GmbH & Co. KG, Klein Wanzleben, ist nachhaltig produziert und erfüllt alle Anforderungen der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung. Ab November 2010 beliefert die fuel 21 jetzt ihre Kunden mit Bioethanol, das den ab Januar 2011 geltenen gesetzlichen Anforderungen entspricht.
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fuel 21 jetzt mit nachhaltig zertifiziertem Bioethanol am Markt
Klein Wanzleben, 1. November 2010
Regional erzeugtes Bioethanol aus heimischen Zuckerrüben der fuel 21 GmbH & Co. KG, Klein Wanzleben, ist nachhaltig produziert und erfüllt alle Anforderungen der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung. Ab November 2010 beliefert die fuel 21 jetzt ihre Kunden mit Bioethanol, das den ab Januar 2011 geltenen gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Bereits im Sommer hatten die fuel 21 sowie die fünf deutschen Nordzucker-Werke in einem intensiven Audit das Zertifikat erhalten, das sie berechtigt, Nachhaltigkeitsnachweise auszustellen. Diese müssen Hersteller von Biokraftstoffen ab Januar 2011 für den deutschen Markt vorweisen, damit die Mineralölindustrie Ihre Beimischverpflichtungen erfüllen kann.
„Wir haben die Zertifikate für Biokraftstoffe von TÜV SÜD erhalten. Bei der Zertifizierung – entsprechend dem durch die BLE anerkannten REDcert-Zertifizierungssystem – hat unsere Prüfgesellschaft sämtliche Stufen des Produktions- und Vertriebsprozesses vom Rübenanbauer bis zur Kraftstoffherstellung genau unter die Lupe genommen. Das war ein sehr aufwendiges Verfahren", so Dr. Albrecht Schaper, Geschäftsführer der fuel 21.
Hintergrund für die Zertifizierung ist die EU-Richtlinie 2009/28/EG zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen. Sie legt die Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen und flüssigen Biobrennstoffen fest. Umgesetzt hat der deutsche Gesetzgeber die EU-Nachhaltigkeitsanforderungen bereits mit der Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung (BioSt-NachV) sowie der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung (Biokraft-NachV).
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27. Oktober 2010
E10-Einführung: Deutsche Bioethanolwirtschaft erwartet deutlichen...
Mit dem heutigen Beschluss des Bundeskabinetts ist der Weg für E10 endgültig frei. Ab Januar können Autofahrer in Deutschland Benzin mit zehn Prozent Bioethanol tanken. Die deutsche Bioethanolwirtschaft erwartet in Folge der Einführung von E10 ein deutliches Marktwachstum.
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E10-Einführung: Deutsche Bioethanolwirtschaft erwartet deutlichen Impuls für den Markt
(Berlin, 27.10.2010)
Mit dem heutigen Beschluss des Bundeskabinetts ist der Weg für E10 endgültig frei. Ab Januar können Autofahrer in Deutschland Benzin mit zehn Prozent Bioethanol tanken. Die deutsche Bioethanolwirtschaft erwartet in Folge der Einführung von E10 ein deutliches Marktwachstum.
Nachfrage und Produktion werden steigen
Der BDBe rechnet mit einem deutlichen Impuls für den Markt durch die Einführung von E10. „Bislang war der Bioethanolanteil im Benzin auf fünf Prozent beschränkt. Die Erhöhung der Beimischung durch die E10-Einführung bedeutet eine wesentliche Ausweitung des Absatzpotenzials für die deutschen Bioethanolhersteller“, so BDBe-Geschäftsführer Dietrich Klein. 2009 wurden in Deutschland 0,6 Millionen Tonnen Bioethanol hergestellt. In den kommenden Jahren seien durch E10 erhebliche Produktionssteigerungen abzusehen, so Klein.
E10-Einführung gibt Investitionssicherheit
„Mit der Erhöhung der Beimischung ist für die Bioethanolhersteller eine wichtige Voraussetzung erfüllt worden, um weiter zu investieren und die Produktionskapazitäten auszuweiten“, so Dr. Lutz Guderjahn, Mitglied des Vorstandes des Mannheimer Bioethanolherstellers CropEnergies.
Klimafreundlichere Wahl für Autofahrer
Durch die Einführung des neuen Kraftstoffs werde Bioethanol zudem bei den Endverbrauchern bekannter werden: „Der Namenszusatz ‚E10‘ an der Zapfsäule macht Bioethanol für die Autofahrer sichtbar und sie können eine klimaschonendere Benzinsorte wählen“, so Guderjahn. Durch die ab Januar geltenden EU-Nachhaltigkeitsanforderungen für Biokraftstoffe sei sichergestellt, dass der neue Kraftstoff E10 nicht nur die knapper werdenden Erdölreserven schont, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet.
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26. Oktober 2010
CropEnergies: Zertifizierung bestätigt nachhaltige Bioethanolherstellung...
Bioethanol aus den Anlagen der CropEnergies AG erfüllt alle Anforderungen der Biokraftstoffnachhaltigkeitsverordnung. Beide Anlagen sowie die Tanklager des Unternehmens in Rotterdam und Duisburg wurden zertifiziert.
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CropEnergies: Zertifizierung bestätigt nachhaltige Bioethanolherstellung
Mannheim, 26. Oktober 2010
Bioethanol aus den Anlagen der CropEnergies AG, Mannheim, in Zeitz, Sachsen-Anhalt, und Wanze, Belgien, erfüllt alle Anforderungen der Biokraftstoffnachhaltigkeitsverordnung. Beide Anlagen sowie die Tanklager des Unternehmens in Rotterdam und Duisburg wurden im Oktober 2010 zertifiziert.
CropEnergies kann damit nachweisen, dass in den Anlagen Bioethanol nachhaltig hergestellt wird. CropEnergies bleibt auch in Zukunft ein verlässlicher Partner der Mineralölindustrie, die ab dem 1. Januar 2011 in Deutschland mit zertifiziertem Bioethanol ihre Beimischungsverpflichtungen erfüllen muss.
Zertifizierung nach REDcert
Die Bioethanolanlagen von CropEnergies wurden von der DQS GmbH Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen, Frankfurt/Main, einem unabhängigen Gutachter, nach dem Zertifizierungssystem REDcert zertifiziert. REDcert wurde von führenden Verbänden und Organisationen der deutschen Agrar- und Biokraftstoffwirtschaft entwickelt und von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Juli 2010 endgültig zugelassen. Die Zertifizierung nach REDcert erfüllt die Anforderungen der im November 2009 verabschiedeten deutschen Biokraftstoffnachhaltigkeitsverordnung, die die Förderung von Kraftstoffen aus Biomasse ab dem 1. Januar 2011 an die Einhaltung bestimmter Nachhaltigkeitsanforderungen knüpft.
Ökonomie und Ökologie in Einklang
Wertschöpfung durch nachhaltiges Wirtschaften ist das Geschäftsmodell von CropEnergies. Dazu gehört auch das auf die vollständige Nutzung der Rohstoffe ausgerichtete Kuppelproduktkonzept. Mit der erfolgreichen Zertifizierung zeigt CropEnergies, dass das Unternehmen mit seinen modernen und effizienten Anlagen Ökonomie und Ökologie in Einklang bringt. CropEnergies festigt damit die Vorreiterrolle auf dem europäischen Bioethanolmarkt
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25. Oktober 2010
Mehr Bio im Benzin ab Januar 2011
Ab Januar wird an deutschen Tankstellen zusätzlich zu den bisherigen Kraftstoffsorten Benzin mit bis zu 10 Prozent Bioethanolanteil angeboten. Wie das Bundesumweltministerium bekannt gab, beschließt das Bundeskabinett am kommenden Mittwoch eine entsprechende Verordnung und setzt damit die europäische Richtlinie über die Kraftstoffqualität um.
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Mehr Bio im Benzin ab Januar 2011
Ab Januar neue Benzinsorte mit 10% Bioethanol an Tankstellen / 90% der PKW können E10 tanken
Berlin, 25. Oktober 2010:
Ab Januar 2011 wird an deutschen Tankstellen zusätzlich zu den bisherigen Kraftstoffsorten Benzin mit bis zu 10 Prozent Bioethanolanteil angeboten. Wie das Bundesumweltministerium am 24. Oktober bekannt gab, beschließt das Bundeskabinett am kommenden Mittwoch, den 27. Oktober 2010, eine entsprechende Verordnung und setzt damit die europäische Richtlinie über die Kraftstoffqualität um.
E10 verbessert Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und der Präsident des ADAC, Peter Meyer erlärten dazu: "Ein wirksamer Klimaschutz ist nur möglich, wenn alle Bereiche des täglichen Lebens einen Beitrag liefern. Dies gilt auch für Kraftstoffe. Die EU hat deshalb beschlossen, den Anteil an Biokraftstoffen im Verkehrsbereich zu erhöhen. Das soll jetzt in Deutschland umgesetzt werden. Wir wollen mit der Erhöhung des aus Pflanzen gewonnenen Biosprits den CO2-Ausstoß der Autoabgase senken und damit auch die knapper werdenden Erdölreserven schonen".
Röttgen und Meyer verweisen darauf, dass im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen die heute verwendeten Biokraftstoffe weniger Treibhausgase verursachen. Durch die Verwendung von Biokraftstoffen sinke die Abhängigkeit vom immer knapper werdenden Erdöl. Erdöl müsse importiert werden, ein Großteil der benötigten Rohstoffe für Bioethanol dagegen wachse in Deutschland oder Europa. Biokraftstoff werde aus Pflanzen gewonnen, die aus nachhaltigem Anbau stammen; auch dazu gebe es gesetzliche Vorgaben. Nachhaltig bedeutet, dass der Anbau der Rohstoffe nicht auf Kosten von Mensch und Natur erfolgen darf, beispielsweise nicht auf schützenswerten Flächen oder auf Gebieten mit hoher biologischer Vielfalt.
Verfahren zur E10-Einführung soll Mitte Dezember abgeschlossen sein
Nachdem letztes Jahr die Beimischung von Biodiesel zum Dieselkraftstoff erhöht wurde, soll nun der Bioanteil beim Benzin, wie von der europäischen Richtlinie über die Kraftstoffqualität gefordert, erhöht werden. Ab Anfang 2011 wird dazu in Deutschland an den Tankstellen zusätzlich zu den bisherigen Benzinsorten Benzin mit bis zuzehn ProzentBioethanol angeboten. Diese neuen Kraftstoffe werden mit E10 bezeichnet. "E" steht für Ethanol, die Zahl "10" für zehn Prozent. Bisher betrug der Ethanolanteil im Benzin bis zu fünf Prozent. Die Einführung von E10 wird durch eine Verordnung geregelt, die am kommenden Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen werden soll; danach werden die Bundesländer über den Bundesrat beteiligt. Das ganze Verfahren wird voraussichtlich bis Mitte Dezember abgeschlossen sein.
90% der PKW können E10 tanken, bisherige Benzinsorten bleiben im Angebot
Das neue Benzin wird an den Zapfsäulen deutlich gekennzeichnet, und zwar durch den Namen der Benzinsorte mit dem Namenszusatz "E10"– also beispielsweise "Super E10". Etwa 90 Prozent aller benzinbetriebenen Pkw können E10 ohne Einschränkungen tanken. Neufahrzeuge sind in der Regel E10-tauglich. Fahrerinnen und Fahrer benzinbetriebener Fahrzeuge sollten sich vor dem ersten Betanken mit E10 vergewissern, dass ihr Fahrzeug E10 verträgt. Alle nicht nachgewiesen E10-verträglichen Fahrzeuge sollten ausschließlich die bisherigen Benzinsorten tanken. Die Kraftstoffanbieter sind verpflichtet, diese weiterhin anzubieten.
DAT und Hersteller informieren über E10-Verträglichkeit
Ob ein Fahrzeug E10 verträgt, erfährt man von seinem Fahrzeughersteller. Eine Liste E10-verträglicher Fahrzeugewird ab Mitte November auf der Internetseite der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de/e10 zu finden sein. Auch bei seinem Fahrzeughändler und bei seiner Kfz-Werkstatt kann man sich nach der E10-Verträglichkeit von Fahrzeugen erkundigen. Die E10-Verträglichkeitsliste enthält auch Servicenummern der Fahrzeughersteller, die man bei Fragen anrufen kann.
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15. Oktober 2010
Zum Tod von Hermann Scheer:
"Mit Hermann Scheer haben wir einen unbeirrbaren und konstruktiven Vorkämpfer für die Erneuerbaren Energien und einen persönlichen Freund verloren": Die BDBe-Vorsitzenden Norbert Schindler MdB und Prof. Dr. Markwart Kunz zum Tod von Hermann Scheer.
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Zum Tod von Hermann Scheer:
Ein konstruktiver Vorkämpfer für die Erneuerbaren Energien
(Berlin, 15.10.2010) Zum Tod von Hermann Scheer erklären die Vorsitzenden des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft Norbert Schindler MdB und Prof. Dr. Markwart Kunz:
„Mit Hermann Scheer haben wir einen unbeirrbaren und konstruktiven Vorkämpfer für die Erneuerbaren Energien und einen persönlichen Freund verloren. Er hat kluge Visionen für die Energieversorgung der Zukunft in die deutsche Politik gebracht und konkrete Perspektiven aufgezeigt, wie Mobilität klimaverträglich gestaltet werden kann. Die deutsche Biokraftstoffpolitik trägt die Handschrift Hermann Scheers: Als einer der Initiatoren der gezielten Förderung erneuerbarer Kraftstoffe hat er entscheidend dazu beigetragen, den politischen Weg für Biokraftstoffe zu ebnen. Wir haben Hermann Scheer als einen engagierten und verlässlichen Mitstreiter geschätzt, mit dem man viel erreichen konnte. Sein Tod macht uns persönlich und die gesamte deutsche Bioethanolwirtschaft zutiefst betroffen.“
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13. Oktober 2010
Bioethanolhersteller CropEnergies setzt Umsatz- und Ergebniswachstum...
Die CropEnergies AG hat im 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2010/11 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich um 16,5 Prozent auf 214,7 Millionen Euro gesteigert.
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Bioethanolhersteller CropEnergies setzt Umsatz- und Ergebniswachstum im 2. Quartal fort
Operatives Ergebnis im 1. Halbjahr erreicht Rekordwert
Die CropEnergies AG hat im 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2010/11 (1. März - 31. August 2010) den Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich um 16,5 Prozent auf 214,7 (Vorjahr: 184,3) Millionen Euro gesteigert. Das EBITDA verbesserte sich im 1.Halbjahr auf 32,4 (Vorjahr: 7,5) Millionen Euro und erreichte eine Marge von 15,1 (Vorjahr: 4,1) Prozent. Das operative Ergebnis stieg deutlich auf 17,4 (Vorjahr: -0,8) Millionen Euro. Unter Berücksichtigung eines Finanzergebnisses von -4,0 (Vorjahr: -3,9) Millionen Euro sowie eines Steuerergebnisses von -3,0 (Vorjahr: 2,8) Millionen Euro erzielte CropEnergies im 1. Halbjahr einen Jahresüberschuss nach Steuern von 10,5 (Vorjahr: -2,0) Millionen Euro.
Maßgeblich für das Umsatz- und Ergebniswachstum waren gestiegene Absatzmengen von Bioethanol und hochwertigen Lebens- und Futtermitteln insbesondere als Folge einer höheren Auslastung der Produktionsanlage in Wanze, Belgien. Im Vergleich zum Vorjahr konnte CropEnergies die Bioethanolproduktion im 1. Halbjahr 2010/11 daher um zehn Prozent auf 323 Tausend Kubikmeter steigern.
Für das 2. Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/11 erwartet CropEnergies ein profitables Wachstum und die Festigung der erreichten Marktposition. Wie bereits am 20. September 2010 per Ad-hoc-Meldung mitgeteilt wurde, erhöht CropEnergies für das Geschäftsjahr 2010/11 die Umsatz- und Ergebnisprognose und erwartet nunmehr einen Anstieg des Umsatzes auf mehr als 420 (Vorjahr: 374) Millionen Euro und des operativen Ergebnisses auf mehr als 30 (Vorjahr: 12) Millionen Euro.
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29. September 2010
Bioethanolwirtschaft begrüßt Energiekonzept:
Die Bundesregierung setzt auf nachhaltige Biokraftstoffe für die Mobilität der Zukunft und will den Bioethanol-Anteil in Benzin weiter erhöhen. Dies geht aus dem am 28. September vom Kabinett verabschiedeten Energiekonzept hervor. Der BDBe begrüßt die klare Positionierung der Bundesregierung zu Biokraftstoffen.
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Bioethanolwirtschaft begrüßt Energiekonzept:
Bundesregierung setzt auf nachhaltige Biokraftstoffe
Die Bundesregierung setzt auf nachhaltige Biokraftstoffe für die Mobilität der Zukunft und will den Bioethanol-Anteil in Benzin weiter erhöhen. Dies geht aus dem am 28. September vom Kabinett verabschiedeten Energiekonzept hervor. Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe begrüßt die klare Positionierung der Bundesregierung zu Biokraftstoffen. Das Energiekonzept macht deutlich, dass heute verfügbare Biokraftstoffe wie europäisches Bioethanol aus Getreide und Zuckerrüben für Versorgungssicherheit, Klima- und Umweltschutz sowie Wirtschaftlichkeit im Verkehr unverzichtbar sind.
Höherer Bioethanol-Anteil in absehbarer Zeit möglich
Die Bunderegierung wird die Industrie auffordern, die technischen Voraussetzungen für die Einführung von Benzin mit mehr als 10 Prozent Bioethanol zu schaffen. Aus Sicht des BDBe ist die Einführung von E 20 – Benzin mit 20 Prozent Bioethanol – in den kommenden Jahren realisierbar.
CO2-Vermeidungspotenzial ausschöpfen
Die Bundesregierung will die Dekarbonisierung des Verkehrs durch die Förderung von Biokraftstoffen mit besonders vorteilhafter Treibhausgasbilanz vorantreiben. Damit greift die Bundesregierung die von den Verbänden der Biokraftstoffwirtschaft vorgeschlagene Verschärfung der Treibhausgasminderungspflicht durch Biokraftstoffe auf. Der BDBe weist darauf hin, dass das hohe CO2-Vermeidungspotenzial bei Bioethanol von kurzfristig 50% und mittelfristig 70% ausgeschöpft werden muss.
Nachhaltigkeit ist ab 2011 garantiert
Der BDBe unterstützt die im Energiekonzept angekündigten Anstrengungen der Bundesregierung zur nachhaltigen und effizienten Nutzung von Bioenergie. In diesem Zusammenhang weist der BDBe darauf hin, dass mit in Krafttreten der deutschen Nachhaltigkeitsverordnung für Biokraftstoffe bereits ab dem 1. Januar 2011 sichergestellt ist, dass nur nachhaltig hergestellte Biokraftstoffe auf die Biokraftstoffquoten angerechnet oder steuerlich begünstigt werden. Dies gilt gleichermaßen für in Deutschland produzierte wie für importierte Biokraftstoffe.
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07. September 2010
Deutsche Bioethanolwirtschaft begrüßt klare Positionierung...
In ihrem am 6. September vorgestellten Entwurf eines Energiekonzepts betont die Bundesregierung die Bedeutung von Biokraftstoffen für die Mobilität der Zukunft und spricht sich für eine höhere Beimischung von Bioethanol zu Benzin aus. Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft begrüßt die klare Positionierung zu Biokraftstoffen.
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Deutsche Bioethanolwirtschaft begrüßt klare Positionierung zu Biokraftstoffen im Energiekonzept der Bundesregierung:
Biokraftstoffe sind wesentlicher Baustein der Mobilität der Zukunft
In ihrem am 6. September vorgestellten Entwurf eines Energiekonzepts betont die Bundesregierung die Bedeutung von Biokraftstoffen für die Mobilität der Zukunft und spricht sich für eine höhere Beimischung von Bioethanol zu Benzin aus. Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe begrüßt die klare Positionierung der Bundesregierung zu Biokraftstoffen: „Das Energiekonzept macht deutlich, dass Versorgungssicherheit, Klima- und Umweltschutz sowie Wirtschaftlichkeit im Verkehr auch langfristig nur mit mehr Biokraftstoffen erreichbar sind. Bioethanol wird in höheren Beimischungen, beispielsweise als E20, wesentlich dazu beitragen, dass wir in Zukunft Nachhaltigkeit und Mobilität verbinden können“, so BDBe-Vorsitzender MdB Norbert Schindler.
CO2-Vermeidungspotenzial ausschöpfen
Die Ankündigung der Bundesregierung, die Umstellung des Biokraftstoffquoten-systems auf CO2-Vermeidungsquoten vorzuziehen, bewertet der BDBe als einen wichtigen Schritt, um das CO2-Vermeidungspotenzial von Biokraftstoffen voll auszuschöpfen. Die deutsche Biokraftstoffwirtschaft hat dies bereits im März dieses Jahres in einem gemeinsamen Memorandum gefordert.
Biokraftstoffe leisten wesentlichen Beitrag für 10%-Ziel
Der BDBe unterstützt die im Energiekonzept angekündigte Förderinitiative für die Weiterentwicklung von Biokraftstoffen. Technologien zur Erzeugung beispielsweise von Bioethanol aus Reststoffen befinden sich in der Entwicklungsphase, sind derzeit aber noch nicht marktreif. Die bereits heute verfügbaren Biokraftstoffe wie Bioethanol aus Getreide und Zuckerrüben erfüllen die EU-Nachhaltigkeitskriterien und werden den wesentlichen Beitrag leisten, um das EU-Ziel von mindestens 10 Prozent erneuerbaren Energien im Verkehr bis 2020 zu erreichen.
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29. Juli 2010
Bioethanol behauptet sich EU-weit als alternativer Kraftstoff...
Auch im vergangenen Jahr sind Produktion und Verbrauch von Bioethanol in der EU weiter gestiegen. Nach Angaben des europäischen Bioethanolverbandes ebio wurden 2009 mit 2,9 Mio. Tonnen 31 Prozent mehr des Biokraftstoffs hergestellt als im Vorjahr, der Verbrauch stieg um 23 Prozent auf 3,8 Mio. Tonnen.
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Bioethanol behauptet sich EU-weit als alternativer Kraftstoff
Auch im vergangenen Jahr sind Produktion und Verbrauch von Bioethanol in der EU weiter gestiegen. Nach Angaben des europäischen Bioethanolverbandes ebio wurden 2009 mit 2,9 Mio. Tonnen 31 Prozent mehr des Biokraftstoffs hergestellt als im Vorjahr, der Verbrauch stieg um 23 Prozent auf 3,8 Mio. Tonnen.
Wichtigster Bioethanolproduzent ist nach wie vor Frankreich mit 0,98 Mio. Tonnen. Deutschland belegt Platz 2 vor Spanien und Österreich; die Alpenrepublik holt kräftig auf und hat ihre Bioethanolproduktion innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.
EU-weit wurde 2009 nirgends mehr klimaschonendes Bioethanol getankt als in Deutschland. 0,9 Mio. Tonnen wurden dort verbraucht, in erster Linie in Form der fünfprozentigen Beimischung zu Benzin. Im Verhältnis zum Volumen des Benzinmarktes war mit einem Verbrauch von 300.000 Tonnen allerdings Schweden Europas führende Bioethanol-Nation.
Weitere Informationen und alle Zahlen unter http://ebio.org/press_releases.php
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21. Juli 2010
Endgültige Anerkennung des Zertifizierungssystems REDcert
Bonn - Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat das Zertifizierungssystem für nachhaltige Biokraftstoffe REDcert mit Bescheid vom 20. Juli 2010 endgültig anerkannt.
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Endgültige Anerkennung des Zertifizierungssystems REDcert
Bonn - Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat das Zertifizierungssystem REDcert mit Bescheid vom 20. Juli 2010 endgültig anerkannt. Mit diesem endgültigen Anerkennungsbescheid konnte ein weiteres Ziel bei der Weiterentwicklung und Ausgestaltung des Zertifizierungssystems REDcert erreicht werden.
Seit Erteilung der vorläufigen Anerkennung am 2. Juni 2010 haben sich schon mehr als 200 Unternehmen aus den verschiedenen Erfassungs-, Handels- und Verarbeitungsstufen bei REDcert registriert und eine Vielzahl von Unternehmen bereits einen entsprechenden Vertrag mit REDcert abgeschlossen. Bei einigen Unternehmen sind zudem die ersten Zertifizierungen erfolgreich durchgeführt und die entsprechenden Zertifikate erteilt worden.
Weitere aktuelle Informationen über das Zertifizierungssystem REDcert finden Sie auf der Internetseite www.redcert.org.
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21. Juli 2010
Süd-Chemie baut größte Anlage zur biotechnologischen Herstellung...
Die Süd-Chemie AG baut im niederbayerischen Straubing Deutschlands bislang größte Anlage zur biotechnologischen Herstellung von klimafreundlichem Bioethanol der zweiten Generation, sogenanntem Cellulose-Ethanol.
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Süd-Chemie baut größte Anlage zur biotechnologischen Herstellung von Biokraftstoffen aus Stroh in Deutschland
Zukunftsprojekt wird von Bayerischer Staatsregierung und BMBF gefördert
Die Süd-Chemie AG, ein weltweit führendes Spezialchemieunternehmen für Katalysatoren und Adsorbentien mit Hauptsitz in München, baut die bislang größte Anlage zur biotechnologischen Herstellung von klimafreundlichem Bioethanol der zweiten Generation, sogenanntem Cellulose-Ethanol, in Deutschland. Das Gesamtvorhaben mit einem Volumen von insgesamt rund 28 Mio. Euro umfasst Investitionen in Höhe von rund 16 Mio. Euro und begleitende Forschungsvorhaben in Höhe von knapp 12 Mio. Euro. Diese und weitere im Zusammenhang mit dem Projekt stehende Forschungsvorhaben werden von der Bayerischen Staatsregierung und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit jeweils rund 5 Mio. Euro unterstützt.
In unmittelbarer Nähe des neuen bayerischen BioCampus in Straubing wird diese Demonstrationsgroßanlage ab Ende 2011 jährlich bis zu 2.000 Tonnen des Kraftstoffs Bioethanol aus Agrarreststoffen, wie etwa Getreidestroh, herstellen. „Mit dem Startschuss für die Demonstrationsanlage unserer sogenannten sunliquid®-Technologie setzen wir unsere Strategie fort, auf Basis führender Expertise in Katalyse, Biokatalyse und Prozesstechnik nachhaltige Herstellungsverfahren für klimafreundliche Biokraftstoffe und Chemikalien zur Marktreife zu entwickeln. Angesichts der zunehmend teuren und risikoreichen Förderung von Erdöl leisten wir damit einen wichtigen Beitrag für den nachhaltigen Ersatz von erdölbasierten Produkten“, sagte Dr. Günter von Au, Vorstandsvorsitzender der Süd-Chemie AG.
Bei dem von der Süd-Chemie seit Anfang 2009 in einer Pilotanlage getesteten sunliquid®-Prozess handelt es sich um ein innovatives Verfahren zur kostengünstigen und energieeffizienten Herstellung von Bioethanol der zweiten Generation. Hierzu werden zellulosebasierte Pflanzenbestandteile, wie etwa Weizen- und Maisstroh, Bagasse aus Zuckerrohr oder sogenannte Energiepflanzen, mit Hilfe von biotechnologisch hergestellten Enzymen zunächst in Zuckerbestandteile umgewandelt, aus denen dann der Kraftstoff Bioethanol gewonnen wird. In dem Süd-Chemie Verfahren können neben Cellulose ebenfalls die sogenannten Hemicellulosen der Pflanze zu Ethanol umgesetzt werden. Dies ermöglicht eine bis zu 50-prozentige Steigerung der Ethanolproduktion gegenüber herkömmlichen Technologien. Weiterhin können die notwendigen Enzyme zur Umsetzung der Cellulose auf den jeweiligen Ausgangsrohstoff hin optimiert und direkt in der Produktionsanlage vor Ort hergestellt werden. Dies gewährleistet die zugleich leistungs- und kostenoptimierte Bereitstellung der Enzyme.
Die Demonstrationsanlage der Süd-Chemie am Standort Straubing wird im verkleinerten Industriemaßstab den kompletten integrierten Herstellungsprozess abbilden, um zellulosehaltige Pflanzenbestandteile in Bioethanol umzuwandeln.
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15. Juli 2010
CropEnergies Hauptversammlung beschließt erstmals Dividende
Mannheim – Die ordentliche Hauptversammlung der CropEnergies AG, Mannheim, hat am 15. Juli 2010 beschlossen, erstmals eine Dividende auszuschütten. Insgesamt beträgt die Dividende 4,3 Millionen Euro. Das entspricht 0,05 Euro pro Aktie. Alle weiteren Beschlussvorschläge der Verwa
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CropEnergies Hauptversammlung beschließt erstmals Dividende
Mannheim – Die ordentliche Hauptversammlung der CropEnergies AG, Mannheim, hat am 15. Juli 2010 beschlossen, erstmals eine Dividende auszuschütten. Insgesamt beträgt die Dividende 4,3 Millionen Euro. Das entspricht 0,05 Euro pro Aktie. Alle weiteren Beschlussvorschläge der Verwaltung wurden ebenfalls mit einer deutlichen Mehrheit von über 99 % angenommen. Bei der Hauptversammlung im Rosengarten in Mannheim waren rund 800 Aktionäre und Gäste anwesend, die 82 % des Aktienkapitals vertraten.
Das besondere Interesse der Aktionäre galt den strategischen Zielen von CropEnergies und dem positiven Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Weiterhin standen vor allem die Vorteile von Bioethanol gegenüber fossilen Kraftstoffen im Mittelpunkt. Nachhaltig hergestelltes Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen wie von CropEnergies trägt nicht nur zur Reduktion des Treibhausgasausstoßes im Verkehrssektor bei, sondern leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Energieversorgung und der Verringerung der Abhängigkeit von Energieimporten. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen gewinnt auch die Tatsache, dass die Erzeugung von Biokraftstoffen aus nachhaltig produzierter Biomasse von der Exploration bis hin zum Transport mit deutlich weniger Risiken für die Umwelt verbunden ist als die Erzeugung fossiler Kraftstoffe, immer mehr an Bedeutung.
Im Rahmen der Hauptversammlung stellten sich auch zwei der Technologiepartner von CropEnergies vor: HEICO Sportiv, einer der renommiertesten Volvo-Veredler weltweit, und das Dart Racing-Team der Universität Darmstadt. HEICO Sportiv präsentierte den HEICO Volvo C30 T5. Dieses mit E85 betriebene Fahrzeug errang beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring als erstes Bioethanol-Auto den Klassensieg und bewies eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit von Bioethanol. Im Rahmen der Technologie- und Kraftstoffpartnerschaft mit HEICO gewinnt CropEnergies wertvolle Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit des E85-Kraftstoffs CropPower85 im direkten Vergleich mit fossilen Kraftstoffen. Zudem stellt der Bioethanolkraftstoff für Flexible Fuel Vehicles auf diese Weise seine Wettbewerbsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis. Das Dart Racing-Team, das aus Studenten der Universität Darmstadt zusammensetzt, präsentierte seinen selbst konzipierten und gebauten Rennwagen. Dieses ebenfalls mit dem Bioethanol-Kraftstoff CropPower85 betankte Fahrzeug wird bei der Formula Student vom 4. bis 8. August 2010 auf dem Hockenheimring erstmals an den Start gehen. Mit dieser Partnerschaft fördert CropEnergies ein Projekt junger, engagierter Menschen, die zur Weiterentwicklung der Einsatzmöglichkeiten und der Leistungsfähigkeit von Bioethanol einen wichtigen Beitrag leisten.
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13. Juli 2010
CropEnergies mit starkem 1. Quartal
Die CropEnergies AG hat den Umsatz im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 um fünf Prozent auf 93,5 (Vorjahr: 89,0) Millionen Euro gesteigert. Hierzu trugen insbesondere höhere Bioethanol- und Kuppelprodukterlöse in Belgien bei.
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CropEnergies mit starkem 1. Quartal
Umsatz- und Ergebniswachstum trotz 5-Jahres-Revision in Zeitz
Mannheim -Die CropEnergies AG hat den Umsatz im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 um fünf Prozent auf 93,5 (Vorjahr: 89,0) Millionen Euro gesteigert. Hierzu trugen insbesondere höhere Bioethanol- und Kuppelprodukterlöse in Belgien bei.
Das EBITDA verbesserte sich erheblich auf 9,7 (Vorjahr: 0,7) Millionen Euro, nachdem das 1. Quartal des Vorjahres durch die Anlaufphase der neuen Anlage in Belgien belastet war. Dies entspricht einer Marge von 10,4 (Vorjahr: 0,8) Prozent. Das operative Ergebnis stieg auf 2,4 (Vorjahr: -3,2) Millionen Euro, obwohl sich die Abschreibungen auf 7,4 (Vorjahr: 3,9) Millionen Euro nahezu verdoppelten. Die Bioethanolproduktion blieb mit 138 (Vorjahr: 145) Tsd. m³ knapp unter Vorjahr.
Ursache für diesen leichten Rückgang ist die intensivere Wartungsphase der Produktionsanlage in Zeitz, die nach einer Betriebsdauer von fünf Jahren unter anderem für die Überprüfung der Druckbehälter gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Wartungsphase in Zeitz hat CropEnergies auch dazu genutzt, notwendige Anbindungsarbeiten für die entstehende Anlage zur Aufreinigung und Verflüssigung von CO2 durchzuführen.
In Wanze konnte die Menge produzierten Bioethanols trotz der planmäßigen Wartungsphase gesteigert werden. Dort haben die durchgeführten Optimierungsarbeiten die Prozessstabilität weiter erhöht und zu einer Reduzierung des spezifischen Energiebedarfs geführt. Während des Stillstands wurden zudem Vorbereitungen zur IFS-Zertifizierung (International Food Standard) getroffen. Mit der im Mai 2010 abgeschlossenen Zertifizierung kann das in Wanze produzierte Gluten als Lebensmittel vermarktet werden.
Für das laufende Geschäftsjahr 2010/11 erwartet CropEnergies, den Umsatz deutlich auf mehr als 400 (Vorjahr: 374) Millionen Euro zu steigern. Dies ist die Folge einer Ausweitung der Produktions- und Absatzmengen an Bioethanol sowie an Lebens- und Futtermitteln. Auf Basis aktueller Marktpreise und -einschätzungen geht CropEnergies davon aus, das operative Ergebnis des Vorjahrs in Höhe von 11,9 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr 2010/11 mehr als verdoppeln zu können. Dabei profitiert das Unternehmen von seinem effizienten Produktions- und Vertriebsnetzwerk und von den hochwertigen Lebens- und Futtermitteln, die die Ertragskraft steigern und die Abhängigkeit von den Entwicklungen auf den Ethanol- und Rohstoffmärkten reduzieren werden.
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11. Juni 2010
Start der Zertifizierungen im REDcert-System:
Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat das Zertifizierungssystem REDcert mit Bescheid vom 2. Juni 2010 vorläufig anerkannt. Bereits in dieser Woche konnte nach Schulung der Zertifizierungsstellen die Zertifizierung von nachhaltiger Biomasse mit dem REDcert-System starten. Die ersten Audits im Rahmen des REDcert-Systems wurden bei zwei Erfassungsunternehmen durchgeführt.
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Start der Zertifizierungen im REDcert-System:
Erste Audits für Erfasser Kleeschulte und Raiffeisen Emscher-Lippe
Bonn - Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat das Zertifizierungssystem REDcert mit Bescheid vom 2. Juni 2010 vorläufig anerkannt. Bereits in dieser Woche konnte nach Schulung der Zertifizierungsstellen die Zertifizierung von nachhaltiger Biomasse mit dem REDcert-System starten. Am 9.6.2010 und 11.6.2010 wurden die ersten Audits im Rahmen des REDcert-Systems durchgeführt. Aus dem Erfassungssektor, der in der Regel die erste Schnittstelle in der Nachhaltigkeitszertifizierung darstellt, wurde das Unternehmen Kleeschulte GmbH & Co. KG in Büren von der Zertifizierungsstelle DQS, Frankfurt a.M. und aus dem genossenschaftlichen Bereich die Raiffeisen Emscher-Lippe eG in Recklinghausen von der Zertifizierungsstelle AGRIZERT GmbH, Bonn erfolgreich auditiert. Der Anfang für die Umsetzung der Nachhaltigkeits-Verordnungen im REDcert-System ist damit kurzfristig gemacht.
Seit dem 7. Juni 2010 können sich Unternehmen, die an einer Teilnahme am Zertifizierungssystem REDcert interessiert sind, auf der Internetseite von REDcert (www.redcert.org/Registrierung) registrieren. Innerhalb kürzester Zeit haben sich eine Vielzahl von Unternehmen aus den verschiedenen Erfassungs-, Handels- und Verarbeitungsstufen bei REDcert registriert. Die Anfragen zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsverordnungen bzw. des Zertifizierungssystems sowie das Interesse an einer Systemteilnahme sind erwartungsgemäß sprunghaft gestiegen.
Weitere Informationen:
REDcert GmbH
Phone +49 228 3506100
ed.trecder@ofni
www.redcert.org
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10. Juni 2010
Bioethanolwirtschaft begrüßt EU-Beschluss zu Biokraftstoff-Zertifizierung:...
Die deutsche Bioethanolwirtschaft begrüßt den Beschluss der EU-Kommission zu Zertifizierungssystemen für Biokraftstoffe und weist darauf hin, dass Bioethanol aus deutscher Produktion die EU-Nachhaltigkeitskriterien in vollem Maße erfüllt. Verzögerungen bei der Umsetzung der Erneuerbaren Energien-Richtlinie in anderen EU-Ländern führen jedoch zu Wettbewerbsnachteilen für die deutsche Bioethanolwirtschaft.
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Bioethanolwirtschaft begrüßt EU-Beschluss zu Biokraftstoff-Zertifizierung:
Heimisches Bioethanol erfüllt alle Nachhaltigkeitskriterien
Die deutsche Bioethanolwirtschaft begrüßt den Beschluss der EU-Kommission zu Zertifizierungssystemen für Biokraftstoffe und weist darauf hin, dass Bioethanol aus deutscher Produktion die EU-Nachhaltigkeitskriterien in vollem Maße erfüllt. Verzögerungen bei der Umsetzung der Erneuerbaren Energien-Richtlinie in anderen EU-Ländern führen jedoch zu Wettbewerbsnachteilen für die deutsche Bioethanolwirtschaft.
„Heimisches Bioethanol erreicht bereits heute eine Treibhausgaseinsparung gegenüber Benzin von bis zu 50 Prozent. Mittelfristig sind bis zu 70 Prozent Treibhausgaseinsparungen möglich“, so BDBe-Vorsitzender Norbert Schindler MdB. Bioethanol aus deutscher Produktion muss nicht nur die EU-Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, sondern zusätzlich den Anforderungen des EU-Umweltrechts und den landwirtschaftlichen Anforderungen der EU genügen. Die Nutzung von Naturschutzflächen, Wäldern oder Mooren für den Anbau von Bioethanol-Pflanzen ist ausgeschlossen. Bioethanol aus deutscher Produktion ist damit in jedem Falle nachhaltig.
In ihrem Beschluss vom 10. Juni hat die Kommission festgelegt, welche Anforderungen Systeme zur Nachhaltigkeitszertifizierung von Biokraftstoffen erfüllen müssen. Die Zertifizierungssysteme stellen sicher, dass nur solche Biokraftstoffe auf die EU-Quote angerechnet werden, die nicht von schützenswerten Flächen stammen und gleichzeitig in erheblichem Maße zur Senkung der Treibhausgasemissionen beitragen. Biokraftstoffe müssen eine Treibhausgaseinsparung von mindestens 35 Prozent gegenüber fossilen Kraftstoffen erreichen. 2017 steigt die Einsparungsverpflichtung auf 50 Prozent, 2018 auf 60 Prozent für Biokraftstoffe aus neuen Anlagen.
In Deutschland existieren mit REDcert und ISCC bereits zwei Zertifizierungssysteme. „Deutschland ist Vorreiter bei der Erneuerbare Energien-Richtlinie, in der restlichen EU verläuft die Umsetzung schleppend. In keinem anderen Land gibt es bislang Zertifizierungssysteme. Solange sich das nicht ändert, haben die deutschen Bioethanolhersteller wegen der Kosten für die Nachhaltigkeitszertifizierung einen Nachteil im europäischen Wettbewerb“, so BDBe-Vorsitzender Schindler.
Auf ein weiteres Problem weist der Verband hin: In der Richtlinie sind Standardwerte für die Treibhausgasbilanzierung der verschiedenen Rohstoffe vorgesehen. Da diese Standardwerte für einige Getreidesorten wie Roggen oder Gerste noch fehlen, stehen diese wichtigen Rohstoffe für die Bioethanolherstellung in Frage. Der BDBe hat Bundesregierung und Kommission daher bereits Anfang des Jahres aufgefordert, die fehlenden Standardwerte zu ergänzen.
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03. Juni 2010
REDcert geht an den Start
Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat das Zertifizierungssystem REDcert vorläufig anerkannt. Die Zertifizierungen können unmittelbar beginnen.
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REDcert geht an den Start
BLE erkennt zweites Zertifizierungssystem für nachhaltige Biomasse an
Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat das Zertifizierungssystem REDcert mit Bescheid vom 02. Juni 2010 vorläufig anerkannt. „Intensive Vorarbeiten und tatkräftige Unterstützung durch die Gesellschafter haben es möglich gemacht, mit dem vorliegenden Bescheid der Wirtschaft ein weiteres Zertifizierungssystem für nachhaltig erzeugte Biomasse zur Verfügung stellen zu können. Zurzeit klären wir letzte technische Details der Systemverwaltung und bereiten die notwendigen Schulungen sowie Informationen für die Zertifizierungsstellen und Teilnehmer vor.“, so der Geschäftsführer von REDcert, Peter Jürgens.
Das REDcert-System ist auf allen beteiligten Stufen anwendbar – beginnend mit der Rohstoffproduktion und -erfassung über die Verarbeitung in den Ölmühlen sowie die Herstellung von Biokraftstoff und flüssiger Biomasse. Unternehmen, die an einer Teilnahme am Zertifizierungssystem REDcert interessiert sind, können sich ab 07.06.2010 auf der Internetseite von REDcert (www.redcert.org/Registrierung) registrieren. Die Systemunterlagen stehen auf der Internetseite von REDcert unter www.redcert.org/Dokumente zum Download bereit.
Die Zertifizierungsstellen, die bisher von der BLE zugelassen und an einer Teilnahme am REDcert-System interessiert sind, werden in der 23. und 24. KW kurzfristig geschult, so dass die Zertifizierungen der Unternehmen im Rahmen des REDcert-Systems unmittelbar beginnen können.
Weitere Auskünfte und Informationen:
REDcert GmbH
Südstraße 133
53175 Bonn
Phone +49 228 3506100
Fax +49 228 3506109
ed.trecder@ofni
www.redcert.org
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20. Mai 2010
Bio siegt!
Als erstes Team überhaupt erringt HEICO SPORTIV mit Bioethanol einen Klassensieg beim 24h-Rennen auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife.
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Bio siegt!
HEICO SPORTIV holt mit Bioethanol historischen Klassensieg beim ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring.
Als erstes Team überhaupt erringt HEICO SPORTIV mit Bioethanol einen Klassensieg beim 24h-Rennen auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife. Nach exakt 24:06:45.623 Stunden überquerte der Volvo C30 von HEICO SPORTIV die Ziellinie: Als Sieger der Klasse „SP4T“ beim 38. ADAC 24h-Rennen Nürburgring und auf Platz 53 im Gesamtklassement der 197 gestarteten Teams.
„Wir sind stolz und überglücklich, diesen ersten Sieg eines Bioethanol-Fahrzeuges erzielt zu haben“, erklärt HEICO SPORTIV-Geschäftsführer Holger Hedtke und ergänzt: „Dank eines zuverlässigen Volvo, toller Reifen von Pirelli und des leistungsfähigen E85-Kraftstoffs CropPower85 von CropEnergies konnten wir 128 Runden schnell und zuverlässig zurücklegen.“ Dies entspricht auf der rund 25 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Grand-Prix-Kurs und Nordschleife einer gefahrenen Strecke von exakt 3.248,4 Kilometern. Das ist die Distanz von Volvo in Göteborg (Schweden) zu Pirelli in Mailand (Italien) - und zurück!
Das Rennen des Volvo C30 mit der Startnummer 122 war auffällig unauffällig. Von der Pole Position gestartet, überzeugte das eingespielte Fahrertrio um die HEICO SPORTIV-Mitarbeiter Patrick Brenndörfer, Frank Eickholt und Martin Müller mit konstanten Rundenzeiten und rangierte bis in die Morgenstunden im Bereich des 40. Gesamtranges. Ein grandioses Zwischenergebnis in einem Feld voller GT3-Sportwagen und Profirennfahrer. „Wir haben absolut keine technischen Probleme, das Auto läuft wie ein Uhrwerk“, erläutert der technische Leiter Felice Sgura. „Wir tanken alle anderthalb Stunden lediglich auf und wechseln planmäßig Fahrer und Reifen.“
Selbst ein kleiner Defekt an der Antriebswelle im Morgengrauen konnte das eingespielte Team nicht beunruhigen. Der Wechsel war schnell erledigt und der HEICO Volvo nur kurz an der Box. Schließlich fuhr Patrick Brenndörfer vor 220.000 begeisterten Zuschauern an der Rennstrecke den Schlussturn und sicherte der HEICO SPORTIV Mannschaft nach 2006 den zweiten Klassensieg und für die Marke Volvo den fünften überhaupt.
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18. Mai 2010
CropEnergies will 2010/11 operatives Ergebnis mehr als verdoppeln
Mit einem Umsatzanstieg um 14 Prozent auf 374,1 (Vorjahr: 328,4) Millionen Euro hat die CropEnergies AG, Mannheim, den Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2009/10 trotz Finanz- und Wirtschaftskrise weiter fortgesetzt.
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CropEnergies will 2010/11 operatives Ergebnis mehr als verdoppeln
Profitables Wachstum ermöglicht für 2009/10 erstmals Dividendenausschüttung
Mit einem Umsatzanstieg um 14 Prozent auf 374,1 (Vorjahr: 328,4) Millionen Euro hat die CropEnergies AG, Mannheim, den Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2009/10 trotz Finanz- und Wirtschaftskrise weiter fortgesetzt. Das EBITDA konnte um 16 Prozent auf 33,1 (Vorjahr: 28,6) Millionen Euro gesteigert werden. Aufgrund der Anlaufkosten für die neue Bioethanolanlage in Belgien und der verdoppelten Abschreibungen reduzierte sich das operative Ergebnis jedoch auf 11,9 (Vorjahr: 18,2) Millionen Euro. Mit einem Ergebnis der Betriebstätigkeit von 9,4 (7,1) Millionen Euro ist es CropEnergies trotz schwieriger Rahmenbedingungen erneut gelungen, profitabel zu wachsen.
Im Geschäftsjahr 2009/10 hat die CropEnergies-Gruppe die Erzeugung von Bioethanol um 38 Prozent auf 603 Tsd. m³ gesteigert. Dies ist das Ergebnis des im Jahr 2008 umgesetzten Kapazitätsausbaus. Der Umsatzanstieg basiert vor allem auf der erheblichen Absatzsteigerung bei Bioethanol auf 601 (Vorjahr: 482) Tsd. m³ sowie dem erstmaligen Verkauf von Gluten aus der neuen Bioethanolanlage in Wanze.
Erstmals seit Gründung der CropEnergies AG im Jahr 2006 wird das Unternehmen eine Dividende ausschütten. Aufsichtsrat und Vorstand werden der Hauptversammlung am 15. Juli 2010 vorschlagen, die Aktionäre mit einer Dividende von insgesamt 4,3 Millionen Euro bzw. 0,05 Euro je Aktie am Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2009/10 zu beteiligen.
Für das Geschäftsjahr 2010/11 erwartet CropEnergies einen deutlichen Umsatzanstieg auf mehr als 400 Millionen Euro, da die Leistungsfähigkeit der modernen und effizienten Anlagen sowie das einzigartige Logistiknetzwerk besser genutzt werden können. Nach der geplanten Wartungsphase der Produktionsanlagen in Zeitz und Wanze im 1. Quartal des Geschäftsjahres wird CropEnergies das operative Ergebnis durch Auslastung aller Produktionskapazitäten für Bioethanol und eiweißhaltige Kuppelprodukte im weiteren Jahresverlauf erheblich steigern können. Für das ganze Geschäftsjahr 2010/11 rechnet CropEnergies bei weiterhin moderaten Rohstoffkosten damit, dass sich das operative Ergebnis mehr als verdoppeln wird.
CropEnergies rechnet damit, vom Marktwachstum für Bioethanol in Europa und von der hohen Nachfrage nach proteinhaltigen Lebens- und Futtermitteln zu profitieren sowie die Technologie- und Kostenführerschaft in Europa weiter ausbauen zu können.
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20. April 2010
Green Racing - Motorsport im Wandel der Zeit
Mehr denn je stehen Effizienz und Umweltbewusstsein auch im Motorsport an erster Stelle. HEICO SPORTIV tritt gemeinsam mit dem Bioethanolhersteller CropEnergies bei Langstreckenrennen auf dem Nürburgring an, um die Konkurrenzfähigkeit von Bioethanol im harten Wettbewerb zu beweisen.
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Green Racing - Motorsport im Wandel der Zeit
Heico Sportiv startet wieder mit Bioethanol am Nürburgring
Mehr denn je stehen Effizienz und Umweltbewusstsein auch im Motorsport an erster Stelle. HEICO SPORTIV tritt gemeinsam mit dem Bioethanolhersteller CropEnergies bei Langstreckenrennen auf dem Nürburgring an, um die Konkurrenzfähigkeit von Bioethanol im harten Wettbewerb zu beweisen.
HEICO SPORTIV startet unter der Überschrift „Green Racing“ seit 2007 mit Bioethanol E85 und zeigt, dass Motorsport und Umweltbewusstsein im Einklang stehen können. Mit Erfolg: Zwischenzeitlich konnte der Volvo-Veredler aus Weiterstadt mit den Modellen Volvo C30 und S40 bereits vier Klassensiege einfahren.
Technologie-Partnerschaft mit Südzucker-Tochter CropEnergies
Wichtiger Faktor für die erfolgreiche Umsetzung ist der E85 Kraftstoff namens CropPower85. Gemeinsam mit Spezialisten von CropEnergies wurden im Verlauf des Winters alle Messwerte aus der Saison 2009 analysiert. Die Erkenntnisse flossen in die Neuabstimmung der Motorsoftware ein. Das Ziel: Eine weitere Verbesserung der Effizienz und damit der Reichweite des Volvo C30, was bei Langstreckenrennen mit Distanzen von bis zu 24 Stunden entscheidend sein kann. Die ersten Testfahrten auf der Nürburgring-Nordschleife zeigten, dass im Vergleich zum Vorjahr der Kraftstoffverbrauch um rund 10% gesenkt werden konnte, im Vergleich zu 2007 sogar um 25%. „Dank des Know-hows von CropEnergies ist es nun möglich, das volle Potenzial des Turbomotors in Kombination mit CropPower85 auszuschöpfen“, schildert Motorentechniker und Fahrer Martin Müller.
Klare Zielsetzung
2009 konnte HEICO SPORTIV bei drei Starts zwei Klassensiege erringen, daran möchte man in der neuen Saison anknüpfen. Hauptaugenmerk liegt auf dem 38. ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring, wo das eingespielte Fahrertrio Patrick Brenndörfer, Frank Eickholt und Martin Müller ins Lenkrad greift. „Wir konnten den Volvo C30, der dieses Jahr ein Facelift erhalten hat, in allen wichtigen Bereichen wie Motor, Fahrwerk, Aerodynamik oder Gewicht verbessern und erwarten dadurch noch schnelle Rundenzeiten“, erklärt Patrick Brenndörfer, Pressesprecher bei HEICO SPORTIV.
Daten und Fakten in der Übersicht:
- CropPower85 ist ein Bioethanol-Benzin-Gemisch mit einem Bioethanol-Anteil von bis zu 86%
- Mit mehr als 104 Oktan (ROZ) ist E85 einer der leistungsstärksten Kraftstoffe, der an der Tankstelle verfügbar ist
- Basisfahrzeug ist der Volvo C30 T5 mit 238 kW (325 PS) und rund 500 Nm Drehmoment
- Geplante Rennstarts in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) 10. April, 31. Juli und 25. September
- Saisonhöhepunkt: 38. ADAC 24h-Rennen Nürburgring (15. bis 16. Mai)
Weitere Informationen unter www.heicosportiv.de
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20. April 2010
Aktuelle DRV-Schätzung zur Ernte 2010:
Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) hat die Schätzung der Getreide- und Ölsaatenernte 2010 nach der April-Umfrage bei seinen Mitgliedsgenossenschaften aktualisiert.
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Aktuelle DRV-Schätzung zur Ernte 2010:
Heico Sportiv startet wieder mit Bioethanol am Nürburgring
Mehr denn je stehen Effizienz und Umweltbewusstsein auch im Motorsport an erster Stelle. HEICO SPORTIV tritt gemeinsam mit dem Bioethanolhersteller CropEnergies bei Langstreckenrennen auf dem Nürburgring an, um die Konkurrenzfähigkeit von Bioethanol im harten Wettbewerb zu beweisen.
HEICO SPORTIV startet unter der Überschrift „Green Racing“ seit 2007 mit Bioethanol E85 und zeigt, dass Motorsport und Umweltbewusstsein im Einklang stehen können. Mit Erfolg: Zwischenzeitlich konnte der Volvo-Veredler aus Weiterstadt mit den Modellen Volvo C30 und S40 bereits vier Klassensiege einfahren.
Technologie-Partnerschaft mit Südzucker-Tochter CropEnergies
Wichtiger Faktor für die erfolgreiche Umsetzung ist der E85 Kraftstoff namens CropPower85. Gemeinsam mit Spezialisten von CropEnergies wurden im Verlauf des Winters alle Messwerte aus der Saison 2009 analysiert. Die Erkenntnisse flossen in die Neuabstimmung der Motorsoftware ein. Das Ziel: Eine weitere Verbesserung der Effizienz und damit der Reichweite des Volvo C30, was bei Langstreckenrennen mit Distanzen von bis zu 24 Stunden entscheidend sein kann. Die ersten Testfahrten auf der Nürburgring-Nordschleife zeigten, dass im Vergleich zum Vorjahr der Kraftstoffverbrauch um rund 10% gesenkt werden konnte, im Vergleich zu 2007 sogar um 25%. „Dank des Know-hows von CropEnergies ist es nun möglich, das volle Potenzial des Turbomotors in Kombination mit CropPower85 auszuschöpfen“, schildert Motorentechniker und Fahrer Martin Müller.
Klare Zielsetzung
2009 konnte HEICO SPORTIV bei drei Starts zwei Klassensiege erringen, daran möchte man in der neuen Saison anknüpfen. Hauptaugenmerk liegt auf dem 38. ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring, wo das eingespielte Fahrertrio Patrick Brenndörfer, Frank Eickholt und Martin Müller ins Lenkrad greift. „Wir konnten den Volvo C30, der dieses Jahr ein Facelift erhalten hat, in allen wichtigen Bereichen wie Motor, Fahrwerk, Aerodynamik oder Gewicht verbessern und erwarten dadurch noch schnelle Rundenzeiten“, erklärt Patrick Brenndörfer, Pressesprecher bei HEICO SPORTIV.
Daten und Fakten in der Übersicht:
- CropPower85 ist ein Bioethanol-Benzin-Gemisch mit einem Bioethanol-Anteil von bis zu 86%
- Mit mehr als 104 Oktan (ROZ) ist E85 einer der leistungsstärksten Kraftstoffe, der an der Tankstelle verfügbar ist
- Basisfahrzeug ist der Volvo C30 T5 mit 238 kW (325 PS) und rund 500 Nm Drehmoment
- Geplante Rennstarts in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) 10. April, 31. Juli und 25. September
- Saisonhöhepunkt: 38. ADAC 24h-Rennen Nürburgring (15. bis 16. Mai)
Weitere Informationen unter www.heicosportiv.de
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20. April 2010
Ein Bio-Mobil für den Minister
Das Bayerische Landwirtschaftsministerium setzt künftig auch bei Dienstfahrten auf regenerative Energie vom Acker – mit einem Bioethanol-Fahrzeug des Ingolstädter Automobilherstellers Audi.
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Ein Bio-Mobil für den Minister
Bayerisches Landwirtschaftsministerium fährt mit Energie vom Acker
Das Bayerische Landwirtschaftsministerium setzt künftig auch bei Dienstfahrten auf regenerative Energie vom Acker – mit einem Bioethanol-Fahrzeug des Ingolstädter Automobilherstellers Audi. Die Schlüssel für das neue Bio-Mobil nahm Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München von Audi-Produktionsvorstand Frank Dreves in Empfang. „Wir wollen ein Zeichen setzen für klimafreundliche Mobilität aus nachwachsenden Rohstoffen“, sagte der Minister. Der neue Dienstwagen, ein Audi A4 Avant 2.0 TFSI flexible fuel, wird mit Bioalkohol E 85 betrieben. E 85 ist eine Mischung aus 15 Prozent Benzin und 85 Prozent Ethanol, das aus Getreide oder Zuckerrüben hergestellt wird.
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16. April 2010
Bioethanol Jahresbilanz 2009:
Der deutsche Bioethanolmarkt ist im Jahr 2009 erneut kräftig gewachsen. Die Produktion des Biokraftstoffs stieg im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent, die Verwendung um 44 Prozent.
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Bioethanol Jahresbilanz 2009:
Flächendeckende Beimischung bringt Bioethanolmarkt erneut ein deutliches Plus
Der deutsche Bioethanolmarkt ist im Jahr 2009 erneut kräftig gewachsen. Die Produktion des Biokraftstoffs stieg im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent, die Verwendung um 44 Prozent. Dies geht aus einer Analyse von Daten der Bundesanstalt für Ausfuhrkontrolle und der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein durch den Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe hervor. Für das laufende Jahr erwartet der BDBe eine weitere deutliche Steigerung der Nachfrage in Deutschland und der EU.
Bioethanolproduktion weiter auf Wachstumskurs
Die Produktion der deutschen Bioethanolanlagen betrug im vergangenen Jahr 591.000 Tonnen. Das sind 133.000 Tonnen oder 29 Prozent mehr als im Jahr 2008. Im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert ist die Verteilung der Bioethanolrohstoffe: Ein Drittel des deutschen Bioethanols wurde aus Zuckerrüben hergestellt, 65 Prozent der Produktion entfielen auf Getreide wie Weizen, Mais oder Roggen. Andere Rohstoffe wie Rückstände aus der Lebensmittelindustrie fallen mit einem Anteil von unter drei Prozent weiterhin nicht ins Gewicht.
Bioethanolverwendung: E 5 erstmals flächendeckend
Noch stärker als die Produktion stieg im Jahr 2009 die Verwendung von Bioethanol: 903.000 Tonnen des Biokraftstoffs wurden in Deutschland getankt, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 278.000 Tonnen oder 44 Prozent. Deutlich bemerkbar macht sich der erstmals flächendeckende Einsatz von E 5: 693.000 Tonnen Bioethanol wurden entsprechend der DIN-Norm für Benzin (DIN EN 228) direkt beigemischt. 202.000 Tonnen Bioethanol gingen in die Produktion des Benzinadditivs ETBE.
E 85: stabiler Nischenmarkt
Auf niedrigem Niveau stabil blieb die Verwendung von E 85: An den ca. 280 E 85-Zapfsäulen bundesweit wurden 9.000 Tonnen (2008: 8.500 Tonnen) des für FlexiFuel-Fahrzeuge geeigneten Kraftstoffs aus 85 Prozent Bioethanol und 15 Prozent Benzin verkauft. Ein stärkeres Wachstum des E 85-Absatzes wird nach der im Jahr 2010 anstehenden Einführung weiterer FlexiFuel-Fahrzeuge erwartet.
Beimischungsmarkt: weitere Wachstumsimpulse für 2010 erwartet
Im Beimischungsmarkt sind 2010 weitere Wachstumsimpulse zu erwarten: Die bevorstehende Einführung von E 10 (Benzin mit zehn Prozent Bioethanol) als zusätzlichem Kraftstoff an deutschen Tankstellen macht einen weiteren Anstieg der Nachfrage nach Bioethanol in Deutschland wahrscheinlich. Erheblich steigen dürfte 2010 auch die Nachfrage in der EU: Viele Länder beginnen erst jetzt mit der durch die EU-Richtlinie Erneuerbare Energien gebotenen Beimischung von Biokraftstoffen.
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01. April 2010
Bioenergie weiter auf dem Vormarsch, Biokraftstoffe rückläufig
Die Bioenergie ist weiterhin im Wachstumsprozess: Nach vorläufigen Branchenzahlen konnte der Bioenergiemarkt in Deutschland 2009 seinen Marktanteil am Endenergieverbrauch von 6,8% im Vorjahr auf 7,0% steigern.
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Bioenergie weiter auf dem Vormarsch, Biokraftstoffe rückläufig
BBE-Marktzahlen für 2009
Die Bioenergie ist weiterhin im Wachstumsprozess: Nach vorläufigen Branchenzahlen konnte der Bioenergiemarkt in Deutschland 2009 seinen Marktanteil am Endenergieverbrauch von 6,8% im Vorjahr auf 7,0% steigern. Damit stellt die Bioenergie einen Marktanteil von 70% der gesamten in Deutschland erzeugten Erneuerbaren Energien. So wuchs insbesondere die Stromproduktion aus biogenen Rohstoffen um 1,0 Prozentpunkte auf 5,2% in 2009, entsprechend 32% der gesamten erneuerbar erzeugten Strommenge. Auch im Wärmemarkt konnte ein Marktwachstum von 7,3% in 2008 auf insgesamt 7,7% der Wärmenachfrage in 2009 erzielt werden. Die Biowärme stellt somit 92% der gesamten in Deutschland aus erneuerbaren Energien erzeugten Wärme zur Verfügung.
Dem stehen jedoch wie im Vorjahr deutliche Rückgänge im Absatz biogener Kraftstoffe im Verkehrssektor entgegen. Ihr Marktanteil ging deutlich von rund 7,2% in 2007 auf 5,9% in 2008 und nun nur noch 5,5% in 2009 zurück. Der Grund dafür ist die Besteuerung von Biodiesel und Pflanzenöl und der damit politisch verursachte Zusammenbruch des Reinkraftstoffmarktes.
Gestiegen ist in 2009 auch der Bioenergie-Branchenumsatz mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 11,4 Mrd. € gegenüber 10,67 Mrd. € in 2008. Der Gesamtbranchenumsatz teilt sich auf in 3 Mrd. € Neuinvestitionen für neu errichtete Bioenergieanlagen sowie in 8,4 Mrd. € Umsatz aus dem Betrieb von bereits bestehenden Bioenergieanlagen. Ebenfalls positiv entwickelt haben sich die Beschäftigtenzahlen: die Bioenergiebranche hat in 2009 bereits 109.000 zukunftsfähige Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt gegenüber 95.800 Beschäftigten in 2008.
Die Bioenergie leistete auch in 2009 einen maßgeblichen Beitrag zur Erreichung der bundesdeutschen Klimaschutzziele: insgesamt konnten durch die Nutzung von Bioenergie im Strom-, Wärme- und Kraftstoffbereich 58,4 Mio. t CO2 vermieden werden. Zudem konnten durch den Einsatz von Bioenergie zusätzliche Treibhausgas-Emissionen in einer Größenordnung von 56,1 Mio. t CO2-Äquivalent vermieden werden.
Der Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) rechnet auch zukünftig mit einem weiteren Marktwachstum: Mittelfristig ist ein Marktanteil der Bioenergie von 15 % am bundesdeutschen Endenergieverbrauch und 200.000 Beschäftigte ein realistisches Ziel. Hierzu notwendig sind verlässliche und stabile politische Rahmenbedingungen für den Strom-, Wärme- und Kraftstoffmarkt, die ein stetiges positives Investitionsklima ermöglichen.
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01. April 2010
Spatenstich für größte Verflüssigungsanlage von biogenem...
Minister Haseloff gibt Startschuss für den Bau des Joint Ventures von CropEnergies und Tyczka Energie in Zeitz.
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Spatenstich für größte Verflüssigungsanlage von biogenem CO2 in Deutschland
Minister Haseloff gibt Startschuss für den Bau des Joint Ventures von CropEnergies und Tyczka Energie
Reiner Haseloff, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, gab am 26. März gemeinsam mit Markwart Kunz, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der CropEnergies AG und Mitglied des Vorstands ihrer Muttergesellschaft Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt, und Hans-Wolfgang Tyczka, Hauptgesellschafter der Tyczka Gruppe, mit einem symbolischen Spatenstich den Startschuss für den Bau einer Anlage zur Verflüssigung von biogenem CO2 aus der Bioethanolproduktion. Die Anlage mit einer Jahreskapazität von 100 Tsd. Tonnen verflüssigtem CO2 in Lebensmittelqualität, die bereits Ende 2010 den Betrieb aufnehmen soll, wird von der CT Biocarbonic GmbH, einem Joint Venture der CropEnergies AG aus Mannheim und der Tyczka Energie GmbH aus Geretsried, in unmittelbarer Nähe der Bioethanolanlage von CropEnergies in Zeitz errichtet.
Haseloff ist von dem Vorhaben überzeugt: „Der Bau der CO2 -Verflüssigungsanlage zeigt einmal mehr, dass Sachsen-Anhalt ein attraktiver Wirtschaftsstandort ist, der Unternehmen anzieht, die kreative und innovative Lösungen entwickeln und umsetzen." In die Anlage zur Verflüssigung, Aufreinigung und Rückgewinnung des CO2, die die Infrastruktur der bestehenden Bioethanolanlage nutzt, investieren CropEnergies und Tyczka Energie mehr als 10 Millionen Euro. „Mit der Herstellung von CO2als zusätzlichem Produkt werden wir die Ertragskraft des Standortes Zeitz verbessern“, erklärte der CropEnergies-Aufsichtsrat und Südzucker-Vorstand Markwart Kunz.
Die Bioethanolanlage von CropEnergies in Zeitz ist mit einer Jahreskapazität von 360 Tsd. m3 Bioethanol eine der größten in Europa. Getreide und Zuckersirupe werden zu Bioethanol für den Kraftstoffsektor und zu Eiweißfuttermitteln weiterverarbeitet. Bei der Vergärung der Rohstoffe zu Bioethanol entsteht biogenes CO2, das die neue Verflüssigungsanlage der CT Biocarbonic als Rohstoff nutzt. Das verflüssigte CO2 in Lebensmittelqualität, das exklusiv durch die Tyczka Kohlensäure GmbH & Co KG, Geretsried, vermarktet wird, findet in der Getränkeindustrie in Form von Kohlensäure, in der Lebensmittelindustrie als Kühl- und Frostmittel sowie zur Herstellung von Trockeneis als Reinigungsmittel Verwendung.
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30. März 2010
Kombiquote für Klimaschutz:
Die deutschen Biokraftstoffverbände sprechen sich dafür aus, die Pflicht zur Senkung der Treibhausgasemissionen des Straßenverkehrs zu verschärfen und mit der obligatorischen Verwendungsquote für Biokraftstoffe zu einer „Kombiquote“ zu verbinden.
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Kombiquote für Klimaschutz:
Biokraftstoffverbände präsentieren Vorschlag zur Novellierung der deutschen Biokraftstoffregelung
Die deutschen Biokraftstoffverbände sprechen sich dafür aus, die Pflicht zur Senkung der Treibhausgasemissionen des Straßenverkehrs zu verschärfen und mit der obligatorischen Verwendungsquote für Biokraftstoffe zu einer „Kombiquote“ zu verbinden.
Im Detail soll die Einführung der Treibhausgasquote von 2015 auf 2013 vorgezogen und bis 2020 kontinuierlich auf acht Prozent angehoben werden. Gleichzeitig soll die auf 6,25 Prozent gesenkte Biokraftstoffquote schrittweise auf das EU-Ziel von 10 Prozent im Jahr 2020 steigen.
Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe, die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen UFOP sowie der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie VDB wiesen in Berlin daraufhin, dass mit der „Kombiquote“ die Treibhausgasemissionen deutlich schneller als bisher gesenkt werden können. Biokraftstoffe mit 50 Prozent Einsparung bei Treibhausgasen seien kurzfristig realisierbar. Mittelfristig könne bis zu 70 Prozent Treibhausgaseinsparung erreicht werden.
Gegenwärtig gilt in Deutschland eine Biokraftstoffquote von nur 6,25 Prozent. Ab dem Jahr 2015 soll diese Biokraftstoffquote durch die Pflicht zur Senkung der Treibhausgasemissionen des Straßenverkehrs um zunächst nur drei Prozent abgelöst werden.
Mit der Kombiquote würden nach Berechnungen der Biokraftstoffverbände die Treibhausgasemissionen des Straßenverkehrs um 88 Millionen Tonnen bis zum Jahr 2020 gesenkt. Das sei über 50 Prozent mehr Senkung als mit der momentan im Bundesimmissionsschutzgesetz festgelegten Regelung. Gleichzeitig werde das verpflichtende EU-Ziel von 10 Prozent erneuerbaren Kraftstoffen sicher erreicht.
Die Kombiquote gewährleiste eine effiziente Verbindung des Klimaschutzes mit der Energiesicherheit durch Biokraftstoffe.
Kontakt:
Bundesverband der Deutschen Bioethanolwirtschaft e. V. (BDBe)
Tel: 030/3 01 29 53-13
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15. März 2010
Zertifizierungssystem REDcert
Am 26. Februar 2010 wurde das Zertifizierungssystem REDcert von führenden Verbänden und Organisationen der deutschen Agrar- und Biokraftstoffwirtschaft gegründet. In einer ersten Informationsveranstaltung am 22. März in Berlin wird das System vorgestellt.
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Zertifizierungssystem REDcert
Logo REDcertAm 26. Februar 2010 wurde das Zertifizierungssystem REDcert von führenden Verbänden und Organisationen der deutschen Agrar- und Biokraftstoffwirtschaft gegründet. Das System wird die Einhaltung der nachhaltigen Erzeugung von Biomasse gemäß der EU-Richtlinie für Erneuerbare Energien bzw. der in Deutschland gültigen Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnungen sicherstellen.
Das Zertifizierungssystem wird auf allen beteiligten Stufen anwendbar sein – beginnend mit der Rohstoffproduktion und -erfassung über die Verarbeitung in den Ölmühlen sowie die Herstellung von Biokraft- und -brennstoffen.
Weitere Informationen unter http://www.redcert.org/.
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04. Februar 2010
Bioethanol-Tankstellen unterwegs finden:
Klimabewusste Autofahrer finden jetzt auch unterwegs ganz einfach eine Bioethanol-Tankstelle in ihrer Nähe: BDBe und Garmin bieten ab sofort eine Point of Interest (POI)-Sammlung aller E 85-Tankstellen in Deutschland zum kostenlosen Download an.
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Bioethanol-Tankstellen unterwegs finden:
E 85-Tankstellen jetzt als POIs für Garmin Navigationsgeräte
Klimabewusste Autofahrer finden jetzt auch unterwegs ganz einfach eine Bioethanol-Tankstelle in ihrer Nähe: Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe und Garmin, globaler Marktführer auf dem Gebiet der mobilen Navigation, bieten ab sofort eine Point of Interest (POI)-Sammlung aller E 85-Tankstellen in Deutschland zum kostenlosen Download an. Die Tankstellen-Liste kann unter www.garminonline.de/extras/poi/ im Bereich „Service“ heruntergeladen werden.
E 85 ist ein besonders klimafreundlicher Biokraftstoff aus 85 Prozent Bioethanol und 15 Prozent Benzin, der für Fahrzeuge mit FlexiFuel-Technologie geeignet ist. E 85 ist mittlerweile an ca. 270 Zapfsäulen in ganz Deutschland erhältlich, laufend kommen weitere hinzu.
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02. Februar 2010
IFEU-Institut: ILUC-Modelle ungeeignet
Es existieren bereits zahlreiche Modelle zur Ermittlung indirekter Landnutzungsänderungen. Wie eine Analyse der wichtigsten Modelle durch das Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) nun zeigt, ist keines dieser Modelle in der vorliegenden Form geeignet, indirekte Landnutzungsänderungen sachgerecht zu evaluieren.
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IFEU-Institut: ILUC-Modelle ungeeignet
BDBe fordert transparentes und regional differenziertes Modell zur Beurteilung indirekter Landnutzungsänderungen
(2.2.2010) Die EU-Kommission ist nach der EU-Richtlinie Erneuerbare Energien gehalten, bis Ende des Jahres einen Bericht über die Auswirkungen indirekter Landnutzungsänderungen vorzulegen und ggf. einen Vorschlag zu unterbreiten, wie diese bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit bzw. der Treibhausgasminderungswerte von Biokraftstoffen berücksichtigt werden sollen.
Indirekte Landnutzungsänderungen (indirect land use change – ILUC) sind ein vieldiskutiertes Thema bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen. Eine direkte Landnutzungsänderung liegt vor, wenn vorher nicht landwirtschaftlich genutzte Fläche in Ackerfläche für Energiepflanzen umgewandelt wird. Von indirekter Landnutzungsänderung spricht man, wenn die Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln durch den Anbau von Energiepflanzen verdrängt wird und auf vorher nicht landwirtschaftlich genutzte Fläche ausweichen muss.
Es existieren bereits zahlreiche Modelle zur Ermittlung indirekter Landnutzungsänderungen. Wie eine Analyse der wichtigsten Modelle durch das Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) nun zeigt, ist keines dieser Modelle in der vorliegenden Form geeignet, indirekte Landnutzungsänderungen sachgerecht zu evaluieren. Aus Gründen wie mangelnder Transparenz bzw. Nachvollziehbarkeit oder stark streuender Ergebnisse beurteilt das IFEU alle untersuchten Modelle als ungeeignet, um als Grundlage für Rechtsvorschriften zu dienen.
Nach Auffassung des BDBe müssen klimaschädliche indirekte Landnutzungsänderungen verhindert werden. Dafür fordert der BDBe ein transparentes und nachvollziehbares ILUC-Modell zur Identifizierung der tatsächlichen Verursacher. Es kann nicht in Frage kommen, indirekte Landnutzungsänderungen pauschal allen Biokraftstoffen anzulasten. Zwischen einzelnen Biokraftstoffen und deren regionaler Herkunft muss differenziert werden. Außerdem müssen die zusätzlichen Produkte der Bioethanolherstellung wie verschiedene Futter- und Lebensmittel, die regional in sehr unterschiedlichem Ausmaß anfallen, angemessen berücksichtigt werden.
Über das IFEU-Institut: Das Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) Heidelberg ist ein gemeinnütziges, unabhängiges Forschungsinstitut, das seit über 30 Jahren umweltwissenschaftliche Forschung und Beratung durchführt. Die Arbeitsthemen des Institut bewegen sich in Gebieten wie Energie- und Umweltmanagement, Verkehr, regenerative Energien, Abfallwirtschaft, Ökobilanzierung und Umweltverträglichkeitsuntersuchungen. Die Umweltbewertung von Bioenergie ist am IFEU ein kontinuierliches Thema seit 20 Jahren. In der Frage nachhaltiger Erzeugung von Biomasse und Auswirkungen auf die Flächennutzung ist das Institut an der Erarbeitung wissenschaftlich Grundlagen beteiligt und berät dabei neben dem Bundesumweltministerium, die EU Kommission, Umweltorganisationen wie auch Wirtschaftsverbände und Unternehmen.
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02. Februar 2010
Bioethanol auf der Internationalen Grünen Woche 2010:
Auf der diesjährigen nature.tec – Fachschau Nachwachsende Rohstoffe im Rahmen der Grünen Woche Berlin zeigte die deutsche Bioethanolwirtschaft, dass sie viel mehr herstellt als Kraftstoff.
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Bioethanol auf der Internationalen Grünen Woche 2010:
Mehr drin für Teller und Trog und Tank
Auf der diesjährigen nature.tec – Fachschau Nachwachsende Rohstoffe im Rahmen der Grünen Woche Berlin zeigte die deutsche Bioethanolwirtschaft, dass sie viel mehr herstellt als Kraftstoff.
Bioethanol, der weltweit führende Biokraftstoff, wird aus stärke- und zuckerhaltigen nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Doch die Verwertung der Pflanzen endet nicht mit dem fertigen Kraftstoff: Aus den übrigen Pflanzenbestandteilen entstehen verschiedene hochwertige Nahrungs-, Futter- und Düngemittel. Bioethanol füllt also nicht nur den Tank, sondern gleichzeitig auch Trog und Teller.
Die vielfältigen Produkte der Bioethanolherstellung wie Gluten, Vinasse oder das Proteinfutter DDGS füllten die Futterkrippe am Stand des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe auf der diesjährigen nature.tec. An der Biokraftstofftankstelle in Halle 4.2 war außerdem ein Audi A4 2.0 TFSI flexible fuel zu sehen – das neueste Fahrzeug zum Betrieb mit Bioethanol auf dem deutschen Markt.
Die Experten des BDBe informierten über die Praxis der Bioethanolherstellung sowie über Themen wie die Energie- und Klimabilanz des Biokraftstoffs. Zahlreiche Messebesucher und Politiker kamen an die Biokraftstofftankstelle, um sich über Bioethanol zu informieren.
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18. Januar 2010
Neuer Präsident für europäischen Bioethanol-Verband
Der europäische Bioethanol-Verband ebio hat Dr. Lutz Guderjahn zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Guderjahn, Chief Operating Officer des Bioethanol-Herstellers CropEnergies, hat am 1. Januar die Nachfolge von Ramon de Miguel als Präsident von ebio angetreten.
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Neuer Präsident für europäischen Bioethanol-Verband
Der europäische Bioethanol-Verband ebio hat Dr. Lutz Guderjahn zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Guderjahn, Chief Operating Officer des Bioethanol-Herstellers CropEnergies, hat am 1. Januar die Nachfolge von Ramon de Miguel als Präsident von ebio angetreten.
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30. November 2009
Den Biokraftstoffmarkt wiederbeleben – aber richtig!
Berlin/BBE – Nach dem deutlichen Rückgang des Marktanteils biogener Kraftstoffe im Verkehrssektor von 7,1% in 2007 auf 5,9% in 2008 hat die neue von CDU, CSU und FDP getragene Bundesregierung ihrem Koalitionsvertrag eine Wiederbelebung des Biokraftstoffmarktes versprochen. Die angekündigten Maßnahme werden für eine Wiederbelebung des Marktes jedoch nicht ausreichen, so das Fazit der Teilnehmer des Fachkongresses „Kraftstoffe der Zukunft 2009“.
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Den Biokraftstoffmarkt wiederbeleben – aber richtig!
Biokraftstoffbranche veröffentlicht Maßnahmenkatalog im Rahmen des Kongresses "Kraftstoffe der Zukunft"
Berlin/BBE – Nach dem deutlichen Rückgang des Marktanteils biogener Kraftstoffe im Verkehrssektor von 7,1% in 2007 auf 5,9% in 2008 hat die neue von CDU, CSU und FDP getragene Bundesregierung ihrem Koalitionsvertrag eine Wiederbelebung des Biokraftstoffmarktes versprochen. Im Entwurf des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes hat sie daher ein Festsetzen des aktuellen Steuersatzes auf reinem Biodiesel und Pflanzenölkraftstoff für die nächsten drei Jahre beschlossen, anstatt die Energiesteuer weiter zu erhöhen. Doch werde diese Maßnahme für die angestrebte Wiederbelebung des Marktes nicht ausreichen, so das Fazit der über 450 Teilnehmer des 7. Internationalen BBE/UFOP-Fachkongresses „Kraftstoffe der Zukunft 2009“ am 30.11. und 01.12. in Berlin.
In einem umfassenden Maßnahmenkatalog haben die Branchenverbände daher den anwesenden Politikern Handlungsempfehlungen überreicht, wie eine stabile und nachhaltige Entwicklung der Biokraftstoffmärkte angereizt werden kann. „Der eigene Biokraftstoffbericht der Bundesregierung vom September diesen Jahres belegt schwarz auf weiß, dass eine wirtschaftliche Produktion von Biodiesel und Pflanzenölkraftstoff für den Reinkraftstoffmarkt schon mit dem aktuellen Steuersatz von rund 18 Cent/Liter nicht möglich ist. Wie soll dann ein Festsetzen dieses Steuersatzes für die nächsten drei Jahre zu einer Wiederbelebung des Marktes beitragen?“ richtete Helmut Lamp, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes BioEnergie (BBE) seine Frage an die Politik. Wer eine ernsthafte Wiederbelebung der Biokraftstoffmärkte anstrebe, müsse auch die Ergebnisse des Bundestagsberichtes aufgreifen und die Energiesteuer auf B100 und Pflanzenölkraftstoff auf maximal 10 Cent/Liter reduzieren – so die einhellige Forderung der Biokraftstoffbranche.Auch forderten die Kongressteilnehmer von der Politik, die Kürzung der Biokraftstoffgesamtquote für das Jahr 2015 von 8 auf 6,25% rückgängig zu machen. Mit dem im Koalitionsvertrag der Bundesregierung gefassten Beschluss zur Markteinführung von E10 und der Möglichkeit, die Biokraftstoffquote auch über Quotenzukauf zu erfüllen, sei die Entscheidungsgrundlage zur Quotenkürzung hinfällig geworden. Kritisch bewerte die Branche nach wie vor die Zulassung von hydriertem Pflanzenöl. Auch hätten sich Sorgen um Nutzungskonkurrenzen um den Rohstoff mit dem Nahrungsmittelmarkt bzw. um den Einfluss einer erhöhten Biokraftstoffproduktion auf die Nahrungsmittelpreise mit Blick auf die globale Agrarmarktentwicklung der letzten Monate als gegenstandslos erwiesen.Mit Sorge blickte die Branche in Berlin auch auf die Vorgaben zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsanforderungen für flüssige Bioenergieträger. Diese begrüßte, dass für deren Umsetzung die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zuständig ist und mit der Schaffung eines Fachbeirates die praktische Umsetzung mit den betroffenen Wirtschaftsverbänden sowie den zuständigen Bundesministerien abgestimmt werden könne. Die nun endlich in Kürze vorliegenden konkreten Merkblätter und Leitlinien müssten die Anforderungen endlich konkretisieren. Es dürfte nicht sein, dass weitere Risiken dadurch entstehen, weil die Kommission ihre schon lange angekündigten Leitlinien noch immer nicht vorgelegt habe. Damit sei aber 2010 zu rechnen. Deshalb müsse 2010 als Einführungsjahr ohne Anlastungsrisiko genutzt werden – nicht zuletzt weil überdies bisher weder Zertifizierungssysteme, noch die erforderliche Anzahl Zertifizierer durch die BLE zugelassen sein würden. Weder die Landwirte, noch die Biokraftstoffproduzenten könnten so die notwendigen Entscheidungen und Maßnahmen ergreifen, um die Konformität ihrer Produktion mit der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung für die zweite Jahreshälfte sicher zu stellen. „Ohne Mindestanforderungen an eine nachhaltige Rohstoffproduktion geht es nicht, denn es steht fest, dass der Energiehunger in der Welt bei abnehmenden endlichen fossilen Ressourcen weiter zunehmen wird. Aber der Teufel bei der Implementierung der Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung liegt bekanntlich im Detail. Die administrativen Vorgaben wurden in ihrer breiten Wirkung nicht nur von den Beamten der EU-Kommission, sondern auch von der Bundesregierung deutlich unterschätzt“ äußerte Dr. Klaus Kliem, Vorstandsvorsitzender der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) seine Bedenken und plädierte für eine Verschiebung der Umsetzungsfrist der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung, bis eine praktikable Lösung für die Landwirtschaft und Biokraftstoffbranche gefunden sei. Schließlich sei Deutschland zwar einerseits Schrittmacher bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsanforderungen in nationales Recht, andere EU-Mitgliedsstaaten jedoch seien noch lange nicht so weit, so dass es gerade in der jetzigen Situation nicht zuletzt auch um die Vermeidung von weiteren Wettbewerbsnachteilen für die deutsche Biokraftstoffindustrie gehe.Der vollständige Maßnahmenkatalog der Biokraftstoffbranche mit einer ausführlichen Erläuterung der Handlungsempfehlungen kann auf der Internetseite des Bundesverbandes BioEnergie (BBE) unter www.bioenergie.de herunter geladen werden.Zu dem Internationalen BBE/UFOP-Fachkongress „Kraftstoffe der Zukunft“ trifft sich alljährlich die internationale Biokraftstoffbranche, um mit den Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft Strategien zur nachhaltigen Weiterentwicklung der verschiedenen Biokraftstoffmärkte zu diskutieren. Am 30.11. und 01.12. haben trotz schwierigem Marktumfeld 450 Branchenvertreter aus 30 Nationen teilgenommen und unterstreichen somit den Anspruch des Kongresses, Leitveranstaltung für die zukünftige Ausrichtung der Biokraftstoffpolitik in Deutschland und Europa zu sein.
Weitere Informationen:Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE)Bernd Geisen, Thomas SiegmundGodesberger Allee 142-148D-53175 BonnTelefon: (0228) 81 00 222Telefax: (0228) 81 00 258Email: tenretnIed.eigreneoib@ofni: www.bioenergie.de
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04. November 2009
Neuer Online-Service für Bioethanol-Verbraucher
Der BDBe erweitert seinen Service für Verbraucher. Unter bdbe.de steht ab sofort eine neue interaktive Suchfunktion für E 85-Tankstellen zur Verfügung. Erstmals können außerdem alle Fahrer von Benzinern mit Hilfe einer Datenbank überprüfen, ob ihr Auto für den neuen Kraftstoff E 10 geeignet ist.
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Neuer Online-Service für Bioethanol-Verbraucher
Der BDBe erweitert seinen Service für Verbraucher. Unter bdbe.de steht ab sofort eine neue interaktive Suchfunktion für E 85-Tankstellen zur Verfügung. Erstmals können außerdem alle Fahrer von Benzinern mit Hilfe einer Datenbank überprüfen, ob ihr Auto für den neuen Kraftstoff E 10 geeignet ist.
An über 250 Tankstellen in Deutschland können Autofahrer mittlerweile den Bioethanolkraftstoff E 85 tanken. Mit der neuen interaktiven Tankstellensuche unter www.bdbe.de/E85 finden FlexiFuel-Fahrer nun noch leichter E 85-Zapfsäulen in ihrer Nähe und in ganz Deutschland. Die durch den Verband überprüften Angaben umfassen auch Informationen zu Öffnungszeiten sowie Zahlungsmitteln. Anbieter und Verbraucher von E 85 sind außerdem aufgerufen, neue Bioethanoltankstellen an den BDBe zu melden.
Die neue Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag die Einführung von Benzin mit 10 Prozent Bioethanol (E 10) als zusätzlichem Kraftstoff vereinbart. E 10 wird voraussichtlich ab 2010 das Kraftstoffangebot an deutschen Tankstellen erweitern. Nach Angaben der Hersteller sind einige wenige Autos – fast ausschließlich Modelle älter als Baujahr 2000 – auf Grund von Materialunverträglichkeiten nicht für die Verwendung von E 10 geeignet. Die überwiegende Mehrheit der Fahrzeuge hat jedoch keinerlei Probleme mit dem neuen Kraftstoff. Ob ihr Auto mit E 10 betrieben werden kann, können Verbraucher unter www.bdbe.de/E10 nun erstmals anhand einer Datenbank überprüfen.
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25. Oktober 2009
Grünes Licht für E 10:
Berlin - Der BDBe hat die im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung vereinbarte Markteinführung von Benzin mit zehn Prozent Bioethanol (E 10) begrüßt. Die Einigung sei ein entscheidender Schritt, um das Hin und Her bei E 10 endlich zu beenden.
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Grünes Licht für E 10:
Bioethanolwirtschaft begrüßt Vereinbarung zu Bioethanol im Koalitionsvertrag
Berlin - Der BDBe hat die im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung vereinbarte Markteinführung von Benzin mit zehn Prozent Bioethanol (E 10) begrüßt. Die Einigung sei ein entscheidender Schritt, um das Hin und Her bei E 10 endlich zu beenden.
Mit der zehnprozentigen Beimischung würden das CO2-Einsparungspotenzial von Bioethanol besser ausgeschöpft und die EU-Klimaschutzziele für den Straßenverkehr effizienter verwirklicht, erklärte BDBe-Geschäftsführer Dietrich Klein. Der von der EU für Biokraftstoffe geforderte Mindestwert von 35 Prozent Treibhausgaseinsparung werde von heimischem Bioethanol bereits jetzt übertroffen. Mittelfristig sei sogar eine CO2-Einsparung von mehr als 60 Prozent möglich, ergänzte Klein.
Als ersten Schritt zur Einführung von E 10 müsse die neue Regierung nun kurzfristig die 10. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetz (10. BImSchV) ändern.
Der nächste Punkt auf der Biokraftstoff-Agenda der neuen Regierung müsse die vollständige Umsetzung der EU-Richtlinie Erneuerbare Energien sein. Dies sei für einen harmonisierten europäischen Biokraftstoff-Binnenmarkt dringend notwendig. Der BDBe forderte Vorrang für heimisches Bioethanol solange nicht gleiche Nachhaltigkeitsstandards für importiertes und europäisches Bioethanol gewährleistet seien.
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23. Oktober 2009
Europäische Biokraftstoffe sind klimafreundlich:
Berlin - Die Warnung vor negativen Folgen von Biokraftstoffen, die amerikanische Forscher in der aktuellen Ausgabe des US-Magazin ‚Science‘ (Vol. 326 vom 23.10.) formuliert haben, trifft für europäisches Bioethanol nicht zu. Darauf hat der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft hingewiesen.
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Europäische Biokraftstoffe sind klimafreundlich:
Bioethanolwirtschaft weist Berichte über negative CO2-Bilanz zurück
Berlin - Die Warnung vor negativen Folgen von Biokraftstoffen, die amerikanische Forscher in der aktuellen Ausgabe des US-Magazin ‚Science‘ (Vol. 326 vom 23.10.) formuliert haben, trifft für europäisches Bioethanol nicht zu. Darauf hat der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft hingewiesen.
Die amerikanischen Forscher befürchten, dass die Ausweitung der Nutzung von Biokraftstoffen in den USA in Zukunft die Rodung von Wäldern bewirken könnte. Sie kritisieren, dass die mögliche CO2-Freisetzung aus der Umwandlung von Waldflächen in Ackerfläche für Energiepflanzen bei der Berechnung der Treibhausgasbilanzen von Biokraftstoffen in den USA nicht berücksichtigt wird.
Diese Kritik trifft für Bioethanol aus europäischer Produktion nicht zu. Darauf wies der Geschäftsführer des BDBe, Dietrich Klein, hin. „In den EU-Vorschriften für die Landwirtschaft (‚Cross Compliance‘) ist ein Verbot der Umwandlung von Waldflächen in Ackerland festgelegt. Die Rodung von Wäldern zum Anbau von Energiepflanzen ist in der EU daher ausgeschlossen“, erklärte Klein. Er wies außerdem darauf hin, dass die Waldfläche in Deutschland zunimmt. Die Landwirtschaft habe mit 53 Prozent zwar noch immer den größten Anteil an der Bodennutzung, allerdings mit sinkender Tendenz zu Gunsten der Wälder.
Bei Berichten über inneramerikanische Nachhaltigkeitsdiskussionen dürften die hohen Nachhaltigkeitsstandards und die positive Klimabilanz von EU-Bioethanol nicht aus dem Blick verloren werden, so Klein.
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09. September 2009
Bioethanol-Statistik 1. Halbjahr 2009:
Berlin – Im ersten Halbjahr 2009 ist der Bioethanolverbrauch in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 61 Prozent auf 453.000 Tonnen gestiegen. Die Produktion des Biokraftstoffs aus Getreide und Zuckerrüben ist im gleichen Zeitraum um 48 Prozent auf 261.000 Tonnen gewachsen.
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Bioethanol-Statistik 1. Halbjahr 2009:
Bioethanol weiter auf Wachstumskurs
Berlin – Im ersten Halbjahr 2009 ist der Bioethanolverbrauch in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 61 Prozent auf 453.000 Tonnen gestiegen. Die Produktion des Biokraftstoffs aus Getreide und Zuckerrüben ist im gleichen Zeitraum um 48 Prozent auf 261.000 Tonnen gewachsen. Dies geht aus einer Analyse von Daten der Bundesanstalt für Ausfuhrkontrolle und der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein durch den Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe hervor.
Deutlich bemerkbar macht sich die flächendeckende Einführung von E 5: 73 Prozent des Bioethanolverbrauchs entfallen mittlerweile auf die maximal fünfprozentige Beimischung zu Benzin. Der Anteil von Bioethanol am gesamten Ottokraftstoff ist von 2,6 Volumenprozent im Vorjahreszeitraum auf 4,3 Volumenprozent gestiegen.
„Das starke Wachstum der Produktion belegt die Wettbewerbsfähigkeit der bereits heute nachhaltig produzierenden deutschen Bioethanolwirtschaft“, kommentiert BDBe-Geschäftsführer Dietrich Klein die aktuellen Zahlen. Für das kommende Jahr erwartet der BDBe einen weiteren Wachstumsimpuls: „Die Nachfrage wird mit der 2010 anstehenden Einführung von E 10 weiter steigen, so dass sich der Aufwärtstrend bei Produktion und Verbrauch von Bioethanol fortsetzen wird“, so Klein.
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08. September 2009
Nachhaltig mobil: Bioethanol erstmals auf der IAA
Berlin – Klimaschonend fahren – Bioethanol tanken: Unter diesem Motto ist die deutsche Bioethanolwirtschaft in diesem Jahr erstmals auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt (17.-27.9.2009) vertreten.
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Nachhaltig mobil: Bioethanol erstmals auf der IAA
Klimaschonend fahren – Bioethanol tanken: Unter diesem Motto ist die deutsche Bioethanolwirtschaft in diesem Jahr erstmals auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt (17.-27.9.2009) vertreten.
Bioethanol aus zucker- und stärkehaltigen Pflanzen wie Getreide, Zuckerrüben oder Zuckerrohr ist der weltweit wichtigste Biokraftstoff und die einzige verfügbare Alternative zu Benzin. „Mit dem Thema Elektrofahrzeuge sind Zukunftsperspektiven der Mobilität ein Schwerpunkt der diesjährigen IAA. Wir zeigen gemäß dem Messe-Motto ‚Erleben, was bewegt‘, wie mit Bioethanol bereits heute mit jeder Tankfüllung wirksam CO2 eingespart wird“, so Dietrich Klein, Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe.
Bioethanol ist ein zentrales Thema in der Diskussion über nachhaltige Mobilität: Wie kann Bioethanol eingesetzt werden? Welchen Beitrag zum Klimaschutz leistet es? Wie steht es um die Nachhaltigkeit? Diese und weitere Fragen beantwortet der BDBe an seiner „Bioethanol-Tankstelle“ in Halle 8.
Ein Schwerpunkt sind dabei Verbraucherinformationen zur bevorstehenden E 10-Einführung. Anhand einer neuen Datenbank können die Messebesucher überprüfen, ob ihr Auto für den Ottokraftstoff mit 10% Bioethanol geeignet ist.
Der BDBe erweitert außerdem seinen Service für Fahrer von FlexiFuel-Fahrzeugen und präsentiert auf der IAA erstmals eine umfassende Datenbank, mit der E 85-Tankstellen in ganz Deutschland recherchiert werden können.
Die Bioethanol-Tankstelle des BDBe befindet sich in Halle 8, Stand C31.
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24. August 2009
DBV-Erntebilanz 2009:
Berlin – Die deutschen Ackerbauern haben die Getreideernte, mit Ausnahme einiger Höhengebiete, weitgehend abgeschlossen. Insgesamt fiel die Ernte 2009 mehr als zufriedenstellend aus. Doch wird die Freude an guten Ernteerträgen durch massiv gesunkene Erzeugerpreise für Raps und Getreide aufgehoben, teilt der Deutsche Bauernverband mit.
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DBV-Erntebilanz 2009:
Schlechte Preise verhageln gute Ernte
Berlin – Die deutschen Ackerbauern haben die Getreideernte, mit Ausnahme einiger Höhengebiete, weitgehend abgeschlossen. Insgesamt fiel die Ernte 2009 mehr als zufriedenstellend aus. Doch wird die Freude an guten Ernteerträgen durch massiv gesunkene Erzeugerpreise für Raps und Getreide aufgehoben. Hinzu kommen Kostenbelastungen für diese Ernte durch extrem gestiegene Düngemittel- und Energiepreise, so dass die Ernte 2009 nicht kostendeckend erzeugt werden konnte. Dies stellte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, auf der Pressekonferenz über die Erntebilanz 2009 fest.
Die Getreidepreise erreichen mittlerweile historische Tiefstände. Zu den deutlichsten Verlierern gehört die Braugerste, die gegenüber dem Vorjahr 45 Prozent im Preis verlor und derzeit nur zu 107 Euro pro Tonne verkauft werden kann. Auch der Brotweizen liegt mit 105 Euro pro Tonne rund 36 Prozent unter dem Vorjahrespreis. „Diese preisliche Entwicklung macht deutlich, dass die vergangenen Monate eine Lehre im Hinblick auf das Risikomanagement in der Landwirtschaft gewesen sind“, betonte Sonnleitner. Die Entwicklungen auf den volatilen Märkten verlangten von den Landwirten, zunehmend Risikovorsorge zu betreiben.
Die Politik müsse dabei aber begleitend helfen. Es gebe ein Bündel von Möglichkeiten im Risikomanagement, um die Folgen von Klimawandel und Preisschocks bei Produkt und Betriebsmitteln abzumildern. Durch bereits vor der Ernte abgeschlossene Verträge über den Getreideverkauf konnten die Vermarktungsrisiken verringert werden. Landwirtschaftliche Betriebe, die bereits im vergangenen Jahr solche Vorkontrakte abgeschlossen hätten, erzielten deutlich höhere Preise als diejenigen Betriebe, die zu Tagespreisen aus der Ernte heraus verkauften. Sonnleitner forderte die Bundesregierung auf, für die Landwirtschaft eine steuerfreie Risikorückstellung zu schaffen. Dieses Instrument versetze den Landwirt in die Lage, effektive Eigenvorsorge zu betreiben. In guten Zeiten könne ein Teil der Erlöse zurückgelegt werden, in schlechten Zeiten stehe diese Rücklage zur Verbesserung der Liquidität zur Verfügung.
Die Getreideernte 2009 fiel mit 49,9 Millionen Tonnen niedriger aus als im Vorjahr, allerdings lag die Erntemenge um 8 Prozent über dem langjährigen Mittel. Weiterhin sind erhebliche regionale Ertragsunterschiede zu beobachten. Auch die Qualitäten sind insgesamt zufriedenstellend, trotz Frühsommer-Trockenheit und einer immer wieder durch Niederschläge unterbrochenen Ernte.
Für die einzelnen Getreidearten ergibt sich derzeit folgendes Bild:
Die Erntemenge von Wintergerste liegt bei rund 10 Millionen Tonnen und damit um 6,8 Prozent über der Ernte des Vorjahres. Grund dafür ist ein Anstieg der Anbaufläche um 2,3 Prozent auf 1,46 Millionen Hektar. Auch die Hektarerträge liegen mit 68,3 Dezitonnen pro Hektar über denen des Vorjahres. Die Qualitäten sind durchgehend gut; allerdings litten die Partien zu Beginn der Ernte, so dass ein großer Teil der Wintergerste kostenaufwendig getrocknet werden musste.
Beim Winterraps konnte durch eine Steigerung der Anbaufläche um 6,5 Prozent auf 1,45 Millionen Hektar eine Erntemenge in Höhe von 5,93 Millionen Tonnen erreicht werden, die somit um 15,5 Prozent über dem Vorjahr liegt. Im Bundesdurchschnitt liegen die Erträge mit 40,8 Dezitonnen je Hektar um 8,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Qualitäten sind gut bei überdurchschnittlichen Ölgehalten von 43 bis 44 Prozent.
In diesem Jahr wurde deutlich weniger Sommergerste angebaut. Aufgrund der Preisrückgänge schränkten Anbauer die Braugerste, dem wesentlichen Verwendungszweck der Sommergerste, um 17,6 Prozent auf nunmehr 448.100 Hektar ein. Die Erträge liegen mit 49,5 Dezitonnen je Hektar um 3,6 Prozent über dem Vorjahr. Insgesamt wurde eine Erntemenge von 2,2 Millionen Tonnen eingefahren. Die Qualitäten der Braugerste sind deutschlandweit hervorragend.
Bei der Hauptgetreidefrucht, dem Winterweizen, wurde die Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent auf 3,2 Millionen Hektar ausgedehnt. Die Erntemenge mit 25,7 Millionen Tonnen erreicht das gute Vorjahresniveau. Der durchschnittliche Ertrag liegt 2009 mit 80,4 Dezitonnen pro Hektar um 1,1 Prozent unter dem Vorjahr. Die Qualitäten sind insgesamt zufriedenstellend, auch wenn teilweise von schwächeren Proteingehalten berichtet wird.
Die Erntemenge des Roggens, der Getreideart vor allem der leichten und sandigen Böden, erreicht eine Höhe von 3,9 Millionen Tonnen und übertrifft das Vorjahresniveau um 4,7 Prozent. Auch der Ertrag mit 53,8 Dezitonnen pro Hektar liegt über den Werten vom Vorjahr. Trotz des wechselhaften Wetters ist die Qualität in der Regel gut und weist meist gute Backqualitäten auf.
Auch wenn die Erträge je Hektar der Getreideernte 2009 im Bundesdurchschnitt zufriedenstellend ausfallen, gibt es in einigen Regionen Deutschlands erhebliche Abweichungen. Kleinräumig stark unterschiedliche Niederschlagsverteilungen und wechselnde Bodenverhältnisse verursachen größere Ertragsschwankungen.
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07. August 2009
Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung tritt in Kraft
Berlin – Am 24. August 2009 wird die Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung für flüssige Biomasse zur Stromerzeugung (BioSt-NachV) in Kraft treten. Das hat der Deutsche Bauernverband mitgeteilt.
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Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung tritt in Kraft
DBV: Aktuelle Ernte nicht betroffen
Berlin – Am 24. August 2009 wird die Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung für flüssige Biomasse zur Stromerzeugung (BioSt-NachV) in Kraft treten. Das hat der Deutsche Bauernverband mitgeteilt. Damit dürfen grundsätzlich für den EEG-Vergütungsanspruch zur Stromerzeugung sowie für den Erhalt des NaWaRo-Bonus nur noch Pflanzenöle eingesetzt werden, die auf Basis bestimmter einzuhaltender Nachhaltigkeitskriterien produziert wurden. Zukünftig müssen alle Anlagenbetreiber einen Nachweis gegenüber dem Netzbetreiber vorlegen, dass die eingesetzten Pflanzenöle nicht von Flächen mit einem hohen Naturschutzwert (zum Beispiel Regenwälder oder Feuchtgebiete) stammen.
Für Biokraftstoffe gilt eine inhaltsgleiche Nachhaltigkeitsverordnung Auch hier muss gegenüber dem Erfasser für die Biomasselieferung bestätigt werden, dass die Cross-Compliance-Anforderungen eingehalten wurden und das Anbauverbot auf Flächen mit hohem Naturschutzwert beachtet wurde. Die bisherige Anbaupraxis in Naturschutzgebieten, die im Einklang mit dem Naturschutzzweck steht, ist nicht betroffen. Dokumentationspflichtig wird dagegen der Erfassungshandel, der die entsprechenden Rohstoffmengen als erstes Glied in der sogenannten Massenbilanz mengenmäßig erfassen muss. Eine getrennte Lagerung von sogenannter zertifizierter und nicht zertifizierter Biomasse ist entgegen anderslautenden Meldungen jedoch nicht erforderlich. Es reicht die Erfassung der Lieferungen mit und ohne Nachhaltigkeits-Nachweis im Rahmen des Massenbilanzsystems. Aus der Gesamtmenge kann das Erfassungsunternehmen dann so viel Biomasse zur Biokraftstoff- oder Stromerzeugung weiter liefern wie ihm Nachhaltigkeitsanforderungen für die Erzeugung bestätigt wurden.
Im Hinblick auf die konkrete Umsetzung werden zurzeit die erforderlichen Verwaltungsvorschriften von Seiten des Bundeslandwirtschaftsministeriums erarbeitet. Von beiden Verordnungen ist die aktuelle Ernte 2009 auf Druck des Deutschen Bauernverbandes (DBV) noch nicht betroffen. Damit schöpft Deutschland den Zeitrahmen gemäß EU-Richtline für die nationale Umsetzung von maximal 18 Monaten aus. Der DBV setzt alles daran, in der neuen Legislaturperiode eine Regelung zu erreichen, die sämtliche Anforderungen an die Landwirtschaft über das Cross-Compliance-Verfahren erfüllt.
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04. August 2009
Getreide auf Vorjahresniveau - Raps deutlich höher
Berlin – Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) erwartet nach seiner aktuellen Ernteschätzung in 2009 eine Getreideernte auf Vorjahresniveau. Das hohe Erntevolumen und bislang unbeständige Sommerwetter mit zahlreichen Unterbrechungen stellen die Erfassungsläger der Genossenschaften wegen der zeitgleichen Anlieferung verschiedener Getreidearten und Raps vor erhebliche logistische Herausforderungen.
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Getreide auf Vorjahresniveau - Raps deutlich höher
DRV erhöht seine Ernteschätzung 2009
Berlin – Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) erwartet nach seiner aktuellen Ernteschätzung in 2009 eine Getreideernte auf Vorjahresniveau. Das hohe Erntevolumen und bislang unbeständige Sommerwetter mit zahlreichen Unterbrechungen stellen die Erfassungsläger der Genossenschaften wegen der zeitgleichen Anlieferung verschiedener Getreidearten und Raps vor erhebliche logistische Herausforderungen.
Bei weitgehend abgeschlossener Gerstenernte und bislang überdurchschnittlichen Druschergebnissen auch bei Weizen, Roggen, Triticale und Sommergerste erwartet der DRV mit 7,31 t/ha knapp 3 Prozent höhere Durchschnittserträge und eine Erntemenge von 50,6 Mio. t Getreide. Das Ergebnis des Vorjahres (50,1 Mio. t) wird voraussichtlich um knapp 1 Prozent oder 0,5 Mio. t übertroffen. Ende Juni stufte der DRV das Ernteergebnis noch 3 Mio. t niedriger ein. Offensichtlich haben die anhaltend gemäßigten Witterungsbedingungen der letzten Wochen einen fast optimalen Abreifeprozess ermöglicht. Zugleich profitierten die Wärme und Feuchtigkeit liebenden Maispflanzen von den besonders günstigen Wuchsbedingungen im Juni und Juli.
Die Qualitätsparameter fallen bislang regional sehr unterschiedlich, bei Gerste im Durchschnitt aber besser als im Vorjahr aus. Stabiles Erntewetter in den nächsten Tagen wird für die reibungslose Bergung der Ernte und Sicherung der Weizenqualitäten entscheidend sein. Hohe Proteinwerte dürften das zur Marktentlastung notwendige Exportgeschäft deutlich begünstigen.
Auch die Rapserträge und -qualitäten haben den DRV positiv überrascht. Er schätzt den bundesweiten Durchschnittsertrag aktuell auf 4,15 t je ha. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs um 10 Prozent bzw. knapp 400 kg/ha. Da die Rapsfläche zudem um 90.000 ha bzw. 6,6 Prozent auf 1,45 Mio. ha ausgedehnt wurde, erwartet der DRV unter dem Vorbehalt stabiler Erntebedingungen eine Rapsernte von 6,0 Mio. t, die das Vorjahresergebnis von 5,1 Mio. t deutlich um 17 Prozent übertreffen.
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17. Juli 2009
Dr. Theo Spettmann übernimmt Aufsichtsratsvorsitz bei CropEnergies...
Mannheim – Die ordentliche Hauptversammlung der CropEnergies AG wählte am 16. Juli 2009 Dr. Theo Spettmann bis zur Beendigung der Hauptversammlung 2012 in den Aufsichtsrat.
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Dr. Theo Spettmann übernimmt Aufsichtsratsvorsitz bei CropEnergies
Hauptversammlung der CropEnergies AG
Mannheim – Die ordentliche Hauptversammlung der CropEnergies AG wählte am 16. Juli 2009 Dr. Theo Spettmann bis zur Beendigung der Hauptversammlung 2012 in den Aufsichtsrat. In der anschließenden Aufsichtsratssitzung wurde er zum Vorsitzenden gewählt. Dr. Spettmann folgt Dr. h. c. Eggert Voscherau nach, der seit November 2006 Vorsitzender des Aufsichtsrats der CropEnergies AG war und sein Aufsichtsratsmandat am Ende der heutigen Hauptversammlung niedergelegt hat.
CropEnergies dankt Dr. Voscherau für die geleistete Arbeit und seine außerordentliche Unterstützung in einer Zeit, in der sich CropEnergies von einem rein deutschen Bioethanolhersteller zu einer europaweit operierenden Unternehmensgruppe entwickelt hat.
Alle weiteren Beschlussvorschläge der Verwaltung wurden ebenfalls mit einer klaren Mehrheit von über 99 % angenommen. An der Hauptversammlung im Rosengarten in Mannheim nahmen rund 600 Aktionäre teil, die Präsenz lag bei rd. 82,5 %. Das besondere Interesse galt den strategischen Zielen von CropEnergies, den Entwicklungen auf dem Wachstumsmarkt der erneuerbaren Energien sowie dem Ausblick für das laufende Geschäftsjahr.
Für das Geschäftsjahr 2009/10 erwartet CropEnergies eine Fortsetzung des Unternehmenswachstums. Höhere Produktions- und Absatzmengen von Bioethanol als Folge der Kapazitätserweiterungen sowie der Beginn der Vermarktung zusätzlich anfallender Kuppelprodukte aus der Bioethanolanlage in Wanze, Belgien, werden den Umsatz deutlich steigern. Aufgrund der sich abzeichnenden Erholung der Bioethanolpreise und der planmäßigen Leistungssteigerung der Anlage in Wanze erwartet CropEnergies ein über dem Vorjahr liegendes EBITDA und operatives Ergebnis. Zudem entfallen die Vorlaufaufwendungen des Vorjahrs für die Bioethanolanlage in Belgien. Insgesamt wird daher das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigen.
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07. Juli 2009
Raubbau an der Natur muss weltweit verhindert werden
Der Deutsche Bauernverband (DBV) kritisiert, dass die neue Nachhaltigkeitsverordnung für die deutsche Landwirtschaft eine überflüssige zusätzliche Bürokratie mit sich bringt.
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Raubbau an der Natur muss weltweit verhindert werden
Bauernverband kritisiert Nachhaltigkeitsverordnung als zu bürokratisch
Der Deutsche Bauernverband (DBV) kritisiert, dass die neue Nachhaltigkeitsverordnung für die deutsche Landwirtschaft eine überflüssige zusätzliche Bürokratie mit sich bringt. Die deutschen Bauern stellen die Nachhaltigkeit des Anbaus von Biomasse für erneuerbare Energien ebenso sicher wie für Lebensmittel, erklärte der DBV anlässlich der Verabschiedung der Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung im Deutschen Bundestag. Das vorhandene Fachrecht in Deutschland und Cross Compliance gewährleisten die Nachhaltigkeit des Anbaus und bestätigen die erheblichen Anstrengungen der deutschen Landwirte. Anstatt die deutschen Landwirte künftig mit neuen Auflagen und einer zusätzlichen Kontroll- und Zertifizierungswelle zu überziehen, gelte es sicherzustellen, dass endlich der Raubbau an der Natur in anderen Teilen der Welt verhindert werde, betonte der DBV.
Aufgrund des erheblichen Zeitdrucks, unter dem die Bundesregierung die Verordnung über Nachhaltigkeitsanforderungen für Biomasse verhandelt habe, werde die Verordnung eine „geringe Halbwertszeit“ haben, erklärte der DBV. Es sei zwingend erforderlich, die Verordnung schon in wenigen Monaten nach Vorlage der von der Europäischen Kommission angekündigten Leitlinien für die Umsetzung der zugrundeliegenden europäischen Richtlinie über erneuerbare Energien wieder zu ändern. Dabei müsse im Sinne der Rechtsharmonisierung in Europa sichergestellt werden, dass die nationale Verordnung nicht über die europäischen Vorgaben hinausgehe. Dass die nationale Umsetzung der EU-Richtlinie verfrüht sei und über die europäischen Vorgaben hinausgehe, hatte zuvor bereits die Europäische Kommission gegenüber der Bundesregierung kritisiert. Maßgeblich müsse vielmehr die Einhaltung von Cross Compliance bzw. das Fachrecht bleiben, neue Regelungen und ein zusätzlicher Nachweisaufwand oberhalb von Cross Compliance sei nicht akzeptabel, bekräftigte der DBV.
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18. Juni 2009
„Das Hin und Her bei Biokraftstoffen muss beendet werden.“
Der Einspruch des Bundesrates gegen das Gesetz zur Änderung der Förderung von Biokraftstoffen wurde am 18. Juni von der Mehrheit des Bundestages zurückgewiesen. Zuvor hatte der Bundesrat wegen der vorgesehenen Senkung der Biokraftstoffquoten und der steuerlichen Förderung von Biodiesel und Pflanzenöl gegen das Gesetz Einspruch eingelegt.
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„Das Hin und Her bei Biokraftstoffen muss beendet werden.“
Bundestag weist Einspruch gegen Kürzung der Biokraftstoffquoten zurück/ Deutsche Bioethanolwirtschaft fordert Umsetzung der EU-Richtlinie Erneuerbare Energien
Der Einspruch des Bundesrates gegen das Gesetz zur Änderung der Förderung von Biokraftstoffen wurde am 18. Juni von der Mehrheit des Bundestages zurückgewiesen. Zuvor hatte der Bundesrat wegen der vorgesehenen Senkung der Biokraftstoffquoten und der steuerlichen Förderung von Biodiesel und Pflanzenöl gegen das Gesetz Einspruch eingelegt. Das Gesetz sieht vor, die bislang geltenden Quoten für die Beimischung von Biokraftstoffen rückwirkend zum 1.1.09 von 6,25 auf 5,25 Prozent zu senken und von 2010 bis 2014 bei einem Mindestanteil von 6,25 Prozent einzufrieren.
Der Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe), Dietrich Klein, bedauerte die Entscheidung des Bundestages und betonte: „Die Kürzung der Biokraftstoffquoten ist mit der EU-Richtlinie Erneuerbare Energien unvereinbar“. Die Richtlinie legt einen verpflichtenden Mindestanteil von zehn Prozent Biokraftstoffen in allen EU-Mitgliedstaaten bis 2020 fest. Schon jetzt sei klar, dass das Gesetz für die Umsetzung der EU-Richtlinie unmittelbar nach der Bundestagswahl geändert werden müsse.
Klein forderte eine parlamentarische Initiative zur Umsetzung der EU-Richtlinie. „Wir brauchen dringend eine verlässliche Politik für nachhaltige Biokraftstoffe und werden dieses Ziel auch nach der Bundestagswahl weiter verfolgen. Im Interesse von Klimaschutz, Arbeitsplätzen und Investoren muss das Hin und Her bei Biokraftstoffen beendet werden“, erklärte Klein.
Kontakt:
Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e. V. (BDBe)
Nina Ruppert
Tel: 030/3 01 29 53-13
E-Mail: ed.ebdb@treppur
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11. Juni 2009
Bundeskabinett legt Nachhaltigkeitsverordnung vor - DBV kritisiert...
Der Deutsche Bauernverband (DBV) fordert Bundesregierung und Bundestag auf, die heute vom Bundeskabinett vorgelegte so genannte Nachhaltigkeitsverordnung grundsätzlich zu überarbeiten und in dieser Wahlperiode nicht mehr zu beschließen.
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Bundeskabinett legt Nachhaltigkeitsverordnung vor - DBV kritisiert übertriebenen Zeitdruck und fordert grundsätzliche Überarbeitung
Pressemeldung des deutschen Bauernverbands e.V.
Der Deutsche Bauernverband (DBV) fordert Bundesregierung und Bundestag auf, die heute vom Bundeskabinett vorgelegte so genannte Nachhaltigkeitsverordnung grundsätzlich zu überarbeiten und in dieser Wahlperiode nicht mehr zu beschließen. Die Vorschriften sind von der Wirtschaft nicht zum 1. Januar 2010 in die Praxis umsetzbar und gehen deutlich über die Anforderungen der EU-Richtlinie hinaus.
Wie der DBV hervorhebt, steht die deutsche Landwirtschaft für eine nachhaltige Wirtschaftsweise und muss dies bei staatlichen Kontrollen (Cross Compliance) bereits flächendeckend und bürokratieintensiv nachweisen. Das neue Zertifizierungssystem bedeutet einen zusätzlichen bürokratischen Kontroll- und Dokumentationsaufwand ohne Zugewinn an Nachhaltigkeit. "Wir können nicht akzeptieren, wenn die deutschen Bauern in der Folge zusätzliche Anforderungen über das bestehende Fachrecht sowie Cross Compliance hinaus einhalten müssen, während ein internationales Zertifizierungssystem an der weltweiten Überwachung scheitert", so Dr. Helmut Born, Generalsekretär des DBV, in einem Schreiben an die Fraktionen im Deutschen Bundestag. Zudem sei bisher nicht absehbar, wie die übrigen Mitgliedstaaten die Richtlinie umsetzen, die die vorgegebenen 18 Monate Fristsetzung für die nationale Umsetzung ausschöpfen werden. Wettbewerbsverzerrungen im Binnenmarkt seien vorprogrammiert. Einen auf 20 Meter genauen Flächennachweis wolle nur Deutschland einführen, unterstrich Dr. Born. Deutschland presche hier einseitig voran. Die Umsetzung der Verordnungen zur diesjährigen Ernte sei ausgeschlossen, Erfassungshandel und Landwirten sei es nicht zuzumuten, nachträglich Verträge anzupassen, betonte Dr. Born.
Zum Hintergrund: Die Europäische Union fordert spätestens ab Dezember 2010 eine so genannte Nachhaltigkeitszertifizierung für Biokraftstoffe und flüssige Biomasse. Auf diese Weise sollen importierte und hiesige Biomasse überwacht werden, damit bei ihrer Erzeugung kein Raubbau an den natürlichen Ressourcen erfolgt. Die entsprechende EU-Richtlinie wurde erst vor einigen Tagen offiziell veröffentlicht; wichtige Umsetzungsbestimmungen und Leitlinien der EU-Kommission stehen noch aus.
Autor: Deutscher Bauernverband
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28. Mai 2009
DRV erhöht seine Ernteschätzung 2009
Berlin – Angesichts der teilweise ergiebigen Niederschläge in den letzten Wochen hat der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) die Schätzungen zur Getreide- und Ölsaatenernte 2009 gegenüber dem Vormonat nach oben korrigiert.
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DRV erhöht seine Ernteschätzung 2009
Getreide wird auf 47,4 Mio. t (- 5,4 %), Raps auf 5,3 Mio. t (+ 2,8 %) veranschlagt
Berlin – Angesichts der teilweise ergiebigen Niederschläge in den letzten Wochen hat der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) die Schätzungen zur Getreide- und Ölsaatenernte 2009 gegenüber dem Vormonat nach oben korrigiert. Im Vergleich zum witterungsbedingt bislang günstigeren Vorjahr erwartet der DRV in Deutschland mit 68,4 dt/ha allerdings immer noch knapp 4 Prozent niedrigere Getreide-Durchschnittserträge.
Die Flächenschätzungen des DRV wurden vom Statistischen Bundesamt weitgehend bestätigt. Insbesondere den Anbau von Sommergerste, Körnermais und Hafer haben die Landwirte überproportional eingeschränkt. Die Getreidefläche wird auf 6,93 Mio. ha veranschlagt, gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Einschränkung um lediglich 1,5 Prozent bzw. 100.000 ha.
Die Getreideernte wird nach aktueller Schätzung des DRV ein Volumen von 47,4 Mio. t erreichen, gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um knapp 2,7 Mio. t bzw. 6,7 Prozent. Für Winterraps prognostiziert der DRV eine regional sehr unterschiedliche Entwicklung. Ertragseinbußen bis zu 10 Prozent sind in den nordöstlichen Bundesländern zu befürchten, während in den südwestlichen Regionen Erträge auf Vorjahresniveau erwartet werden.
Der bundesweite Durchschnittsertrag wird vom DRV auf 3,63 t/ha taxiert, dies wären knapp 1,4 t/ha oder 4 Prozent weniger als 2008. Da die Rapsfläche insgesamt um 6,6 Prozent oder knapp 90.000 ha auf 1,45 Mio. ha ausgedehnt wurde, erwartet der DRV eine Rapsernte von 5,3 Mio. t, mit der das Vorjahresergebnis von 5,13 Mio. t um 2,8 Prozent übertroffen würde.
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26. Mai 2009
CropEnergies und Tyczka Energie bauen CO2-Verflüssigungsanlage...
Mannheim/Geretsried – Die CropEnergies AG, Mannheim, und die Tyczka Energie GmbH, Geretsried, planen, in Zeitz, Sachsen-Anhalt, eine Anlage zur Verflüssigung von CO2 (Kohlensäure) in Lebensmittelqualität zu errichten.
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CropEnergies und Tyczka Energie bauen CO2-Verflüssigungsanlage in Zeitz
Mannheim/Geretsried – Die CropEnergies AG, Mannheim, und die Tyczka Energie GmbH, Geretsried, planen, in Zeitz, Sachsen-Anhalt, eine Anlage zur Verflüssigung von CO2 (Kohlensäure) in Lebensmittelqualität zu errichten. Die Anlage verfügt über eine Jahreskapazität von 100.000 Tonnen Kohlensäure und soll im Jahr 2010 den Betrieb aufnehmen.
Die Anlage zur Verflüssigung, Aufreinigung und Rückgewinnung der Kohlensäure liegt in unmittelbarer Nähe der Bioethanolanlage von CropEnergies in Zeitz. Als Rohstoff wird biogenes CO2 aus der Bioethanolproduktion der CropEnergies verwendet, das bei der Vergärung von Getreide und Zuckersirupen zu Bioethanol anfällt. Lutz Guderjahn, Mitglied des Vorstandes der CropEnergies: „Mit dem Bau der CO2-Verflüssigungsanlage steigert CropEnergies die Ertragskraft des Standortes Zeitz durch die Verlängerung der Wertschöpfungskette und verbessert gleichzeitig durch die Aufbereitung des CO2 die Treibhausgasbilanz der Bioethanolanlage.“
Die erzeugte Kohlensäure wird exklusiv durch die Tyczka Kohlensäure GmbH & Co KG, Geretsried, vermarktet. Frank Götzelmann, Mitglied der Geschäftsführung der Tyczka Energie: „Durch die Investition in Zeitz sichert sich die Tyczka Unternehmensgruppe nicht nur langfristig eine dauerhafte Kohlensäurequelle an einem attraktiven Standort, sondern schafft gleichzeitig die Grundlage, ihre Marktposition in Zentraleuropa weiter auszubauen.“
Die besonderen chemischen Eigenschaften der in Zeitz erzeugten Kohlensäure eröffnen ein breites Anwendungsspektrum für unterschiedlichste Branchen. Außer bei Getränken wird Kohlensäure u. a. auch als Kühl- und Frostmittel für Lebensmittel und als Schutzgas in der Verpackungsindustrie genutzt. In Europa liegt der jährliche Bedarf an flüssiger Kohlensäure derzeit bei rund drei Millionen Tonnen, das Wachstum der Branche beträgt im Mehrjahresmittel rund drei Prozent jährlich.
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25. Mai 2009
24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: 2. Platz für Volvo-CropPower85...
Mannheim - Betankt mit dem Biokraftstoff CropPower85 (E85) bestritt der Volvo C30 HEICO SPORTIV vom 23. bis 24. Mai 2009 das legendäre 24-Stunden-Rennen am Nürburgring und erreichte den zweiten Platz in seiner Klasse.
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24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: 2. Platz für Volvo-CropPower85
Mannheim - Betankt mit dem Biokraftstoff CropPower85 (E85) bestritt der Volvo C30 HEICO SPORTIV vom 23. bis 24. Mai 2009 das legendäre 24-Stunden-Rennen am Nürburgring und erreichte den zweiten Platz in seiner Klasse. Damit hat Bioethanol eindrucksvoll bewiesen, nicht nur klimaschonend zu sein, sondern auch in der Leistung fossilen Kraftstoffen in nichts nachzustehen.
"Die Teilnahme an dem Klassiker 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist eine harte Materialprüfung und wir freuen uns, dass CropPower85 die Erwartungen hervorragend erfüllt hat", so Lutz Guderjahn, Mitglied des Vorstands der CropEnergies AG. CropPower85 ist ein Bioethanol-Benzin-Gemisch mit einem Bioethanol-Anteil von rd. 85 %, das für Flexible Fuel Vehicles (FFVs) geeignet ist. E85 nach DIN 51625 ist mit mehr als 104 Oktan (ROZ) einer der leistungsstärksten Kraftstoffe, die jemals an der Tankstelle verfügbar waren. CropPower85, der normgerechte E85-Kraftstoff von CropEnergies, ist auch an deutschen Tankstellen erhältlich und stellt eine echte Alternative zu fossilen Kraftstoffen dar. HEICO SPORTIV, einer der renommiertesten Veredler von Volvo-Automobilen, ist seit 2007 mit alternativen Kraftstoffen im Motorsport aktiv.
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20. Mai 2009
CropEnergies auf Wachstumskurs
Mannheim – Die CropEnergies AG, Mannheim, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/09 (1. März 2008 bis 28. Februar 2009) mit einem Umsatzanstieg von 76 % auf 328,4 (186,8) Mio. € den erfolgreichen Wachstumskurs fortgesetzt.
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CropEnergies auf Wachstumskurs
Mannheim – Die CropEnergies AG, Mannheim, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/09 (1. März 2008 bis 28. Februar 2009) mit einem Umsatzanstieg von 76 % auf 328,4 (186,8) Mio. € den erfolgreichen Wachstumskurs fortgesetzt. Mit einem operativen Konzernergebnis von 18,2 (22,0) Mio. € erzielte CropEnergies unter schwierigen Marktbedingungen ein erfreuliches Ergebnis. Trotz der Vorlaufkosten für das neue belgische Werk in Wanze, den damit einhergehenden höheren Finanzierungskosten sowie ohne den im Vorjahr erzielten steuerlichen Sonderertrag hat CropEnergies einen Konzernjahresüberschuss von 5,9 (20,1) Mio. € erwirtschaftet. Die Einzelgesellschaft CropEnergies AG verbesserte den Jahresüberschuss mit 6,0 (1,2) Mio. € deutlich und hat damit die Verlustvorträge aus den Vorjahren abgebaut.
Auch nach der Umsetzung des Investitionsprogramms, das die Jahreskapazität auf mehr als 700.000 m3 Bioethanol ausbaute, verfügt CropEnergies über eine solide Finanzierungsstruktur. Das Eigenkapital beträgt 309 Mio. €; dies entspricht 54 % der Bilanzsumme. Im Geschäftsjahr 2008/09 hat CropEnergies die Bioethanolproduktion um 77 % auf 436.000 (247.000) m3 gesteigert. Dies ist das Ergebnis des im Jahr 2006 initiierten Expansionsprogramms und stärkt die Position von CropEnergies als Deutschlands größtem Bioethanolproduzenten und als einem der führenden Hersteller Europas. Der Absatz von Bioethanol erhöhte sich um 73 % auf 482.000 (279.000) m3. Ein Drittel des Anstiegs entfiel auf eine Ausweitung der Handelsgeschäfte im Vorfeld des Betriebsstarts in Belgien. Auch Produktion und Absatz des hochwertigen Proteinfuttermittels ProtiGrain stiegen um mehr als 15 %.
Das Kapazitätswachstum von CropEnergies trifft auf einen europäischen Markt für Bioethanol, für den aufgrund der Verabschiedung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie ein dynamisches Wachstum erwartet wird. Für das Geschäftsjahr 2009/10 geht das Unternehmen daher davon aus, Produktion und Absatz von Bioethanol gegenüber dem Vorjahr weiter zu steigern und Umsatzerlöse von mehr als 400 Mio. € erreichen zu können.
Trotz volatiler Rohstoff- und gesunkener Ethanolpreise erwartet CropEnergies ein über Vorjahr liegendes operatives Ergebnis. Im Geschäftsjahr 2009/10 stehen Auslastung und Optimierung der Produktionsanlagen im Vordergrund. Daneben sollen weitere Investitionen die Wertschöpfungskette verlängern. Langfristig werden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu Biokraftstoffen der 2. Generation sowie die Nutzung von Bioethanol in Brennstoffzellen neue Wachstumspotenziale für CropEnergies erschließen.
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18. Mai 2009
Neue E 85-Tankstellen in Mittelhessen
Gießen – Die Einführung von Bioethanol als Alternative zu herkömmlichem Kraftstoff und die steigende Zahl derer, die mit dem Rübenschnaps ihr Fahrzeug antreiben, bewegte auch im vergangenen Jahr wieder Tankstellenbetreiber dazu, eine entsprechende Zapfsäule nachzurüsten.
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Neue E 85-Tankstellen in Mittelhessen
Gießener Regierungspräsidium genehmigt acht weitere Bioethanol-Tankstellen
Gießen – Die Einführung von Bioethanol als Alternative zu herkömmlichem Kraftstoff und die steigende Zahl derer, die mit dem Rübenschnaps ihr Fahrzeug antreiben, bewegte auch im vergangenen Jahr wieder Tankstellenbetreiber dazu, eine entsprechende Zapfsäule nachzurüsten. Insgesamt acht Genehmigungen für das Auf- oder Umrüsten um mindestens eine der „grünen Zapfanlagen“ hat das Gießener Regierungspräsidium (RP) im vergangenen Jahr erteilt. Damit steigt die Zahl der Tankstellen in Hessen, die den umweltfreundlichen Sprit aus Rüben anbieten, auf insgesamt 27. Mit den neuen Zapfsäulen in Alsfeld, Gießen, Haiger, Limburg, Mittenaar, Sinn und Wetzlar sei die Tankstellendichte für Bioethanol auf gutem Wege, heißt es aus dem RP.
„Die Errichtung einer Bioethanol-Zapfanlage erfordert gegenüber den Ottokraftstoffen eine umfangreiche Betrachtung der Anlagentechnik und des Betriebes“ erläutert Bernhard Rudersdorf vom dafür verantwortlichen RP-Fachdezernat in Hadamar. „Da der Kraftstoff zu 85 Prozent aus Ethanol und nur zu 15 Prozent aus Superbenzin besteht, sind im Genehmigungsverfahren - das durchschnittlich zwei Wochen dauert - zahlreiche neue technische Regeln zu beachten“, ergänzt er. Dies bestätigten auch die Untersuchungsergebnisse der Physikalisch-technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Ein wesentlicher Unterschied zu Superbenzin sei demnach der obere Explosionspunkt. Da dieser mit abnehmendem Füllungsgrad des Lagerbehälters steige, müsse mit Hilfe so genannter Flammensperren für ein Plus an Sicherheit gesorgt werden.
Besonders die Beständigkeit aller geplanten Schläuche und Dichtungen (nicht jede Kunststoff- bzw. Gummimischung ist für Bioethanol geeignet) haben die Experten im Visier. Denn das Ethanol, so Rudersdorf, könne bestimmte Gummimischungen beschädigen, was wiederum die Explosionsgefahr erhöhe. Aus wasserrechtlichen Gründen dürfe eine E-85- Zapfpistole zudem nicht im Automatikbetrieb benutzt werden. Man wolle auf diese Art vermeiden, dass der Ethanol haltige Sprit aufgrund von Fehlbedienungen in das Abwasser gelangt, was zu Störungen in der Kläranlage führen kann, heißt es abschließend aus dem Regierungspräsidium.
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15. Mai 2009
Senkung der Biokraftstoffquoten rückgängig machen
„Die Verweisung des Gesetzes zur Änderung der Förderung von Biokraftstoffen in den Vermittlungsausschuss ist die letzte Chance, zumindest einen der Fehler in der aktuellen Biokraftstoffpolitik noch in dieser Legislaturperiode zu korrigieren“, kommentierte der BDBe die Entscheidung des Bundesrats.
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Senkung der Biokraftstoffquoten rückgängig machen
Die deutsche Bioethanolwirtschaft begrüßt den Stopp der Biokraftstoffquoten-Senkung durch den Bundesrat.
„Die Verweisung des Gesetzes zur Änderung der Förderung von Biokraftstoffen in den Vermittlungsausschuss ist die letzte Chance, zumindest einen der Fehler in der aktuellen Biokraftstoffpolitik noch in dieser Legislaturperiode zu korrigieren“, kommentierte der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) die Entscheidung des Bundesrats.
Der Bundesrat hat das Gesetz zur Förderung von Biokraftstoffen am 15. Mai vorläufig gestoppt und den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat angerufen. Die Länderkammer wies damit vor allem die geplante Reduzierung der Biokraftstoffquote von 6,26 auf 5,25 Prozent zurück. Die Quotensenkung war bereits bei der Abstimmung im Bundestag umstritten gewesen. Mehrere Abgeordnete der Regierungskoalition, darunter BDBe-Vorsitzender Norbert Schindler, hatten sich gegen das Gesetz ausgesprochen.
„Der Vermittlungsausschuss muss nun die Chance nutzen, den Beschluss zur Senkung der Biokraftstoffquoten rückgängig zu machen. Die deutsche Bioethanolwirtschaft braucht endlich verlässliche Rahmenbedingungen. Im Interesse von Klimaschutz und Arbeitsplätzen muss das Hin und Her bei Biokraftstoffen ein Ende haben“, erklärte der BDBe-Geschäftsführer, Dietrich Klein.
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08. Mai 2009
Vierte DRV-Erntevorschätzung 2009:
Berlin – Die seit mehr als drei Wochen anhaltende trockene Witterung in den östlichen und nördlichen Bundesländern lässt hier keine Spitzenerträge mehr zu. Davon geht der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) in seiner aktuellen Ernteprognose aus.
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Vierte DRV-Erntevorschätzung 2009:
Getreide auf 46,7 Mio. t, Raps auf 5,3 Mio. t veranschlagt
Berlin – Die seit mehr als drei Wochen anhaltende trockene Witterung in den östlichen und nördlichen Bundesländern lässt hier keine Spitzenerträge mehr zu. Davon geht der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) in seiner aktuellen Ernteprognose aus. Der Verband hat nach der April-Umfrage bei seinen Mitgliedsgenossen-schaften die Schätzung der Getreide- und Ölsaatenernte 2009 weiter nach unten korrigiert.
Der DRV hat den durchschnittlichen Getreideertrag gegenüber der Märzschätzung von 68,5 auf 67,6 dt/ha herabgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahreswert (71,0 dt) bedeutet dies eine Ertragsminderung um 5,3 % bzw. 380 kg Getreide je Hektar.
Die Getreidefläche wird zur Ernte 2009 voraussichtlich um etwa 1,5 % bzw. 100.000 ha reduziert. Erste offizielle Schätzungen des Statistischen Bundesamtes liegen aber erst Ende Mai vor. Derzeit veranschlagt der DRV die Getreideernte auf 46,7 Mio. t. Dies wären knapp 3,3 Mio. t oder 6,7 % weniger als im sehr guten Erntejahr 2008. Dieses Ergebnis läge immer noch deutlich über dem letzten 5-Jahres-durchschnitt. Voraussetzung dafür ist jedoch der dringend benötigte Regen im Nordosten der Bundesrepublik.
Auch bei der Vorschätzung der Winterrapsernte hat der DRV gegenüber der Märzschätzung den Durchschnittsertrag von 37,1 dt/ha auf 36,2 dt/ha herabgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr, als im Durchschnitt 37,7 dt je Hektar geerntet wurden, entspricht dies einem Minderertrag von 150 kg bzw. 3,9 %. Die Ertragsdepression im Vergleich zum Vor-jahr fällt in den neuen Bundesländern mit -5,8 % deutlich höher aus als im alten Bundesgebiet (-1,4 %). Da die Anbaufläche im Herbst 2008 um rund 7,3 % bzw. knapp 100.000 ha ausgedehnt wurde, schätzt der DRV die Winterrapsernte auf 5,3 Mio. t; das Ergebnis der Vorjahresernte würde damit immer noch um 160.000 t oder 3,2 % übertroffen.
Der DRV aktualisiert seine Ernteprognose monatlich.
Weitere Informationen:
Dr. Henning Ehlers, Abteilung Warenwirtschaft,
Tel. 030 85 62 14-52, E-Mail: ed.nesieffiar.vrd@srelhe
Deutscher Raiffeisenverband e.V. (DRV)
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich organisierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 2.994 DRV-Mitgliedsunternehmen im Agrarhandel und in der Verar-beitung von Agrarerzeugnissen mit rd. 100.000 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 45 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.
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29. April 2009
Richtlinie Erneuerbare Energien Eins zu Eins umsetzen!
Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe hat in einer Stellungnahme den am 8. April vom Bundesministerium der Finanzen vorgelegten Referentenentwurf einer Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung als einen ersten Schritt zur Umsetzung der EU-Richtlinie Erneuerbare Energien in deutsches Recht bezeichnet.
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Richtlinie Erneuerbare Energien Eins zu Eins umsetzen!
Stellungnahme der deutschen Bioethanolwirtschaft zur Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung
Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe hat in einer Stellungnahme den am 8. April vom Bundesministerium der Finanzen vorgelegten Referentenentwurf einer Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung als einen ersten Schritt zur Umsetzung der EU-Richtlinie Erneuerbare Energien in deutsches Recht bewertet. Der BDBe wies jedoch darauf hin, dass der deutsche Verordnungsentwurf in wichtigen Punkten von der EU-Richtlinie abweicht und betonte, dass die Richtlinie nach EU-Recht in allen Mitgliedstaaten Eins zu Eins umgesetzt werden muss.
Der deutsche Verordnungsentwurf schieße teilweise über das Ziel hinaus, so BDBe- Geschäftsführer Dietrich Klein. Beispielsweise sollen demnach Anbauflächen von Biomasse auf 20 Meter genau angegeben werden, obwohl nach der EU-Richtlinie die Angabe der Herkunftsregion reicht. Jeder Landwirt in der EU werde im Rahmen der Cross Compliance-Vorschriften bereits heute umfassend kontrolliert. „Cross Compliance gewährleistet die nachhaltige Nutzung der Anbauflächen in der EU – auch für Biokraftstoffe. Zusätzliche Auflagen und Kontrollen für EU-Landwirte lehnen wir ab“, erklärte Klein.
Heimische Biokraftstoffe seien schon heute nachweislich nachhaltig. An Biokraftstoffe aus Drittstaaten müssten zumindest gleichwertige Nachhaltigkeitsanforderungen gestellt werden, wie sie für die heimische Industrie schon jetzt gelten, forderte BDBe-Geschäftsführer Klein. Nötig sei, negative Umwelteffekte wie die Abholzung von Regenwäldern und Trockenlegung von Torfmooren in Drittstaaten, die kein der Cross Compliance entsprechendes umfassendes Nachhaltigkeitssystem kennen, zu verhindern.
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24. April 2009
„Das Hü und Hott bei Biokraftstoffen muss ein Ende haben.“
Das Gesetz zur Änderung der Förderung von Biokraftstoffen wurde am 23. April von der Mehrheit des Bundestages angenommen. Zuvor hatte die CDU/CSU-Bundestagsfraktion trotz zahlreicher Vorbehalte in den eigenen Reihen beschlossen, für das von der Bundesregierung vorgeschlagene Gesetz zu stimmen.
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„Das Hü und Hott bei Biokraftstoffen muss ein Ende haben.“
Bundestag stimmt für Kürzung der Biokraftstoffquoten / Deutsche Bioethanolwirtschaft fordert verlässliche Rahmenbedingungen
Das Gesetz zur Änderung der Förderung von Biokraftstoffen wurde am 23. April von der Mehrheit des Bundestages angenommen. Zuvor hatte die CDU/CSU-Bundestagsfraktion trotz zahlreicher Vorbehalte in den eigenen Reihen beschlossen, für das von der Bundesregierung vorgeschlagene Gesetz zu stimmen. Das Gesetz sieht vor, die bislang geltenden Quoten für die Beimischung von Biokraftstoffen rückwirkend zum 1.1.09 von 6,25 auf 5,25 Prozent zu senken und von 2010 bis 2014 bei einem Mindestanteil von 6,25 Prozent einzufrieren.
Der Vorsitzende des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe), Norbert Schindler, MdB, stellte sich gegen das Gesetz: „Die Kürzung der Biokraftstoffquoten ist mit der EU-Richtlinie Erneuerbare Energien unvereinbar“, betonte er. Die Richtlinie legt einen verpflichtenden Mindestanteil von zehn Prozent Biokraftstoffen in allen EU-Mitgliedstaaten fest. Schon jetzt sei klar, dass das Gesetz für die Umsetzung der EU-Richtlinie spätestens nach der Bundestagswahl geändert werden müsse.
Schindler forderte sichere Rahmenbedingungen für Biokraftstoffe in Deutschland und kündigte eine parlamentarische Initiative zur Umsetzung der EU-Richtlinie an: „Ich setze mich für eine verlässliche Politik für nachhaltige Biokraftstoffe ein und werde dieses Ziel nach der Bundestagswahl weiter verfolgen. Im Interesse von Klimaschutz, Arbeitsplätzen und Investoren muss das Hü und Hott bei Biokraftstoffen endlich ein Ende haben“, erklärte Schindler.
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17. April 2009
Kraftstoffalternativen rechnen sich
Straubing - C.A.R.M.E.N., die bayerische Koordinierungsstelle für Nachwachsende Rohstoffe, ermittelt seit Jahren einen Preisindex aus den Tankstellenpreisen für Rapsöl und Bio- Ethanol (E85). Nach dem Preisrückgang bei mineralischem Benzin und Diesel zum Jahresende 2008 hat sich die Preissituation wieder zugunsten der heimischen Konkurrenten E85 und Rapsöl gedreht.
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Kraftstoffalternativen rechnen sich
C.A.R.M.E.N.-Preisindizes beobachten "Sprit vom Acker"
Straubing - C.A.R.M.E.N., die bayerische Koordinierungsstelle für Nachwachsende Rohstoffe, ermittelt seit Jahren einen Preisindex aus den Tankstellenpreisen für Rapsöl und Bio- Ethanol (E 85).
Nach dem Preisrückgang bei mineralischem Benzin und Diesel zum Jahresende 2008 hat sich die Preissituation nun wieder zugunsten der heimischen Konkurrenten E 85 und Rapsöl gedreht.
Auch bei der Betrachtung der Preise über die letzten Jahre hinweg fällt auf, dass Biokraftstoffe im Preis deutlich mehr Konstanz zeigen. Zum Jahresende 2008 bewirkte der Preisrückgang bei den Rohstoffen Getreide und Ölsaaten auch einen Preisabschlag beim Biosprit. Vor allem bei Rapsöl war dieser Effekt stark erkennbar.
Auch wenn zurzeit die Energiekosten noch erträglich erscheinen, rechnet es sich langfristig allemal, beim Thema Kraftstoffkosten und Energie die Aspekte Effizienz und Alternativen mit einzubeziehen. Experten warnen schon heute vor einem neuerlichen Preisanstieg beim Erdöl.
Bio-Ethanol (E 85) kostete zum März an der Tankstelle im Schnitt 0,94 EUR/l, Rapsöl 0,99 EUR/l. E 85 kommt größtenteils als Alternative zu Benzin in PKW zur Anwendung. Rapsöl ist vor allem für landwirtschaftliche Schlepper ein geeignetes Diesel-Substitut.
Weitere Informationen: C.A.R.M.E.N. e.V., Hubert Maierhofer, Schulgasse 18, 94315 Straubing, E-Mail: ed.ve-nemrac@mh (http//www.carmen-ev.de)
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06. April 2009
DBV: „Neue Auflagen und zusätzliche Bürokratie verhindern“
Berlin - Die deutschen Landwirte werden in diesem Jahr weniger Getreide ernten als 2009. Davon geht der Deutsche Bauernverband (DBV) nach einer Umfrage in seinen Landesbauernverbänden aus.
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DBV: „Neue Auflagen und zusätzliche Bürokratie verhindern“
Regen hat die Frühjahrsbestellung verzögert
Berlin - Die deutschen Landwirte werden in diesem Jahr weniger Getreide ernten als 2009. Davon geht der Deutsche Bauernverband (DBV) nach einer Umfrage in seinen Landesbauernverbänden aus. Nach aktueller Schätzung des DBV wird die Getreideernte 2009 eine Menge von 47 Millionen Tonnen Getreide erreichen. Das bedeutet, dass die Ernte knapp 6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres liegen würde, auch wenn die Anbaufläche der Wintergetreidearten gesteigert wurde. Ein Grund hierfür sind niedrigere Hektarerträge, da wegen der hohen Kosten für Düngemittel und Pflanzenschutz vielfach mit geringerer Intensität gearbeitet wird.
Deutschlandweit zeigen sich die Bestände auf den Äckern zurzeit in einer recht guten Verfassung. Es gab zwar deutlich niedrigere Temperaturen in diesem Winter im Vergleich zu den Vorjahren, die Schneedecke konnte jedoch größtenteils Auswinterungsschäden verhindern. Allerdings verzögerte die anhaltend feuchte Witterung die Feldbestellung. Nasse Ackerböden führen dazu, dass die Landwirte zum Teil verspätet die ersten Düngerabgaben ausbringen können. Deshalb schätzt der DBV, dass der Hektarertrag bei Getreide im Vergleich zu den Spitzenerträgen des Vorjahres um ca. 4,5 Prozent sinken wird.
Die Wintergetreidearten wurden in Deutschland insgesamt auf einer Ackerfläche von 5,8 Millionen Hektar ausgesät – gegenüber 2008 ist dies eine Steigerung um 1,6 Prozent. Der Winterrapsanbau in Deutschland erreicht zur kommenden Ernte 2009 eine Anbaufläche von 1,46 Millionen Hektar. Dies entspricht – nach einem Rückgang im vergangenen Jahr – einem Zuwachs von mehr als 7 Prozent gegenüber den Ergebnissen von 2008. Im Hinblick auf die Sommergerste bleibt abzuwarten inwieweit die feuchtkalten Böden eine Aussaat verspäten. Verzögert sich der Aussaattermin weiterhin, könnte dies negative Auswirkungen auf die erwarteten Erträge und das Sommergerstenangebot der neuen Ernte haben. Zudem ist mit einer Einschränkung bei der Aussaatfläche des Sommergetreides zu rechnen, da ca. 200.000 Hektar mehr Winterkulturen ausgesät wurden.
Mit Blick auf die kommende Ernte zeichnet sich auch EU-weit ein spürbar geringeres Getreideangebot ab. Danach soll nach Angaben der EU-Kommission die Gesamterntemenge an Getreide gegenüber der Ernte 2008 in der EU 27 um 6,2 Prozent auf 293,431 Millionen Tonnen (Vorjahr: 312.801 Millionen Tonnen) zurückgehen. Dieser Rückgang wird sowohl mit einer Flächeneinschränkung und einem Rückgang der Erträge um 4,9 Prozent begründet. EU-weit reduzieren Landwirte aus Kostengründen den Düngemitteleinsatz. Zusätzlich treten in einigen Mitgliedsstaaten wie Litauen und Lettland Auswinterungen auf.
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03. April 2009
Starker Produktionszuwachs bei Bioethanol in Europa
Brüssel - Nach einem moderaten Zuwachs im Jahr 2007 (11%) ist die europäische Bioethanolproduktion im Jahr 2008 beträchtlich gewachsen.
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Starker Produktionszuwachs bei Bioethanol in Europa
Pressemeldung der European Bioethanol Fuel Association ebio
Nach einem moderaten Zuwachs im Jahr 2007 (11%) ist die europäische Bioethanolproduktion im Jahr 2008 beträchtlich gewachsen. Die Produktionssteigerung von fast 60 Prozent fand zu einer Zeit statt, in der die rechtlichen Rahmenbedingungen für Biokraftstoffe in der EU unsicher und Kraftstoffe aus Biomasse massiver Kritik ausgesetzt waren.
Die gesamte Meldung (in englischer Sprache) finden Sie zum Download auf den Seiten von ebio >>.
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03. April 2009
März-Ernteschätzung des Deutschen Raiffeisenverbandes: Getreide...
Berlin - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) hat die Schätzung der Getreide- und Ölsaatenernte 2009 nach der März-Umfrage bei seinen Mitgliedsgenossenschaften leicht nach unten korrigiert.
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März-Ernteschätzung des Deutschen Raiffeisenverbandes: Getreide auf 47,3 Mio. t, Raps auf 5,4 Mio. t veranschlagt
Berlin - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) hat die Schätzung der Getreide- und Ölsaatenernte 2009 nach der März-Umfrage bei seinen Mitgliedsgenossenschaften leicht nach unten korrigiert.
Die im Herbst 2008 gesäten Feldbestände haben regional unter der nasskalten Witterung der vergangenen Wochen gelitten. Unterbliebe-ne bzw. nicht ausreichende Düngergaben erhöhen das Risiko für Ertragsminderungen, fürchtet der DRV. Vor diesem Hintergrund hat der Verband den durchschnittlichen Getreideertrag gegenüber der Februarschätzung von 68,7 auf 68,4 dt/ha leicht herabgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahreswert (71,0 dt) bedeutet dies einen um 3,7 % bzw. 160 kg Getreide geringeren Ertrag je ha.
Die Getreidefläche wird zur Ernte 2009 um etwa 1,5 % bzw. 100.000 ha reduziert. Der DRV veranschlagt die kommende Getrei-deernte unter der Voraussetzung weitgehend normaler Witterungsverhältnisse derzeit auf 47,3 Mio. t. Dies wären knapp 2,5 Mio. t oder 5 % weniger als im guten Erntejahr 2008.
Bei der Vorschätzung der Ölsaatenernte hat der DRV gegenüber der Februarschätzung ebenfalls leichte Korrekturen vorgenommen und den Durchschnittsertrag für Winterraps von 37,5 dt/ha auf 37,1 dt/ha herabgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr, als im Durchschnitt 37,7 dt je Hektar geerntet wurden, entspricht dies einem Minderertrag von 60 kg bzw. 1,6 %. Da die Anbaufläche im Herbst 2008 um rund 7,3 % bzw. knapp 100.000 ha ausgedehnt wurde, schätzt der DRV die Winterrapsernte auf 5,42 Mio. t; das Ergebnis der Vorjahresernte würde damit um 110.000 t oder knapp 6 % übertroffen.
Der DRV aktualisiert seine Ernteprognose monatlich. Weitere Informationen: Dr. Henning Ehlers, Abteilung Warenwirtschaft, Tel. 030-856214-52, E-mail: ed.nesieffiar.vrd@srelhe
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27. März 2009
Deutsche Bioethanolwirtschaft begrüßt Stopp des Gesetzes zur...
„Heute ist ein unglücklicher Kompromiss von der Tagesordnung gestrichen worden“, erklärte der Vorsitzende des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe), Norbert Schindler, MdB.
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Deutsche Bioethanolwirtschaft begrüßt Stopp des Gesetzes zur Änderung der Förderung von Biokraftstoffen
„Heute ist ein unglücklicher Kompromiss von der Tagesordnung gestrichen worden“, erklärte der Vorsitzende des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe), Norbert Schindler, MdB. Der Gesetzentwurf war von der Tagesordnung des Bundestags am 27.3. gestrichen worden, nachdem Schindler am Tag zuvor in einer Erklärung nach § 31 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages angekündigt hatte, gegen das Gesetz zu stimmen. Er dankte für die Unterstützung seiner Ablehnung quer durchs Parlament.
„Die Senkung der Biokraftstoffanteile in Benzin und Diesel hätte eine stärkere Nutzung fossiler Kraftstoffe und eine Reduzierung des Einsatzes von Biokraftstoffen um 19 Prozent bedeutet. Das Parlament darf sich nicht auf Kosten des Klimaschutzes von den Lobbyisten der Mineralölwirtschaft das Heft des Handelns aus der Hand nehmen lassen“, betonte Schindler. Nach dem Gesetzentwurf sollten die bislang geltenden Biokraftstoffquoten rückwirkend zum 1.1.09 von 6,25 auf 5,25 Prozent gesenkt und von 2010 bis 2014 bei einem Mindestanteil von 6,25 Prozent eingefroren werden. Begründet wurde dies mit angeblichen Nutzungskonkurrenzen mit Nahrungsmitteln und dem Fehlen von Nachhaltigkeitskriterien. Der Vorschlag, Benzin mit zehnprozentigem Bioethanolanteil (E 10) als zusätzlichen Kraftstoff zuzulassen, sollte im Bundestag mit Verweis auf eine Motorenunverträglichkeit bei Altfahrzeugen abgelehnt werden.
Schindler wies daraufhin, dass für europäisches Bioethanol bei sinkenden Nahrungsmittelpreisen in Deutschland und dem Preisabsturz bei Getreide von einer Nutzungskonkurrenz nicht die Rede sein könne. Es sei nicht nachvollziehbar, die Senkung der Biokraftstoffanteile mit einer Konkurrenz zu Nahrungsmitteln zu begründen, so der BDBe-Vorsitzende. Der Gesetzentwurf ignoriere die in der EU auch für Bioethanol geltenden Nachhaltigkeitskriterien. Nachhaltigkeitsprobleme bei importierten Biokraftstoffen seien kein Grund, die heimische Bioethanolproduktion zu benachteiligen. Einen Verzicht auf E 10 bezeichnete er als Verstoß gegen die im vergangenen Dezember beschlossene EU-Kraftstoffqualitätsrichtlinie 98/70, die die Markteinführung von E 10 in allen EU-Staaten vorsieht. „Den Verzicht auf E 10 mit Motorenunverträglichkeit zu begründen, wäre angesichts der gerade verlängerten Abwrackprämie für Altfahrzeuge geradezu grotesk“, so Schindler.
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26. März 2009
Biokraftstoff E85 für Motorsport
Mannheim - Die CropEnergies AG, einer der führenden Bioethanolhersteller Europas, geht mit dem Volvo-Veredler HEICO SPORTIV, Weiterstadt, eine Kraftstoff- und Technologiepartnerschaft ein.
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Biokraftstoff E85 für Motorsport
CropEnergies liefert leistungsstarken E85-Kraftstoff für Langstreckenrennen am Nürburgring
Die CropEnergies AG, Mannheim, einer der führenden Bioethanolhersteller Europas, geht mit dem Volvo-Veredler HEICO SPORTIV, Weiterstadt, eine Kraftstoff- und Technologiepartnerschaft ein. Das gemeinsame Motorsport-Engagement soll zeigen, dass Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen nicht nur ein klimaschonender, sondern auch ein sehr leistungsfähiger Kraftstoff ist. CropPower85, der normgerechte E 85-Kraftstoff von CropEnergies, ist auch an deutschen Tankstellen verfügbar und stellt eine echte Alternative zu fossilen Kraftstoffen dar. Bei dem gemeinsamen Rennprojekt handelt es sich um einen mit Bioethanol betriebenen Volvo C30 T5 mit 350 PS, der unter anderem vom 21. bis 24. Mai 2009 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gehen wird.
Bei CropPower85 handelt es sich um ein Bioethanol-Benzin-Gemisch mit einem Bioethanol-Anteil von rd. 85%, das für Flexible Fuel Vehicles (FFVs) geeignet ist. Diese Fahrzeuge können ab Werk oder durch die Umrüstung von konventionellen Ottomotoren sowohl mit herkömmlichem Ottokraftstoff als auch mit E 85 oder einer Mischung aus beiden betrieben werden. In Deutschland bieten bereits Volvo, Ford und Saab solche Fahrzeuge an. Weitere Hersteller wollen ihr Sortiment 2009 um FFVs erweitern. Mit mehr als 104 Oktan (ROZ) ist E 85 einer der leistungsstärksten Kraftstoffe, die jemals an der Tankstelle verfügbar waren.
CropEnergies vermarktet seit 2006 E 85-Qualitätskraftstoff unter dem Markennamen CropPower85 an Tankstellen in Deutschland. In Deutschland bieten bereits über 230 Tankstellen E 85 an ihren Zapfsäulen an. Mit CropPower85 ist CropEnergies der führende Anbieter auf diesem Markt
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18. Februar 2009
EU-Nachhaltigkeitsvorschriften für Biokraftstoffe umsetzen
(BDBe) Die deutsche Bioethanolwirtschaft unterstützt die Initiative des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zur Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen. Ein internationales Zertifizierungssystem müsse sicherstellen, dass in der EU nur nachhaltige Biokraftstoffe in den Markt kommen.
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EU-Nachhaltigkeitsvorschriften für Biokraftstoffe umsetzen
Deutsche Bioethanolwirtschaft unterstützt Zertifizierungsinitiative des BMELV
Die deutsche Bioethanolwirtschaft unterstützt die Initiative des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zur Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen. Ein internationales Zertifizierungssystem müsse sicherstellen, dass in der EU nur nachhaltige Biokraftstoffe auf den Markt kommen. Dies erklärte der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) bei einer Zertifizierungs-Tagung des BMELV am 17. Februar in Berlin. Das BMELV fördert über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) seit 2008 das Projekt ‚International Sustainability & Carbon Certification‘ (ISCC), ein umfangreiches Pilotprojekt zur internationalen Zertifizierung von Biomasse für die Biokraftstoffproduktion.
BDBe-Geschäftsführer Dietrich Klein betonte, dass Biokraftstoffe aus heimischer Produktion schon jetzt nachhaltig sind. Nachhaltigkeit ist in der EU durch die Cross Compliance-Regeln, d.h. Vorschriften u.a. zur Erhaltung von Ackerflächen in einem guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand, sowie durch die hohen Sozialstandards gewährleistet. Die neue EU-Richtlinie Erneuerbare Energien beinhaltet entsprechende Nachhaltigkeitsvorschriften für Biokraftstoffe. Klein forderte, dass auf importierte Biokraftstoffe gleichwertige Kriterien wie auf die heimische Produktion angewendet werden müssten. Es müsse auch ausgeschlossen werden, dass die Erzeugung von Biokraftstoffen in Ländern wie Brasilien durch sog. indirekte Landnutzungsänderung zu Lasten des Regenwaldes gehe.
Bei der nationalen Umsetzung der Richtlinie sei nun eine EU-weit einheitliche Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen unabhängig von ihrer Herkunft wichtig. „Das EU-Recht schreibt die volle Umsetzung der EU-Nachhaltigkeitsvorschriften durch eine deutsche Nachhaltigkeits-Verordnung für Biokraftstoffe vor. Diese Vorschriften müssen auch als Basis für die ISCC-Zertifizierung dienen“, so der BDBe-Geschäftsführer. Der BDBe forderte die Bundesregierung auf, schnellstmöglich einen Verordnungsentwurf zur Umsetzung der Erneuerbare Energien-Richtlinie vorzulegen, um die deutsche Vorreiterrolle bei Biokraftstoffen auszubauen.
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12. Februar 2009
Biokraftstoffquoten beibehalten
(BDBe) In der Anhörung des Bundestags-Umweltausschusses am 11. Februar hat die Biokraftstoffwirtschaft den Ruf der Mineralölwirtschaft nach Senkung der geltenden Biokraftstoffquoten strikt zurückgewiesen. Sie forderte eine Biokraftstoffquote von 10 Prozent wie in der EU-Richtlinie Erneuerbare Energien vorgesehen.
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Biokraftstoffquoten beibehalten
Biokraftstoffwirtschaft fordert Stopp des Gesetzentwurfs zur Änderung der Förderung von Biokraftstoffen
In der Anhörung des Bundestags-Umweltausschusses am 11. Februar hat die Biokraftstoffwirtschaft den Ruf der Mineralölwirtschaft nach Senkung der geltenden Biokraftstoffquoten strikt zurückgewiesen. Sie forderte eine Biokraftstoffquote von 10 Prozent wie in der EU-Richtlinie Erneuerbare Energien vorgesehen. Einigkeit zwischen Biokraftstoff- und Mineralölwirtschaft bestand bei der Forderung nach Zulassung von E10 (Benzin mit 10% Bioethanol).
Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) hat in seiner Stellungnahme für den Umweltausschuss den Gesetzentwurf zur Senkung der Biokraftstoffquoten abgelehnt. In dem Gesetzentwurf ist die am 17. Dezember vergangenen Jahres verabschiedete EU-Richtlinie Erneuerbare Energien, welche eine Biokraftstoffquote von 10 Prozent vorsieht, nicht berücksichtigt. Ebenfalls fehlen Vorschläge zur Umsetzung der EU-Richtlinie 98/70 (Kraftstoffqualität) über die Senkung der Klimagasemissionen der Mineralölwirtschaft.
Der Entwurf sei in wesentlichen Punkten korrekturbedürftig und müsse gestoppt werden, erklärte BDBe-Geschäftsführer Dietrich Klein. Er forderte den Bundesumweltminister auf, zur Umsetzung der EU-Richtlinien Erneuerbare Energien und Kraftstoffqualität einen neuen Gesetzentwurf vorzulegen. Ebenfalls müsse der Bundesumweltminister das von ihm am 27. Januar dieses Jahres erlassene Verbot von E10 aufheben. Klein wies darauf hin, dass die damals vorgebrachte Begründung – das Fehlen einer DIN-Norm für E10 – hinfällig sei, da im Januar die entsprechende Norm beschlossen wurde.
Die von der Mineralölwirtschaft geforderte Senkung der Biokraftstoffquoten lehnte Klein ab, da sie mit der in der EU-Richtlinie Erneuerbare Energien vorgesehenen verpflichtenden Biokraftstoffquote von 10 Prozent unvereinbar sei. Er wies darauf hin, dass nur durch den Einsatz von Biokraftstoffen die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor gesenkt werden könnten. Eine Senkung der Biokraftstoffquoten fördere den Erdölverbrauch und schade damit dem Klima.
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06. Februar 2009
Deutsche Bioethanolstatistik 2008: Bioethanolproduktion um 46...
(BDBe) Die Bioethanolproduktion in Deutschland ist im Jahr 2008 deutlich gewachsen. Sie lag um 46 Prozent höher als im Vorjahr. Sprunghaft gestiegen ist auch die Bedeutung der Zuckerrübe als Bioethanolrohstoff.
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Deutsche Bioethanolstatistik 2008: Bioethanolproduktion um 46 Prozent gewachsen
Die Bioethanolproduktion in Deutschland ist im Jahr 2008 deutlich gewachsen. Sie lag um 46 Prozent höher als im Vorjahr. Sprunghaft gestiegen ist auch die Bedeutung der Zuckerrübe als Bioethanolrohstoff.
Im Jahr 2008 wurden in Deutschland 458.394 t Bioethanol produziert. Damit ist die Produktion gegenüber dem Vorjahr mit 314.472 t um 46 Prozent gestiegen. Wichtigster Rohstoff für deutsches Bioethanol ist nach wie vor Getreide. 61 Prozent der Bioethanolproduktion (279.202 t) entfielen auf Rohstoffe wie Weizen oder Roggen. Die zur Biokraftstofferzeugung verwendete Getreidemenge lag gegenüber dem Vorjahr kaum verändert bei 942.386 t. Dies entspricht knapp 1,9 Prozent der deutschen Getreideernte.
Sprunghaft gestiegen ist die Bedeutung der Zuckerrübe als Bioethanolrohstoff. 2008 wurden 163.828 t und damit fast siebenmal soviel Bioethanol aus Zuckerrüben hergestellt wie im Jahr zuvor mit 23.589 t. Dies entspricht 36 Prozent der gesamten Bioethanolproduktion gegenüber acht Prozent im Jahr 2007.
Die Bedeutung anderer Rohstoffe für die Bioethanolerzeugung in Deutschland ist marginal. Nur drei Prozent des deutschen Bioethanols werden aus Rohstoffen wie Rückständen der Lebensmittelindustrie gewonnen.
Bioethanolproduktion Deutschland 2008
|
Bioethanol- Produktion in t
|
eingesetzte Rohstoffe in t
|
Anteil Rohstoff an Produktion
|
|
aus Getreide
|
279.202
|
Getreide
|
942.386
|
61%
|
|
aus Rübenstoffen
|
163.828
|
Rübenstoffe
|
567.195
|
36%
|
|
aus anderen
|
15.364
|
andere
|
33.648
|
3%
|
|
Gesamt
|
458.394
|
Gesamt
|
1.543.230
|
100%
|
Bioethanolproduktion Deutschland 2007
|
Bioethanol- Produktion in t
|
|
eingesetzte Rohstoffe in t
|
Anteil Rohstoff an Produktion
|
|
aus Getreide
|
278.224
|
Getreide
|
930.268
|
88,5%
|
|
aus Rübenstoffen
|
23.589
|
Rübenstoffe
|
77.361
|
7,5%
|
|
aus anderen
|
12.558
|
andere
|
41.980
|
4%
|
|
Gesamt
|
314.372
|
Gesamt
|
1.049.609
|
100%
|
Quellen: BfB, BDBe
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27. Januar 2009
Nachhaltigkeit konkret: Die deutsche Bioethanolwirtschaft auf...
(BDBe) Nachhaltigkeit (er)leben! – unter diesem Motto stand in diesem Jahr der Messeauftritt der deutschen Bioethanolwirtschaft auf der nature.tec, der 2. Fachschau für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2009 in Berlin. Der BDBe und weitere Aussteller informierten dort umfassend über Produktion und Nutzung von Biokraftstoffen.
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Nachhaltigkeit konkret: Die deutsche Bioethanolwirtschaft auf der Grünen Woche
(BDBe) Nachhaltigkeit (er)leben! – unter diesem Motto stand in diesem Jahr der Messeauftritt der deutschen Bioethanolwirtschaft auf der nature.tec, der 2. Fachschau für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2009 in Berlin. Der BDBe und weitere Aussteller informierten dort umfassend über Produktion und Nutzung von Biokraftstoffen.
In Gesprächen mit Messebesuchern und Politikern, darunter die neue Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner und Wirtschaftsminister Michael Glos, konnten die Mitarbeiter des BDBe und Vertreter der Mitgliedsfirmen deutlich machen, dass Bioethanol aus heimischer Erzeugung ein nachhaltiger Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung ist. Ministerin Aigner betonte, Biokraftstoffe seien ein unverzichtbarer Bestandteil der Strategie der Bundesregierung zum Ausbau Erneuerbarer Energien: "Biodiesel, Bioethanol und Co. sichern mittlerweile nicht nur unsere Mobilität mit einem Anteil von über sieben Prozent am gesamten Kraftstoffverbrauch in Deutschland, sondern leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Schaffung von Einkommensalternativen im ländlichen Raum. Mit den richtigen politischen Rahmenbedingungen wollen wir dafür sorgen, die Produktion von Biokraftstoffen auf eine nachhaltige und somit ökologisch, ökonomisch und entwicklungspolitisch akzeptierte Grundlage zu stellen", so Aigner.
Im Zusammenhang mit der Diskussion um Lebensmittelknappheit und steigende Preise stieß ein bedeutender Vorteil von Bioethanol auf besonderes Interesse: Die hochwertigen Futtermittel, die als Nebenprodukte bei der Bioethanol-Produktion aus Zuckerrüben und Getreide entstehen.
Die Herstellung von heimischem Bioethanol ist besonders effizient. Denn auf einem Hektar Ackerfläche wachsen nicht nur genug Zuckerrüben, um Treibstoff für 80.000 Kilometer herzustellen. Gleichzeitig bleibt als Nebenproduktion genug Futtermittel übrig, um drei Viertel der jährlichen Proteinration eines Rindes zu decken. Von der vorteilhaften Hektarleistung von Bioethanol für Tank und Tier konnten am Stand des BDBe zahlreiche Besucher überzeugt werden – nicht zuletzt durch die Ausstellung der Nebenprodukte: Vinasse, Rübenschnitzel und DDGS gab es am Stand „zum Anfassen“.
Weitere Informationen auf der Seite der nature.tec >>
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26. Januar 2009
FORD: Im vergangenen Jahr 5.300 Bioethanol-Fahrzeuge in Deutschland...
Köln - Ford hat 2008 in Deutschland 5.279 Fahrzeuge mit Bioethanol-Antrieb ("Flexifuel") verkauft, 3.602 Stück oder 215 Prozent mehr als 2007 - kein anderer Hersteller hat im vergangenen Jahr mehr dieser umweltverträglichen Autos abgesetzt. Ford ist damit in Deutschland Nummer Eins in diesem "grünen" Fahrzeugsegment und unterstreicht mit derzeit fünf verfügbaren Flexifuel-Modellreihen (Focus, C-MAX, Mondeo, Galaxy und S-MAX) seine führende Stellung.
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FORD: Im vergangenen Jahr 5.300 Bioethanol-Fahrzeuge in Deutschland abgesetzt
Köln - Ford hat 2008 in Deutschland 5.279 Fahrzeuge mit Bioethanol-Antrieb ("Flexifuel") verkauft, 3.602 Stück oder 215 Prozent mehr als 2007 - kein anderer Hersteller hat im vergangenen Jahr mehr dieser umweltverträglichen Autos abgesetzt. Ford ist damit in Deutschland Nummer Eins in diesem "grünen" Fahrzeugsegment und unterstreicht mit derzeit fünf verfügbaren Flexifuel-Modellreihen (Focus, C-MAX, Mondeo, Galaxy und S-MAX) seine führende Stellung.
Aufgeschlüsselt auf diese fünf Flexifuel-Modellreihen ergeben sich, bezogen auf das vergangene Jahr, die folgenden Verkaufszahlen für Deutschland: Focus: 2.104 Einheiten; C-MAX: 1.445 Einheiten; Mondeo: 1.005 Einheiten; Galaxy: 212 Einheiten sowie S-MAX: 513 Einheiten.
In Deutschland war Ford der erste (seit Ende 2005) und lange Zeit auch der einzige Anbieter von Flexifuel-Fahrzeugen. Seit der Markteinführung Ende 2005, bis einschließlich 2008 hat Ford im Inland fast 8.000 Bioethanol-Autos verkauft: 2005 waren es 67 Stück, 2006 bereits 1.048, 2007 dann schon 1.677, und im vergangenen Jahr wurde mit knapp 5.300 Stück ein weiterer Verkaufsrekord erzielt.
Ford war das erste Unternehmen, das in Europa Bioethanol-Fahrzeuge auf den Markt brachte (Ende 2001 in Schweden - seitdem wurden in Schweden über 41.900 Ford-Flexifuel-Autos verkauft). Über Schweden und Deutschland hinaus sind Bioethanol-Fahrzeuge von Ford inzwischen auch in fast allen anderen europäischen Märkten verfügbar, darunter in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, der Schweiz und Spanien. Mittlerweile hat Ford in Europa mehr als 64.600 Bioethanol-Fahrzeuge verkauft, allein im vergangenen Jahr waren es europaweit 18.800 Einheiten.
Der hauptsächliche Vorteil der Ford Bioethanol-Fahrzeuge liegt zum einen in der Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und zum anderen in einer sehr günstigen CO2-Bilanz. Sie liegt im Bioethanol-Betrieb, je nach Rohstoffart und Gewinnungsprozess, um 30 bis 80 Prozent unter den CO2-Emissionen im Benzinbetrieb.
Mit einem durchschnittlichen Preis von aktuell 95 Cent/Liter ist Bioethanol nicht nur ein umweltverträglicher, sondern auch ein kostengünstiger Alternativkraftstoff zu Benzin und Diesel. Die stark wachsende Beliebtheit der Ford-Bioethanol-Autos korrespondiert mit einem stetig dichter werdenden Netz an öffentlichen Bio-Ethanol-Tankstellen. Die erste dieser Tankstellen eröffnete ein Ford-Händler in Bad Homburg (Hessen) im Dezember 2005. Mittlerweile (Stand Anfang 2009) gibt es bundesweit bereits über 250 öffentliche Bioethanol-Tankstellen. Sollte eine Bioethanol-Tankstelle noch nicht in der Nähe sein: Kein Problem - die Bioethanol-Fahrzeuge von Ford sind, wie die Typenbezeichnung "Flexifuel" verdeutlicht, "kraftstoff-flexibel": Sie können Bioethanol, Superkraftstoff sowie jede Bioethanol-Superkraftstoff-Mischung tanken.
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21. Januar 2009
Bioenergie bietet gute Möglichkeiten - DBV-Fachforum Bioenergie...
Positiv bewertete Rainer Tietböhl, Vorsitzender des Fachausschusses „Nachwachsende Rohstoffe“ und Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern, das obligatorische Mindestziel für Biokraftstoffe. Im Jahr 2020 sollen insgesamt 10 Prozent der Gesamtkraftstoffmenge durch Biokraftstoffe gedeckt werden. Kritisch bewertete Tietböhl dagegen die öffentliche Diskussion um „Teller oder Tank“.
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Bioenergie bietet gute Möglichkeiten - DBV-Fachforum Bioenergie auf der Internationalen Grünen Woche
Pressemeldung des Deutschen Bauernverbands e.V.
Der Umgang mit dem Klimawandel ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen. Auch die Landwirtschaft muss sich angesichts der prognostizierten Klimaerwärmung auf Veränderungen ihrer Markt- und Rahmenbedingungen einstellen. Andererseits können die Landwirte auch zu verstärktem Klimaschutz aktiv beitragen. Insbesondere die Erzeugung von umweltfreundlicher Bioenergie nimmt als stabiler und zukunftssicherer Produktionsfaktor eine nachhaltige Rolle für die heimische Agrarwirtschaft ein. Welche konkreten Perspektiven sich aus dem Thema Bioenergie für die landwirtschaftlichen Betriebe ergeben, diskutierten am Mittwoch (21.01.2009) Experten auf dem Forum „Bioenergie 2009 – Möglichkeiten für die Landwirtschaft“ des Deutschen Bauernverbandes (DBV) auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.
Im Mittelpunkt standen dabei die Anfang Januar 2009 in Kraft getretenen Änderungen zum Erneuerbare-Energien Gesetz (EEG), das Erneuerbare-Energien Wärmegesetz (EEWärmeG) sowie Änderungen in der Biokraftstoffgesetzgebung. „In Brüssel wurde die Richtlinie Erneuerbare Energien verabschiedet, die Perspektiven für die Entwicklung Erneuerbarer Energien in der gesamten Europäischen Union bis zum Jahr 2020 vorgibt“, unterstrich Rainer Tietböhl, Vorsitzender des Fachausschusses „Nachwachsende Rohstoffe“ und Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Demnach strebt die EU an, bis zu diesem Zeitpunkt durchschnittlich 20 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs der europäischen Gemeinschaft aus Erneuerbaren Energien zu erreichen. Zu diesem Ziel müsse jedes Mitgliedsland seinen Teil beitragen, der abhängig vom bereits erreichten Anteil an Erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch sowie der Wirtschaftskraft ist, stellte Tietböhl fest. Positiv bewertete er das obligatorische Mindestziel für Biokraftstoffe. Im Jahr 2020 sollen insgesamt 10 Prozent der Gesamtkraftstoffmenge durch Biokraftstoffe gedeckt werden. Besonders hob Tietböhl hervor, dass dieses Ziel auch auf Einsatz des Bauernverbandes Vorgabe wurde, wodurch eine langfristige nachhaltige Entwicklung im Bereich der Biokraftstoffe ermöglicht werde.
Kritisch bewertete Tietböhl dagegen die öffentliche Diskussion um „Teller oder Tank“. So sei hier teilweise der falsche Eindruck aufgekommen, dass durch die Nutzung von Bioenergie und vor allen Dingen von Biokraftstoffen der Hunger in der Welt verstärkt würde sowie dafür Regenwälder gerodet würden. Richtig sei vielmehr, dass die Landwirtschaft in allererster Linie Lebensmittel produziere und diese Priorität bei existenzsichernden Erzeugerpreisen auch weiterhin beibehalte. Die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Rohstoffen besonders aus Schwellenländern und einer Abnahme der weltweiten Lagerbestände z.B. bei Getreide hatten 2008 für stark steigende Preise gesorgt, die jetzt jedoch wieder eingebrochen wären. Auch Spekulationen an den weltweiten Finanzmärkten die Knappheit von landwirtschaftlichen Rohstoffen ausgenutzt und zu weiter steigenden Preisen und Kursen gesorgt, kritisierte Tietböhl.
autor: Deutscher Bauernverband
Rückfragen an: DBV-Pressestelle
Adresse: Claire-Waldoff-Straße 7; 10117 Berlin
Telefon: 030 31904-239
Fax: 030 31904-431
Copyright: DBV
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13. Januar 2009
CropEnergies erhöht Umsatzerwartung für Geschäftsjahr 2008/09
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008/09 gelang es der CropEnergies AG, Mannheim, den Umsatz um 89 % von 125,7 auf 237,5 Mio. Euro zu erhöhen. Für das laufende Geschäftsjahr 2008/09 erwartet CropEnergies nunmehr einen Umsatz von mehr als 300 (187) Mio. Euro.
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CropEnergies erhöht Umsatzerwartung für Geschäftsjahr 2008/09
Pressemitteilung der CropEnergies AG, Mannheim
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008/09 gelang es der CropEnergies AG, Mannheim, den Umsatz um 89 % von 125,7 auf 237,5 Mio. Euro zu erhöhen. Für das laufende Geschäftsjahr 2008/09 erwartet CropEnergies nunmehr einen Umsatz von mehr als 300 (187) Mio. Euro.
Das EBITDA schloss mit 22,8 (23,8) Mio. Euro trotz deutlich gestiegener Rohstoffkosten zum guten Vorjahreswert auf. Nach Abschreibungen von 7,2 (6,4) Mio. Euro ermäßigte sich das operative Ergebnis um 10,5 % auf 15,6 (17,4) Mio. Euro. Die Vorlaufaufwendungen für den Bau des neuen Werkes am Standort Wanze (Belgien) minderten das Ergebnis der Betriebstätigkeit um 8,3 (3,1) Mio. Euro auf 7,3 (14,3) Mio. Euro. Unter Berücksichtigung eines Finanzergebnisses von -1,8 (2,7) Mio. Euro und eines positiven Steuersaldos von 0,8 (-0,7) Mio. Euro ergab sich für das 1. - 3. Quartal ein Jahresüberschuss von 6,3 Mio. Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres belief sich der Jahresüberschuss einschließlich des einmaligen, positiven Steuereffektes aus der deutschen Unternehmenssteuerreform in Höhe von 3,5 Mio. Euro auf 16,4 Mio. Euro.
Im Dezember 2008 schloss CropEnergies die geplanten Expansionsprojekte mit der Inbetriebnahme der belgischen Anlage in Wanze, mit einer jährlichen Produktionskapazität von bis zu 300.000 m³ Bioethanol, wie vorgesehen ab. Nach der Übernahme des französischen Alkoholherstellers Ryssen Alcools S.A.S und der Erweiterung der Produktionskapazität in Zeitz, Sachsen-Anhalt, im Juni 2008 hat CropEnergies die jährliche Produktionskapazität auf über 700.000 m³ Bioethanol nahezu verdreifacht. Damit ist CropEnergies auf dem europäischen Markt für nachhaltig erzeugtes Bioethanol hervorragend positioniert. Mit dem im Dezember 2008 festgelegten Mindestanteil von 10 % erneuerbaren Energien im Transportsektor für das Jahr 2020 hat die EU die Grundlage für ein dynamisches Marktwachstum geschaffen.
Obwohl sich diese Expansionsmaßnahmen erst im Geschäftsjahr 2009/10 voll auswirken werden, erhöht CropEnergies die Umsatzerwartung für 2008/09 auf mehr als 300 (187) Mio. Euro. Unter Berücksichtigung der im 4. Quartal noch nachlaufend hohen Rohstoffkosten sowie der Anlaufkosten des neuen Werkes in Belgien geht CropEnergies davon aus, ein positives operatives Ergebnis zu erwirtschaften, das jedoch unterhalb des guten Vorjahreswertes liegen wird.
Die CropEnergies AG
Die CropEnergies-Gruppe, ein Mitglied der Südzucker-Gruppe, ist ein führender europäischer Hersteller von nachhaltig erzeugtem Bioethanol für den Kraftstoffsektor. „Crop“ steht für „creative regeneration of power“. Energie in Form von Bioethanol wird aus nachwachsenden Rohstoffen – Getreide und Zuckerrüben – gewonnen. Mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich und Belgien hat sich CropEnergies innerhalb weniger Jahre als einer der führenden Bioethanolhersteller in einem Wachstumsmarkt etabliert. CropEnergies sieht sich als Pionier im deutschen Bioethanolmarkt und baut seine Marktposition europaweit aus. Die Aktien der CropEnergies AG (ISIN DE000A0LAUP1) sind an der Frankfurter Börse im amtlichen Handel (Prime Standard) notiert.
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22. Dezember 2008
CropEnergies: Bioethanolanlage der nächsten Generation geht...
Mannheim - BioWanze, die belgische Tochtergesellschaft der CropEnergies AG, Mannheim, nimmt ihre Bioethanolanlage der nächsten Generation in Wanze, Belgien, planmäßig in Betrieb.Die größte Bioethanolanlage Belgiens wird aus Weizen und Zuckersirupen bis zu 300.000 m³ Bioethanol pro Jahr herstellen.
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CropEnergies: Bioethanolanlage der nächsten Generation geht in Belgien in Betrieb
Pressemeldung der CropEnergies AG
Mannheim - BioWanze, die belgische Tochtergesellschaft der CropEnergies AG, Mannheim, nimmt ihre Bioethanolanlage der nächsten Generation in Wanze, Belgien, planmäßig in Betrieb.
Die größte Bioethanolanlage Belgiens wird aus Weizen und Zuckersirupen bis zu 300.000 m³ Bioethanol pro Jahr herstellen. Der innovative Produktionsprozess, der Biomasse als primäre Energiequelle nutzt, senkt die CO2-Emissionen im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen um bis zu 70 %. Damit sicherte sich BioWanze die Hälfte der von der belgischen Regierung ausgegebenen Produktionslizenzen (125.000 m³ Bioethanol pro Jahr), mit denen die Nutzung von Biokraftstoffen im belgischen Markt gefördert werden soll.Die Investitionen für diese einzigartige Technik belaufen sich auf mehr als 250 Mio. €.
Kernstück des Energiekonzeptes der Anlage ist der Biomassekessel, der aus den Schalen des angelieferten Weizens die Energie für die Produktion von Bioethanol gewinnt. Damit ist die Anlage weitgehend unabhängig von sonstiger Energieversorgung. Dieses optimierte Energiekonzept maximiert die CO2-Einsparungen.
Die Anlage von BioWanze arbeitet nachhaltig, sie nutzt die verarbeiteten Rohstoffe vollständig. Neben Bioethanol, das Benzin ersetzt, werden noch weitere Produkte hergestellt. Nach der Abtrennung der
Schalen wird das hochwertige Gluten, auch Weizenkleber genannt, extrahiert und weiterverarbeitet. Es wird in der Lebens- und Futtermittelindustrie verwendet. Die verbleibenden Eiweiße und andere Bestandteile der
Rohstoffe werden eingedickt und daraus CDS (Condensed Distillers Solubles), ein wertvolles Tierfuttermittel, gewonnen. Die Vermarktung erfolgt unter dem Namen ProtiWanze.
Der Standort von BioWanze erlaubt die optimale Versorgung mit Rohstoffen sowie den effizienten Abtransport der fertigen Produkte. Die Bioethanolanlage, die direkt an der Maas liegt, hat - neben der Möglichkeit von Transporten über Land - Anschluss an Binnenschifffahrtswege und das logistisch wichtige Güterdrehkreuz Antwerpen - Rotterdam - Amsterdam.
Mit der Inbetriebnahme der Anlage in Wanze schließt CropEnergies die geplanten Expansionsprojekte wie vorgesehen 2008 ab. Neben der Übernahme des französischen Alkoholherstellers Ryssen Alcools S.A.S
mit einer jährlichen Produktionskapazität von 100.000 m³ Bioethanol für Kraftstoffanwendungen im Juni 2008 hat CropEnergies die Produktionskapazität in Zeitz, Sachsen-Anhalt, im Juni 2008 von 260.000 auf
360.000 m³ Bioethanol pro Jahr erweitert. Damit hat Zeitz die Position als größte Bioethanolanlage Europas weiter gestärkt. Insgesamt haben diese Projekte die jährliche Produktionskapazität der CropEnergies-
Gruppe auf über 700.000 m³ Bioethanol nahezu verdreifacht.
Die CropEnergies AG
Die CropEnergies-Gruppe - ein Mitglied der Südzucker-Gruppe - ist ein führender europäischer Hersteller von nachhaltig erzeugtem Bioethanol für den Kraftstoffsektor. "Crop" steht für "creative regeneration of power". Energie in Form von Bioethanol wird aus nachwachsenden Rohstoffen - Getreide und Zuckerrüben - gewonnen. Mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich und Belgien hat sich CropEnergies innerhalb weniger Jahre als einer der führenden Bioethanolhersteller in einem Wachstumsmarkt etabliert. CropEnergies sieht sich als Pionier im deutschen Bioethanolmarkt und baut seine Marktposition europaweit aus. Die Aktien der CropEnergies AG (ISIN DE000A0LAUP1) sind an der Frankfurter Börse im amtlichen Handel (Prime Standard) notiert.
Kontakt
Nadine Dejung
Public Relations/Marketing
Telefon: +49 (621) 71 41 90-65
Fax: +49 (621) 71 41 90-04
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Tobias Erfurth
Investor Relations
Telefon: +49 (621) 71 41 90-30
Fax: +49 (621) 71 41 90-03
ed.seigreneporc@ri
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12. Dezember 2008
Deutsche Bioethanolwirtschaft begrüßt Einigung über Richtlinie...
(BDBe) Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe bezeichnet die heute vom EU-Gipfel erzielte Einigung über die Richtlinie Erneuerbare Energien als Meilenstein für den Klimaschutz in der EU und weltweit. Die beschlossene Förderung von Biokraftstoffen und anderen erneuerbaren Energien sei eine gute Grundlage zur Senkung der Klimagasemissionen im Verkehr, sagte der Vorsitzende des BDBe, Norbert Schindler, in Berlin.
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Deutsche Bioethanolwirtschaft begrüßt Einigung über Richtlinie Erneuerbare Energien
(BDBe) Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe bezeichnet die heute vom EU-Gipfel erzielte Einigung über die Richtlinie Erneuerbare Energien als Meilenstein für den Klimaschutz in der EU und weltweit. Die beschlossene Förderung von Biokraftstoffen und anderen erneuerbaren Energien sei eine gute Grundlage zur Senkung der Klimagasemissionen im Verkehr, sagte der Vorsitzende des BDBe, Norbert Schindler, in Berlin.
In der Richtlinie, die als Teil des EU-Klimapakets auf dem Gipfel der EU Staats- und Regierungschefs beschlossen wurde, wird ein bis zum Jahr 2020 zu erreichender Mindestanteil von zehn Prozent Biokraftstoffen im europäischen Kraftstoffmarkt verbindlich festgelegt. Zudem wird durch die Festlegung der EU-Nachhaltigkeitskriterien sichergestellt, dass in der EU nur nachhaltige Biokraftstoffe verwendet werden dürfen.
Schindler dankte Bundeskanzlerin Merkel und Bundesumweltminister Gabriel für ihr außerordentliches persönliches Engagement für den Klimaschutz. „Dass diese Beschlüsse in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Krisensituation erreicht worden sind, kann nicht hoch genug geschätzt werden“, so Schindler.
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10. Dezember 2008
EU macht den Weg frei für Biokraftstoffe
(BDBe) EU-Ministerrat und Europäisches Parlament haben am 9. Dezember eine Einigung über die Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien erzielt und damit in allen EU-Mitgliedstaaten den Weg für die Einführung von Biokraftstoffen freigemacht.
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EU macht den Weg frei für Biokraftstoffe
(BDBe) EU-Ministerrat und Europäisches Parlament haben am 9. Dezember eine Einigung über die Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien erzielt und damit in allen EU-Mitgliedstaaten den Weg für die Einführung von Biokraftstoffen freigemacht.
Die deutsche Bioethanolwirtschaft bewertet die Einigung von EU-Ministerrat und Europäischem Parlament über die Richtlinie Erneuerbare Energien als entscheidenden Schritt für die Markteinführung von Bioethanol in allen 27 EU-Mitgliedstaaten. Der Vorsitzende des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe), MdB Norbert Schindler, erklärte dazu in Berlin: „Die Einigung über die Richtlinie ist ein klarer Erfolg der deutschen Biokraftstoffpolitik. Ich danke Bundeskanzlerin Angela Merkel und Umweltminister Sigmar Gabriel für ihren Einsatz zu Gunsten des Klimaschutzes im Verkehrsbereich.“
In der Richtlinie wird ein bis zum Jahr 2020 zu erreichender Mindestanteil von zehn Prozent Biokraftstoffen im europäischen Kraftstoffmarkt verbindlich festgelegt. Schindler wies darauf hin, dass dadurch die von Benzin verursachten Klimagasemissionen um mindestens 16 Millionen Tonnen jährlich gesenkt werden können.
Positiv bewertete Schindler auch die Einigung auf Nachhaltigkeitskriterien in der Richtlinie. Er forderte die Bundesregierung auf, den Entwurf der deutschen Nachhaltigkeitsverordnung dementsprechend zu überarbeiten. In Deutschland dürfe nur nachhaltiges Bioethanol verwendet werden. Schindler wies darauf hin, dass deutsches Bioethanol aus Getreide und Zuckerrüben schon jetzt den EU-Nachhaltigkeitskriterien voll entspreche.
Zu der von Bundesminister Gabriel vor der EU-Einigung vorgeschlagenen Senkung der deutschen Biokraftstoffquoten kündigte er an: „Bei den parlamentarischen Beratungen über den Gesetzentwurf werden wir dafür sorgen, dass die deutschen Biokraftstoffquoten mindestens entsprechend der EU-Richtlinie festgesetzt werden.“ Schindler betonte, dass die positive Wirkung der Bioethanolproduktion auf die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise in Deutschland berücksichtigt werden müsse.
Die Einigung über die Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien muss nun noch als Bestandteil des EU-Klimapakets auf dem Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am 11. und 12. Dezember in Brüssel bestätigt werden.
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04. Dezember 2008
Nebenprodukte und EU-Umweltstandards nicht unter den Tisch fallen...
(BDBe) Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) weist die negative Beurteilung von Biokraftstoffen in dem Gutachten „Zukunftsfähige Bioenergie und nachhaltige Landnutzung“ des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung vom 3. Dezember 2008 entschieden zurück. Das Gutachten ignoriere die hohen EU-Umweltstandards und laste der heimischen Bioethanolerzeugung ökologisch problematische Praktiken wie die Regenwaldabholzung in Brasilien an, kritisierte BDBe-Geschäftsführer Dietrich Klein in Berlin.
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Nebenprodukte und EU-Umweltstandards nicht unter den Tisch fallen lassen
BDBe kritisiert negative Beurteilung von Biokraftstoffen im Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats
(BDBe) Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) weist die negative Beurteilung von Biokraftstoffen in dem Gutachten „Zukunftsfähige Bioenergie und nachhaltige Landnutzung“ des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung vom 3. Dezember 2008 entschieden zurück. Das Gutachten ignoriere die hohen EU-Umweltstandards und laste der heimischen Bioethanolerzeugung ökologisch problematische Praktiken wie die Regenwaldabholzung in Brasilien an, kritisierte BDBe-Geschäftsführer Dietrich Klein in Berlin.
Der BDBe bedauert, dass sich der Wissenschaftliche Beirat für sein Gutachten auf Aussagen von Uwe Fritsche vom Freiburger Ökoinstitut stützt. Fritsche wird in Fachkreisen für seine Methoden bei der Klimagasbewertung von Biokraftstoffen kritisiert. Er vertritt u.a. die Auffassung, dass durch indirekte Landnutzungsänderungen wie die landwirtschaftliche Nutzung von Regenwaldflächen bewirkte Klimaemissionen nicht den Verursachern anzulasten, sondern global auf Biokraftstoffe unabhängig von ihrer Herkunft zu verteilen seien.
BDBe-Geschäftsführer Klein erklärte, wer Umweltschäden globalisiere und nicht den Verursachern anrechne, handle unverantwortlich: „Es ist nicht in Ordnung, die europäische Landwirtschaft für die Abholzung des Regenwaldes in Brasilien verantwortlich zu machen“. Er forderte, die strengen EU-Umweltstandards bei der Klimagasbewertung von Biokraftstoffen zu berücksichtigen und zumindest gleichwertig auf Biokraftstoffimporte aus Drittländern anzuwenden. Die EU-Umweltstandards schließen ökologisch problematische Praktiken in der Rohstofferzeugung aus.
Der entscheidende Vorteil der europäischen Bioethanolproduktion aus Zuckerrüben und Getreide – die Erzeugung hochwertiger Futtermittel als Nebenprodukte der Kraftstoffproduktion – werde in dem Gutachten vernachlässigt. Durch die Nebenprodukte der EU-Bioethanolproduktion würden im Ergebnis die EU-Futtermittelimporte gesenkt und so in Drittstaaten Anbauflächen für Futtermittel freigesetzt.
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01. Dezember 2008
Benzin mit zehn Prozent Bioethanol in allen EU-Mitgliedstaaten
(BDBe) Der am 26. November 2008 in Brüssel erreichte Kompromiss über die Änderung der EU-Kraftstoffqualitätsrichtlinie 98/70 wird von der deutschen Bioethanolwirtschaft als ein wichtiger Schritt zur Senkung der CO2-Emissionen durch Biokraftstoffe in ganz Europa bewertet. Damit sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Markteinführung von Benzin mit zehn Prozent Bioethanolanteil (E10) in allen EU-Mitgliedstaaten gegeben.
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Benzin mit zehn Prozent Bioethanol in allen EU-Mitgliedstaaten
Pressemeldung des BDBe
(BDBe) Die vom EU-Ministerrat und dem Europäischen Parlament beschlossene Änderung der EU-Kraftstoffqualitätsrichtlinie 98/70 schreibt eine stufenweise Senkung der CO2-Emissionen fossiler Kraftstoffe durch die Mineralölwirtschaft um zehn Prozent bis 2020 vor. Biokraftstoffen und insbesondere Bioethanol wird dabei eine ausschlaggebende Bedeutung zugemessen. In der gesamten EU wird die Markteinführung von Benzin mit 10 Prozent Bioethanolanteil (E10) ermöglicht. Für die Benzinversorgung von Altfahrzeugen müssen alle EU-Mitgliedstaaten sicherstellen, dass auch Benzin mit maximal fünf Prozent Bioethanolanteil angeboten wird.
Der Geschäftsführer des Bundesverbands der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) Dietrich Klein erklärte in Berlin: „Die mit dem Beschluss zur Änderung der Kraftstoffqualitätsrichtlinie geschaffenen gemeinschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen für E10 müssen jetzt unverzüglich in Deutschland umgesetzt werden.“ Das gegenwärtig vom Bundesumweltministerium geplante Verbot von E10 in Deutschland sei spätestens nach diesem Beschluss nicht mehr vertretbar. Klein forderte die Bundesländer auf, im Bundesrat ein E10-Verbot zu verhindern. Der Anspruch der Autofahrer auf eine reibungslose Markteinführung von E10 als umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zum Beispiel zu Super Plus müsse erfüllt werden. Der BDBe habe erreicht, dass mit den neuen EU-Umweltspezifikationen die dafür notwendigen gemeinschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen nun vorhanden seien.
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21. November 2008
Neue Klimagasbewertung von Biokraftstoffen
(BDBe) Die EU-Kommission hat neue Standardwerte für die durch Biokraftstoffe bewirkten Senkungen der Klimagasemissionen vorgelegt. Danach ergibt sich eine deutlich bessere Klimagas-bewertung von europäischem Bioethanol.
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Neue Klimagasbewertung von Biokraftstoffen
Pressemitteilung des BDBe
(BDBe) Die EU-Kommission hat neue Standardwerte für die durch Biokraftstoffe bewirkten Senkungen der Klimagasemissionen vorgelegt. Danach ergibt sich eine deutlich bessere Klimagasbewertung von europäischem Bioethanol.
Die EU-Kommission hat für die Beratungen über die Richtlinie Erneuerbare Energien die Klimagasbewertung von Biokraftstoffen erheblich überarbeitet. Legt man diese Neubewertung zu Grunde, ergeben sich wesentlich höhere Klimagas-einsparungen durch europäisches Bioethanol als bisher. Bei vergleichbaren Erzeugungspfaden sind die Unterschiede zu beispielsweise brasilianischem Bioethanol nur noch gering. Europäisches Bioethanol aus Weizen bewirkt 69 Prozent, brasilianisches Bioethanol aus Zuckerrohr 71 Prozent Einsparung.
Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) bezeichnet die von ihm seit längerem geforderte neue Klimagasbewertung von Biokraftstoffen als einen Schritt in die richtige Richtung. Die sachgerechte Berücksichtigung von Kuppelprodukten der Bioethanolerzeugung wie Futtermitteln stehe jedoch noch aus.
BDBe -Geschäftsführer Dietrich Klein wies in Berlin darauf hin, dass bei europäischem Bioethanol die tatsächlichen Werte noch wesentlich besser seien, wenn die bei der Bioethanolherstellung erzeugten Futtermittel sachgerecht einbezogen würden, entsprechend neueren Veröffentlichungen wie des ifeu-Institutes für Energie- und Umweltforschung. Klein erklärte: „Futtermittel dürfen bei der Klimagasbewertung von Biokraftstoffen nicht auf Basis ihres theoretischen Heizwertes einbezogen werden. Entscheidend müssen die Klimagasemissionen sein, welche durch den Einsatz dieser Futtermittel vermieden werden.“
Er wies auch auf die effiziente Nutzung der Ackerflächen durch die integrierte Erzeugung von Bioethanol und Futtermitteln in Europa hin. Aus Zuckerrohr werde zwar die gleiche Menge Bioethanol ja Hektar wie aus Zuckerrüben gewonnen. Im Unterschied zu Zuckerrohr würden aber aus Zuckerrüben und Getreide als Nebenprodukte gleichzeitig große Mengen hochwertiger Proteinfuttermittel erzeugt. Klein bezeichnete es als problematisch, dass bei Zuckerrohr die Ackerfläche ausschließlich für die Kraftstofferzeugung genutzt und damit der Futtermittelerzeugung insgesamt entzogen werde.
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20. November 2008
Kurswechsel der Internationalen Energieagentur: Erneuerbare
(BDBe) Die Internationale Energieagentur (IEA) bezeichnet das gegenwärtige Energiesystem wegen steigender Klimagasemissionen als nicht nachhaltig. Die notwendigen Klimagaseinsparungen müssten zu ca. drei Viertel durch Biokraftstoffe und andere erneuerbare Energieträger sowie durch verstärkte Energieeinsparung geleistet werden.
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Kurswechsel der Internationalen Energieagentur: Erneuerbare Energieträger und Biokraftstoffe ausschlaggebend für Klimaschutz
Pressemitteilung des BDBe
(BDBe) Die Internationale Energieagentur (IEA) bezeichnet das gegenwärtige Energiesystem wegen steigender Klimagasemissionen als nicht nachhaltig. Die notwendigen Klimagaseinsparungen müssten zu ca. drei Viertel durch Biokraftstoffe und andere erneuerbare Energieträger sowie durch verstärkte Energieeinsparung geleistet werden.
Bei der Vorstellung ihrer neuen Energieprognose „World Energy Outlook 2008“ hat die IEA am 19.11.2008 in Berlin das gegenwärtige Energiesystem als nicht nachhaltig kritisiert. Die IEA warnte vor einem drastischen Anstieg der Klimagasemissionen unter anderem durch sprunghaft zunehmende Nutzung von Kohle zur Energiegewinnung. In einem Alternativszenario der IEA zur Umsetzung der Klimagasvorgaben der G 8 sind erneuerbare Energien und Biokraftstoffe mit 23 Prozent und Energieeinsparung mit 54 Prozent ausschlaggebend.
Die deutsche Bioethanolwirtschaft bewertet den energiepolitischen Kurswechsel der IEA als Plädoyer für Biokraftstoffe und andere erneuerbare Energieträger. Der Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe, Dietrich Klein, erklärte in Berlin: „Die Energieprognose der IEA macht deutlich, dass die Klimawende im Verkehr nur mit Biokraftstoffen möglich ist.“
Bei Fortsetzung der bisherigen Energiepolitik müssten laut IEA bis zum Jahr 2030 6,3 Billionen US-Dollar in zusätzliche Erdölförderung investiert werden. Klein bezeichnete einen solchen Kapitaleinsatz für einen klimaschädlichen und immer knapper werdenden fossilen Energieträger als unverantwortlich. Die zügige Markteinführung von Biokraftstoffen sei eine nachhaltige und kostengünstige Alternative.
Klein wies daraufhin, dass in Deutschland und der EU nach Berechnungen der Universität Stuttgart-Hohenheim bis zum Jahr 2020 genügend Biomassepotential zur Verfügung stünde, um ca. 45 Prozent des deutschen bzw. 41 Prozent des europäischen Benzinbedarfs zu decken.
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06. November 2008
Deutliche Kritik an EP-Bericht zum Richtlinienvorschlag Erneuerbare...
(BDBe) Zu Beginn der entscheidenden Beratungen zwischen Europäischem Parlament und Ministerrat über die für Dezember des Jahres geplante Verabschiedung der EU-Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen hat die deutsche Bioethanolwirtschaft den Bericht des luxemburgischen EP-Abgeordneten Claude Turmes (Grüne) deutlich kritisiert.
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Deutliche Kritik an EP-Bericht zum Richtlinienvorschlag Erneuerbare Energien
Pressemeldung des BDBe
(BDBe) Zu Beginn der entscheidenden Beratungen zwischen Europäischem Parlament und Ministerrat über die für Dezember des Jahres geplante Verabschiedung der EU-Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen hat die deutsche Bioethanolwirtschaft den Bericht des luxemburgischen EP-Abgeordneten Claude Turmes (Grüne) deutlich kritisiert.
„Die gegen Biokraftstoffe aus Ackerfrüchten wie Getreide und Zuckerrüben gerichteten Änderungsanträge in dem EP-Bericht lehnen wir strikt ab“, erklärte der Vorsitzende des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft Norbert Schindler, MdB, auf dem parlamentarischen Abend des BDBe am
5. November in Brüssel. In dem Bericht des Industrieausschusses wird neben anderen Restriktionen gefordert, im Ergebnis die Nutzung von zur Nahrungsmittelerzeugung geeignetem Ackerland für Biokraftstoffe zu verbieten.
In der Diskussion vor allem mit den EP-Abgeordneten Dr. Werner Langen, Karl-Heinz Florenz, Christa Klass und Dr. Anja Weisgerber bestand Einvernehmen, dass dieser und andere gegen Biokraftstoffe aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen gerichtete Änderungsanträge nicht umgesetzt werden dürfen. Der BDBe-Vorsitzende Schindler betonte: „Bioethanol aus Getreide und Zuckerrüben ist ein für den Klimaschutz unverzichtbarer Biokraftstoff“.
Der stellvertretende BDBe-Vorsitzende Professor Dr. Markwart Kunz lehnte die von dem EP-Berichterstatter Turmes vorgeschlagene Revision des Mindestanteils von 10 Prozent Biokraftstoffen ab. „Auf einer so unsicheren Basis kann niemand in die Produktion effizienter EU-Biokraftstoffe mit garantiert hohem Umweltstandard und auch in keine anderen erneuerbaren Energieträger investieren“, stellte Kunz klar.
Der Vorsitzende des DBV-Fachausschusses Nachwachsende Rohstoffe, Rainer Tietböhl, forderte gemeinsam mit Schindler und Kunz, dass der weitere Ausbau der Bioenergie konsequent und mit Augenmaß erfolgen müsse. Der Mindestanteil für Biokraftstoffe müsse endgültig festgelegt werden. Wenn die Biokraftstoffwirtschaft nicht investieren könne, würde die Landwirtschaft einen wichtigen und fairen Marktpartner verlieren.
Als inakzeptabel wurde kritisiert, dass die EU-Umweltstandards nicht für Biokraftstoffimporte gelten sollen. Für importierte Biokraftstoffe wurden der EU-Regelung Cross Compliance zumindest gleichwertige Umweltauflagen gefordert.
Kontakt:
Bundesverband der Deutschen Bioethanolwirtschaft e. V. (BDBe)
Nina Ruppert
Tel: 030/3 01 29 53-13
E-Mail: ed.ebdb@treppur
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29. Oktober 2008
„Garantierter Klimaschutz mit Bioethanol“ - Pressekonferenz...
(BDBe): „Die Diskussion über Biokraftstoffe in den letzten Monaten hat deutliche Informationsdefizite über Bioethanol aufgezeigt. Dies hat uns zu einer klareren Neupositionierung und zur Umbenennung unseres Verbandes bewogen“, erklärte Norbert Schindler, Vorsitzender des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) am 29.10.08 in Berlin.
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„Garantierter Klimaschutz mit Bioethanol“ - Pressekonferenz des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft
Pressemeldung des BDBe
(BDBe): „Die Diskussion über Biokraftstoffe in den letzten Monaten hat deutliche Informationsdefizite über Bioethanol aufgezeigt. Dies hat uns zu einer klareren Neupositionierung und zur Umbenennung unseres Verbandes bewogen“, erklärte Norbert Schindler, Vorsitzender des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) am 29.10.08 in Berlin. Der Bundesverband war bislang als „Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V.“ bekannt.
Schindler und der stellvertretende BDBe-Vorsitzende Professor Dr. Markwart Kunz bekräftigten die schon im Frühjahr eingegangene Selbstverpflichtung der deutschen Bioethanolwirtschaft zum Klimaschutz. Kunz erklärte: „35 oder 45 Prozent Klimagaseinsparung wie zur Zeit politisch diskutiert können nur ein Beginn sein. Wir stehen für 50 Prozent Mindesteinsparung im Jahr 2015 und 60 Prozent im Jahr 2020.“ Er forderte eine Klimagasbewertung von Biokraftstoffen auf Basis der tatsächlichen Verhältnisse in ihrer Herkunftsregion. Die Vernichtung des Regenwaldes dürfe nicht der deutschen Bioethanolproduktion angelastet werden. „Wer das tut, ignoriert die hohen EU-Umweltstandards“, sagte er.
Kunz wies darauf hin, dass die vom Bundesumweltministerium vorgeschlagene Senkung der Biokraftstoffquoten in Deutschland ein Rückschritt zu Lasten des Klimaschutzes sei. Ca. 5,2 Mio. t CO2-Minderung würden ausfallen. Die Quotensenkung würde zudem zu einem Rückgang im heimischen Anbau von Getreide und Zuckerrüben führen. In der Konsequenz müssten 3,5 Mio. t Eiweißfuttermittel zusätzlich importiert werden. Dies entspräche einer Fläche von ca. 270.000 ha Soja, welche deswegen nicht mehr für die Lebens- und Futtermittelerzeugung in Drittländern zur Verfügung stünde.
Das ebenfalls vom Bundesumweltministerium geplante Verbot von Benzin mit 10-prozentigem Bioethanol-Anteil bezeichnete Kunz als inakzeptabel. Fahrern von Autos deutscher Hersteller würde damit eine preisgünstige und umweltfreundliche Alternative zum hochpreisigen SuperPlus-Benzin genommen.
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14. Oktober 2008
Erfolgreiches 1. Halbjahr für CropEnergies - Expansion verläuft...
Mannheim - Die CropEnergies AG, Mannheim, hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2008/09 den Umsatz um 67,8 % auf 146,3 (87,2) Mio. € gesteigert. Das EBITDA reduzierte sich rohstoffkostenbedingt um 13,1 % auf 15,8 (18,2) Mio. €. Mit einer EBITDA-Marge von 10,8 (20,9) % erreichte CropEnergies eine Spitzenposition in der Biokraftstoffbranche.
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Erfolgreiches 1. Halbjahr für CropEnergies - Expansion verläuft planmäßig
Pressemeldung der CropEnergies AG
Mannheim - Die CropEnergies AG, Mannheim, hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2008/09 den Umsatz um 67,8 % auf 146,3 (87,2) Mio. € gesteigert. Das EBITDA reduzierte sich rohstoffkostenbedingt um 13,1 % auf 15,8 (18,2) Mio. €. Mit einer EBITDA-Marge von 10,8 (20,9) % erreichte CropEnergies eine Spitzenposition in der Biokraftstoffbranche. Nach Abschreibungen von 4,7 (4,2) Mio. € verringerte sich das operative Ergebnis um 20,4 % auf 11,1 (14,0) Mio. €, entsprechend 7,6 (16,0) % vom Umsatz.
Die Bioethanolproduktion wurde im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2008/09 am Standort Zeitz weiter ausgebaut und übertraf mit 141.000 (125.000) m³ die Vorjahreserzeugung um 12,5 %.
Das Expansionsprogramm der CropEnergies AG wird weiterhin planmäßig vorangetrieben. Ende Juni 2008 erwarb CropEnergies den französischen Alkoholhersteller Ryssen Alcools S.A.S, Frankreich (Ryssen). Mit der Übernahme von Ryssen baut CropEnergies seine Aktivitäten auf dem wichtigen französischen Markt aus und erweitert gleichzeitig die Produktpalette um qualitativ hochwertige Alkohole für traditionelle und technische Anwendungen. Zeitgleich wurde der Ausbau der Produktionskapazitäten am Standort Zeitz auf 360.000 m³ Bioethanol pro Jahr abgeschlossen. Der Bau der Bioethanolanlage mit einer Produktionskapazität von bis zu 300.000 m³ Bioethanol pro Jahr am Standort Wanze, Belgien, verläuft planmäßig, sodass die Anlage im 4. Quartal 2008 in Betrieb gehen kann. Dieses Ausbauprogramm stärkt die Position von CropEnergies als einer der führenden Bioethanolproduzenten in Europa.
Zwar wird sich der Kapazitätsaufbau erst im Geschäftsjahr 2009/10 voll auswirken, doch rechnet CropEnergies bereits für 2008/09 mit einem Umsatzwachstum von mehr als 50 % gegenüber dem Vorjahr. Hinsichtlich des Ergebnisses wird für das Gesamtjahr 2008/09 weiterhin davon ausgegangen, trotz der Steigerungen der Rohstoffpreise ein positives, jedoch unter Vorjahr liegendes operatives Ergebnis erwirtschaften zu können, da auch das 2. Geschäftshalbjahr noch von hohen Rohstoffkosten sowie der Inbetriebnahme des neuen Werkes in Wanze belastet wird.
Mit Beginn des Geschäftsjahres 2009/10 steht CropEnergies dann mit Standorten in Deutschland, Belgien und Frankreich eine auf mehr als 700.000 m³ Bioethanol vergrößerte Jahresproduktionskapazität zur Verfügung. Bei weiterem Marktwachstum und aktuell zu beobachtenden sinkenden Rohstoffkosten geht CropEnergies für 2009/10 davon aus, Umsatz und operatives Ergebnis gegenüber 2007/08 deutlich steigern zu können.
Der vollständige Quartalsbericht steht unter http://www.cropenergies.com/de/investorrelations/Finanzberichte/ zum Download bereit.
Die CropEnergies AG
Die CropEnergies-Gruppe - ein Mitglied der Südzucker-Gruppe - ist ein führender europäischer Hersteller von nachhaltig erzeugtem Bioethanol für den Kraftstoffsektor. "Crop" steht für "creative regeneration of power". Aus nachwachsenden Rohstoffen - Getreide und Zuckerrüben - wird Energie in Form von Bioethanol gewonnen. Mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich und Belgien hat sich CropEnergies innerhalb weniger Jahre als einer der führenden Bioethanolhersteller in einem Wachstumsmarkt etabliert und betreibt am Standort Zeitz, Sachsen-Anhalt,
die derzeit größte Bioethanolanlage in Europa. CropEnergies sieht sich als Pionier im deutschen Bioethanolmarkt und baut seine Marktposition europaweit aus. Die Aktien der CropEnergies AG (ISIN DE000A0LAUP1) sind an der Frankfurter Börse im amtlichen Handel (Prime Standard) notiert.
Kontakt
Nadine Dejung Tobias Erfurth
Öffentlichkeitsarbeit Marketing Investor Relations
Tel.: +49 (621) 71 41 90-65 Tel.: +49 (621) 71 41 90-30
Fax: +49 (621) 71 41 90-04 Fax: +49 (621) 71 41 90-03
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08. Oktober 2008
Bioethanolwirtschaft kritisiert Senkung der Biokraftstoffmindestanteile
(LAB) Die deutsche Bioethanolwirtschaft bedauert den Beschluss der Regierungskoalition vom 5. Oktober, die gesetzlichen Biokraftstoffmindestanteile zu senken. Diese sollen nicht mehr auf 8 % im Jahr 2015 ansteigen, sondern auf 5,25 % im nächsten Jahr und anschließend auf 6,25 % begrenzt werden. Bei Benzin sollen die Mindestanteile ab dem Jahr 2010 von 3,6 % auf 2,8 % gesenkt werden.
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Bioethanolwirtschaft kritisiert Senkung der Biokraftstoffmindestanteile
Pressemeldung des LAB e.V.
(LAB) Die deutsche Bioethanolwirtschaft bedauert den Beschluss der Regierungskoalition vom 5. Oktober, die gesetzlichen Biokraftstoffmindestanteile zu senken. Diese sollen nicht mehr auf 8 % im Jahr 2015 ansteigen, sondern auf 5,25 % im nächsten Jahr und anschließend auf 6,25 % begrenzt werden. Bei Benzin sollen die Mindestanteile ab dem Jahr 2010 von 3,6 % auf 2,8 % gesenkt werden.
Der Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft „Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V.“, Dietrich Klein, erklärte in Berlin: „Es sind keine sachlichen Gründe für die Senkung der Mindestanteile ab 2010 ersichtlich. Das Vertrauen in verlässliche Rahmenbedingungen für Bioethanol wird dadurch nicht gefördert.“ Er betonte, dass stabile gesetzliche Regelungen für die deutsche Bioethanolwirtschaft unverzichtbar seien.
Als völlig unverständlich bezeichnete Klein die vom Bundesumweltministerium vorgeschlagene Senkung der Mindestanteile in Benzin. Der bisherige Mindestanteil von 3,6 % sei durch die Benzinnorm EN 228 abgedeckt. Er wies darauf hin, dass durch die Senkung der Biokraftstoffmindestanteile der potenzielle Marktanteil von Bioethanol in Deutschland auf voraussichtlich nur 1,1 Mio. t im Jahr 2014 gesenkt werde.
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12. September 2008
Rückschlag für Biokraftstoffe im Europäischen Parlament
(LAB) Die vom Industrieausschuss des Europäischen Parlamentes (EP) am Donnerstag, dem 11. September 2008 beschlossenen Vorschläge zur Änderung des Richtlinienvorschlages Erneuerbare Energien werden von der deutschen Bioethanolwirtschaft als Rückschlag bewertet.
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Rückschlag für Biokraftstoffe im Europäischen Parlament
Pressemeldung des LAB e.V.
(LAB) Die vom Industrieausschuss des Europäischen Parlamentes (EP) am Donnerstag, dem 11. September 2008 beschlossenen Vorschläge zur Änderung des Richtlinienvorschlages Erneuerbare Energien werden von der deutschen Bioethanolwirtschaft als Rückschlag bewertet.
Der Vorsitzende des Verbands der deutschen Bioethanolwirtschaft Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB) Norbert Schindler, MdB erklärte in Berlin: „Die in dem Beschluss geforderten faktischen Senkungen der Mindestziele auf 4% im Jahr 2015 und 6% im Jahre 2020 stellen die Klima- und Energiepolitik der Europäischen Union im Kraftstoffbereich in Frage. Wenn diese abgesenkten Ziele auch noch durch eine Überprüfung im Jahr 2014 zur Disposition gestellt werden, haben europäische Biokraftstoffe keine Chance“. Schindler wies darauf hin, dass Planungssicherheit für alle Erneuerbaren Kraftstoffe notwendig sei. Er betonte: „Auch Elektroautos und Wasserstoff haben ohne verlässliche Rahmenbedingungen keine Chance“.
Er forderte die Bundesregierung auf, in den jetzt anstehenden Beratungen mit dem Europäischen Parlament klare und kalkulierbare Rahmenbedingungen durchzusetzen und keine Einschränkung des Ziels 10% im Jahr 2020 zuzulassen.
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01. September 2008
Backhaus sieht Bioethanolanlage Anklam als ein Stück Zukunftssicherung
„Ich bin überzeugt, dass mit der Bioethanolanlage hier in Anklam ein Stück Zukunftssicherung geschaffen wurde. Mit diesem Projekt kommen wir dem Ziel der Europäischen Union wieder ein Stück näher, bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 20 Prozent erneuerbare Energien am Energiemix zu erreichen“, hob der Minister in seinem Grußwort hervor.
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Backhaus sieht Bioethanolanlage Anklam als ein Stück Zukunftssicherung
Pressemeldung des Ministeriums für Landwirtschaft,Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern
„Ich bin überzeugt, dass mit der Bioethanolanlage hier in Anklam ein Stück Zukunftssicherung geschaffen wurde. Zukunft für die Zuckerfabrik – denn der Synergieeffekt, der sich aus der Verarbeitung von Zuckerrüben für die Zuckerproduktion und für die Ethanolerzeugung ergibt, ermöglicht eine effektive Auslastung der Anlagen“, sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus heute anlässlich des offiziellen Startschusses für die Produktionsaufnahme der Bioethanolanlage Anklam. Angesichts der Reform der Zuckermarktordnung seien solche Investitionen entscheidend, da sich nur die Besten auf lange Sicht durchsetzen werden. Profitieren würden davon vor allem die Rübenanbauer der Region, denn die Bioethanolgewinnung gelte als Garant für den weiteren Zuckerrübenbedarf am Standort Anklam.
Der Minister verwies darauf, dass die Zuckerrübe mit 7.500 Litern pro Hektar (l/ha) einen sehr hohen Energieertrag habe, der mehr als doppelt so hoch sei wie beim Einsatz von Getreide (3.200 l/ha). „Damit kann ein Auto bei einem Verbrauch von neun Litern auf 100 Kilometern ca. 83.000 Kilometer weit fahren“, rechnete Dr. Backhaus vor. Die Kohlendioxid-Einsparung pro Liter im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen läge damit bei 40 bis 50 Prozent. Bioethanol als Kraftstoff enthalte darüber hinaus keinen Schwefel, führe zu deutlich geringer Schwebstaubemission und sei biologisch abbaubar.
„Mit diesem Projekt kommen wir dem Ziel der Europäischen Union wieder ein Stück näher, bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 20 Prozent erneuerbare Energien am Energiemix zu erreichen“, hob der Minister in seinem Grußwort hervor. Allein die Bioenergie habe das Potential, zu diesem Zeitpunkt 24 Prozent des Primärenergiebedarfs in Mecklenburg-Vorpommern bereitzustellen. „Als Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz sehe ich in der Bioenergie große Möglichkeiten zur Erhaltung und Stärkung des ländlichen Raumes“, sagte Dr. Backhaus. Sie bedeute neben Umweltschutz und Zukunftssicherung auch Beschäftigungssicherung und Wertschöpfung im Land.
Dieses Potenzial zu nutzen stünde nicht im Widerspruch zu den etablierten Sparten der Lebens- und Futtermittelproduktion. „Die Produktion von hochwertigen Nahrungs- und Futtermitteln bleibt für unsere Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern nach wie vor das Hauptziel“, brachte der Minister zum Ausdruck. Die Entwicklung der Bioenergie werde außerdem nur die gewünschten Effekte erzielen, wenn dabei die Nachhaltigkeit in der Produktion, eine positive Öko-Bilanz, eine hohe Energieeffizienz und ein solches Kohlendioxid-Einsparpotenzial sowie geringe Kohlendioxid- Vermeidungskosten in den Fokus gerückt werden.
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01. September 2008
Danisco Sugar startet als Lieferant grüner Energie
Anklam - Mit der heutigen Einweihung des Bioethanolwerks in Deutschland tritt Danisco Sugar in einen neuen Geschäftsbereich ein.
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Danisco Sugar startet als Lieferant grüner Energie
Pressemeldung der Anklam Bioethanol GmbH
Anklam - Danisco Sugar weiht heute im Rahmen einer Eröffnungszeremonie seine neue hochmoderne Anlage zur Produktion von auf Zuckerrüben basiertem Bioethanol in Deutschland ein. Die Anlage, die in Zugehörigkeit zu Danisco’s Zuckerfabrik in Anklam errichtet wurde, repräsentiert eine Investition von ca. DKK 200 Mio. (ca. EUR 25 Mio.) und eine Produktionskapazität von 56 Mio. Litern Ethanol jährlich. Der Rohstoff ist Zuckersaft, der in der Zuckerfabrik aus den Rüben gewonnen wird.
Konzerndirektor Mogens Granborg äußert sich in einem Kommentar zur Eröffnung:
- Es ist eine große Freude, dass wir ab heute bereit sind, die Hähne für diese neue Errungenschaft im Energiebereich öffnen können. Das Projekt wurde von der Skizze bis zur fertigen Anlage in nur 2 Jahren unter intensivem Verlauf, Dank effizientem und engagiertem Einsatz unserer Mitarbeiter, Berater und der großen Unterstützung durch die örtlichen Behörden, ganz nach Plan fertig gestellt.
- Mit dieser Investition in Bioethanol engagieren wir uns auf einem äußerst attraktiven Markt, mit hohem Wachstumspotenzial und tätigen einen wesentlichen Schritt in unserer Strategie der Ausweitung unserer Geschäftsbereiche durch neue Verwendungsmöglichkeiten für Zuckerrüben. Gleichzeitig untermauern wir unsere Position als hocheffizienter Produzent, indem wir durch die Kombination von Zuckerund Ethanolproduktion beträchtliche betriebsmäßige Synergien erreichen. Damit sichern wir eine wirtschaftliche Ausnutzung der bestehenden Anlagen in Anklam.
Positiver Klimaeffekt
Die Bioethanolproduktion von Danisco Sugar ist mit wesentlichen Vorteilen für die Umwelt verbunden.
„Verglichen mit Benzin führt der Einsatz des Bioethanols, den wir in Anklam herstellen, eine um 60 % geringere CO2-Emission mit sich. Dieser Wert liegt wesentlich über den von der EU erwarteten Mindestanforderungen in Höhe von 35 %. Auch ist die Zuckerrübe die beste Kultur für eine Bioethanolproduktion. Verglichen mit Weizen ist der Ertrag pro Hektar doppelt so hoch, und damit entspricht das Bioethanolwerk in Anklam den Zielen unserer Nachhaltigkeitspolitik in hervorragender Weise", sagt der technische Direktor, Jesper Thomassen.
125 Jahre Erfahrung
Mit der Einweihung von Danisco Sugar’s Bioethanolanlage wird gleichzeitig das 125- jährige Jubiläum der Anklamer Zuckerfabrik gefeiert „Es ist für uns natürlich ein großer Gewinn, dass wir an diesem für die Fabrik besonderen Tag einen neuen Geschäftsbereich einweihen, der dazu beitragen wird, unser Unternehmen und somit auch unsere Position als bedeutender Arbeitgeber für die Region langfristig zu sichern und der die Kompetenzen ausbaut, die wir im Laufe der 125 Jahre erworben haben, sagt Fabrikdirektor Ingo Kuchenbrandt. Mogens Granborg und der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommerns, Dr. Till Backhaus, werden mit zahlreichen Gästen an der Zeremonie, die heute in Anklam um 13.00 Uhr beginnt, teilnehmen.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Ingo Kuchenbrandt, Fabrikdirektor, Danisco Sugar Anklam, Tel. 03971/254 105
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29. August 2008
Biokraftstoffe: Schuld an hohen Agrarpreisen?
Für den enormen Anstieg der Nahrungsmittelpreise wird vielfach die Erzeugung von Biokraftstoff verantwortlich gemacht. Doch das scheint zu kurz gegriffen zu sein. Lesen Sie den Meinungsaustausch von Clemens Neumann, Abteilungsleiter des Leitungsbereichs im BMELV und Dietrich Klein, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Bioethanolindustrie (LAB) in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Lebensmittel Praxis".
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Biokraftstoffe: Schuld an hohen Agrarpreisen?
Artikel in Lebensmittel Praxis
Für den enormen Anstieg der Nahrungsmittelpreise wird vielfach die Erzeugung von Biokraftstoff verantwortlich gemacht. Doch das scheint zu kurz gegriffen zu sein.
Lesen Sie den Meinungsaustausch von Clemens Neumann, Abteilungsleiter des Leitungsbereichs im BMELV und Dietrich Klein, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Bioethanolindustrie (LAB) in der 16. Ausgabe der Zeitschrift "Lebensmittel Praxis" (2008).
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28. August 2008
Bioenergie nachhaltig nutzen - Symposium wirbt für Akzeptanz
Kiel - Effektiver Klimaschutz, sichere und nachhaltige Energieversorgung, gesunde Lebensmittel für eine wachsende Weltbevölkerung – Wie können diese globalen Herausforderungen gemeistert werden? Um diese Kernfrage geht es am 3. September 2008 beim „1. BBE-Symposium bio.net 08 - Akzeptanz durch eine nachhaltige Bioenergienutzung sichern“ des Bundesverbands BioEnergie e. V. (BBE) in Kiel.
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Bioenergie nachhaltig nutzen - Symposium wirbt für Akzeptanz
Pressemeldung des BBE e.V.
Kiel - Effektiver Klimaschutz, sichere und nachhaltige Energieversorgung, gesunde Lebensmittel für eine wachsende Weltbevölkerung – Wie können diese globalen Herausforderungen gemeistert werden? Um diese Kernfrage geht es am 3. September 2008 beim „1. BBE-Symposium bio.net 08 - Akzeptanz durch eine nachhaltige Bioenergienutzung sichern“ des Bundesverbands BioEnergie e. V. (BBE) in Kiel. Helmut Lamp, Mitglied des Bundestags und Vorsitzender des BBE stellte heute (28. August) gemeinsam mit Mitveranstalter Dr. Christian von Boetticher, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein die Zielsetzung und Inhalte der Veranstaltung vor.
„In den vergangenen Jahren haben wachsende Marktanteile die Biomasse aus ihrer Nische herausgeführt und sie für andere Branchen offensichtlich zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten gemacht. Zahlreiche Kritiker arbeiten beharrlich daran, die Rolle der Bioenergie in der öffentlichen Wahrnehmung zu wandeln: Der Hoffnungsträger der erneuerbaren Energien soll zum Buhmann gemacht werden. In der öffentlichen Diskussion wird immer wieder der Boden der Tatsachen verlassen und werden unzutreffende Schuldzuweisungen gemacht. Deshalb haben wir uns entschlossen, mit diesem Symposium Fakten, Hintergrundinformationen und Wirkungszusammenhänge über den Bioenergiemarkt zu vermitteln und zu diskutieren“, erläuterte der Vorsitzende des BBE, Helmut Lamp. „Die teils sehr populistisch geführte Debatte zeigt deutlich: Wir müssen besser und gezielter informieren und gegebenenfalls in der ein oder anderen Frage umsteuern“, schildert Minister Dr. von Boetticher seine Motivation, das BBE-Symposium als Mitveranstalter zu unterstützen. Die Bioenergie biete dem ländlichen Raum enorme Entwicklungschancen. „Um die Potenziale voll auszuschöpfen, brauchen wir die Landwirte als Rohstoffproduzenten sowie in den Regionen verankerte Wertschöpfungsketten. Dabei gilt es, möglichen Fehlentwicklungen beizeiten gegenzusteuern und weiterhin die umweltgerechte Bereitstellung von Biomasseroh- und -reststoffen durch die Landwirtschaft sicherzustellen“, sagte von Boetticher. Diesen Themenkomplexen widme sich das Symposium. „Ich hoffe, dass es uns gelingt, verloren gegangenes Vertrauen bei Verbrauchern, Landwirten und Unternehmern wieder zu gewinnen, weil es für den Ausbau sämtlicher erneuerbarer Energien Voraussetzung ist“, so der Minister.
In drei Themenblöcken wird die aktuelle Debatte zur Bioenergienutzung aufgegriffen. Unter dem Leitthema „Wie eine nachhaltige Biomasseproduktion die Nahrungs- und Energieversorgung sichert“ werden neben dem Schirmherrn des Symposiums, Ministerpräsident Peter Harry Carstensen, vier Referenten ihre teilweise sehr gegensätzlichen Positionen zur aktuellen Debatte über Klimaschutz, eine sichere und nachhaltige Energieversorgung, erneuerbare Energien und die Frage der Welternährung darstellen: Johannes Lackmann, Vorsitzender des Verbands der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB), Dr. Thomas Schaack, Umweltbeauftragter der Nordelbischen Kirche (NEK), Manfred von Eckert, Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und Prof. Dr. Alois Heissenhuber, TU München. „Nachhaltige Biomasse-Anbauverfahren zum Schutz der Biodiversität“ stehen im Fokus des zweiten Blocks. Es werden (zum Teil vorläufige) Untersuchungsergebnisse bundesweiter wie schleswig-holsteinischer Projekte vorgestellt und diskutiert. Referenten sind Dr. Norbert Schmitz von méo Consulting, Steffen Pingen vom Deutschen Bauernverband (DBV), Martina Fleckenstein vom World Wildlife Fund for Nature (WWF) und Prof. Dr. Yves Reckleben vom Kompetenzzentrum Biomassenutzung in Schleswig-Holstein - Fachhochschule Kiel. Sie informieren und diskutieren die Zertifizierung von nachwachsenden Rohstoffen, Nachhaltigkeitskriterien, Treibhausgasminderungs-potenziale und optimierte Anbausysteme bei bzw. für die Biomasseproduktion. Im dritten Block werden „Best-Practice-Beispiele der nachhaltigen Bioenergienutzung in Schleswig-Holstein“ zur Nachahmung empfohlen. Dabei geht es zunächst um die Verwertung von Reststoffen – konkret um die Erschließung des Strohpotenzials in Schleswig-Holstein. Eine effizientere „Biogas-Ausbeute“, das heißt eine höhere Produktivität durch Mischkulturanbau und integrierte Biogaskonzepte werden ebenso thematisiert wie die Biomassepotenziale in der Holsteinischen Schweiz. Zudem wird die Wertschöpfung der Biodieselproduktion skizziert. Referenten sind Walter Eggersglüß von der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, Johann Götz von der GETproject GmbH, Knud Kielmann von der Raiffeisen Hauptgenossenschaft Nord AG und Rolf Krupp vom Ingenieurbüro für Energie- und Verfahrenstechnik aus Eutin.
Der Bundesverband BioEnergie feiert als Dachverband des bundesdeutschen Bioenergiemarktes im Jahr 2008 sein 10-jähriges Jubiläum. Mit dem BBE-Symposium plant der BBE eine Veranstaltungsreihe zur Bioenergie zu initiieren, die in den kommenden Jahren in möglichst allen Bundesländern Station machen soll. Der Start der Reihe erfolgt am Mittwoch, 3. September 2008 mit dem „1. BBE-Symposium bio.net 08“ in Kiel.
Weitere Informationen: www.bioenergie.de/bionet
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27. August 2008
Getreide 2008: Menge gut, Preise niedriger, Kosten höher
Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht sich mit seiner Ernteschätzung durch die heutige amtliche Erntebilanz 2008 des Bundeslandwirtschaftsministeriums bestätigt. Danach haben die deutschen Getreidebauern mit 49,9 Millionen Tonnen auf 7,05 Millionen Hektar Getreide (einschließlich Körnermais) von zufriedenstellender Qualität eine gute Ernte eingefahren. Die Ausweitung der Getreideanbaufläche infolge der Aufgabe der Flächenstilllegungen und überdurchschnittliche Hektarerträge wegen vielerorts guter Wachstumsbedingungen ermöglichte ein um 22,8 Prozent höhere Ernte als im Vorjahr.
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Getreide 2008: Menge gut, Preise niedriger, Kosten höher
Pressemeldung des Deutschen Bauernverband e.V.
Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht sich mit seiner Ernteschätzung durch die heutige amtliche Erntebilanz 2008 des Bundeslandwirtschaftsministeriums bestätigt. Danach haben die deutschen Getreidebauern mit 49,9 Millionen Tonnen auf 7,05 Millionen Hektar Getreide (einschließlich Körnermais) von zufriedenstellender Qualität eine gute Ernte eingefahren. Die Ausweitung der Getreideanbaufläche infolge der Aufgabe der Flächenstilllegungen und überdurchschnittliche Hektarerträge wegen vielerorts guter Wachstumsbedingungen ermöglichte ein um 22,8 Prozent höhere Ernte als im Vorjahr. Die Getreideernte der EU-27 wird 301 Millionen Tonnen (plus 16 Prozent) betragen.
Die gute Versorgung des Marktes - auch durch weltweit bessere Getreideernten - führt zu gegenüber dem Vorjahr sinkenden Getreidepreisen: So wird Brotroggen gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent niedriger notiert, auch Brotweizen liegt mit 169 Euro pro Tonne rund 10 Prozent unter dem Erzeugerpreis des Vorjahres. Diese Preissenkungen sind für die Ackerbauern die bittere Pille der Ernte 2008, da gleichzeitig die Kosten im Ackerbau explodieren, vor allem bei Energie und Düngemitteln, stellte der DBV fest. Die erwirtschafteten höheren Erlöse durch die höhere Ernte drohten so durch gestiegene Produktionskosten aufgezehrt zu werden. Für die Verbraucher könnten sich die Preissenkungen auf den Getreidemärkten inflationsbremsend auswirken. Denn die getreideverarbeitenden Branchen erhielten günstigere Einkaufspreise, die die Kalkulation ihrer Verkaufspreise beeinflussen müssten, stellte der DBV fest.
Der DBV bedauert, dass Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer den Bericht zur Ernte 2008 nur über eine einseitige Pressemeldung und das Internet verbreitet hat. Die heute kurzfristig abgesagte Pressekonferenz hätte sicherlich verschoben werden können, um den Erntebericht zu erläutern. Denn angesichts der Bedeutung der Getreideernte für die Land- und Ernährungswirtschaft, wegen der wirtschaftlichen Entwicklung der Ackerbaubetriebe durch die extreme Kostenexplosion und gesunkener Getreidepreise, durch den möglichen Einfluss der Ernte auf die Verbraucherpreise und die Entwicklung der Welternährungssituation wäre eine Einschätzung und Interpretation des Ministers gegenüber den Medien notwendig gewesen.
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27. August 2008
UFOP-Dialogforum „Teller & Tank“
Berlin - Mit ihrem ersten öffentlichen Dialogforum „Teller & Tank“ am 16. September in Berlin schafft die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) einen Rahmen, die Herausforderungen mit Experten der betroffenen Wirtschaftskreise, der Wissenschaft sowie der Landwirtschaft und der Bundesregierung zu diskutieren.
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UFOP-Dialogforum „Teller & Tank“
Pressemeldung der UFOP
Berlin, 27. August 2008 – Klimaschutz und Energieversorgungssicherheit gehören zu den zukunftsweisenden Herausforderungen der Volkswirtschaften im 21. Jahrhundert. Angesichts schwindender Erdölreserven und steigenden Rohölpreisen werden inzwischen „Sogeffekte“ ausgelöst. Mit Zeitverzug steigen die Gas- und schließlich auch die Lebensmittelpreise. Auch die im Warenkorb verdeckten Energiekosten bekommt jeder Haushalt zu spüren.
Die Biomasse zählt gleichzeitig zu den wichtigsten Optionen verhältnismäßig zeitnah und mengenwirksam zur Entspannung der Energieversorgungslage auf nationaler und internationaler Ebene beizutragen. Besonders intensiv wird die Frage der Verwendungsprioritäten der Biomasse bei Biokraftstoffen diskutiert, zumal diese bereits in den internationalen Waren- bzw. Rohstoffströmen integriert sind. Besteht darüber hinaus die Gefahr, dass die Biokraftstoffpolitik den Natur- und Umweltschutz gefährdet? Welche Gründe sprechen für eine Fortsetzung bzw. Anpassung der Förderpolitik bei Biokraftstoffen?
Nicht nur die Politik oder die Landwirtschaft sind als Rohstofflieferant gefordert, sich dieser auch in ethischer Hinsicht anzunehmenden Verantwortung zu stellen. Betroffen sind ebenso die Mineralöl- und Fahrzeugindustrie, die den Biokraftstoffeinsatz technisch ermöglichen. Die Antworten bestimmen folglich entscheidend die öffentliche
Akzeptanz.
Mit ihrem ersten öffentlichen Dialogforum „Teller & Tank“ am 16. September in Berlin schafft die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) einen Rahmen, diese Herausforderungen mit Experten der betroffenen Wirtschaftskreise, der Wissenschaft sowie der Landwirtschaft und der Bundesregierung zu diskutieren.
Das Programm des Dialogforums ist als Download erhältlich unter www.ufop.de.
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20. August 2008
Treibhausgaseinsparungen und Energiebilanzen von europäischem...
(LAB) Die am 20. August 2008 veröffentlichte Studie „Bioenergie aus Getreide und Zuckerrüben: Energie- und Treibhausgasbilanzen" des renommierten Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU) stellt die klimapolitische Bewertung von Bioethanol und die unter dem Stichwort „Teller oder Tank" geführte Diskussion um Nutzungskonkurrenzen zwischen Nahrungsmitteln und Biokraftstoffen auf eine neue Grundlage.
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Treibhausgaseinsparungen und Energiebilanzen von europäischem Bioethanol bislang deutlich unterschätzt
(LAB) Die am 20. August 2008 veröffentlichte Studie "Bioenergie aus Getreide und Zuckerrüben: Energie- und Treibhausgasbilanzen" des renommierten Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU) stellt die klimapolitische Bewertung von Bioethanol und die unter dem Stichwort „Teller oder Tank" geführte Diskussion um Nutzungskonkurrenzen zwischen Nahrungsmitteln und Biokraftstoffen auf eine neue Grundlage.
Das IFEU-Institut kommt zu dem Ergebnis, dass die positiven Treibhausgaseinsparungen und Energiebilanzen von europäischem Bioethanol bislang deutlich unterschätzt wurden. Mit Bioethanol aus Getreide oder Zuckerrüben können zwischen 25 t CO2eq und 33 t CO2eq pro Hektar und Jahr eingespart werden. Die Treibhausgaseinsparungen sind damit bis zu vier Mal höher, als in bisherigen Berechnungen angenommen. Wesentlicher Grund dafür sind vor allem die bei der Bioethanolproduktion erzeugten Futtermittel, die in bisherigen Studien oft unberücksichtigt blieben oder deren Effekte unvollständig bewertet wurden.
"Bei der Produktion von Bioethanol in Europa fallen je nach eingesetztem Rohstoff verschiedene wertvolle Futtermittel an. In bisherigen Studien wurden diese nie genauer untersucht und angerechnet. Bezieht man in die Berechnungen jedoch alle Faktoren mit ein, überraschen die Biokraftstoffe der sogenannten ersten Generation mit ihren positiven Treibhausgas- und Energiebilanzen.", so Nils Rettenmaier vom IFEU-Institut in Heidelberg.
Der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB) weist darauf hin, dass in Europa Bioethanol heute aus Getreide oder Zuckerrüben gewonnen wird. Die neben Bioethanol zusätzlich entstehenden Futtermittel DDGS, Vinasse, Rübenschnitzel und Gluten werden für die Nahrungs- und Futtermittelherstellung genutzt. Bei Verarbeitung von Weizen werden neben ca. 2.700 Liter Bioethanol ca. 2.700 kg Futtermittel pro Hektar gewonnen. Dadurch wird zum Beispiel Sojaschrot ersetzt, für das auf 1,3 Hektar Sojabohnen angebaut werden müssten. Die Herstellung von Bioethanol und Futtermitteln in Europa setzt damit in Drittländern Flächen für die Erzeugung von Nahrungsmitteln frei.
Der LAB-Vorsitzende Norbert Schindler, MdB, forderte in Berlin: "Diese Freisetzungseffekte müssen bei der Treibhausgasbilanzierung von Biokraftstoffen berücksichtigt werden. Ebenso müssen direkte und indirekte Landnutzungsänderungen durch die Umwandlung von Naturflächen zu Ackerland für den Rohstoffanbau zur Biokraftstoffproduktion bei den Biokraftstoffen aus den jeweiligen Erzeugungsregionen angerechnet werden. Es geht nicht an, die Regenwaldabholzung und die Verdrängung von Sojaanbau oder Viehwirtschaft aus herkömmlichen Erzeugungsregionen auf Naturflächen außen vor zu lassen." Schindler betonte: "Eine sachgerechte Bewertung der verwendeten Rohstoffe und Technologien setzt voraus, dass alle Biokraftstoffe - ob aus Europa oder aus Südamerika - nach denselben objektiven Kriterien beurteilt werden."
Ein weiteres Ergebnis der IFEU-Studie ist, dass Biokraftstoffe der sogenannten ersten Generation mindestens ebenso viele Treibhausgase einsparen und eine vergleichbare Energiebilanz aufweisen, wie Biokraftstoffe, bei deren Herstellung die gesamte Pflanze direkt verarbeitet wird. LAB-Geschäftsführer Dietrich Klein erklärte dazu in Berlin: "Es darf keine willkürliche Bevorzugung einzelner Biokraftstoffe geben. Alle Biokraftstoffe müssen nach denselben umfassenden und objektiven Kriterien bewertet werden." Klein betonte, dass in Europa hergestelltes Bioethanol aus Getreide oder Zuckerrüben schon jetzt und auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leiste.
Die Studie steht hier zum Download zur Verfügung.
Das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU) ist ein unabhängiges ökologisches Forschungsinstitut, das 1978 von Wissenschaftlern der Universität Heidelberg gegründet wurde. Es beschäftigt etwa 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Herausragend sind die zahlreichen Arbeiten des IFEU-Institutes zur Ökobilanzierung im Verpackungsbereich, der Abfallwirtschaft sowie zu Bioenergieträgern.
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08. August 2008
Bio-Ethanol zum Schnäppchenpreis
Vom 18. bis 29. Juli führte C.A.R.M.E.N., die bayerische Koordinierungseinrichtung für Nachwachsende Rohstoffe, im Namen des Bio-Ethanol-Netzwerkes Bayern eine besondere Tankaktion durch. An vier Tankstellen konnten die
Kunden je acht Liter Bio-Ethanol (E85) für nur fünf Euro erwerben.
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Bio-Ethanol zum Schnäppchenpreis
Pressemeldung vom C.A.R.M.E.N. e.V.
Straubing * (schu) * Vom 18. bis 29. Juli führte C.A.R.M.E.N., die bayerische Koordinierungseinrichtung für Nachwachsende Rohstoffe, im Namen des Bio-Ethanol-Netzwerkes Bayern eine besondere Tankaktion durch. An den vier Tankstellen in Straubing, Wörth a. d. Isar, Deggendorf und Schwandorf konnten die
Kunden je acht Liter Bio-Ethanol (E85) für nur fünf Euro erwerben. Gesponsert wurde die Aktion vom Straubinger Mineralölhändler Diermeier, einem der Mitglieder des bayerischen Bio-Ethanol-Netzwerkes.
Das Netzwerk hat sich mit der Kampagne zum Ziel gesetzt, Verbraucher direkt bei der Tankentscheidung über den nachwachsenden Kraftstoff zu informieren. Der aus heimischen Rohstoffen gewonnene Sprit vom Acker weist neben einem Preisvorteil von gut 25 Prozent und der Einsparung fossiler Ressourcen eine erhöhten Motorleistungsfähigkeit sowie reduzierte Schadstoffemissionen auf.
Insgesamt konnte die kleine Veranstaltungsreihe auf eine gute Resonanz zurückblicken. Neben den Bürgermeistern fanden sich auch Autohändler mit ihren Ethanol-tauglichen Fahrzeugen, wie Ford, Renault, Saab und Volvo an den Tankstellen ein. Weiter standen Firmen mit Umrüstsätzen für Benzinfahrzeuge den Besuchern Rede und Antwort.
Das günstige Tankangebot nutzen gut 80 Kunden, die den Bio-Ethanol entweder dem Tankinhalt ihres herkömmlichen Benzinfahrzeugs beimischten oder als Kanisterabfüllung für den Betrieb vom Kleinmotoren wie Rasenmäher oder Moped mit nach Hause nahmen.
Neben bereits als Ethanol-Nutzer bekannten Kunden konnten auch gut 20 neue Interessenten begrüßt werden. Es war festzustellen, dass der Bekanntheitsgrad von Bio-Ethanol zunimmt, jedoch auch viele Falschinformationen kursieren. Autohäuser können vor allem in der Region von Tankstellen FFV gut verkaufen, soweit Sie diese auch bewerben. So hat sich im Jahr 2008 der Absatz von FFV-Fahrzeugen deutlich erhöht und damit auch die Anzahl der FFV-Tankkunden. Viele
nutzen Bio-Ethanol in vorhandenen Fahrzeugen als Beimischung zu Benzin und senken damit die Spritkosten. Einige verwenden den Kraftstoff auch, um damit Rasenmäher, Kleinmotore und Go-Karts zu betreiben und justieren hierfür die Gemischbildung neu. Eine Koordinierung und eine Beratung, wie Sie durch das Bio-Ethanol-Netzwerk Bayern erfolgt, ist also ein wichtiges Standbein bei der Markteinführung. Die Teller-Tank Diskussion vor einigen Monaten hat viele Interessenten verunsichert, sie wird aber zunehmend von den immer höheren Preisen für Benzin eingeholt. Der Umstieg zu alternativen Kraftstoffen ist vor allem wirtschaftlich motiviert.
Das Bio-Ethanol-Netzwerk Bayern
Als Drehscheibe in Sachen Nachwachsende Rohstoffe hat sich C.A.R.M.E.N. zum Ziel gesetzt, die bayerischen Aktivitäten rund um den Kraftstoff Ethanol in einem "Bio-Ethanol-Netzwerk Bayern" zu koordinieren. Mit diesem Netzwerk soll die Markteinführung von Ethanol als Kraftstoff beschleunigt, sowie der Aufbau einer Infrastruktur und eines Fahrzeugpools für Bio-Ethanol unterstützt werden. Diese bayernweite Koordinierung trägt dazu bei, die
Aktivitäten der verschiedenen Initiativen, der Tankstellen, Fahrzeughändler und Umrüster zu vernetzen.
Informationen: C.A.R.M.E.N. e.V., Hubert Maierhofer, Schulgasse 18, 94315 Straubing, Tel.: 09421-960-300, E-Mail: ed.ve-nemrac@mh (www.carmen-ev.de).
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31. Juli 2008
Ernte-Schätzung des Deutschen Raiffeisenverbandes: Getreideernte...
Berlin - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) erwartet, dass nach den bislang vorliegenden Ernteergebnissen seine bisherigen Vorschätzungen zur Ernte 2008 übertroffen werden. Das Ergebnis des Vorjahres (40,5 Mio. t) wird um voraussichtlich 7,3 Mio. t oder knapp 18 % übertroffen.
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Ernte-Schätzung des Deutschen Raiffeisenverbandes: Getreideernte 2008 wird auf 47,7 Mio. t (+ 18 %) veranschlagt
Pressemeldung des Deutschen Raiffeisenverbands
Berlin - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) erwartet, dass nach den bislang vorliegenden Ernteergebnissen seine bisherigen Vorschätzungen zur Ernte 2008 übertroffen werden. Bei abgeschlossener Gerstenernte und bislang guten Druschergebnissen bei Weizen, Roggen, Triticale und Sommergerste erwartet der DRV jetzt mit 6,84 t/ha knapp 11 % höhere Durchschnittserträge und eine Erntemenge von 47,7 Mio. t Getreide. Das Ergebnis des Vorjahres (40,5 Mio. t) wird um voraussichtlich 7,3 Mio. t oder knapp 18 % übertroffen. Kurz vor Erntebeginn schätzte der DRV die Menge noch 1 Mio. t geringer ein. Der Getreidebedarf in Deutschland wird vom DRV bis zur nächsten Ernte auf knapp 40 Mio. t veranschlagt.
Regional fallen die Ergebnisse sehr unterschiedlich aus. Das Ertragsniveau des Vorjahres wird voraussichtlich nur in Bayern und Sachsen verfehlt. Die Qualitäten sind gut bis befriedigend, geringere Proteinwerte bei Weizen werden den Angebotsdruck für Futtergetreide verstärken. Das unbeständige Sommerwetter mit zahlreichen Unterbrechungen der Ernte stellt die Erfassungslager der Genossenschaften durch die zeitgleiche Anlieferung verschiedener Getreidearten und Raps jetzt vor logistische Herausforderungen.
Auch bei Raps zeigen sich - mit regionalen Unterschieden - gute Erträge einhergehend mit besseren Qualitäten und Ölgehalten als im Vorjahr. Der DRV schätzt den bundesweiten Durchschnittsertrag weiterhin auf 3,61 t je ha. Gegenüber dem Vorjahr wäre dies ein Zuwachs von 200 kg oder 6 % je ha. Da die Rapsfläche um 8,4 % oder knapp 130.000 ha auf 1,4 Mio. ha eingeschränkt wurde, wird die vom DRV erwartete Rapsernte von 5,1 Mio. t das Vorjahresergebnis von 5,3 Mio. t voraussichtlich nur um 4 % verfehlen.
Weitere Informationen: Dr. Henning Ehlers, DRV-Abteilung Waren-wirtschaft, Tel. 0228 106-351, E-mail: ed.nesieffiar.vrd@srelhe
Deutscher Raiffeisenverband e.V. (DRV)
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich organisierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die rd. 3000 DRV-Mitgliedsunternehmen im Agrarhandel und in der Verarbeitung von Agrarerzeugnissen mit rund 100.000 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 40 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.
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30. Juli 2008
Getreide- und Rapsernte kommen gut voran - Deutscher Bauernverband...
Bei hochsommerlichen Temperaturen kommen die Mähdrescher insbesondere im Norden und Osten gut voran. Die Ernte von Wintergerste ist bundesweit so gut wie abgeschlossen, auch der Winterraps dürfte zu zwei Dritteln abgeerntet worden sein. Erste Weizen- und Sommergerstenfelder sind geerntet.
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Getreide- und Rapsernte kommen gut voran - Deutscher Bauernverband legt 2. Erntemeldung vor
Pressemeldung des Deutschen Bauernverband e.V.
Bei hochsommerlichen Temperaturen kommen die Mähdrescher insbesondere im Norden und Osten gut voran. Die Ernte von Wintergerste ist bundesweit so gut wie abgeschlossen, auch der Winterraps dürfte zu zwei Dritteln abgeerntet worden sein. Erste Weizen- und Sommergerstenfelder sind geerntet.
Im Süden und Süd-Westen ruht jedoch die Ernte nach starken Gewittern mit ergiebigen Niederschlägen. Roggen ist nur partiell gedroschen, für verlässliche Aussagen zu Erträgen ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh. Beim Blick auf die Wetterkarte wird deutlich, dass die Ente dringend vorangebracht werden muss: denn bis zum Wochenende sind für fast alle Regionen Deutschlands wieder Niederschläge gemeldet, die zu Ernteunterbrechungen führen werden.
Im Norden sind die Ergebnisse zur Wintergerstenernte mancherorts besser als erwartet. Zumeist werden die Vorjahresergebnisse gehalten, teilweise liegen sie auch deutlich über dem Vorjahr. Regional sind jedoch sehr hohe Ertragseinbußen zu verzeichnen. Probleme gibt es allerdings mit Qualitäten, Schmachtkörner als Ergebnis der Trockenheit im Mai und Juni drücken den Anteil guter Qualitäten. Im Westen sowie in Bayern und Baden-Württemberg konnte das Vorjahres-Niveau sicher erreicht werden. Wie im Norden gibt es jedoch auch hier eine große Spannweite der Erträge zu verzeichnen, die Qualitäten sind ebenfalls nur unterdurchschnittlich. Im Süd-Osten Deutschlands konnte das Vorjahresergebnis nicht erreicht werden, Notreife und durch Regen abgeknickte Ähren haben das Ergebnis geschmälert. Gut überstanden hat die trockenen Monate die Wintergerste in der Mitte und im Nord-Osten. Entgegen ursprünglicher Befürchtungen liegt der Ertrag insgesamt 10 Prozent über dem Vorjahr, wobei regional jedoch auch Einbußen von bis zu 20 Prozent zu verzeichnen sind.
Für den Raps zeichnen sich bundesweit gute Erträge ab. In der Regel liegen die Erträge um 10 bis 15 Prozent über dem Vorjahr bei guten Qualitäten. Lediglich im Westen liegen die Erträge nur auf dem Vorjahresniveau. In der Mitte Deutschlands sind deutliche Ertragszuwächse zu verzeichnen. Auch aus dem Norden und Nord-Osten werden gute Erträge vermeldet, hier ist allerdings im Vergleich zum Vorjahr die Anbaufläche von Raps deutlich eingeschränkt worden. Trotz der insgesamt guten Ergebnisse darf nicht übersehen werden, dass es regional zu erheblichen Einbußen gekommen ist. Auch wird verschiedentlich von Notreife und kleinen Körnern berichtet.
Die Weichweizenernte steckt bundesweit noch in den Startlöchern: Es dürften erst 15 bis 20 Prozent beerntet worden sein, wobei im Süden Deutschlands die Ernte weiter als im Norden vorangeschritten ist. Es zeichnen sich bislang Erträge leicht über dem Vorjahresniveau ab, lediglich im Süd-Osten und Bayern wird das Vorjahresergebnis derzeit nicht erreicht. Qualitativ wird vermehrt von niedrigen Proteingehalten berichtet, während die Fallzahlen insgesamt zufriedenstellend sind. Auch bei der Sommergerste sind bislang nur wenig Flächen beerntet, auch hier vermeldet der Süden größere Fortschritte. Aussagen über Qualitäten und Mengen sind noch nicht zu treffen.
Im Gegensatz zum Vorjahr können die Landwirte in diesem Jahr keine steigenden Preise zur Ernte verzeichnen. Bei Wintergerste haben die Preise in Überschussregionen zuletzt nachgegeben, während in Nordwestdeutschland noch eine Seitwärtsbewegung zu verzeichnen ist. Auch beim Weizen sind regional deutlich unterschiedliche Preise zu verzeichnen, bei niedrigen Preisen lagern Landwirte ein.
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29. Juli 2008
Keine Flächenstilllegung zur kommenden Herbstaussaat mehr -...
Zukünftig wird die verpflichtende Flächenstilllegung ganz wegfallen. Daher brauchen die Bauern in Europa dieses bei ihrer diesjährigen Anbauplanung schon nicht mehr zu berücksichtigen. Darauf hat die Europäische Kommission nun im Amtsblatt der Europäischen Union hingewiesen.
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Keine Flächenstilllegung zur kommenden Herbstaussaat mehr - DBV begrüßt Klarstellung der EU-Kommission
Pressemeldung des Deutschen Bauernverband e.V.
Zukünftig wird die verpflichtende Flächenstilllegung ganz wegfallen. Daher brauchen die Bauern in Europa dieses bei ihrer diesjährigen Anbauplanung schon nicht mehr zu berücksichtigen. Darauf hat die Europäische Kommission nun im Amtsblatt der Europäischen Union hingewiesen. Sie betont, dass der im Rahmen der Gesundheitsprüfung der gemeinsamen Agrarpolitik gemachte Vorschlag, angesichts der Markt- und Versorgungslage bei landwirtschaftlichen Rohstoffen die verpflichtende Flächenstilllegung abzuschaffen, von der Kommission angenommen worden ist. Damit besteht nach Meinung der EU-Kommission keine Pflicht zur Flächenstilllegung mehr.
Über den Europäischen Bauernverband COPA/COGECA hatte der Deutsche Bauernverband (DBV) um Klarstellung gebeten, da die Aussetzung der Flächenstilllegung des vergangenen Jahres befristet gewesen war und daher seit dem 1. Juli 2008 wieder eine verpflichtende Stilllegung gilt. Daraufhin hatte auch der zuständige Generalsekretär der Generaldirektion Landwirtschaft mitgeteilt, dass die Flächenstilllegung für die Herbstaussaat 2008 nicht mehr verbindlich sei. Zudem findet der Vorschlag der Kommission zur Abschaffung der verpflichtenden Stilllegung bei den Mitgliedstaaten volle Unterstützung. Die Bauern Europas hatten schon im vergangenen Herbst nach der Ankündigung des befristeten Aussetzens der Flächenstilllegung die Anbauflächen für Getreide um über 3 Millionen Hektar ausgedehnt und somit wesentlich zur Entspannung auf den Getreidemärkten beigetragen. Die Möglichkeit zur freiwilligen Stilllegung der Flächen bleibt unberührt.
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25. Juli 2008
Großes Interesse an Hauptversammlung - CropEnergies bekräftigt...
Mannheim - Auf der heutigen Hauptversammlung der CropEnergies AG für das Geschäftsjahr 2007/08 wurden alle Beschlussvorschläge der Verwaltung mit klarer Mehrheit von über 99 Prozent angenommen. CropEnergies bekräftigte seine Prognose, den Umsatz im laufenden Geschäftsjahr um rd. 50 % gegenüber dem Vorjahr (187 Mio. €) zu steigern, und rechnet mit einem positiven operativen Ergebnis.
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Großes Interesse an Hauptversammlung - CropEnergies bekräftigt Prognose
Pressemeldung der CropEnergies AG
Mannheim - Auf der heutigen Hauptversammlung der CropEnergies AG für das Geschäftsjahr 2007/08 wurden alle Beschlussvorschläge der Verwaltung mit klarer Mehrheit von über 99 Prozent angenommen. An der Hauptversammlung im Rosengarten in Mannheim nahmen rund 800 Aktionäre und Gäste teil. Die Präsenz lag bei rund 81 Prozent.
Das besondere Interesse der Aktionärinnen und Aktionäre sowie der Vertreter der Aktionärsvereinigungen galt den strategischen Zielen von CropEnergies, dem Stand bei der Umsetzung des Expansionsprogramms zur Verdreifachung der Produktionskapazität im laufenden Geschäftsjahr und den Entwicklungen auf dem Wachstumsmarkt der erneuerbaren Energien.
CropEnergies bekräftigte seine Prognose, den Umsatz im laufenden Geschäftsjahr um rd. 50 % gegenüber dem Vorjahr (187 Mio. €) zu steigern, und rechnet mit einem positiven operativen Ergebnis.
Der erwartete Umsatzzuwachs beruht auf internem Wachstum sowie auf Zukäufen. Bereits im Juni 2008 wurde die Produktionskapazität am Standort Zeitz um 100.000 auf 360.000 m³ Bioethanol pro Jahr erhöht. Ebenfalls im Juni 2008 erfolgte die Übernahme des französischen Bioethanolherstellers Ryssen Alcools. Neben einer Produktionskapazität von 100.000 m³ Bioethanol pro Jahr für den Kraftstoffsektor veredelt das Unternehmen Rohalkohol zu rd. 80.000 m³ qualitativ hochwertigem Alkohol für traditionelle und technische Anwendungen. Im vierten Quartal wird die neue Bioethanolanlage in Wanze, Belgien, mit einer Produktionskapazität von bis zu 300.000 m³ Bioethanol pro Jahr fertig gestellt.
Die Rede des Vorstands steht unter http://www.cropenergies.com/de/investorrelations/hauptversammlung/ zum Download bereit.
Die CropEnergies AG
Die CropEnergies-Gruppe - ein Mitglied der Südzucker-Gruppe - ist ein führender europäischer Hersteller von nachhaltig erzeugtem Bioethanol für den Kraftstoffsektor. "Crop" steht für "creative regeneration of power". Aus nachwachsenden Rohstoffen - Getreide und Zuckerrüben - wird Energie in Form von Bioethanol gewonnen. Mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich und Belgien hat sich CropEnergies innerhalb weniger Jahre als einer der führenden Bioethanolhersteller in einem Wachstumsmarkt etabliert und betreibt am Standort Zeitz, Sachsen-Anhalt, die derzeit größte Bioethanolanlage in Europa. CropEnergies sieht sich als Pionier im deutschen Bioethanolmarkt und baut seine Marktposition europaweit aus. Die Aktien der CropEnergies AG (ISIN DE000A0LAUP1) sind an der Frankfurter Börse im amtlichen Handel (Prime Standard) notiert.
Kontakt
Nadine Dejung Tobias Erfurth
Öffentlichkeitsarbeit / Marketing Investor Relations
Tel.: +49 (621) 71 41 90-65 Tel.: +49 (621) 71 41 90-30
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16. Juli 2008
Regen stoppt Ernte der Gerste - DBV legt erste Erntemeldung
Weltweit wird eine Getreideernte (ohne Reis) von 1.733 Millionen Tonnen erwartet, also bis zu 48 Millionen Tonnen mehr. Damit wird erstmals seit 4 Jahren wieder ein zwischen Angebot und Nachfrage ausgeglichener Getreidemarkt erreicht. Auch aus diesem Grund sollte die Diskussion über Teller und Tank wieder etwas gelassener geführt werden.
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Regen stoppt Ernte der Gerste - DBV legt erste Erntemeldung vor
Pressemeldung des Deutschen Bauernverband e.V.
In allen Teilen Deutschlands wurde die Ernte mit Wintergetreide begonnen.
Wegen der Trockenheit startete die Ernte in einigen Regionen bis zu zwei
Wochen früher als üblich, aktuell ist sie jedoch aufgrund der Witterung
wieder zum Erliegen gekommen. Während die traditionellen Frühdruschgebiete
im Südwesten und Süden bislang von einer durchschnittlichen bis guten Ernte
ausgehen, ist im Norden und Nordosten regional mit empfindlichen Einbußen
zu rechnen. Damit hat die wochenlange Trockenheit regional Wirkung gezeigt,
erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV) in seinem ersten Erntebericht,
der auf der Erhebung der Daten der Landesbauernverbände basiert. Im
zweiwöchigen Abstand wird der DBV über den weiteren Verlauf der Ernte 2008
in Deutschland berichten.
Bislang wurde fast ausschließlich Wintergerste gedroschen. Im Norden sind
erst etwa 50 Prozent der Wintergerste gedroschen, die bislang gemeldeten
Erträge weisen starke Streuungen auf: Einbußen von bis zu 30 Prozent
gegenüber dem Vorjahr liegen ebenso vor wie überdurchschnittliche
Ergebnisse. Im Nordosten und mittleren Osten ist die Ernte schon weiter
voran geschritten. Das Vorjahresniveau wird im Ertrag gehalten, vermehrt
wird jedoch von höheren Schmachtkornanteilen berichtet. Im Südosten sind
bis jetzt erst 15 Prozent der Wintergerste gedroschen, die Erträge liegen
nur knapp auf Vorjahresniveau. Gemäß den Witterungsbedingungen während der
Wachstumszeit erzielen die Landwirte im Westen und Südwesten gute Erträge,
auch liegen von hier bislang noch keine Hinwiese auf Qualitätsmängel vor.
In Bayern sind 70 Prozent der Bestände gedroschen, allerdings spreizen die
Erträge sehr weit: Nordbayern vermeldet im Schnitt 15 Prozent geringere
Erträge als im Vorjahr, Südbayern dagegen meldet Erträge auf
Vorjahresniveau.
Jetzt erzwingt der immer wieder einsetzende Niederschlag
Ernteunterbrechungen. Jede Aufheiterung wird genutzt, um die reife
Wintergerste zu ernten. Erste Meldungen über abgeknickte Ähren
unterstreichen die Dringlichkeit. Hohe Trocknungskosten treiben die ohnehin
hohen Produktionskosten weiter in die Höhe.
Aktuell gestaltet sich auf Grund der unsicheren Erntesituation die
Preisfindung noch schwierig. Für Wintergerste wird ein Preis von 170 Euro
bis 190 Euro pro Tonne erwartet, für Brotweizen 190 bis 210 Euro, für
Roggen 180 bis 200 Euro je Tonne. Nach dem Hoch im letzten Jahr sind die
Preise an den Börsen jedoch zurückgegangen. Damit wird es für die
Ackerbauern, die ihre Ernte sofort verkaufen müssen, kaum möglich sein,
ihre gestiegenen Produktionskosten weiterzugeben. Landwirte mit
Lagermöglichkeit sollten dagegen aufmerksam die Entwicklung auf den Märkten
beobachten.
Weltweit wird eine Getreideernte (ohne Reis) von 1.733 Millionen Tonnen
erwartet, also bis zu 48 Millionen Tonnen mehr. Damit wird erstmals seit 4
Jahren wieder ein zwischen Angebot und Nachfrage ausgeglichener
Getreidemarkt erreicht. Auch aus diesem Grund sollte die Diskussion über
Teller und Tank wieder etwas gelassener geführt werden.
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10. Juli 2008
Politik für Bioenergie muss berechenbar sein - DBV fordert
Der Deutsche Bauernverband (DBV) mahnt Verlässlichkeit der Ziele für Bioenergie und aktuell insbesondere bei Biokraftstoffen an. DBV-Präsident Gerd Sonnleitner hat in einem Brief an den Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU, Volker Kauder, gefordert, an den Zielen aus dem Biokraftstoffquotengesetz festzuhalten.
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Politik für Bioenergie muss berechenbar sein - DBV fordert realistische und verlässliche Ziele auch bei Biokraftstoffen ein
Pressemeldung des Deutschen Bauernverband e.V.
Der Deutsche Bauernverband (DBV) mahnt Verlässlichkeit der Ziele für Bioenergie und aktuell insbesondere bei Biokraftstoffen an. DBV-Präsident Gerd Sonnleitner hat in einem Brief an den Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU, Volker Kauder, gefordert, an den Zielen aus dem Biokraftstoffquotengesetz festzuhalten. „Alle Wirtschaftsbeteiligten haben sich auf die vor eineinhalb Jahren festgelegten Quoten für Biokraftstoffe eingestellt“, betonte Sonnleitner. Nur klare und langfristig verlässliche Ziele erlauben Investitionen und ermöglichen die Entwicklung sowohl der landwirtschaftlichen Produktion von Biomasse wie auch deren Verarbeitung. Ein Abweichen von dieser Linie würde nicht nur einen großen wirtschaftlichen Schaden nach sich ziehen, sondern auch dem Ruf von Biokraftstoffen weiteren Schaden zufügen.
Gleiches fordert der DBV von der EU bei der anstehenden Verabschiedung der Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien. Die dort vorgeschlagenen Ziele für Erneuerbare Energien im Allgemeinen, wie auch das vorgeschlagene Mengenziel von 10 Prozent Biokraftstoffen bis 2020 im speziellen, sind nach Einschätzung des DBV realistisch. Erinnert wird unter anderem an die Produktionspotentiale, die durch die Abschaffung der Flächenstilllegung freigesetzt werden. Behauptungen, die Preissteigerungen bei einigen Agrarprodukten seien zu drei Vierteln auf den Ausbau der Biokraftstoffe zurückzuführen, sind deshalb aus deutscher und europäischer Sicht nicht nachvollziehbar, so der DBV.
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09. Juli 2008
CropEnergies startet erfolgreich in neues Geschäftsjahr -Umsatzsteigerung...
Mannheim - Die CropEnergies AG, Mannheim, hat in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres (1. März bis 31. Mai 2008) den Umsatz um 66 % auf 56,4 (34,1) Mio. € gesteigert. Grund hierfür ist neben gestiegenen Verkaufspreisen vor allem ein höherer Bioethanolabsatz.
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CropEnergies startet erfolgreich in neues Geschäftsjahr -Umsatzsteigerung von 66 Prozent
Pressemeldung der CropEnergies AG
Mannheim - Die CropEnergies AG, Mannheim, hat in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres (1. März bis 31. Mai 2008) den Umsatz um 66 % auf 56,4 (34,1) Mio. € gesteigert. Grund hierfür ist neben gestiegenen Verkaufspreisen vor allem ein höherer Bioethanolabsatz. Das operative Ergebnis erreichte mit 5,5 (5,5) Mio. € trotz höherer Getreidepreise das Niveau des Vorjahres. Hierzu trug neben dem Umsatzwachstum vor allem der verstärkte Einsatz von Zuckersirupen anstelle von Getreide bei. Nach Vorlaufaufwendungen für den Aufbau von Wanze sowie einem investitionsbedingt geringeren Zinsergebnis beläuft sich der Jahresüberschuss im ersten Quartal auf 3,0 (4,2) Mio.
Die Bioethanol-Produktion stieg um 5,1 % auf 62.000 (59.000) m³.
Das Geschäftsjahr 2008/09 steht für CropEnergies im Zeichen des Eintritts in den französischen Markt sowie des Kapazitätsaufbaus in Deutschland und Belgien. Die Übernahme der Ryssen Alcools S.A.S sowie der Abschluss des Ausbaus der Bioethanolanlage in Zeitz Ende Juni, der planmäßig in Betrieb gegangen ist, sind Teil des Expansionsprogramms der CropEnergies AG. Ende 2008 soll in Wanze, Belgien, eine weitere Anlage mit einer Kapazität von bis zu 300.000 m³ Bioethanol pro Jahr in Betrieb gehen. Obwohl sich diese Maßnahmen erst im Geschäftsjahr 2009/10 voll auswirken werden, rechnet CropEnergies bereits für 2008/09 mit einem Umsatzzuwachs von mehr als 50 % gegenüber dem Vorjahr und geht - trotz höherer Rohstoffkosten - von einem positiven, wenngleich unter dem guten Vorjahr liegenden, operativen Ergebnis aus.
Der vollständige Quartalsbericht steht unter http://www.cropenergies.com/de/investorrelations/Finanzberichte/ zum Download bereit.
Die CropEnergies AG
Die CropEnergies-Gruppe - ein Mitglied der Südzucker-Gruppe - ist ein führender europäischer Hersteller von nachhaltig erzeugtem Bioethanol für den Kraftstoffsektor. "Crop" steht für "creative regeneration of power". Aus nachwachsenden Rohstoffen - Getreide und Zuckerrüben - wird Energie in Form von Bioethanol gewonnen. Mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich und Belgien hat sich CropEnergies innerhalb weniger Jahre als einer der führenden Bioethanolhersteller in einem Wachstumsmarkt etabliert und betreibt am Standort Zeitz, Sachsen-Anhalt, die derzeit größte Bioethanolanlage in Europa. CropEnergies sieht sich als Pionier im deutschen Bioethanolmarkt und baut seine Marktposition europaweit aus. Die Aktien der CropEnergies AG (ISIN DE000A0LAUP1) sind an der Frankfurter Börse im amtlichen Handel (Prime Standard) notiert.
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Nadine Dejung Tobias Erfurth
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08. Juli 2008
Schätzung des Deutschen Raiffeisenverbandes zur Ernte 2008:...
Berlin - Nach dem Beginn der Getreideernte stabilisieren sich die Vorschätzungen des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) zur Ernte 2008. Neben der Ausdehnung der Getreidefläche um knapp 7 % erwartet der DRV im Vergleich zum witterungsbedingt sehr viel ungünstigeren Vorjahr in Deutschland knapp 7 % höhere Durchschnittserträge. Die erwartete Erntemenge von 46,1 Mio. t Getreide wird das Ergebnis des Vorjahres (40,5 Mio. t) um voraussichtlich 5,6 Mio. t oder knapp 14 % übertreffen.
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Schätzung des Deutschen Raiffeisenverbandes zur Ernte 2008: Getreideernte wird auf 46,1 Mio. t (+ 14 %) veranschlagt
Pressemeldung des Deutschen Raiffeisenverbands
Berlin - Nach dem Beginn der Getreideernte stabilisieren sich die Vorschätzungen des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) zur Ernte 2008. Neben der Ausdehnung der Getreidefläche um knapp 7 % erwartet der DRV im Vergleich zum witterungsbedingt sehr viel ungünstigeren Vorjahr in Deutschland knapp 7 % höhere Durchschnittserträge. Die erwartete Erntemenge von 46,1 Mio. t Getreide wird das Ergebnis des Vorjahres (40,5 Mio. t) um voraussichtlich 5,6 Mio. t oder knapp 14 % übertreffen.
Allerdings werden die Ernteergebnisse sehr unterschiedlich ausfallen, in einigen Regionen wächst alles andere als eine Spitzenernte heran. Vielfach kamen die Frühjahrssaaten in diesem Jahr nässebedingt verspätet in den Boden, anschließend führte die Trockenheit vor allem in den nord- und ostdeutschen Bundesländern zu Ertragsdepressionen. Deutlich besser sind die Ertragsaussichten in den südlichen und westlichen Regionen. Die Witterung während der anstehenden Ernteperiode wird nun wesentlich über die Getreidequalitäten und damit auch über die Vermarktungsmöglichkeiten entscheiden.
Auch bei Raps bestätigt sich die regional sehr unterschiedliche Ertragsentwicklung. Der bundesweite Durchschnittsertrag wurde vom DRV auf 3,6 t je ha veranschlagt, dies wären je Hektar Anbaufläche knapp 200 kg oder 5 % mehr als in 2007. Die Rapsfläche wurde insgesamt um 8,4 % oder knapp 130.000 ha auf 1,4 Mio. ha eingeschränkt. Die vom DRV erwartete Rapsernte von 5,1 Mio. t wird deshalb das Vorjahresergebnis von 5,3 Mio. t voraussichtlich nur um 4 % verfehlen.
Der DRV wird die Ernteprognose letztmalig Anfang August aktualisieren.
Weitere Informationen: Dr. Henning Ehlers, DRV-Abteilung Warenwirtschaft, Tel. 0228 106-351, E-mail: ed.nesieffiar.vrd@srelhe
Deutscher Raiffeisenverband e.V. (DRV)
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich organisierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die rd. 3000 DRV-Mitgliedsunternehmen im Agrarhandel und in der Ver-arbeitung von Agrarerzeugnissen mit rund 100.000 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 40 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.
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08. Juli 2008
Geheime Weltbank-Studie gegen US-Maisethanol - Weltbankpräsident...
(LAB) Der Vorsitzende des Verbands der deutschen Bioethanolwirtschaft, Norbert Schindler, hat nach einem Bericht der britischen Zeitung „The Guardian“ vom 4. Juli 2008 über eine Studie der Weltbank zu Biokraftstoffen Weltbankpräsident Robert B. Zoellick aufgefordert, diese Studie verfügbar zu machen.
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Geheime Weltbank-Studie gegen US-Maisethanol - Weltbankpräsident muss Ross und Reiter nennen
Pressemeldung des LAB e.V.
(LAB) Der Vorsitzende des Verbands der deutschen Bioethanolwirtschaft, Norbert Schindler, hat nach einem Bericht der britischen Zeitung „The Guardian“ vom 4. Juli 2008 über eine Studie der Weltbank zu Biokraftstoffen Weltbankpräsident Robert B. Zoellick aufgefordert, diese Studie verfügbar zu machen. Laut Guardian soll den USA vorgeworfen werden, mit der Produktion von Maisethanol der Hauptpreistreiber bei Getreide zu sein.
Schindler kritisierte es als inakzeptabel, die dem Guardian zugespielte, angeblich geheime Studie weiter unter Verschluss zu halten. Er erklärte am 7. Juli 2008 in Berlin: „Die Welternährung und der Klimaschutz sind für Geheimniskrämerei zu wichtig. Ich fordere Weltbankpräsident Zoellick auf, Ross und Reiter zu nennen.“
Schindler wies darauf hin, dass die vom Guardian kolportierte Darstellung in krassem Gegensatz zu den Fakten stehe. Von einer Verknappung des US-Maisangebotes auf dem Weltmarkt könne keine Rede sein. Die im Jahr 2007 auf 332 Mio. t gestiegene Maisernte habe den Verbrauch von 58 Mio. t Mais für die Ethanolerzeugung in den USA mehr als ausgeglichen. Die amerikanischen Maisexporte seien um 10 Mio. t auf das Rekordniveau von 64 Mio. t gestiegen. Zu berücksichtigen sei auch, dass bei der Ethanolproduktion als Kuppelprodukt das hochwertige Futtermittel DDGS anfalle. Der tatsächliche Maisverbrauch für Ethanol sei deshalb ca. 30 % niedriger als in den offiziellen Statistiken ausgewiesen.
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07. Juli 2008
Gefährden Biokraftstoffe wirklich die weltweite Nahrungsmittelversorgung?...
s müssten endlich klare Leitlinien geschaffen werden, welche die Nachhaltigkeit der Biokraftstoffproduktion nachweislich garantieren, dann werde sich auch die „Tank oder Teller“-Diskussion erledigen. Daher plädiert der BBE für eine Beibehaltung des noch im März 2007 mehrheitlich beschlossenen, europaweiten Ausbauziels für Biokraftstoffe von 10 Prozent in 2020.
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Gefährden Biokraftstoffe wirklich die weltweite Nahrungsmittelversorgung? BBE fordert Beibehaltung des 10%-Ziels für Biokraftstoffe in der EU
Pressemeldung des BBE e.V.
Der Bundesverband BioEnergie (BBE) und das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein veranstalten gemeinsames Symposium zum Thema Bioenergie und Nachhaltigkeit
Das Problem steigender Nahrungsmittelpreise beschäftigt nun auch den G8-Gipfel in Japan. Während Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Vorratshaltung von Getreide analog zu den Erdölreserven vorschlägt, um so auf kurzfristige Preissprünge reagieren zu können, fordern Umwelt- und Entwicklungsorganisationen vehement den Ausstieg aus der Biokraftstoffförderung. Der durch die Biokraftstoffe ausgelöste Nachfrageschub nach nahrungsmitteltauglichen Agrarrohstoffen sei ethisch-moralisch nicht zu verantworten und führe zu globalen Nahrungsmittelkrisen, hört man geschlossen aus der NGO-Szene.
Die Bioenergiebranche hält dem entgegen, dass eine durch Biokraftstoffe ausgelöste Nachfragesteigerung von weniger als 5 Prozent keinen Preisanstieg von 75 Prozent bei Getreide rechtfertige, wie es zum Beispiel die Weltbank in ihrer neuesten Studie unterstelle. Nach Ansicht von Agrarexperten gebe es andere Gründe, die in der Diskussion um die Biokraftstoffe jedoch gerne verschwiegen würden. Allen voran seien hier enorme weltweite Ernteausfälle, ein globales Bevölkerungswachstum von 80 Mio. Menschen pro Jahr und geänderte Konsumgewohnheiten in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu nennen, die zu einer Verknappung des Angebots und damit zu den beobachteten Preisanstiegen geführt hätten. Auch führe der hohe Mineralölpreis weltweit zu hohen Kosten in der landwirtschaftlichen Produktion.
Nach Angaben des Welternährungsprogramms FAO seien dagegen ausreichend Anbauflächen verfügbar, um auch mit Biokraftstoffen eine weltweite Nahrungsmittelversorgung gewährleisten zu können. Diese Flächen würden jedoch nicht genutzt. Zudem seien vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern längst noch nicht alle Potenziale zur Produktivitätssteigerung auf den genutzten Flächen erschlossen. Daher müsse es oberste Priorität sein, gerade in den betroffenen Regionen funktionierende und effiziente Agrarmärkte aufzubauen, um die lokale Biomasseproduktion wieder anzukurbeln. Hierfür müsse den Bauern vor Ort aber auch entsprechende Einkommen zugestanden werden, um die dafür notwendigen Investitionen in die Infrastruktur auch tätigen zu können. Angemessene Preise für die Agrargüter könnten hierfür ein Vehikel sein, wenn diese auch tatsächlich bei den Landwirten ankämen.
„Die Forderung, den Aufbau effizienter Agrarmärkte in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu forcieren, darf selbstverständlich nicht von der Verantwortung entbinden, den Hunger leidenden Menschen auch kurzfristig zu helfen“, äußert sich Helmut Lamp, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes BioEnergie und selbst Landwirt. Die Diskussion um die Biokraftstoffe bezeichnet Lamp jedoch als Stellvertreterdiskussion, die am Kern des Problems vorbei geht und von den wahren Ursachen der letzten Nahrungsmittelkrisen ablenke. Ein nachhaltiger Ausbau der Bioenergiemärkte weltweit sei mit großen Synergieeffekten verbunden und trage somit auch zu einer Ankurbelung der Nahrungsmittelproduktion in den von Hunger bedrohten Regionen bei. Ziel müsse es sein, einen ausgewogenen Ansatz zu finden der es erlaube, beide Märkte schrittweise und behutsam auszubauen, um so der Landwirtschaft in den betroffenen Regionen ausreichend Zeit zur Anpassung zu lassen.
Falsch sei es jedoch, aus falsch interpretiertem Verantwortungsbewusstsein heraus Abstand von den Ausbauzielen für Biokraftstoffe zu nehmen. Nicht das „Ob“ sei entscheidend, sondern das „Wie“, so Lamp weiter. Es müssten endlich klare Leitlinien geschaffen werden, welche die Nachhaltigkeit der Biokraftstoffproduktion nachweislich garantieren, dann werde sich auch die „Tank oder Teller“-Diskussion erledigen. Daher plädiert der BBE für eine Beibehaltung des noch im März 2007 mehrheitlich beschlossenen, europaweiten Ausbauziels für Biokraftstoffe von 10 Prozent in 2020.
Wie ein nachhaltiger Ausbau des Biokraftstoffmarktes erfolgen kann, ist auch Thema des 1. BBE-Symposiums für Bioenergie und Nachhaltigkeit „bio.net 08 – Akzeptanz durch eine nachhaltige Bioenergienutzung sichern“ am 3. September im Landeshaus Kiel, zu dem der Bundesverband BioEnergie (BBE) und das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein einladen. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und der Vorstandsvorsitzende des BBE, Helmut Lamp, MdB, erläutern Fakten und Hintergründe und diskutieren mit Vertretern der Bioenergiebranche und der Landwirtschaft, der Kirche sowie der Entwicklungszusammenarbeit Ansätze für einen nachhaltigen Ausbau des Bioenergiemarktes. Der BBE lädt alle betroffenen Akteure des Marktes ein, sich an der Diskussion zu beteiligen und so zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema beizutragen.
Weitere Informationen zum 1. BBE-Symposium „bio.net 08“ sowie Anmeldemöglichkeiten unter www.bioenergie.de/bionet.
Weitere Informationen:
Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE)
Bernd Geisen, Thomas Siegmund
Godesberger Allee 142-148
D-53175 Bonn
Telefon: (0228) 81 00 222
Telefax: (0228) 81 00 258
Email: ed.eigreneoib@ofni
Internet: www.bioenergie.de
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04. Juli 2008
Ausbau Bioethanolanlage Zeitz abgeschlossen
Mannheim - Die CropEnergies AG, Mannheim, hat den Ausbau der Kapazitäten ihrer Bioethanolanlage in Zeitz, Sachsen-Anhalt, planmäßig abgeschlossen. Nach einer nur 13-monatigen Bauzeit wurde die Ausgangskapazität des Standortes Zeitz von ursprünglich 260.000 m³ Bioethanol pro Jahr um weitere 100.000 m³ auf 360.000 m³ aufgestockt.
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Ausbau Bioethanolanlage Zeitz abgeschlossen
Pressemeldung der CropEnergies AG
Mannheim - Die CropEnergies AG, Mannheim, hat den Ausbau der Kapazitäten ihrer Bioethanolanlage in Zeitz, Sachsen-Anhalt, planmäßig abgeschlossen. Nach einer nur 13-monatigen Bauzeit wurde die Ausgangskapazität des Standortes Zeitz von ursprünglich 260.000 m³ Bioethanol pro Jahr um weitere 100.000 m³ auf 360.000 m³ aufgestockt. Dieser Ausbau erfolgte in zwei Schritten. Die bestehende Anlage, die Getreide und Zuckersirupe zu Bioethanol verarbeitet, wurde um 40.000 m³ Bioethanol pro Jahr erweitert. Die neu gebaute Anlage mit einer Kapazität von 60.000 m³ pro Jahr verarbeitet ausschließlich Zuckersirupe aus der benachbarten Zuckerfabrik. Mit diesem Ausbau steht in Zeitz die mit Abstand größte Bioethanolanlage Europas.
Insgesamt wurden am Standort Zeitz über 50 Mio. € in den Ausbau der Bioethanolproduktion investiert. Die Anzahl der Mitarbeiter ist im Zuge der Erweiterung auf 104 Beschäftigte gewachsen. Nach der Übernahme der Ryssen Alcools S.A.S Ende Juni 2008 hat CropEnergies mit dem Abschluss des Ausbaus der Bioethanolanlage in Zeitz einen weiteren Meilenstein des Expansionsprogramms planmäßig gesetzt. Ende des Jahres wird in Wanze, Belgien, eine weitere Anlage mit einer Kapazität von bis zu 300.000 m³ Bioethanol pro Jahr in Betrieb gehen. Am Ende des Geschäftsjahres 2008/09 wird CropEnergies dann über eine Kapazität von über 700.000 m³ Bioethanol pro Jahr verfügen.
Quartalszahlen zum 1. Quartal 2008/09 werden am 9. Juli 2008 veröffentlicht.
Die CropEnergies AG
Die CropEnergies-Gruppe - ein Mitglied der Südzucker-Gruppe - ist ein führender europäischer Hersteller von nachhaltig erzeugtem Bioethanol für den Kraftstoffsektor. "Crop" steht für "creative regeneration of power". Aus nachwachsenden Rohstoffen - Getreide und Zuckerrüben - wird Energie in Form von Bioethanol gewonnen. Mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich und Belgien hat sich CropEnergies innerhalb weniger Jahre als einer der führenden Bioethanolhersteller in einem Wachstumsmarkt etabliert und betreibt am Standort Zeitz, Sachsen-Anhalt, die derzeit größte Bioethanolanlage in Europa. CropEnergies sieht sich als Pionier im deutschen Bioethanolmarkt und baut seine Marktposition europaweit aus. Die Aktien der CropEnergies AG (ISIN DE000A0LAUP1) sind an der Frankfurter Börse im amtlichen Handel (Prime Standard) notiert.
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Nadine Dejung Tobias Erfurth
Öffentlichkeitsarbeit / Marketing Investor Relations
Tel.: +49 (621) 71 41 90-65 Tel.: +49 (621) 71 41 90-30
Fax: +49 (621) 71 41 90-04 Fax: +49 (621) 71 41 90-03
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01. Juli 2008
Deutsche Bauern sind Europameister bei Bioenergie - Forum des...
Im Forum wurde analysiert, dass Biokraftstoffe und Bioenergie nicht Schuld am Hunger in der Welt seien. Die Diskussion „Teller oder Tank“ gehe an der Realität vorbei, erklärte der Vorsitzende des Fachausschusses Nachwachsende Rohstoffe des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Rainer Tietböhl, da es kein „entweder – oder“, sondern nur ein „sowohl – als auch“ gebe.
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Deutsche Bauern sind Europameister bei Bioenergie - Forum des Bauerntages diskutiert Weiterentwicklung der Bioenergie
Pressemeldung des Deutschen Bauernverbands
Die Landwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Bioenergie und damit zum Klimaschutz sowie zur Verringerung der Unabhängigkeit von Energieimporten. Allerdings müsse klar sein, dass die Produktion von Lebens- und Futtermitteln weiterhin die Hauptaufgabe der Landwirtschaft bleibe. Die Produktion von Biokraftstoffen, Biogas sowie die thermische Nutzung landwirtschaftlicher Rohstoffe müsse konsequent, aber mit Augenmaß vorangetrieben werden. Berücksichtigt werden müsse, dass die zur Verfügung stehende landwirtschaftliche Fläche zur Erreichung der Ziele für Bioenergie begrenzt sei. Dies erklärte der Vorsitzende des Fachausschusses Nachwachsende Rohstoffe des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Rainer Tietböhl, auf dem Forum „Bioenergie am Wendepunkt?“ des Deutschen Bauerntages 2008.
Die Entwicklung der Bioenergie stehe nicht am Wendepunkt, sondern müsse als wichtige Säule des Klimaschutzes und der Versorgungssicherheit bei Energie, Kraftstoffen und Wärme weiter nachhaltig ausgebaut werden, waren sich die Teilnehmer des Forums einig. Mit der Bioenergieproduktion verbundene Probleme der Flächenkonkurrenz wurden erkannt und Maßnahmen zum Gegensteuern eingeleitet. So wurden im Zuge der Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes eine Neuausrichtung hin zu einer verstärkten Nutzung von landwirtschaftlichen Reststoffen wie Gülle geschaffen. Vorhandene Flächenkonkurrenzen würden so verringert und die Bioenergieproduktion auf eine breitere Basis gestellt. Eine Weiterentwicklung müsse konsequent mit Augenmaß unter Berücksichtigung nachhaltig zu erreichender Ziele erfolgen.
In Deutschland und der EU gewährleisten die bestehenden Bewirtschaftungsvorgaben wie die gute fachliche Praxis und Cross Compliance, dass nachwachsende Rohstoffe für Bioenergie nicht zu Lasten des Umwelt- und Naturschutzes angebaut werden. Den Vorstoß der Bundesregierung und der EU-Kommission, die Nachhaltigkeit des Anbaus weltweit zu verankern, findet die volle Unterstützung des DBV, betonte Tietböhl. Doch dürfe es nicht passieren, dass in der EU die Anforderungen über Cross Compliance hinaus verschärft würden und in Drittstaaten wegen fehlender Kontrollen nichts passiere. Im Forum wurde weiter analysiert, dass Biokraftstoffe und Bioenergie nicht Schuld am Hunger in der Welt seien. Die Diskussion „Teller oder Tank“ gehe an der Realität vorbei, erklärte Tietböhl, da es kein „entweder – oder“, sondern nur ein „sowohl – als auch“ gebe.
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18. Juni 2008
Deutscher Raiffeisentag: Agrarbranche im Zeichen des Preisanstiegs...
Berlin - „Die wirtschaftlichen Aussichten der Land- und Agrarwirtschaft haben sich global verbessert. Die höheren, allerdings stark schwankenden Preise geben wichtige und notwendige Impulse für eine nachhaltige Steigerung der Agrarproduktion."
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Deutscher Raiffeisentag: Agrarbranche im Zeichen des Preisanstiegs
Pressemeldung des Deutschen Raiffeisenverbands
Berlin - „Die wirtschaftlichen Aussichten der Land- und Agrarwirtschaft haben sich global verbessert. Die höheren, allerdings stark schwankenden Preise geben wichtige und notwendige Impulse für eine nachhaltige Steigerung der Agrarproduktion. In der EU wird es zudem leichter, den Rückzug der Politik aus der Marktver-antwortung zu kompensieren“, erklärte Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) in Berlin.
Die Ursachen für die Preissteigerungen sind vielfältig: boomende Nachfrage weltweit, wetterbedingte Produktionsausfälle, steigende Rohölpreise und Abbau von Lagerbeständen. Hinzu kommt, dass einige Länder Ausfuhrzölle bzw. –beschränkungen verhängt haben, die zu regionalen Exportausfällen bei wichtigen Erzeugnissen geführt und damit ebenfalls zum Preisauftrieb beigetragen haben.
Konflikt Agrarrohstoffe – Bioenergie lösen
Als eine Ursache für den weltweiten Preisanstieg gilt die wachsende Nachfrage nach Agrarrohstoffen für die Bioenergieerzeugung. Dabei beträgt der Anbau von Agrarrohstoffen für Biodiesel und Bioethanol nach Angaben der FAO nur 1,9 Prozent der Weltagrarfläche. Dieser Anteil liegt weit unterhalb der jährlichen Ernteschwankungen, zum Beispiel aufgrund von Witterungseinflüssen. „Ich unterstütze weiterhin die Verwendung von Agrarprodukten als nachwachsende Rohstoffe im Energiebereich. Der Ausbau einer in die landwirtschaftliche Pro-duktion integrierten Nutzung von Biomasse zur Energieerzeugung ist unumgänglich vor dem Hintergrund des Klimawandels, der Endlich-keit fossiler Energieträger und zur Reduzierung der Abhängigkeit von Gas und Öl“, erklärte Nüssel.
Gelöst werden muss der Zielkonflikt zwischen Klimaschutz, Bio-energie- und Nahrungsmittelproduktion. Bei der weiteren Ausrichtung dieser unterschiedlichen Verwertungsrichtungen für Agrarrohstoffe müssen verstärkt marktwirtschaftliche Überlegungen zum Tragen kommen. „Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, dass die Förde-rung der Biokraftstoffe nicht zu Wettbewerbsverzerrungen auf den Agrarmärkten und zu Lasten der Lebensmittel- und Futtermittelpro-duktion führen darf“, unterstrich der Präsident beim Deutschen Raiffeisentag in Berlin.
Deutscher Raiffeisenverband e.V. (DRV)
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich organisierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die rd. 3000 DRV-Mitgliedsunternehmen im Agrarhandel und in der Ver-arbeitung von Agrarerzeugnissen mit rund 100.000 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 40 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.
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18. Juni 2008
Die Weltbevölkerung ist zu ernähren - DBV begrüßt Position...
Berlin - Die Landwirtschaft kann die Weltbevölkerung ausreichend ernähren. Die Sicherung der Welternährung, der nachhaltige Schutz von Umwelt und Natur sowie eine Ergänzung der Energieversorgung um Bioenergie seien die Zentralaufgaben der Landwirtschaft in den kommenden Jahren, betonte der DBV.
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Die Weltbevölkerung ist zu ernähren - DBV begrüßt Position des Bundeskabinetts
Berlin - Die Landwirtschaft kann die Weltbevölkerung ausreichend ernähren. Dazu ist jedoch eine Wende im politischen Stellenwert von Landwirtschaft und Agrarforschung notwendig. Denn eine florierende Landwirtschaft bildet den Grundstein von Entwicklung und Wohlstand. Dies erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV) anlässlich der heutigen Positionierung des Bundeskabinetts zur Welternährungssituation.
In den vergangenen 20 Jahren sei die Landwirtschaft jedoch in vielen Entwicklungsländern sträflich vernachlässigt worden. Jahrelanger Preisdruck habe zu mangelnden Investitionen in die Landwirtschaft geführt. Dies gelte auch für die deutsche Landwirtschaft. Steigende Preise für Lebensmittel und Agrargüter seien deshalb keine Bedrohung, sondern eröffneten weltweit Möglichkeiten der Entwicklung von Wirtschaft, Infrastruktur und Bildung. Nur mit Wirtschaftswachstum in ländlichen Regionen sei das Hungerproblem zu lösen. Dazu müssten aber auch Korruption, Bürgerkrieg und undemokratische Verhältnisse in vielen Entwicklungsländern beseitigt werden.
Die Sicherung der Welternährung, der nachhaltige Schutz von Umwelt und Natur sowie eine Ergänzung der Energieversorgung um Bioenergie seien die Zentralaufgaben der Landwirtschaft in den kommenden Jahren, betonte der DBV. Eine Renaissance der Agrarwissenschaften und Agrarforschung, die in den zurückliegenden Jahren stetig abgebaut worden sei, hält der DBV deshalb für unerlässlich. Dabei stehe die Grüne Gentechnik nicht an erster Stelle. Vielmehr gehe es um Fragen der klassischen Züchtung, Kultivierung des Bodens, um angepasste Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahmen, Wasserversorgung, Erntetechnik und - last but not least - um die Aus- und Weiterbildung der Landwirte.
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05. Juni 2008
Fragen und Antworten zum Thema Biokraftstoffe
Als Beitrag zur Versachlichung der Diskussion über Biokraftstoffe haben die EU-Bauern- und Genossenschaftsverbände COPA&COGECA die aus der Anlage ersichtliche Broschüre mit Fragen und Antworten zum Thema Biokraftstoffe veröffentlicht.
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Fragen und Antworten zum Thema Biokraftstoffe
Info-Meldung
Als Beitrag zur Versachlichung der Diskussion über Biokraftstoffe haben die EU-Bauern- und Genossenschaftsverbände COPA&COGECA die aus der Anlage ersichtliche Broschüre mit Fragen und Antworten zum Thema Biokraftstoffe veröffentlicht.
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04. Juni 2008
Schätzung des Deutschen Raiffeisenverbandes zur Ernte 2008:...
Berlin - Die Getreideernte wird vom DRV derzeit auf 46,6 Mio. t veranschlagt, gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs um knapp 6 Mio. t. bzw. 15 %.
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Schätzung des Deutschen Raiffeisenverbandes zur Ernte 2008: Getreideernte wird Ende Mai auf 46,6 Mio. t (+ 15,0 %) veranschlagt
Pressemeldung des Deutschen Raiffeisenverbands
Berlin - Trotz deutlich erkennbarer Trockenschäden in den nordöstlichen Bundesländern hat der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) die Schätzungen zur Getreide- und Ölsaatenernte 2008 nur leicht nach unten korrigiert. Die niedriger geschätzten Erträge in den nordöstlichen Bundesländern werden durch teilweise deutlich bessere Ertragsaussichten in den südwestlichen Regionen kompensiert. Im Vergleich zum witterungsbedingt sehr viel ungünstigeren Vorjahr erwartet der DRV in Deutschland immer noch knapp 9 % höhere Getreide-Durchschnittserträge.
In seiner aktuellen Schätzung hat der DRV die Getreidefläche zudem um rund 100.000 ha auf 6,97 Mio. ha nach oben korrigiert.
Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Ausdehnung von knapp 7 %. Die Getreideernte wird vom DRV derzeit auf 46,6 Mio. t veranschlagt, gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs um knapp 6 Mio. t. bzw. 15 %. In der Mai-Schätzung ging der DRV noch von einer Getreideproduktion von 46,7 Mio. t aus.
Auch bei Ölsaaten erwartet der DRV eine regional sehr unterschiedlichen Ertragsentwicklung. Der bundesweite Durchschnittsertrag wurde gegenüber dem Vormonat um 0,1 t auf 3,6 t /ha reduziert. Dies wären je Hektar Anbaufläche aber immer noch knapp 200 kg oder 6 % mehr als 2007. Die Rapsfläche wurde insgesamt um 8,7 % oder knapp 120.000 ha auf 1,4 Mio. ha eingeschränkt. Mit der vom DRV erwarteten Rapsernte von 5,09 Mio. t wird das Vorjahresergebnis von 5,3 Mio. t um 4 % verfehlt.
Aufgrund globaler Einflüsse und vor dem Hintergrund einer EU- und weltweit deutlich höheren Getreide- und Ölsaatenernte erwartet der DRV zur Ernte 2008 zunehmende Preisschwankungen. Zur Reduzierung der Marktrisiken bieten die Mitgliedsunternehmen des DRV den Landwirten eine breite Palette verschiedener Vermarktungsmodelle an. Hierzu zählen die treuhänderische Einlagerung, Poolpreise, durchgehende Verträge vom Erzeuger bis zur Verarbeitung sowie Vorauszahlungsmodelle. Neben diesen bewährten Instrumenten wird auch die Preisabsicherung an Warenterminbörsen für Erzeuger und Handelsunternehmen weiter an Bedeutung gewinnen.
Der DRV wird die Ernteprognose monatlich aktualisieren.
Weitere Informationen: Dr. Henning Ehlers, Abteilung Warenwirtschaft, Tel. 0228 106-351, E-Mail: ed.nesieffiar.vrd@srelhe
Deutscher Raiffeisenverband e.V. (DRV)
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich organisierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die rd. 3000 DRV-Mitgliedsunternehmen im Agrarhandel und in der Verarbeitung von Agrarerzeugnissen mit rund 100.000 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 40 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.
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03. Juni 2008
Bio-Ethanol-Netzwerk Bayern gestartet - Landwirtschaftsminister...
Straubing * (hm) * Der Bayerische Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten, Josef Miller, lud für den 20. Mai zur Startsitzung des "Bio-Ethanol-Netzwerk Bayern" ein.
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Bio-Ethanol-Netzwerk Bayern gestartet - Landwirtschaftsminister Miller lud Branche ein
Pressemeldung vom C.A.R.M.E.N. e.V.
Straubing * (hm) * Der Bayerische Staatsminister für
Landwirtschaft und Forsten, Josef Miller, lud für den 20. Mai zur
Startsitzung des "Bio-Ethanol-Netzwerk Bayern" ein. C.A.R.M.E.N., die
bayerische Koordinierungsstelle für Nachwachsende Rohstoffe, setzt
damit die "Bio-Ethanol-Initiativen" in Straubing" und der Chiemgau-
Inn-Salzach-Region fort.
Mittlerweile existieren in Deutschland über 100 Tankstellen für Bio-
Ethanol (E 85). Durch die weitere Verteuerung von Benzin mit Preisen
von über 1,50 Euro pro Liter vergrößert sich - bei einem Preis von
nur 0,95 Euro je Liter - der Preisvorsprung für E 85. Das Angebot an
Serienfahrzeugen, die E 85 nutzen können, wird ständig ausgeweitet.
Neben den Trendsettern Ford und Saab bieten nun auch Volvo und
Citroen solche Neufahrzeuge an. Der Volkswagen-Konzern wird in diesem
Jahr mit weiteren Modellen folgen nachdem er in Schweden in der Golf-
Klasse bereits einige E 85-taugliche Fahrzeuge anbietet.
An der Startsitzung in München nahmen etwa 40 Personen aus den
Interessenbereichen Automobilindustrie, Mineralölhandel,
Kraftstoffherstellung und Landwirtschaft teil. Staatsminister Miller
betonte, dass Biokraftstoffe in einer zukünftigen Mobilität einen
wichtigen Stellenwert haben werden. "Die Landwirtschaft leistet damit
einen wichtigen Beitrag, neben der vorrangigen Produktion von
Nahrungsmitteln...". Für eine zukünftige Strategie muss das
vorrangige Ziel sein, Energie einzusparen und dann durch
Biokraftstoffe den Erdöl-Bedarf zu verkleinern. Zu begrüßen sei die
Verpflichtung der Automobilindustrie, verstärkt Bio-Ethanol-Fahrzeuge
anzubieten. Alle Vertreter tragen durch ihre Arbeit und die Teilnahme
am Netzwerk dazu bei, die Diskussion zu den Biokraftstoffen zu
versachlichen.
Hubert Maierhofer von C.A.R.M.E.N. berichtete über Erfahrungen bei
der Markteinführung von E85 in Bayern. Hervorzuheben sind Aktivitäten
in Straubing und im Chiemgau. Mittlerweile sind in Bayern schon 20
Tankstellen eingerichtet. Eine erstaunliche Anzahl wenn man bedenkt,
dass die Initiativen erst seit gut zwei Jahren laufen. E 85 bietet
sich als sauberer Kraftstoff auch für Einsatzzwecke wie z. B.
Rasenmäher an. Die Belastung der Umwelt durch Verdampfungsverluste
und Abgase kann hierbei erheblich reduziert werden.
Horst Meyenberg, präsentierte die Aktivitäten der Franz Göhler GmbH &
Co. KG zur Umwidmung von Tankstellen auf E 85. Die Kosten für den
Umbau von Tankstellen liegen bei etwa 6.000 bis 20.000 Euro. Hierbei
erfordern die Eigenschaften von Bio-Ethanol unterschiedliche
Anpassungen an der vorhandenen Ausrüstung. Der Preis von E 85 von
unter 1,00 Euro pro Liter zieht viele Kunden an und bringt für die
Tankstelle ein Alleinstellungsmerkmal.
Ludwig Augenstein von der Diermeier Biodiesel Deutschland GmbH & Cie.
KG stellte die Markteinführung von E 85 aus Sicht eines
Mineralölhändlers dar. Die Wirtschaft wünsche sich von der Politik
Planungssicherheit bei der Besteuerung von Bio-Kraftstoffen. Der
Steuer-Stufenplan für Biodiesel und Rapsöl stoße viele Interessenten
ab. Für Bio-Ethanol wäre ein Produktionsstandort in der Region
hilfreich um lange Transportwege zu vermeiden.
Zum Abschluss stellte C.A.R.M.E.N. das Bio-Ethanol-Netzwerk vor. Das
Netzwerk stellt einen losen Verbund der verschiedenen Akteure wie
Tankstelle, Autohaus, Werkstatt und Mineralölhändler dar. Ziel ist
die Unterstützung der Markteinführung von E 85. Hierzu sind
Instrumente wie Informationsunterlagen und ein intensiver
Erfahrungsaustausch vorgesehen. So soll zum aktuellen
Tankstellennetz, den verfügbaren Fahrzeugmodellen, zum Thema
Umrüstung, zur Preisentwicklung für E 85 an der Tankstelle im
Vergleich zu Benzin oder zu Veranstaltungen informiert werden.
Zusätzlich soll die Normierung von E 85 unterstützt werden. Auch auf
der Internet-Seite www.carmen-ev.de soll die Thematik dargestellt
werden. Interessenten finden hier ausführliche Information zum
Netzwerk und natürlich zum Thema E 85.
Informationen: C.A.R.M.E.N. e.V., Hubert Maierhofer, Schulgasse 18,
94315 Straubing, Tel.: 09421/960-342, Fax: -333, E-Mail: hm@carmen-
ev.de (http://www.carmen-ev.de).
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02. Juni 2008
CropEnergies AG kauft französischen Bioethanolproduzenten Ryssen...
Mannheim - Am 2. Juni 2008 unterzeichnete die CropEnergies AG in Paris den Kaufvertrag zum Erwerb des französischen Alkoholherstellers Ryssen Alcools S.A.S. Verkäufer ist der zur Südzucker- Gruppe gehörende französische Zuckerhersteller Saint Louis Sucre.
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CropEnergies AG kauft französischen Bioethanolproduzenten Ryssen Alcools S.A.S
Pressemeldung der CropEnergies AG
Mannheim - Am 2. Juni 2008 unterzeichnete die CropEnergies AG in Paris den Kaufvertrag zum Erwerb des französischen Alkoholherstellers Ryssen Alcools S.A.S. Verkäufer ist der zur Südzucker- Gruppe gehörende französische Zuckerhersteller Saint Louis Sucre. Der Erwerb der Ryssen Alcools S.A.S soll Ende Juni 2008 vollzogen werden. Mit diesem Schritt baut CropEnergies planmäßig seine Aktivitäten auf dem wichtigen französischen Markt aus und erweitert die Produktionskapazität für Bioethanol für Kraftstoffanwendungen zusätzlich um 100.000 m³ Bioethanol pro Jahr.
Ryssen Alcools wurde 1829 als Familienbetrieb Distilleries Ryssen gegründet. Seit 1989 ist das Unternehmen Teil der Südzucker-Tochter Saint Louis Sucre und ging 2006 vollständig in deren Besitz über. Im Ende Februar abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/08 erzielte Ryssen Alcools mit 49 Mitarbeitern einen Umsatz von über 60 Mio. €. Die Aktivitäten von Ryssen Alcools gliedern sich in zwei Bereiche: Die Dehydratation oder Trocknung von Rohalkohol für den Kraftstoffsektor wurde kürzlich auf 100.000 m³ Bioethanol im Jahr ausgebaut. Ein Großteil der produzierten Mengen ist für den französischen Markt bestimmt. Zudem ist Ryssen Spezialist für die Aufreinigung oder Rektifikation von Rohalkohol für traditionelle und technische Anwendungen. Die qualitativ hochwertigen Produkte werden flexibel an die Wünsche der Kunden in der Getränke- und Kosmetikindustrie sowie der pharmazeutischen und chemischen Industrie angepasst. In diesem Bereich verfügt Ryssen über eine Kapazität von 80.000 m³ pro Jahr.
Die Produktionsanlagen von Ryssen Alcools sind logistisch günstig im Hafen von Dünkirchen gelegen. Von dort aus können die Raffinerien des ARA-Raums (Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen) schnell und kostengünstig beliefert werden. Zudem können am Standort sowohl Züge als auch Tankkraftwagen be- und entladen werden. Bereits seit 2006 betreibt CropEnergies in unmittelbarer Nähe der Ryssen Alcools ein Tanklager mit einer Kapazität von 20.000 m³. Der Erwerb von Ryssen ist ein Teil der Expansionsstrategie der CropEnergies AG und ein wichtiger Schritt, die Position als einer der führenden Bioethanolproduzenten in Europa auszubauen. CropEnergies wird seine Kapazität auf über 700.000 m³ Bioethanol pro Jahr am Ende des Geschäftsjahres 2008/09 erweitern. Gleichzeitig verbreitert das Unternehmen seine Produktpalette um qualitativ hochwertigen Alkohol für traditionelle und technische Anwendungen (Trinkalkohol, Parfüme, Kosmetika). Mit der Integration von Ryssen Alcools und der für Ende 2008 geplanten Inbetriebnahme der Anlage in Wanze, Belgien, ist CropEnergies auf dem wachsenden Markt für Bioethanol in Europa hervorragend positioniert.
Die CropEnergies AG
Die CropEnergies-Gruppe - ein Mitglied der Südzucker-Gruppe - ist ein führender europäischer Hersteller
von nachhaltig erzeugtem Bioethanol für den Kraftstoffsektor. "Crop" steht für „creative regeneration of power“. Aus nachwachsenden Rohstoffen – Getreide und Zuckerrüben – wird Energie in Form von Bioethanol gewonnen. Mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich und Belgien hat sich CropEnergies innerhalb weniger Jahre als einer der führenden Bioethanolhersteller in einem Wachstumsmarkt etabliert und betreibt am Standort Zeitz, Sachsen-Anhalt, die derzeit größte Bioethanolanlage in Europa. CropEnergies sieht sich als Pionier im deutschen Bioethanolmarkt und baut seine Marktposition europaweit aus. Die Aktien der CropEnergies AG (ISIN DE000A0LAUP1) sind an der Frankfurter Börse im amtlichen Handel (Prime Standard) notiert.
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28. Mai 2008
Runder Tisch zu „Welternährung, Nahrungsmittelpreissteigerungen,...
Sonnleitner: Ernährung ist unsere Stärke
Land- und Forstwirtschaft habe weltweit noch erhebliche Potenziale zur Befriedigung der gestiegenen Nachfrage nach Nahrungsmitteln, zeigte sich der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, überzeugt.
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Runder Tisch zu „Welternährung, Nahrungsmittelpreissteigerungen, Bioenergie“
Pressemeldung des Deutschen Bauernverbands
Sonnleitner: Ernährung ist unsere Stärke
Land- und Forstwirtschaft habe weltweit noch erhebliche Potenziale zur Befriedigung der gestiegenen Nachfrage nach Nahrungsmitteln, zeigte sich der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, im Rahmen eines Runden Tisches mit Vertretern aus Politik, Land- und Ernährungswirtschaft zum Thema „Welternährung, Nahrungsmittelpreissteigerungen, Bioenergie“ am 28. Mai 2008 in Berlin überzeugt. „Die Ernährung bleibt die Kernaufgabe der Landwirtschaft, Bioenergie ist die Ergänzung“. Insgesamt dürften die Erwartungen und politischen Zielsetzungen an die Bioenergie außerdem nicht zu hochgeschraubt werden. Wichtig sei es, dass dabei auf die Nachhaltigkeit geachtet würde. „Nachhaltige Erzeugungsverfahren der Biomasse-Importe müssen unbedingt nachgewiesen werden -„ohne neuen Bürokratismus für die hiesigen Bauern, die nachhaltig wirtschaften“, forderte Sonnleitner.
Um die Ernährungssituation insbesondere in den ärmsten Entwicklungsländern zu verbessern, müsste das politische System in diesen Ländern verbessert werden. Verlässliche Eigentums- und Nutzungsrechte am Boden, funktionierende Märkte sowie Zugang zu Produktionsmitteln und Finanzierung seien hierbei die wesentlichen Punkte. „Außerdem fordern wir Verwaltung ohne Korruption und leistungsfähige Infrastrukturen“, so der DBV-Präsident. Er wies darauf hin, dass die Landwirtschaft in vielen Ländern zu Lange vernachlässigt worden sei. Seiner Einschätzung nach muss zudem die Produktivität in den Entwicklungsländern durch Stärkung einer bäuerlichen Landwirtschaft gesteigert werden. Hierbei könne Europa seine Erfahrungen bei der Modernisierung einer bäuerlichen Landwirtschaft einbringen, so der DBV-Präsident.
Der Einfluss der Bioenergie auf die Entwicklung der Nahrungsmittelpreise wird überschätzt. Wesentlich bedeutender sei „der Ölpreis, der die Entwicklung der Weltkonjunktur prägt. Der Ölpreis hat Einfluss auf die Nutzung der Bioenergie und auf das Agrarpreisniveau“, betonte Sonnleitner.
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26. Mai 2008
Kritik an der ländlichen Entwicklungshilfepolitik - Biokraftstoffe...
(LAB) Der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft LAB e. V. fordert die Bundesregierung auf, den anstehenden G8-Gipfel vom 7.-9. Juli 2008 in Japan zu nutzen, um die internationale Diskussion über die Nahrungsmittelversorgung in Entwicklungsländern weiter zu versachlichen.
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Kritik an der ländlichen Entwicklungshilfepolitik - Biokraftstoffe Chance für Entwicklungsländer
Pressemeldung des LAB e.V.
(LAB) Der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft LAB e. V. fordert die Bundesregierung auf, den anstehenden G8-Gipfel vom 7.-9. Juli in Japan zu nutzen, um die internationale Diskussion über die Nahrungsmittelversorgung in Entwicklungsländern weiter zu versachlichen. Noch immer werden Biokraftstoffe aus Sicht des LAB e. V. von einzelnen Interessengruppen einseitig als Hauptverursacher von Nahrungsmittelknappheit und Preissteigerungen verantwortlich gemacht. Die Mängel der Agrarpolitik in Entwicklungsländern und die unzureichende Förderung des ländlichen Raumes durch die Entwicklungshilfepolitik als zentrale Ursachen für die Nahrungsmittelproblematik in Entwicklungsländern müssten deutlich stärker beachtet und auf globaler Ebene korrigiert werden.
Die deutsche Bioethanolwirtschaft geht davon aus, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre bisherige Position zur Biokraftstoffthematik auch im Rahmen des Gipfels vertreten wird: „Der Anstieg der Lebensmittelpreise ist heute im Wesentlichen nicht auf Biokraftstoffe zurückzuführen, sondern auf eine sehr unzureichende Agrarpolitik in den Entwicklungsländern“, so die Bundeskanzlerin im April in einer Rede im sächsischen Freiberg.
Bestätigt wurde die Bundeskanzlerin in ihrer Ansicht auch durch die Ergebnisse einer gemeinsam vom Deutschen Bauernverband (DBV) und der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) veranstalteten Tagung „Boomende Agrarmärkte – Eine Chance für Landwirte weltweit?!“ Mitte Mai in Berlin. Weltweit gebe es genug Ressourcen, sowohl für den Teller als auch für den Tank. Anstelle von Rohstoffknappheiten handele es sich um ein Verteilungsproblem. Die indische Botschafterin, Meera Shankar, beklagte im Rahmen der Tagung, dass ein Gutteil der indischen Ernte durch mangelnde Infrastruktur und damit einhergehende Lager- und Transportverluste auf dem Weg vom Produzenten zum Verbraucher verdirbt.
Der LAB e. V. begrüßt die auf der Tagung aufgestellte Forderung, dass die ländliche Entwicklung wieder in den Mittelpunkt der Entwicklungshilfearbeit gestellt wird. Hierfür müssten neben Infrastrukturmaßnahmen auch mehr finanzielle Mittel für die Landwirtschaft sowie die Agrarforschung und –beratung zur Verfügung gestellt werden. Nötig sei, den Anteil der Entwicklungshilfe für die Stützung der ländlichen Entwicklung von gegenwärtig vier Prozent der internationalen Entwicklungshilfe deutlich zu steigern.
Der LAB e. V. weist darauf hin, dass in vielen Entwicklungsländern Importe fossiler Energieträger subventioniert werden müssen, wohingegen Potenziale des Bioenergieanbaus, beispielsweise auf Ödflächen, brach liegen. Die Entwicklung einer heimischen Biokraftstoffwirtschaft fördere abgesehen von den lokalen und globalen Umweltvorteilen auch die Unabhängigkeit von teuren Erdölimporten. Ein weiterer positiver Effekt dieser Entwicklung sei die Förderung regionaler Kreislaufwirtschaften.
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15. Mai 2008
CropEnergies AG steigert Umsatz und Ergebnis
Mannheim - Die CropEnergies AG, Mannheim, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/08 (1. März 2007 bis 29. Februar 2008) den Umsatz mit 186,8 (146,8) Mio. € gegenüber dem Vorjahr um mehr als 27 % gesteigert. Das operative Konzernergebnis verbesserte sich weiter um 4,8 % auf 22,0 (21,0) Mio.€.
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CropEnergies AG steigert Umsatz und Ergebnis
Pressemeldung der CropEnergies AG
Mannheim - Die CropEnergies AG, Mannheim, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/08 (1. März 2007 bis 29. Februar 2008) den Umsatz mit 186,8 (146,8) Mio. € gegenüber dem Vorjahr um mehr als 27 % gesteigert. Das operative Konzernergebnis verbesserte sich weiter um 4,8 % auf 22,0 (21,0) Mio. €, dies entspricht einer operativen Marge von 11,8 (14,3) %. Zusammen mit einem verbesserten Zinsergebnis und einem einmaligen Steuerertrag aufgrund der Unternehmensteuerreform in Deutschland übertraf der Jahresüberschuss mit 20,2 (11,2) Mio. € den Vorjahreswert sogar um 80,4 %. Mit einem Cashflow von 26,0 (27,1) Mio. € hielt CropEnergies die Innenfinanzierungskraft des Unternehmens auf hohem Niveau.
Die Bioethanolproduktion stieg um 7,7 % auf rund 247.000 (229.000) m³. Damit ist CropEnergies der größte Bioethanolhersteller in Deutschland und einer der führenden Anbieter in Europa. Der Absatz stieg auf 279.000 m³ (+17,2 %). Davon entfielen rd. 43.000 (4.400) m³ auf Handelswaren. Mit der deutlichen Ausweitung der Handelswaren konnten im Vorfeld der Kapazitätserweiterungen erfolgreich neue Märkte entwickelt werden, die in Zukunft vorwiegend durch die Werke in Zeitz und Wanze aus eigener Produktion beliefert werden sollen.
Trotz massiv gestiegener Rohstoffpreise konnte die CropEnergies AG Umsatz und Ergebnis in einem schwierigen Marktumfeld steigern. Maßgeblich für diese erfreuliche Entwicklung waren der gestiegene Bioethanolabsatz sowie die effiziente Produktions- und Kostenstruktur. Hierzu gehört nicht nur die Fähigkeit der Produktionsanlage in Zeitz, verschiedene Getreidesorten und Zuckersirupe zu Bioethanol verarbeiten zu können. Vielmehr hat sich auch die Strategie zur Veredelung und Vermarktung des bei der Bioethanolproduktion anfallenden Kuppelprodukts ProtiGrain® als richtig erwiesen. Damit wurde rd. ein Drittel der verarbeiteten Getreidemenge als hochwertiges Tierfuttermittel wieder für die Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung gestellt. In Verbindung mit einer vorausschauenden Beschaffungspolitik hat CropEnergies den Anstieg der Nettorohstoffkosten infolge der massiven Preiserhöhungen für Getreide durch Nutzung von Zuckersirupen sowie durch steigende Futtermittelerlöse erfolgreich begrenzt.
Für das Geschäftsjahr 2008/09 erwartet CropEnergies auf Basis der bereits realisierten Kapazitätserweiterungen und des prognostizierten Anstiegs der Nachfrage nach Bioethanol in Europa über Vorjahr liegende Produktions- und Absatzmengen. Dieses Wachstum wird sich positiv auf den Umsatz auswirken. Das Unternehmen rechnet damit, ein positives operatives Ergebnis zu erwirtschaften, das jedoch aufgrund des hohen Preisniveaus für Agrarrohstoffe unter dem des Vorjahres liegen wird. Ziel ist es, gestärkt aus dem Jahr des Übergangs hervor zu gehen.
Im Geschäftsjahr 2009/10 wird die dann installierte Produktionskapazität von über 700.000 m³ Bioethanol pro Jahr erstmalig vollständig zur Verfügung stehen. Alle Produktionsanlagen der CropEnergies-Gruppe werden die in den derzeit vorliegenden Gesetzentwürfen enthaltenen Anforderungen für die Einsparung von Treibhausgasen erfüllen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe weiter erhöhen. CropEnergies wird somit im wachsenden europäischen Markt für nachhaltig erzeugtes Bioethanol eine führende Position einnehmen und einen bedeutenden Beitrag zur Verminderung von Treibhausgasen sowie zur Verringerung der Abhängigkeit von Energieimporten leisten.
Die CropEnergies AG
Die CropEnergies-Gruppe - ein Mitglied der Südzucker-Gruppe - ist ein führender europäischer Hersteller von nachhaltig erzeugtem Bioethanol für den Kraftstoffsektor.
"Crop" steht für "creative regeneration of power". Aus nachwachsenden Rohstoffen - Getreide und Zuckerrüben - wird Energie in Form von Bioethanol gewonnen. Mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich und Belgien hat sich CropEnergies innerhalb weniger Jahre als Bioethanolhersteller in einem Wachstumsmarkt etabliert und betreibt am Standort Zeitz, Sachsen-Anhalt, die derzeit größte Bioethanolanlage in Europa. CropEnergies sieht sich als Pionier im deutschen Bioethanolmarkt und baut seine Marktposition europaweit aus. Die Aktien der CropEnergies AG (ISIN DE000A0LAUP1) sind an der Frankfurter Börse im amtlichen Handel (Prime Standard) notiert.
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Nadine Dejung Tobias Erfurth
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Fax: +49 (621) 71 41 90-04 Fax: +49 (621) 71 41 90-03
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06. Mai 2008
Ernteschätzung im Zeichen günstiger Witterung: Getreide wird...
Berlin - Die Schätzungen zur Getreide- und Ölsaatenernte 2008 hat der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) nach seiner monatlichen Umfrage bei den Mitgliedsgenossenschaften erneut nach oben gesetzt. Im Vergleich zum sehr trockenen Vorjahr erwartet der DRV derzeit rund 10 % höhere Getreide-Durchschnittserträge.
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Ernteschätzung im Zeichen günstiger Witterung: Getreide wird auf 46,7 Mio. t, Raps auf 5,2 Mio. t veranschlagt
Pressemeldung des Deutschen Raiffeisenverbands
Berlin - Die Schätzungen zur Getreide- und Ölsaatenernte 2008 hat der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) nach seiner monatlichen Umfrage bei den Mitgliedsgenossenschaften erneut nach oben gesetzt.
Im Vergleich zum sehr trockenen Vorjahr erwartet der DRV derzeit rund 10 % höhere Getreide-Durchschnittserträge. Einhergehend mit einer um 5 % ausgedehnten Anbaufläche dürfte damit die Ernte gegenüber dem Vorjahr um knapp 6 Mio. t bzw. 15,4 % auf 46,7 Mio. t steigen. In der Märzschätzung des DRV wurde mit 45,7 Mio. t noch eine um 1 Mio. t geringere Getreideproduktion veranschlagt.
Auch die jetzt blühenden Rapsfelder zeigen einen deutlich besseren Wachstumsstand als vor einem Jahr. Der DRV erwartet bei Winterraps einen Durchschnittsertrag von 3,7 t/ha. Dies wären je Hektar Anbaufläche knapp 300 kg oder 7 % mehr als 2007. Da die Anbaufläche insgesamt um 8,7 % oder ca. 120.000 ha auf 1,4 Mio. ha eingeschränkt wurde, wird eine Rapsernte von 5,2 Mio. t erwartet, die das Vorjahresergebnis von 5,3 Mio. t knapp verfehlt.
Für den weiteren Vegetationsverlauf ist entscheidend, dass bei zunehmend warmer Witterung sowohl bei Getreide als auch bei Raps der Befallsdruck mit pilzlichen Schaderregern und insbesondere
Schadinsekten kontrolliert und Ertragsverluste minimiert werden. Bei weitgehend normalem Witterungsverlauf könnte die nächste Ertragsprognose Anfang Juni dann nochmals höher ausfallen.
Weitere Informationen: Dr. Henning Ehlers, DRV-Abteilung Waren-wirtschaft, Tel. 0228 106-351, E-mail: ed.nesieffiar.vrd@srelhe
Deutscher Raiffeisenverband e.V. (DRV)
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich organisierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die rd. 3000 DRV-Mitgliedsunternehmen im Agrarhandel und in der Ver-arbeitung von Agrarerzeugnissen mit rund 100.000 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 40 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.
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06. Mai 2008
Funktionierende Landwirtschaft entscheidend für Wohlstand eines...
DBV-Präsident positionierte sich vor Bundespressekonferenz zu Lebensmittelpreisen
Nach Einschätzung Sonnleitners wird in der aktuellen Debatte die Rolle der Bioenergie für die Nahrungsmittelpreise überschätzt. So seien in 2007 weltweit nur sieben Prozent des Pflanzenölverbrauches von 127 Millionen Tonnen und 3,5 Prozent des Getreideverbrauches von 2,1 Milliarden Tonnen für die Bioenergie eingesetzt worden.
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Funktionierende Landwirtschaft entscheidend für Wohlstand eines Landes
Pressemeldung des Deutschen Bauernverbands
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06. Mai 2008
Funktionierende Landwirtschaft entscheidend für Wohlstand eines...
Seehofer und Sonnleitner betonen Bedeutung einer starken Landwirtschaft für die Nahrungsmittelversorgung weltweit
"Auch ohne Biosprit gäbe es Hunger," so Seehofer. "Es hilft uns daher nicht, auf die Vorteile von Biosprit zu verzichten. Biosprit hilft das Klima zu schützen, macht unabhängig von Erdöl und Erdgas und schafft weltweit Einkommensquellen für Landwirte – auch für arme Bauern in Entwicklungsländern."
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Funktionierende Landwirtschaft entscheidend für Wohlstand eines Landes
Pressemeldung des BMELV
Seehofer und Sonnleitner betonen Bedeutung einer starken Landwirtschaft für die Nahrungsmittelversorgung weltweit
"Wir brauchen eine starke Landwirtschaft in den Industrienationen, um für Stabilität auf dem Weltmarkt zu sorgen. Man stärkt nicht die Schwachen, indem man die Starken schwächt," erklärte Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, heute in Berlin auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV).
"Die wichtigste Aufgabe der Landwirtschaft wird auch künftig die Lebensmittelerzeugung bleiben," sagte Sonnleitner und ergänzte: "Die größte Sicherheit für eine verlässliche Lebensmittelversorgung sind angemessene und motivierende Erzeugerpreise für die Landwirte." Beide äußerten Übereinstimmung darüber, dass der Einfluss der Bioenergie auf die Nahrungsmittelpreise überschätzt werde. Nachwachsende Rohstoffe, insbesondere die Bioenergie, seien nicht das Grundübel für den Anstieg der Lebensmittelpreise. Die Gründe lägen vielmehr in einem Anstieg der Weltbevölkerung, in der steigenden qualitativen Nachfrage nach Lebensmitteln sowie den weltweit ungenutzten Agrarflächen. "Auch ohne Biosprit gäbe es Hunger," so Seehofer. "Es hilft uns daher nicht, auf die Vorteile von Biosprit zu verzichten. Biosprit hilft das Klima zu schützen, macht unabhängig von Erdöl und Erdgas und schafft weltweit Einkommensquellen für Landwirte – auch für arme Bauern in Entwicklungsländern."
In der aktuellen Debatte werde die Rolle der Bioenergie für die Nahrungsmittelpreise überschätzt, waren sich beide einig. So seien 2007 weltweit nur sieben Prozent des Pflanzenölverbrauches von 127 Millionen Tonnen und 3,5 Prozent des Getreideverbrauches von 2,1 Milliarden Tonnen für die Bioenergie eingesetzt worden. "Deshalb sind unsere Landwirte über die heftige Debatte über die Bioenergie sehr verwundert," stellte der DBVPräsident fest. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die geradezu euphorische Klimadebatte im vergangenen Jahr in Deutschland, mit immer höher geschraubten politischen Zielsetzungen zur CO2-Minderung und zum Einsatz von erneuerbarer Energie. Der DBV habe hier immer einen soliden und verlässlichen Weg angemahnt. "Wir können mit einer klimafreundlichen Pflanzenproduktion einen begrenzten, aber wichtigen Beitrag zur Biogasproduktion, zum Wärmemarkt und zur Kraftstoffproduktion leisten," stellte Sonnleitner fest. Benötigt würde weiterer technischer Fortschritt gerade auch bei der Bioenergie. Er sagte zu, in Zukunft die Energie- und Rohstoffproduktion konsequent hinter die Nahrungsmittelerzeugung zu schalten.
"Bioenergie sollte nicht zum Grundübel für steigende Lebensmittelpreise erklärt werden," so Seehofer. Die Ursachen seien vielmehr sehr vielfältiger Art. So nehme die Weltbevölkerung um rund 80 Millionen Menschen pro Jahr zu. Außerdem verändere steigendes Einkommen zum Beispiel in Schwellenländern das Nachfrageverhalten nach Lebensmitteln. Und schließlich seien weltweit viele landwirtschaftliche Nutzflächen nicht bewirtschaftet aufgrund von mangelndem Kapital, Krieg und Vertreibung oder weil sich bei den bisherigen Preisen die Bewirtschaftung nicht gelohnt habe. Seehofer: "In Deutschland ist das wirkliche Konkurrenzproblem nicht die Bioenergie, sondern die Tatsache, dass wir pro Tag 113 Hektar wertvolle Flächen für Städtebau, Straßenbau und andere Infrastrukturmaßnahmen verlieren. Da brauchen wir ein Umdenken."
Beide verwiesen darauf, dass für eine zukunftsfähige Entwicklung der Landwirtschaft weltweit die Armutsbekämpfung eine Schlüsselrolle einnehme. "Armut kann nur durch eine nachhaltige Strukturpolitik und Landwirtschaft vor Ort bekämpft werden. Wir brauchen neue Ansätze, die es erlauben, die bisherige Förderung der ländlichen Entwicklung und der Landwirtschaft in den Entwicklungsländern deutlich zu verbessern. Wer Hunger bekämpfen will, muss Armut bekämpfen," erklärte Seehofer. Sonnleitner ergänzte: "Höhere Preise sind ein Hoffnungssignal für die Landwirtschaft und die Lebensmittelversorgung vor allem auch in den Entwicklungsländern. Die Lösung hierfür lautet "Good Governance". Das Recht auf Eigentum sowie Zugang zu Märkten und Produktionsmitteln, eine Verwaltung ohne Korruption, ein funktionierendes Bankenwesen und leistungsfähige Infrastrukturen sind hierfür die Voraussetzungen. Eine funktionierende Landwirtschaft ist der Grundstein für Entwicklung und Wohlstand eines Landes."
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05. Mai 2008
Keine Getreideverknappung durch Ethanol - US-Maisexporte auf...
(LAB) Der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft LAB e.V. bedauert, dass in der öffentlichen Diskussion über Ethanol wesentliche Fakten nicht hinreichend berücksichtigt werden. LAB-Geschäftsführer Dietrich Klein erklärte am 30.04.2008 in Berlin: „Die Ethanolproduktion in den USA hat nicht zu einer Verknappung bei Mais geführt."
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Keine Getreideverknappung durch Ethanol - US-Maisexporte auf Rekordniveau
Pressemeldung des LAB e.V.
(LAB) Der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft LAB e.V. bedauert, dass in der öffentlichen Diskussion über Ethanol wesentliche Fakten nicht hinreichend berücksichtigt werden. LAB-Geschäftsführer Dietrich Klein erklärte am 30.04.2008 in Berlin: „Die Ethanolproduktion in den USA hat nicht zu einer Verknappung bei Mais geführt. Die amerikanischen Maisexporte sind im Wirtschaftsjahr 2007/08 nach Angeben des US-Landwirtschaftsministerium USDA um 10 Mio. t auf das Rekordniveau von 64 Mio. t gestiegen.“ Die um 64 Mio. t auf 332 Mio. t gestiegene Maisernte habe den Verbrauch von 58 Mio. t Mais für die Ethanolerzeugung in den USA mehr als ausgeglichen. Zu berücksichtigen sei auch, dass bei der Ethanolproduktion als Kuppelprodukt das hochwertige Futtermittel DDGS anfalle. Der tatsächliche Getreideverbrauch für Ethanol sei deshalb ca. 30 % niedriger, als in den offiziellen Statistiken ausgewiesen.
Klein wies darauf hin, dass auch die EU-Ethanolerzeugung keine Getreideverknappung bewirke. In der EU sei im Jahr 2007 nur 1,2 % der Getreideernte von 254 Mio. t zu Ethanol verarbeitet worden. Als Ethanolrohstoff werde Getreide zudem in steigendem Maße durch Melasse und Zuckerrüben ersetzt. Diese hätten in Deutschland im ersten Quartal 2008 bereits einen Anteil von ca. 46 % erreicht. Dieser Trend werde sich voraussichtlich fortsetzen.
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28. April 2008
Ethanol aus Deutschland ist bereits nachhaltig
Brüssel/ Hannover. „Die deutsche Bioethanolwirtschaft steht für Klimaschutz mit Bioethanol aus in der EU nachhaltig erzeugten Rohstoffen“ erklärte Dietrich Klein, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (LAB e.V.) auf dem CLEAN MOVES Industrieforum der Hannover Messe.
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Ethanol aus Deutschland ist bereits nachhaltig
Pressemeldung von Halo Energy
Brüssel/ Hannover. „Die deutsche Bioethanolwirtschaft steht für Klimaschutz mit Bioethanol aus in der EU nachhaltig erzeugten Rohstoffen“ erklärte Dietrich Klein, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (LAB e.V.) auf dem CLEAN MOVES Industrieforum der Hannover Messe. „Die Anforderungen nach dem Entwurf der deutschen Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung und dem Vorschlag der EU- Kommission für eine EU-Nachhaltigkeitsregelung würden von den deutschen Unternehmen schon jetzt eingehalten.“, so Dietrich Klein.
Zur aktuell aufgeheizten Diskussion um die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien bei importierten Biokraftstoffen erklärte Klein: „Bioethanol darf weltweit nur nachhaltig erzeugt werden.“ Die Investitionen der deutschen Bioethanolwirtschaft setzten bereits jetzt die uneingeschränkte Geltung der Nachhaltigkeitsregelung voraus, denn nur so könne der notwendige Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr erreicht werden. „Neben der Treibhausgasbewertung seien bei Bioethanol auch Versorgungssicherheit, Förderung von Technologieentwicklung und die Stützung des ländlichen Raums durch die Erschließung neuer Beschäftigungsmöglichkeiten zu berücksichtigen“, forderte Klein auf der Hannover Messe.
Auch der Biokraftstoffhersteller VERBIO setzt seit jeher auf den Einsatz einheimischer Rohstoffe, zur nachhaltigen und energieeffizienten Produktion. „VERBIO ist bezüglich der Erfüllung der voraussichtlich geforderten Treibhausminderungs-Vorgaben der EU, bereits heute sehr gut vorbereitet“, so der Vorstandsvorsitzende der VERBIO AG Claus Sauter. Analysen der VERBIO Produktionsprozesse haben ergeben, das VERBIO mit ihren Konzepten für eine optimale CO2-Effizienz schon heute deutlich die CO2-Anforderungen der Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung (BioNachV) übertrifft.
Unterdessen bekräftigte EU-Kommissionspräsident José Barroso Initiativen, die Produktion und Erforschung von Biokraftstoffen weiter zu fördern. Nach Vorgaben der EU-Kommission sollen Biokraftstoffe bis 2020 zehn Prozent der fossilen Kraftstoffe ersetzen, um nachhaltig für Versorgungssicherheit zu sorgen. Die Road Map der Bundesregierung sieht bis 2020 einen Anteil von 17 Prozent nachhaltig erzeugter Biokraftstoffe vor. "In Deutschland, das bei der Entwicklung von Biokraftstoffen weltweit in der ersten Liga spielt, steht die Schaffung internationaler Nachhaltigkeitsstandards beim Anbau der Biomasse, aber auch bei der Biokraftstoffproduktion besonders im Fokus", so Dr. Andreas Schütte von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe.
Die unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel stehende Clean Moves Expo bildet die gesamte Bandbreite energieeffizienter Mobilitätstechnologien vernetzt und ergebnisoffen auf der weltgrössten Industriemesse ab. Im Fokus der Clean Moves stehen neben der nachhaltigen Biokraftstoffproduktion auch Elektroantriebe, aktuelle Entwicklungen bei Erdgasantrieben und optimierte Dieseltechnik. "Als Brückenkopf zur technologischen Überwindung einseitiger Abhängigkeiten des Ölzeitalters bietet die Clean Moves bereits jetzt realisierbaren Lösungen eine marktorientierte Plattform", stellt Clean Moves Initiator Ralph Kappler heraus.
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17. April 2008
CLEAN MOVES: Kraftstoff-Autarkie und praktischer Klimaschutz...
Vom 21. bis 25. April zeigt die Clean Moves Expo in Hannover erneut energieeffiziente Mobilitätstechnologien auf der weltgrößten Industriemesse.
Es präsentiert sich insbesondere die deutsche Bioethanolwirtschaft mit Unternehmen wie Verbio, CropEnergies, fuel21, Anklam Bioethanol und Prokon Nord Energiesysteme. „In Europa erzeugtes Bioethanol aus heimischen Rohstoffen garantiert nachhaltige Rohstoffe und effizienten Klimaschutz für Autofahrer“, kommentiert Dietrich Klein, Geschäftsführer des deutschen Bioethanolverbands Landwirtschaftliche Biokraftstoffe (LAB).
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CLEAN MOVES: Kraftstoff-Autarkie und praktischer Klimaschutz durch effiziente Mobilität
Pressemeldung von Halo Energy
CLEAN MOVES weist Wege zur Kraftstoff-Autarkie
Brüssel/Hannover - Vom 21. bis 25. April zeigt die Clean Moves Expo in Hannover erneut energieeffiziente Mobilitätstechnologien auf der weltgrößten Industriemesse. Vor allem der Verkehrssektor steht derzeit vor rasanten Herausforderungen: Sowohl CO2- und Schadstoffemissionen als auch die Abhängigkeit vom Erdöl müssen dringend reduziert werden – möglichst ohne dadurch die Mobilität einzuschränken. Mit Bundesumweltminister Gabriel als Schirmherren, präsentiert die CLEAN MOVES auf der HANNOVER MESSE in Halle 27, Stand F41 die Bandbreite an neuen Konzepten und technischen Entwicklungen hierfür. Themen sind unter anderem: Elektroantriebe, nachhaltige Biokraftstoffe, Erdgasantriebe, synthetische Kraftstoffe und optimierte Dieseltechnik.
Kraftstoff-Autarkie und praktischer Klimaschutz durch effiziente Mobilität
Die Clean Moves stellt effiziente Automobile von Volkswagen, Fiat, Ford, Opel und Peugeot vor. Daneben präsentiert sich insbesondere die deutsche Bioethanolwirtschaft mit Unternehmen wie Verbio, CropEnergies, fuel21, Anklam Bioethanol und Prokon Nord Energiesysteme. „In Europa erzeugtes Bioethanol aus heimischen Rohstoffen garantiert nachhaltige Rohstoffe und effizienten Klimaschutz für Autofahrer“, kommentiert Dietrich Klein, Geschäftsführer des deutschen Bioethanolverbands Landwirtschaftliche Biokraftstoffe (LAB). Zu den weiteren CLEAN-MOVES-Partnern und –Ausstellern gehören Invest in Germany, NORD/LB, der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der Arbeitskreis Erdgasfahrzeuge, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), das Forschungszentrum Karlsruhe und der Elektrotransporter Hersteller EcoCraft.
Neue Entwicklungen im Batteriesektor eröffnen der Elektromobilität große Potenziale. "Die Nutzung elektrischer Energie im Verkehr bringt viele Vorteile mit sich. So kann diese aus einer Vielzahl von Primärenergiequellen gewonnen werden, was die Abhängigkeit von Erdölimporten deutlich reduzieren könnte. Vor allem der Einsatz erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung würde zu einer erheblichen Verbesserung der CO2-Bilanz des Verkehrs führen", so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. "Das Thema Elektromobilität stellt nach meiner Überzeugung neben den Potenzialen alternativer Kraftstoffe und den Effizienzverbesserungen an konventionellen Antrieben einen wichtigen Baustein für eine nachhaltige Mobilität in der Zukunft dar."
Sowohl nachhaltige Biokraftstoffe, Brennstoffzellen- als auch Batterietechnologie bieten das Potenzial für ein effizientes nachhaltiges Antriebskonzept. Auf dem Weg zum Elektromotor als optimalem Antriebssystem setzt Volkswagen nicht nur konsequent auf die Diversifikation der Energiequellen mit SunFuel, sondern nutzt kurz- und mittelfristig auch die Potenziale bestehender Fahrzeugtechnologien noch besser aus: durch effizientere Antriebskonzepte sowie neueste Erkenntnisse in der Aerodynamik und im Leichtbau. Stellvertretend hierfür wird von Volkswagen auf der Clean Moves 2008 u.a. ein Golf Bluemotion mit einer CO2-Emission von 115 g/km gezeigt.
Hochkarätige Industrievertreter auf CLEAN MOVES Konferenz
Schwerpunkte der Clean Moves Konferenz vom 22. bis 24. April unter dem Titel „Winning the End of Oil Game“ sind Elektroantriebe sowie Finanzierungs-Workshops in Kooperation mit der NORD/LB und der Standortgesellschaft des Bundes, Invest in Germany. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller, wird das Auditorium über die aktuellsten Anforderungen der EU-Gesetzgebung informieren. Daneben präsentieren weltweit führende Automobilunternehmen den aktuellen Stand bei effizienten Antrieben. Ein weiterer Konferenzschwerpunkt sind neueste Entwicklungen bei Elektroantrieben und Speichertechnologien sowie die nachhaltige Biokraftstoff-Produktion.
Auf der CLEAN MOVES Konferenz sprechen unter anderem:
- Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär, Bundesumweltministerium
- Walter Hirche, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen
- Hans-Peter Wandt, TOYOTA, Manager Advanced Technology
- Klaus Hablik, Geschäftsführer, OPEL Special Vehicles
- Dr. Tobias Böhm, VOLKSWAGEN AG, Research & Engine Development
- Stefan Schrahe, Produkt Manager, FIAT Teamsys
- Norbert Krüger, FORD, Manager Corporate Citizenship
- Doug Frater, GLOBAL GREEN SOLUTIONS, CEO, Vancouver, Canada
- Adam Szczepanek, Aerovironment, Monrovia California, Business Manager
- Roger Kohlmann, BDEW, Bundesverband der Energie & Wasserwirtschaft
- Dr. Andreas Gutsch, Li-Tec Battery GmbH & Co. KG, Geschäftsführer
- Claus Sauter, VERBIO AG, Vorstandsvorsitzender
- Dr. Armin Günther, LURGI GmbH, Leiter Erneuerbare Energien
- Björn Heinemeyer, NORD/LB, stellvertretender Vorsitzender, Structured Finance Europe
- Dr. Ulrich Schmidtchen, Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellenverband
- Dr. Ricardo Arjona, ABENGOA Bioenergy New Technologies Direktor Europa-Programm
- Prof. Dr. Karl-Wilhelm Giersberg, EOP Biodiesel AG, Finanzdirektor
- Dr. Lutz Guderjahn, CropEnergies AG, Leitender Geschäftsführer
"Die HANNOVER MESSE ist die international anerkannte Plattform für Innovationen, neue Konzepte und Technologien", sagt Messemanager Oliver Frese, bei der HANNOVER MESSE für die Energiethemen verantwortlich. "Neue Technologien stehen bei den Besuchern aus Industrie, Politik und Öffentlichkeit im Fokus. Die Clean Moves Expo mit ihren energieeffizienten Mobilitätslösungen ist im Zentrum der neuen Energiemix-Halle 27 in direkter Anbindung an das Partnerland Japan optimal positioniert." Mehr als 35.000 Fachbesucher werden auf dem integrierten "Clean Moves Ausstellungs- und Konferenzforum" erwartet.
HINWEIS FÜR PRESSE:
Foto- und Pressetermin zur Clean Moves Konferenz
Dienstag, 22. April, 10:30-11:00 Uhr
(Clean Moves Pavillion, Hannover Messe, Halle 27, Stand F41)
Es nehmen teil:
- Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im BMU
- Walter Hirche, Wirtschafts- und Transportminister Niedersachsen (tbc)
- Oliver Frese, Deutsche Messe AG
- Dr. Böhm Volkswagen Forschung & Entwicklung
- Ralph Kappler, Clean Moves Manager
- Dietrich Klein, Präsident des Ethanolindustrieverbandes LAB
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16. April 2008
Bleser: Nahrungsmittelpreise: seriöse Ursachenforschung notwendig
Zur aktuellen Diskussion um die Nahrungsmittelpreise und die Äußerungen des Weltagrarrates zur Versorgung mit Nahrungsmittel erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Bleser MdB: Wer in der Produktion von Biokraftstoffen in Europa den alleinigen Verantwortlichen für den Anstieg weltweiten der Nahrungsmittelpreise sieht, macht sich das Leben viel zu einfach.
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Bleser: Nahrungsmittelpreise: seriöse Ursachenforschung notwendig
Pressemeldung der CDU/CSU-Fraktion
Zur aktuellen Diskussion um die Nahrungsmittelpreise und die Äußerungen des Weltagrarrates zur Versorgung mit Nahrungsmittel erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Bleser MdB:
Derzeit findet eine unglaubliche Vermischung unterschiedlicher Problembereiche und eine beliebige Verknüpfung von Argumenten im Zusammenhang mit der Versorgung mit Nahrungsmitteln statt. Die entsprechenden Interessengruppen nehmen solche Vorlagen bereitwillig auf, um daraus die für sie genehmen Aussagen aus dem Zusammenhang zu reißen. Nötig ist vielmehr eine seriöse Analyse.
Wer in der Produktion von Biokraftstoffen in Europa den alleinigen Verantwortlichen für den Anstieg weltweiten der Nahrungsmittelpreise sieht, macht sich das Leben viel zu einfach. Wir haben es zu tun mit einem immer stärkeren Wachstum der Weltbevölkerung, aber auch mit einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach veredelten Nahrungsmitteln in Asien, insbesondere China. Diese hat zu einem Absinken der Weltgetreidebestände auf einen historischen Tiefstand geführt. Statt also politische Schnellschüsse vorzunehmen, müssen nachhaltige Strategien gefunden werden, wie die Versorgung der Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln gesichert werden kann.
Dazu gehört neben der Nutzung neuer Technologien wie der Bio- und Gentechnologie auch die Steigerung der Effizienz der Produktion von Lebens- und Futtermitteln. Daher setzt sich die Union im Rahmen der Debatte zum Health Check der EU-Agrarpolitik für eine vollständige Abschaffung der Flächenstilllegungsverpflichtung ein. Bei der Festlegung von Nachhaltigkeitskriterien für die Produktion von Biomasse muss die Steigerung der Flächeneffizienz einem Zugewinn an Nachhaltigkeit gleichgestellt werden.
Die Kernkomponente der deutschen Landwirtschaft wird auch zukünftig in der Produktion von Lebens- und Futtermitteln liegen. Dies wird sich in der Entwicklung der verschiedenen Produktionsrichtungen zeigen.
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14. April 2008
HANNOVER MESSE 2008 - FREIKARTEN
LAB – Die deutsche Bioethanolwirtschaft präsentiert sich in der Energiemix-Halle 27 der HANNOVER MESSE 2008 vom 21. bis 25. April 2008. An Bioethanol interessierte Fachbesucher können beim LAB e.V. Gutscheine für kostenlose Eintrittskarten erhalten.
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HANNOVER MESSE 2008 - FREIKARTEN
LAB – Die deutsche Bioethanolwirtschaft präsentiert sich in der Energiemix-Halle 27 der HANNOVER MESSE 2008 vom 21. bis 25. April 2008. Die unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel stehende Sonderschau Clean Moves Expo bildet die gesamte Bandbreite energieeffizienter Mobilitätstechnologien mit dem Schwerpunkt auf nachhaltigen Biokraftstoffen ab. An Bioethanol interessierte Fachbesucher können beim LAB e.V. Gutscheine für kostenlose Eintrittskarten erhalten (siehe unten).
Garantierter Klimaschutz aus Europa
Heimische Biokraftstoffe bieten vielfältige Vorteile. Umwelt, Volkswirtschaft und Verbraucher profitieren von der Biokraftstoffstrategie der EU und der Bundesregierung. Nach Vorgaben der EU-Kommission sollen Biokraftstoffe bis 2020 10% der fossilen Kraftstoffe ersetzen, um für Versorgungssicherheit, Klimaschutz und eine Unterstützung der ländlichen Regionen in Europa zu sorgen. Die Road Map der Bundesregierung sieht bis 2020 einen Anteil von 17% nachhaltig erzeugter Biokraftstoffe vor. Dazu kommentiert Dietrich Klein, Geschäftsführer des deutschen Bioethanolverbands Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB): „In Europa erzeugtes Bioethanol aus heimischen Rohstoffen garantiert nachhaltige Rohstoffe und effizienten Klimaschutz für Autofahrer“.
Deutschland verfügt derzeit mit vier Bioethanolanlagen über eine Produktionskapazität von 620.000 Tonnen. Zwei weitere Anlagen erweitern die Kapazität im Jahr 2008 auf 850.000 Tonnen. Damit ist die deutsche Bioethanolwirtschaft Marktführer in Europa. Der deutsche Bioethanolverband Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB) präsentiert auf seinem Stand die Technologieführerschaft der deutschen Bioethanolhersteller, die für nachhaltigen Klimaschutz mit Bioethanol aus heimischer Erzeugung sorgen. Lutz Guderjahn, Vorstandsmitglied der CropEnergies AG: „Unsere moderne Bioethanolproduktion gewährleistet eine hocheffiziente Nutzung der Biomasse für den Klimaschutz“. Neben Präsentationen der Erzeugungspfade der beteiligten Unternehmen Anklam Bioethanol GmbH & Co KG, CropEnergies AG, fuel21 GmbH & Co KG und Prokon Nord Energiesysteme GmbH werden Hintergrundinformationen zur deutschen Bioethanolwirtschaft durch den LAB e.V. präsentiert. In Kooperation mit der Volkswagen AG wird am Beispiel eines Golf die konkrete Klimaschutzwirkung mit Bioethanol gezeigt.
Hochkarätiges Konferenzforum als Herzstück der Clean Moves
Auf der Clean Moves Konferenz im Rahmen der Sonderschau ist am Donnerstag, dem 24. April von 11:00 bis 13:00 Bioethanol das Thema. Zunächst wird das Auditorium über die aktuellen Anforderungen der deutschen und europäischen Gesetzgebung und Normvorhaben für Bioethanolkraftstoffe informiert. In einem anschließenden Praxisblock schildern zwei Unternehmensvertreter die Bioethanolerzeugung aus Zuckerrüben und Getreide.
Gutscheine für Eintrittskarten können unter Zusendung eines mit € 1,45 frankierten und adressierten DIN A 4-Kuverts bei dem LAB e.V., Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin beantragt werden. Der LAB bittet um Verständnis, dass dieses Angebot für die wegen begrenzter Zahl zur Verfügung stehender Gutscheine keine Rechtspflicht zur Folge hat. Je Antrag wird ein Gutschein zum ausschließlich persönlichen Gebrauch in der Reihenfolge des Posteingangs vergeben; es kann nicht garantiert werden, dass auf jeden Antrag ein Gutschein versandt wird.
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14. April 2008
3. CLEAN MOVES EXPO - Fachschau und Konferenz mit hochkarätigen...
Mit Bundesumweltminister Gabriel als Schirmherren wird auf der von der Deutschen Messe veranstalteten Clean Moves Expo & Konferenz die Bandbreite energieeffizienter Mobilitätslösungen in der Energie Halle 27 der Hannover Messe marktnah präsentiert.
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3. CLEAN MOVES EXPO - Fachschau und Konferenz mit hochkarätigen Sprechern auf der Hannover Messe
Pressemeldung von Halo Energy
3. CLEAN MOVES EXPO - mit hochkarätigen Sprechern auf der Hannover Messe
CLEAN MOVES EXPO: Mit Bundesumweltminister Gabriel als Schirmherren wird auf der von der Deutschen Messe veranstalteten Clean Moves Expo & Konferenz die Bandbreite energieeffizienter Mobilitätslösungen in der Energie Halle 27 der Hannover Messe marktnah präsentiert. Themen sind u.a.: Elektroantriebe, nachhaltige Biokraftstoffe, Erdgasantriebe, synthetische Kraftstoffe und optimierte Dieseltechnik. CLEAN MOVES KONFERENZ: Schwerpunkt der Clean Moves Konferenz unter dem Titel „Winning the End of Oil Game“ sind Elektroantriebe sowie Finanzierungs-Workshops in Kooperation mit der NORD/LB und der Standortgesellschaft des Bundes, Invest in Germany.
Auf der CLEAN MOVES Konferenz vom 22.-24. April sprechen u.a.:
- Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär, BMU
- Walter Hirche, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen
- Hans-Peter Wandt, TOYOTA, Dr. Böhm, VOLKSWAGEN, Stefan Schrahe, FIAT, Klaus Hablik, OPEL, Norbert Krüger, FORD
- Doug Frater, GLOBAL GREEN SOLUTIONS, CEO, Vancouver, Canada
- Adam Szczepanek, Aerovironment, Monrovia California, Business Manager
- Roger Kohlmann, BDEW, Bundesverband der Energie & Wasserwirtschaft
- Dr. Andreas Gutsch, Li-Tec Battery GmbH & Co. KG, Geschäftsführer
- Claus Sauter, VERBIO AG, Vorstandsvorsitzender
- Dr. Armin Günther, LURGI GmbH, Leiter Erneuerbare Energien
- Björn Heinemeyer, NORD/LB, stellvertretender Vorsitzender, Structured Finance Europe
- Dr. Ulrich Schmidtchen, Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellenverband, Vorstandsmitglied
- Dr. Ricardo Arjona, ABENGOA Bioenergy New Technologies Direktor Europa-Programm
- Prof. Giersberg, EOP Biodiesel AG, Finanzdirektor
- Dr. Lutz Guderjahn, CropEnergies AG, Leitender Geschäftsführer
* Registrieren Sie hier Online Ihr gratis Hannover Messe Besucherticket; über diesen Link können individuelle
Tickets freigeschalten und ausgedruckt werden: http://www.hannovermesse.de/ticketregistration?Rh598gh4d5yxtr
- Konferenz Programm hier: http://www.cleanmoves.com/page6.html
- Pressemitteilung hier: http://www.cleanmoves.com/page3.html
Ansprechpartner:
Ralph Kappler
Halo Energy
Tel. +32 2850 3671
E-Mail: moc.ygrene-olah@relppakr
Veranstalter:
Deutsche Messe AG
Messegelände
30521 Hannover
Weitere Pressetexte und Fotos finden Sie unter:
www.hannovermesse.de/presseservice und www.cleanmoves.com
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13. April 2008
Plädoyer der EU-Agrarkommissarin Fischer Boel für Biokraftstoffe
Biokraftstoffe sind kein Sündenbock für hohe Getreidepreise
(LAB) Der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft LAB e.V. begrüßt die außergewöhnlich klaren Worte von EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel zum Thema Biokraftstoff.
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Plädoyer der EU-Agrarkommissarin Fischer Boel für Biokraftstoffe
Pressemeldung des LAB e.V.
Biokraftstoffe sind kein Sündenbock für hohe Getreidepreise
(LAB) Der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft LAB e.V. begrüßt die außergewöhnlich klaren Worte von EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel zum Thema Biokraftstoff. Am 6. Mai 2008 stellte sich die Kommissarin in Brüssel in einer Rede beim Europäischen Zentrum für Politik klar hinter Biokraftstoffe.
Biokraftstoffe seien nach Ansicht der Kommission viel zu wertvoll, um als Sündenbock für hohe Getreidepreise abgestempelt zu werden. Diejenigen, die dies dennoch täten, übersähen, dass nicht Bioethanol, sondern der anziehende Fleischverbrauch in China und Indien zu einer Zunahme der Getreidenachfrage geführt habe. Als weiteren Grund nannte sie die schlechten Wetterbedingungen für die Weizenproduktion in den Jahren 2006 und 2007, die weltweit zu niedrigeren Ernten geführt hätten. Zudem sei auch der drastische Anstieg der Finanzspekulation mit Agrarrohstoffen ein wesentlicher Faktor. Allein zwischen 1998 und 2007 seien die Investitionen in Rohstoffindizes von 10 auf 142 Milliarden Dollar gestiegen. Fischer Boel unterstrich, dass in der EU weniger als ein Prozent der Getreideproduktion zu Bioethanol verarbeitet werde und betonte: „Dadurch werden die Märkte sicherlich nicht ins Wanken gebracht.“ Die Auswirkungen des amerikanischen Biokraftstoffprogramms seien zwar etwas deutlicher zu spüren. Aber auch dieser Einfluss sei im Vergleich zu anderen Faktoren vernachlässigbar.
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07. April 2008
Nordzucker hält an Bioethanolstrategie fest - Die vorläufige...
Braunschweig - Die Nordzucker AG produziert über ihre Tochtergesellschaft fuel 21 in Klein Wanzleben seit Dezember 2007 Bioethanol aus Zuckerrüben. Die Entscheidung für den Einstieg in das Bioethanolgeschäft fußt auf dem klaren Bekenntnis zur nachhaltigen Erzeugung von Biokraftstoffen aus heimischen Agrarprodukten.
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Nordzucker hält an Bioethanolstrategie fest - Die vorläufige Absage an E 10 stellt die derzeitige Produktion nicht in Frage
Pressemeldung der Nordzucker AG
Braunschweig - Die Nordzucker AG produziert über ihre Tochtergesellschaft fuel 21 in Klein Wanzleben seit Dezember 2007 Bioethanol aus Zuckerrüben. Die Entscheidung für den Einstieg in das Bioethanolgeschäft fußt auf dem klaren Bekenntnis zur nachhaltigen Erzeugung von Biokraftstoffen aus heimischen Agrarprodukten. Rechtliche Basis bildet das Biokraftstoffquotengesetz, das die Beimischung von bis zu fünf Prozent Bioethanol zu mineralischen Kraftstoffen vorsieht. Verpflichtend ist eine Beimischung von zwei Prozent im Jahr 2008 ansteigend auf 3,6 Prozent ab 2010. Diese 3,6 Prozent entsprechen dem E 5 Kraftstoff, der durch heutige Normen gedeckt und für sämtliche Fahrzeuge nachweislich verträglich ist. Allein auf Basis dieses Gesetzes wird der Bedarf an Bioethanol in Deutschland von rund 450.000 Tonnen Bioethanol im Jahr 2007 auf rund 1,2 Millionen Tonnen im Jahr 2010 ansteigen.
„Die vorläufige politische Absage an eine Beimischung von maximal zehn Prozent stellt unser Geschäftsmodell nicht in Frage. Zum Schutz des Klimas wird jedoch langfristig eine höhere Beimischquote unumgänglich sein, “ kommentiert Günter Jakobiak, Vorstandsmitglied der Nordzucker AG, die Entwicklung. Ein steigender Ölbedarf weltweit, die Abhängigkeit der EU von Rohölimporten sowie die erforderliche Reduzierung von CO2-Emmissionen machen den künftig vermehrten Einsatz von Biokraftstoffen aus heimischer Produktion unbedingt erforderlich. Zudem sind die Rahmenbedingungen, welche die EU für die Bioethanolproduktion setzt weiterhin durchweg positiv. So ist geplant auf EU-Ebene, in den nächsten Monaten eine Norm für die Beimischung von zehn Prozent Biokraftstoff zu beschließen. Ferner bleibt das europäische Ziel von rund 17 Prozent Beimischung bis 2020 bestehen.
Die Diskussion um die Verträglichkeit von E 10 für ältere Fahrzeuge ist aus Sicht der Nordzucker durchaus fragwürdig. „In anderen Ländern, wie zum Beispiel in den USA, gibt es eine solche 10-prozentige Beimischung und dort fahren unbeschadet deutsche, französische und japanische Autos mit diesem Gemisch. In Brasilien fahren Kraftfahrzeuge mit konventionellen Motoren sogar mit einem Gemisch, das bis zu 25 Prozent Bioethanol enthält,“ hebt Dr. Albrecht Schaper, Vertriebsleiter der fuel 21, hervor.
Die Entscheidung des Bundesumweltministeriums, E 10 nun kurzfristig nicht einzuführen, ändert nicht an der Bedeutung des Produktes Bioethanol als wichtigen Baustein zum Klimaschutz und zur Nutzung nachwachsender Energien.
Hintergrund:
Die fuel 21 GmbH und Co. KG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Nordzucker AG mit Sitz in Klein Wanzleben. Als Rohstoff für die Bioethanolproduktion dienen 1,3 Millionen Tonnen Zuckerrüben beziehungsweise die aus Zuckerrüben gewonnen Roh- oder Dicksäfte.
Insgesamt 3.600 Landwirte aus vier Bundesländern liefern die benötigten Zuckerrüben, aus denen im Ganzjahresbetrieb 130.000m³ Bioethanol erzeugt werden.
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04. April 2008
Aus für Biosprit-Verordnung - DRV-Präsident Nüssel fordert...
Berlin - Nachdem Bundesminister Siegmar Gabriel heute das „endgültige Aus“ für die als Biosprit-Verordnung titulierte Änderungsverordnung zur Kraftstoffqualitätsverordnung verkündet hat, kritisiert DRV-Präsident Manfred Nüssel die unzureichende Informationspolitik des Umweltministers.
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Aus für Biosprit-Verordnung - DRV-Präsident Nüssel fordert differenzierte Bewertung
Pressemeldung des Deutschen Raiffeisenverbands
Berlin - Nachdem Bundesminister Siegmar Gabriel heute das „endgültige Aus“ für die als Biosprit-Verordnung titulierte Änderungsverordnung zur Kraftstoffqualitätsverordnung verkündet hat, kritisiert DRV-Präsident Manfred Nüssel die unzureichende Informationspolitik des Umweltministers.
Nüssel weist darauf hin, dass die Diskussion ausschließlich die ver-mehrte Zumischung von Bioethanol zu Ottokraftstoffen betrifft, während die Beimischung von Biodiesel zu mineralischem Dieselkraftstoff – dem sogenannten B7 – von allen Experten als unproblematisch angesehen wird. „B7 muss jetzt unverzüglich als neue Norm für Dieselkraftstoff eingeführt werden“, erklärt Nüssel. Die Verzögerungen durch die momentane Diskussion sind nicht länger hinnehmbar. Au-ßerdem muss dafür gesorgt werden, dass die Reinkraftstoffe B100 sowie E85 möglichst breiten Nutzergruppen zur Verfügung gestellt werden. Ein verstärkter Einsatz, insbesondere in Fahrzeugen des Öffentlichen Personennahverkehrs sowie des Bundes, ist sinnvoll.
Grundsätzlich empfiehlt der DRV auch eine intensive Nutzung von Bio-Schmierstoffen in umweltsensiblen Bereichen. Insbesondere Baumaschinen sowie Maschinen in der Forstwirtschaft sollten vorzugsweise mit biologisch abbaubaren Betriebsmitteln befüllt werden.
Deutscher Raiffeisenverband e.V. (DRV)
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich organisierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die rd. 3000 DRV-Mitgliedsunternehmen im Agrarhandel und in der Verarbeitung von Agrarerzeugnissen mit rund 100.000 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 39 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.
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04. April 2008
Biokraftstoffe sind und bleiben Zukunftstechnologie - DBV: Gabriel,...
Biokraftstoffe sind und bleiben Zukunftstechnologie - DBV: Gabriel, Automobilindustrie und Umweltverbände müssen zur Sachlichkeit zurück finden
Erstaunt und verärgert reagiert der Deutsche Bauernverband (DBV) auf die jüngste Debatte im Zusammenhang mit der Biokraftstofftechnologie.
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Biokraftstoffe sind und bleiben Zukunftstechnologie - DBV: Gabriel, Automobilindustrie und Umweltverbände müssen zur Sachlichkeit zurück finden
Pressemeldung des Deutschen Bauernverbands
Biokraftstoffe sind und bleiben Zukunftstechnologie - DBV: Gabriel, Automobilindustrie und Umweltverbände müssen zur Sachlichkeit zurück finden
Erstaunt und verärgert reagiert der Deutsche Bauernverband (DBV) auf die
jüngste Debatte im Zusammenhang mit der Biokraftstofftechnologie.
Deutschland hat aus gutem Grund ein bis 2015 festgelegtes
Biokraftstoffquotengesetz. Danach soll dem Kraftstoff bis 2015 rund 8
Prozent Biokraftstoff beigemischt werden, im Gegensatz zu den 4 Prozent im
Jahre 2007. Dieses ist ein umwelt-, wirtschafts- wie technologiepolitisch
sinnvolles Gesetz, das die Versorgungssicherheit mit Energie, den
Klimaschutz, aber auch die Produktionsmöglichkeiten der einheimischen
Landwirtschaft sinnvoll verknüpft.
Im Rahmen der heftigen Debatte über Klimaerwärmung und Klimaschutz des
vergangenen Jahres gibt es nun den politischen Vorstoß, diese Beimischung
von Ethanol in Benzin vorfristig auf 10 Prozent anzuheben. Der DBV hat
sowohl gegenüber der Automobilindustrie wie der Umweltpolitik immer wieder
betont, dass ein solches Vorgehen dann sinnvoll ist, wenn es im Hinblick
auf die Motorentauglichkeit technologisch machbar und auf die
Produktionskapazitäten in Deutschland ökologisch vertretbar ist. Der DBV
hat sich dabei auch von den Aussagen der Automobil- und Motorenhersteller
leiten lassen, dass eine 10 Prozent-Beimischung technisch kein Problem
darstelle. Wenn sich jetzt herausstellt, dass es bei einer größeren Anzahl
von Fahrzeugen doch technische Probleme gibt, dann spricht nichts dagegen,
ambitioniertere Klimaschutzziele zeitlich zu strecken.
Besorgniserregender ist für den DBV dagegen die grundsätzlich kritische
Debatte gegenüber der Verwendung von Biokraftstoffen. Selbstverständlich
muss sich auch die Biokraftstoffindustrie den Wettbewerbskräften des
Marktes stellen und auch in ihrer Klimabilanz messen lassen. Nachdem aber
über Jahrzehnte Erfahrungen mit fossilen Kraftstoffen, deren
Klimaschädlichkeit und deren endlicher Verfügbarkeit diskutiert sowie die
Vorteile von Biokraftstoffen belegt wurden, warnt der DBV jetzt vor einer
einseitigen Betrachtungsweise. Dies gilt auch für das Thema „Teller oder
Tank“. Immerhin hat die EU bis 2007 alle Bauern gezwungen, 10 Prozent ihrer
Nutzfläche stillzulegen. Diese kann jetzt sinnvoll genutzt werden.
Mittlerweile geht von Biokraftstoffen auch eine gewisse preisdämpfende
Wirkung auf das teilweise aus dem Ruder gelaufene Marktgeschehen bei Erdöl
und Erdgas aus. Wer sich nicht dem alleinigen Diktat von Ölscheichs und
politisch unsicheren, aber Rohstoff exportierenden Ländern aussetzen will,
der muss die Option der Biokraftstoffe nachdrücklich verteidigen und das
technisch Machbare realisieren, gerade in heutiger Zeit, erklärte der DBV.
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04. April 2008
CropEnergies erwartet trotz E10-Stopp weiter wachsenden Bioethanolmarkt
Mannheim - Die CropEnergies AG, Mannheim, geht trotz der Ankündigung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, die Erhöhung des erlaubten Bioethanolanteils in Ottokraftstoff von 5 Vol.-% auf 10 Vol.-% (E10) zunächst auszusetzen, davon aus, dass der Bioethanolmarkt in Deutschland und Europa weiter wachsen wird.
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CropEnergies erwartet trotz E10-Stopp weiter wachsenden Bioethanolmarkt
Pressemeldung der CropEnergies AG
Mannheim - Die CropEnergies AG, Mannheim, geht trotz der Ankündigung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, die Erhöhung des erlaubten Bioethanolanteils in Ottokraftstoff von 5 Vol.-% auf 10 Vol.-% (E10) zunächst auszusetzen, davon aus, dass der Bioethanolmarkt in Deutschland und Europa weiter wachsen wird. Die gesetzlich verankerten Beimischungsziele in Deutschland bleiben unberührt.
Dr. Lutz Guderjahn, COO der CropEnergies AG: "Die Vorteile von Bioethanol als Kraftstoff sind heute wichtiger denn je. Eine größere Unabhängigkeit von Energieimporten sowie die Verringerung von CO2-Emissionen stehen hierbei im Vordergrund. Wir bedauern, dass die geplante Erhöhung des erlaubten Bioethanolanteils in Benzin aufgrund möglicher technischer Probleme bei manchen Fahrzeugen zurzeit nicht möglich erscheint."
Zurzeit kann Ottokraftstoff bis zu 5 Vol.-% Bioethanol enthalten. Höhere Bioethanolanteile sind aber auch schon heute möglich, beispielsweise über ETBE (Ethyl-tertiär-butylether). Ottokraftstoff kann bis zu 15 %dieses Oktanzahlverbesserers, der etwa zur Hälfte aus Bioethanol besteht, enthalten. CropEnergies geht aber davon aus, dass im Rahmen der europäischen Gesetzesinitiative zur Änderung der aktuellen Kraftstoffqualitätsrichtlinie eine Erweiterung der erlaubten Beimischungsgrenzen für Bioethanol zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird.
CropEnergies sieht sich weiterhin in ihren Expansionsplänen bestärkt, da diese auf Basis der aktuellen Kraftstoffnorm getroffen wurden, die eine Beimischung von 5 Vol.-% Bioethanol zu Ottokraftstoff zulässt.
Die Kapazitätserweiterung auf eine Jahreskapazität von über 700.000 m³ Bioethanol im Geschäftsjahr 2009/10 geht planmäßig voran. Am Standort Zeitz wird die Erweiterung von 260.000 m³ Bioethanol pro Jahr auf 360.000 m³ Bioethanol pro Jahr im Frühjahr 2008 vollständig zur Verfügung stehen. In Wanze, Belgien, baut CropEnergies eine Anlage mit einer Kapazität von bis zu 300.000 m³ Bioethanol pro Jahr, die Ende 2008 in Betrieb gehen wird. Zudem sollen Produktionskapazitäten der Südzucker-Gruppe in Frankreich im Jahr 2008 in die CropEnergies-Gruppe integriert werden. Damit wird CropEnergies seine Position als einer der führenden europäischen Bioethanolhersteller weiter ausbauen.
Alle Produktionsanlagen der CropEnergies werden die Vorgabe der EU Kommission erfüllen, die im Rahmen der Erneuerbaren Energien-Richtlinie eine Mindesteinsparung an Treibhausgasen von 35 % fordert.
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04. April 2008
Bioethanol-E 10 als Standardbenzinsorte verschoben - Bioethanolwirtschaft...
(LAB) Der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB) bedauert die Entscheidung von Bundesminister Gabriel vom 4. April 2008, die geplante Verordnung zur Einführung von Benzin mit 10 % Bioethanolanteil (E 10) zurückzunehmen.
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Bioethanol-E 10 als Standardbenzinsorte verschoben - Bioethanolwirtschaft fordert tragfähiges Konzept
Pressemeldung des LAB e.V.
(LAB) Der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB) bedauert die Entscheidung von Bundesminister Gabriel vom 4. April 2008, die geplante Verordnung zur Einführung von Benzin mit 10 % Bioethanolanteil (E 10) zurückzunehmen. LAB-Vorsitzender Norbert Schindler erklärte dazu in Berlin: „Jetzt sind Autoindustrie und Mineralölwirtschaft in der Pflicht, ohne weitere Verzögerungen ein tragfähiges Konzept für E 10 vorzulegen“. Schindler forderte, dass die noch immer ausstehende Klärung der Tauglichkeit von Importautos für E 10 schnellstmöglich erfolgen müsse. An die Adresse der Mineralölwirtschaft betonte er: „Kein Autofahrer darf durch die Abschaffung von Normalbenzin zum Wechsel auf das hochpreisige Super Plus gezwungen werden“. Neben Super Plus müsse auch Benzin mit maximal 5 % Bioethanolanteil als für alle Autos verträgliche Kraftstoffsorte weiter angeboten werden.
In der aktuellen öffentlichen Diskussion sei klar geworden, dass bislang die Nachhaltigkeit von Bioethanol nur bei Verwendung heimischer Rohstoffe gewährleistet sei. Schindler erklärte: „Die Verwendung heimischer Rohstoffe fördert zudem die ländlichen Räume und verbessert die Versorgungssicherheit“. Er unterstützte die Initiative von Bundesminister Gabriel für eine auch bei importierten Biokraftstoffen wirksame EU-Nachhaltigkeitsregelung ausdrücklich. Er forderte, dass Nachhaltigkeit nicht nur bei Biokraftstoffen lückenlos gewährleistet werden müsse. Es gehe nicht an, dass in anderen Bereichen wie Speiseöle und Futtermittel bislang zum Beispiel der Schutz des Regenwaldes keine Rolle spiele.
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03. April 2008
Märzschätzung für die Ernte 2008: Getreide auf 45,8 Mio.
Berlin - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) hat die Schätzung der Getreide- und Ölsaatenernte 2008 nach der März-Umfrage bei seinen Mitgliedsgenossenschaften leicht nach oben korrigiert. Die Getreidefläche wird vom DRV auf insgesamt 6,8 Mio. ha veranschlagt. Dies würde einer Anbauausdehnung um 5 % bzw. 330.000 ha entsprechen.
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Märzschätzung für die Ernte 2008: Getreide auf 45,8 Mio. t, Raps auf 5,1 Mio. t veranschlagt
Pressemeldung des Deutschen Raiffeisenverbands
Berlin - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) hat die Schätzung der Getreide- und Ölsaatenernte 2008 nach der März-Umfrage bei seinen Mitgliedsgenossenschaften leicht nach oben korrigiert. Den Kälteeinbruch in den Osterwochen mit einer kurzen Frostperiode haben sowohl die Getreide- als auch die Rapsbestände gut überstanden. Auch die früh gesäten Sommerkulturen wurden aufgrund der noch nicht eingesetzten Keimung kaum geschädigt.
Die im Herbst 2007 gesäten Feldbestände sehen trotz erheblicher Niederschläge in den vergangenen Wochen bei zeitgerechten Düngergaben erfreulich gut aus. Vor diesem Hintergrund hat der DRV gegenüber seiner Februarschätzung den durchschnittlichen Getreideertrag von 65,1 auf 66,6 dt/ha leicht heraufgesetzt. Im Vergleich zum niedrigen Vorjahreswert (61,8 dt) bedeutet dies eine Steigerung um 7,8 %.
Die Getreidefläche wird vom DRV auf insgesamt 6,8 Mio. ha veranschlagt. Dies würde einer Anbauausdehnung um 5 % bzw. 330.000 ha entsprechen. Von den zusätzlichen Flächen entfallen 170.000 ha auf den relativ ertragsstarken Weizen sowie weitere 70.000 ha auf Roggen. Die Getreideernte wird vor diesem Hintergrund vom DRV relativ konservativ auf nur 45,8 Mio. t veranschlagt, dies wären knapp 5 Mio. t oder 13 % mehr als im enttäuschenden Erntejahr 2007. Bei günstigen Witterungsbedingungen - insbesondere in den nächsten zehn Wochen - sieht der DRV jedoch durchaus höhere Ernteergebnisse als realistisch an.
Auch bei der Vorschätzung der Ölsaatenernte hat der DRV gegenüber der Februarschätzung leichte Korrekturen vorgenommen und den Durchschnittsertrag für Winterraps von 35,8 dt/ha auf 36,6 dt/ha heraufgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr würde dies einem Mehrertrag von 6,3 % entsprechen. Da die Anbaufläche im Herbst 2007 witterungsbedingt um rund 8 % bzw. knapp 130.000 ha eingeschränkt wurde, schätzt der DRV die Winterrapsernte auf 5,15 Mio. t; das Ergebnis der Vorjahresernte würde damit um 135.000 t oder knapp 3 % verfehlt.
Der DRV aktualisiert seine Ernteprognose monatlich.
Weitere Informationen: Dr. Henning Ehlers, Abteilung Warenwirt-schaft, Tel. 0228 106-351, E-Mail: ed.nesieffiar.vrd@srelhe
Deutscher Raiffeisenverband e.V. (DRV)
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich organisierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die rund 3000 DRV-Mitgliedsunternehmen im Agrarhandel und in der Verarbeitung von Agrarerzeugnissen mit rund 100.000 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 39 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.
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31. März 2008
Garantierter Klimaschutz -Selbstverpflichtung der deutschen
(LAB) Der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft, Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e. V., hat am 26.03.2008 seine Bereitschaft zu einer Selbstverpflichtung „Garantierter Klimaschutz mit Bioethanol aus Europa“ erklärt. Auf einem parlamentarischen Abend in Brüssel sagte der stellvertretende LAB-Vorsitzende Professor Dr. Markwart Kunz: „Der Mindestsatz von 35 % Treibhausgaseinsparung durch Biokraftstoffe kann nur ein Anfang sein. Dieser Mindestwert sollte bis 2020 um mindestens 2 Prozentpunkte jährlich angehoben werden.“
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Garantierter Klimaschutz -Selbstverpflichtung der deutschen Bioethanolwirtschaft
Pressemeldung des LAB e.V.
(LAB) Der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft, Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e. V., hat am 26.03.2008 seine Bereitschaft zu einer Selbstverpflichtung „Garantierter Klimaschutz mit Bioethanol aus Europa“ erklärt. Auf einem parlamentarischen Abend in Brüssel sagte der stellvertretende LAB-Vorsitzende Professor Dr. Markwart Kunz: „Der Mindestsatz von 35 % Treibhausgaseinsparung durch Biokraftstoffe kann nur ein Anfang sein. Dieser Mindestwert sollte bis 2020 um mindestens 2 Prozentpunkte jährlich angehoben werden.“ Voraussetzung dafür sei eine Harmonisierung und Präzisierung der Treibhausgasbewertung unter Einschluss direkter und indirekter Effekte von Landnutzungsänderungen. Die Nachhaltigkeitsregelung müsse bei allen Biokraftstoffen ohne Ausnahmen für Importe aus Drittländern greifen.
In einem Grußwort wies der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Franz-Josef Möllenberg, auf die unterschiedlichen Sozialstandards bei der Erzeugung von Biokraftstoffen weltweit hin und sprach sich für Mindeststandards zum Schutz der Arbeitnehmer aus.
In der Diskussion mit den zahlreich anwesenden Mitgliedern des Europäischen Parlaments fand die Forderung des LAB-Vorsitzenden Norbert Schindler, neben der Treibhausgasbewertung auch Versorgungssicherheit, Förderung von Technologieentwicklung und die Stützung des ländlichen Raums durch die Erschließung neuer Beschäftigungsmöglichkeiten zu berücksichtigen, bei den Abgeordneten Unterstützung. Schindler betonte, dass bei heimischer Erzeugung von Bioethanol die Nachhaltigkeitskriterien schon jetzt erfüllt werden.
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20. März 2008
Benzinkosten sparen zu Ostern: viele neue E 85-Tankstellen eröffnet
(LAB) Besitzer eines Flexifuel-Fahrzeugs können sich über ein Ostergeschenk der besonderen Art freuen: vielerorts kann preiswertes Bioethanol getankt werden. Seit Dezember 2007 hat sich die Zahl der E 85-Tankstellen in Deutschland von 100 auf 141 erhöht.
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Benzinkosten sparen zu Ostern: viele neue E 85-Tankstellen eröffnet
Pressemeldung des LAB e.V.
(LAB) Besitzer eines Flexifuel-Fahrzeugs können sich über ein Ostergeschenk der besonderen Art freuen: vielerorts kann preiswertes Bioethanol getankt werden. Seit Dezember 2007 hat sich die Zahl der E 85-Tankstellen in Deutschland von 100 auf 141 erhöht. Bioethanol ist ein Biokraftstoff, der aus heimischer Produktion nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel schont. Ein Liter des hochoktanigen Kraftstoffs kostete im Jahresdurchschnitt 2007 nur 0,95 € - im Vergleich zum Superbenzin also eine wahre Alternative.
Die vollständige Liste aller deutschen Bioethanoltankstellen finden Sie auf der Webseite des deutschen Bioethanolverbandes unter http://www.lab-biokraftstoffe.de/Bioethanol-Tankstellen.html. Hier können Sie sich auf einen Blick anhand einer google-Karte oder in einer nach Postleitzahlen geordneten Liste informieren, wo auch in Ihrer Nähe eine Bioethanoltankstelle darauf wartet, dass Sie sich und der Umwelt etwas Gutes tun.
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17. März 2008
Klimaschutz nur mit nachhaltigem Bioethanol
(LAB) „Die deutsche Bioethanolwirtschaft steht für Klimaschutz mit Bioethanol aus in der EU nachhaltig erzeugten Rohstoffen“ erklärte Dietrich Klein, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (LAB e.V.) am 17. März 2008 in Berlin.
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Klimaschutz nur mit nachhaltigem Bioethanol
Pressemeldung des LAB e.V.
(LAB) „Die deutsche Bioethanolwirtschaft steht für Klimaschutz mit Bioethanol aus in der EU nachhaltig erzeugten Rohstoffen“ erklärte Dietrich Klein, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (LAB e.V.) am 17. März 2008 in Berlin. Die in dem Entwurf der Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung und dem Vorschlag der EU- Kommission für eine Richtlinie Erneuerbare Energien vorgesehenen Nachhaltigkeitsanforderungen an die Rohstoffe würden von den deutschen Unternehmen schon jetzt eingehalten.
Zu der aktuellen Diskussion um die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien bei importierten Biokraftstoffen forderte Klein: „Bioethanol darf weltweit nur nachhaltig erzeugt werden.“ Auch die Konsequenzen direkter und indirekter Landnutzungsänderungen sowie in der EU verbotener landwirtschaftlicher Praktiken müssten berücksichtigt werden. Importiertem Bioethanol könne zwar nicht von vornherein Nachhaltigkeit abgesprochen werden. Notwendig sei aber ein klarer und überprüfbarer Nachweis, dass die Nachhaltigkeitsregeln im Ursprungsland tatsächlich eingehalten werden. Klein stellte fest: „Falls importiertes Bioethanol ohne Rücksicht auf die Nachhaltigkeit verwendet werden sollte, haben betroffene Unternehmen ein Problem.“ Dies würde Zweifeln an der Glaubwürdigkeit von Erklärungen und Grundsätzen solcher Unternehmen zu ihrer Nachhaltigkeitspolitik Vorschub leisten.
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10. März 2008
Konstruktiver Klimaschutz bei Kraftstoffen notwendig
(LAB) „In der öffentlichen Diskussion über E 10 wird meines Erachtens von der Mineralölindustrie ein Verwirrspiel zur Verunsicherung der Verbraucher aufgeführt und mit der Klimaschutzpolitik Schindluder getrieben.“ erklärte der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (LAB e.V.), Norbert Schindler am 10. März 2008 in Berlin.
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Konstruktiver Klimaschutz bei Kraftstoffen notwendig
Pressemeldung des LAB e.V.
(LAB) „In der öffentlichen Diskussion über E 10 wird meines Erachtens von der Mineralölindustrie ein Verwirrspiel zur Verunsicherung der Verbraucher aufgeführt und mit der Klimaschutzpolitik Schindluder getrieben.“ erklärte der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (LAB e.V.), Norbert Schindler am 10. März 2008 in Berlin. Den Verbrauchern solle offenbar eingeredet werden, dass nicht steigende Erdölpreise, sondern der Klimaschutz die Kraftstoffpreise hochtreibe.
Schindler forderte die Mineralölindustrie auf, endlich konstruktiv die Klimaschutzpolitik bei Kraftstoffen zu unterstützen.
Er stellte klar, dass die Behauptung des MWV, spätestens ab dem Jahr 2009 müssten 10 % (vol.) Bioethanol dem Benzin beigemischt werden, unzutreffend ist. Richtig sei, dass im Jahr 2009 in Übereinstimmung mit der geltenden Benzinnorm 4,3 % (vol.) Bioethanol beigemischt werden müssten. Zur Erfüllung der in diesem Jahr greifenden additionellen Gesamtquote sei den Mineralölunternehmen die freie Wahl zwischen Diesel und Benzin eingeräumt worden.
Auch die Behauptung des MWV, die Benzinkosten würden wegen Bioethanol um rund 6 Cent pro Liter steigen, wies Schindler als unzutreffend zurück. Die Bioethanolbeimischung sei zurzeit eher kostenneutral und bei steigenden Erdölpreisen kostensenkend.
Schindler betonte: „Effizienter Klimaschutz bei Benzin ist preiswert und bringt bei Bioethanol aus Deutschland bzw. Europa eine deutliche Verbesserung der Versorgungssicherheit sowie hohen volkswirtschaftlichem Nutzen.“
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23. Februar 2008
Deutsche Bioethanolwirtschaft begrüßt EU-Richtlinienvorschlag...
(LAB) Die deutsche Bioethanolwirtschaft bewertet den am 23. Januar 2008 von der EU-Kommission verabschiedeten Vorschlag für eine Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Ressourcen als entscheidenden Ansatz zur flächendeckenden Markteinführung der Biokraftstoffe in der gesamten EU.
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Deutsche Bioethanolwirtschaft begrüßt EU-Richtlinienvorschlag Erneuerbare Energien
Pressemeldung des LAB e.V.
(LAB) Die deutsche Bioethanolwirtschaft bewertet den am 23. Januar 2008 von der EU-Kommission verabschiedeten Vorschlag für eine Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Ressourcen als entscheidenden Ansatz zur flächendeckenden Markteinführung der Biokraftstoffe in der gesamten EU.
Der Vorsitzende des Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e. V. (LAB) Norbert Schindler bewertete den Richtlinienvorschlag im Grundsatz positiv, wies aber auch auf die Defizite hin. Er erklärte in Berlin: „Der Richtlinienvorschlag ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wirksamer Klimaschutz durch nachhaltige Biokraftstoffe ist unverzichtbar und muss ungeteilt gelten. Ausnahmen vom EU-Standard darf es nicht geben.“
Schindler wies darauf hin, dass neben dem Klimaschutz auch die Versorgungssicherheit, die Energieeffizienz, die optimale Ausschöpfung der europäischen Biomasseressourcen und die wirtschaftliche Entwicklung in den ländlichen Räumen gleichrangige Politikziele sein müssen.
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21. Februar 2008
Effiziente Mobilität international auf dem Vormarsch - 3. CLEAN...
Die unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel stehende Clean Moves Expo bildet die gesamte Bandbreite energieeffizienter Mobilitätstechnologien vernetzt und ergebnisoffen auf der HANNOVER MESSE ab. „Die deutsche Bioethanolwirtschaft ist Marktführer in Europa, daher sind wir im Rahmen der wichtigsten globalen Industriemesse mit dem Bioethanolverband optimal positioniert“, sagt Lutz Guderjahn, Vorstandsmitglied der CropEnergies AG.
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Effiziente Mobilität international auf dem Vormarsch - 3. CLEAN MOVES EXPO auf der weltgrössten Industriemesse
Pressemeldung der Hannovermesse
Hannover. Im Fokus der Clean Moves Expo auf der Leitmesse Energy stehen neue Marktperspektiven für Elektroantriebe, nachhaltige Biokraftstoffe, aktuelle Entwicklungen bei Erdgasantrieben und optimierte Dieseltechnik. Die unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel stehende Clean Moves Expo bildet die gesamte Bandbreite energieeffizienter Mobilitätstechnologien vernetzt und ergebnisoffen auf der HANNOVER MESSE ab. Der Sektor Verkehr steht vor großen Herausforderungen. Sowohl CO2-Emissionen, Schadstoffemissionen als auch die Abhängigkeit vom Erdöl sollen reduziert und gleichzeitig ein hohes Maß an Mobilität sichergestellt werden. Neue Entwicklungen im Batteriesektor eröffnen der Elektromobilität große Potenziale. „Die Nutzung elektrischer Energie im Verkehr bringt viele Vorteile mit sich. So kann diese aus einer Vielzahl von Primärenergiequellen gewonnen werden, was die Abhängigkeit von Erdölimporten deutlich reduzieren könnte. Vor allem der Einsatz erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung würde zu einer erheblichen Verbesserung der CO2-Bilanz des Verkehrs führen“, so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. „Das Thema Elektromobilität stellt nach meiner Überzeugung neben den Potenzialen alternativer Kraftstoffe und den Effizienzverbesserungen an konventionellen Antrieben einen wichtigen Baustein für eine nachhaltige Mobilität in der Zukunft dar.“
Roger Kohlmann, Stellvertretender Geschäftsführer vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), betont: „Der rasante Ausbau der schwankenden Energieerzeugung aus Wind- und PV-Anlagen erfordert neue innovative Speicher. Das Thema Elektromobilität hat das Potenzial, dieses Problem rascher als vergleichbare Alternativen zu lösen. Es ist aus Sicht der Energiebranche eine Win-Win-Situation für die Umwelt, die Kunden und die Wirtschaft.“ Pkw sind noch immer für den größten Teil der verkehrsbedingten CO2-Emissionen verantwortlich. Die effizienteste Art, mit Energie umzugehen, ist, sie nicht zu verbrauchen – diese simple Erkenntnis steht am Anfang der Entwicklung hocheffizienter Automobile, wie sie von Unternehmen wie Volkswagen, Fiat, Opel oder Ford auf der Clean Moves 2008 präsentiert werden. „Als Brückenkopf zur technologischen Überwindung einseitiger Abhängigkeiten des Ölzeitalters bietet die Clean Moves bereits jetzt realisierbaren Lösungen eine marktorientierte Plattform“, stellt Clean Moves Initiator Ralph Kappler heraus.
Nachhaltige Biokraftstoffe – Deutschland Marktführer in Europa
„In Deutschland, das bei der Entwicklung von Biokraftstoffen weltweit in der ersten Liga spielt, steht die Schaffung internationaler Nachhaltigkeitsstandards beim Anbau der Biomasse, aber auch bei der Biokraftstoffproduktion besonders im Fokus“, so Dr. Andreas Schütte von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, die gemeinsam mit dem BDEW die Clean Moves Expo als Informationspartner unterstützt. Nach Vorgaben der EU-Kommission sollen Biokraftstoffe bis 2020 zehn Prozent der fossilen Kraftstoffe ersetzen, um nachhaltig für Versorgungssicherheit zu sorgen. Die Road Map der Bundesregierung sieht bis 2020 sogar einen Anteil von 17 Prozent nachhaltig erzeugter Biokraftstoffe vor. Dazu kommentiert Dietrich Klein, Geschäftsführer des Verbandes Landwirtschaftliche Biokraftstoffe: „Mit in Europa erzeugtem Bioethanol aus heimischen Rohstoffen können wir garantieren, dass vom Anbau bis zur Produktion die von der EU vorgegebenen Nachhaltigkeitskriterien erfüllt werden.“
Deutschland verfügt derzeit mit vier Bioethanolanlagen über eine Produktionskapazität von 620 000 Tonnen. Zwei weitere Anlagen erweitern die Kapazität im Jahr 2008 auf 850 000 Tonnen. „Die deutsche Bioethanolwirtschaft ist Marktführer in Europa, daher sind wir im Rahmen der wichtigsten globalen Industriemesse mit dem Bioethanolverband optimal positioniert“, sagt Lutz Guderjahn, Vorstandsmitglied der CropEnergies AG. „Die moderne Bioethanolproduktion arbeitet hocheffizient, das Biomassepotenzial wird optimal für den Klimaschutz genutzt.“ Biodiesel und Bioethanol werden weiterhin Steigerungspotenzial aufweisen, das jedoch auf Grundlage der verwendeten Rohstoffe limitiert ist. „Entscheidend ist langfristig die Entwicklung von Prozessen, die die Nutzung alternativer Rohstoffe außerhalb der Nahrungsmittelkette ermöglichen“, so Klaus Kilian, Leiter Marketing/Kommunikation der Lurgi GmbH. In Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Karlsruhe hat Lurgi in Frankfurt ein Verfahren entwickelt, um aus Biomasse wertvolle synthetische Treibstoffe zu produzieren. Das neuartige Verfahren wird von Lurgi mit dem Forschungszentrum Karlsruhe auf der Clean Moves präsentiert.
Erdgasfahrzeuge auf der Überholspur
Erdgasfahrzeuge werden immer beliebter. Anfang 2008 waren rund 70 000 Fahrzeuge mit dem umweltschonenden und wirtschaftlichen Antrieb auf Deutschlands Straßen zugelassen. Im Laufe des Jahres werden mehrere neue Modelle auf den Markt kommen, darunter mit dem Opel Zafira TNG und dem VW Passat TSI EcoFuel auch die ersten Fahrzeuge mit Erdgas-Turbomotoren. Sie versprechen einen geringen Schadstoffausstoß und Kraftstoffverbrauch. „Die positive CO2-Bilanz von Erdgasfahrzeugen wird sich künftig durch die Beimischung von regenerativ erzeugtem BioErdgas zum Kraftstoff Erdgas noch deutlich verbessern“, sagt Dr. Ulrich Müller, der Vorsitzende des Trägerkreises Erdgasfahrzeuge. Erste Projekte gibt es bereits in der Praxis: In Norddeutschland im Versorgungsgebiet der Oldenburger EWE AG zwischen Ems, Weser und Elbe zum Beispiel können Autofahrer an über 50 Erdgastankstellen anteilig BioErdgas tanken. Erdgas als Kraftstoff ist durchschnittlich 50 Prozent günstiger als Benzin.
Hochkarätiges Konferenzforum als Herzstück der Clean Moves
Automobilhersteller, Kraftstoffproduzenten, Zulieferer, Investoren und Verbraucher tauschen auf der in die Ausstellung integrierten Clean Moves Konferenz Know-how über marktreife Produkte aus. So wird der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltamt, Michael Müller, das Auditorium über die aktuellsten Anforderungen der EU-Gesetzgebung informieren. Daneben werden Vertreter der Automobilkonzerne Volkswagen, Toyota, Ford, Opel, Fiat und Seat über den aktuellsten Stand bei effizienten Antrieben und Mobilitätskonzepten informieren. Ein weiterer Konferenzschwerpunkt werden neueste Entwicklungen bei Elektroantrieben und Speichertechnologien sowie die Potenziale von Vehicle2Grid-Lösungen sein, wie sie etwa durch den Innovationsführer Li-Tec präsentiert werden. „Die HANNOVER MESSE ist die international anerkannte Plattform für Innovationen, neue Konzepte und Technologien“, sagt Messemanager Oliver Frese, bei der HANNOVER MESSE für die Energiethemen verantwortlich. „Neue Technologien stehen bei den Besuchern aus Industrie, Politik und Öffentlichkeit im Fokus. Die Clean Moves Expo mit ihren energieeffizienten Mobilitätslösungen ist im Zentrum der neuen Energiemix-Halle 27 in direkter Anbindung an das Partnerland Japan optimal positioniert.“ Mehr als 35.000 Fachbesucher werden auf dem integrierten „Clean Moves Ausstellungs- und Konferenzforum“ erwartet. Die Platin-Sponsoren der Clean Moves Expo auf der diesjährigen HANNOVER MESSE sind die NORD/LB und Invest in Germany.
Weitere Pressetexte und, das Programm und Fotos finden Sie unter:
http://www.cleanmoves.com und http://www.hannovermesse.de/presseservice
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08. Februar 2008
Minister eröffnet erste Bioethanol-Tankstelle in Münster
Eckhard Uhlenberg, Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, hat am Donnerstag, den 7. Februar um 10.30 Uhr die erste Bioethanol-Tankstelle in Münster offiziell eröffnet.
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Minister eröffnet erste Bioethanol-Tankstelle in Münster
Pressemeldung der Westfalen AG
Eckhard Uhlenberg, Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, hat am Donnerstag, den 7. Februar um 10.30 Uhr die erste Bioethanol-Tankstelle in Münster offiziell eröffnet. Nach einer dreimonatigen Testphase hat die Westfalen AG entschieden, die Kraftstoff-Alternative, die unter der Bezeichnung E85 BioPower geführt wird, an der Westfalen-Tankstelle Schmidt, Weseler Straße 383, dauerhaft anzubieten. „Bislang wurde E85 BioPower von den Autofahrern gut angenommen. Im Januar haben wir 3 116 Liter abgesetzt“, führte Wolfgang Fritsch-Albert, Vorstandsvorsitzender der Westfalen AG, aus. An der Eröffnung teilgenommen haben neben Minister Uhlenberg auch Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek sowie Karin Reismann, Bürgermeisterin der Stadt Münster.
E85 BioPower ist ein Benzin-Alkohol-Gemisch, das zu 85 Prozent aus Bioethanol und zu 15 Prozent aus herkömmlichem Superkraftstoff besteht. Die Vorteile dieses alternativen Kraftstoffs: Er ist mit 96 Cent pro Liter rund 40 Cent günstiger als Superbenzin, mit Ottokraftstoffen mischbar und weitestgehend CO2-neutral. Bio-ethanol wird aus überschüssigen Agrarprodukten gewonnen. Bei der Verbrennung im Motor wird – anders als bei fossilen Kraftstoffen - nur so viel Kohlendioxid abgegeben, wie die Pflanzen während des Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen haben. Außerdem entlasten mit E85 BioPower betriebene Fahrzeuge auch wegen des insgesamt erheblich geringeren Schadstoffausstoßes die Umwelt. Weil der Energiegehalt von Bioethanol geringer ist, muss allerdings mit einem Mehrverbrauch von rund 30 Prozent gerechnet werden. Trotzdem zahlt sich der Wechsel auf E85 BioPower aufgrund des günstigen Literpreises aus. Und das langfristig, denn der alternative Kraftstoff bleibt bis mindestens 2015 steuerbegünstigt.
Für den Antrieb mit E85 BioPower sind spezielle Flexi-Fuel-Fahrzeuge/Vehicle (FFV), z.B. von Ford, Saab und Volvo erhältlich, die sowohl für Superkraftstoff als auch für E85 BioPower ausgelegt sind und nur etwa 300 Euro mehr als vergleichbare Fahrzeuge für Benzinbetrieb kosten. Bereits vorhandene Fahrzeuge können durch einen Tausch von Ventilen und Ventilsitzen sowie den Einbau bioethanolkompatibler Materialen im Kraftstoffsystem kostengünstig umgerüstet werden. Der Betreiber der Tankstelle, Roland Schmidt, fährt seit kurzem selber ein werksseitig für Bioethanol ausgelegtes Fahrzeug und ist begeistert: „Der Motor läuft wunderbar rund mit E85 BioPower. Der Wagen ist spritzig und obendrein kostengünstig.“ Schmidt plant demnächst auch in seiner eigenen Werkstatt Fahrzeuge umzurüsten.
Die Westfalen AG hat sich von Beginn an für alternative Kraftstoffe stark gemacht und bietet in ihrem Netz neben herkömmlichen Kraftstoffen an zahlreichen Tankstellen Autogas, Erdgas und Pflanzenöl an. Ein Auslaufmodell ist hingegen Biodiesel, weil die Besteuerung zu Jahresbeginn erhöht wurde. Seither bietet Biodiesel keinen Kostenvorteil mehr. An der Station Schmidt informiert eine kleine Ausstellung über die verschiedenen alternativen Kraftstoffe. Im Anschluss an die Eröffnung durch Minister Uhlenberg haben Interessenten die Möglichkeit, Fachleute der Münsteraner Auto-häuser Saab, Ford und Volvo zu den angebotenen FFV-Fahrzeugen zu befragen.
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30. Januar 2008
Erste Vorschätzung des Deutschen Raiffeisenverbandes: Getreideernte...
Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) erwartet 2008 bei normalem Witterungsverlauf eine Getreideernte von etwa 45 Mio. t. Das wären 4,4 Mio. t. bzw. 10% mehr als 2007.
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Erste Vorschätzung des Deutschen Raiffeisenverbandes: Getreideernte von 45 Mio. t ist realistisch
Pressemeldung des Deutschen Raiffeisenverbands
Berlin - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) erwartet 2008 bei normalem Witterungsverlauf eine Getreideernte von etwa 45 Mio. t. Das wären 4,4 Mio. t. bzw. 10% mehr als 2007. Diese erste Vorschätzung des DRV stützt sich auf die bereits ver-öffentlichten Aussaatflächen für Wintergetreide im Herbst 2007 und Einschätzungen der genossenschaftlichen Saatguthändler für das Frühjahrsgeschäft 2008.
Durch die Absenkung der Stilllegungsrate auf 0 % und die Ein-schränkung der Winterrapsflächen wurde nach bisherigen Schätzungen ein zusätzliches Flächenarenal von 250.000 ha Getreide mobilisiert. Hiervon entfallen etwa 180.000 ha auf Winterweizen und 70.000 ha auf zusätzlichen Roggenanbau. Aufgrund der insgesamt guten Vermarktungsaussichten erwartet der DRV, dass die Produzenten durch die Optimierung des Düngemittel- und Pflanzenschutzmittelaufwandes die Ertragspotentiale deutlich besser ausschöpfen werden als in den Vorjahren.
Winterweizen könnte demnach absolut den deutlichsten Mengen-zuwachs mit 2,2 Mio. t bzw. knapp 11 % erreichen. Im Hinblick auf die Roggenproduktion erwartet der DRV durchschnittliche ha-Erträge von knapp 49 dt/ha. Eine Gesamternte von 3,6 Mio. t ist dann realis-tisch. Dies wären knapp 35 % mehr als im Vorjahr. Auch die Produk-tion von
Sommergerste und Hafer könnten bei Flächenausdehnungen von rd. 10 % und durchschnittlichen Erträgen um rund 20 % zulegen. Die Ölsaatenernte bewertet der DRV ebenfalls optimistisch. Mit einem guten Durchschnittsertrag von 37,5 dt/ha könnte die Flächenein-schränkung von 7% kompensiert und wiederum ein Vorjahresergeb-nis von 5,3 Mio. t Raps realisiert werden.
Der DRV wird die Ernteprognose monatlich aktualisieren.
Weitere Informationen: Dr. Henning Ehlers, DRV-Abteilung Waren-wirtschaft, Tel. 0228 106-351, E-mail: ed.nesieffiar.vrd@srelhe
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29. Januar 2008
Internationale Grüne Woche 2008 – Fachschau nature.tec: LAB-Stand...
Auf der Fachschau für Bioenergie und Erneuerbare Energien „nature.tec“ der diesjährigen Internationalen Grünen Woche (IGW) fand der Stand der deutschen Bioethanolwirtschaft großes Interesse bei in- und ausländischen Politikern. EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel, Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer, Bundesbildungsministerin Annette Schavan, MP Kurt Beck, der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Uli Kelber sowie die Staatssekretäre Matthias Machnig (BMU) und Ursula Heinen (BMELV) sowie US-Botschafter William R. Timken informierten sich am LAB-Stand. Zahlreiche Mitglieder des Bundestags und der Landtage sowie ausländische Parlamentarier nutzten die Gelegenheit, sich über Bioethanol als regenerativen Kraftstoff fachkundig beraten zu lassen.
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Internationale Grüne Woche 2008 – Fachschau nature.tec: LAB-Stand beliebtes Ziel für Politiker
Pressemeldung und -fotos des LAB e.V.
Auf der Fachschau für Bioenergie und Erneuerbare Energien „nature.tec“ der diesjährigen Internationalen Grünen Woche (IGW) fand der Stand der deutschen Bioethanolwirtschaft großes Interesse bei in- und ausländischen Politikern. EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel, Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer, Bundesbildungsministerin Annette Schavan, MP Kurt Beck, der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Uli Kelber sowie die Staatssekretäre Matthias Machnig (BMU) und Ursula Heinen (BMELV) informierten sich am LAB-Stand. Zahlreiche Mitglieder des Bundestags und der Landtage wie die AG Wirtschaft der CDU/CSU mit MdB Laurenz Mayer, die Bundesgeschäftsführerin von Bündnis 90/Die Grünen Steffi Lemke und der Generalsekretär der FDP, MdB Dirk Niebel nutzten die Gelegenheit, sich über Bioethanol als regenerativen Kraftstoff fachkundig beraten zu lassen. Auch aus dem Ausland war das Interesse groß: u.a. besuchten der Botschafter der USA, William R. Timken, der Landwirtschaftsminister der russischen Region Nizhny Novgorod, Dmitry Svatkovskiy, und der Agrar-Ausschuss des Parlaments der Tschechischen Republik den Stand der deutschen Bioethanolwirtschaft.
Die gesamte Palette Erneuerbarer Energien war dieses Jahr mit der „nature.tec – Fachschau für Bioenergie und Erneuerbare Energien“ auf der Grünen Woche vertreten. Die deutsche Bioethanolwirtschaft präsentierte sich auf der nature.tec mit einem Gemeinschaftsstand des Verbandes (LAB e.V.) sowie den Mitgliedsunternehmen Anklam Bioethanol GmbH, CropEnergies AG und fuel21 GmbH & Co KG. Auf dem Stand wurden Politiker und Verbraucher über Produktion und Verwendung von Bioethanol informiert. Beliebtes Fotomotiv war das „Betanken“ eines VW Golfs, der für eine zehnprozentige Ethanolbeimischung zum Benzin (E 10) freigegeben ist. Eine E 85-Zapfsäule machte mit 93,9 cent/l die finanziellen Vorteile von Bioethanol als Reinkraftstoff (E 85) deutlich. Die Umweltvorteile von Bioethanol verdeutlichte ein Schaubild des CO2-Kreislaufs auf einen Blick. Neben Fachvorträgen und Fragerunden im Rahmen der nature.talk-Bühne konnten die Experten des Gemeinschaftsstands vielen interessierten Messebesuchern Fragen über Bioethanol vor Ort beantworten.
Fachschau nature.tec auf der IGW 2008
hier: Politikerbesuche am LAB-Gemeinschaftsstand
Fr, 18.01.2008
• EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel
• BM Horst Seehofer
• ELV-Ausschuss Bundestag (Vorsitzende: MdB Ulrike Höfken)
• MdB Norbert Schindler
• MdB Ulrich Kelber, stellv. SPD-Fraktionsvorsitzender
• Dmitry Svatkovskiy, Landwirtschaftsminister Nizhny Novgorod, Russland
Sa, 19.01.2008
• MdL NRW Rainer Deppe
• StS Baden-Württemberg Richard Drautz
• Landwirtschaftsminister von Panama Guillermo A. Salazar N.
Mo, 21.01.2008
• Dirk Niebel, Generalsekretär FDP
• Ursula Heinen, parl. StS BMELV
• MdB Marko Mühlstein
• MdL Sachsen Elke Altmann
Mi, 23.01.2008
• Umweltministerin Baden-Württemberg Tanja Gönner
• StS Mathias Machnig, BMU
• AG ELV CDU/CSU
• Steffi Lemke, Bundesgeschäftsführerin Bündnis 90/Die Grünen
• Agrar-Ausschuss Parlament der Tschechischen Republik
• Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
• AG Wirtschaft CDU/CSU MdB Laurenz Meyer
Do, 24.01.2008
• BM’in Dr. Annette Schavan
• MdB Dr. Michael Meister
Fr, 25.01.2008
• William R. Timken, Botschafter USA
Sa, 26.01.2008
• MP Rheinland-Pfalz Kurt Beck
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22. Januar 2008
Seehofer lädt zur Fachschau für Bioenergie und nachwachsende...
„Nachwachsenden Rohstoffen gehört die Zukunft“ betonte Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer. Beim Eröffnungsrundgang der Grünen Woche 2008 am 18.01. legte er ein besonderes Augenmerk auf die vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderte nature.tec in Halle 4.2.
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Seehofer lädt zur Fachschau für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe
Pressemeldung des BMELV
Kombination aus nachwachsenden Rohstoffen und Technik bei der nature.tec beeindruckt bei der Internationalen Grünen Woche 2008
„Nachwachsenden Rohstoffen gehört die Zukunft“ betonte Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer. Beim Eröffnungsrundgang der Grünen Woche 2008 am 18.01. legte er ein besonderes Augenmerk auf die vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderte nature.tec in Halle 4.2. „Dank moderner Technologien bieten nachwachsende Rohstoffe bislang ungeahnte Chancen“, sagte der Bundesminister. Beeindruckt von der Vielfalt ihrer Verwendungsmöglichkeiten wies er aber auch auf die besondere Notwendigkeit des nachhaltigen Einsatzes landwirtschaftlicher Rohstoffe hin.
„Wer nachwachsende Rohstoffe heute zielgerichtet fördern will, muss sich über weltweite Märkte und Entwicklungen Gedanken machen. Neben der Unterstützung der technischen Entwicklung gilt es, gerade auch im weltweiten Kontext, Nachhaltigkeit bei Anbau und Nutzung der Biomasse sicher zu stellen“, so Bundesminister Horst Seehofer weiter. Sensibler denn je müsse ausgelotet werden, welche Rohstoffe und Nutzungsmöglichkeiten nicht nur ökonomisch zweckmäßig, sondern auch ökologisch verträglich sind. Nur so könnten begrenzt verfügbare Flächen und Rohstoffe sinnvoll und nachhaltig genutzt werden.
Besonders vor dem Hintergrund des zunehmenden weltweiten Handels mit Bioenergieträgern stehen deshalb internationale Nachhaltigkeitsstandards und die Zertifizierung landwirtschaftlicher Rohstoffe auf der politischen Agenda. Mit der im Dezember vom Kabinett verabschiedeten Nachhaltigkeitsverordnung bei Biokraftstoffen hat die Bundesregierung hier einen wichtigen Impuls gegeben.
Die nature.tec will die breite Bevölkerung für moderne Rohstoffnutzungen begeistern. Zu sehen sind nicht nur neueste Entwicklungen bei Holzheizungen, Biogasanlagen oder Biokraftstoffen. Mit den Ausstellungen zu Bioverbundwerkstoffen und modernen Bioverpackungen wird auch die Bedeutung nachwachsender Rohstoffe in der Industrie erlebbar gemacht. Neben spannenden Exponaten und kompetenter Beratung gibt es vom 18. bis zum 27. Januar 2008 auch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und ein Besucherquiz, womit die Themen der Bioenergie und nachwachsenden Rohstoffe dem Messepublikum näher gebracht werden. Die fachliche Unterstützung kommt dabei von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), dem Projektträger des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Sie hat diese Ausstellung mit Partnern aus Wirtschaft und Verbänden konzipiert und vorbereitet.
Nähere Informationen zur Halle und zum Programm finden Sie unter
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15. Januar 2008
Bioethanolwirtschaft auf der nature.tec - Fachschau für Bioenergie...
Berlin, 15. Januar 2008 – Die deutsche Bioethanolwirtschaft präsentiert sich auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) 2008 vom 18. bis 27. Januar auf der neuen Fachschau für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe, nature.tec.
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Bioethanolwirtschaft auf der nature.tec - Fachschau für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe der IGW 2008
Pressemeldung des LAB e.V.
Berlin, 15. Januar 2008 – Die deutsche Bioethanolwirtschaft präsentiert sich auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) 2008 vom 18. bis 27. Januar auf der neuen Fachschau für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe, nature.tec.
Nachwachsende Rohstoffe tragen zu Umweltschutz und Ressourcenschonung bei. Damit sind sie eine natürliche Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels. Sie fördern die Strukturentwicklung ländlicher Räume und sichern die heimische Versorgungssituation.
Die IGW 2008 präsentiert die Vielfalt von Bioenergie und nachwachsenden Rohstoffen mit der nature.tec als eigenständigem Bereich, um der Bedeutung dieses schnell wachsenden neuen Wirtschaftszweigs gerecht zu werden.
Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen wie Zuckerrüben oder Getreide als Ersatz für fossiles Benzin bedeutet nachhaltige Mobilität aus heimischer Produktion. Der Verband Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB) präsentiert auf seinem Stand sowohl Produktion als auch Verwendung von Bioethanol.
Mit den drei Herstellern CropEnergies AG, fuel21 GmbH & Co KG und der Anklam Bioethanol GmbH ist die Bioethanolproduktion in Deutschland mit der gesamten Rohstoffpalette vertreten. Produktproben veranschaulichen den grafisch dargestellten Produktionsprozess.
Mit einem VW Golf wird auf dem Stand die Verwendung von Bioethanol im Benzin von bis zu 10 % (E 10) demonstriert. Die Möglichkeit der Verwendung höherer Bioethanolkonzentrationen (E 85) durch speziell abgestimmte Fahrzeuge wird durch eine Tankstellenkarte veranschaulicht.
Der Stand der deutschen Bioethanolwirtschaft bietet sachkundige Informationen anhand einer kompetenten Betreuung durch Verbands- und Firmenvertreter sowie vielfältige Broschüren über Herstellung und Verwendung von Bioethanol.
Sie finden den Stand des LAB e.V. in der nature.tec-Halle 4.2. der IGW 2008 auf dem Messegelände Berlin vom 18. bis 27. Januar täglich von 10:00 – 19:00 Uhr.
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14. Januar 2008
CropEnergies steigert Umsatz und Ergebnis
Mannheim - Die CropEnergies AG, Mannheim, einer der führenden europäischen Bioethanolhersteller, hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (1. März 2007 bis 30. November 2007) Umsatz und Ergebnis weiter deutlich verbessert.Der Umsatz stieg um 28 % auf 125,7 (Vorjahr: 98,2) Mio. €, das operative Ergebnis erhöhte sich um 34 % auf 17,4 (12,9) Mio. €.
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CropEnergies steigert Umsatz und Ergebnis
Pressemeldung der CropEnergies AG
Mannheim - Die CropEnergies AG, Mannheim, einer der führenden europäischen Bioethanolhersteller, hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (1. März 2007 bis 30. November 2007) Umsatz und Ergebnis weiter deutlich verbessert.
Der Umsatz stieg um 28 % auf 125,7 (Vorjahr: 98,2) Mio. €, das operative Ergebnis erhöhte sich um 34 % auf 17,4 (12,9) Mio. €. Dies entspricht einer operativen Marge von 13,8 % (13,1 %). Nach Berücksichtigung von Vorlaufaufwendungen für den Bau der Bioethanolanlage in Wanze (Belgien) in Höhe von 3,1 (1,5) Mio. € betrug das Ergebnis der Betriebstätigkeit 14,3 (11,4) Mio. €. Der Jahresüberschuss stieg um 160 % von 6,3 Mio. € auf 16,4 Mio. €. Der Umsatzzuwachs beruht auf höheren Absatzmengen von Bioethanol infolge einer gesteigerten Bioethanolerzeugung sowie höheren Erlösen für Bioethanol und das Futtermittel ProtiGrain®.
CropEnergies wird auch für das 4. Quartal 2007/08 ein positives Ergebnis ausweisen. Durch die Sicherung der für die Produktion benötigten Getreidemengen zu günstigen Bedingungen sowie durch die rechtzeitige Erweiterung der Rohstoffbasis um Zuckersirupe konnte der negative Einfluss der aktuell hohen Getreidepreise begrenzt werden. CropEnergies geht für das gesamte Geschäftsjahr 2007/08 davon aus, den Umsatz mit mehr als 175 (146,8) Mio. € gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern zu können. Das operative Ergebnis wird trotz der Preissteigerung an den Getreidemärkten im Rahmen des erfreulichen Vorjahreswertes von 21,0 Mio. € liegen.
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09. Januar 2008
FORD IST NUMMER EINS BEI BIO-ETHANOL-AUTOS
KÖLN – Ford hat im vergangenen Jahr in Deutschland 1.677 Fahrzeuge mit Bio-Ethanol-Antrieb verkauft: 805 Ford Focus Flexifuel (Limousine und Turnier) und 872 Ford C-MAX Flexifuel – dies sind insgesamt 60 Prozent beziehungsweise 629 Einheiten mehr als 2006. Ford ist damit in Deutschland die Nummer Eins bei Bio-Ethanol-Fahrzeugen. Kein anderer Hersteller hat 2007 mehr dieser umweltverträglichen Autos in Deutschland verkauft.
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FORD IST NUMMER EINS BEI BIO-ETHANOL-AUTOS
Pressemeldung der Ford-Werke GmbH
KÖLN – Ford hat im vergangenen Jahr in Deutschland 1.677 Fahrzeuge mit Bio-Ethanol-Antrieb verkauft: 805 Ford Focus Flexifuel (Limousine und Turnier) und 872 Ford C-MAX Flexifuel – dies sind insgesamt 60 Prozent beziehungsweise 629 Einheiten mehr als 2006. Ford ist damit in Deutschland die Nummer Eins bei Bio-Ethanol-Fahrzeugen. Kein anderer Hersteller hat 2007 mehr dieser umweltverträglichen Autos in Deutschland verkauft.
Ford versteht sich als Bio-Ethanol-Pionier: In Deutschland war Ford der erste (seit Ende 2005) und lange Zeit auch der einzige Anbieter dieser Fahrzeuge. Seit der Markteinführung, also seit Ende 2005, bis einschließlich 2007 hat Ford in Deutschland rund 2.800 Bio-Ethanol-Autos verkauft (1.453 Ford Focus Flexifuel und 1.339 Ford C-MAX Flexifuel). 2005 waren es 67 Einheiten, 2006 bereits 1.048 und im vergangenen Jahr dann schon 1.677 Einheiten.
Im März diesen Jahres bringt Ford in Deutschland drei weitere Bio-Ethanol-taugliche Modelle auf den Markt: den S-MAX Flexifuel, den Galaxy Flexifuel und den Mondeo Flexifuel. Mit den dann fünf Bio-Ethanol-Modell-Linien untermauert Ford seine führende Stellung in diesem Segment.
Die stark wachsende Beliebtheit der Ford-Bio-Ethanol-Autos korrespondiert mit einem stetig dichter werdenden Netz an öffentlichen Bio-Ethanol-Tankstellen. Die erste dieser Tankstellen eröffnete ein Ford-Händler in Bad Homburg (Hessen) im Dezember 2005. Mittlerweile (Stand Anfang 2008) gibt es bundesweit bereits über 100 öffentliche Bio-Ethanol-Tankstellen.
Sollte eine Bio-Ethanol-Tankstelle noch nicht in der Nähe sein: Kein Problem - die Bio-Ethanol-Fahrzeuge von Ford sind, wie die Typenbezeichnung "Flexifuel" verdeutlicht, "kraftstoff-flexibel": Sie können Bio-Ethanol, Superkraftstoff sowie jede Bio-Ethanol-Superkraftstoff-Mischung tanken.
Ford war das erste Unternehmen, das in Europa Bio-Ethanol-Fahrzeuge auf den Markt brachte (Ende 2001 in Schweden) und hat seitdem in Schweden über 35.000 Einheiten abgesetzt. Über Schweden und Deutschland hinaus sind Bio-Ethanol-Fahrzeuge von Ford inzwischen in 17 europäischen Märkten verfügbar, darunter in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, der Schweiz und Spanien. Mittlerweile hat Ford in Europa mehr als 45.000 Bio-Ethanol-Fahrzeuge verkauft, allein im vergangenen Jahr waren es europaweit 17.500 Einheiten.
Bio-Ethanol ist ein Alkohol-Kraftstoff, der sich aus heimischen zucker- und stärkehaltigen Pflanzen (zum Beispiel Getreide oder Zuckerrüben) sowie in Zukunft verstärkt aus Pflanzenresten und Holzabfällen gewinnen lässt – und damit aus nachwachsenden Rohstoffen. Der hauptsächliche Vorteil der Ford Bio-Ethanol-Fahrzeuge liegt daher zum einen in der Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und zum anderen in einer sehr günstigen CO2-Bilanz. Sie liegt im Bio-Ethanol-Betrieb, je nach Rohstoffart und Gewinnungsprozess, um 30 bis 80 Prozent unter den CO2-Emissionen im Benzinbetrieb.
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20. Dezember 2007
Biokraftstoffplattform stellt Forschungsprioritäten für Europa...
Am 31. Januar 2008 stellt die Europäische Technologieplattform Biokraftstoffe im Brüsseler Konferenzzentrum Diamant ihre Forschungsagenda vor. Eine spannende Veranstaltung für die rund 300 Teilnehmer ist garantiert.
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Biokraftstoffplattform stellt Forschungsprioritäten für Europa vor
Pressemeldung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.
Offizielle Präsentation des Strategiepapiers am 31. Januar 2008 in Brüssel
Am 31. Januar 2008 stellt die Europäische Technologieplattform Biokraftstoffe im Brüsseler Konferenzzentrum Diamant ihre Forschungsagenda vor. Als Rahmen dient das sogenannte Stakeholder Plenary Meeting, eine von der Plattform organisierte Tagung, zu der neben den aktiven Mitgliedern auch alle Interessierten am Bereich Biokraftstoffe eingeladen sind. Das Programm, das nicht nur Raum für die Vorstellung des Strategiepapiers zu künftigen Forschungsschwerpunkten im Biokraftstoffbereich bietet, sondern auch genug Raum für kritische Stimmen und Diskussionen lässt, ist auf www.biofuelstp.eu zu finden.
10 % Biokraftstoffe im Verkehrsbereich bis 2020 hat der Europäische Rat im März 2007 beschlossen, 25 % bis 2030 hält BIOFRAC für möglich. Welchen Beitrag kann die Forschung zur nachhaltigen Verwirklichung dieser Biokraftstoffziele leisten? Über ein Jahr ist es her, dass sich Vertreter von Industrieunternehmen und Wissenschaft in der Technologieplattform Biokraftstoffe (BiofuelsTP) ein erstes Mal dazu zusammenfanden. Seit dem kam es zu 8 weiteren Sitzungen, zu insgesamt 12 Treffen von 5 verschiedenen Arbeitsgruppen sowie Tausenden von E-Mails und Telefongesprächen, um die Anforderungen an Forschung und Umsetzung von der Gewinnung der Biomasse über die Verarbeitung bis hin zur Fahrzeugnutzung zu diskutieren. Am 31. Januar 2008 wird das Ergebnis dieser Arbeit in Brüssel vorgestellt.
Eine spannende Veranstaltung für die rund 300 Teilnehmer ist garantiert. Denn neben Vorträgen hochrangiger Vertreter der Europäischen Kommission, des Europaparlaments sowie Vertretern der Plattform aus der europäischen Industrie und Forschung stehen auch Präsentationen vom World Wildlife Fund (WWF) Europe, der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Internationalen Energieagentur (IEA) auf dem Programm (www.biofuelstp.eu). Jose Manual Silva, Generaldirektor der Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission eröffnet die Veranstaltung.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich bis zum 4. Januar 2008 unter http://www.biofuelstp.eu/forms/plenaryreg.htm anzumelden.
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13. Dezember 2007
Vectra Flexpower verarbeitet Bioenergie
Rüsselsheim - Mittelfristig will Opel verstärkt Modelle anbieten, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden. Im Hinblick darauf zeigte das Unternehmen auf der IAA den Flexpower. Unter der Haube der äußerlich unveränderten Vectra Limousine steckt ein Zweiliter-Turbomotor, der den Kraftstoff E85 auf Bioethanol-Basis genauso wie herkömmliches Benzin oder beliebige Mischungen aus beiden verarbeiten kann.
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Vectra Flexpower verarbeitet Bioenergie
Pressemeldung der Adam Opel GmbH
Rüsselsheim - Mittelfristig will Opel verstärkt Modelle anbieten, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden. Im Hinblick darauf zeigte das Unternehmen auf der IAA den Flexpower. Unter der Haube der äußerlich unveränderten Vectra Limousine steckt ein Zweiliter-Turbomotor, der den Kraftstoff E85 auf Bioethanol-Basis genauso wie herkömmliches Benzin oder beliebige Mischungen aus beiden verarbeiten kann. Das Flexpower-Motormanagement orientiert sich bei der Koordination von Drosselklappenstellung, Luftmenge, Einspritzung und Zündzeitpunkt an der jeweiligen Spritzusammensetzung. Ergebnis dieses ständigen Abgleichs ist ein konstant hohes Leistungsvermögen, auf das sich der Fahrer verlassen kann. Trotz der Unterschiede zwischen Benzin und Bioethanol in puncto Klopffestigkeit und Energiedichte stellt der 2.0t-Motor im Vectra Flexpower eine Leistung von 129 kW/175 PS und ein Drehmoment von 265 Nm bei 2.500 min-1 bereit.
Da Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird, fördert der Flexpower-Antrieb eine ausgeglichene Kohlendioxid-Bilanz. Das bei der Fahrt mit E85 entstehende CO2 entspricht in etwa dem Quantum, das die Pflanzen der Atmosphäre während ihres Wachstums für die Photosynthese entzogen haben.
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07. Dezember 2007
Flughafen München eröffnet Bioethanoltankstelle
Die Flughafen München GmbH (FMG) setzt verstärkt auf den Einsatz von alternativen Kraftstoffen.
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Flughafen München eröffnet Bioethanoltankstelle
Pressemeldung der Flughafen München GmbH
Die Flughafen München GmbH (FMG) setzt verstärkt auf den Einsatz von alternativen Kraftstoffen. Nachdem bereits zu Jahresbeginn eine Rapsöltankstelle auf dem Airportgelände in Betrieb genommen wurde, konnte heute die erste "E85-Bio-Ethanoltankstelle" in Dienst gestellt werden. Der Kraftstoff, der dort getankt werden kann, besteht - darum der Name - zu 85 Prozent aus Bioethanol. Zahlreiche Vorfeldfahrzeuge aus dem Fuhrpark des Münchner Airports wurden bereits auf den neuen Treibstoff umgerüstet. In Gegenwart des Bundestagsabgeordneten Dr. Max Lehmer betonte Peter Trautmann, Geschäftsführer für Verkehr und Technik der FMG, bei der Tankstelleneinweihung, dass die FMG bestrebt ist, einen deutlichen ökologischen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasen zu leisten. Darüber hinaus böte dieses Projekt die Chance, das Flughafenumland in die Wertschöpfungskette einzubinden, da die Erzeugung biogener Treibstoffe auch in der Flughafenregion durchgeführt werden kann.
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27. November 2007
Grüne Woche startet nachhaltig durch - Neue Fachschau für
Die nature.tec – Fachschau für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe zeigt vom 18. bis 27. Januar auf 3.000 m2 in der Halle 4.2 die Vielfalt dieses neuen und innovativen Wirtschaftsbereichs.
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Grüne Woche startet nachhaltig durch - Neue Fachschau für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe auf der IGW 2008
Info-Meldung
Berlin – Landwirte werden zu Energiewirten, Kraftstoffe und Heizöl werden grün und Verpackungen werden biologisch abbaubar. Die Landwirtschaft liefert längst nicht mehr nur Nahrungsmittel, sondern trägt mit der Produktion von nachwachsenden Rohstoffen zu Umweltschutz und Ressourcenschonung bei. Diesem Wachstumsmarkt widmet sich die Internationale Grüne Woche 2008 mit einem eigenen Bereich. Die nature.tec – Fachschau für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe zeigt vom 18. bis 27. Januar auf 3.000 m2 in der Halle 4.2 die Vielfalt dieses neuen und innovativen Wirtschaftsbereichs.
Getragen wird die nature.tec – Fachschau für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe von insgesamt sieben Branchenverbänden und Institutionen, die sich mit der Messe Berlin zusammengeschlossen haben, um diesem rasant wachsenden Markt einen angemessenen Raum innerhalb der 73. Internationen Grünen Woche einzuräumen. Die Ausstellung wird vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördert.
„Wir brauchen nachwachsende Rohstoffe als wichtige Bausteine für eine nachhaltige Energie- und Rohstoffversorgung der Zukunft. Die nature.tec-Fachschau zeigt den Stand der Technik in den wesentlichen Anwendungsbereichen nachwachsender Rohstoffe. Sie zeigt darüber hinaus die Chancen, aber auch die Grenzen der Produktion und An- und Verwendung dieser natürlichen Ressourcen. Die neue Fachschau soll zudem eine Plattform für den Dialog von Experten und der breiten Öffentlichkeit sein“, sagt Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Sein Ministerium fördert nicht nur diese Fachschau, sondern begleitet intensiv die Forschung und Markteinführung nachwachsender Rohstoffe und ihrer Endprodukte im Bereich der stofflichen und energetischen Nutzung bereits seit Jahren über seinen Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR).
Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie verständlich und für jedermann erfahrbar zu machen – das ist das Motto des von den Verbänden und Institutionen präsentierten nature.tec-Zentralbereichs. Informationsstände mit attraktiven Exponaten, vom BioConcept-Car-Rennwagen des Sängers SMUDO über eine Biogasproduktion zum Anfassen bis hin zu Farben, Verpackungen sowie Kraft- und Heizstoffen auf pflanzlicher Basis setzen das Motto der Fachschau praktisch um. Showeinlagen und Informationsveranstaltungen auf der zentralen Bühne vervollständigen das Angebot, während das nature.tec-Besucherquiz eine kleine Herausforderung für Jung und Alt darstellt.
Ergänzt wird der zentrale Ausstellungsbereich der nature.tec durch zahlreiche Ausstellungsstände von Unternehmen aus dem Bereich der stofflichen und energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Wer will, kann hier gleich seinen Pelletofen für die eigenen vier Wände oder einen Wagen mit Bioethanolbetrieb ordern.
Projektträger der „nature.tec – Fachschau für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe“ sind der Bundesverband BioEnergie e. V. (BBE), der Fachverband Biogas e.V., die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR), das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e. V. (IWO), der Verband Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e. V. (LAB), die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP), der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e. V. (VDB) sowie die Messe Berlin. Sponsoren sind der Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) und der Verband Deutscher Oelmühlen e.V. (VDOe).
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22. November 2007
Roadmap Biokraftstoffe - Seehofer und Gabriel stellen Strategie...
"Der Inhalt der Roadmap Biokraftstoffe leistet einen wichtigen Beitrag zur Klima- und Energiepolitik und zur Entwicklung der ländlichen Räume. Die Roadmap stellt ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit dar. Die Förderung von Biokraftstoffen bedeutet eine große Chance für die Wirtschaft und zugleich für die Entwicklung im ländlichen Raum", sagte Seehofer heute in Berlin.
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Roadmap Biokraftstoffe - Seehofer und Gabriel stellen Strategie zur Klima- und Energiepolitik vor
Pressemeldung des BMELV
Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel haben heute eine Strategie zur Klima- und Energiepolitik im Biokraftstoffsektor, die so genannte "Roadmap Biokraftstoffe", der Öffentlichkeit präsentiert.
"Der Inhalt der Roadmap Biokraftstoffe leistet einen wichtigen Beitrag zur Klima- und Energiepolitik und zur Entwicklung der ländlichen Räume. Die Roadmap stellt ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit dar. Die Förderung von Biokraftstoffen bedeutet eine große Chance für die Wirtschaft und zugleich für die Entwicklung im ländlichen Raum", sagte Seehofer heute in Berlin.
"Biokraftstoffe können einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten – allerdings nur, wenn sie signifikant zur CO2-Reduktion beitragen. Das stellen wir gesetzlich sicher. Und außerdem sorgen wir dafür, dass importierte Biomasse zukünftig nur dann eingesetzt werden darf, wenn sie nachhaltig angebaut worden ist. Es kann nicht sein, dass anderswo auf der Welt Wälder gerodet und Moore trockengelegt werden, um Palmöl anzubauen, das dann bei uns als vermeintlich klimafreundlicher Rohstoff eingesetzt wird", sagte Bundesumweltminister Gabriel.
Beide Ministerien verständigten sich beim Runden Tisch "Biokraftstoffe" zusammen mit der Automobilindustrie, der Mineralölindustrie, der Landwirtschaft sowie der Biokraftstoffindustrie auf eine gemeinsame Strategie zur Steigerung des Biokraftstoffanteils in den kommenden Jahren. Das Ergebnis ist die "Roadmap Biokraftstoffe" und damit die Ausbauperspektive für die Biokraftstoffe in Deutschland. Herausragende Ziele der Strategie sind die Erhöhung der Beimischungsgrenze von Bioethanol zu Ottokraftstoff von derzeit max. 5 Vol % auf 10 Vol % und die Erhöhung der Biodieselbeimischung auf 7 Vol %. Höhere Beimischungen sind derzeit aufgrund der Qualitätsanforderungen der Autoindustrie an den Kraftstoff technisch nicht möglich.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt vor allem Forschung und Entwicklung, um die Effizienz von Biokraftstoffen und ihren Beitrag zu Klimaschutz und Ressourceneinsparung zu verbessern. Biokraftstoffe stellen auf absehbare Zeit die einzige Alternative zu mineralölbasierten Kraftstoffen dar. Wasserstoff als Energieträger für die mobile Nutzung wird frühestens in einigen Jahrzehnten zur Verfügung stehen.
Mit dem Bekenntnis zur nachhaltigen Erzeugung von Biomasse für Biokraftstoffe werden Fehlentwicklungen vermieden. BMELV und BMU arbeiten derzeit im Biokraftstoffbereich mit Nachdruck an einer Nachhaltigkeitsverordnung, die die Produktion und Verwendung von Biokraftstoffen durch Zertifizierung flankieren soll. Nachhaltigkeitskriterien sind z. B. die nachhaltige Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen, bestimmte Anforderungen zum Schutz natürlicher Lebensräume oder ein bestimmtes CO2-Verminderungspotenzial. Die Bundesregierung setzt sich auch auf internationaler Ebene, z.B. im Rahmen der Global Bioenergie Partnership, für ein international anerkanntes System der nachhaltigen Erzeugung und Zertifizierung von Biomasse für energetische Zwecke ein.
Link zur Roadmap
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22. November 2007
CropEnergies begrüßt "Roadmap Biokraftstoffe" der Bundesregierung...
Mannheim - CropEnergies AG, Mannheim, begrüßt die gestern vorgestellte "Roadmap Biokraftstoffe" der Bundesregierung als ein Bekenntnis zur nachhaltigen Förderung und Verwendung von Biokraftstoffen.
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CropEnergies begrüßt "Roadmap Biokraftstoffe" der Bundesregierung - Wachstum bestätigt
Pressemeldung der CropEnergies AG
Mannheim - CropEnergies AG, Mannheim, begrüßt die gestern vorgestellte "Roadmap Biokraftstoffe" der Bundesregierung als ein Bekenntnis zur nachhaltigen Förderung und Verwendung von Biokraftstoffen. In Verbindung mit den von der EU beschlossenen Biokraftstoffzielen wird dies zu einer beschleunigten Entwicklung des deutschen und europäischen Biokraftstoffmarktes führen. Besonders hervorzuheben sind die Anhebung der Beimischungsgrenzen für Bioethanol im Benzin von 5 auf 10 Vol.-% sowie die Bereitschaft der deutschen Automobilindustrie, vermehrt Fahrzeuge anzubieten, die mit hohen Bioethanolanteilen betrieben werden können. Die CropEnergies AG sieht sich in ihrem Expansionsprogramm bestätigt, die Kapazitäten bis zum Geschäftsjahr 2009/10 auf rd. 750.000 m³ Bioethanol im Jahr zu verdreifachen.
In Wanze, Belgien, entsteht eine Bioethanolanlage der nächsten Generation mit einer Produktionskapazität von bis zu 300.000 m³ Bioethanol im Jahr, die insbesondere durch die Nutzung von Biomasse als Primärenergie dem Thema Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen in besonderer Weise gerecht wird. Zurzeit erfolgen die Betonarbeiten; mit den Stahlkonstruktionen und den Kernelementen der Anlage wurde begonnen. Die Inbetriebnahme ist für das 2. Halbjahr 2008 geplant.
Der Standort Zeitz - bereits heute die größte Bioethanolanlage in Europa - wird weiter ausgebaut. Die Erhöhung der Produktionskapazität um 100.000 m³ auf 360.000 m³ Bioethanol im Jahr erfolgt in zwei Schritten. Neben der Erweiterung der bestehenden Getreideanlage wird eine separate Fermentation und Destillation auf Zuckerrübenbasis neu gebaut. Hierfür wurden die Betonarbeiten für Produktionsgebäude, Rohrbrücken und Kühlturmanlagen abgeschlossen. Die Stahlbauarbeiten haben bereits begonnen. Parallel werden Maschinen und Apparate montiert. Die volle Produktionskapazität wird im Frühjahr 2008 zur Verfügung stehen.
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22. November 2007
Biokraftstoffbranche trifft sich am 26./27.11. im Berliner ICC...
Bonn/Berlin, 22.11.2007: Bereits zum fünften Mal trifft sich die bundesdeutsche Biokraftstoffbranche am 26. und 27. November zu ihrem jährlichen Fachkongress im Berliner Kongresszentrum ICC.
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Biokraftstoffbranche trifft sich am 26./27.11. im Berliner ICC
Pressemeldung des BBE e.V.
Biokraftstoffbranche trifft sich am 26./27.11. im Berliner ICC
Bonn/Berlin, 22.11.2007: Bereits zum fünften Mal trifft sich die bundesdeutsche Biokraftstoffbranche am 26. und 27. November zu ihrem jährlichen Fachkongress im Berliner Kongresszentrum ICC. Schon im Vorfeld der Veranstaltung können die Veranstalter – der Bundesverband BioEnergie (BBE) und die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) – bereits mehr als 700 Branchenvertreter in Berlin begrüßen. Der Diskussionsbedarf ist dabei so groß wie selten zuvor.
Nachdem sich Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer offen gegen eine Erhöhung der Energiesteuer auf reinem Biodiesel und Pflanzenöl in 2008 ausgesprochen hat, stellt die Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen, MdB am 26.11. um 10:20 Uhr in ihrer ersten öffentlichen Rede zum Thema die Strategie des BMELV zur Klima- und Energiepolitik im Biokraftstoffsektor der versammelten Biokraftstoffbranche vor.
Neben zahlreichen Beiträgen renommierter Vertreter der Biokraftstoffbranche erläutern auf dem Fachkongress zudem Dr. Thomas Schlick, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) und Dr. Klaus Picard, Geschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) die Biokraftstoffstrategien der Automobilindustrie und der Mineralölwirtschaft. Der aktuellen Debatte um die Erhöhung der Energiesteuer auf Biodiesel und Pflanzenöl stellen sich in einer Podiumsdiskussion mit betroffenen Marktakteuren am Montagnachmittag die Finanzpolitiker der Regierungsfraktionen, Norbert Schindler, MdB (CDU) und Reinhard Schultz, MdB (SPD).
Das Thema Nutzungskonkurrenz der Biokraftstoffe mit den globalen Agrar- und Nahrungsmittelmärkten wird während des Kongresses ebenso diskutiert werden wie Fragen der Nachhaltigkeit der Biokraftstoffproduktion. Welche Ansätze bestehen, einen nachhaltigen Biomasseanbau für den Biokraftstoffmarkt zu gewährleisten? Wie kann eine Zertifizierung in die Praxis umgesetzt werden? Wie groß ist das tatsächliche CO2-Minderungspotenzial der Biokraftstoffe wirklich? Fragen, auf die der Fachkongress Antworten gibt. Daniel May von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) zeigt hingegen auf, wie der Aufbau eines Biokraftstoffmarktes zu positiven Entwicklungschancen auch in den Entwicklungs- und Schwellenländern beitragen kann.
Der Fachkongress wird zudem von einer Pressekonferenz am Montag, dem 26.11. um 13:10 Uhr im ICC Berlin begleitet. Dr. Klaus Kliem, Vorstandsvorsitzender der UFOP, sowie Helmut Lamp, Vorstandsvorsitzender des BBE, äußern sich zur Marktentwicklung und Zukunft der Biokraftstoffe in Deutschland und den Hintergründen des Agrarpreisanstiegs und Fragen der Nutzungskonkurrenz durch Biokraftstoffe.
Das vollständige Kongressprogramm sowie eine Online-Anmeldemöglichkeit finden Sie im Internet unter http://bioenergie.de/kraftstoffe-der-zukunft/index.htm
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30. Oktober 2007
Programmänderung des Fachkongresses
Reinhard Schultz, MdB und Mitglied des Finanzausschusses der SPD-Bundestagsfraktion, Norbert Schindler, MdB und Mitglied des Finanzausschusses der CDU-Bundestagsfraktion, Herr Sauter und Dr. Guderjahn in Diskussionsrunde
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Programmänderung des Fachkongresses
Pressemeldung des BBE e.V.
Die kontroverse Diskussion um die Aussetzung der nächsten Steuerstufe für Biodiesel und Pflanzenöl bei der Energiesteuer hat mit Bekannt werden erster Ergebnisse des Biokraftstoff-Erfahrungsberichtes der Bundesregierung neuen Schwung erhalten. Während die Kalkulation des Bundesfinanzministeriums (BMF) eine Überkompensation für reinen Biodiesel in Höhe von rund 6 ct/l feststellt und darauf aufbauend die Reduzierung der Steuerbegünstigung um 6 ct/l ab 2008 rechtfertigt, konstatieren dagegen die im Bundesverband BioEnergie (BBE) organisierten Spartenverbände UFOP und VDB deutlich höhere Biodiesel-Produktionskosten und werfen dem Erfahrungsbericht eklatante methodische Fehler vor.
Dem Biokraftstoffbericht der UFOP zufolge habe sich die Konkurrenzfähigkeit von Biodiesel in den letzten Monaten dramatisch verschlechtert. Grund sei die Verteuerung der Rohstoffe infolge des weltweiten Anstiegs der Getreide- und Ölsaatenpreise. Die Rohstoffe seien im Preis noch stärker angestiegen als die Preise für die fossilen Kraftstoffe. So sei bis Juni 2007 von einer Unterkompensation der Biodieselproduktion in Höhe von 3 ct/l zu rechnen, welche sich bis September sogar auf 13 ct/l erhöhe, so die UFOP. Unterschiede zum Ergebnis der Kalkulation des Bundesfinanzministeriums (BMF) erklärten sich nach Angaben der UFOP dadurch, dass das BMF nur die Großanlagen berücksichtige und nicht zwischen den beiden Verarbeitungsstufen Ölmühle und Biodieselherstellung unterscheide. Hinzu käme die mangelnde Aktualität, die die den Boom der Rohstoffpreise völlig unberücksichtigt lasse.
Eine Kritik, die auch der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) teilt. „Das Bundesfinanzministerium geht davon aus, dass jeder Hersteller von Biodiesel eine Ölmühle hat, in der er sowohl Soja als auch Raps pressen kann, so als ob jeder Bäcker eine Mühle hätte“, äußerte sich die Geschäftsführerin des VDB, Petra Sprick. Von den derzeit 48 Biokraftstoffanlagen erfülle nur eine einzige diese Voraussetzungen. Durch diesen Fehler sei die gesamte Berechnung falsch, denn das BMF habe auch Nebenprodukte einbezogen, die in den Ölmühlen anfallen. Diese Nebenprodukte kämen den Biodieselherstellern jedoch tatsächlich nicht zugute. Wären die Erlöse für die Ölmühlen nicht einbezogen worden, wäre die Unterkompensation der Biokraftstoffbranche klar erkennbar gewesen. „Dieses Ergebnis ist aber offensichtlich politisch nicht gewünscht“, sagt Sprick. Ungeachtet dessen mehren sich die Stimmen in der SPD-Bundestagsfraktion, die nächste Stufe der Steuererhöhung auf Biodiesel und Pflanzenöl wie geplant in 2008 umzusetzen.
Aus diesem Anlass konnte nun in einer aktuellen Programmänderung Herr Reinhard Schultz, MdB und Mitglied des Finanzausschusses der SPD-Bundestagsfraktion, gewonnen werden, auf der Podiumsdiskussion des 5. Internationalen BBE/UFOP-Fachkongress „Kraftstoffe der Zukunft 2007“ die Überlegungen der SPD dem Fachpublikum zu erläutern und zur Diskussion zu stellen. Daneben wird auch Herr Norbert Schindler, MdB und Mitglied des Finanzausschusses der CDU-Bundestagsfraktion die Strategie der CDU vorstellen und einer kritischen Prüfung durch die Kongressteilnehmer stellen. Ihnen gegenüber sitzen mit Herrn Sauter und Herrn Dr. Guderjahn zwei Biokraftstoffproduzenten, die aktuell von Ihren Erfahrungen berichten und Anregungen für eine konstruktive Weiterentwicklung des Biokraftstoffmarktes in Deutschland geben. Abgerundet wird die Diskussion von Herrn Weisser mit der Sichtweise eines unabhängigen Mineralölunternehmens sowie der Position der deutschen Automobilindustrie, vorgetragen von dem Geschäftsführer des VDA, Herrn Dr. Schlick. Schon jetzt kann mit einer lebhaften und emotionalen Debatte gerechnet werden.
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten zum Fachkongress „Kraftstoffe der Zukunft 2007“ im Internet unter: http://www.bioenergie.de/kraftstoffe-der-zukunft
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24. Oktober 2007
Getreide knapp, aber nicht im Mangel - DBV: Produktionsmittel...
Die steigenden Preise für landwirtschaftliche Produkte sind eine Chance für die Entwicklung der Landwirtschaft in Afrika, analysierte der Direktor der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen, Jacques Diouf, in der englischsprachigen Zeitung Herald Tribune. Die aktuellen Verbesserungen der Erzeugerpreise seien eine Möglichkeit für einen Aufschwung in Afrika.
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Getreide knapp, aber nicht im Mangel - DBV: Produktionsmittel werden teurer
Pressemeldung des Deutschen Bauernverbands
Die steigenden Preise für landwirtschaftliche Produkte sind eine Chance für die Entwicklung der Landwirtschaft in Afrika, analysierte der Direktor
der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen, Jacques Diouf, in der englischsprachigen Zeitung Herald Tribune. In den vergangenen Jahren
habe Afrika besonders unter dem Zerfall der Preise für Agrarprodukte gelitten. Die jetzige Entwicklung mit steigenden Preisen für Agrarprodukte
verbessere dagegen endlich die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Produktion. Die afrikanische Landwirtschaft habe mehr Entwicklungspotenzial
wie jedes andere landwirtschaftliche System weltweit, schrieb Diouf. Der Kontinent verfüge regional über genügend Wasser, Land und Arbeitskräfte.
Das Problem in Afrika, so Diouf, bestehe in dem mangelnden Zugang zu modernen Produktionsfaktoren wie Dünge- und Pflanzenschutzmitteln,
Agrartechnik, Forschung und Bildung. Um das Produktionspotential bei der Erzeugung von Lebensmitteln auszuschöpfen, seien durchgreifende Anpassungen
in Afrika erforderlich. Dazu bedürfe es der Hilfe der internationalen Staatengemeinschaft, nicht zuletzt aus Eigeninteresse, so Diouf.
Für eine prosperierende afrikanische Landwirtschaft müssten infrastrukturelle Verbindungen der ländlichen Räume zu den Städten erstellt werden, um den Landwirten Zugang zu den heimischen Verbrauchermärkten zu ermöglichen. Insbesondere müssten die Landwirte im Bereich der Dienstleistungen Instrumente wie Kredite und Versicherungen erhalten. Diouf sieht dann das Potential, dass sich der Kontinent Afrika langfristig selbst ernähren könne. Er zitierte zudem den jüngsten Bericht der Weltbank, wonach die Entwicklung der Landwirtschaft einen maßgeblichen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas zukomme. Die aktuellen Verbesserungen
der Erzeugerpreise seien eine Möglichkeit für einen Aufschwung in Afrika.
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16. Oktober 2007
Sonnleitner: Nachfrage nach Nahrungsmitteln treibt die Agrarmärkte
„Von der Bioenergie geht keine Verdrängung der Nahrungsmittelerzeugung aus. Die Nahrungsmittelproduktion bringt mehr Wertschöpfung und Arbeitsplätze.“ Dies betonte Gerd Sonnleitner, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), im Rahmen des 10. Berliner Gesprächs zur Nachhaltigkeit am 15. Oktober 2007, veranstaltet von der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL).
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Sonnleitner: Nachfrage nach Nahrungsmitteln treibt die Agrarmärkte
Pressemeldung des Deutschen Bauernverbands
10. Berliner Gespräch zur Nachhaltigkeit beschäftigte sich mit Agrarmärkten
„Von der Bioenergie geht keine Verdrängung der Nahrungsmittelerzeugung aus.
Die Nahrungsmittelproduktion bringt mehr Wertschöpfung und Arbeitsplätze.“
Dies betonte Gerd Sonnleitner, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes
(DBV), im Rahmen des 10. Berliner Gesprächs zur Nachhaltigkeit am 15.
Oktober 2007, veranstaltet von der Fördergemeinschaft Nachhaltige
Landwirtschaft (FNL). Energie- und Rohstofferzeugung sei für die Bauern
nach wie vor ein Zuerwerb, das Hauptgeschäft bleibe die Erzeugung
hochwertiger Nahrungs- und Futtermittel. Auch seien angesichts der
weltweiten Preisveränderungen derzeit gerade die Biokraftstoff- und
Biogasanlagenbetreiber ins Hintertreffen geraten, seien also von der
gegenwärtigen Entwicklung besonders betroffen. „Was gegenwärtig die Märkte
anheizt, ist also nicht die Bioenergie, sondern der Weltmarkt bei
Nahrungsmitteln“, sagte Sonnleitner. Ingesamt sei aber die positive
Agrarpreisentwicklung und die Bioenergie eine echte win-win-Situation mit
Vorteilen für Landwirte, Verbraucher und Klimaschutz in allen Teilen der
Welt.
Um aber auch die Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen für die
Bioenergieerzeugung befriedigen zu können, müssten „stille Reserven“
produktionsmäßig wieder genutzt werden. „Hier erwarte ich von der
EU-Kommission, dass die Stilllegungsverpflichtung ein für allemal beseitigt
wird“, sagte Sonnleitner. Genauso erhofft er sich von der gesamten
Agrarwirtschaft - insbesondere von der Pflanzenzüchtung - einen
Innovationsschub, damit mehr Erträge von der Fläche geholt werden können.
Damit könne dann auch der oft zu hörende Kritikpunkt entkräftet werden,
dass steigende Nahrungsmittelpreise den Hunger auf der Welt verschärfen
würden.
Steigende Nahrungsmittelpreise seien nicht per se ein Nachteil, sondern
würden gerade den Bauern in den Entwicklungsländern und den ländlichen
Räumen helfen, sagte Sonnleitner. Dies sei das Ergebnis einer Veranstaltung
mit Bauernvertretern der ganzen Welt und Marktexperten internationaler
Organisationen wie OECD und FAO gewesen. Demnach führe eine steigende
Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten für Nahrungs- und
Nicht-Nahrungszwecke zu stabileren landwirtschaftlichen Einkommen und damit
weltweit zu weniger Armut und Hunger. Auch gebe es genügend Ressourcen und
Produktivitätsreserven, um beide Märkte - Nahrungsmittel- und Energiemarkt
- umweltverträglich zu bedienen, erklärte Sonnleitner.
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10. Oktober 2007
CropEnergies bestätigt profitable Entwicklung – Für Geschäftsjahr...
Mannheim, 10. Oktober 2007 - Die CropEnergies AG, Mannheim, einer der führendeneuropäischen Bioethanolhersteller, hat im 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres(1. März 2007 bis 31. August 2007) Umsatz und Ergebnis weiter deutlich verbessert.Der Umsatz stieg um 34,1 % auf 87,2 (Vorjahr 65,0) Mio.
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CropEnergies bestätigt profitable Entwicklung – Für Geschäftsjahr 2007/08 Umsatzwachstum von 20 % erwartet
Mannheim, 10. Oktober 2007 - Die CropEnergies AG, Mannheim, einer der führenden europäischen Bioethanolhersteller, hat im 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres
(1. März 2007 bis 31. August 2007) Umsatz und Ergebnis weiter deutlich verbessert. Der Umsatz stieg um 34,1 % auf 87,2 (Vorjahr 65,0) Mio. €, das operative Ergebnis erhöhte
sich um 85 % auf 14,0 (7,5) Mio. €. Dies entspricht einer operativen Marge von 16,0 % (11,6 %). Nach Berücksichtigung von Vorlaufaufwendungen für den Bau des Werkes in
Wanze (Belgien) in Höhe von 2,0 (0,0) Mio. € betrug das Ergebnis der Betriebstätigkeit 11,9 (7,5) Mio. €. Der Halbjahresüberschuss hat sich mit 13,4 (3,4) Mio. € fast vervierfacht. Der Umsatzzuwachs beruht sowohl auf einer um 14 % auf 125 Tsd. m³ gesteigerten Erzeugung von Bioethanol als auch höheren Erlösen für Bioethanol und das Tierfuttermittel ProtiGrain®. Trotz der aktuell hohen Preise für Rohstoffe erwartet CropEnergies auch im 2. Halbjahr 2007/08 eine Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung. Dabei wird das Unternehmen im wesentlichen infolge des kostenorientierten Rohstoffmixes und einer Revision im Bereich der Destillation das bisherige hohe Produktionswachstum nicht ganz halten können. Für das gesamte Geschäftsjahr 2007/08 geht CropEnergies daher davon aus, den Umsatz um rund 20 % zu steigern und mit dem operativen Ergebnis Anschluss an das erfreuliche Vorjahr halten zu können.
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08. Oktober 2007
Deutschlandweit E 85 tanken – aktualisierte E85-Tankstellenliste...
Erfreulicherweise sind in letzter Zeit neue E 85-Tankstellen eröffnet worden – insgesamt gibt es damit fast 100 mal in Deutschland die Möglichkeit für Verbraucher, Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen zu tanken.
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Deutschlandweit E 85 tanken – aktualisierte E85-Tankstellenliste veröffentlicht
Info-Meldung
Der Einfluss des Menschen auf den Klimawandel ist unbestritten. Klimagase reduzieren und trotzdem nicht auf Annehmlichkeiten verzichten schließt sich jedoch nicht aus. Immer mehr Autofahrer entscheiden sich für Flexible-Fuel-Vehicles (sog. FFVs), die flexibel mit jedem beliebigem Mischungsverhältnis aus Ottokraftstoff und dem umweltfreundlichem Biokraftstoff E 85 betankt werden können. Neben dem positivem Effekt für die Umwelt steigert Bioethanol durch seine höhere Oktanzahl die Leistung im Motor, so dass das Fahren gleich doppelt soviel Freude macht.
Erfreulicherweise sind in letzter Zeit neue E 85-Tankstellen eröffnet worden – insgesamt gibt es damit fast 100 mal in Deutschland die Möglichkeit für Verbraucher, Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen zu tanken.
Der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft LAB e.V. hat auf seiner Webseite http://www.lab-biokraftstoffe.de/bioethanol-tankstellen.html eine vollständige Liste aller E 85-Tankstellen in Deutschland veröffentlicht. Hier finden Sie, übersichtlich nach Postleitzahlen geordnet, Informationen über Anschrift, Öffnungszeiten und Zahlungsmöglichkeiten. So finden auch Sie schnell und problemlos die Ihnen nächstgelegenen E 85-Tankstellen!
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04. Oktober 2007
Kraftstoff vom Acker - C.A.R.M.E.N.-Fachkongress
"E85 - Kraftstoff vom Acker" lautet der Titel des Fachkongresses am 19. Oktober 2007, der im Rahmen der biomasse-Messe (19. - 21. Oktober) in Straubing, der "Stadt der Nachwachsenden Rohstoffe", tagt.
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Kraftstoff vom Acker - C.A.R.M.E.N.-Fachkongress
Pressemeldung vom C.A.R.M.E.N. e.V.
"biomasse 2007" in Straubing stellt Mobilitätsformen vor
Straubing * (schu) * "E85 - Kraftstoff vom Acker"
lautet der Titel des Fachkongresses am 19. Oktober 2007, der im
Rahmen der biomasse-Messe (19. - 21. Oktober) in Straubing, der
"Stadt der Nachwachsenden Rohstoffe", tagt.
Der deutschlandweit ausgerichtete Kongress ist eine
Gemeinschaftsveranstaltung von zahlreichen Biomasse- und
Biokraftstoffeinrichtungen.
Zielgruppen sind alle, die sich bereits heute, aber auch in Zukunft,
verstärkt mit der Markteinführung von E85 auseinandersetzen.
Der Acker als Tankstelle
E85 ist ein Kraftstoffgemisch aus 85 Volumenprozent Ethanol und 15
Volumenprozent Superbenzin. Gewonnen wird dieser "Kraftstoff vom
Acker" aus zucker- und stärkehaltigen Rohstoffen. Weizen, Kartoffel
und Zuckerrübe können über die alkoholische Gärung und anschließende
Destillation in Ethanol umgewandelt werden. Versuche, diese
Rohstoffbasis auszudehnen, z. B. auf die Vergärung von Zellulose aus
Abfällen, laufen bereits.
Fahren mit Alkohol
2005 präsentierte Ford in Deutschland die ersten ethanoltauglichen
Fahrzeugmodelle, ausgestattet mit einer Technik, die in Nordamerika
und Schweden bereits auf dem Markt verfügbar war. Somit waren nun
auch in Deutschland wichtige Grundvoraussetzungen zur Einführung von
E85 geschaffen.
Bis zum Jahresende ist davon auszugehen, dass in Bayern bereits zehn
Ethanol-Tankstellen existieren. Deutschlandweit werden es dann nahezu
100 Ethanoltankmöglichkeiten sein, beste Voraussetzungen also für ein
flächendeckendes E85-Tankstellennetz in naher Zukunft.
2007 gilt bereits als Jahr der Klimaschutzdiskussionen. Vor dem
Hintergrund dieser aktuellen Diskussionen kommt dem Bio-Ethanol ein
hoher Stellenwert zu. Auch das Ende des Erdölzeitalters mit dem
aktuell zu beobachtenden Rekordhoch beim Rohölpreis, macht
nachwachsende Kraftstoffe zunehmend interessant, insbesondere für die
Wirtschaftskraft der Region.
Der C.A.R.M.E.N.-Fachkongress wird die verschiedenen Themenbereiche
für E85 - auch unter dem Aspekt der dezentralen Produktion -
behandeln.
"Klimaschutz und Mobilität" sind die Schlagworte, mit denen der
Bayerische Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten, Josef
Miller, den Fachkongress und auch die "biomasse 2007" eröffnen wird.
Daran schließt sich ein Grußwort des Staatssekretärs im Ungarischen
Landwirtschaftministerium, Zoltán Gogös, an.
Produktion
Der erste Fachblock zu Bilanzierung, Herstellungspfaden und
Anlagentechnik wird moderiert von Björn Dietrich vom
ForschungsNetzwerk Biogene Kraftstoffe (ForNeBik). Dr. Doris
Schieder, TU München, widmet sich in ihrem Vortrag den Ökobilanzen
bezüglich Herstellungs- und Rohstoffpfaden.
Das Brennereikonzept Gut Hüll stellt Max Stürzer vom Gut Hüll vor.
Eine Marktstudie zur dezentralen Ethanolproduktion ist Thema von
Elmar Brügging von der FH Münster. Dr. Marten Keil, CropEnergies AG,
widmet sich der großtechnischen Erzeugung.
Nach der Mittagspause findet eine Führung durch die Sonderschau "CO2-
reduzierte Mobilität" statt, einer Präsentation rund um alternative
Fahrzeuge im Rahmen der "biomasse 2007".
Märkte
Markteinführung, Logistik und internationale Strategien werden im
zweiten Fachblock, moderiert von Dr. Georg Wagener-Lohse von CEBra
aus Cottbus, vorgestellt. "5-Punkte-Ethanolplan Österreich" lautet
der Titel des Vortrags von Dr. Heinz Bach vom Österreichischen
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und
Wasserwirtschaft. Anschließend stellt Dr. Rainer Janssen, WIP
München, das BEST-Projekt als europäische Strategie für
Biokraftstoffe vor. Über den Aufbau von Tankstellen wird Edmund Brück
von der Göhler Unternehmensgruppe referieren. Entsprechende
Erfahrungen aus Bayern fasst Hubert Maierhofer von C.A.R.M.E.N.
zusammen.
Technik
Der abschließende Fachblock über flexible Fahrzeuge und Motortechnik
wird von Björn Staub vom Kompetenzzentrum HERO moderiert. Ein
Referent der Saab Deutschland GmbH wird über "Motorische Aspekte für
E85" berichten. Dass auch herkömmliche Benzinfahrzeuge für den
Betrieb mit E85 umgerüstet werden können, stellt Oliver Lauter von
Biofuel24 vor. Die Abgassituation beim Betrieb von Ottomotoren mit
Ethanol thematisiert abschließend Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Rabl von
der FH Regensburg.
Die Teilnahme am Fachkongress "E85 - Kraftstoff vom Acker" ist
kostenpflichtig, eine Anmeldung ist erforderlich. Da die
Teilnehmerzahl begrenzt werden muss, ist eine frühe Anmeldung von
Vorteil.
Weitere Informationen: C.A.R.M.E.N. e.V., Ursula Schulte, Schulgasse
18, 94315 Straubing, Tel.: 09421/960-300, Fax: -333. E-Mail:
ed.ve-nemrac@su (http://www.carmen-ev.de)
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20. September 2007
Deutsche Bioethanolwirtschaft unterstützt Meseberger Beschluss...
(LAB) Der Vorsitzende des Verbands der deutschen Bioethanolwirtschaft Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB), Norbert Schindler, hat am 18. September 2007 in Berlin vor Mitgliedern des Deutschen Bundestages und Vertretern der Bundesregierung den vom Bundeskabinett am 23./24. August 2007 in Meseberg beschlossenen Ausbau der Biokraftstoffe begrüßt.
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Deutsche Bioethanolwirtschaft unterstützt Meseberger Beschluss zu Biokraftstoffen - Novelle des Biokraftstoffquotengesetzes notwendig
Pressemeldung des LAB e.V.
Deutsche Bioethanolwirtschaft unterstützt Meseberger Beschluss zu Biokraftstoffen - Novelle des Biokraftstoffquotengesetzes notwendig
(LAB) Der Vorsitzende des Verbands der deutschen Bioethanolwirtschaft Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB), Norbert Schindler, hat am 18. September 2007 in Berlin vor Mitgliedern des Deutschen Bundestages und Vertretern der Bundesregierung den vom Bundeskabinett am 23./24. August 2007 in Meseberg beschlossenen Ausbau der Biokraftstoffe begrüßt und erklärt: “Die deutsche Bioethanolwirtschaft unterstützt die Biokraftstoffpläne der Bundesregierung und ist bereit, weiter in die dafür notwendigen Anlagenkapazitäten zu investieren.“ Er betonte, dass als dafür notwendige Rahmenbedingungen die Mindestquoten im Biokraftstoffquotengesetz ab 2008 angehoben werden sollten und ein Mindestanteil aus heimischer Erzeugung erforderlich sei.
Der stellvertretende LAB-Vorsitzende, Professor Dr. Markwart Kunz, erläuterte, dass
für eine sachgerechte Bewertung von Biokraftstoffen neben der CO2-Bilanz als weitere Kriterien Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Versorgungssicherheit, Bedeutung für die Volkswirtschaft und den ländlichen Raum sowie soziale Standards zu berücksichtigen sind.
Als Vertreter des mittelständischen Kraftstoffunternehmens Marquard & Bahls AG informierte Dr. Bruno Schulwitz über den wegen aufwendiger und unterschiedlich gehandhabter Genehmigungsverfahren sehr schleppenden Aufbau des E 85-Tankstellennetzes. Der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftverbandes Dr. Klaus Picard wies darauf hin, dass dies auch für die Markteinführung von Benzin mit 10 % Bioethanolanteil (E 10) gelte.
In der Diskussion mit den Bundestagsabgeordneten bestand Einigkeit, dass die politischen Vorgaben bei Biokraftstoffen zügig in die Praxis umgesetzt werden müssen. Der LAB-Vorsitzende Schindler dankte den Bundestagsabgeordneten für ihre Unterstützung der Biokraftstoffe und bat um Unterstützung der in dem LAB-Positionspapier zur Novelle des Biokraftstoffquotengesetzes zusammengefassten Anliegen der deutschen Bioethanolwirtschaft.
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17. September 2007
Historischer Erfolg für Rennwagen mit Bioethanol-Antrieb auf...
Heico Sportiv und Brüggemann Alcohol feiern Sieg beim Langstreckenpokal Heilbronn - Am vergangenen Samstag starteten 210 Teilnehmer beim traditionsreichen Ruhr-Langstreckenpokal durch die Grüne Hölle. In der Klasse der „Alternativen Kraftstoffe über 2.000 ccm Hubraum“ sicherte sich der Volvo S40 von ’Heico Sportiv’ nach 6 Stunden Rennzeit den Sieg.
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Historischer Erfolg für Rennwagen mit Bioethanol-Antrieb auf dem Nürburgring
Pressemeldung von Brüggemann Alcohol
Heico Sportiv und Brüggemann Alcohol feiern Sieg beim Langstreckenpokal
Heilbronn - Am vergangenen Samstag starteten 210 Teilnehmer beim traditionsreichen Ruhr-Langstreckenpokal durch die Grüne Hölle. In der Klasse der „Alternativen Kraftstoffe über 2.000 ccm Hubraum“ sicherte sich der Volvo S40 von ’Heico Sportiv’ nach 6 Stunden Rennzeit den Sieg. Erstmals in der Geschichte des Langstreckenpokals gewann damit ein Fahrzeug, welches Alkohol als Kraftstoff einsetzt.
Grüne Hölle – Grüner Sprit: Das Rennteam ’Heico Sportiv’ setzte auf den alternativen Kraftstoff BioFormula 85 sowie auf die Tanktechnik des Ethanolproduzenten Brüggemann Alcohol GmbH & Co. KG.
In der Klasse der alternativen Kraftstoffe traf der Volvo S40 auf starke Konkurrenz. In dieser Gruppe finden sich neben Bioethanol (BioFormula 85) auch Kraftstoffe wie Diesel, Biodiesel oder Gas. Die favorisierten mit Diesel angetriebenen ’Castrol-BMWs’ mussten sich letztlich der guten Performance des Alkohol-Teams geschlagen geben.
Abgerundet wurde der Erfolg des Volvos durch einen 35. Platz im Gesamtklassement. Im Training hatte man noch auf Platz 3 der Klasse und Platz 72 des Gesamtklassements gelegen. Doch durch eine fehlerlose Fahr(er)leistung und gelungene Boxenstopps schob sich der Volvo Platz um Platz in die Top 40 vor. Den Gesamtsieg sicherte sich das favorisierte Porsche-Team von ’Manthey-Racing’.
Mit einer Rundenzeit von 9:42.001 Minuten erfüllte der Volvo S40 eindrucksvoll die Erwartungen und rauschte mit 270 km/h über die Nordschleife. Am Ende standen 36 Rennrunden zu Buche.
Alkohol im Tank: Alle Beteiligten haben eine kleine Geschichte im großen Buch des Nürburgrings geschrieben. Auf der härtesten und längsten Rennstrecke der Welt haben sie den Beweis erbracht, dass sich Motorsport und Umweltschutz keinesfalls ausschließen. BioFormula 85 ist nicht nur alltags-, sondern auch renntauglich.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Homepages http://www.bioformula85.de sowie www.heicosportiv.de.
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13. September 2007
Bio-Ethanol - Kraftstoff vom Acker: Fachkongress zur "biomasse...
Straubing * (schu) * "E85 - Kraftstoff vom Acker" lautet der Titel des Fachkongresses am 19. Oktober 2007, der im Rahmen der biomasse-Messe (19. - 21. Oktober 2007) in Straubing, der "Stadt der Nachwachsenden Rohstoffe", tagt.
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Bio-Ethanol - Kraftstoff vom Acker: Fachkongress zur "biomasse 2007" in Straubing
Pressemeldung vom C.A.R.M.E.N. e.V
Straubing * (schu) * "E85 - Kraftstoff vom Acker"
lautet der Titel des Fachkongresses am 19. Oktober 2007, der im
Rahmen der biomasse-Messe (19. - 21. Oktober 2007) in Straubing, der
"Stadt der Nachwachsenden Rohstoffe", tagt.
Der deutschlandweit ausgerichtete Kongress ist eine
Gemeinschaftsveranstaltung von zahlreichen Biomasse- und
Biokraftstoffeinrichtungen.
In Deutschland hat Bio-Ethanol als Reinkraftstoff E85 bereits einen
zukunftsträchtigen Markt gefunden. Auch vor dem Hintergrund der
aktuellen Diskussionen um CO2-Ausstoß und Klimaschutz kommt dem Bio-
Ethanol ein hoher Stellenwert zu.
Der Fachkongress wird die verschiedenen Themenbereiche für E85 - auch
unter dem Aspekt der dezentralen Produktion - behandeln.
Zielgruppe sind alle, die sich bereits heute, aber auch in Zukunft,
verstärkt mit der Markteinführung von E85 auseinandersetzen.
Bayerns Landwirtschaftsminister Josef Miller eröffnet den Kongress
und gleichzeitig auch die biomasse 2007 mit einer Eröffnungsrede zu
"Klimaschutz und Mobilität". Anschließend folgt ein Grußwort von
Zoltan Gogös, Staatssekretär im Ungarischen
Landwirtschaftsministerium.
Die Ethanolproduktion
Bilanzierung, Herstellungspfade und Anlagentechnik sind die
Fachbereiche des ersten Kongressblocks.
Dr. Doris Schieder vom Lehrstuhl für Rohstoff- und
Energietechnologie, Straubing, stellt hier Ökobilanzen für
Herstellungs- und Rohstoffpfade vor.
Das Brennereikonzept Gut Hüll, das den Rund-um-die-Uhr-Betrieb in der
Praxis erprobt hat, wird anschließend vom Brenner Max Stürzer
erläutert.
Auch der Vortrag von Prof. Dr. Christof Wetter und seinem Mitarbeiter
Elmar Brügging von der FH Münster behandelt die dezentrale
Ethanolproduktion in landwirtschaftliche Brennereien und zwar als
Machbarkeitsstudie.
Wie die Produktion in großtechnischen Anlagen erfolgt, präsentiert
Dr. Marten Keil von der CropEnergies AG.
Nach der Mittagspause haben die Aussteller der Sonderschau "CO2-
reduzierte Mobilität" Gelegenheit, sich in einem Ausstellerforum den
Kongressbesuchern vorzustellen.
Die Markteinführung
Der zweite Themenblock widmet sich dem Bereich E85 - Markteinführung,
Logistik und internationale Strategien.
Dr. Heinz Bach vom
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und
Wasserwirtschaft aus Österreich, stellt den 5-Punkte Ethanolplan
Österreichs vor.
"BEST - Europäische Strategie für Biokraftstoffe", lautet das
Vortragsthema von Dr. Rainer Janssen von WIP aus München.
Den Strategien zum Aufbau von Tankstellen widmet sich anschließend
Edmund Brück von der Göhler Unternehmensgruppe aus Hörsbach.
Mit den Erfahrungen aus Bayern schließt Hubert Maierhofer von
C.A.R.M.E.N. diesen Fachblock ab.
Fahrzeuge und Motortechnik
Im letzten Fachblock werden flexible Fahrzeuge und die entsprechende
Motortechnik behandelt. Ein Vertreter des Autokonzerns Saab wird
zeigen, dass der Biokraftstoff Ethanol im Motor eines Saab "BioPower"
seine Eigenschaften besonders effizient entfalten kann.
Auch herkömmliche Benzinfahrzeuge können mit Ethanol betrieben
werden. Die Möglichkeiten stellt Oliver Lauter von Biofuel24 vor.
Abschließend widmet sich Prof. Dr. Hans-Peter Rabl von der FH
Regensburg der Abgassituation beim Betrieb von Ottomotoren mit
Ethanol.
Die Teilnahme am Fachkongress "E85 - Kraftstoff vom Acker" ist
kostenpflichtig, eine Anmeldung ist erforderlich. Da die
Teilnehmerzahl begrenzt werden muss, ist eine frühe Anmeldung von
Vorteil.
Weitere Informationen: C.A.R.M.E.N. e.V., Ursula Schulte, Schulgasse
18, 94315 Straubing, Tel.: 09421/960-300, Fax: -333. E-Mail:
ed.ve-nemrac@su (http://www.carmen-ev.de)
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31. August 2007
Rübenanbauer leisten aktiven Beitrag zum Klimaschutz
Oschersleben - Die norddeutschen Zuckerrübenanbauer verfügen über ein großes Potential zur Erzeugung von erneuerbaren Energien, wie z.B. Bioethanol. „Wir Rübenanbauer leisten damit schon jetzt einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz“, stellte der Vorsitzende des Dachverbandes Norddeutscher Zuckerrübenanbauer e.V., Gerhard Borchert erfreut fest.
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Rübenanbauer leisten aktiven Beitrag zum Klimaschutz
Pressemeldung des DNZ e.V.
Die norddeutschen Zuckerrübenanbauer verfügen über ein großes Potential zur Erzeugung von erneuerbaren Energien, wie z.B. Bioethanol. „Wir Rübenanbauer leisten damit schon jetzt einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz“, stellte der Vorsitzende des Dachverbandes Norddeutscher Zuckerrübenanbauer e.V. (DNZ), Gerhard Borchert erfreut fest. Die Themen Bioethanol und die Zukunft des EU-Zuckermarktes standen im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung des DNZ in Oschersleben.
Zur Stärkung des sich im Aufbau befindlichen Ethanolmarktes sind die politischen Rahmenbedingungen noch nicht ausreichend. Zum einen müssen die Beimischungsverpflichtungen zu mineralischen Kraftstoffen noch weiter erhöht werden. Zusätzlich sollte auch die Steuerbegünstigung für Biokraftstoffe in Reinform erhalten bleiben, damit umweltfreundliche alternative Kraftstoffe flächendeckend angeboten werden können. „Wir machen uns für die Schaffung eines flächendeckenden Tankstellennetzes für Ethanol stark und fordern auch die deutsche Automobilindustrie auf, ihr Angebot an Flexible-Fuel-Fahrzeugen auszuweiten“, so Borchert. Nur so könne der Verbraucher frei entscheiden, welche Technologien sich langfristig durchsetzen.
Der Bundesumweltminister Siegmar Gabriel verdeutlichte in seinem Gastvortrag den Willen der Bundesregierung, sich im Rahmen der aktuellen Klimaschutzdebatte auch weiterhin für Biokraftstoffe einzusetzen.
Zweiter Schwerpunkt der Versammlung war die bislang unzureichende Restrukturierung des europäischen Zuckermarktes. „Wir kommen nicht mehr umhin, nun auch einen eigenen Beitrag zu einem funktionierenden Zuckermarkt zu leisten“, so der Vorsitzende Gerhard Borchert. Nach Auffassung des DNZ gehen die Vorschläge der EU-Kommission in die richtige Richtung. Allerdings sieht der Verband noch Verbesserungsbedarf. Konkrete Forderungen wurden von der Mitgliederversammlung in einer umfassenden Entschließung verabschiedet.
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24. August 2007
Bioethanolwirtschaft begrüßt Klimaschutzpaket der Bundesregierung
(LAB) Das vom Bundeskabinett auf seiner Klausurtagung in Meseberg am 23./24. August 2007 beschlossene Klimapaket bezeichnete Norbert Schindler, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB), in Berlin als richtige Weichenstellung für die Erreichung der deutschen Klimaschutzziele.
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Bioethanolwirtschaft begrüßt Klimaschutzpaket der Bundesregierung
Pressemeldung des LAB e.V.
(LAB) Das vom Bundeskabinett auf seiner Klausurtagung in Meseberg am 23./24. August 2007 beschlossene Klimapaket bezeichnete Norbert Schindler, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB), in Berlin als richtige Weichenstellung für die Erreichung der deutschen Klimaschutzziele. Schindler forderte: „Für den Klimaschutz im Verkehrssektor müssen die gesetzlichen Biokraftstoffquoten jetzt umgehend angehoben werden“. Die Initiative im Deutschen Bundestag, die Biokraftstoffquote für Benzin ab 2008 auf 5 % mit weiteren jährlichen Steigerungsschritten bis zum Jahr 2015 anzuheben, begrüßte er. Schindler wies darauf hin, dass diese Quoten aus heimischer Erzeugung erfüllt werden können und stellte klar: „Energiepolitisch und aus Nachhaltigkeitsgründen kann sich Deutschland bei Bioethanol keine Importabhängigkeit von einigen wenigen Ländern wie Brasilien leisten. Klimaschutz in Europa darf nicht auf Kosten der Nachhaltigkeit in der dritten Welt gehen“.
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24. August 2007
Biokraftstoffziel 10% im Jahr 2020 problemlos zu erreichen
Die EU-Kommission ist aufgrund einer Folgenabschätzung ihrer Erneuerbaren-Energien-Politik zu dem Ergebnis gekommen, dass in der EU-27 genügend Ackerfläche zur Verfügung steht, um die Nachfrage nach Lebensmitteln und Bioenergie zu befriedigen. Damit weist die EU-Kommission Sorgen über steigende Preise als Ergebnis ihrer Energiepolitik zurück.
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Biokraftstoffziel 10% im Jahr 2020 problemlos zu erreichen
Info-Meldung
Die EU-Kommission ist aufgrund einer Folgenabschätzung ihrer Erneuerbaren-Energien-Politik zu dem Ergebnis gekommen, dass in der EU-27 genügend Ackerfläche zur Verfügung steht, um die Nachfrage nach Lebensmitteln und Bioenergie zu befriedigen. Damit weist die EU-Kommission Sorgen über steigende Preise als Ergebnis ihrer Energiepolitik zurück.
In der Analyse wird ab 2007 ein europaweiter Ausbau der Bioethanolherstellung mit einer verstärkten Steigerung zwischen 2011 und 2014 angenommen. Die Anbaufläche von Biomasse zur Biokraftstoffproduktion wird von 3% auf 15% der verfügbaren Ackerfläche steigen, das sind dann 17,5 Mio. ha. Der Flächenanteil von Rohstoffen zur Bioethanolerzeugung steigt von 1% auf 11%.
Ein Großteil der Biomasse kann auf bisherigen Stilllegungsflächen angebaut werden. Im Gebiet der EU-15 macht dies 3,9 Mio. ha, bei den 12 Beitrittsländern weitere 1,5 Mio. ha aus. Dadurch können 14 Mio. t Getreide zusätzlich angebaut werden. Auch die zugrunde gelegten Ertragszuwächse von jährlich 1% fangen einen Großteil des Mehrbedarfs auf, da durch sie im Jahr 2020 in der EU-27 auf derselben Fläche 38 Mio. t Getreide zusätzlich zur Verfügung stehen. Insgesamt stehen so 52 Mio. t mehr Getreide und Stroh als heute zur Verfügung.
Zur Deckung des Rohstoffbedarfs von Biokraftstoffen der 1. und 2 Generation entfällt im Jahr 2020 auf Zucker 12% der Inlandsnachfrage. Auf Getreide (hauptsächlich Weizen, Mais und Roggen) entfällt ein Anteil von 59 Mio. t, das sind 19% des europäischen Verbrauchs. Die Teuerungsrate von Getreide wird in einer Spanne von 3-6% gegenüber 2006 gesehen.
Als Fazit wird betont, dass die Bioenergieproduktion mittel- bis langfristig eine der größten Chancen für die Landwirtschaft bedeutet. Das Ziel einer zehnprozentigen Beimischung erlaubt der EU in Verbindung mit neuen Technologien, erneuerbare Kraftstoffe auf nachhaltige Weise zu sichern, ohne dabei die Märkte aus der Balance zu bringen.
Folgenabschätzung der EU-Kommission (englisch)
Weitere Informationen zu diesem Thema sind in der Studie "Rohstoffverfügbarkeit in Deutschland und der EU-25" der Universität Hohenheim enthalten.
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20. August 2007
Enttäuschende Getreide- und Rapsernte 2007
Für die deutschen Ackerbauern geht eine mengenmäßig enttäuschende Getreide-und Rapsernte zu Ende, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) auf seiner Erntepressekonferenz mitteilte. Mit knapp 40 Millionen Tonnen Getreide (-8,7 Prozent) fiel das Ernteergebnis 2007 nochmals niedriger aus als die ohnehin schwache Ernte 2006.
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Enttäuschende Getreide- und Rapsernte 2007
Deutscher Bauernverband zieht Erntebilanz
Für die deutschen Ackerbauern geht eine mengenmäßig enttäuschende Getreide-
und Rapsernte zu Ende, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) auf seiner
Erntepressekonferenz mitteilte. Mit knapp 40 Millionen Tonnen Getreide (-
8,7 Prozent) fiel das Ernteergebnis 2007 nochmals niedriger aus als die
ohnehin schwache Ernte 2006. Auch die Winterrapsernte ist für die Bauern
ernüchternd. Trotz einer Ausdehnung des Rapsanbaus um 9 Prozent bleibt die
Erntemenge mit 5 Millionen Tonnen hinter dem Vorjahr zurück.
Mit Ausnahme traditioneller Spätdruschgebiete ist die Getreideernte
eingefahren, so dass die Marktversorgung sichergestellt ist. Immer neue
Niederschläge verhindern derzeit jedoch den Abschluss der Getreideernte.
Die Vermarktung der Frühkartoffeln neigt sich ebenfalls dem Ende,
witterungsbedingt beträgt der Vermarktungsvorsprung bis zu 14 Tage.
Zuckerrüben und Mais, deren Ernte noch nicht begonnen hat, können von den
Niederschlägen profitieren und präsentieren sich mit guten Beständen.
Gleiches gilt für Gemüse, Wein und die sonstigen Sonderkulturen.
Wesentlicher Grund für die ungewöhnlich niedrige Ernte in 2007 ist der
außergewöhnliche Witterungsverlauf während der Vegetationsperiode. Nach dem
zunächst sehr milden Winter ohne nennenswerte Frostschäden starteten die
Kulturen deutlich früher als üblich in die Vegetation. Es folgte jedoch
eine ausgeprägte Frühjahrstrockenheit mit außergewöhnlich hohen
Temperaturen in entscheidenden Entwicklungs- und Wachstumsphasen im April
und Mai. In den folgenden Monaten konnten die Kulturen zwar etwas aufholen,
die Schädigungen dürften in den meisten Fällen jedoch irreversibel gewesen
sein. Während der Ernte sorgten immer wieder einsetzende Niederschläge für
Ernteunterbrechungen, vielerorts knickten Halme und Ähren um, die nicht
mehr geerntet werden konnten. Für die Bauern sind deshalb die deutlich über
dem Vorjahr liegenden Erzeugerpreise wichtig, um Ertragseinbußen und
witterungsbedingt höhere Erntekosten aufzufangen.
Für die einzelnen Getreidearten stellt sich das Bild wie folgt dar:
Bei der Wintergerstenernte ist 2007 mit 8 Millionen Tonnen ein deutlicher
Rückgang der Erntemenge zu verzeichnen. Der um 12 Prozent niedrigere Ertrag
und ein leichter Flächenrückgang (minus 3 Prozent) haben dazu geführt, dass
die Erntemengen um 14,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückging. Die
Wintergerste hat damit erwartungsgemäß am stärksten unter der
Frühjahrstrockenheit gelitten. Aufgrund ihres fortgeschrittenen
Entwicklungsstadiums konnten Trockenschäden nicht mehr kompensiert werden.
Deutlich geht auch die Entemenge für Sommergerste zurück. Ein um 8,6
Prozent geringerer Ertrag gegenüber dem Vorjahr - verstärkt durch einen
Rückgang der Anbaufläche um 8,5 Prozent - lässt die Erntemenge auf 2,1
Millionen Tonnen zurückgehen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dieses einen
deutlichen Rückgang in Höhe von 16 Prozent. Die Qualitäten sind regional
unterschiedlich, sie sind aber für Braugerste, dem wesentlichen
Verwendungszweck der Sommergerste, in der Regel ausreichend. Vielfach war
die Sommergerste zu Beginn der Frühjahrstrockenheit ausgesät worden, so
dass die Saatkörner nicht aufliefen oder die jungen Pflanzen nur
unzureichend ertragsbildende Organe ausbilden konnten.
Die Roggenernte liegt über 350.000 Tonnen und damit etwa 14 Prozent über
dem Vorjahr. Grund ist eine starke Anbauausdehnung dieses Brotgetreides um
25,1 Prozent, allerdings konnte aufgrund des um 9 Prozent niedrigeren
Hektarertrages die Ertragsmenge nicht im gleichen Umfang gesteigert werden.
Der immer wieder die Ernte unterbrechende Regen hat insbesondere bei später
geernteten Partien vereinzelt zu Qualitätsverlusten geführt, insgesamt wird
die Qualität jedoch zur Verwendung als Brotgetreide als ausreichend
angesehen.
Besonders groß ist die Enttäuschung über die Ergebnisse bei der Ernte von
Weizen, der wichtigsten Getreideart in Deutschland. Die Erntemenge wird
etwa bei 20 Millionen Tonnen liegen, knapp 10 Prozent unter der schon
unterdurchschnittlichen Vorjahresernte. Vor der Ernte war vielfach noch von
einem Ertrag ausgegangen worden, der auf Vorjahresniveau lag. Die
Niederschläge im Mai und Juni konnten die Pflanzen augenscheinlich gut
nutzen, die Bestände präsentierten sich gut. Umso größer war die
Enttäuschung, als die Mähdrescher die Bestände ernteten. Zusätzlich
erschwerten die ergiebigen Niederschläge die Ernte, weil vielfach die Halme
umknickten und Lagergetreide entstand. Die Aussagen zur Backqualität lassen
bislang auf ausreichende Qualitäten schließen. Allerdings erreichen spät
geerntete Partien nicht immer die erforderlichen Qualitäten.
Unter der ungewöhnlichen Witterung hat auch der Winterraps gelitten. Trotz
einer Ausdehnung des Anbaus um knapp 9 Prozent auf 1,5 Millionen Hektar
blieb die Erntemenge mit 5 Millionen Tonnen um 12,8 Prozent hinter dem
Vorjahr zurück. Der frühe Vegetationsstart hatte den Raps bis zu 3 Wochen
früher als üblich blühen lassen, Spätfröste trafen ihn dann in dieser
empfindlichen Entwicklungsphase. In Verbindung mit der Trockenheit im
Frühjahr führte dieser zu geringem Ertrag und im Vergleich zu den Vorjahren
niedrigen Ölgehalten.
Die durchschnittlichen Ernteerträge für Deutschland insgesamt vermögen
nicht die regional unterschiedliche Erntesituation widerzuspiegeln.
Kleinräumig stark differenzierte Niederschlagsereignisse, wechselnde
Bodenverhältnisse und geografische Schwerpunkte mit hohem
Schädlingsaufkommen verursachen ein breites Spektrum an Erträgen. Während
in Bayern insbesondere bei Weizen Erträge über dem Vorjahr geerntet wurden,
hatte Virusbefall in Niedersachsen und Schleswig-Holstein erhebliche
Ertragseinbussen zur Folge. In Thüringen und Sachsen-Anhalt sind die Ernten
in einigen Landkreisen nachhaltig durch hohen Mäusebefall geschädigt.
Die niedrige Ernte 2007 wird für die Landwirte durch die deutlich
gestiegenen Preise umsatzmäßig kompensiert. Gegenüber dem Vorjahr sind die
Preise für alle Getreidearten deutlich gestiegen, während die Preise für
Raps einer solch deutlichen Entwicklung nicht folgen konnten.
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17. August 2007
Geringere Mengen und sehr heterogene Qualitäten, aber hohe
Berlin. Die Getreideernte 2007 wird im Vergleich zum Vorjahr (43,3 Mio. t) deutlich kleiner ausfallen, erwartet der Deutsche Raiffeisenverband. "Unsere Ernteschätzung aus dem Juni mit 40,7 Mio. t Getreide hat sich leider weitgehend bestätigt und muss vielleicht noch weiter nach unten korrigiert werden", so Raiffeisen-Präsident Manfred Nüssel.
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Geringere Mengen und sehr heterogene Qualitäten, aber hohe Preise mit zunehmenden Risiken
Raiffeisen zur Getreidevermarktung nach der Ernte 2007
Berlin. Die Getreideernte 2007 wird im Vergleich zum Vorjahr (43,3 Mio. t) deutlich kleiner ausfallen, erwartet der Deutsche Raiffeisenverband. "Unsere Ernteschätzung aus dem Juni mit 40,7 Mio. t Getreide hat sich leider weitgehend bestätigt und muss vielleicht noch weiter nach unten korrigiert werden", so Raiffeisen-Präsident Manfred Nüssel. Insbesondere im Norden und Nordosten Deutschlands sind die Getreide- und Rapserträge aufgrund der ungünstigen Witterung besonders enttäuschend, allgemein ist das Qualitätsspektrum sehr heterogen. Nur mit einwandfreier Logistik, modernen Erfassungs- und Trocknungskapazitäten konnte die teilweise zu feuchte Ware separiert und vermarktungsgerecht aufbereitet und eingelagert werden.
Angesichts der für die Erzeuger erfreulich hohen Preise hat sich der Zinsaufwand zur Erntevorfinanzierung für die Genossenschaften nahezu verdoppelt, höhere Energie- und Frachtkosten belasten das Geschäft zusätzlich. Nüssel mahnt Landwirte wie Genossenschaften zu einer Vermarktungsstrategie, die gleichermaßen einer kontinuierlichen Marktversorgung wie einer nachhaltigen Risikoabsicherung Rechnung trägt. "Aufgrund der weltweit sinkenden Lagerbestände, zunehmender Nachfrage und hoher Getreidepreise müssen wir auch in der EU die Potentiale zur Versorgung der Lebens- und Futtermittelmärkte gezielter ausschöpfen", fordert Nüssel. Hierzu zählt er die Abschaffung der Flächenstilllegung und Augenmaß bei der weiteren Entwicklung der Bioenergie ebenso wie praktikablere Importregelungen für Getreidesubstitute zur besseren Versorgung der Veredlungsbetriebe.
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30. Juli 2007
Besteuerung von Biokraftstoffen verfassungsgemäß
Zum Beschluss vom 25. Juli 2007 – 1 BvR 1031/07
Die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat die Verfassungsbeschwerde von insgesamt 29 Beschwerdeführern, die Biokraftstoffe und Umrüstsysteme für den Betrieb von Dieselmotoren mit Biokraftstoffen produzieren oder vertreiben, nicht zur Entscheidung angenommen. Der mit der Verfassungsbeschwerde verbundene Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung ist damit gegenstandslos.
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Besteuerung von Biokraftstoffen verfassungsgemäß
Pressemeldung des Bundesverfassungsgerichts
Zum Beschluss vom 25. Juli 2007 – 1 BvR 1031/07 –
Seit 1. Januar 2004 waren Biokraftstoffe, befristet bis 31. Dezember
2009, von der Mineralölsteuer und sodann von der sie ablösenden
Energiesteuer befreit. Mit Wirkung vom 1. August 2006 gewährte der
Gesetzgeber für Biodiesel und Pflanzenöl nur noch eine teilweise
Steuerentlastung, die bis zum Jahr 2012 stufenweise abgeschmolzen wird.
Zum 1. Januar 2007 wurde für Otto- und Dieselkraftstoffe außerdem die
Pflicht zur Beimischung eines Mindestanteils an Biokraftstoff
eingeführt, für den keine Steuerentlastung gewährt wird. Biokraftstoff
wird zudem in Höhe der Beimischungsquote auch dann besteuert, wenn er
als reiner Biokraftstoff abgegeben wird.
Die insgesamt 29 Beschwerdeführer, die Biokraftstoffe und Umrüstsysteme
für den Betrieb von Dieselmotoren mit Biokraftstoffen produzieren oder
vertreiben, sehen sich durch die angegriffenen Bestimmungen des
Energiesteuergesetzes unter anderem in ihrem Eigentumsgrundrecht und
ihrer Berufsfreiheit verletzt. In den vergangenen Jahren seien im
Vertrauen auf die Fortdauer der Steuerentlastung zugunsten des
Verbrauchs von Biokraftstoff umfangreiche Investitionen getätigt
worden. Die Besteuerung der Biokraftstoffe verstoße daher auch gegen
das Gebot des Vertrauensschutzes. Nach dem Zusammenbruch der
Reinbiokraftstoffmärkte könnten die Beschwerdeführer ihren Beruf nicht
mehr ausüben.
Die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat die
Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen. Der mit der
Verfassungsbeschwerde verbundene Antrag auf Erlass einer einstweiligen
Anordnung ist damit gegenstandslos.
Der Entscheidung liegen im Wesentlichen folgende Erwägungen zu Grunde:
Auf der Grundlage des Vorbringens der Beschwerdeführer kann nicht
festgestellt werden, dass die angegriffenen Bestimmungen gegen die als
verletzt gerügten Grundrechte verstoßen; insbesondere ist nicht
erkennbar, dass ein geschütztes Vertrauen der Beschwerdeführer in den
Fortbestand der Steuerbefreiung von Biokraftstoffen in rechtsstaatlich
nicht hinnehmbarer Weise beeinträchtigt worden wäre.
Hinsichtlich des Eigentumsgrundrechts fehlt es bereits an einem
Eingriff in den Schutzbereich, dem die Erwartung, dass ein Unternehmen
auch in Zukunft rentabel betrieben werden kann, nicht unterfällt. Art.
14 Abs. 1 GG vermittelt keinen Anspruch auf eine steuerliche
Kompensation eigener Wettbewerbsnachteile durch höhere Besteuerung der
Konkurrenz. Die Besteuerung von Biodiesel und Pflanzenöl greift auch
nicht in den Schutzbereich der Berufsfreiheit aus Art. 12 Abs. 1 GG
ein. Das Grundrecht gewährleistet insbesondere keinen Anspruch auf eine
erfolgreiche Marktteilhabe oder auf künftige Erwerbsmöglichkeiten.
Die Rücknahme der Steuerverschonung verstößt auch nicht gegen den
Grundsatz des Vertrauensschutzes. Zwar ist in der Rechtsprechung des
Bundesverfassungsgerichts geklärt, dass steuerliche Vergünstigungen,
die Bundesverfassungsgericht - Pressestelle -
Pressemitteilung Nr. 83/2006 vom 30. Juli 2007
Zum Beschluss vom 25. Juli 2007 – 1 BvR 1031/07 –
Besteuerung von Biokraftstoffen verfassungsgemäß
Seit 1. Januar 2004 waren Biokraftstoffe, befristet bis 31. Dezember
2009, von der Mineralölsteuer und sodann von der sie ablösenden
Energiesteuer befreit. Mit Wirkung vom 1. August 2006 gewährte der
Gesetzgeber für Biodiesel und Pflanzenöl nur noch eine teilweise
Steuerentlastung, die bis zum Jahr 2012 stufenweise abgeschmolzen wird.
Zum 1. Januar 2007 wurde für Otto- und Dieselkraftstoffe außerdem die
Pflicht zur Beimischung eines Mindestanteils an Biokraftstoff
eingeführt, für den keine Steuerentlastung gewährt wird. Biokraftstoff
wird zudem in Höhe der Beimischungsquote auch dann besteuert, wenn er
als reiner Biokraftstoff abgegeben wird.
Die insgesamt 29 Beschwerdeführer, die Biokraftstoffe und Umrüstsysteme
für den Betrieb von Dieselmotoren mit Biokraftstoffen produzieren oder
vertreiben, sehen sich durch die angegriffenen Bestimmungen des
Energiesteuergesetzes unter anderem in ihrem Eigentumsgrundrecht und
ihrer Berufsfreiheit verletzt. In den vergangenen Jahren seien im
Vertrauen auf die Fortdauer der Steuerentlastung zugunsten des
Verbrauchs von Biokraftstoff umfangreiche Investitionen getätigt
worden. Die Besteuerung der Biokraftstoffe verstoße daher auch gegen
das Gebot des Vertrauensschutzes. Nach dem Zusammenbruch der
Reinbiokraftstoffmärkte könnten die Beschwerdeführer ihren Beruf nicht
mehr ausüben.
Die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat die
Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen. Der mit der
Verfassungsbeschwerde verbundene Antrag auf Erlass einer einstweiligen
Anordnung ist damit gegenstandslos.
Der Entscheidung liegen im Wesentlichen folgende Erwägungen zu Grunde:
Auf der Grundlage des Vorbringens der Beschwerdeführer kann nicht
festgestellt werden, dass die angegriffenen Bestimmungen gegen die als
verletzt gerügten Grundrechte verstoßen; insbesondere ist nicht
erkennbar, dass ein geschütztes Vertrauen der Beschwerdeführer in den
Fortbestand der Steuerbefreiung von Biokraftstoffen in rechtsstaatlich
nicht hinnehmbarer Weise beeinträchtigt worden wäre.
Hinsichtlich des Eigentumsgrundrechts fehlt es bereits an einem
Eingriff in den Schutzbereich, dem die Erwartung, dass ein Unternehmen
auch in Zukunft rentabel betrieben werden kann, nicht unterfällt. Art.
14 Abs. 1 GG vermittelt keinen Anspruch auf eine steuerliche
Kompensation eigener Wettbewerbsnachteile durch höhere Besteuerung der
Konkurrenz. Die Besteuerung von Biodiesel und Pflanzenöl greift auch
nicht in den Schutzbereich der Berufsfreiheit aus Art. 12 Abs. 1 GG
ein. Das Grundrecht gewährleistet insbesondere keinen Anspruch auf eine
erfolgreiche Marktteilhabe oder auf künftige Erwerbsmöglichkeiten.
Die Rücknahme der Steuerverschonung verstößt auch nicht gegen den
Grundsatz des Vertrauensschutzes. Zwar ist in der Rechtsprechung des
Bundesverfassungsgerichts geklärt, dass steuerliche Vergünstigungen,
die dem Bürger einen Anreiz zu einem bestimmten Verhalten geben
sollten, grundsätzlich eine Vertrauensgrundlage für im Hinblick darauf
getätigte Investitionen schaffen. Auf der anderen Seite ist jedoch die
allgemeine Erwartung des Bürgers, das geltende Recht werde unverändert
fortbestehen, verfassungsrechtlich nicht geschützt. Steuerpflichtige
können grundsätzlich nicht darauf vertrauen, dass der Gesetzgeber
steuerliche Vergünstigungen, die er zu sozial- oder
wirtschaftspolitischen Zwecken gewährt, uneingeschränkt auch für die
Zukunft aufrechterhält. Ein vollständiger Schutz würde den dem
Gemeinwohl verpflichteten Gesetzgeber in wichtigen Bereichen lähmen.
Sofern die verfassungsrechtlichen Grenzen des Vertrauensschutzes
eingehalten werden, ist es allein eine Frage politischer Entscheidung,
ob der Gesetzgeber eine Steuerbefreiung vorzeitig auslaufen lässt, die
er zur Lenkung unternehmerischen Handelns eingeführt hat, und damit in
Kauf nimmt, dass die Lenkungseignung dieses Steuerungsinstruments wegen
der dadurch begründeten Zweifel an der Verlässlichkeit seiner
Versprechen auch für künftige Maßnahmen in Frage gestellt wird.
Gemessen an diesen Grundsätzen kann kein Verstoß gegen den
verfassungsrechtlich gewährleisteten Vertrauensschutz festgestellt
werden. Das Beschwerdevorbringen lässt für die Mehrzahl der
Beschwerdeführer schon nicht hinreichend zuverlässig erkennen, welche
konkreten Investitionen gerade im Hinblick auf die uneingeschränkte
Steuerbefreiung für Biokraftstoffe getätigt worden sein sollen.
Unabhängig hiervon war das Vertrauen in den Bestand der Steuerbefreiung
nach Lage der Dinge nur begrenzt schutzwürdig. Die Gesetzeslage war von
Beginn an durch mehrfache Änderungen, Ankündigungen eines
Systemwechsels und Überprüfungsvorbehalte als Vertrauensgrundlage für
Investitionen in ihrer Verlässlichkeit eingeschränkt. Außerdem war
diese Vertrauensbasis von zahlreichen davon unabhängigen, für den
Investitionserfolg aber wesentlichen Marktbedingungen - wie etwa dem
Rohölpreis - überlagert. Jedenfalls hat der Gesetzgeber mit der
Übergangsregelung für das Auslaufen der Steuerbefreiung von
Biokraftstoffen verbunden mit der gleichzeitigen Einführung der
Beimischungspflicht ein etwa ins Werk gesetztes Vertrauen der
Beschwerdeführer in verfassungsrechtlich nicht zu beanstandender Weise
eingeschränkt.
Durch die Umstellung der Biokraftstoffförderung auf die Beimischpflicht
sichert der Gesetzgeber den Biokraftstoffherstellern, -vertreibern und
sonstigen gewerblichen Nutzern im Grundsatz weiterhin einen mit
steigender Quote zudem wachsenden Absatzmarkt. Dies lässt jedenfalls
für einen Teil der Beschwerdeführer in gewissem Umfang eine
Kompensation der mit der Streichung der Steuerförderung verbundenen
wirtschaftlichen Nachteile erwarten. Im Übrigen hält sich der
Gesetzgeber mit dem Systemwechsel bei der Förderung der Biokraftstoffe
hin zur Beimischpflicht jedenfalls innerhalb des weiten
Gestaltungsspielraums, der ihm zukommt, wenn er ein bestimmtes
Verhalten, das ihm aus wirtschafts-, sozial-, umwelt- oder
gesellschaftspolitischen Gründen erwünscht ist, fördern will. Er ist in
der Entscheidung, welche Personen oder Unternehmen durch finanzielle
Zuwendungen des Staates unterstützt werden sollen, weitgehend frei
(vgl. BVerfGE 110, 274 <293>).
Mit der getroffenen Übergangsregelung hat der Gesetzgeber dem gebotenen
Vertrauensschutz jedenfalls Genüge getan. Nach dieser Regelung wird die
Steuervergünstigung für Biodiesel und Pflanzenöl schrittweise in
Jahresstufen abgebaut, wobei die Steuervergünstigung bis zum Jahr 2012
und damit deutlich über den Zeitraum der ursprünglich vorgesehenen
vollständigen Steuerbefreiung hinausreicht. Dass der Gesetzgeber
Biokraftstoff insoweit gänzlich aus der Steuerbefreiung herausgenommen
und auch nicht mit einer Übergangsregelung versehen hat, als er zur
Erfüllung der Beimischquote eingesetzt wird oder jedenfalls eingesetzt
werden könnte ("fiktive Quote"), ist verfassungsrechtlich ebenfalls
nicht zu beanstanden. Da die Umsatzförderung für Biokraftstoff in Höhe
der Quote bereits durch die Beimischpflicht erfolgt, würde eine
zusätzliche Steuerbegünstigung zu einer auch im Hinblick auf das
verfolgte umweltpolitische Ziel nicht gerechtfertigten Doppelförderung
führen. Hiervon durfte der Gesetzgeber aus Gründen der Praktikabilität
auch für die "fiktive Quote" ausgehen.
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25. Juli 2007
Biomasse-Forschungszentrum kommt nach Leipzig
Die Regierungsfraktionen haben sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, ein Deutsches Biomasse-Forschungszentrum (DBFZ) zu gründen, das seinen Sitz in den neuen Bundesländern haben soll. "Seit heute steht offiziell fest: das Deutsche Biomasseforschungszentrum kommt nach Leipzig".
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Biomasse-Forschungszentrum kommt nach Leipzig
Pressemeldung des BMELV
Seehofer: Wir wollen Weltspitze in der Forschung bleiben
Die Regierungsfraktionen haben sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, ein Deutsches Biomasse-Forschungszentrum (DBFZ) zu gründen, das seinen Sitz in den neuen Bundesländern haben soll.
"Seit heute steht offiziell fest: das Deutsche Biomasseforschungszentrum kommt nach Leipzig. Ich bin überzeugt, dies ist eine gute Entscheidung", erklärte Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Anschluss an die heutige Kabinettssitzung in Berlin. Deutschland sei weltweit eines der führenden Länder im Bereich der Biomasseforschung. "Wir wollen auch in Zukunft Weltspitze bleiben und die bestehenden Potenziale nachwachsender Rohstoffe nutzen. Deshalb treiben wir die Forschung in diesem Bereich weiter voran und wollen, dass der Ausbau der Biomassenutzung auch wissenschaftlich auf hohem Niveau begleitet wird."
Unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und unter Einbindung des Bundesforschungs-, Bundesumwelt- und des Bundesverkehrsministeriums sowie der Bundesländer, die sich für den Standort beworben haben, wurden die Bewerbungsunterlagen möglicher Standorte für das DBFZ auch mit Blick auf mögliche Kooperationen des DBFZ mit Forschungseinrichtungen der Länder geprüft.
Es ist vorgesehen, das DBFZ zum 1. Januar 2008 als gemeinnützige GmbH in Leipzig einzurichten. Das BMELV wird im Wege der institutionellen Förderung die Grundfinanzierung des DBFZ auf bringen. Nach dem Regierungsentwurf des Haushalts 2008 stellt das BMELV für die Gründung des DBFZ zunächst 4 Mio. € zur Verfügung. Es sollen Stellen für bis zu 80 Beschäftigte geschaffen werden.
Seehofer dankte seinen Ressortkollegen, sowie dem Land Sachsen für die Unterstützung des Vorhabens durch die zugesagte Mitfinanzierung.
"Wir haben den Grundstein dafür gelegt, das DBFZ so auszustatten, dass es die führende Rolle in der Bioenergieforschung einnehmen kann", zeigte sich Seehofer zufrieden. "Mit der Errichtung des Deutschen Biomasseforschungszentrums stärken wir den technischen Fortschritt im Bereich der energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe, stärken die ländlichen Regionen und optimieren die Nutzung vorhandener Biomassepotenziale. Dadurch können wir zu mehr Klimaschutz und Energieversorgungssicherheit beitragen."
Das DBFZ wird die Aufgabe haben, Forschung und Entwicklung, insbesondere wissenschaftlich experimentelle Arbeiten im Bereich der energetischen Nutzung land- und forstwirtschaftlicher Biomasse zu betreiben. Das DBFZ wird mit renommierten wissenschaftlichen Einrichtungen kooperieren und Zentrum eines anwendungsorientierten Forschungsnetzes werden.
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24. Juli 2007
Fachsymposium Energiepflanzen des BMELV am 24. und 25. Oktober...
Energiepflanzen: Wo stehen wir heute und morgen?
Einen Überblick über den momentan erreichten Stand der Forschung und einen Ausblick gibt das Energiepflanzen-Symposium am 24. und 25. Oktober in Berlin. Auf dem Programm stehen auch Beiträge aus Sicht der Politik, des Naturschutzes und der Industrie. Veranstalter ist das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).
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Fachsymposium Energiepflanzen des BMELV am 24. und 25. Oktober in Berlin
Pressemeldung der FNR
Energiepflanzen: Wo stehen wir heute und morgen?
Vor allem aus der Landwirtschaft soll die erneuerbare Energie der Zukunft kommen: Studien bescheinigen dem Energiepflanzenanbau große Wachstumspotenziale, noch sind jedoch viele Fragen offen. Einen Überblick über den momentan erreichten Stand der Forschung und einen Ausblick gibt das Energiepflanzen-Symposium am 24. und 25. Oktober in Berlin. Auf dem Programm stehen auch Beiträge aus Sicht der Politik, des Naturschutzes und der Industrie. Veranstalter ist das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).
Energiepflanzen wurden 2006 auf rund 1,3 Millionen Hektar in Deutschland angebaut, diese Zahl könnte sich bis zum Jahr 2030 auf über 4 Millionen erhöhen. Dies ist das Ergebnis von Studien, die bei der Ermittlung der Flächenpotenziale auch den Nahrungsmittelbedarf und naturschutzfachliche Mindestanforderungen nicht außer Acht lassen. Damit dürfte die Bedeutung von landwirtschaftlich erzeugten Energiepflanzen in Zukunft noch einmal ganz erheblich steigen. Gleichzeitig gibt es eine Reihe von Fragen: Wie können Arten und Sorten im Hinblick auf hohe Erträge züchterisch verbessert werden, welche Pflanzen und Fruchtfolgen sind an welchen Standorten geeignet, wie kann das heute genutzte Artenspektrum erweitert werden, welche neuen Anbaumethoden stehen zur Verfügung und wie ist die Biomasseproduktion naturverträglich zu gestalten?
Das BMELV fördert über seinen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), diverse Forschungsprojekte, in denen nach Antworten auf diese Fragen gesucht wird. Seit 2004, seit der Energiepflanzenanbau durch das novellierte EEG und die Steuerbefreiung beigemischter Biokraftstoffe einen deutlichen Schub erhielt, unterstützte die FNR rund 50 neue Vorhaben mit rund 13,5 Millionen Euro, die teilweise abgeschlossen, teilweise noch in der Durchführung sind.
Das Symposium will den aktuellen Erkenntnisstand dieser Vorhaben zusammenfassen und Gelegenheit zur Diskussion bieten. Neben Forschungsinstitutionen sind auch die Bundesregierung und Verbände des Naturschutzes ebenso wie die Industrie mit Beiträgen vertreten. Diese spricht aus Sicht der Züchtungsunternehmen, eines Landtechnikunternehmens, andererseits aber auch aus der Perspektive der Nachfrageseite: Der Volkswagen-Konzern, Partner in der Länderkooperation "Biomasse für Sunfuel", erläutert die Anforderungen, die Hersteller synthetischer Biokraftstoffe an Biomasse stellen.
Anmeldung und weitere Informationen zum Symposium "Energiepflanzen" finden Sie im Internet unter www.fnr.de/energiepflanzen2007/
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24. Juli 2007
Niedersächsische Zuckerrübenanbauerverbände tanken ab sofort...
Hildesheim - Vier niedersächsische Zuckerrübenanbauerverbände fahren ab sofort Autos,die mit Bioethanol aus Zuckerrüben betankt werden. Zur Übergabe der Fahrzeuge kam der niedersächsische Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen nach Hildesheim.
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Niedersächsische Zuckerrübenanbauerverbände tanken ab sofort Bioethanol
Pressemeldung der Zuckerrübenanbauerverbände Niedersachsen-Mitte e.V. und Südniedersachsen e.V.,
Hildesheim - Vier niedersächsische Zuckerrübenanbauerverbände fahren ab sofort Autos, die mit Bioethanol aus Zuckerrüben betankt werden. Zur Übergabe der Fahrzeuge kam der niedersächsische Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen nach Hildesheim. Siegfried Sander, Vorsitzender des Zuckerrübenanbauerverbandes Südniedersachsen e.V., der stellvertretend für die anderen Verbände sprach, sagte: „Die Zuckerrübe ist unschlagbar stark. Sie liefert pure Energie wie Zucker und Bioethanol in großen Mengen.
Aus den Zuckerrüben eines Rübenfeldes von einem Hektar können etwa
6.000 Liter Bioethanol gewonnen werden.“ Bei durchschnittlicher Fahrleistung
können damit 5 Autos etwa ein Jahr lang mit Kraftstoff versorgt werden.
Mit dem Kauf von vier Ford-Fahrzeugen mit so genanntem Flexfuel-Motor setzen
die Zuckerrübenanbauerverbände ein Zeichen. Sander gab Minister Ehlen mit
auf den Weg: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass der Autobauer in Wolfsburg keine
derartigen Fahrzeuge in Deutschland anbietet. Deutschland ist auf diesem
Gebiet Entwicklungsland.“ Sander forderte Ehlen auf, dass auch die Landesregierung ihren Fuhrpark auf Fahrzeuge mit Flexfuel-Motoren umstellt. Nur einer verstärkten Nachfrage nach umweltfreundlichen Autos folgt auch ein entsprechendes Angebot der Autohersteller. Daher sollten die staatlichen Institutionen mit gutem Beispiel vorangehen. Die Verwendung von Bioethanol als Kraftstoff trägt nicht nur zur Versorgungssicherheit bei sondern kommt auch den Klimaschutzzielen der Bundesregierung nahe. Da bei der Verbrennung des Bioethanols nur das von der Zuckerrübe gebundene CO2 wieder freigesetzt wird, ist die Verwendung von Bioethanol aktiver Klimaschutz!
Im Hinblick auf den vermehrten Einsatz von regenerativen Treibstoffen leisten die norddeutschen Rübenanbauer zusammen mit der Zuckerindustrie ihren Beitrag.
Dies machte Günter Jakobiak, Vorstandsmitglied der Nordzucker AG, deutlich.
„Nordzucker wird in diesem Herbst rund 800.000 Tonnen Zuckerrüben für die
Bioethanolherstellung verarbeiten. Dies sind immerhin rund 10 Prozent der gesamten Rübenmenge.“ Die Entwicklung regenerativer Treibstoffe erfordere jedoch nicht nur Zielvorgaben in Bezug auf Beimischungsquoten, sondern auch praktische Umsetzung. So ist zurzeit beispielsweise das Tankstellennetz für Ethanolfahrzeuge mit Flexfuel-Motoren in Deutschland noch sehr dünn. Das betreffe auch Niedersachsen, so Jakobiak, wo von über 1.900 Tankstellen aktuell lediglich 20 den Ethanoltreibstoff E85 anbieten. Hier könne die niedersächsische Landesregierung als Motor fungieren: zum Beispiel, indem sie Flex-Fuel- Fahrzeuge auch in den Behörden einsetze oder durch ein 100-Tankstellen- Programm für den Ethanolkraftstoff E85.
„Bioethanol ist momentan eine ausgezeichnete Option, Mobilität noch umweltfreundlicher zu gestalten“, so Michael Wersig vom Autohaus Hentschel. „Mit dieser effizienten und umweltfreundlichen Technologie können wir ab sofort, einfach und wirkungsvoll etwas gegen den Klimawandel tun, ohne unsere Grundbedürfnisse in Sachen individueller Mobilität zu stark einschränken zu müssen. Die Flexfuel-Technologie ist verfügbar, sie ist bezahlbar und nutzt sowohl der Umwelt als auch dem Kunden. Deshalb werden ab Frühjahr 2008 – neben den bereits erhältlichen Flexfuel-Varianten des Ford Focus und des Ford C-MAX – die Modelle Galaxy, S-MAX, und der neue Mondeo mit diesem alternativen Antrieb verfügbar sein. Die Marke mit dem blauen Oval hat damit das europaweit breiteste Angebot an diesen umweltfreundlichen Fahrzeugen“.
Bisher bieten neben Ford auch Saab und Volvo die Autos mit umweltfreundlichen
Motoren an, die sowohl den Ethanolkraftstoff E85 als auch Superbenzin in jeder
beliebigen Mischung tanken können.
Die drei genannten Zuckerrübenanbauerverbände vertreten die Interessen von
rund 7.000 Rübenanbauern in Niedersachsen. Etwa 2.700 Mitglieder also rund
40% bauen in Zukunft Zuckerrüben für die Herstellung von Bioethanol an.
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19. Juli 2007
INITIATIVE SUPERETHANOL STELLT PROGRAMM ZUR EINFÜHRUNG VON
Wien - Anlässlich der bevorstehenden Markteinführung des neuen,umweltfreundlichen Treibstoffes SuperEthanol in Österreich stellt die neugegründete Initiative SuperEthanol ein umfangreiches Arbeitsprogramm und die neue Website www.superethanol.at vor.
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INITIATIVE SUPERETHANOL STELLT PROGRAMM ZUR EINFÜHRUNG VON SUPERETHANOL IN ÖSTERREICH VOR
Pressemeldung der Initiative SuperEthanol
Wien - Anlässlich der bevorstehenden Markteinführung des neuen, umweltfreundlichen Treibstoffes SuperEthanol in Österreich stellt die neu gegründete Initiative SuperEthanol ein umfangreiches Arbeitsprogramm und die neue Website www.superethanol.at vor.
SuperEthanol ist ein umweltfreundlicher Treibstoff, der aus bis zu 85 % Bioethanol (hergestellt aus Mais, Weizen und Zuckerrüben) und der Rest aus Superbenzin besteht. Jeder Liter verbrauchtes Bioethanol statt Superbenzin als Treibstoff erspart der Umwelt bis zu 1,8 Kilogramm CO2. Mit der Verwendung von SuperEthanol kann somit dem Treibhauseffekt gegengesteuert werden. Darüber hinaus steigert SuperEthanol auch die PKW-Motorleistung. Ab 1. Oktober 2007 wird der Bioethanolanteil von SuperEthanol von der Mineralölsteuer befreit und der Treibstoff gegenüber Superbenzin somit wirtschaftlich attraktiv. SuperEthanol hat sich bereits erfolgreich unter anderem in Schweden, den USA und Brasilien als alternativer Treibstoff etabliert.
Zur weiteren Umsetzung des im April vorgestellten 5-Punkte-Programms der Bundesregierung zur zügigen Markteinführung von SuperEthanol in Österreich haben sich namhafte Unternehmen aus Industrie, Landwirtschaft und Handel zur neuen Initiative SuperEthanol zusammengeschlossen. Mitglieder sind die Automobil-Importeure General Motors/Saab, Ford, Volvo, das Energiehandelsunternehmen Genol, die Landwirtschaftskammer, die Vereinigung „Die Rübenbauern“, die Autofahrerclubs ÖAMTC und ARBÖ und die AGRANA, Österreichs einziger industrieller Hersteller von Bioethanol.
Konkrete Ziele der Ini tiative sind:
- die Etablierung von SuperEthanol als Treibstoff der Zukunft in Österreich,
- der Einsatz von mindestens 50.000 SuperEthanol-tauglichen Fahrzeugen – so genannten Flexi Fuel Vehicles (FFVs) - bis 2010 sowie die Berücksichtigung von SuperEthanoltauglichen Fahrzeugen in Ausschreibungen,
- der rasche Ausbau des SuperEthanol-Tankstellennetzes und
- die Optimierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für diesen Treibstoff.
Die erste Stufe zur Umsetzung dieser Ziele ist eine nun anlaufende breite Informations- und Wissenskampagne für SuperEthanol durch die Initiative SuperEthanol als Träger. Allerdings muss nach Ansicht der Initiative SuperEthanol noch eine weitere Optimierung der wirtschaftspolitischen und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen folgen. Es ist nach Ansicht der Initiative nicht einsichtig, dass der Umweltvorteil von Flexi Fuel Vehicles (FFVs) bei der Berechnung der NOVA überhaupt nicht berücksichtigt wird. Derzeit erfolgt die NOVAEinstufung aller FFVs im reinen Benzinmodus und nicht nach dem realistischeren Mischbetrieb
Bioethanol - Superbenzin.
AGRANA-Vorstandsvorsitzender Johann Marihart: „Wir sehen in SuperEthanol die Möglichkeit bei voller steuerlicher Begünstigung deutlich mehr für die Umwelt zu tun als bei einfacher Beimischung. Durch eine konsequente Forcierung von Superethanol kann die CO2- Bilanz in jenem Segment deutlich verbessert werden, in dem Österreich noch ein hohes Verbesserungspotenzial aufweist, nämlich im Verkehr. Mit unserem Bioethanol-Werk in Pischelsdorf|Niederösterreich, das ab Herbst 2007 in Betrieb gehen und bis zu 240.000 m3 Bioethanol pro Jahr erzeugen wird, können wir den österreichischen Markt mit Bioethanol aus heimischen Rohstoffen versorgen. Dies stellt einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Programms der Initiative SuperEthanol dar.“
Ernst Karpfinger, Präsident der Vereinigung DIE RÜBENBAUERN: „Österreichs Landwirtschaft wird in der Lage sein, die notwendigen Rohstoffe für die Ethanolproduktion bereitzustellen. Die in der Bioethanolanlage benötigten Rohstoffmengen entsprechen etwa jenen Mengen an Getreide und Zucker, die in der Vergangenheit exportiert werden mussten. Dadurch werden sich einerseits vernünftige Erzeugerpreise erzielen und andererseits weite Transportwege verringern lassen. Darüber hinaus wird in der Bioethanolanlage hochwertiges Eiweißfuttermittel erzeugt werden, das maßgeblich zur Reduzierung der Sojaimporte beiträgt.“
Walter Tauscher, Leiter der Initiative SuperEthanol, zum Arbeitsprogramm: „Als einen ersten Schritt zur Einführung und Vermarktung von SuperEthanol in Österreich haben wir eine Online-Informations- und Serviceplattform unter www.superethanol.at und einen Infofolder geschaffen, die umfangreiche Informationen über SuperEthanol bieten. Als nächsten Schritt werden wir die Bereitstellung und Verfügbarkeit von genügend SuperEthanol ab dem 1. Oktober 2007 ermöglichen.“
Genol-Marketingleiter Hans Ledl: "Als größter Energieversorger im ländlichen Raum stehen wir zu unserer Verantwortung und bieten ab 1.10.2007 über die Genol-Tankstellen der Lagerhäuser SuperEthanol an." Ledl fordert weiters rasche und unkomplizierte Genehmigungsverfahren für das Tankstellennetz sowie konkurrenzfähige Preise für SuperEthanol von Seiten der produzierenden Industrie. Die Automobilfirmen FORD, General Motors/SAAB und VOLVO bieten SuperEthanol nicht nur für geeignete Fahrzeuge an, sondern unterstützen deren Kauf auch finanziell (siehe beiliegende Ausführungen).
Dipl.-Ing. Jürgen Keller, Geschäftsführer General Motors Austria GmbH: "Die durch die Verwendung von SuperEthanol erzielbare Leistungssteigerung erlaubt mehr Fahrspaß bei gleichzeitiger Rücksichtnahme auf die Umwelt."
Ing. Gerhard Erblich, Volvo Car Austria, stellt fest: "SuperEthanol ist ein intelligenter Treibstoff, der den Kohlendioxidausstoß senkt und das Leben bereichert“.
Bernhard Soltermann, Generaldirektor von Ford Austria: "SuperEthanol ist kurz- und mittelfristig eine ausgezeichnete Option Mobilität noch umweltfreundlicher zu gestalten."
Weitere Informationen zur Initiative SuperEthanol und zum umweltfreundlichen Treibstoff SuperEthanol finden Sie unter http://www.superethanol.at.
Details zum 5-Punkte-Programm finden Sie hier.
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13. Juli 2007
Deutsche Bioenergieerzeugung zählt zu den Nachhaltigsten weltweit
Der Deutsche Bauernverband (DBV) hält die Kritik des Sachverständigenrates für Umweltfragen an der Erzeugung von nachwachsenden Rohstoffen durch die deutsche Landwirtschaft für nicht berechtigt. In dem aktuell vorgelegten Gutachten „Klimaschutz durch Biomasse" sei leider nicht erwähnt, dass die deutsche Landwirtschaft bei der „Ökoeffizienz" weltweit ganz weit vorn liege.
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Deutsche Bioenergieerzeugung zählt zu den Nachhaltigsten weltweit
Pressemeldung des Deutschen Bauernverbands
Deutsche Bioenergieerzeugung zählt zu den Nachhaltigsten weltweit - DBV widerspricht Sachverständigenrat für Umweltfragen
Der Deutsche Bauernverband (DBV) hält die Kritik des Sachverständigenrates für Umweltfragen an der Erzeugung von nachwachsenden Rohstoffen durch die deutsche Landwirtschaft für nicht berechtigt. In dem aktuell vorgelegten Gutachten „Klimaschutz durch Biomasse" sei leider nicht erwähnt, dass die deutsche Landwirtschaft bei der „Ökoeffizienz" weltweit ganz weit vorn liege.
Es sei nicht angemessen, die Nutzung der Bioenergie mehr als Problem für die Umwelt denn als Lösung für Versorgungssicherheit, Umwelt- und Klimaschutz darzustellen. Der DBV teile zwar die Auffassung des
Sachverständigenrates, dass die Bioenergie möglichst effizient genutzt werden müsse, nicht aber die vorgeschlagenen Regulierungen. Der Vorschlag, die Zielsetzungen für Biokraftstoffe wieder zu senken, ist unverständlich, so der DBV. Die Sachverständigen erwecken den Eindruck, dass sie einer unheiligen Allianz der Verhinderer und Bedenkenträger aus Mineralölindustrie und Umweltverbänden beigetreten sind.
Der durch den Sachverständigenrat geforderten „Entschleunigung" der Bioenergieförderung in Deutschland zur „Schadensprävention und Umweltvorsorge" wird durch den DBV vehement widersprochen. Der Anbau nachwachsender Rohstoffe findet in Europa unter den gleichen strengen umweltschonenden Anforderungen von Cross-Compliance und der guten fachlichen Praxis statt, wie sie auch in der Nahrungsmittelproduktion gefordert werden. Von angeblich „umweltgefährdenden Kulturen wie Raps und Mais" könne somit nicht die Rede sein.
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13. Juli 2007
Zukünftig mehr Biosprit in deutschen Tanks
Die Verwendung von Biokraftstoffen kann zum Erreichen von Klimaschutzzielen beitragen. Im Rahmen eines Runden Tisches Biokraftstoffe haben sich Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer und Umweltminister Sigmar Gabriel mit der Automobilindustrie, der Mineralölwirtschaft, dem Deutschen Bauernverband und Biokraftstoffverbänden jetzt grundsätzlich auf weitere Maßnahmen zur Steigerung des Biokraftstoffanteils von derzeit 5 % auf zunächst bis zu 10 % geeinigt.
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Zukünftig mehr Biosprit in deutschen Tanks
Pressemeldung der Bundesregierung
Die Verwendung von Biokraftstoffen kann zum Erreichen von Klimaschutzzielen beitragen. Die Bundesregierung fördert daher diese Verwendung auf verschiedene Weise. Neben der Steuerbegünstigung für Reinkraftstoffe stellt insbesondere die seit Beginn dieses Jahres geltende Beimischungspflicht zu fossilen Kraftstoffen die zukünftige Entwicklung auf ein festes Fundament.
Neben staatlichen Maßnahmen sind jedoch auch Anstrengungen weiterer Akteure notwendig. Im Rahmen eines Runden Tisches Biokraftstoffe haben sich Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer und Umweltminister Sigmar Gabriel mit der Automobilindustrie, der Mineralölwirtschaft, dem Deutschen Bauernverband und Biokraftstoffverbänden jetzt grundsätzlich auf weitere Maßnahmen zur Steigerung des Biokraftstoffanteils von derzeit 5 % auf zunächst bis zu 10 % geeinigt. Die Automobilindustrie signalisierte ihre Bereitschaft, die technischen Voraussetzungen für weitere Steigerungen zu schaffen.
Einig waren sich die Teilnehmer auch darüber, dass eine Steigerung der Verwendung von Biokraftstoffen nicht zu Lasten der Umwelt in den Erzeugerländern der Biomasse gehen darf. Bereits jetzt stammt ein großer Teil der Rohstoffe z. B. für Biodiesel aus dem Ausland. "Es darf nicht sein, dass der CO2-Vorteil beim Einsatz dieser Kraftstoffe mit Regenwaldrodungen zur Schaffung von Anbauflächen in den Tropen bezahlt wird. Die Bundesregierung arbeitet daher mit Hochdruck an einer Verordnung, mit deren Regelungen die Förderung der Biokraftstoffe an die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien gekoppelt werden soll", betonte Seehofer.
"Im Laufe auch manchmal schwieriger Gespräche ist ein guter Erfolg erzielt worden", so Seehofer weiter. Dabei betonte der Minister, dass mit einer Verwendungssteigerung auch eine Marktentlastung möglich sei. Hauptsächlich seitens kleiner und mittlerer Biodieselhersteller waren in den letzten Monaten Klagen über Absatzeinbrüche beim Bioreinkraftstoff seit Einführung einer stufenweisen Besteuerung laut geworden.
Bundesminister Seehofer: "Ich nehme diese Sorgen sehr ernst. Genaue Informationen über die Marktlage wird der im Herbst vorzulegende Biokraftstoffbericht des Bundesfinanzministeriums liefern." Sofern dieser Bericht die Besteuerung als Ursache für Absatzprobleme von insbesondere Bioreinkraftstoffen bestätige, müsse nicht zuletzt aus Gründen des Klimaschutzes auch über weitere gesetzliche Maßnahmen zur Verwendungssteigerung der Biokraftstoffe beschlossen werden. Der derzeit wieder hohe Preis für Diesel und Ottokraftstoff an den Tankstellen dürfte nach Expertenmeinung jedoch auch dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der Biokraftstoffe, insbesondere des Biodieselreinkraftstoffs, zu steigern.
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12. Juli 2007
Biokraftstoffstrategie wird weiter entwickelt
Die vier Arbeitsgruppen Finanzen (federführend), Umwelt, Energie und Landwirtschaft haben angesichts der angespannten Situation auf dem Biokraftstoffmarkt eine Weiterentwicklung der Biokraftstoffstrategie beschlossen. Der Gesetzentwurf soll nach der Sommerpause als Koalitionsentwurf eingebracht werden.
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Biokraftstoffstrategie wird weiter entwickelt
Pressemeldung der SPD-Bundestagsfraktion
Zur Biokraftstoffproblematik erklären die zuständigen Berichterstatter der Arbeitsgruppen Finanzen, Reinhard Schultz, und Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Marko Mühlstein:
Die vier Arbeitsgruppen Finanzen (federführend), Umwelt, Energie und Landwirtschaft haben angesichts der angespannten Situation auf dem Biokraftstoffmarkt eine Weiterentwicklung der Biokraftstoffstrategie beschlossen. Es ist beabsichtigt, die notwendigen gesetzlichen Änderungen am Energiesteuergesetz und am Biokraftstoffquotengesetz im Zusammenhang mit der Umsetzung des Kompromisses zwischen Bundesregierung und EU-Kommission zum Spitzenausgleich bei der Stromsteuer vorzunehmen. Das Finanzministerium trägt die Entscheidung mit. Der Gesetzentwurf soll nach der Sommerpause als Koalitionsentwurf eingebracht werden.
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06. Juli 2007
Über 300 Teilnehmer beim C.A.R.M.E.N.-Symposium - Klimaschutz...
Mit dem kürzlich veröffentlichten UN-Klimareport hat das Thema Klimaschutz wieder an Aktualität gewonnen. C.A.R.M.E.N. bot Wirtschaft, Politik und Wissenschaft im Rahmen des 15. C.A.R.M.E.N. - Symposiums wieder die Gelegenheit, sich über Nachwachsende Rohstoffe und ihrem nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz zu informieren.
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Über 300 Teilnehmer beim C.A.R.M.E.N.-Symposium - Klimaschutz löst großes Interesse aus
Pressemeldung vom C.A.R.M.E.N. e.V.
Straubing - Ganz im Zeichen des Klimaschutzes stand das 15. C.A.R.M.E.N.-Symposium am 2. und 3. Juli 2007 in Straubing, der Stadt der Nachwachsenden Rohstoffe.
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, darin waren sich die über 300 Symposiumsteilnehmer einig. Die Folgerungen hieraus und der Beitrag, den Nachwachsende Rohstoffe zum Klimaschutz leisten können, standen auf dem Tagungsprogramm.
Was kommt auf uns zu?
"Klimawandel - Was kommt auf uns zu?" unter diesem Leitgedanken präsentierte Prof. Hartmut Graßl, Vorsitzender des Bayerischen Klimarates, im Fachplenum die Folgen für die Land- und Forstwirtschaft. Hitzewellen mit Sturzfluten, Bodenerosion, Trockenheit und Schädlingseinwanderung können von der Forstwirtschaft aufgrund der langfristig angelegten Bestände weitaus schlechter abgefangen werden als von der Landwirtschaft, die meist einjährige Pflanzen anbaut. Auch wenn der Klimawandel bereits eingesetzt hat, könnten die Auswirkungen durch eine entsprechende politische Weichenstellung doch zumindest abgeschwächt werden.
Emissionsreduktion
Im Fachblock zur Energetischen Nutzung wurden zunächst Emissionen thematisiert.
Der verstärkte Einsatz von Holz in Kleinfeuerungsanlagen macht die Novellierung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) dringend erforderlich. Wesentliche Inhalte des Referentenentwurfes wurden vorgestellt, sowie Maßnahmen zur Reduktion von Staub- und CO2-Emissionen.
Technische Ansätze
Im Fachbereich "Technik" wurden Stirlingtechnologie, Strohverbrennung und Dampfturbinen behandelt.
Stirlingmotoren könnten sich zukünftig im kontinuierlichen Betrieb bewähren, für die schnelle Leistungsbereitstellung haben sie sich als ungeeignet erwiesen. Derzeit wird nach neuesten Erkenntnissen ein überarbeiteter Motortyp für Testläufe an der FH Regensburg aufgebaut. Anhand der sich anschließenden Versuche soll die Technik weiter optimiert werden, so dass daraus möglicherweise der Motor der Zukunft entsteht.
Praktische Erfahrungen aus Dänemark zum Einsatz von Stroh als Energieträger wurden in einem auf englisch gehaltenen Referat vorgestellt. Elektrizität aus Stroh ist derzeit ähnlich teuer wie konventionell produzierter Strom. In Dänemark werden überwiegend 500-kg-Ballen verarbeitet, das erleichtert die Logistik, in einem Einzelfall wird das Stroh zuvor pelletiert.
Dampfturbinen zur dezentralen Versorgung mit Energie und Wärme waren Thema des abschließenden Referats dieses Fachblocks. Sie werden in Kraftwerken für fossile und Kernbrennstoffe eingesetzt. Aufgrund ihres geringen Wartungsaufwandes können sie auch weiterhin ihre Position behaupten und nach entsprechenden Umbaumaßnahmen ebenfalls zur Dampfherstellung in Hackschnitzelheizungsanlagen zum Einsatz kommen.
Industrieller Klimaschutz
Im Fachblock der stofflichen Nutzung stand der industrielle Klimaschutz im Fokus.
Verstärkte Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei der stofflichen Verwertung Nachwachsender Rohstoffe haben technische Anwendungen wie Innenverkleidungselemente im Fahrzeugbau und Dämmstoffe aus heimischen Fasern wieder aufleben und sich qualitativ weiter entwickeln lassen. Steigende Rohölpreise lassen diese Nawaros-Produkte auch preislich gegenüber ihren fossilen Konkurrenten bestehen.
Schmierstoffe können ebenfalls ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zwar stammen die in Deutschland eingesetzten Stoffe überwiegend aus der Petrochemie, jedoch gibt es vielfältige Biomassebasierte Alternativen. Deren ökologische Vor- und Nachteile wiederum hängen von den eingesetzten Biomasserohstoffen und der Verwendungsart ab.
Das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt befindet sich mit einer Anbaufläche von 15.000 ha in der bayerischen Hallertau. Auch wenn Hopfen für die Bierherstellung eingesetzt wird, bleiben noch reichlich Abfälle übrig, die bisher kaum Verwertung fanden. Durch die einzigartige Struktur der Hopfenrebe, die im Querschnitt ein Röhrensystem aufweist, kann z. B. eine Verwendung als Isolationsmaterial möglich sein.
Biokunststoffe, die häufig Nachwachsende Rohstoffe enthalten und kompostierbar sind, können während der gesamten Nutzungsphase durch Lebenszyklusanalysen in ihren Umweltauswirkungen beschrieben und weiter optimiert werden. Diese Daten können durch eine Umweltprodukterklärung in einer einheitlichen Form auch an den Kunden kommuniziert werden. Für viele Mater-Bi-Produkte hat die Firma Novamont diese Analysen und Beschreibungen bereits erstellt.
Als weiteres erfolgreiches Produkt aus Nachwachsenden Rohstoffen wurde auch das kompostierbare T-Shirt von Trigema vorgestellt.
Biogas, Brennstoffzellen und Biokraftstoffe
Am zweiten Tag standen in parallelen Seminaren Biogasanlagen und Biokraftstoffe auf dem Programm. Im Referat über den Beitrag von Biogasanlagen zum Klima- und Umweltschutz wurde beispielsweise deutlich, dass der Einsatz von aufgereinigtem Biogas als Kraftstoff die größte Kilometerleistung aller bisherigen Biokraftstoffe aufweist. Wichtig bei der Biogasproduktion ist allerdings die gasdichte Abdeckung des gesamten Prozesses.
In das Erdgasnetz eingespeistes Biogas kann viele neue Einsatzfelder erschließen, da mit dem Erdgasnetz ein weit ausgebautes Transportnetz zur Verfügung steht.
Die Brennstoffzelle kann ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Stromausbeute und der Ökoeffizienz leisten.
Hinsichtlich der Biokraftstoffe hat in Deutschland und Europa Biodiesel große Bedeutung, Bio-Ethanol holt auf. In allen übrigen Kontinenten ist Ethanol der meistgenutzte Biokraftstoff, jedoch entstehen zunehmend auch Biodieselanlagen. Ein breiteres Pflanzenspektrum für die Produktion von Biokraftstoffen dürfte erst mittelfristig bedeutsam sein.
Zum Abschluss des Symposiums nutzten jeweils gut 50 Interessierte die Gelegenheit die Biomethananlage in Pliening bei München oder die Campa-Ölmühle in Straubing auf Exkursionen zu besichtigen.
Informationen: Ein Tagungsband zur Veranstaltung ist für 19,95 Euro (zzgl. MwSt. und Versand) erhältlich bei C.A.R.M.E.N. e.V., Schulgasse 18, 94315 Straubing, Tel.: 09421-960-300, E-Mail: ed.ve-nemrac@tcatnoc
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27. Juni 2007
C.A.R.M.E.N.-Fachkongress "E85 - Kraftstoff vom Acker" auf der...
Am 19. Oktober 2007 findet auf dem Messegelände "Am Hagen" in Straubing der Fachkongress "E85 - Kraftstoff vom Acker" statt.Der deutschlandweit ausgerichtete Kongress ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von zahlreichen Biomasse- und Biokraftstoffeinrichtungen.
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C.A.R.M.E.N.-Fachkongress "E85 - Kraftstoff vom Acker" auf der biomasse 2007
Pressemeldung vom C.A.R.M.E.N.-e.V.
Straubing - Am 19. Oktober 2007 findet auf dem Messegelände "Am Hagen" in Straubing der Fachkongress "E85 - Kraftstoff vom Acker" statt.Der deutschlandweit ausgerichtete Kongress ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von zahlreichen Biomasse- und Biokraftstoffeinrichtungen.
Der Fachkongress wird von Landwirtschaftsminister Josef Miller mit einer Rede zu Mobilität und Klimaschutz eröffnet. Auch der Staatssekretär im ungarische Landwirtschaftsministerium, Zoltan Gogos, wird ein Grußwort an die Kongressteilnehmer richten.Anschließend werden im ersten Fachblock die Bilanzierung, Herstellung und Anlagentechnik für die Ethanolproduktion thematisiert. Der zweite Fachblock behandelt die Markteinführung sowie Logistik und internationale Strategien. Flexible Fahrzeuge, Motortechnik, Umrüstung und Optimierungspotenziale sind Gegenstand des dritten Blocks. Ein Ausstellerforum mit Kurzpräsentationen ist ebenfalls vorgesehen.
Der Fachkongress richtet sich an Landwirte, Brennereien, Tankstellenbetreiber, Betreiber von Fahrzeugflotten, Vertreter von Kommunen, Kraftstoffproduzenten, Endverbraucher und fachlich Interessierte. Die Veranstaltung findet im Rahmen der biomasse 2007, der Fach- und Verbrauchermesse zu Nachwachsenden Rohstoffen und Solarenergie statt. Auf der Messe wird eine Sonderschau zur CO2-reduzierten Mobilität angeboten, die in Ergänzung zum Fachkongress auch den Bereich Bio-Ethanol darstellt.
Informationen: C.A.R.M.E.N. e.V., Schulgasse 18, 94315 Straubing, Tel.: 09421/960-300, Fax: -333,
E-Mail: ed.ve-nemrac@tcatnoc (http://www.carmen-ev.de).
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27. Juni 2007
Überblick Biokraftstoffverbrauch in der EU 2005-06
Das von der EU-Kommission unterstützte Projekt „EurObserv’ER" hat einen Überblick über den Biokraftstoffverbrauch in der EU in den Jahren 2005 und 2006 herausgegeben. Im untersuchten Zeitrahmen hat der Biokraftstoffverbrauch europaweit um knapp 80 % zugenommen.
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Überblick Biokraftstoffverbrauch in der EU 2005-06
Info-Meldung
Das von der EU-Kommission unterstützte Projekt „EurObserv’ER" hat einen Überblick über den Biokraftstoffverbrauch in der EU in den Jahren 2005 und 2006 herausgegeben. Im untersuchten Zeitrahmen hat der Biokraftstoffverbrauch europaweit um knapp 80 % zugenommen. Neben der Veröffentlichung von Statistiken zum Biokraftstoffverbrauch sowie der Bioethanolproduktion gibt die Untersuchung einen Überblick über die wichtigsten europäischen und nationalen Rahmenbedingungen zur Biokraftstoffförderung.
Der Artikel ist in der Zeitschrift „Systèmes Solaires" in französischer und englischer Sprache erschienen.
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26. Juni 2007
15. C.A.R.M.E.N.-Symposium am 2./3. Juli in Straubing
Fachplenum und Vorträge zur energetischen und stofflichen Nutzung stehen dieses Jahr beim 15. C.A.R.M.E.N.-Symposium "Nachwachsende Rohstoffe - Ein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz" ganz im Zeichen von Klimaschutz und Klimawandel.
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15. C.A.R.M.E.N.-Symposium am 2./3. Juli in Straubing
Pressemeldung vom C.A.R.M.E.N.-e.V.
15. C.A.R.M.E.N.-Symposium: Nachwachsende Rohstoffe - Ein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz
Straubing - Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und der Verknappung fossiler Ressourcen gewinnt die Energieerzeugung aus Nachwachsenden Rohstoffen mehr und mehr an Bedeutung. Der verstärkte Ausbau erneuerbarer Energien ist ein wichtiges Instrument von Bundes- und Staatsregierung zur Erfüllung der verbindlichen EU-Klimaschutzziele. Denn der Einsatz von Nachwachsenden Rohstoffen wirkt sich positiv auf die CO2-Bilanz aus und trägt zur Reduzierung des Treibhauseffektes bei.
Fachplenum und Vorträge zur energetischen und stofflichen Nutzung stehen dieses Jahr beim 15. C.A.R.M.E.N.-Symposium ganz im Zeichen von Klimaschutz und Klimawandel. Prof. Hartmut Graßl, Vorsitzender des Bayerischen Klimarates, eröffnet das Fachplenum mit einer Ausführung zum globalen Klimawandel und diskutiert im Anschluss die Konsequenzen der deutschen Klimapolitik mit dem Auditorium. Die Auswirkungen der Klimaveränderung auf die Landwirtschaft bilden einen weiteren Schwerpunkt seines Vortrags.
Der energetische Vortragsblock greift unter anderem die ökologischen und ökonomischen Aspekte der Treibgasemissionen bei der Nutzung von Biomasse auf. Prof. Alois Heißenhuber geht dabei auf volkswirtschaftliche und landwirtschaftliche Sichtweisen und Bedürfnisse ein. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz und Maßnahmen zur Minderung von Staubemissionen werden ebenfalls vorgestellt. Dabei fordert der Referent Dr. Stanev, Förderschwerpunkte in Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Abgasreinigungstechnik und der Optimierung von Feuerungsprozessen, da hier neuartige technische Lösungen zur Verbesserung des Staub-Emissionsverhalten beitragen würden. Ein Überblick über Stirlingtechnologie, Strohheizungen und Dampfturbinen-BHKW ergänzen den ersten Block.
Leitthema der Parallelveranstaltung zur stofflichen Nutzung ist der industrielle Klimaschutz. Die Referenten gehen auf Epoxydharze aus nativen Rohstoffen, den Beitrag von Schmierstoffen zum Klimaschutz und die Möglichkeiten der Hopfenrebenverwertung ein. Hopfenschäben, die herausgelösten inneren Teile der Hopfenreben, eignen sich wegen ihrer guten Isolationseigenschaften und hohen mechanischen Festigkeit als Material für Schüttisolationen und auch gebunde für Isolierplatten.Über weitere Dämmstoffe und andere erfolgreiche Produkte aus Nachwachsenden Rohstoffen sowie Mater-Bi wird im zweiten Teil des Vortragsblocks berichtet. Am Abend verleiht Staatsminister Josef Miller im Rahmen eines Staatsempfangs im Historischen Rathaussaal der Stadt Straubing den Ernst-Pelz-Preis 2006 und den Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe 2006 des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft und Forsten.
Am zweiten Tag des Symposiums werden vormittags in einer Parallelveranstaltung der nachhaltige Umwelt- und Klimaschutz bei Biogasanlagen und Biokraftstoffen behandelt. Hubert Maierhofer von C.A.R.M.E.N. referiert beispielsweise über E85-Initiativen in Bayern. Bei E85 handelt es sich um ein Kraftstoffgemisch aus 85 Volumenprozent Ethanol und 15 Volumenprozent Superbenzin für FFV(Flexible-Fuel-Vehicle)-Fahrzeuge.
Am Nachmittag stehen eine Exkursion zur Biomethananlage in Pliening bei München oder die Besichtigung der Campa-Ölmühle in Straubing-Sand auf dem Programm.
Informationen und Anmeldung: C.A.R.M.E.N. e.V., Daniela Reitmeier, Schulgasse 18, 94315 Straubing, Tel.: 09421-960-300, E-Mail: ed.ve-nemrac@rd (www.carmen-ev.de).
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21. Juni 2007
Mitsubishi Motors führt "Flex Fuel"-Fahrzeug in Brasilien ein
* Erstes SUV mit Flex Fuel-Antrieb (FFV) auf dem brasilianischen Markt
* Benzin und Ethanol dienen als Kraftstoff
* Weiterer Schritt von Mitsubishi in der Entwicklung alternativer Antriebe
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Mitsubishi Motors führt "Flex Fuel"-Fahrzeug in Brasilien ein
Pressemeldung von Mitsubishi Motors Deutschland
Hattersheim - Die Mitsubishi Motors Corporation wird im Juli 2007 ein so genanntes Flex Fuel Vehicle (FFV) auf dem brasilianischen Markt einführen, den Mitsubishi "Pajero TR4 Flex". Der Motor des Offroaders, der bei "MMC Automotores do Brasil Ltda" vom Band läuft, kann sowohl mit Benzin als auch mit Ethanol sowie auch mit jeglichem Gemisch bestehend aus den beiden Kraftstoffen angetrieben werden.
Der 2.0 Liter 16 V-Motor und das Kraftstoffsystem des Pajero TR4 Flex sind von den Mitsubishi Entwicklern entsprechend modifiziert worden. Das Motorsteuergerät ist so ausgelegt, dass je nach Gemisch der beiden Kraftstoffe immer das jeweils zu erzielende Optimum an Leistung und Drehmoment zur Verfügung steht. Die Leistung des 4-Zylinder-Aggregates beträgt 98kW/133 PS sowohl bei 100%igem Betrieb mit Benzin als auch im reinen Ethanol-Betrieb. Wird nur mit Ethanol gefahren, steht allerdings ein höheres maximales Drehmoment zur Verfügung (186 Nm vs. 177 Nm bei reinem Benzinantrieb).
Die Mitsubishi Motors Corporation engagiert sich sehr stark in der Entwicklung von Antrieben mit alternativen Kraftstoffen und plant für das Jahr 2009 die Einführung eines FFV-Fahrzeuges auch auf dem nordamerikanischen Markt.
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20. Juni 2007
DBV-Präsident Sonnleitner: „Förderung der Bioenergie muss...
Dringend erforderlich seien daher die Überprüfung der Auswirkung der Besteuerung von Reinkraftstoffen und die Aufhebung der nächsten Steuererhöhung, um eine Verstetigung der Entwicklung zu erreichen.
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DBV-Präsident Sonnleitner: „Förderung der Bioenergie muss verstetigt werden"
Pressemeldung des Deutschen Bauernverbands
DBV-Präsident Gast des Kreisbauernverbandes Bad Segeberg
(DBV) „Solange die volle Wettbewerbsfähigkeit bei der Bioenergie noch nicht erreicht ist, brauchen wir Förderinstrumente über die Steuer oder die Einspeisevergütung, die kontinuierlich auf ihre Wirksamkeit überprüft werden". Dies sagte Gerd Sonnleitner, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), auf dem Kreisbauerntag 2007 des Kreisbauernverbandes in Bad Segeberg am 20. Juni 2007. So müsse beispielsweise der Weg, welcher bei Biokraftstoffen eingeschlagen wurde, überdacht werden, da beim Reinkraftstoffmarkt, in den bisher ein großer Teil der Produktion geflossen ist, große Probleme auftreten würden. Diese seien vor allem durch die Einbeziehung des Biokraftstoffs in die Besteuerung sowie die Preissteigerungen der Rohstoffe verursacht worden, verdeutlichte Sonnleitner. Dringend erforderlich seien daher die Überprüfung der Auswirkung der Besteuerung von Reinkraftstoffen und die Aufhebung der nächsten Steuererhöhung, um eine Verstetigung der Entwicklung zu erreichen.
Ein weiteres Problemfeld sieht Sonnleitner, „wenn beispielsweise Biogaserzeugung und Veredelung zu dicht aufeinandersitzen". Wenn aber alle Beteiligten vernünftig miteinander umgehen, sei ein fruchtbares Miteinander zum Wohle aller möglich. Ohne weiteres könnten die heute etwa 1,8 Millionen Hektar, die für Biogas und Biokraftstoffe eingesetzt werden, schrittweise auf 3 Millionen Hektar erhöht werden, ohne dass die Nahrungsmittelproduktion darunter leide. „Möglich wird diese Flächenausweitung durch eine bereits heute erreichte und auch in Zukunft realistische Ertragssteigerung um durchschnittlich 1,5 Prozent pro Jahr und die Nutzung Stilllegungsflächen", stellte Sonnleitner fest.
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13. Juni 2007
Union nimmt Sorgen des Biokraftstoffmarktes ernst
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat heute auf Einladung der Arbeitsgruppe Finanzen eine fraktionsoffene Sitzung zur Situation des Biokraftstoffmarktes durchgeführt.
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Union nimmt Sorgen des Biokraftstoffmarktes ernst
Pressemeldung der CDU/CSU-Fraktion
Fraktionsoffene Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Anlässlich der heutigen fraktionsoffenen Sitzung der CSU/CSU-Bundestagsfraktion zur Situation des Biokraftstoffmarktes erklärt der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Otto Bernhardt MdB:
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat heute auf Einladung der Arbeitsgruppe Finanzen eine fraktionsoffene Sitzung zur Situation des Biokraftstoffmarktes durchgeführt.
Neben Bundesminister Horst Seehofer nahmen hieran Vertreter des Mineralölwirtschaftsverbands, des Bundesverbands BioEnergie, der Interessengemeinschaft mittelständischer Mineralölverbände, des Verbands der Automobilindustrie, des Verbands der Deutschen Biokraftstoffindustrie und des Deutschen Bauernverbands teil.
Keine Frage, CDU und CSU nehmen die Sorgen der genannten Branchen sehr ernst. Wir werden daher dafür sorgen, dass im September/Oktober dieses Jahres der im Biokraftstoffquotengesetz vorgesehene Bericht der Bundesregierung vorgelegt wird. Eine Vorlage bereits heute würde mit Sicherheit zu dem Ergebnis kommen, dass in dem dann zur Diskussion stehenden Zeitraum eine Überkompensation des Biokraftstoffes erfolgt ist, während bei dem im Herbst erwarteten Bericht unter Umständen Anhaltspunkte für eine Korrektur der aktuellen Steuergesetzgebung möglich erscheint. Ausgehend von dem genannten Bericht sollten wir dann über die Frage diskutieren, ob etwa ab der zweiten Stufe, die 2008 in Kraft treten soll, eine Verschiebung oder Reduzierung der Besteuerungshöhe möglich ist.
Zudem müssen wir uns intensiv mit der Frage auseinandersetzen, ob die Erhöhung der Beimischungsquote auf 6,25 Prozent ab 2009 unter Umständen um ein Jahr auf den 1. Januar 2008 vorgezogen werden sollte.
Bei allen Überlegungen der Förderung von Biodiesel ist insbesondere die Tatsache zu würdigen, dass der CO2 Ausstoß von Biokraftstoffen deutlich geringer ist als bei herkömmlichen Mineralölen. Gerade vor dem Hintergrund der Diskussion um den Klimaschutz gewinnt dieser Aspekt deutlich an Bedeutung.
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13. Juni 2007
Alkohol im Tank – Historischer Erfolg für Bioethanol-Teams...
Brüggemann Alcohol mit alternativem Kraftstoff auf dem Nürburgring: Bioethanol ist nicht nur alltags-, sondern auch renntauglich.
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Alkohol im Tank – Historischer Erfolg für Bioethanol-Teams beim ADAC-Zurich-24-Stunden-Rennen
Pressemeldung von Brüggemann Alcohol
Heilbronn, 13. Juni 2007: Ein denkwürdiges Rennspektakel ging um 16:52 Uhr am vergangenen Sonntag auf dem Nürburgring zu Ende. Das 35. ADAC-Zurich-24-h-Rennen bot den Rennsport-Begeisterten alles was das Herz begehrt. Die Grüne Hölle machte dabei mit sturmflutartigem Regen, Hagel, Schlammlawinen, Nebel und Hitze ihrem Namen alle Ehre.
Aufgrund starken Unwetters wurden die 220 Teilnehmer zunächst mit 112 Minuten Verspätung auf die Reise geschickt. Nach 24 Stunden fand das härteste Langstreckenrennen nach zahlreichen Unfällen und einer weiteren Unterbrechung wegen Nebels vor rund 210.000 Zuschauern sein Ende.
Grüne Hölle – Grüner Sprit: Während bei den Siegern, einem Manthey-Porsche gefolgt von der Zakspeed-Viper, erst nach Erreichen der Zielflagge der Alkohol durch die Kehlen floss, standen bereits zwei Fünfzylinder-Turbo-Motoren nach der Boxenausfahrt „unter Alkoholeinfluss". Die Rennteams ’Heico Sportiv’ und ’Motorsportler Helfen’ setzten auf den alternativen Kraftstoff BioFormula 85 sowie auf die eingangs der Boxengasse platzierte Tanktechnik des Ethanolproduzenten Brüggemann Alcohol GmbH & Co. KG.
Rennverlauf: Aufgrund der Gewitterwolken entschied man sich beim Team ’Motorsportler Helfen’ kurz vor dem Start für einen Reifenwechsel, der zu einem abgeknickten Radbolzen und daraus resultierend einem Start aus der Boxengasse führte. Anschließend, nur unterbrochen von planmäßigen Boxenstopps, fuhr der Ford Focus ST Runde um Runde. Gestartet auf Platz 7 der Klasse S2 für alternative Kraftstoffe, arbeitete man sich kontinuierlich auf Platz 4 und schließlich nach 5 Rennstunden sogar auf den zweiten Platz vor. Gegen 3 Uhr morgens schreckte dann die Meldung „Focus steht am Pflanzgarten" die Boxencrew auf. Eine abgescherte Motorhalterung ließ die Getriebeeinheit kippen und letztlich die Antriebswelle kollabieren. Der Wagen wurde ins Fahrerlager gezogen und dort von den Mechanikern repariert. Glück im Unglück für das Team, denn nur wenig später wurde das Rennen aufgrund starken Nebels abgebrochen, so dass sich der Zeitverlust in Grenzen hielt. Den Podestplatz zwar verloren, aber nach 73 Rennrunden überquerte man die Ziellinie und belegte in der Klasse S2 den vierten Platz.
Mit einer Rundenzeit von 10:09.136 Minuten erfüllte der Volvo S40 T5 eindrucksvoll die Erwartungen. Dies bedeutete die Pole-Position in der Klasse S2 nach dem Training. Während des Rennens zwischenzeitlich auf Platz 41 in der Gesamtwertung vorgefahren, wurde der Vorwärtsdrang des Volvos bereits in der Anfangsphase abrupt gestoppt. Eine nicht einwandfrei fördernde Wasserpumpe sorgte für einen Sicherheitswechsel des Fünfzylinder-Turbomotors. Nach dem Tausch in Rekordzeit ging es für ’Heico Sportiv’ mit deutlichem Rundenrückstand auf die Aufholjagd. Mit 265 km/h rauschte der Volvo über die Nordschleife und machte Platz um Platz gut. Doch dem einen Freud, dem anderen Leid, denn eben jene Nebelunterbrechung machte alle Bemühungen auf einen Podestplatz zunichte. Am Ende standen 56 Rennrunden zu Buche.
Alle Beteiligten haben eine kleine Geschichte im großen Buch des 24-h-Rennens geschrieben. Auf der härtesten und längsten Rennstrecke der Welt haben sie den Beweis erbracht, dass sich Motorsport und Umweltschutz auch mit Blick auf den Klimawandel dieser Tage keinesfalls ausschließen. Bioethanol ist nicht nur alltags-, sondern auch renntauglich.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Homepages www.bioformula85.de, www.motorsportler-helfen.de sowie www.heico-sportiv.de.
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12. Juni 2007
E85 ist Biokraftstoff mit Zukunft
Der Bundesverband Freier Tankstellen bft und die UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen e.V. erklärten , dass beide Verbände gemeinsam ein flächendeckendes E85-Tankstellennetz in Deutschland aufbauen werden. Noch in diesem Jahr sollen die ersten 100 Tankstellen den neuen Biokraftstoff anbieten. Für das nächste Jahr ist der Ausbau des Tankstellennetzes auf 250 und danach folgend auf 500 Stationen geplant.
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E85 ist Biokraftstoff mit Zukunft
Pressemeldung von bft und UNITI
E85 ist Biokraftstoff mit Zukunft
Der Bundesverband Freier Tankstellen bft und die UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen e.V. erklärten anlässlich des 3. Mineralöl- und Energiemittelstandskongresses in Berlin am 13. Juni 2007, dass beide Verbände gemeinsam ein flächendeckendes E85-Tankstellennetz in Deutschland aufbauen werden. Noch in diesem Jahr sollen die ersten 100 Tankstellen den neuen Biokraftstoff anbieten. Für das nächste Jahr ist der Ausbau des Tankstellennetzes auf 250 und danach folgend auf 500 Stationen geplant. Wie schnell die zweite und dritte Ausbaustufe kommen wird, ist abhängig von der Zahl der in Deutschland zugelassenen FFV-Fahrzeuge (flexible fuel vehicles). Nur Motoren der FFVFahrzeuge können den Biokraftstoff E85 tanken. Die UNITI-Mitglieder werden hierbei mit 1 Million Euro allein in 2007 von der Firma VERBIO Vereinigte BioEnergie AG unterstützt.
Bei E85 handelt es sich um ein Benzinethanolgemisch mit 110 Oktan. Der Vorsitzende des bft Deinhard Dittert und der Vorsitzende der UNITI Gerd Deisenhofer zeigen sich zuversichtlich, dass E85 ein Erfolgsprodukt des Mittelstandes werden kann. Beide Vorsitzende unterstrichen, dass E85 einwichtiger Beitrag zur CO2-Reduzierung im Straßenverkehr darstellt. Da E85 bis 2015 steuerbegünstigt ist, werden die mittelständischen Tankstellenunternehmen in der Lage sein, den Kunden ein neues und preislich attraktives Angebot zu machen. Nachdem die französischen Autohersteller sich auf einen verstärkten Einsatz von FFV-Fahrzeugen verständigt haben, sollte die deutsche Automobilindustrie schnell nachziehen. In Deutschland werden zurzeit lediglich von Ford und Saab FFV-Fahrzeuge angeboten. Ein zügiger Ausbau des E85-Netzes ist allerdings auch abhängig von einer positiven und konstruktiven Begleitung solcher Projekte durch die Genehmigungsbehörden.
E85 ist ökonomisch und ökologisch ein interessantes Produkt mit großen Zukunftsaussichten. Der Mineralölmittelstand ist bei diesem Biokraftstoff wieder einmal Vorreiter in Deutschland.
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09. Juni 2007
Steigende Nahrungsmittelpreise sind für Entwicklungsländer...
Von der positiven Entwicklung an den Agrarmärkten können die Entwicklungsländer direkt profitieren. Die weltweit steigenden Nahrungsmittelpreise sind für die Bauern in den Entwicklungsländern daher ein Segen, betonte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Dr. Helmut Born, auf einem Diskussionsforum zum Thema „Nahrungsmittel und Energie" im Rahmen des Evangelischen Kirchentages am 9. Juni 2007 in Köln.
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Steigende Nahrungsmittelpreise sind für Entwicklungsländer Segen
Pressemeldung des Deutschen Bauernverbands
Von der positiven Entwicklung an den Agrarmärkten können die
Entwicklungsländer direkt profitieren. Die weltweit steigende
Nahrungsmittelpreise sind für die Bauern in den Entwicklungsländern daher
ein Segen, betonte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV),
Dr. Helmut Born, auf einem Diskussionsforum zum Thema „Nahrungsmittel und
Energie“ im Rahmen des Evangelischen Kirchentages am 9. Juni 2007 in Köln.
Er wies darauf hin, dass die Bauern – zwei Drittel der Bevölkerung in
Entwicklungsländern - durch die festeren Agrarmärkte höhere Erzeugererlöse
für ihre Produkte erzielen könnten. Auf diese Weise werde die heimische
Produktion angekurbelt, was die effektivste Entwicklungspolitik sei,
stellte Born fest. Es würden also letztendlich regionale
Wirtschaftskreisläufe in Gang gesetzt, wies Born den Vorwurf zurück, die
Industriestaaten würden durch ihre Biokraftstoffstrategie den Menschen der
Dritten Welt das tägliche Brot unerträglich verteuern. Die Bioenergie habe
im Gegenteil die Agrarmärkte weltweit angekurbelt.
Die Bedingungen und Märkte in den Entwicklungsländern könnten sich aber nur
positiv entwickeln, wenn der staatliche oder private Handel die gestiegenen
Erzeugerpreise nicht abschöpfe. Born verdeutlichte in diesem Zusammenhang,
dass der Hunger auf der Welt nur erfolgreich zu bekämpfen sei, wenn die
Landwirtschaft gestärkt werde. Korruption und Ausbeutung von ländlichen
Räumen müssten beseitigt sowie Rechtssicherheit geschaffen werden. Die
Landwirtschaft könnte die Weltbevölkerung schon heute ausreichend ernähren,
wenn in den Hungerländern die Regeln der „good governance“ eingehalten
würden, wirtschaftliche Entwicklung vorangetrieben würde und die Bauern die
Nahrungsmittel des Landes erzeugen könnten. Verlässliche
Grundbesitzverhältnisse, Infrastruktur, Zugang zu Kredit, Wasser, Saatgut
und Technologie seien Voraussetzungen für Wirtschaftswachstum auf dem Lande
und wirksame Bekämpfung des Hungers.
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07. Juni 2007
Durchbruch beim Klimaschutz
Die führenden Industrienationen (G8) streben an, die globalen CO2-Emissionen bis 2050 um mindestens die Hälfte zu reduzieren. Die Staats- und Regierungschefs haben in Heiligendamm vereinbart, dieses Ziel gemeinsam in einem UN-Prozess umzusetzen. Dabei sollen auch die großen Schwellenländer eingebunden werden.
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Durchbruch beim Klimaschutz
Pressemeldung der Bundesregierung
Die führenden Industrienationen (G8) streben an, die globalen CO2-Emissionen bis 2050 um mindestens die Hälfte zu reduzieren. Die Staats- und Regierungschefs haben in Heiligendamm vereinbart, dieses Ziel gemeinsam in einem UN-Prozess umzusetzen. Dabei sollen auch die großen Schwellenländer eingebunden werden.
„Dies ist die wichtigste Entscheidung für die nächsten zwei Jahre“, zeigte sich die sichtlich zufriedene Bundeskanzlerin und G8-Präsidentin überzeugt. Viele Teilnehmer hätten sich hier deutlich bewegt. Die Einigung darüber, dass verpflichtende Reduktionsziele nötig sind, sei "ein wichtiges Signal", so Angela Merkel.
Grundlage der in Heiligendamm getroffenen Klimaschutzvereinbarung bilden die Beschlüsse der EU, Japans und Kanadas. Hinzu kommt der Ansatz der USA, die größten Verursacher von Treibhausgasen außerhalb der G8, vor allem China und Indien, einzubeziehen.
Die Einzelheiten, wie die globalen Reduktionsziele erreicht werden sollen, können die Umweltminister des UN-Klimarahmenabkommens jetzt im Dezember in Bali verhandeln. Auf der dortigen Weltklimakonferenz soll eine Nachfolgeregelung für das Kyoto-Protokoll vereinbart werden, das 2012 ausläuft. Bisher erschien unklar, auf welcher Grundlage dies geschehen könnte. Jetzt soll die Nachfolgevereinbarung bereits 2009 stehen und einen Beitrag zu dem vereinbarten UN-Prozess bilden.
Begleitend zu dem UN-Prozess haben Ländergruppen die Möglichkeit, ergänzende Vereinbarungen zu treffen, wie das gemeinsame Ziel erreicht werden soll. So wollen die G8 künftig auch neue Finanzierungsinstrumente einsetzen, um Klimaschutzprojekte in den Entwicklungsländern zu unterstützen: etwa mit den Erlösen aus der Versteigerung von Verschmutzungsrechten. Zufrieden sprach die Kanzlerin am Nachmittag von einem "in sich geschlossenen Fahrplan".
Gemeinsame, aber unterschiedliche Verantwortung
Klar ist auch, dass alle Länder eine gemeinsame, aber unterschiedliche Verantwortung für den Abbau der Treibhausgase haben. Die Kanzlerin hob dabei die führende Rolle der G8-Gruppe hervor. „Die Industrieländer müssen den ersten Schritt machen“, betonte sie.
Auch wenn die Vereinbarung im rechtlichen Sinne nicht bindend ist, zeigte sich Merkel sicher: „Der Erklärung entkommt niemand.“
Als großen Erfolg wertete die Kanzlerin die Tatsache, dass nunmehr alle acht Nationen der G8 die Ergebnisse des jüngsten UN-Klimaberichts anerkannt haben.
Der so genannte IPCC-Bericht stellt fest, dass die Erderwärmung auf menschliches Handeln zurückzuführen ist. Nur eine Begrenzung der CO2- Emissionen kann die Erderwärmung stoppen. Um weitreichende Folgen zu vermeiden halten die internationalen Experten eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 bis 2,5 Grad für zwingend erforderlich.
Die Gemeinschaft der G8 bekennt sich zu den Aussagen und Zielen des IPCC-Berichts. "Jetzt geht es darum, gemeinsam möglichst vielen Staaten auf der Welt auf diese zu verpflichten", so die Bundeskanzlerin.
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02. Juni 2007
Europäische Industriepolitik soll ökologisch werden
Treffen der EU-Umweltminister in Essen – Verbesserungen beim Emissionshandel gefordert
Angesichts des Klimawandels haben sich die EU-Umweltminister für eine Neuorientierung der europäischen Industriepolitik ausgesprochen.
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Europäische Industriepolitik soll ökologisch werden
Pressemeldung der Bundesregierung
Treffen der EU-Umweltminister in Essen – Verbesserungen beim Emissionshandel gefordert
Angesichts des Klimawandels haben sich die EU-Umweltminister für eine Neuorientierung der europäischen Industriepolitik ausgesprochen. Die Europäische Union müsse sich stärker darauf konzentrieren, die Energie- und Ressourceneffizienz zu steigern, Ökoinnovationen zu fördern und die Verbreitung von Umwelttechnologien in allen Branchen zu beschleunigen. "Wir wollen, dass die Europäische Union nicht nur zum wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsraum wird, sondern auch Spitzenreiter bei Ressourceneffizienz und ökologischer Innovation", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum Abschluss des informellen Treffens in Essen. Unter Gabriels Vorsitz hatten die 27 Umweltminister der EU zwei Tage Chancen einer ökologischen Industriepolitik für Europa erörtert.
"Die Umwelttechnologien spielen schon heute eine herausragende Rolle für Wachstum und Beschäftigung in Europa. Weltweit wird sich ihr Marktvolumen bis 2020 von etwa 1.000 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf dann voraussichtlich 2.200 Milliarden Euro verdoppeln. Damit Europa seine technologische und wirtschaftliche Führungsrolle in diesem Bereich behaupten kann, muss die Politik die Weichen richtig stellen. Das Konzept der ökologischen Industriepolitik ist die ökonomische Antwort auf die ökologische Frage", so Gabriel.
Die Umweltminister sprachen sich für eine Reihe konkreter Maßnahmen aus. Von grundlegender Bedeutung seien Verbesserungen des europäischen Emissionshandelssystems. So müssten die Emissionszertifikate künftig stärker nach einheitlichen Methoden zugeteilt werden. Die Zuteilung solle nicht mehr kostenlos erfolgen, sondern durch Versteigerung. Auch die Festlegung der Emissionsobergrenzen müsse transparenter werden.
Die Umweltminister befürworten außerdem dynamische Standards, um einen starken Marktanreiz für energieeffiziente Innovationen zu setzen, beispielsweise bei elektrischen Hausgeräten. "Wir brauchen den permanenten Wettbewerb um die sparsamste und effizienteste Lösung, nach dem Vorbild des in Japan bewährten Top-Runner-Programms. Dabei gibt das jeweils effizienteste Produkt den Standard vor, dem alle anderen Anbieter folgen müssen", so Gabriel.
Ferner diskutierten die Umweltminister eine weitere Harmonisierung der Energiebesteuerung in der EU aus. Dringend erforderlich ist nach Auffassung der Umweltminister auch der weitere Abbau umweltschädlicher Subventionen.
In Essen wurde außerdem verabredet, dass die Mitgliedsstaaten in ihrer Beschaffungspolitik stärker auf umweltfreundliche Produkte setzen und so dazu beitragen, die Marktchancen von ökologischen Innovationen zu verbessern. Nicht zuletzt sollen die Anstrengungen in der Forschung intensiviert werden, gerade auch mit Blick auf nachhaltige Energietechnologien.
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30. Mai 2007
8. ASEM-Außenministerkonferenz in Hamburg - Wichtiges Signal...
Eines der Hauptthemen der Konferenz war der Kampf gegen den Klimawandel. Die Teilnehmer unterstrichen ihre Auffassung, dass nur entschlossenes gemeinsames Handeln die Erde vor den Folgen einer weiter fortschreitenden Erderwärmung bewahren kann. Daher unterstützen die ASEM-Mitglieder ein globales und umfassendes Nachfolgeregime für das im Jahr 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll. Dieses Nachfolgeregime soll der gemeinsamen (aber differenzierten) Verantwortung der Staatengemeinschaft für die Erderwärmung Rechnung tragen.
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8. ASEM-Außenministerkonferenz in Hamburg - Wichtiges Signal gemeinsamer Verantwortung im Klimaschutz
Pressemeldung der Bundesregierung
Vom 28.-29.5. trafen sich die Außenminister der 45 ASEM-Mitglieder zur 8. ASEM-Außenministerkonferenz im historischen Rathaus der Freien und Hansestadt Hamburg.
Die ASEM-Mitglieder vereinbarten in Hamburg eine verstärkte regionale Zusammenarbeit bei globalen Fragen und der Lösung internationaler Konflikte. Eines der Hauptthemen der Konferenz war der Kampf gegen den Klimawandel. Die Teilnehmer unterstrichen ihre Auffassung, dass nur entschlossenes gemeinsames Handeln die Erde vor den Folgen einer weiter fortschreitenden Erderwärmung bewahren kann. Daher unterstützen die ASEM-Mitglieder ein globales und umfassendes Nachfolgeregime für das im Jahr 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll. Dieses Nachfolgeregime soll der gemeinsamen (aber differenzierten) Verantwortung der Staatengemeinschaft für die Erderwärmung Rechnung tragen.
Gastgeber der Veranstaltung des informellen ASEM-Außenministerprozesses war Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier, der die Konferenz am Pfingstmontag (28.09.) bei einem Abendessen im Hotel Kempinski Atlantic eröffnete.
Steinmeier stellte voran, dass die Mitglieder der ASEM-Kooperation inzwischen zusammen genommen 60% des Welthandels, 58% der Weltbevölkerung und rund 50% der Weltwirtschaftsleistung ausmachten. ASEM sei heute eine "Stimme von Gewicht" in der Welt, die gemeinsam Verantwortung zu tragen bereit sei. Die globalisierte Welt bringe es mit sich, dass nationale ordnungspolitische Gestaltungsmacht abnehme, "daher wollen wir regionale Foren wie ASEM verstärkt nutzen, um uns auf gemeinsame Lösungen von Problemen zu verständigen", sagte Steinmeier. Damit die Globalisierung für alle Menschen zu einer Chance werde, brauche sie Regeln und Grenzen, "kurzum: "eine faire Ordnung."
Auch aus diesem Grund hat sich die ASEM-Themenpalette bis heute stark gewandelt: Die Themen reichen heute neben aktuellen außen- und sicherheitspolitischen Fragen wie der Lage im Mittleren und Nahen Osten, in Afghanistan bis hin zu Energie und Klimawandel, gesellschaftspolitischen Themen wie Arbeit, Beschäftigung und Bildung oder bis zum Dialog der Kulturen und Religionen. Steinmeier fügte hinzu: "Das ist ein Gewicht, das wir zusammen noch stärker in die internationale Politik einbringen können und sollten."
In seiner Eröffnungsrede hatte der Minister die Einzigartigkeit der ASEM-Kooperation hervorgehoben: ASEM hat informellen Netzwerkcharakter und bringt seit über 10 Jahren Asien und Europe erfolgreich einander näher. Dabei funktioniert ASEM praxisorientiert und ohne eigenen Apparat.
Besonders begrüßte Steinmeier die sechs jüngsten ASEM-Mitglieder Indien, Pakistan, Mongolei, Bulgarien, Rumänien und das ASEAN-Sekretariat, die erstmals an einem ASEM-Außenministertreffen teilnehmen. Die Zahl der ASEM-Mitglieder hat sich damit innerhalb von zwei Jahren von 26 auf 45 Mitglieder fast verdoppelt.
Beim einleitenden informellen Abendessen (28.9.) berieten die Teilnehmer über die aktuellen internationalen Krisen- und Konfliktregionen, darunter Afghanistan, Iran, Irak, der Nahe und Mittlere Osten, sowie die Situation auf der koreanischen Halbinsel und Fragen der nuklearen Nichtverbreitung.
Am zweiten Konferenztags standen die drängenden globalen Fragen auf der Tagesordnung. Die Themen umfassten Maßnahmen gegen den Klimawandel und zur Sicherung der weltweiten Energieversorgung, sowie die Diskussion der gemeinsamen Bekämpfung des internationalen Terrorismus. Die Abschlußsitzung der Konferenz war laufenden Projekten der ASEM-Kooperation gewidmet.
In der Abschlusserklärung der Präsidentschaft, die allen ASEM-Mitgliedern zur Kenntnis gegeben war, betonen die ASEM-Außenminister die "Notwendigkeit eines globalen und umfassenden Kyoto-Nachfolgesystems ab dem Jahr 2012", in Übereinstimung mit dem Prinzip der gemeinsamen aber differenzierten Verantwortlichkeit. Die Erklärung anerkannte die Rolle von Zielvorgaben zur Erhöhung der Investitionssicherheit für erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Die Verhandlungen sollten möglichst bis 2009 begonnen haben. Bundesminister Steinmeier hob hervor, dass der Bali-Konferenz im Dezember 2007 hierbei große Bedeutung zukomme.
Der gastgebenden Freien und Hansetadt Hamburg sprach der Bundesaußenminister im Namen der Bundesregierung und der Teilnehmer seinen großen Dank für die herzliche Aufnahme aus, die aufgrund von Straßensperrungen und Antiglobalisierungsdemonstrationen für den Alltag der Hamburgerinnen und Hamburger einige Schwierigkeiten bedeutet habe.
Die 45 Mitglieder der ASEM-Kooperation sind Japan, China, Indien, Mongolei, Pakistan, Südkorea, die 10 Staaten des ASEAN-Staatenbundes (Indonesien, Malaysia, den Philippinen, Singapur, Thailand, Brunei Darussalam, Vietnam, Myanmar, Laos und Kambodscha), das ASEAN-Generalsekretariat, sowie die 27 europäischen Mitgliedsstaaten und die Europäische Kommission. Die vier ASEM-Koordinatoren sind die deutsche Ratspräsidentschaft, die Kommission, China und Brunei Darussalam. In Hamburg nahm zum ersten Mal der Hohe Repräsentant der EU für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, Dr. Javier Solana, als Gast an einem ASEM-Außenministertreffen teil und unterstrich die wachsende sicherheitspolitische Dimension von ASEM.
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29. Mai 2007
EU-Themenheft "Klima und Energie: Die EU vor globalen Herausforderungen"
Brüssel/Berlin - Von einer "postindustriellen Revolution" hat die Europäische Kommission in ihrem Klimapaket vom Januar 2007 gesprochen. Die deutsche Vertretung der EU-Kommission zeigt in ihrem jüngsten Themenheft "Klima und Energie" anhand von Interviews, Beispielen, Fakten und Zahlen, was das für uns alle bedeutet.
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EU-Themenheft "Klima und Energie: Die EU vor globalen Herausforderungen"
Pressemeldung der EU-Kommission
Brüssel/Berlin - Von einer "postindustriellen Revolution" hat die Europäische Kommission in ihrem Klimapaket vom Januar 2007 gesprochen. Die deutsche Vertretung der EU-Kommission zeigt in ihrem jüngsten Themenheft "Klima und Energie" anhand von Interviews, Beispielen, Fakten und Zahlen, was das für uns alle bedeutet. So müssen etwa die EU-Mitgliedsländer gemeinsam handeln, wenn sie eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Energieversorgung sicherstellen wollen. Die Kommission hat dazu ein Paket vorgeschlagen, das drei Ziele definiert: die Vollendung eines wirklichen Energiebinnenmarktes, eine schnelle Umstellung auf Energieträger mit wenig CO2-Ausstoß und eine effiziente Energienutzung.
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25. Mai 2007
Umweltminister wollen Energieproduktivität verdoppeln
Die Umweltminister von Bund und Ländern haben sich bei ihrer Frühjahrskonferenz in Bad Sassendorf (Kreis Soest) darauf verständigt, ihre ehrgeizigen Ziele in der Klimaschutzpolitik rasch umzusetzen. Zur Förderung Erneuerbarer Energien beschlossen die Umweltminister eine Erhöhung des Beimischungsanteils von Biokraftstoffen. „Wir wollen noch vor 2015 diesen Anteil auf mehr als acht Prozent bei Biodiesel und anderen Bio-Kraftstoffen steigern", erklärte NRW-Umweltminister Uhlenberg.
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Umweltminister wollen Energieproduktivität verdoppeln
Pressemeldung der Umweltministerkonferenz
Die Umweltminister von Bund und Ländern haben sich bei ihrer Frühjahrskonferenz in Bad Sassendorf (Kreis Soest) darauf verständigt, ihre ehrgeizigen Ziele in der Klimaschutzpolitik rasch umzusetzen. Dazu soll schon bis zur Herbsttagung der Umweltministerkonferenz (UMK) ein konkreter Maßnahmenplan erarbeitet werden. Handlungsfelder sollen dabei unter anderem die Erneuerung von Kraftwerken, die Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel, der Ausbau Erneuerbarer Energien sowie eine effiziente Energieverwendung sein. „Die Bundesländer haben die Ambition, die Energieproduktivität bis 2020 zu verdoppeln. Damit können wir einen entscheidenden Beitrag zum Abbau des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes leisten", sagte NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg, der die Konferenz in Bad Sassendorf als UMK-Vorsitzender leitete.
Zur Anpassung an den Klimawandel verabredeten die Umweltminister auf Initiative von Nordrhein-Westfalen, ein nationales Konzept zu entwickeln, das dem Schutz der menschlichen Gesundheit und der Abwendung wirtschaftlicher Schäden dienen soll. Uhlenberg: „Wir müssen uns darauf einstellen, dass durch Hitzewellen oder Stürme zunehmend Erkrankungen und Verletzungen hervorgerufen werden. Außerdem kommen Herausforderungen beim Hochwasserschutz sowie in der Land- und Forstwirtschaft auf uns zu. Dafür brauchen wir frühzeitig eine umfassende Anpassungsstrategie, die wir jetzt auf den Weg bringen."
Zur Förderung Erneuerbarer Energien beschlossen die Umweltminister eine Erhöhung des Beimischungsanteils von Biokraftstoffen. Die Quote liegt derzeit bei 4,4 Prozent. „Wir wollen noch vor 2015 diesen Anteil auf mehr als acht Prozent bei Biodiesel und anderen Bio-Kraftstoffen steigern", erklärte NRW-Umweltminister Uhlenberg.
Keinen Konsens erzielten die Umweltminister von Bund und Ländern in der Frage der Verlängerung der Restlaufzeit der deutschen Kernkraftwerke. Immerhin zehn Bundesländer sprachen sich auch aus Gründen des Klimaschutzes dafür aus, die Kernenergie in Deutschland länger zu nutzen. „Durch den Verzicht auf die weitgehend CO2-freie Kernenergie entstehen Versorgungsrisiken und vor allem für die Verbraucher unzumutbare Kosten", warnte Uhlenberg. Der aus der Laufzeit-Verlängerung resultierende wirtschaftliche Vorteil der Energie-Erzeuger soll nach Auffassung der Mehrheit der Umweltminister zu einem erheblichen Teil in die Förderung Erneuerbarer Energien und in die Energie-Forschung investiert werden.
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24. Mai 2007
Zukunftsmarkt "Nachwachsende Rohstoffe"
Nachwachsende Rohstoffe können einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energie- und Rohstoffversorgung leisten und uns dabei helfen, unseren hohen Lebensstandard zu erhalten" so der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Paziorek in seiner heutigen Eröffnungsrede zum Symposium "Nachwachsende Rohstoffe: Welche Märkte haben Zukunft?" in Berlin.
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Zukunftsmarkt "Nachwachsende Rohstoffe"
Pressemeldung des BMELV
Paziorek sieht durch neue Studie gute Marktchancen nachwachsender Rohstoffe bestätigt
Nachwachsende Rohstoffe können einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energie- und Rohstoffversorgung leisten und uns dabei helfen, unseren hohen Lebensstandard zu erhalten." so der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Paziorek in seiner heutigen Eröffnungsrede zum Symposium "Nachwachsende Rohstoffe: Welche Märkte haben Zukunft?" in Berlin.
Anlass des Symposiums war die Vorstellung einer vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderten Forschungsarbeit, mit der erstmals eine umfassende Analyse der Marktpotentiale unterschiedlicher Verwertungsmöglichkeiten nachwachsender Rohstoffe vorgelegt wurde.
Die Studie zeigt, dass es insgesamt ein großes Marktpotenzial für die nachwachsenden Rohstoffe gibt. Die Wachstumschancen werden aber für die einzelnen Bereiche sehr unterschiedlich prognostiziert. Zukunftsträchtige Märkte sieht man im energetischen Bereich und hier vor allem in der Biogaserzeugung, wo ein weiteres Wachstum bei besserer energetischer Ausnutzung erwartet wird. Mittelfristig wird ein Schwerpunkt bei Biokraftstoffen der zweiten Generation gesehen.
Im stofflichen Bereich ergeben sich Wachstumschancen z. B. bei Fein- und Spezialchemikalien. Die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen in der chemischen Industrie insbesondere von Zucker und Stärke könnte sich durch Anwendung biotechnologischer Verfahren (weiße Biotechnologie) verdoppeln. Ein weiterer wichtiger Wachstumsmarkt sind die naturfaserverstärkten Kunststoffe, die im Fahrzeugbau und in einer Vielzahl anderer Bereiche Anwendung finden. Erhebliches Potenzial sieht man auch in der Erweiterung der Erzeugung von Pharmarohstoffen; der inländische Arzneipflanzenanbau könnte sich verdoppeln.
Beide Teile der Marktanalyse können unter http://www.fnr.de/, Stichwort "Literatur" kostenlos bestellt oder herunter geladen werden.
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22. Mai 2007
EU-Kommission veröffentlicht Ausblick auf Weltmarktpreise
Die EU-Kommission hat einen zusammenfassenden Ausblick auf die weltweiten Agrarmärkte veröffentlicht. Die Prognosen basieren auf Forschungen führender Forschungsinstitute bezüglich der kommenden Dekade.
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EU-Kommission veröffentlicht Ausblick auf Weltmarktpreise
Info-Meldung
Die EU-Kommission hat einen zusammenfassenden Ausblick auf die weltweiten Agrarmärkte veröffentlicht. Die Prognosen basieren auf Forschungen führender Forschungsinstitute bezüglich der kommenden Dekade. Hauptaussage ist, dass die Weltmarktpreise durch die Nachfrage nach Nahrungs- sowie Futtermitteln und neuerdings auch Kraftstoffen bestimmt werden. Der Erfolg von Biokraftstoffen hat die Marktbeobachter sowohl im Ausmaß als auch der Schnelligkeit der Marktdurchdringung überrascht, so dass frühere Prognosen korrigiert werden mussten. Das vorliegende Dokument gibt einen Überblick über die wichtigsten Biokraftstoffregionen der Welt; namentlich USA, EU, Brasilien und Asien.
Der Ausblick „Monitoring Agri-Trade Policy" kann auf den Seiten der EU-Kommission in englischer Sprache heruntergeladen werden. Biokraftstoffe werden auf den Seiten 2 und 3 behandelt; Wechselwirkungen mit dem Getreide-, Zucker- und Ölsaatenmarkt werden im Anschluss bis Seite 8 geschildert. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse findet sich auf Seite 13.
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15. Mai 2007
CropEnergies AG verdoppelt Umsatz – operative Marge zweistellig
Mannheim – Die CropEnergies AG, Mannheim, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 (1. März 2006 bis 28. Februar 2007) den Umsatz mit 146,8 (60,5) Mio. € gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Das operative Ergebnis erreichte mit 21,0 (-13,4) Mio. € eine Marge von 14,3 (-22,1) %.
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CropEnergies AG verdoppelt Umsatz – operative Marge zweistellig
Pressemeldung der CropEnergies AG
Mannheim – Die CropEnergies AG, Mannheim, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 (1. März 2006 bis 28. Februar 2007) den Umsatz mit 146,8 (60,5) Mio. € gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Das operative Ergebnis erreichte mit 21,0 (-13,4) Mio. € eine Marge von 14,3 (-22,1) %. Der Jahresüberschuss von 11,2 (-31,7) Mio. € und der Cashflow von 27,1 (-16,1) Mio. € zeigen die positive Entwicklung des Unternehmens und tragen zur Finanzierung des laufenden Investitionsprogramms bei.
Maßgeblich hierfür waren der Produktions- und Erlösanstieg für die Produkte Bioethanol und ProtiGrain®.
Die Bioethanolproduktion stieg um 120 % auf rund 229.000 (104.000) m³. Damit liegt CropEnergies in der Spitzengruppe in Europa. Die Erzeugung von ProtiGrain®, einem proteinreichen Tierfuttermittel, das bei der Produktion von Bioethanol als Kuppelprodukt anfällt, stieg um 125 % auf rund 218.000 (97.000) t. Die Jahresproduktion beider Produkte wurde vollständig abgesetzt – insgesamt wurden rund 238.000 m³ (+96 %) Bioethanol bzw. 220.000 t (+154 %) ProtiGrain® verkauft.
Für das Geschäftsjahr 2007/08 geht CropEnergies davon aus, Erzeugung und Absatz beider Produkte deutlich ausbauen zu können. Entsprechend rechnet das Unternehmen mit einer weiteren deutlichen Steigerung bei Umsatz und operativem Ergebnis.
CropEnergies investiert in den wachsenden Markt für Bioethanol in Europa, um hier auch zukünftig eine führende Position einzunehmen. Zur Zeit wird die Kapazität des Werkes in Zeitz (Sachsen-Anhalt) schrittweise auf 360.000 m³/Jahr erhöht. Am Standort Wanze (Belgien) läuft der Bau einer Bioethanolanlage mit einer Kapazität von bis zu 300.000 m³/Jahr. Darüber hinaus ist beabsichtigt, ab 2008/09 rund 100.000 m³/Jahr Bioethanol in Dünkirchen (Frankreich) durch Veredelung von Rohalkohol herzustellen. Für das Geschäftsjahr 2009/10 rechnet die CropEnergies-Gruppe mit einer Produktionskapazität von bis zu 750.000 m³ /Jahr Bioethanol.
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15. Mai 2007
AVIA führt klimafreundlicheres Benzin ein
Dortmund – AVIA, mit über 800 Stationen einer der größten Tankstellenbetreiber in Deutschland, führt einen neuen CO2-optimierten Kraftstoff ein. Mit AVIA Super E10 erweitert das Unternehmen sein Sortiment umwelt- und klimafreundlicher Kraftstoffe um ein Super Benzin mit einem deutlich höheren Bioethanolanteil, als dies bei heute handelsüblichem Super oder Super Plus der Fall ist. Dadurch können die CO2-Emissionen pro Liter um ca. 220 Gramm reduziert werden.
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AVIA führt klimafreundlicheres Benzin ein
Pressemeldung der AVIA Mineralöl AG
Dortmund – AVIA, mit über 800 Stationen einer der größten Tankstellenbetreiber in Deutschland, führt einen neuen CO2-optimierten Kraftstoff ein. Mit AVIA Super E10 erweitert das Unternehmen sein Sortiment umwelt- und klimafreundlicher Kraftstoffe um ein Super Benzin mit einem deutlich höheren Bioethanolanteil, als dies bei heute handelsüblichem Super oder Super Plus der Fall ist. Dadurch können die CO2-Emissionen pro Liter um ca. 220 Gramm reduziert werden. Nach einer Testaktion in Nürnberg startet die offizielle Markteinführung von AVIA Super E10 jetzt an sechs Stationen in Dortmund. In der Folge werden bundesweit weitere Stationen folgen.
Für Benzin liegt die gesetzlich vorgeschriebene Beimischungsmenge derzeit bei unter zwei Prozent. Durch den mehr als fünfmal höheren Bioethanolanteil im neuen AVIA-Kraftstoff wird der CO2-Ausstoß so deutlich reduziert, dass ein Auto mit sieben Liter Verbrauch auf 100 Kilometern, pro Kilometer 15 Gramm weniger klimaschädliches CO2 verursacht. Und der hohe Ethanolanteil hat noch einen weiteren Vorteil: Die Oktanzahl des Super Benzins wird erhöht. Mehr Leistung und weniger Emissionen also, doch für die Kunden gibt es noch einen weiteren Grund zur Freude, denn der Preis ist gegenüber herkömmlichem Super Plus ca. drei Cent günstiger. Im Vergleich zu den von einzelnen Mineralölgesellschaften angeboten Premiumkraftstoffen bleibt AVIA Super E10 mit etwa sechs bis zehn Cent sogar deutlich unter deren Preisen.
AVIA erwartet durch den Start des E10-Kraftstoffs eine deutliche Beschleunigung der Freigabenerteilung durch die Automobilindustrie. Volkswagen und Porsche haben bereits vor einigen Monaten Freigaben für den Einsatz von E10 veröffentlicht. So hat VW mitgeteilt, dass alle Benzinmotoren ab Januar 2006 für den Einsatz von E10, also auch AVIA Super E10, freigegeben sind. TOYOTA Deutschland hat sogar eine Freigabe für alle mit Super Kraftstoff betriebenen Modelle ab Produktionsjahr 1996 erteilt. Auch alle Porsche-Motoren können den CO2-Effekt und die Leistungssteigerung des neuen Kraftstoffs bereits nutzen, wie das Unternehmen anlässlich des Autosalons in Genf gemeldet hat. Darüber hinaus sind beispielsweise auch die Fahrzeuge aus der aktuellen Modellpalette von Saab tauglich für den E10-Einsatz. AVIA erwartet auch von weiteren Herstellern in Kürze Freigaben, da beispielsweise alle deutschen Automobilhersteller bei ihren Exporten nach Nordamerika eine Betankung mit zehn Prozent Ethanolgehalt erlauben.
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08. Mai 2007
CropEnergies AG fördert Bioethanol (E85)-Tankstellen
Mannheim - Die CropEnergies AG, Mannheim, fördert Tankstellen, die Zapfsäulen auf E85 - einen Kraftstoff für Flexible Fuel Vehicles (FFVs) - umrüsten, mit insgesamt bis zu 250.000 €. Damit soll der Ausbau des E85-Tankstellennetzes in Deutschland vorangetrieben werden.
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CropEnergies AG fördert Bioethanol (E85)-Tankstellen
Pressemeldung der CropEnergies AG
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Mannheim - Die CropEnergies AG, Mannheim, fördert Tankstellen, die Zapfsäulen auf E85 - einen Kraftstoff für Flexible Fuel Vehicles (FFVs) - umrüsten, mit insgesamt bis zu 250.000 €. Damit soll der Ausbau des E85-Tankstellennetzes in Deutschland vorangetrieben werden.
Auf der Branchenmesse "Tankstelle und Mittelstand 2007" am 9./10. Mai 2007 in Münster startet die CropEnergies AG ihre Aktion, mit der der Umbau von bis zu 50 Tankstellen in Deutschland, die Interesse am Vertrieb von CropPower85 der CropEnergies AG haben, mit jeweils maximal 5.000 € unterstützt wird. Interessierte Tankstellenbetreiber können sich bis zum 31. Mai 2007 um einen Zuschuss bewerben; die entsprechenden Unterlagen sind bei der CropEnergies AG erhältlich.
CropPower85, der E85-Qualitätskraftstoff der CropEnergies AG, besteht aus 85 % Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen, dem 15 % Ottokraftstoff beigemischt werden. Er trägt zur Versorgungssicherheit bei und mindert die Emission von CO2. Im Februar 2006 wurde CropPower85 auf dem deutschen Markt eingeführt und ist bereits an 16 Tankstellen in Deutschland verfügbar. Mit mehr als 110 Oktan ist CropPower85 einer der leistungsstärksten Kraftstoffe, die je an einer Tankstelle verfügbar waren. Aufgrund der bis Ende 2015 geltenden Mineralölsteuerbefreiung für das in E85 enthaltene Bioethanol ist der Kraftstoff auch unter Berücksichtigung des zu erwartenden Mehrverbrauchs eine wirtschaftlich attraktive Alternative für den Endverbraucher. Derzeit liegt der Preis für CropPower85 rd. 35 % unter dem Preis für Superbenzin.
CropPower85 ist nur für FFVs geeignet. Diese Fahrzeuge können mit E85, mit reinem Ottokraftstoff, sowie mit jeder beliebigen Mischung aus beidem betankt werden. In Deutschland bieten bereits Saab und Ford solche Fahrzeuge an. Zusätzlich zu den bisherigen Modellen werden Saab und Ford ihr Angebot in diesem Bereich erweitern. Weitere Hersteller, wie beispielsweise Renault, Peugeot oder Volvo, werden ebenfalls Fahrzeuge mit FFV-Technologie in Deutschland anbieten.
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07. Mai 2007
Focus ST siegt mit Bio-Ethanol auf Nürburgring
Auf der Nürburgring Nordschleife gelang dem, für den Deutschen Motorsport Verband startenden, Motorsportler-helfen-Team am vergangenen Wochenende ein historischer Erfolg. Erstmals erreichte in Deutschland ein mit umweltfreundlichem E85 Bio-Ethanol angetriebenes Rennfahrzeug einen Klassensieg.
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Focus ST siegt mit Bio-Ethanol auf Nürburgring
Pressemeldung von www.motorsportler-helfen.de
Auf der Nürburgring Nordschleife gelang dem, für den Deutschen Motorsport Verband startenden, Motorsportler-helfen-Team am vergangenen Wochenende ein historischer Erfolg. Erstmals erreichte in Deutschland ein mit umweltfreundlichem E85 Bio-Ethanol angetriebenes Rennfahrzeug einen Klassensieg.
In monatelanger Arbeit hatten die Motorsportamateure den Ford Focus ST in Eigenregie, aber mit großzügiger Unterstützung aus der Industrie, für den Rennsporteinsatz mit Bio-Ethanol vorbereitet. Beim Int. ADAC 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring (8. – 10. Juni 2007) soll der sportliche Focus die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Bio-Kraftstoffs, auch unter extremen Bedingungen, unter Beweis stellen. Als erster Roll-out war der 2. Lauf zur Rundstrecken Challenge Nürburgring – 15 Runden auf der legendären Nordschleife – angesetzt.
Wolfgang Förster, an diesem Wochenende Teamchef und Fahrer in Personalunion: „Wir haben den Nordeifelpokal lediglich als Test für das Int. 24 Stunden Rennen angesehen. Das es auf Anhieb so gut funktioniert hat, ist sehr erfreulich und eine Motivation für das gesamte Team.“ Beim 24h Rennen starten die engagierten Motorsportler, wie schon in den vergangenen Jahren, zu Gunsten der AKTION MENSCH. Am Steuer werden sich während des Marathonrennens die Fahrer Ralf-Udo Blöding, Elmar Brunsch, Wolfgang Förster und SAT1-Automagazin-Moderator Kurt Lotz regelmäßig abwechseln.
Das aus Biomasse gewonnene Ethanol ist ein nachwachsender Energieträger, der gegenüber herkömmlichen fossilen Kraftstoffen CO2 neutral ist und langfristig wirtschaftliche Vorteile bietet. Verglichen mit konventionellem bleifreiem Benzin verbrennt Ethanol sauberer zu Kohlendioxid und Wasser. Nachdem in den USA schon seit Jahren Motorsport mit dem Umwelttreibstoff betrieben wird, ist Ethanol ab 2009 auch in der FIA Tourenwagen WM vorgeschrieben.
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04. Mai 2007
Öffentliche Anhörung der EU-Kommission zu Biokraftstoffen
Bis zum 4. Juni konsultiert die EU-Kommission die europäischen Bürger zum Thema Umsetzung der EU-Biokraftstoffziele. Im Anschluss an die Veröffentlichung „eine Energiepolitik für Europa“ der Kommission vom 10. Januar 2007 und die europäische Ratssitzung im März erarbeitet die Kommission nun Vorschläge für gesetzliche Maßnahmen, die festlegen, wie das Ziel eines Biokraftstoffanteils von 10 % bis 2020 zu erreichen ist.
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Öffentliche Anhörung der EU-Kommission zu Biokraftstoffen
Info-Meldung
Bis zum 4. Juni konsultiert die EU-Kommission die europäischen Bürger zum Thema Umsetzung der EU-Biokraftstoffziele. Im Anschluss an die Veröffentlichung „eine Energiepolitik für Europa“ der Kommission vom 10. Januar 2007 und die europäische Ratssitzung im März erarbeitet die Kommission nun Vorschläge für gesetzliche Maßnahmen, die festlegen, wie das Ziel eines Biokraftstoffanteils von 10 % bis 2020 zu erreichen ist. Die Kommission will noch in diesem Jahr einen entsprechenden Richtlinienentwurf vorlegen.
Anknüpfend an eine öffentliche Anhörung zum „Fortschrittsbericht Biokraftstoffe“ aus dem letzten Jahr geht es nun vor allem um folgende Fragen:
- Wie kann ein nachhaltiges Biokraftstoffsystem aussehen?
- Wie sollten Auswirkungen auf die Landnutzung überwacht werden?
- Wie sollte die Entwicklung und der Verbrauch von Biokraftstoffen der zweiten Generation gefördert werden?
- Welche weiteren Anstrengungen sind notwendig, um das Ziel von 10 Prozent Biokraftstoffen in 2020 zu erreichen?
Unter der Adresse http://ec.europa.eu/energy/res/consultation/biofuels_en.htm sind Einzelheiten (in englischer Sprache) erläutert. Vorschläge können (auch auf deutsch) an ue.aporue.ce@NOITATLUSNOC-SLEUFOIB-NERT gerichtet werden. Die Ergebnisse der Anhörung werden unter http://ec.europa.eu/energy/res/consultation/biofuels_en.htm veröffentlicht.
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03. Mai 2007
CropEnergies AG, Südzucker AG und Fraunhofer-Institute entwickeln...
Mannheim - Die CropEnergies AG, Mannheim, und der Forschungs- und Entwicklungsbereich der Südzucker AG arbeiten gemeinsam mit mehreren Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft an der Nutzung von Bioethanol in Brennstoffzellen für die Strom- und Wärmeversorgung.
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CropEnergies AG, Südzucker AG und Fraunhofer-Institute entwickeln Bioethanol-Brennstoffzellen
Pressemeldung der CropEnergies AG
Mannheim, 3.Mai 2007 - Die CropEnergies AG, Mannheim, und der Forschungs- und Entwicklungsbereich der Südzucker AG arbeiten gemeinsam mit mehreren Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft an der Nutzung von Bioethanol in Brennstoffzellen für die Strom- und Wärmeversorgung.
Brennstoffzellen sind die Zukunftstechnologie für die Versorgung elektrischer Geräte mit Strom. Sie verfügen über entscheidende Vorteile gegenüber Konkurrenztechnologien, unter anderem den hohen Wirkungsgrad auch unter Teillast, die geringen Lärm- und Schadstoffemissionen, die lange Betriebsdauer durch energiereiche Brennstoffe, die einfache Wiederbefüllung sowie die unabhängige Auslegung von Leistung und Energiegehalt. Daher zeigen Prognosen hohe Wachstumsraten des Brennstoffzellenmarktes in den kommenden Jahren.
Die Anwendungsgebiete für Bioethanol-Brennstoffzellen reichen von portablen Anwendungen wie beispielsweise Mobiltelefonen, Bordstromversorgungen von LKWs, Bussen oder Automobilen und Freizeit-/ Campinganwendungen bis hin zu Blockheizkraftwerken u. a. zur Hausenergieversorgung.
Bioethanol ist zur Anwendung in Brennstoffzellen sehr gut geeignet. Aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenes Bioethanol ist eine Klima schonende und nachhaltig verfügbare heimische Energiequelle. Zudem können die umfangreichen Erfahrungen im Umgang mit Bioethanol sowie die vorhandenen Logistikketten Brennstoffzellen zum Durchbruch in Massenmärkten verhelfen.
Als einer der größten europäischen Bioethanolhersteller wird sich die CropEnergies AG bei der Weiterentwicklung von Bioethanol-Brennstoffzellen engagieren. Dies erfolgt in einer Forschungsgemeinschaft mit der Südzucker AG und mehreren Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft: dem Fraunhofer-Team Direkt-Ethanol-Brennstoffzelle, dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, sowie dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS.
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02. Mai 2007
Bioenergie ist eine Chance auch für die Entwicklungsländer
Mit der Bioenergie kann wirkungsvoll ein Beitrag zum Schutz des Klimas geleistet und die Erderwärmung begrenzt werden. Dies wurde einhellig auf dem Kongress des Weltbauernverbandes IFAP in Wien deutlich, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) in Berlin mitteilte.
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Bioenergie ist eine Chance auch für die Entwicklungsländer
Pressemeldung vom Deutschen Bauernverband e.V.
Mit der Bioenergie kann wirkungsvoll ein Beitrag zum Schutz des Klimas geleistet und die Erderwärmung begrenzt werden. Dies wurde einhellig auf dem Kongress des Weltbauernverbandes IFAP in Wien deutlich, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) in Berlin mitteilte. Gleichzeitig würden neue Märkte durch den Anbau nachwachsender Rohstoffe und Bioenergie mit Chancen für die Bauern weltweit aufgebaut, besonders auch in den Entwicklungsländern. Bei Bioenergie, so IFAP-Präsident Jack Wilkinson, handele es sich um eine klassische win-win–Situation für Entwicklungsländer und Klimaschutz. Auch die internationale UN-Organisation teilt diese Einschätzung. Bioenergie werde armen Ländern auf der Welt eine bessere wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen und ihre Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen verringern. Beim Weltbauernverband und bei den internationalen Entwicklungsorganisationen ist man überzeugt, dass die weltweit steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln zu stabileren landwirtschaftlichen Einkommen führen und damit die Armut bei Bauern in den Entwicklungsländern verringert werde. Nur angemessene landwirtschaftliche Einkommen initiieren Investitionen und Arbeitsplätze und seien damit Garant für lebendige ländliche Räume. Gerade in Entwicklungsländern könne somit durch die Förderung der Produktion von nachwachsenden Rohstoffen der drohenden Verstädterung und Bildung von Slums in Ballungszentren entgegengewirkt werden.
Im Hinblick auf die guten Perspektiven für die Agrarmärkte und die Märkte für Bioenergie mahnte der Weltbauernverband stabile politische Rahmenbedingungen für eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Produktion von nachwachsenden Rohstoffen und Bioenergie an. Neben notwendiger Anschubfinanzierung für diesen neuen Energiesektor gehöre auch ein Regelwerk dazu, damit die Landwirte in der Produktionskette vom neuen Standbein profitieren könnten. Verhindert werden müsse eine Entwicklung, wonach die Bauern nur billige Rohstoffproduzenten sind und die Verarbeiter und Konzerne die Gewinne einstreichen. Jeder einzelne Landwirt sei aber auch selbst aufgerufen, betriebseigene seriöse ökonomische Analyse und Planung für den Anbau und die Nutzung von Bioenergie durchzuführen, um Fehlinvestitionen zu vermeiden und die Chancen erfolgreich zu nutzen.
Autor: Deutscher Bauernverband
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27. April 2007
IndyCar Rennserie fährt mit Bioethanol
Die Wirtschaftszeitung der „Economist" berichtet über eine innovative Allianz zur Förderung von Bioethanol als Kraftstoff in Amerika: die amerikanische IndyCar-Serie fährt seit dieser Saison ausschließlich mit Bioethanol.
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IndyCar Rennserie fährt mit Bioethanol
Info-Meldung
Die Wirtschaftszeitung der „Economist" berichtet über eine innovative Allianz zur Förderung von Bioethanol als Kraftstoff in Amerika: die amerikanische IndyCar-Serie fährt seit dieser Saison ausschließlich mit Bioethanol. Damit ist die Rennserie im Motorsport ein Vorreiter der Nutzung erneuerbarer Energien. Alle IndyCar-Rennwagen fahren mit standardisierten Motoren, welche seit Ende der 60er Jahre mit Methanol betrieben wurden. Im letzten Jahr wurde eine zehnprozentige Ethanolbeimischung erfolgreich getestet. In dieser Saison wird bei allen 17 Rennen der neue 3,5 Liter Honda V-8 Motor mit 100 % Bioethanol betankt. Für die Umstellung waren nur geringe Modifikationen nötig. Nach Meinung von Tony Kanaan, Sieger der 2004-Serie, hat sich die Fahrleistung seines Rennwagens mit Ethanol verbessert.
Die gemeinsame Aktion des Verbands „Indy Car Racing League" (IRL) und der amerikanischen Bioethanolindustrie dient dem Marketing von Bioethanol als umweltfreundlichem Hochleistungskraftstoff. Dafür wurde mit dem „Ethanol Promotion and Information Council" eine eigene Marketingorganisation gegründet. Durch die Verwendung von Bioethanol bei den Indy-Rennen versprechen sich die Veranstalter, die Umweltverträglichkeit der Autorennen zu fördern. Gleichzeitig wird den Verbrauchern gezeigt, dass Bioethanol den hohen technischen Anforderungen im Rennsport entspricht: „wenn wir zeigen können, dass die IndyCar-Rennwagen mit Ethanol fahren können, dann sollte klar sein, dass es für jedes Auto gut ist", so Kanaan.
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26. April 2007
8-Punkte-Plan von BM Gabriel zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen...
Deutschland kann den Ausstoß von Kohlendioxid bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 reduzieren. Eine der acht von Bundesumweltminister Gabriel vorgeschlagenen Maßnahmen bis 2020 ist die Steigerung der Effizienz im Verkehr und des Anteils der Biokraftstoffe auf 17 Prozent (30 Millionen Tonnen).
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8-Punkte-Plan von BM Gabriel zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen um 40 Prozent bis 2020
Pressemeldung des BMU
Gabriel: Klimaschutz bedeutet Umbau der Industriegesellschaft
Deutschland kann den Ausstoß von Kohlendioxid bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 reduzieren. Dazu ist aber schnelles und entschlossenes Handeln erforderlich. In einer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag hat heute Bundesumweltminister Sigmar Gabriel erläutert, mit welchen Maßnahmen die Bundesregierung dieses ehrgeizige Ziel erreichen will. Ins Zentrum eines 8-Punkte-Plans stellte er dabei die massive Senkung des Energieverbrauchs, den Neubau effizienterer Kraftwerke und den drastischen Ausbau der Erneuerbaren Energien.
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich darauf verständigt, die CO2-Emissionen in Europa bis 2020 um 30 Prozent zu reduzieren, wenn ein neues internationales Klimaschutzabkommen zustande kommt. Nach einem Beschluss des Bundestages müsste Deutschland seinen Ausstoß von Treibhausgasen dann um 40 Prozent verringern. "Das ist ein ehrgeiziges Ziel. Aber erste Ergebnisse von Studien im Auftrag der Bundesregierung zeigen, dass das machbar ist. Wir können den CO2-Ausstoß bis 2020 um 270 Millionen Tonnen gegenüber dem Stand von heute reduzieren, wenn wir die Weichen richtig stellen", sagte Sigmar Gabriel.
Gabriel stellte acht konkrete Maßnahmen vor:
1. Reduktion des Stromverbrauchs um 11 Prozent durch massive Steigerung der Energieeffizienz (Einsparvolumen: 40 Millionen Tonnen)
2. Erneuerung des Kraftwerksparks durch effizientere Kraftwerke (30 Millionen Tonnen)
3. Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf über 27 Prozent (55 Millionen Tonnen)
4. Verdoppelung der effizienten Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung auf 25 Prozent (20 Millionen Tonnen)
5. Reduktion des Energieverbrauchs durch Gebäudesanierung, effiziente Heizungsanlagen und in Produktionsprozessen (41 Millionen Tonnen)
6. Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien im Wärmesektor auf 14 Prozent (14 Millionen Tonnen)
7. Steigerung der Effizienz im Verkehr und Steigerung des Anteils der Biokraftstoffe auf 17 Prozent (30 Millionen Tonnen)
8. Reduktion der Emissionen von anderen Treibhausgasen wie zum Beispiel Methan (40 Millionen Tonnen).
Sigmar Gabriel: "Die letzten Monate haben uns allen die Gefahren des Klimawandels vor Augen geführt. Jetzt müssen wir die richtigen Konsequenzen aus den wissenschaftlich belegten Fakten ziehen. Dabei geht es um nicht weniger als den Umbau der Industriewirtschaft. Wir werden neue Technologien entwickeln müssen, um effizienter mit den vorhandenen Energieträgern umzugehen. Wir werden bei den erneuerbaren Energien weitere Innovationsschübe brauchen. All das birgt auch große ökonomische Chancen - gerade für ein exportorientiertes Land wie Deutschland.
Wir wissen längst: Nichtstun können wir uns auch wirtschaftlich nicht leisten. Das DIW hat errechnet, dass sich die ökonomischen Folgeschäden eines ungebremsten Klimawandels für Deutschland auf 137 Milliarden Euro belaufen würden. Die notwenigen Klimaschutzinvestitionen anzustoßen, wird hingegen bis zum Jahr 2010 rund drei Milliarden Euro kosten.
Wir alle können mit unserem Verhalten im Alltag ganz maßgeblich zum Klimaschutz beitragen. Energie sparen ist so einfach und lohnt sich. Wenn wir kurz und kräftig die Wohnung lüften, sparen wir Heizenergie. Ziehen wir nachts beim Fernsehgerät den Stecker aus der Dose, sparen wir Standby-Verluste. Ganz entscheidend können wir den Stromverbrauch senken, wenn wir beim Kauf von Kühlschränken, Computern und Glühlampen auf den Stromverbrauch achten. All das spart Geld - und schränkt die Lebensqualität kein bisschen ein.
Noch nie waren die Zeiten für eine konsequente Klimaschutzpolitik so günstig wie heute. Noch nie war die internationale Staatengemeinschaft so entschlossen und geschlossen für entschiedenes Handeln. Noch nie waren die Menschen so bereit mitzutun, weil sie die Vorteile für ihr Budget und ihre Lebensqualität sehen. Noch nie waren die wirtschaftlichen Chancen so offensichtlich. Diesen Schwung, diese Stimmung sollten wir nutzen. Im Interesse unseres Landes und der Menschen, die hier leben und arbeiten."
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25. April 2007
Hannover Messe 2007: Bioethanol als Schwerpunkt des „Clean...
Die „Clean Moves Expo" präsentierte auf der weltweit führenden Industriemesse „Hannover Messe" vom 16. bis 20. April 2007 alternative Antriebe, effiziente Mobilitätslösungen und Biokraftstoffe. Den Ausstellerschwerpunkt auf dem marktorientierten „Clean Moves Technologieforum" bildete die Bioethanolbranche.
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Hannover Messe 2007: Bioethanol als Schwerpunkt des „Clean Moves Technologieforums"
Info-Meldung
Die „Clean Moves Expo" präsentierte auf der weltweit führenden Industriemesse „Hannover Messe" vom 16. bis 20. April 2007 alternative Antriebe, effiziente Mobilitätslösungen und Biokraftstoffe. Die Sonderschau im Rahmen der Leitmesse ,Energy’ diente als Plattform für einen regen Austausch von Automobilherstellern, Kraftstoffproduzenten, Zulieferern und Investoren. Als Podium für Lösungen des Klimawandels im Verkehrssektor stand die „Clean Moves Expo" unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, der in der Bekämpfung des Klimawandels eine der wichtigsten Aufgaben, aber auch Chancen dieses Jahrhunderts sieht.
Den Ausstellerschwerpunkt auf dem marktorientierten „Clean Moves Technologieforum" bildete die Bioethanolbranche. „Mit einer Produktion von 38,8 Millionen Kubikmetern im Jahr 2006 ist Bioethanol mit großem Abstand weltweit die Nummer eins der Biokraftstoffe. Wir erwarten ein dynamisches Wachstum des Bioethanol-Markts in Europa", erklärt Dr. Lutz Guderjahn, Vorstand der CropEnergies AG.
Am 18. und 19. April 2007 präsentierten Fachleute aus allen Bereichen der Branche auf der im Rahmen der Messe stattfindenden Vortragsveranstaltung „Clean Moves Conference" aktuelle Entwicklungen. Von Vertretern der LAB-Mitglieder wurde umfassend über Bioethanol berichtet. Dr. Schaper der fuel21 GmbH & Co KG gab einen Überblick über die deutsche und europäische Bioethanolindustrie. Eine Zusammenfassung der internationalen Bioethanolmärkte sowie der politischen Rahmenbedingungen wurde von Dr. Guderjahn vorgestellt. In der Teilveranstaltung „Der Erfolg von Bioethanol: nachhaltig und ertragreich" wurden die nachhaltigen Wachstumschancen von Bioethanol durch Dr. Pötschacher der Lurgi AG und Claus Sauter der VERBIO AG erläutert.
Die Konferenz trug dazu bei, den Sachstand und zukünftige Potenziale von Biokraftstoffen aufzuzeigen. Als Fazit kann festgehalten werden, dass die Ziele der Bundesregierung, die CO2-Emissionen im Straßenverkehr durch den vermehrten Einsatz von Biokraftstoffen zu senken, verwirklicht werden können.
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20. April 2007
Der Umwelt verpflichtet - Volvo Schweiz streicht Aufpreis für...
Glattbrugg - Vom 2. April bis 30. Juni 2007 erlässt VolvoSchweiz den Aufpreis auf allen Bioethanol E85-tauglichen VolvoFlexiFuel-Modellen. Mit Bioethanol E85 betriebene FlexiFuel Fahrzeugehaben einen bis zu 80% geringeren Ausstoss an fossilem CO2.
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Der Umwelt verpflichtet - Volvo Schweiz streicht Aufpreis für Bioethanol-Antrieb
Pressemeldung von Volvo Automobile (Schweiz) AG
Glattbrugg - Vom 2. April bis 30. Juni 2007 erlässt Volvo
Schweiz den Aufpreis auf allen Bioethanol E85-tauglichen Volvo
FlexiFuel-Modellen. Mit Bioethanol E85 betriebene FlexiFuel Fahrzeuge
haben einen bis zu 80% geringeren Ausstoss an fossilem CO2. Dieser
Preiserlass ist für Volvo ein weiterer Schritt dem Kunden eine
attraktive, umweltfreundliche Alternative zu den bestehenden Benzin-
und Diesel-Modellen anzubieten. Ausserdem engagiert sich Volvo
Schweiz aktiv beim Ausbau des Schweizer Bioethanol-Tankstellennetzes
und wird bis Ende Jahr mindestens 10 Volvo Vertretungen mit
Bioethanol E85-Zapfsäulen ausstatten.
Am 15. März dieses Jahres beschloss das Schweizer Parlament die
Aufhebung der Mineralölsteuer auf erneuerbaren Biokraftstoffen. "Als
Anbieter von umweltfreundlichen, Bioethanol-tauglichen
FlexiFuel-Modellen begrüssen wir diesen Entscheid", sagt Peter Rask,
Direktor Volvo Automobile Schweiz AG. "Für den Konsumenten wird es
nun noch interessanter auf E85-taugliche Fahrzeuge umzusteigen. Denn
der Preis von Bioethanol E85 wird gegenüber Benzin und Diesel noch
kompetitiver und der Ausbau des E85-Tankstellennetzes wird sich
beschleunigen." Mit der Ankündigung, den Aufpreis von CHF 700.- auf
allen Volvo FlexiFuel-Modellen zu erlassen, sowie eigene Volvo
Vertreter mit E85-Zapfsäulen auszustatten, unterstreicht der
Schwedische Hersteller sein Engagement für die Förderung von
umweltschonenden Antriebsmodellen und ökologischer Nachhaltigkeit.
Bioethanol: Ein Kraftstoff im Aufwind
Bis heute gibt es in der Schweiz acht E85-Tankstellen. Allein
Agrola, der bis dato grösste Tankstellen-betreiber mit
E85-Zapfsäulen, plant bis Ende zweites Quartal 2007 weitere 15
E85-Standorte. Andere Tankstellenbetreiber stehen vor der Einführung
von E85-Zapfsäulen. Mit dem parlamentarischen Entscheid über die
Aufhebung der Mineralölsteuer auf Biotreibstoffen wird auch die
einheimische Bioethanol-Produktion angekurbelt. Die Produktion des
Bio-Kraftstoffs bietet der Schweizer Land- und Forstwirtschaft neue
Perspektiven - gerade in strukturarmen Regionen. Das verabschiedete
Gesetz entkräftet zudem ökologische und soziale Bedenken im Hinblick
auf den Import von Bioethanol aus dem Ausland. Es trägt den Zusatz,
dass auch bei importierten Biokraftstoffen über den Nachweis einer
positiven ökologischen Gesamtbilanz hinaus auf sozial annehmbare
Produktionsbedingungen geachtet werden muss.
Weitere Volvo FlexiFuel-Modelle in naher Zukunft
Umweltfreundliche FlexiFuel-Modelle sind äusserst
benutzerfreundlich und können wahlweise mit dem Bio-Kraftstoff E85
(85% Bioethanol und 15% Benzin), mit Benzin oder mit allen anderen
Mischungen von E85 und Benzin betrieben werden. Seit Februar dieses
Jahres sind sowohl der Lifestyle-Kombi Volvo V50, die
Kompakt-Limousine Volvo S40 als auch der neue Kompaktwagen Volvo C30
mit dem 125 PS starken, 4-Zylinder FlexiFuel Motor erhältlich. Die
Volvo Car Corporation wird das FlexiFuel-Motorenangebot kurz- und
mittelfristig weiter ausbauen. Noch in diesem Jahr wird auch der neue
Volvo V70 mit einem 2-Liter-Bioethanol-Motor erhältlich sein. Im
Volvo Mutterland Schweden, sind bereits heute über 45% der neu
verkauften Volvo V50 und S40 FlexiFuel-Modelle.
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20. April 2007
Europa und Nachbarn gemeinsam für Erneuerbare Energie und Energieeffizienz
Ministerinnen und Minister beraten am 19.04.2007 in Berlin über nachhaltige Energieversorgung Europas und seiner südlichen und östlichen Nachbarstaaten.
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Europa und Nachbarn gemeinsam für Erneuerbare Energie und Energieeffizienz
Pressemeldung von BMU und BMZ
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Ministerinnen und Minister beraten über nachhaltige Energieversorgung Europas und seiner südlichen und östlichen Nachbarstaaten
Mit zunehmendem Bewusstsein des von Menschen gemachten Klimawandels rückt die Frage der zukünftigen Energieversorgung Europas und seiner Nachbarn stärker ins öffentliche Interesse. Die Bundesregierung hat das Thema Energie zu einem Schwerpunkt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft gemacht. Um den Ausbau der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz in der europäischen Nachbarschaftspolitik voranzubringen, haben Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zu einer Ministerinnen- und Ministerkonferenz im Rahmen der EU Präsidentschaft nach Berlin eingeladen.
In ihrem Eröffnungsstatement betonte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul den partnerschaftlichen Ansatz, der mit dieser Konferenz verfolgt wird: "Bemühungen einzelner Länder sind notwendig, aber sie werden nicht ausreichen, um den Klimawandel in Grenzen zu halten. Die EU und ihre Nachbarn müssen gemeinsam, Hand in Hand Erneuerbare Energien und bessere Energieeffizienz fördern und fordern. Entwicklung braucht Energie – nachhaltige Entwicklung braucht eine Energieversorgung, die unsere Lebensgrundlagen bewahrt."
Bundesumweltminister Gabriel sagte: "Nachdem die Staats- und Regierungschefs der EU einen Klima- und Energieaktionsplan verabschiedet haben, der einen verbindlichen Ausbau der erneuerbaren Energien auf 20 Prozent und eine Steigerung der Energieeffizienz um den gleichen Faktor vorsieht, ist es nun unsere Aufgabe, diese Ziele mit unseren europäischen Nachbarn auch voranzubringen. Der massive Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz ist ein wichtiger Beitrag zur Energiesicherheit Europas, zum Klimaschutz und zur Friedenssicherung."
"Wir freuen uns sehr über die große Aufbruchstimmung, die heute in vielen unserer Partnerländer für erneuerbare Energie und Energieeffizienz herrscht. Die KfW Bankengruppe hat nicht nur mit der Finanzierung und der Ausarbeitung von Fördermaßnahmen, sondern auch mit integrierten Förderansätzen und den dafür notwendigen Rahmenbedingungen große Erfahrung." sagte Ingrid Matthäus-Maier, Sprecherin des Vorstands der KfW Bankengruppe, in ihrer Begrüßungsrede.
Die Konferenz hat zum ersten Mal eine so große Anzahl von Umwelt- und Energieministerinnen und -ministern aus Europa, Nordafrika und dem Südkaukasus zusammengebracht, um gemeinsam innovative Politik- und Finanzierungsinstrumente für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz in der EU und ihren südlichen und östlichen Nachbarn zu diskutieren. Sie gibt entscheidende Impulse, den Dialog zwischen neuen und älteren EU-Mitgliedstaaten und mit den südlichen und östlichen Nachbarregionen über die notwendigen politischen, ökonomischen und regulatorischen Rahmenbedingungen zur Förderung von einheimischen Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz sowie über innovative Finanzierungsmodelle und -instrumente auszubauen.
Bis 2013 stellt die EU mit dem neuen Europäischen Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstrument für die Kooperation unter anderem im Energiebereich, rund 11,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Einigkeit bestand, dass ein größerer Teil als bisher dem Ausbau der Erneuerbaren Energien und für Energieeffizienzmaßnahmen verwendet wird.
Deutschland fördert derzeit Energieprojekte in 45 Partnerländern. Die laufenden Vorhaben erreichen ein Volumen von etwa 1,6 Milliarden Euro. Davon entfallen 929 Millionen Euro auf Projekte zur Förderung Erneuerbarer Energien – auf den Einsatz von Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie, Geothermie und der nachhaltigen Nutzung von Biomasse – und 706 Millionen Euro auf Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz.
Die Konferenz wird gemeinsam vom Bundesentwicklungsministerium und Bundesumweltministerium mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Kooperation mit der Europäischen Kommission ausgerichtet. Neben Energie- und Umweltministerinnen und -ministern aus den 27 EU-Mitgliedstaaten und den südlichen und östlichen EU-Nachbarstaaten nehmen auch Vertreterinnen und Vertreter nationaler Energieagenturen sowie der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft teil.
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18. April 2007
Peugeot präsentiert sich auf der AMI umweltfreundlich
Wie sich der CO2-Ausstoß von Fahrzeugen erheblich reduzieren lässt, zeigt Peugeot auf der AMI anhand einiger unterschiedlicher Konzepte, die für besonders umweltschonende Alternativen stehen. Beispiel Biokraftstoff: die Benzinmotoren des Konzerns vertragen bereits jetzt bis zu zehn Prozent Ethanolbeimischung, ohne dass eine Anpassung an den Kraftstoff erfolgen muss.
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Peugeot präsentiert sich auf der AMI umweltfreundlich
Pressemeldung von Peugeot Deutschland GmbH
Biokraftstoff für den 307 SW Bio Flex
Wie sich der CO2-Ausstoß von Fahrzeugen erheblich reduzieren lässt, zeigt Peugeot auf der AMI anhand einiger unterschiedlicher Konzepte, die für besonders umweltschonende Alternativen stehen. Beispiel Biokraftstoff: PSA Peugeot Citroën setzt sich bereits seit 1998 für die Entwicklung von Biokraftstoffen ein. Die Benzinmotoren des Konzerns vertragen bereits jetzt bis zu zehn Prozent Ethanolbeimischung, ohne dass eine Anpassung an den Kraftstoff erfolgen muss.
Ein bei der AMI in Leipzig ausgestellter Peugeot 307 SW Bio Flex demonstriert eine Lösung für den Einsatz von Bio-Ethanol (E85), bei der bis zu 85 Prozent Ethanol beigemischt werden können. E85 wird aus Biomasse gewonnen und ist damit weitgehend CO2-neutral. PSA Peugeot Citroën verfügt bereits über große Erfahrung mit sogenannten Flex-Fuel-Fahrzeugen auf dem südamerikanischen Markt. In Brasilien werden 80 Prozent der Modellpalette mit einer solchen Motorisierung verkauft.
CO2-Ausstoß zentrales Thema der aktuellen Werbekampagne
In einer neuen Werbekampagne macht Peugeot Deutschland auf die Vorbildlichkeit der Löwenmarke in Bezug auf den CO2-Ausstoß aufmerksam. Das Anzeigenmotiv zeigt unter dem Motto "Peugeot ausgezeichnet für die Umwelt" den Schriftzug "CO2", wobei der Buchstabe "O" zugleich die Erde darstellt. Die damit verbundene Botschaft ist eindeutig: Bei Peugeot hat die Verminderung des CO2-Ausstoßes als wirksames Mittel zum globalen Klimaschutz und als Bestandteil der Markenstrategie klare Priorität.
Der globale Bezug ist durchaus angemessen, denn bereits im Jahr 1998 hat Peugeot unter dem Motto "CO2-Schlucker" in Brasilien das größte privat finanzierte Wiederaufforstungsprojekt der Welt ins Leben gerufen. Inzwischen sind vier Millionen Bäume gepflanzt worden.
Wie sich der CO2-Ausstoß von Fahrzeugen erheblich reduzieren lässt, zeigt Peugeot auf der AMI anhand einiger unterschiedlicher Konzepte, die für besonders umweltschonende Alternativen stehen. Beispiel Biokraftstoff: PSA Peugeot Citroën setzt sich bereits seit 1998 für die Entwicklung von Biokraftstoffen ein. Die Benzinmotoren des Konzerns vertragen bereits jetzt bis zu zehn Prozent Ethanolbeimischung, ohne dass eine Anpassung an den Kraftstoff erfolgen muss.
Ein bei der AMI in Leipzig ausgestellter Peugeot 307 SW Bio Flex demonstriert eine Lösung für den Einsatz von Bio-Ethanol (E85), bei der bis zu 85 Prozent Ethanol beigemischt werden können. E85 wird aus Biomasse gewonnen und ist damit weitgehend CO2-neutral. PSA Peugeot Citroën verfügt bereits über große Erfahrung mit sogenannten Flex-Fuel-Fahrzeugen auf dem südamerikanischen Markt. In Brasilien werden 80 Prozent der Modellpalette mit einer solchen Motorisierung verkauft.
CO2-Ausstoß zentrales Thema der aktuellen Werbekampagne
In einer neuen Werbekampagne macht Peugeot Deutschland auf die Vorbildlichkeit der Löwenmarke in Bezug auf den CO2-Ausstoß aufmerksam. Das Anzeigenmotiv zeigt unter dem Motto "Peugeot ausgezeichnet für die Umwelt" den Schriftzug "CO2", wobei der Buchstabe "O" zugleich die Erde darstellt. Die damit verbundene Botschaft ist eindeutig: Bei Peugeot hat die Verminderung des CO2-Ausstoßes als wirksames Mittel zum globalen Klimaschutz und als Bestandteil der Markenstrategie klare Priorität.
Der globale Bezug ist durchaus angemessen, denn bereits im Jahr 1998 hat Peugeot unter dem Motto "CO2-Schlucker" in Brasilien das größte privat finanzierte Wiederaufforstungsprojekt der Welt ins Leben gerufen. Inzwischen sind vier Millionen Bäume gepflanzt worden.
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17. April 2007
Saab auf der AMI Leipzig: Bioethanol-Fahrzeuge ohne Aufpreis
• Saab BioPower: Umweltfreundlich unterwegs mit mehr Leistung
• Mehrwert ohne Mehrpreis: BioPower-Modelle preisgleich mit Benziner
• Wegweiser in die Zukunft: Konzeptstudie Saab Aero X
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Saab auf der AMI Leipzig: Bioethanol-Fahrzeuge ohne Aufpreis
Pressemeldung von General Motors
Rüsselsheim – Im 60. Jahr als Fahrzeughersteller feiert die schwedische Premiummarke Saab Jubiläum und präsentiert dem Publikum auf der AMI Leipzig viele Geburtstagsüberraschungen und Vorteile. Im Mittelpunkt des Saab Auftritts stehen die besonders umweltfreundlichen BioPower-Modelle von 9-5 Limousine und SportCombi, die mit dem biogenen Kraftstoff E85 gefahren werden können. Saab Deutschland lässt sich deshalb im Jubiläumsjahr nicht zweimal bitten – die Bioethanol-betriebenen Fahrzeuge sind bis auf weiteres zum gleichen Preis wie ihre Benziner-Pendants erhältlich. Zusätzlich bietet Saab spezielle Anniversary-Pakete und mit dem Saab 9-3 Anniversary sogar eine eigenständige Ausstattungslinie zum 60. Geburtstag an. Außerdem auf dem Saab Stand in Halle 3 zu sehen: die zukunftsweisende Studie Saab Aero X.
Mit BioPower der Zeit voraus
Saab setzt mit den 2.0t und 2.3t BioPower-Varianten von 9-5 Limousine und 9-5 SportCombi auf den hochwertigen und umweltfreundlichen Kraftstoff Bioethanol. Der Clou dabei: ein positives Umweltverhalten bei gleichzeitiger Leistungssteigerung und mehr Fahrspaß. Die Quadratur des Kreises gelingt, indem die gegenüber herkömmlichen Antriebsstoffen höhere Oktanzahl von Bioethanol (104 RON) durch die Saab Turbotechnologie und das Trionic Motormanagement optimal genutzt werden kann. Dies sorgt für den wesentlichen Zuwachs an Leistung. Beispiel: Mit E85 (85 Prozent Bioethanol, 15 Prozent Benzin) bringt es der BioPower-Turbo 2.3t auf 154 kW / 210 PS und 310 Newtonmeter (mit Schaltgetriebe). Das entspricht einem Plus von 14 Prozent respektive 11 Prozent gegenüber dem Benziner. Ein Resultat ist der von 8,3 auf 7,9 Sekunden verbesserte Wert für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h. Noch deutlicher der Effekt beim BioPower-Aggregat mit 2,0 Liter Hubraum: 132 kW / 180 PS gegenüber 110 kW / 150 PS und 280 statt 240 Nm erlauben eine Verbesserung von 1,3 auf 8,5 Sekunden beim Sprint.
Zugleich ist die CO2-Bilanz der BioPower-Fahrzeuge nahezu ausgeglichen, da Bioethanol auf pflanzlichen, nachwachsenden Rohstoffen basiert. Im Gegensatz zu Benzin steigert die Verbrennung von Bioethanol den Kohlendioxidgehalt (CO2) der Atmosphäre – die Hauptursache des Treibhauseffekts – nur unwesentlich, da die beim Fahren freigesetzten Emissionen durch die CO2-Menge kompensiert werden, die der Atmosphäre beim Wachstum der Pflanzen für die Photosynthese entzogen wird. Weitere Umwelt-Argumente sind die extrem rußarme Verbrennung und nahezu keine toxischen Bestandteile.
Wirtschaftlich attraktiver wird der Kauf eines Bioethanol-betriebenen Saab 9-5 durch den günstigen Literpreis des biogenen Kraftstoffs. Der entscheidende Vorteil der BioPower-Modelle: Die Trionic-Motorsteuerung von Saab stellt sich automatisch auf die Spritzusammensetzung ein. So nutzt der Fahrer einerseits die Bioethanol-Vorteile und kann andererseits herkömmliches Benzin tanken, wenn gerade keine E85-Zapfsäule erreichbar ist. Das E85-Tankstellennetz wird derzeit sukzessive ausgebaut und auch die steuerliche Förderung von Biokraftstoffen ist gesetzlich bis 2015 abgesichert.
Das Ergebnis der Saab BioPower-Initiative: Während andere Hersteller zum Teil noch in der Entwurfsphase stecken, bietet die schwedische Premiummarke mit ihrer 9-5-Reihe bereits die serienreife Antwort auf die Klimaproblematik. Für Saab Grund genug, das BioPower-Angebot stetig zu erweitern. In Schweden entfallen bereits rund 85 Prozent der Saab 9-5-Verkäufe auf die besonders umweltfreundlichen Modellvarianten.
Saab Deutschland unterstreicht die Bedeutung von BioPower und feiert das Jubiläumsjahr im Rahmen einer einzigartigen Aktion: Seit Januar gibt es die E85-betriebenen Varianten von 9-5 Limousine und 9-5 SportCombi zum exakt gleichen Preis wie die reinen Benziner-Pendants. Mehrwert ohne Mehrpreis heißt dabei die Devise, denn gegenüber den konventionell betriebenen Motoren führen sowohl der 210 PS starke 2.3t BioPower als auch der 2.0t BioPower mit 180 PS die entscheidenden Vorteile ins Feld: Umweltverträglichkeit, Leistung und Fahrspaß steigen, die Kosten sinken.
Saab Aero X: Mit E100 der Zukunft entgegen
Weiterer Höhepunkt auf dem Saab Stand der AMI Leipzig ist die preisgekrönte Konzeptstudie Saab Aero X. Mit seiner Fahrgastzelle, die ohne Türen in der Form einer Pilotenkanzel öffnet, sowie einer zukunftsweisenden Instrumentierung gründet der Aero X auf das reiche Luftfahrterbe und das skandinavische Design der Marke Saab und vereint damit zugleich Vergangenheit mit Moderne.
Das 400 PS starke Coupé mit Bi-Turbomotor, sechs Zylindern und 2,8 Litern Hubraum wird mit 100 Prozent Bioethanol (E100) angetrieben und verursacht daher keinerlei Emissionen aus fossilen Brennstoffen. Zugleich kann der „erste umweltfreundliche Hochleistungs-Sportwagen" aber auch – wie alle Saab BioPower-Modelle – mit 100 Prozent Benzin oder jeder beliebigen Mischung aus beiden Kraftstoffen betrieben werden. Die in jeder Hinsicht außergewöhnliche Studie zeigt, was von Saab künftig hinsichtlich des Designs und innovativer Technologien zu erwarten sein wird.
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11. April 2007
50% biokraftstofffähige Neuwagen in USA bis 2012
Der amerikanische Präsident George W. Bush und die führenden Autohersteller Ford, GeneralMotors und DaimlerChrysler haben vereinbart, bis zum Jahr 2012 mindestens die Hälfte aller Neuwagen für die Betankung mit reinen Biokraftstoffen (E 85-Bioethanol bzw. B 100- Biodiesel) freizugeben.
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50% biokraftstofffähige Neuwagen in USA bis 2012
Info-Meldung
Der amerikanische Präsident George W. Bush und die führenden Autohersteller Ford, GeneralMotors und DaimlerChrysler haben vereinbart, bis zum Jahr 2012 mindestens die Hälfte aller Neuwagen für die Betankung mit reinen Biokraftstoffen (E 85-Bioethanol bzw. B 100- Biodiesel) freizugeben. Schon in seiner Rede zur Lage der Nation am 23.01.2007 hatte Bush angekündigt, den Verbrauch fossiler Treibstoffe bis zum Jahr 2017 um 20 % senken zu wollen- unter anderem durch den vermehrten Ersatz von Benzin durch Bioethanol. Bislang wird Bioethanol hauptsächlich über eine geringfügige Beimischung zum Benzin vermarktet. Um eine Steigerung des Verbrauchs zu erreichen, soll nun vermehrt hochprozentiges Bioethanol (E 85 besteht zu 85% aus Bioethanol und zu 15 % aus Benzin) zum Einsatz kommen. Dafür sind sogenannte Flexifuel-Fahrzeuge, die Benzin und Bioethanol in jedem beliebigen Mischungsverhältnis tanken können, geeignet. Zur Erreichung des vorgegebenen Ziels muss nun noch die Tankstelleninfrastruktur erheblich ausgebaut werden – bislang verfügen weniger als 1 % der Tankstellen über eine E 85- Zapfsäule.
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10. April 2007
MdB Schindler begrüßt Bioethanol-Pilotprojekt des Regierungspräsidiums...
In einem Brief an den hessischen Regierungspräsident Wilfried Schmied hat der LAB-Vorsitzende MdB Norbert Schindler die Einführung Bioethanol-tauglicher Kfz in der behördlichen Fahrzeugflotte als wegweisend hervorgehoben. Schindler forderte, dass diese Initiative Vorbild für die Kfz-Flotten von Bund, Ländern und Kommunen sein müsse.
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MdB Schindler begrüßt Bioethanol-Pilotprojekt des Regierungspräsidiums Gießen
Info-Meldung
In einem Brief an den hessischen Regierungspräsident Wilfried Schmied hat der LAB-Vorsitzende MdB Norbert Schindler die Einführung Bioethanol-tauglicher Kfz in der behördlichen Fahrzeugflotte als wegweisend hervorgehoben. Schindler forderte, dass diese Initiative Vorbild für die Kfz-Flotten von Bund, Ländern und Kommunen sein müsse.
Im Rahmen eines Pilotprojektes des Regierungspräsidiums Gießen werden 41 mit dem Bioethanolkraftstoff E 85 betriebene FFV-Kfz im Praxiseinsatz getestet.
Das Regierungspräsidium Gießen fungiert bundesweit als Vorreiter der öffentlichen Hand in der Umsetzung der deutschen Ziele, bis 2015 einen Biokraftstoffanteil von 8 % zu erreichen. Das Pilotprojekt dokumentiert, dass Bioethanol nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Vorteile aufzuweisen hat. Durch den Einsatz der sog. Flexifuel-Fahrzeuge (FFV), die Benzin und Bioethanol in jedem beliebigen Mischungsverhältnis tanken können, wird die Verbreitung des umweltfreundlichen Biokraftstoffes E 85 maßgeblich unterstützt.
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05. April 2007
Höhere Rohstoffkosten der Brauwirtschaft sind Reaktionen des...
Die derzeit gestiegenen Getreidepreise sind das Ergebnis weltweit knappversorgter Märkte. Die Brauwirtschaft versucht nun, eine Bierpreiserhöhung mit der Flächenkonkurrenz zur Bioenergie zu begründen. Dies ist jedoch Irreführung der Öffentlichkeit, stellt der DBV fest.
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Höhere Rohstoffkosten der Brauwirtschaft sind Reaktionen des Marktes - Brauer lenken von wahren Gründen der Preiserhöhung ab
Pressemeldung des Deutschen Bauernverbands
Die derzeit gestiegenen Getreidepreise sind das Ergebnis weltweit knapp
versorgter Märkte. Auf Grund der weltweit niedrigen Ernten in den
vergangenen Jahren, gestiegener Nachfrage vor allem in stark wachsenden
asiatischen Ländern und somit knapper Lagerbestände haben sich die Preise
für Getreide global auf einem höheren Niveau eingependelt. Bei der
Braugerste wird die Situation noch zusätzlich dadurch beeinflusst, dass
aufgrund sinkender Preise und geringer Erträge die Anbaufläche in
Deutschland zurückgegangen ist. Zur vergangenen Ernte wurden auf 542.000
Hektar Sommergerste angebaut gegenüber 840.600 Hektar in 1999. Darauf weist
der Deutsche Bauernverband (DBV) in Berlin hin.
Die Brauwirtschaft versucht nun, eine Bierpreiserhöhung mit der
Flächenkonkurrenz zur Bioenergie zu begründen. Dies ist jedoch Irreführung
der Öffentlichkeit, stellt der DBV fest. Denn die Brauwirtschaft vergisst,
dass gerade sie mit ihrer aggressiven Preispolitik in der Vergangenheit
dafür gesorgt hat, dass die Rohstoffproduzenten, nämlich die Bauern, trotz
dramatisch gestiegener Produktionskosten immer weniger für ihre Ware erlöst
haben. Zuletzt war eine kostendeckende Braugerstenproduktion in Deutschland
kaum mehr möglich, stellte der DBV klar. Deshalb sei es nicht
verwunderlich, dass immer mehr Landwirte sich von der Braugerstenproduktion
abgewendet und sich rentableren Produktionszweigen zugewendet hätten. Der
Anbau von Braugerste ist bereits seit dem Jahre 2000, lange vor dem
Biogasboom, rückläufig.
Der DBV weist darauf hin, dass der wertmäßige Anteil von Braugerste an
einem Liter Bier sehr gering ist, aktuell liegt er bei etwa 4,1 Cent pro
Liter Bier, auf die Kiste hochgerechnet (24 x 0,33 l) bei etwa 33 Cent. Der
zweite wichtige landwirtschaftliche Rohstoff, der Hopfen, schlägt ebenfalls
nur mit etwa 1 Cent pro Liter zu Buche. Anstatt die gestiegenen
Rohstoffpreise zu beklagen und sich erneuerbaren Energien in den Weg zu
stellen, sollte die Brauwirtschaft lieber frühzeitig Rohstoffsicherung auf
Basis vertraglicher Vereinbarungen zu wettbewerbsfähigen Preisen
anvisieren, rät der DBV. Landwirte sind bereit, den traditionsreichen
Qualitätsbraugerstenanbau in Deutschland weiterzuführen. Schließlich
produziere man einen erstklassigen Rohstoff für ein weit über die Grenzen
bekanntes und geschätztes deutsches Produkt, nämlich für deutsches Bier.
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05. April 2007
Höhere Rohstoffkosten der Brauwirtschaft sind Reaktionen des...
Die derzeit gestiegenen Getreidepreise sind das Ergebnis weltweit knappversorgter Märkte. Die Brauwirtschaft versucht nun, eine Bierpreiserhöhung mit der Flächenkonkurrenz zur Bioenergie zu begründen. Dies ist jedoch Irreführung der Öffentlichkeit, stellt der DBV fest.
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Höhere Rohstoffkosten der Brauwirtschaft sind Reaktionen des Marktes - Brauer lenken von wahren Gründen der Preiserhöhung ab
Pressemeldung des Deutschen Bauernverbands
Die derzeit gestiegenen Getreidepreise sind das Ergebnis weltweit knapp
versorgter Märkte. Auf Grund der weltweit niedrigen Ernten in den
vergangenen Jahren, gestiegener Nachfrage vor allem in stark wachsenden
asiatischen Ländern und somit knapper Lagerbestände haben sich die Preise
für Getreide global auf einem höheren Niveau eingependelt. Bei der
Braugerste wird die Situation noch zusätzlich dadurch beeinflusst, dass
aufgrund sinkender Preise und geringer Erträge die Anbaufläche in
Deutschland zurückgegangen ist. Zur vergangenen Ernte wurden auf 542.000
Hektar Sommergerste angebaut gegenüber 840.600 Hektar in 1999. Darauf weist
der Deutsche Bauernverband (DBV) in Berlin hin.
Die Brauwirtschaft versucht nun, eine Bierpreiserhöhung mit der
Flächenkonkurrenz zur Bioenergie zu begründen. Dies ist jedoch Irreführung
der Öffentlichkeit, stellt der DBV fest. Denn die Brauwirtschaft vergisst,
dass gerade sie mit ihrer aggressiven Preispolitik in der Vergangenheit
dafür gesorgt hat, dass die Rohstoffproduzenten, nämlich die Bauern, trotz
dramatisch gestiegener Produktionskosten immer weniger für ihre Ware erlöst
haben. Zuletzt war eine kostendeckende Braugerstenproduktion in Deutschland
kaum mehr möglich, stellte der DBV klar. Deshalb sei es nicht
verwunderlich, dass immer mehr Landwirte sich von der Braugerstenproduktion
abgewendet und sich rentableren Produktionszweigen zugewendet hätten. Der
Anbau von Braugerste ist bereits seit dem Jahre 2000, lange vor dem
Biogasboom, rückläufig.
Der DBV weist darauf hin, dass der wertmäßige Anteil von Braugerste an
einem Liter Bier sehr gering ist, aktuell liegt er bei etwa 4,1 Cent pro
Liter Bier, auf die Kiste hochgerechnet (24 x 0,33 l) bei etwa 33 Cent. Der
zweite wichtige landwirtschaftliche Rohstoff, der Hopfen, schlägt ebenfalls
nur mit etwa 1 Cent pro Liter zu Buche. Anstatt die gestiegenen
Rohstoffpreise zu beklagen und sich erneuerbaren Energien in den Weg zu
stellen, sollte die Brauwirtschaft lieber frühzeitig Rohstoffsicherung auf
Basis vertraglicher Vereinbarungen zu wettbewerbsfähigen Preisen
anvisieren, rät der DBV. Landwirte sind bereit, den traditionsreichen
Qualitätsbraugerstenanbau in Deutschland weiterzuführen. Schließlich
produziere man einen erstklassigen Rohstoff für ein weit über die Grenzen
bekanntes und geschätztes deutsches Produkt, nämlich für deutsches Bier.
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03. April 2007
CropEnergies AG: Guter Start in neues Geschäftsjahr 2007/08
Mannheim, 3. April 2007: Die CropEnergies AG, Mannheim, auf Bioethanol spezialisierter Hersteller von Treibstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, erwartet für das am 1. März 2007 begonnene neue Geschäftsjahr 2007/08 auf Basis erfolgter Vorverkäufe weitersteigende Umsätze und ein höheres operatives Ergebnis.
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CropEnergies AG: Guter Start in neues Geschäftsjahr 2007/08
Pressemeldung der CropEnergies AG
Mannheim, 3. April 2007: Die CropEnergies AG, Mannheim, auf Bioethanol spezialisierter Hersteller von Treibstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, erwartet für das am 1. März 2007 begonnene neue Geschäftsjahr 2007/08 auf Basis erfolgter Vorverkäufe weiter steigende Umsätze und ein höheres operatives Ergebnis.
In dem am 28. Februar 2007 abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 hat CropEnergies den Umsatz mit rd. 146 Mio. € nach 60,5 Mio. € im Vorjahr mehr als verdoppelt. Das operative Ergebnis vor Sonderaufwendungen von rd. 2 Mio. € erreichte mit rd. 20 (Vorjahr: -18) Mio. € eine Marge von rd. 14 %. Der Kapazitätsausbau am Standort Zeitz von 260.000 m³ Bioethanol auf 360.000 m³ p. a. soll bis zum Frühjahr 2008 abgeschlossen werden. Darüber hinaus tragen die im Bau befindliche belgische Anlage in Wanze (BioWanze S.A., Belgien) sowie geplante Dehydrierungskapazitäten in Nordfrankreich der weiter stark wachsenden Nachfrage nach Bioethanol zur Beimischung in Benzin Rechnung. Insgesamt rechnet CropEnergies im Jahr 2009/10 mit einer Gesamterzeugung von rd. 750.000 m³ Bioethanol. Die vollständigen Daten zum Jahresabschluss 2006/07 werden am 15. Mai 2007 veröffentlicht.
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02. April 2007
350 Teilnehmer beim C.A.R.M.E.N.-Forum "Nahrung und Energie
Straubing, 02. April 2007: das 14. C.A.R.M.E.N.-Forum in Straubing stand am 26. März 2007 unter dem Titel „Nachwachsende Rohstoffe im Spannungsfeld wachsender Märkte". Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, machte deutlich, dass er an Nachwachsenden Rohstoffen keine Kritik gelten lässt. Wer ein Spannungsfeld zwischen Nachwachsenden Rohstoffen und Nahrungsmitteln fürchtet, übersieht die sich bietenden Chancen.
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350 Teilnehmer beim C.A.R.M.E.N.-Forum "Nahrung und Energie – Widerspruch oder Synergie"
Pressemeldung von C.A.R.M.E.N. e.V.
Straubing, 02. April 2007 * (schu) * Das 14. C.A.R.M.E.N.-Forum in Straubing stand am 26. März 2007 unter dem Titel „Nachwachsende Rohstoffe im Spannungsfeld wachsender Märkte".Wie sehr dieses Spannungsfeld die Branche bewegt, zeigte sich in der enormen Resonanz auf die Tagung. Über 350 Teilnehmer, Vertreter von Behörden, Banken, Verbänden und der verarbeitenden Industrie ebenso wie Landwirte, Waldbesitzer und fachlich Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich mit diesem aktuellen Thema auseinander zu setzen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Bayerischen Bauernverband und von C.A.R.M.E.N. e.V., der bayerischen Koordinierungsstelle für Nachwachsende Rohstoffe durchgeführt.
In seiner Eröffnungsrede betonte Landwirtschaftsminister Josef Miller: „Die Bioenergieerzeugung aus der Landwirtschaft kann in Synergie zur Nahrungsmittelerzeugung treten, wenn das Gesamtsystem aus beiden Erzeugungsrichtungen so ausbalanciert wird, dass für Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Agrar-Energiewirtschaft das Optimum gesucht und gefunden wird." Um diese Verwertungsrichtungen gegenseitig auszutarieren, wurde an der TU München (Wissenschaftszentrum Weihenstephan) bereits ein Forschungsauftrag initiiert.
Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, machte deutlich, dass er an Nachwachsenden Rohstoffen keine Kritik gelten lässt. Wer ein Spannungsfeld zwischen Nachwachsenden Rohstoffen und Nahrungsmitteln fürchtet, übersieht die sich bietenden Chancen. „Wenn bei jeder Investition, egal in welchen Bereich, die Grundsätze der betriebswirtschaftlichen Planung eingehalten werden, wird es nur „positive Spannungen" zwischen den Nachwachsenden Rohstoffen und der Nahrungsmittelproduktion für uns Landwirte geben", erklärte Sonnleitner.
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26. März 2007
Erste Bioethanol-Tankstelle in Wuppertal
In Wuppertal hat die ARD Sportschau-Fee Monica Lierhaus mit viel Charme die erste Bioethanol-Tankstelle im Saab Zentrum Autohaus Oestreich eröffnet.
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Erste Bioethanol-Tankstelle in Wuppertal
Pressekonferenz im Saab Zentrum Wuppertal
ARD Sportschau-Fee Monica Lierhaus eröffnete mit viel Charme die Veranstaltung und führte weiterhin Regie für die zahlreich erschienenen Journalisten verschiedener Zeitungen und Magazine.
Auch anwesend war Oberbürgermeister Peter Jung, der Herrn Oestreich als erfolgreichen Unternehmer sowie für seine Investition in eine Bioethanol Tankstelle lobte.
Anschliessend gab es zusammen mit Herrn Willi Fey, Monica Lierhaus, Oberbürgermeister Peter Jung und Geschäftsführer Thomas Oestreich ein Foto-Shooting an der neu eröffneten Bioethanol Tankstelle. Danach ging es weiter mit den von Saab Deutschland zur Verfügung gestellten 9-5BioPower Fahrzeugen die von den Journalisten probe gefahren werden durften.
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23. März 2007
Düsseldorfer Erklärung - Deutsche Umweltminister vereinbaren...
Das Ziel der EU-Kommission ab 2012 den Flottendurchschnittsverbrauch von in der EU verkauften Neuwagen auf 120 g CO2/km zu begrenzen - wobei hiervon 10 g CO2/km durch zusätzliche Maßnahmen, wie z. B. Effizienzverbesserungen bei Reifen und Klimaanlagen sowie Beimischung von Biokraftstoffen, erzielt werden können - wird ausdrücklich unterstützt.
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Düsseldorfer Erklärung - Deutsche Umweltminister vereinbaren aktive Klimaschutzpolitik
Pressemeldung der Umweltministerkonferenz vom 22.03.2007
Die Umweltministerinnen, -minister, -senatorin- und –senatoren des Bundes und der Länder wollen Klimapolitik in Verantwortung für gegenwärtige und künftige Generationen nachhaltig und aktiv gestalten. „Klimaschutz und Strategien zur Anpassung an den Klimawandel haben eine hohe ökologische und ökonomische Bedeutung. Daher ist es im vitalen Interesse Deutschlands und seiner Länder, eine aktive Klimaschutzpolitik im nationalen, europäischen und weltweiten Rahmen zu betreiben", heißt es in der „Düsseldorfer Erklärung", die heute im Landtag unter dem Vorsitz des nordrhein-westfälischen Umweltministers Eckhard Uhlenberg verabschiedet worden ist. Uhlenberg bezeichnete die Vereinbarungen als großen Erfolg. „Wir haben uns heute dazu verpflichtet, die auf europäischer Ebene verabredeten ehrgeizigen Ziele zum Klimaschutz konkret in den Bundesländern umzusetzen. Wir setzen auf den effizienteren Einsatz von Energie und auf einen höheren Anteil erneuerbarer Energien", sagte Uhlenberg.
Die Treibhausgas-Emissionen sollen im Einklang mit anderen Industriestaaten bis zum Jahr 2020 um 30 Prozent verringert werden. In der Erklärung heißt es: „Deutschland als größter Treibhausgasemittent der EU muss hierbei weiterhin seiner zentralen Rolle gerecht werden und im Rahmen des europäischen Minderungsziels mit gutem Beispiel voran gehen. Bereits heute zeichnen sich wirtschaftlich tragfähige, technische und organisatorische Lösungen ab. Die Entwicklung und der Einsatz effizienter Energietechniken, erneuerbarer Energien und rationeller Energienutzung bieten für Deutschland und den gesamten europäischen Raum Chancen für Wachstum und Beschäftigung im Einklang mit dem Lissabon-Ziel der EU. Ein nationales Energiekonzept für Deutschland kann den Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung in Europa wesentlich unterstützen." Die Umweltminister der Länder begrüßen die laufenden Arbeiten an einem nationalen Energiekonzept im Rahmen des Energiegipfel-Prozesses und bekräftigen ihre Auffassung, dass Verabschiedung und Umsetzung eines solchen Konzepts mit Nachdruck erfolgen müssen.
Um die ehrgeizigen Klimaschutzziele zu erreichen, soll bis 2020 die Energieproduktivität verdoppelt werden. Vereinbart wurde eine Energieeffizienzoffensive zu starten, die folgende Elemente enthält:
* weiterer Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung,
* Effizienzinitiative für den Mittelstand,
* Verbesserungen bei der Kennzeichnung des Energieverbrauchs von Geräten,
* Einführung von dynamischen Mindestnormen (Top-Runner-Ansatz) für die Energieeffizienz von Produkten sowie
* Motivationskampagnen zum sparsamen Umgang mit Energie (z.B. zur weiteren Verringerung des Stand-by-Verbrauchs).
Die Umweltminister sprechen sich in der Düsseldorfer Erklärung für den Ausbau der erneuerbaren Energien als zentrales Element einer nachhaltigen Energiepolitik und gleichzeitig einer erfolgreichen Klimaschutzpolitik aus. Das verbindlich vereinbarte Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien auf europäischer Ebene von 2005 gut 6% auf 20 % am Primärenergieverbrauch der EU bis 2020 zu erhöhen, wird deshalb ausdrücklich begrüßt. Um dieses Ziel zu erreichen bedarf es erheblicher Anstrengungen insbesondere in den Bereichen Wärme, Strom, Biomasse und Treibstoff, für die eigene Umsetzungspläne erforderlich sind. Für die einzelnen Mitgliedsstaaten sollten verbindliche Zielvorgaben für jeden dieser Bereiche festgelegt werden, um das Gesamtziel zu erreichen.
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21. März 2007
Machnig und Schindler einig:Integrierte Klima- und Energiepolitik...
(LAB) Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Deutschen Bioethanolwirtschaft Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB) hat am Montag, den 19. März 2007 in einer Entschließung den Beschluss des Europäischen Rates vom 8./9. März 2007 über die Einführung einer EU-weit verbindlichen Biokraftstoffquote von 10 % begrüßt.
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Machnig und Schindler einig:Integrierte Klima- und Energiepolitik notwendig!
Pressemeldung des LAB e.V
(LAB) Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Deutschen Bioethanolwirtschaft Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB) hat am Montag, den 19. März 2007 in einer Entschließung den Beschluss des Europäischen Rates vom 8./9. März 2007 über die Einführung einer EU-weit verbindlichen Biokraftstoffquote von 10 % begrüßt. LAB-Vorsitzender Norbert Schindler unterstrich dazu in Berlin: „Dieser Beschluss ist ein historischer Schritt für die nachhaltige Kraftstoffversorgung in der EU."
Die Entschließung war auch Gegenstand eines LAB-Diskussionsabends am selben Tag mit BMU-Staatssekretär Mathias Machnig und Vertretern des Bundeskanzleramts sowie mehrerer Bundesministerien.
Staatssekretär Machnig hob die Biokraftstoffe im Verkehrssektor als besonderen Schwerpunkt einer integrierten Klima- und Energiepolitik hervor. Ohne Biokraftstoffe sei eine Verminderung des CO2-Ausstoßes nur sehr begrenzt möglich. Ein möglichst hoher Anteil von Biokraftstoffen müsse erreicht werden. Als Herausforderung bezeichnete er die Zertifizierung von Biokraftstoffen. Diese habe für heimische Produkte genauso wie für Importe zu gelten.
Schindler stimmte dem zu und wies darauf hin, dass die notwendigen großen Investitionen in Bioethanolanlagen verlässliche Rahmenbedingungen voraussetzen. Er forderte: „Bei der Zertifizierung müssen CO2-Entlastung, Energieeffizienz, Versorgungssicherheit, gleichwertige Umwelt- und Sozialstandards, Sicherung des Produktionsstandortes Deutschland/Europa und die Wertschöpfung in den heimischen Regionen gleichrangige Kriterien sein."
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15. März 2007
Erneuerbare Energien schaffen 15.000 neue Jobs
Im Windschatten der Klimadebatte entwickelt sich eine Boombranche. Die Unternehmen der Erneuerbaren Energien verzeichnen zweistellige Wachstumsraten und schaffen in diesem Jahr 15.000 neue Arbeitsplätze.
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Erneuerbare Energien schaffen 15.000 neue Jobs
Pressemeldung der Jahreskonferenz Erneuerbare Energien
Im Windschatten der Klimadebatte entwickelt sich eine Boombranche. Die Unternehmen der Erneuerbaren Energien verzeichnen zweistellige Wachstumsraten und schaffen in diesem Jahr 15.000 neue Arbeitsplätze.
Auf ihrer Jahreskonferenz 2007 prognostizierte die deutsche Erneuerbare Energien Branche für dieses Jahr ein Wachstum von 17 Prozent. Der für 2007 erwartete Branchenumsatz liegt damit bei 32 Milliarden Euro. Durch steigende Investitionen und den florierenden Export schafft die EE-Branche in diesem Jahr mindestens 15.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland. „Die erneuerbaren Energien entwickeln sich zu einer der wichtigsten Wachstumsbranchen in Deutschland," erklärt Prof. Claudia Kemfert, Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) auf der Jahreskonferenz. Garant dieser positiven Entwicklung sind die stabilen politischen Rahmenbedingungen in Deutschland. Bereits im vergangenen Jahr waren insgesamt rund 214.000 Menschen in der Herstellung, Installation und im Betrieb von Erneuerbare Energie-Anlagen beschäftigt. Mit technischen Innovationen sind deutsche Unternehmen Weltmarktführer dieser Boombranche und profitieren von der weltweit steigenden Nachfrage nach sauberer Energietechnik.
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09. März 2007
Historische Einigung beim Klimaschutz
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim Thema Klimaschutz in Brüssel einen Durchbruch erzielt: Die Europäische Union (EU) verpflichtet sich, den Anteil erneuerbarer Energien am Verbrauch bis 2020 auf 20 Prozent zu steigern. Darauf verständigten sich die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel.
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Historische Einigung beim Klimaschutz
Pressemeldung der Bundesregierung
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim Thema Klimaschutz in Brüssel einen Durchbruch erzielt: Die Europäische Union (EU) verpflichtet sich, den Anteil erneuerbarer Energien am Verbrauch bis 2020 auf 20 Prozent zu steigern. Darauf verständigten sich die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel.
Über die Lastenverteilung zwischen den EU-Mitgliedsstaaten wird noch gesondert verhandelt. Zunächst besteht Einigkeit, dass der Anteil von 20 Prozent innerhalb der Europäischen Union erreicht werden soll.
Die Kanzlerin zeigte sich glücklich und zufrieden über das Ergebnis. Es wird "zu einer qualifizierten Veränderung unseres Verhaltens bei der Energieversorgung führen."
Bis zuletzt hatte sich Merkel als Ratspräsidentin für dieses Ziel eingesetzt. Es sei deshalb so wichtig, weil die erneuerbaren Energien "einen Innovationsschub für Europa bedeuten."
Damit gehe die EU einen ganz neuen Pfad, "bei dem wir die wissenschaftliche und technische Entwicklung voranbringen müssen." Das sei notwendig, "damit wir unserer Rolle als Exporteur solcher Technologien auch in Zukunft gerecht werden können", bekräftigte die Kanzlerin.
Am Abend zuvor hatten die Staats- und Regierungschefs sich bereits darauf geeinigt, die Treibhausgasemissionen um 20 Prozent unter den Wert von 1990 zu senken. Dieser Wert ist ebenfalls verbindlich festgelegt.
"In internationalen Verhandlungen bieten wir an, die Emissionen in Europa um 30 Prozent zu reduzieren, wenn uns internationale Partner folgen", so Merkel. Sie werde den G8-Staaten dieses Angebot beim Treffen Anfang Juni in Heiligendamm machen.
Der Europäische Rat einigte sich auf weitere Spezifikationen: So soll die Energieeffizienz um 20 Prozent erhöht werden und 10 Prozent Biokraftstoff Treibstoffen beigemischt werden.
Ein Stück Glaubwürdigkeit
"Es ist wichtig, dass wir den G8-Mitgliedern sagen können, Europa hat sich verpflichtet. Das gibt uns ein Stück Glaubwürdigkeit", betonte die Ratspräsidentin.
Dabei gehe es um zwei Ziele: Zum einen um die Frage des Anteils der erneuerbaren Energien. Unter erneuerbaren Energien sind Wind, Wasser, Sonne und Biomasse zu verstehen. "Kernenergie fällt nicht unter diese Kategorie", sagte Merkel deutlich.
Die zweite Frage betreffe hingegen die Gesamtreduktion der Treibhausgasemissionen um 20 Prozent. Hier könne die Kernenergie als kohlenstoffarme Energie berücksichtigt werden. Dieses Anliegen hat insbesondere Frankreich vorgebracht.
Lastenverteilung auf die Nationalstaaten
Die EU-Kommission wird im dritten Quartal 2007 konkrete Vorschläge für die Lastenverteilung beim Ziel erneuerbare Energien machen. Das kündigte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso an.
Dabei werden die jeweiligen Gegebenheiten der einzelnen Länder berücksichtigt. Nicht jedes Land müsse einen Anteil von 20 Prozent an erneuerbare Energien erreichen, so Barroso.
Bürokratiekosten reduzieren
Der Europäische Rat einigte sich zudem auf den Abbau von 25 Prozent der Bürokratiekosten durch die Kommission. Hierfür würden die Richtlinien der EU umgearbeitet werden, so die Kanzlerin. "Die Mitgliedstaaten wollen ähnliche Ziele beschließen."
Merkel lobte die Kompromissbereitschaft der einzelnen Mitgliedsstaaten: "Die Verhandlungen haben in einer außerordentlich konstruktiven Atmosphäre stattgefunden."
Ehrgeizige Klimaschutzziele:
Eine Senkung der CO2-Emissionen ist ein ehrgeiziges Ziel. Das Kyoto-Protokoll verlangt von der Europäischen Union, dass die CO2-Emissionen zwischen 1990 und 2012, also in 22 Jahren, um acht Prozent gesenkt werden.
Das Klimaschutzziel, das im Aktionsplan verabschiedet werden soll, bedeutet, dass die Mitgliedsstaaten der EU zwischen 2012 und 2020, also in acht Jahren, ihre Emissionen noch einmal um 12 Prozent senken. Zu Beginn des Jahres 2007 haben wir in der EU von der vereinbarten 8-Prozent-Senkung 1,2 Prozent erreicht.
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07. März 2007
Europäische Konferenz "Fuelling the Future" in Nürnberg
Seehofer: Nachwachsende Rohstoffe entwickeln sich zur tragenden Säule alternativer Energieformen: „Nachwachsende Rohstoffe können Menschen in ländlichen Räumen wichtige Zukunftsperspektiven bieten und gleichzeitig Antwort geben auf die Energiefragen unserer Zeit". Staatssekretär Müller unterstrich die Bedeutung der Biokraftstoffe für den Klimaschutz durch deren immenses CO²- Vermeidungspotential.
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Europäische Konferenz "Fuelling the Future" in Nürnberg
Pressemeldungen des BMELV
Nürnberger Erklärung
Ziele der deutschen Ratspräsidentschaft im Bereich nachwachsender Rohstoffe als Chance für den ländlichen Raum
In den Schlussfolgerungen der EU-Präsidentschaftskonferenz zu nachwachsenden Rohstoffen ("Fuelling the Future"), die am 6. März in Nürnberg zu Ende ging, hoben die über 250 Teilnehmer aus 25 EU-Mitgliedstaaten die Bedeutung der nachwachsenden Rohstoffe hervor und präzisierten den Handlungsbedarf für deren weiteren Ausbau in der EU wie folgt:
1. Anspruchsvolle Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien festlegen
* Im Jahr 2020 sollen in der Europäischen Union mindestens 20 % des Primärenergieverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden.
* Im Jahr 2010 sollen in den Mitgliedstaaten mindestens 5,75 % der Kraftstoffe biogenen Ursprungs sein, im Jahr 2020 soll der Anteil verbindlich mindestens 10 % betragen.
Dazu sind die geltenden Beimischungsgrenzen für Biokraftstoffe auf europäischer Ebene anzuheben. Im Rahmen der Novellierung der Kraftstoffqualitätsrichtlinie müssen die Voraussetzungen für höhere Beimischungsquoten (B10 und E10) geschaffen werden. Die Automobilindustrie wird aufgefordert, diesen Prozess durch passende technische Lösungen zu begleiten.
* Die EU-Kommission wird aufgefordert, Vorschläge für einen EU-Rahmen zur Förderung der Wärme- und Kälteerzeugung aus erneuerbaren Energien vorzulegen.
2. Brachliegende Potenziale nachwachsender Rohstoffe erschließen
* Biogene Reststoffe müssen verstärkt der bioenergetischen Nutzung zugeführt werden.
* Die obligatorische Flächenstilllegung ist nicht mehr zeitgemäß und muss auf EU-Ebene beendet werden.
3. Den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen nachhaltig gestalten
* Auch die Erzeugung importierter Biomasse darf nicht zur Zerstörung wertvoller Lebensräume führen.
* Die EU-Kommission wird aufgefordert, Vorschläge für ein effizientes und WTO-konformes Zertifizierungssystem für die Erzeugung und den Import von nachwachsenden Rohstoffen zu entwickeln.
* Die dezentrale Nutzung nachwachsender Rohstoffe bietet besondere Chancen für ländliche Räume. Die Mitgliedstaaten sollten dabei den vorhandenen Förderrahmen innerhalb der Gemeinsamen Agrarpolitik nutzen.
4. Innovative Technologien voranbringen
* Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe muss ökonomisch effizient und gleichzeitig ökologisch effektiv erfolgen, um eine ausgewogene Entwicklung zu gewährleisten.
* Forschung, Entwicklung und Demonstration zu innovativen Technologien sind deshalb zentrale Aufgaben. Die Technologieplattformen auf europäischer Ebene
werden ausdrücklich begrüßt, da eine Vernetzung hier essentiell ist.
* Besondere Anstrengungen sind erforderlich, um Kraftstoffen der 2. Generation und der Einspeisung von Biogas in Gasnetze zum breiten Markteintritt zu verhelfen.
5. Die industrielle Nutzung nachwachsender Rohstoffe ausbauen
* Die KOM wird aufgefordert, auch einen Biomasseaktionsplan für die stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe zu erarbeiten.
Seehofer: Nachwachsende Rohstoffe entwickeln sich zur tragenden Säule alternativer Energieformen
„Nachwachsende Rohstoffe können Menschen in ländlichen Räumen wichtige Zukunftsperspektiven bieten und gleichzeitig Antwort geben auf die Energiefragen unserer Zeit". Das sagte Bundesminister Seehofer auf der Konferenz „Fuelling the Future - Renewable Resources Show the Way Forward for Rural Areas in Europe", die im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft am 5. März in Nürnberg eröffnet wurde.
Seehofer benannte als größte Herausforderungen der heutigen Zeit die Energie- und Rohstoffknappheit und den Klimawandel. „Wir brauchen eine ganz neue Energiepolitik", so Seehofer. Eine besondere Bedeutung wies er der Energie aus Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen zu. Diese sei mit einem Anteil von 62 % aller erneuerbaren Energien die „tragende Säule" alternativer Energieformen. „Energie aus Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen hilft unsere Energieabhängigkeit zu verringern und den Herausforderungen der globalen Erwärmung entgegenzutreten", so der Minister.
Durch den Anbau und die Nutzung nachwachsender Rohstoffe sieht Seehofer auch ganz besondere Wertschöpfungspotentiale für den ländlichen Raum. „Nachwachsende Rohstoffe erweitern die Dimensionen in der Land- und Forstwirtschaft. Der Land- und Forstwirt wird zum Energiewirt." Zusätzlich würden durch neue Technologien auch neue Arbeitsplätze im ländlichen Raum geschaffen. Dies spricht auch gerade junge Leute an, die sich zunehmend für eine berufliche Zukunft auf dem Lande entscheiden. „Die Zeiten, in denen ländliche Räume als altmodisch und rückständig galten, sind vorbei," so Bundesminister Seehofer.
Nachwachsende Rohstoffe sind auch Chancengeber für Europa. Zwei Tage lang treffen sich Experten aus nahezu allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, um über Zukunftsstrategien und den Handlungsbedarf für eine erfolgreiche Förderung nachwachsender Rohstoffe in Europa zu diskutieren. Dabei steht der Erfahrungsaustausch über verschiedene Nutzungsformen und Strategien der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten im Vordergrund. Gemeinsam sollen neue Impulse für die künftige Ausrichtung der europäischen Rahmenbedingungen entwickelt werden.
Überprüfung und Anpassung der Besteuerung von Biokraftstoffen notwendig
Zum Abschluss der EU-Ratspräsidentschaftskonferenz zu Nachwachsenden Rohstoffen in Nürnberg sprach sich Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für eine Überprüfung der Besteuerung von Biokraftstoffen aus.
Sinkende Ölpreise haben in den letzten Monaten zu einem Absatzrückgang von Biokraftstoffen geführt. Auf diesen Einbruch müsse reagiert werden, damit Biokraftstoffe nicht die Attraktivität für den Verbraucher verlieren. Laut Müller ist das Argument der Überkompensation als Grundlage für die geltende Besteuerungsregelung deshalb nicht mehr tragfähig.
Der Staatssekretär unterstrich die Bedeutung der Biokraftstoffe für den Klimaschutz durch deren immenses CO²- Vermeidungspotential. Aus Sicht von Gerd Müller müssen daher klare Signale gesetzt werden, um die Konkurrenzfähigkeit von Biokraftstoffen zu erhalten. Dazu ist eine Überprüfung und Anpassung der Teilbesteuerung von Biodiesel und Pflanzenöl an die veränderte Marktlage notwendig.
Weiterhin sprach sich Müller für eine Abschaffung der obligatorischen Flächenstilllegung aus. Er ist der Überzeugung, dass sich diese Programme erübrigt haben, weil perspektivisch immer mehr Flächen für nachwachsende Rohstoffe benötigt werden.
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06. März 2007
FORD OF EUROPE ERWEITERT SEIN ANGEBOT CO2-REDUZIERTER "FLEXIFUEL"-MODELLE
• Mit Flexifuel-Ausführungen von Mondeo, Galaxy und S-MAX sorgt Ford für eine weitere CO2-Reduzierung seiner Fahrzeugpalette
• Ergänzung zu bereits erhältlichen Bioethanol-Varianten von Ford Focus und Ford C-MAX
• Markteinführung im Frühjahr 2008
• Größtes Flexifuel-Modellangebot in Europa
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FORD OF EUROPE ERWEITERT SEIN ANGEBOT CO2-REDUZIERTER "FLEXIFUEL"-MODELLE
Pressemeldung der Ford-Werke GmbH
GENF, 6. März 2007 – Mit drei zusätzlichen "Flexifuel"-Modellen unterstreicht Ford of Europe seine kontinuierlichen Bestrebungen, zur Reduzierung der CO2-Emissionen durch den Autoverkehr beizutragen. Ab Frühjahr 2008 werden – neben den bereits erhältlichen Flexifuel-Varianten des Ford Focus und des Ford C-MAX – die Modelle Galaxy, S-MAX ("Auto des Jahres 2007") und der neue Mondeo mit diesem alternativen Antrieb verfügbar sein. Die Marke mit dem blauen Oval hat damit das europaweit breiteste Angebot an diesen umweltfreundlichen Fahrzeugen.
Wie die bereits verfügbaren Versionen von Ford Focus und Ford C-MAX sind die kommenden Flexifuel-Varianten von Mondeo, Galaxy und S-MAX "kraftstoff-flexibel". Sie können sowohl Bioethanol tanken (in Deutschland wird meist "E 85"-Kraftstoff angeboten = 85 Prozent Bio-Ethanol, 15 Prozent Superkraftstoff), darüber hinaus aber auch Superkraftstoff und jede beliebige Bio-Ethanol-Superkraftstoff-Mischung. In Deutschland gibt es mittlerweile über 100 öffentliche Bio-Ethanol-Tankstellen.
Bio-Ethanol lässt sich aus heimischen zucker- und stärkehaltigen Pflanzen wie zum Beispiel Getreide, Zuckerrüben oder auch aus Zellulose gewinnen - und damit aus nachwachsenden Rohstoffen. Daher liegt der hauptsächliche Vorteil der Ford Bio-Ethanol-Fahrzeuge in der Unabhängigkeit von fossilen Energiequellen. Außerdem ist die Verbrennung von Bio-Ethanol, anders als bei Kraftstoffen auf Mineralölbasis, im Idealfall CO2-neutral, da Teil eines geschlossenen CO2-Kreislaufs.
"Flexifuel ist momentan eine ausgezeichnete Option, Mobilität noch umweltfreund-licher zu gestalten", so John Fleming, Präsident und CEO von Ford of Europe. "Mit dieser effizienten und umweltfreundlichen Technologie können wir sofort, einfach und wirkungsvoll etwas gegen den Klimawandel tun, ohne unsere Grundbedürfnisse in Sachen individueller Mobilität zu stark einschränken zu müssen." Er fügt hinzu: "Die Flexifuel-Technologie ist verfügbar, sie ist bezahlbar und nützt sowohl der Umwelt als auch dem Kunden. Wir wollen Technologien anbieten, die zur Reduzie-rung des CO2-Ausstoßes betragen – diese sehen wir derzeit als eine der unkompli-ziertesten Möglichkeiten, wenn die dazu nötige Infrastruktur weiter wächst."
Ford of Europe – der Flexifuel-Pionier
Mit mehr als 28.500 verkauften Flexifuel-Modellen seit der Markteinführung vor sechs Jahren in Schweden ist Ford in Europa der Pionier und Marktführer in der Fahrzeugkategorie "FFV" (Flexifuel Vehicles). Während die Mehrzahl der Fahrzeu-ge in Schweden abgesetzt wurde, sind zwei aktuelle Ford-Modelle mit dieser Tech-nik – Ford Focus und Ford C-MAX – inzwischen in elf europäischen Märkten ver-fügbar, darunter auch in Deutschland (seit Ende 2005). Der nächste Schritt führt nach Italien, wo der Verkauf im zweiten Quartal 2007 startet. Angesichts des Wachstumspotenzials von Biokraftstoffen herrscht bei Ford Zuversicht, dass weitere Länder folgen werden. Vor allem die Europäische Union (EU) fördert mit Blick auf die Klimaschutzziele des Kyoto-Abkommens deren Verbreitung.
Abgerundet wird die Ford-Modellpalette von Fahrzeugen für alternative Kraftstoffe in verschiedenen Märkten durch CNG (= Erdgas)-Versionen des C-MAX, des Focus (ab Mai 2007) und des Transit. Außerdem ist der Ford Transit seit kurzem auch mit LPG (= Flüssiggas = Autogas)-Antrieb verfügbar.
Durch die Flexifuel-Technologie sowie eine Vielzahl weiterer CO2-armer Fahrzeuge mit konventionellen Antrieben – zum Beispiel den hochmodernen TDCi-Dieseltriebwerken, die mit Klassenbestwerten in der CO2-Performance aufwarten (Ford Fiesta: 116 g/km) – bietet Ford bereits heute eines der größten Angebote an CO2-armen Automodellen in Europa.
Verstärktes Engagement
Angesichts der steigenden Marktbedeutung von Fahrzeugantrieben für alternative Kraftstoffe passte Ford seine Organisationsstruktur der Entwicklung an und besetzte mit Jan Brentebraten die neu geschaffene Position des Direktors für Flexifuel-Technologie und alternative Kraftstoffe.
Die Maßnahme ist Teil der Umsetzung einer 2006 bekannt gegebenen Investition von einer Milliarde Englischer Pfund (rund 2,5 Milliarden Euro). Das Ziel ist, eine breite Palette besonders umweltschonender Modelle der Marken Ford, Jaguar, Land Rover und Volvo zu entwickeln. So sollen im Rahmen des Programms innerhalb der nächsten fünf Jahre über hundert Modelle und Derivate vorgestellt werden, die dank Flexifuel-Technologie und anderen alternativen Kraftstoffen stark reduzierte CO2-Emissionen und entsprechend niedrige Kraftstoffverbräuche aufweisen – unter ande-rem ein Ford Focus mit einem CO2-Ausstoß von unter 100 g/km.
Genaue Daten und Angaben zu Technik und Vermarktung der Fahrzeuge werden zeitnah zur Markteinführung im Frühjahr 2008 bekannt gegeben.
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04. März 2007
Alle Porsche-Motoren tauglich für Ethanol-Beimischungen
Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat sich eine weitere, spürbare Reduzierung des CO2-Ausstoßes ihrer Fahrzeuge zum Ziel gesetzt. Bereits heute seien darüber hinaus alle Porsche-Motoren tauglich für Ethanol-Beimischungen. Dies gelte sowohl für die Sportwagen, die für eine Beimischung von 10 Prozent ausgelegt seien, als auch für den sportlichen Geländewagen Cayenne, bei dem bis zu 25 Prozent Ethanol beigemischt werden könnten.
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Alle Porsche-Motoren tauglich für Ethanol-Beimischungen
Pressemeldung der Porsche AG
Porsche senkt CO2- und Schadstoff-Emissionen
Umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit
Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat sich eine weitere, spürbare Reduzierung des CO2-Ausstoßes ihrer Fahrzeuge zum Ziel gesetzt. Wie das Unternehmen anlässlich des Genfer Automobilsalons (von 5. bis 18. März 2007) mitteilt, werden alle Porsche-Fahrzeuge bereits im nächsten Jahr die ab September 2009 gültigen strengen Grenzwerte der Abgasnorm EU5 und gleichzeitig die derzeit definierten Grenzwerte der EU6-Norm, die erst ab September 2014 gelten, einhalten.
Bereits heute seien darüber hinaus alle Porsche-Motoren tauglich für Ethanol-Beimischungen. Dies gelte sowohl für die Sportwagen, die für eine Beimischung von 10 Prozent ausgelegt seien, als auch für den sportlichen Geländewagen Cayenne, bei dem bis zu 25 Prozent Ethanol beigemischt werden könnten. Da es sich bei Ethanol um einen so genannten Bio-Kraftstoff handelt, der aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird, verbessert sich die CO2-Bilanz ebenfalls um rund 10 Prozent beziehungsweise 25 Prozent. Außerdem arbeite man im Porsche-Entwicklungszentrum an einem so genannten Flexibel Fuel Vehicle (FFV), das sowohl mit Benzin als auch mit einer Beimischung von 85 Prozent Ethanol betriebenen werden könne.
Oberste Priorität bei den Bemühungen um Verbrauchs- und Emissionssenkung habe bei Porsche derzeit die Entwicklung eines Hybrid-Motors, der zusammen mit dem Volkswagen-Konzern realisiert und noch in diesem Jahrzehnt in einer weiteren Cayenne-Variante auf den Markt kommen soll. Mit diesem alternativen Antriebskonzept werde der Kraftstoffverbrauch nochmals um weitere 30 Prozent reduziert. Der Hybrid-Cayenne werde dann weniger als neun Liter auf 100 Kilometer verbrauchen.Porsche plant den Einsatz eines so genannten „Full-Hybrid", bei dem ein Otto-Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor kombiniert ist. Beide Motoren können bei diesem System sowohl gemeinsam als auch unabhängig voneinander betrieben werden, so dass insgesamt drei verschiedene Betriebszustände möglich sind. Dabei dient der Elektromotor nicht nur beim moderaten Anfahren oder Rangieren als Kraftquelle, sondern auch bei Fahrten beispielsweise in Wohngebieten.
Neben den kontinuierlichen Bemühungen, den Kraftstoffverbrauch durch konsequenten Leichtbau und den Einsatz der Innovationen VarioCam Plus-Ventilsteuerung und Benzin-Direkteinspritzung zu senken, führen die geplanten Maßnahmen nicht nur zu einer deutlichen CO2-Reduzierung, sondern bezüglich der vorgezogenen Einhaltung der EU5- und EU6-Normen auch zu einem geringeren Stickoxid-Anteil in den Abgas-Emissionen.
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01. März 2007
Saab erweitert BioPower-Angebot auf gesamte 9-3 Baureihe
* BioPower-Varianten sukzessive in gesamte Saab 9-3 Modellreihe
* 1.8t BioPower-Antrieb für SportLimousine, SportCombi und Cabriolet
* 17% mehr Leistung und 10% mehr Drehmoment mit E85-Kraftstoff
* Saab unterstreicht sein Engagement für Bioethanol
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Saab erweitert BioPower-Angebot auf gesamte 9-3 Baureihe
Pressemeldung von Saab Deutschland
Saab erweitert das erfolgreiche BioPower-Konzept, das eine höhere Leistung bei reduzierten Emissionen von fossilem Kohlendioxid bietet, nun auf die gesamte 9-3 Reihe – von der SportLimousine über den SportCombi bis zum Cabriolet. Mit der Vorstellung dieser Modelle auf dem Genfer Automobilsalon bekräftigt Saab seine Vorreiterrolle im wachsenden „Flex-Fuel"-Segment in Europa, wo die schwedische Premium-Marke jetzt umweltfreundliche Versionen seiner wichtigsten Modelle anbietet.
Der Saab 9-5 BioPower hat sich bereits als meistverkauftes Flex-Fuel-Fahrzeug in Europa etabliert und die Einführung von BioPower in die 9-3 Baureihe erweitert die Auswahl für den Kunden nochmals erheblich. So ist beispielsweise das 9-3 BioPower Cabriolet das einzige Premium-Cabrio mit Soft-Top, das Oben-ohne-Fahrspaß mit umweltfreundlicher Leistung vereint.
„Der Erfolg des 9-5 BioPower hat uns ermuntert, das Konzept auch auf die 9-3 Modellreihe zu übertragen", so Jan Åke Jonsson, Managing Director Saab Automobile. „Auf diese Weise können wir nun BioPower-Versionen für unsere gesamte Modellpalette anbieten."
Saab 9-3 BioPower-Modelle sind ab sofort in den Ausstattungsvarianten Linear und Vector mit Schalt- oder Automatikgetriebe in den nordeuropäischen Märkten, in Großbritannien und in Irland erhältlich. In weiteren europäischen Ländern beginnt der Verkauf im Laufe des Jahres.
Mehr Leistung
Dank Turboaufladung ist Saab BioPower die einzige Flex-Fuel-Technologie auf dem Markt, die dem Fahrer das Vergnügen des „grüneren" Fahrens bei zugleich erhöhter Motorleistung und besserer Performance bietet. Mit E85 im Tank (85 Prozent Bioethanol/15 Prozent Benzin) verfügt der neue 9-3 BioPower 1.8t-Motor über eine um 17 Prozent gesteigerte Höchstleistung (129 kW / 175 PS gegenüber 111 kW / 150 PS) und zehn Prozent mehr Drehmoment (265 statt 240 Nm) als im reinen Benzinbetrieb. Die 9-3 SportLimousine beschleunigt damit von null auf 100 km/h in 8,4 Sekunden und im fünften Gang von 80 auf 120 km/h in 13,9 Sekunden gegenüber 9,5 beziehungsweise 15,0 Sekunden im Benzinbetrieb.
E85 besitzt eine höhere Oktanzahl als Benzin (104 ROZ gegenüber 95 ROZ). Die mit Saab BioPower verbundene Turboaufladung erlaubt so einen höheren Ladedruck sowie einen früheren Zündzeitpunkt, als dies mit Benzin möglich ist. Das Ergebnis: höhere Motorleistung ohne die Gefahr von schädlichem Motorklopfen oder Frühzündungen. Im Gegensatz dazu haben herkömmliche Flex-Fuel-Saugmotoren ein fest vorgegebenes Verdichtungsverhältnis und können das Leistungspotenzial des Bioethanol-Kraftstoffs nicht vollständig ausschöpfen.
Das 32-Bit-Motormanagement-System „Trionic 8" von Saab steuert wichtige Funktionen wie Zündzeitpunkt, Kraftstoffeinspritzung, Luftmassenmessung, Turboladedruck sowie die Stellung der Drosselklappe. Das leistungsfähige Rechnersystem erlaubte die Umprogrammierung der Software auf die unterschiedlichen Anforderungen von E85 hinsichtlich Zündzeitpunkt und Kraftstoff-/Luftmischungsverhältnis. Die einzig notwendige Änderung am Vollaluminium-Antriebsaggregat des Saab 9-3 ist der Einsatz von verstärkten Ventilen und Ventilsitzen. Ebenso werden Bioethanol-kompatible Materialien im Kraftstoffsystem verwendet, zum Beispiel für Tank, Pumpe und Verbindungsleitungen.
Nach jedem Tankstellenbesuch analysiert das Trionic-System die Qualität des Kraftstoffs und stellt sich automatisch für den Betrieb mit jedem beliebigen Mischungsverhältnis von E85 und Benzin ein. So können Saab BioPower-Kunden auch mit Benzin fahren, falls kein E85 zur Verfügung steht.
Bioethanol wird aus einer großen Vielfalt an landwirtschaftlichen Nutzpflanzen und Biomasse gewonnen. Anders als Benzin erhöht die Verbrennung von Bioethanol den Anteil des zur globalen Erwärmung beitragenden Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre nur unwesentlich: Die während der Fahrt anfallenden Emissionen werden durch die CO2-Menge ausgeglichen, die der Atmosphäre von den für die Treibstoffherstellung benötigten Nutzpflanzen während ihres Wachstums vorher entzogen wurden. Bioethanol wird in Schweden und in einer wachsenden Anzahl europäischer Märkte in Form von E85-Treibstoff angeboten.
Mit BioPower zum Erfolg
Mit der Erweiterung der BioPower-Reihe unterstreicht Saab sein Engagement, das Potenzial von Bioethanol als nachhaltigem und erneuerbarem Kraftstoff für den Straßenverkehr auszuschöpfen. Seit kurzem ist der Saab 9-5 BioPower neben dem 2,0-Liter- auch mit einem 2,3-Liter-Turbomotor erhältlich. Der kommerzielle Erfolg beider Varianten ist ein weiterer Beweis für die Attraktivität von Bioethanol als Kraftstoff, der mehr Leistung bei höherer Umweltfreundlichkeit bietet.
Die Europäische Union setzt sich verstärkt für die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen ein. Die Mitgliedstaaten werden durch eine aktuelle Richtlinie dazu verpflichtet, für einen wachsenden Anteil von Biokraftstoffen im Straßenverkehrssektor zu sorgen: 5,75 Prozent bis zum Jahr 2010. Nach einer weiteren Richtlinie sind reine und schwach verdünnte Biokraftstoffe geringer oder überhaupt nicht zu besteuern.
In Schweden, wo der Saab 9-5 BioPower das meistverkaufte umweltfreundliche Fahrzeug ist, besteht bereits ein ständig wachsendes Tankstellennetz mit über 650 E85-Zapfsäulen. Bis Ende 2008 soll mit 800 Zapfsäulen eine Abdeckung von 25 Prozent der Tankstellen im Land erreicht werden.
Andere europäische Länder folgen jetzt dem Beispiel Schwedens: E85 ist schon in Deutschland, Großbritannien, Irland, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien auf dem Markt; weitere Länder werden voraussichtlich folgen. In Frankreich hat sich die Regierung zum Ziel gesetzt, im Laufe dieses Jahres insgesamt 500 Zapfsäulen einzurichten. Mit der zunehmenden Verfügbarkeit von E85 in den USA hat sich Bioethanol als am schnellsten wachsender Alternativ-Treibstoff weltweit etabliert.
So kommt Jan Åke Jonsson zu dem Schluss: „Wir sind überzeugt davon, dass Saab BioPower einen attraktiven und praktischen Schritt nach vorne bedeutet und uns helfen wird, den ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Saab ist stolz darauf, eine Vorreiterrolle im wachsenden Flex-Fuel-Segment zu übernehmen. Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Kunden die Vorteile des umweltfreundlichen Fahrens genießen können. Und wir freuen uns über die großflächige Erweiterung des europäischen E85-Tankstellennetzes, die es einer steigenden Anzahl von Autofahrern ermöglichen wird, den umweltfreundlichen Kraftstoff zu tanken."
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28. Februar 2007
24h-Rennen auf dem Nürburgring mit E85-Fahrzeug
Engagiertes Team startet beim 24h Rennen auf dem Nürburgring - Motorsport unter Alkoholeinfluss ?
Gibt’s nicht, oder? Alkohol und Motorsport? Das wäre doch - wenn nicht bei der Siegerehrung - eher kontraproduktiv und auch verboten! Richtig - wenn der Fahrer den Alkohol intus hätte. Aber als Treibstoff ist’s erlaubt!
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24h-Rennen auf dem Nürburgring mit E85-Fahrzeug
Pressemeldung von motorsportler-helfen
Engagiertes Team startet beim 24h Rennen auf dem Nürburgring
Motorsport unter Alkoholeinfluss ?
Gibt’s nicht, oder? Alkohol und Motorsport? Das wäre doch - wenn nicht bei der Siegerehrung - eher kontraproduktiv und auch verboten! Richtig - wenn der Fahrer den Alkohol intus hätte. Aber als Treibstoff ist’s erlaubt!
Seit 1996 startet das Motorsportler-helfen-Team regelmäßig beim Int. ADAC 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring zu Gunsten der Aktion Mensch. Nach dem Motto „Für jede Rund´ ´ne Heiermann" spenden Fahrer und Sponsoren für jede gefahrene Runde den Gegenwert eines Fünf-Mark-Stückes. Bisher konnten auf diese Weise mehr als 25.000 Euro überwiesen werden.
Für das diesjährige Marathon Rennen (7. bis 10. Juni 2007) haben sich die engagierten Motorsportler etwas Besonderes vorgenommen. Der Focus ST, den die Ford Werke dem Team für den Einsatz zur Verfügung gestellt haben, soll bei dem spektakulären Rennen auf der traditionellen Nordschleife mit Alkohol, besser gesagt mit Bio-Ethanol E85 angetrieben werden. Vor erwarteten 200.000 Zuschauern will das Team die Zuverlässigkeit und die Alltagstauglichkeit des umweltfreundlichen Kraftstoffs eindrucksvoll beweisen. Bio-Ethanol ist ein Kraftstoff auf Alkohol-Basis, der sich aus heimischen zucker- und stärkehaltigen Pflanzen wie zum Beispiel Getreide oder Zuckerrüben aber auch aus Zellulose gewonnen werden kann – also aus nachwachsenden Rohstoffen. Die Verbrennung von Bio-Ethanol ist, anders als bei fossilen Kraftstoffen auf Mineralölbasis, im Idealfall CO2-neutral. Über die Herstellung und den Einsatz von Biokraftstoffen wird im Zusammenhang mit dem Kyoto-Protokoll häufig diskutiert.
„Natürlich ist der Einsatz von Bio-Ethanol im Motorsport für uns als reines Amateurteam ein großes Abenteuer," erklärt Teamchef Wolfgang Förster, „aber wir haben sehr kompetente Partner gefunden." So haben die Ford Werke bisher mehr als eintausend mit E85 angetriebene Flexifuel-Fahrzeuge ausgeliefert und sind damit Marktführer in Deutschland. Brüggemann Alkohol ist ein anerkannter Hersteller von Bio-Ethanol mit einem zertifizierten Umweltmanagementsystem und Totalflex bietet modernste Nachrüstsätze um Serienfahrzeuge, wie auch den Focus ST, mit E85 betreiben zu können.
Neben dem Umweltfaktor und dem günstigen Preis bietet Ethanol E85 einen weiteren Vorteil, der es für den Motorsport besonders interessant macht: Der Treibstoff hat eine höhere Oktanzahl als herkömmliches Benzin. Damit soll der agile Fünfzylindermotor des Focus ST 270 bis 280 PS leisten. „Ethanol-Motoren sind übrigens nicht neu" weiß Förster zu berichten, „schon Henry Ford entwickelte das Model T, die „Tin Lizzy", für die Nutzung von Ethanol als Treibstoff und hatte bereits Visionen von der nachhaltigen Einbeziehung der Landwirtschaft als Kraftstofflieferant." Erst auf Druck der rasch wachsenden Petroleumindustrie stellte Ford später die Motoren um. Heute ist die Resonanz der Industrie auf das aktuelle Engagement durchaus positiv. Von vielen Seiten wird dem Team Unterstützung angeboten. „Wir sind für jede Zuwendung dankbar und werden auch weitere Sponsoren sicherlich nicht zurückweisen."
Info: www.motorsportler-helfen.de
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26. Februar 2007
Saab 9-5 Aero BioPower Concept
Der 2,3-Liter-Turbo Saab 9-5 Aero BioPower Concept wird mit Bioethanol (E 85) angetrieben, einem erneuerbaren und zukunftsfähigen Kraftstoff. Das Konzept liefert fast 20 Prozent mehr Maximalleistung und 25 Prozent mehr Drehmoment als sein mit Benzin betriebenes Gegenstück.
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Saab 9-5 Aero BioPower Concept
Pressemeldung von General Motors
Saab ist stolz auf seine innovative Vergangenheit und Gegenwart. Der 2,3-Liter-Turbo Saab 9-5 Aero BioPower Concept wird mit Bioethanol (E85) angetrieben, einem erneuerbaren und zukunftsfähigen Kraftstoff. Das Konzept liefert fast 20 Prozent mehr Maximalleistung – 310 PS (231,1 kW) gegen 260 PS (193,4 kW) – und 25 Prozent mehr Drehmoment – 440 Nm gegen 350 Nm – als sein mit Benzin betriebenes Gegenstück. Auf der Straße macht sich das durch eine Beschleunigung von 0 auf 100 in nur 6 Sekunden, verglichen mit 6,9 Sekunden des Benziners, bemerkbar. Zusätzlich bietet er entscheidende Verbesserungen im Bereich Umweltverträglichkeit, indem der Ausstoß von fossilem Kohlendioxid (CO2) verringert wurde.
Wenn das BioPower-Konzept in LA ankommt, wird es mit dem „Best of What’s New"-Preis des „Popular Science"-Magazins ausgezeichnet sein, das eine Rangliste von 100 Topprodukten, die einen technischen Durchbruch in ihrer jeweiligen Kategorie darstellen, aufstellt.
Saab führt die Premium-Fahrzeugklasse durch das Angebot an Fahrzeugen an, die mit Ethanol betrieben werden. Der Saab 9-5 2,0-l-BioPower, der jetzt in Schweden erhältlich ist, kombiniert die Vorteile der umweltfreundlichen Technik mit einer sportlichen Leistung, indem er mehr PS anbietet als sein mit Benzin betriebenes Gegenstück und aus jeglicher verhältnisunabhängigen Kombination von Ethanol-Kraftstoff und Benzin betrieben werden kann.
Saab USA wird letztendlich mit BioPower-Modellen von 9-3 Sportlimousine, SportCombi und der Cabrioreihe aufwarten.
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23. Februar 2007
Ford-Chef Mattes eröffnet erste öffentliche Bio-Ethanol-Tankstelle...
KÖLN, 23. Februar 2007 - Bernhard Mattes: „Mit der heutigen Inbetriebnahme der ersten öffentlichen Kölner Bio-Ethanol-Zapfsäule wurde ein weiteres wichtiges Etappenziel auf dem Weg zum Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur erreicht. Wir sind zuversichtlich, dass in Deutschland in absehbarer Zeit ein flächendeckendes Bio-Ethanol-Tankstellennetz entsteht und damit der bewährten, kostengünstigen und umweltfreundlichen flexifuel- Technologie von Ford zum Durchbruch verholfen wird."
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Ford-Chef Mattes eröffnet erste öffentliche Bio-Ethanol-Tankstelle Kölns
Pressemeldung der Ford-Werke GmbH
KÖLN, 23. Februar 2007 - Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH, Eckhard Uhlenberg, Umweltminister des Bundeslandes Nordrhein- Westfalen, Fritz Schramma, Oberbürgermeister von Köln, und Johannes Ohrem, Vorsitzender der Geschäftsführung der AVEX Mineralölhandelsgesellschaft mbH mit Sitz in Frechen, nahmen heute die erste öffentliche Bio-Ethanol-Tankstelle Kölns in Betrieb. Die Tankstelle der AVEX-Kette befindet sich in der Konrad- Hausmann-Straße 2 in Köln-Pesch und ist damit nur wenige Kilometer vom Ford- Werksgelände entfernt. AVEX wird in Köln-Pesch den Kraftstoff E 85 anbieten, also eine Mischung aus 85 Prozent Bio-Ethanol und 15 Prozent Superkraftstoff. Der Verkaufspreis für E-85 beträgt dort aktuell 89,9 Cent/Liter. Bundesweit gibt es mittlerweile rund 100 öffentliche Bio-Ethanol-Tankstellen, davon allerdings erst vier in Nordrhein-Westfalen. Sie gehören meist Unternehmen, die im Bundesverband Freier Tankstellen und Unabhängiger Deutscher Mineralölhändler (bft) organisiert sind. Die erste öffentliche Bio-Ethanol-Tankstelle Deutschlands eröffnete ein Ford-Autohaus im Dezember 2005 in Bad Homburg (Hessen). Die mittelständischen Tankstellenunternehmen planen einen weiteren zügigen Ausbau des E 85-Tankstellennetzes in Deutschland.
Bio-Ethanol ist ein Kraftstoff auf Alkohol-Basis, der sich aus heimischen zuckerund stärkehaltigen Pflanzen wie zum Beispiel Getreide oder Zuckerrüben gewinnen lässt, aber auch aus Zellulose - und damit aus nachwachsenden Rohstoffen. Die Verbrennung von Bio-Ethanol ist daher, anders als bei Kraftstoffen auf Mineralölbasis, im Idealfall CO2-neutral, da Teil eines geschlossenen CO2-Kreislaufs. Ford verkauft in Deutschland seit Ende 2005 Bio-Ethanol-Fahrzeuge: den Ford Focus flexifuel und den Kompakt-Van Ford Focus C-MAX flexifuel. Die Bio-Ethanol- Fahrzeuge von Ford sind, wie die Typenbezeichnung „flexifuel" verdeutlicht, „kraftstoff- flexibel": Sie können Bio-Ethanol, Superkraftstoff sowie jede Bio-Ethanol- Superkraftstoff-Mischung tanken. Ford hat in Deutschland mittlerweile über 1.000 flexifuel-Fahrzeuge ausgeliefert.
Bernhard Mattes: „Mit der heutigen Inbetriebnahme der ersten öffentlichen Kölner Bio-Ethanol-Zapfsäule wurde ein weiteres wichtiges Etappenziel auf dem Weg zum Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur erreicht. Wir sind zuversichtlich, dass in Deutschland in absehbarer Zeit ein flächendeckendes Bio-Ethanol-Tankstellennetz entsteht und damit der bewährten, kostengünstigen und umweltfreundlichen flexifuel- Technologie von Ford zum Durchbruch verholfen wird. Vorbild für Deutschland sollte Schweden sein, wo Ford seit Ende 2001 bereits über 26.000 flexifuel- Fahrzeuge verkauft hat. Mittlerweile gibt es dort fast 650 öffentliche Bio-Ethanol- Tankstellen, so dass man von einer flächendeckenden Versorgung sprechen kann." Ford fördert den Kauf von Bio-Ethanol-Fahrzeugen derzeit in doppelter Hinsicht: Die Ford-Bank bietet beim Kauf eines neuen Ford Bio-Ethanol-Autos und dem Abschluss einer „Ford Auto-Versicherung" einen Versicherungsrabatt von zehn Prozent an. Dieser Nachlass wird Privatkunden und gewerblichen Kunden gewährt und gilt für die gesamte Vertragslaufzeit. Ford-Werksangehörige, die sich ein fabrikneues Bio-Ethanol-Fahrzeug kaufen, erhalten zusätzlich zum üblichen Mitarbeiterrabatt auf den Kaufpreis auf Wunsch eine Tankkarte mit einem Guthaben von 600 Euro. Mit dieser Tankkarte kann bundesweit an über 400 Tankstellen, unter anderem auch der Marke AVEX, jeder beliebige Kraftstoff getankt werden, also auch Bio-Ethanol.
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22. Februar 2007
US-Rennserie NASCAR: Umstieg auf Ethanol-Fahrzeuge?
Statt Benzin sollen die Rennwagen der amerikanischen NASCAR-Serie in Zukunft Bioethanol tanken. Bei dieser Rennserie handelt es sich um die größte und populärste Serie der Welt.
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US-Rennserie NASCAR: Umstieg auf Ethanol-Fahrzeuge?
Info-Meldung
Statt Benzin sollen die Rennwagen der amerikanischen NASCAR-Serie in Zukunft Bioethanol tanken. Bei dieser Rennserie handelt es sich um die größte und populärste Serie der Welt. Der Vorschlag wurde von General-Motors-Vizepräsident Brent Dewar gegenüber der "Detroit Free Press" gemacht. Mit dem Sporteinsatz des umweltfreundlichen Kraftstoffs soll dessen Akzeptanz in der amerikanischen Öffentlichkeit gesteigert werden.
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15. Februar 2007
Bioethanol-Neuheiten auf dem Genfer Automobilsalon (8. bis 18....
Auf dem Genfer Automobilsalon (8. bis 18. März) werden gleich drei Bioethanol-Fahrzeuge vorgestellt:
- der Saab 9-5 Bio Power 100
- ein Konzept-Auto der Schweizer Firma Rinspeed
- der Ford "C-Max" als Flexifuel-Fahrzeug mit neuem Design
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Bioethanol-Neuheiten auf dem Genfer Automobilsalon (8. bis 18. März)
Info-Meldung
Auf dem Genfer Automobilsalon werden gleich drei Bioethanol-Fahrzeuge vorgestellt:
- Saab präsentiert mit dem Saab 9-5 Bio Power 100 ein Konzept-Auto, dass über einen Ottomotor verfügt, der für den Betrieb mit reinem Ethanol (E100) ausgelegt und optimiert wurde.
- der Schweizer Autobauer Rinspeed zeigt mit einer fahrbereiten "durchsichtigen Zigarre" eine Weltpremiere. Im Modell "eXasis" finden zwei Personen hintereinander Platz; die transparente Karosserie besteht aus einem Hightech-Kunststoff, der den Blick auf die darunter liegende Technik samt Motor und Chassis freigibt. Für den starken Antritt des „eXasis“ sorgt ein äußerst leichtgewichtiger Weber-Motor mit CO2-Ausstoß reduzierender Bioethanol-Befeuerung und 150 umweltfreundlichen Pferdestärken. Angesichts von etwa 750 Kilogramm Fahrzeuggewicht dank Kunststoff-Leichtbauweise muss jedes PS nur fünf Kilogramm bewegen – ein sehr sportliches Porsche-Niveau.
- Ford hat seinen Kompakt-Van Focus C-Max überarbeitet. Zu den wichtigsten Änderungen gehören eine umgestaltete Frontpartie, ein verschönerter Innenraum, LED-Rückleuchten sowie neue Ausstattungsoptionen wie mitlenkende Scheinwerfer oder ein Panorama-Glasdach. Das neue Modell heißt nur noch "C-Max" und wird neben normalen Benzin-und Dieselvarianten auch als Flexifuel-Fahrzeug für den Betrieb mit E 85 erhältlich sein.
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15. Februar 2007
Swedish Touring Car Championship: Bio-Ethanol auch im BMW 320si...
Ausgerechnet im Alkohol-feindlichen Skandinavien erfreut sich der biologisch hergestellte Akohol ganz offiziell immer stärker werdender Beliebtheit. Aber statt durch die Kehlen der Nordländer läuft der Alkohol in die Tanks der Rennwagen.
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Swedish Touring Car Championship: Bio-Ethanol auch im BMW 320si von Flash-Engineering
News von Motorsport-Guide.com
Ausgerechnet im Alkohol-feindlichen Skandinavien erfreut sich der biologisch hergestellte Akohol ganz offiziell immer stärker werdender Beliebtheit. Aber statt durch die Kehlen der Nordländer läuft der Alkohol in die Tanks der Rennwagen.
Neben dem Volvo-Werksprojekt in der Swedish Touring Car Championship (STCC) und geplanten Gastauftritten in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC startet mit dem schwedischen Team von Flash-Engineering ein zweiter Rennstall mit Bio-Sprit. Was in der Langstrecke zu Misserfolgen führte, soll im Sprint keine Nachteile mit sich bringen – der erhöhte Verbrauch. Infolge eines um 30 Prozent geringeren Energiegehalts führt Bio-Ethanol bei Langstreckenrennen zu häufigeren Tankstopps. Bei Sprintrennen über maximal 30 Minuten aber dürfte der Verbrauchsnachteil kein nennenswertes Defizit mit sich bringen.
Da BMW bisher keine Ethanol-Erfahrung mit den BMW-Tourenwagen besitzt, schenkt man dem Projekt der Schweden höchstes Interesse in Form von technischem Support.
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15. Februar 2007
EU-Energieministerrat: Chancen für Bioenergie in ganz Europa...
Der EU-Aktionsplan für Energiepolitik sollte auch den Ausbau der Bioenergie in ganz Europa vorantreiben. Deutschland muss seine Marktführerschaft beim Ausbau der Bioenergie nutzen, um auch die anderen EU-Mitgliedsstaaten zu einer aktiveren Politik zu bewegen.
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EU-Energieministerrat: Chancen für Bioenergie in ganz Europa nutzen
Pressemeldung des Deutschen Bauernverbands
Der EU-Aktionsplan für Energiepolitik sollte auch den Ausbau der Bioenergie in ganz Europa vorantreiben. Deutschland muss seine Marktführerschaft beim Ausbau der Bioenergie nutzen, um auch die anderen EU-Mitgliedsstaaten zu einer aktiveren Politik zu bewegen. Dies erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV) anlässlich des heutigen EU-Energieministerrates. Die
Land- und Forstwirtschaft werde ihren Beitrag für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung der EU leisten können, ohne die Nahrungsmittelmärkte zu gefährden. Für den erfolgreichen Eintritt in diese meist von großen und marktbeherrschenden Unternehmen geprägten Märkte sei ein Flankenschutz der Politik unerlässlich. Beispielsweise sei eine EU-weite Beimischungspflicht für Biokraftstoffe auch klimapolitisch sinnvoll. Ebenso müsse die Forschung und Entwicklung für effizientere Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien im 7. Forschungsrahmenplan der EU vorangetrieben werden.
Der DBV bewertet die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene neue energiepolitische Strategie für Europa zur Bekämpfung der Klimaveränderungen und zur Verbesserung der Sicherheit der Energieversorgung als wegweisend. Ziel der Kommission ist es, dass die Industriestaaten die Emissionen der Klima erwärmenden Gase um 30 Prozent bis zum Jahre 2020 reduzieren. Der DBV sieht in den Vorschlägen der Kommission eine Bestätigung der Pionierleistungen Deutschlands auf dem Bio-Energiesektor. Mittlerweile seien die deutschen Landwirte mit dem Anbau von Pflanzen für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe auf rund 2 Millionen Hektar europaweit führend. Der deutsche Anlagenbau für die Bioenergie habe sich zu einem Exportschlager entwickelt.
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14. Februar 2007
Premiere in Genf für Saab BioPower 100 Concept: Die geballte...
Mit der Vorstellung seiner neuesten BioPower-Entwicklung auf dem Genfer Autosalon im März verpasst Saab dem „grünen Autofahren" einen Leistungsschub: Die Studie Saab BioPower 100 Concept wird vom ersten serienbasierten Motor angetrieben, der für den Betrieb mit reinem Bioethanol (E100) ausgelegt ist. Das Ergebnis: Eine bei Fahrzeugen mit diesem Kraftstoff bislang nicht gekannte Performance.
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Premiere in Genf für Saab BioPower 100 Concept: Die geballte Kraft von Bioethanol
Pressemeldung von Saab Deutschland
Mit der Vorstellung seiner neuesten BioPower-Entwicklung auf dem Genfer Autosalon im März verpasst Saab dem „grünen Autofahren" einen Leistungsschub: Die Studie Saab BioPower 100 Concept wird vom ersten serienbasierten Motor angetrieben, der für den Betrieb mit reinem Bioethanol (E100) ausgelegt ist. Das Ergebnis: Eine bei Fahrzeugen mit diesem Kraftstoff bislang nicht gekannte Performance.
Das neue BioPower-Konzeptfahrzeug auf Basis des Saab 9-5 SportCombi unterstreicht damit das hohe Leistungspotenzial von Bioethanol. Der hochoktanige Kraftstoff E100 sorgt in Verbindung mit der Turbo-Technologie von Saab für 300 PS aus nur zwei Litern Hubraum. Möglich wurde dies durch ein modifiziertes Motormanagement und verstärkte Komponenten, die dem höheren Ladedruck und der höheren Verdichtung standhalten. Die außergewöhnliche, exakt doppelt so hohe Literleistung eröffnet neue Möglichkeiten des „Rightsizings", der Verwendung von Motoren mit weniger Hubraum für hohe Leistung bei gleichzeitig günstigem Verbrauch.
Die Spitzenleistung wird von 400 Newtonmetern Drehmoment begleitet – eine Leistungscharakteristik wie ein 4-Liter-Saugmotor. Die Folge ist die beeindruckende Dynamik des Saab 9-5 BioPower 100 Concept: Den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h erledigt die Studie in 6,6 Sekunden, von 80 auf 120 km/h beschleunigt sie im fünften Gang in gerade einmal 8,2 Sekunden.
Der Saab BioPower 100 Concept zeigt im Exterieur und Interieur Stylingelemente, für die Anthony Lo verantwortlich zeichnet. Schon die preisgekrönte Studie Saab Aero X, die im vergangenen Jahr in Genf gezeigt wurde, trug die Handschrift des GME Director of Advanced Design.
Das meistverkaufte „Flex-Fuel"-Auto in Europa ist der Saab 9-5 BioPower – der Saab BioPower 100 Concept wird dazu beitragen, die Technologieführerschaft der Schweden bei Bioethanol-Antrieben weiter auszubauen.
„Bioethanol ist ein starker, hochwertiger Kraftstoff. Er eröffnet einzigartige Möglichkeiten, den anstehenden Herausforderungen in Sachen Ökologie und Umweltschutz zu begegnen", so Kjell ac Bergström, Präsident und CEO von GM Powertrain Schweden und damit auch Entwicklungsleiter des Saab BioPower 100-Motors. In Zukunft werden wir noch sparsamer mit Energie umgehen müssen und wir experimentieren damit, aus kleineren Motoren relativ viel Leistung zu holen – mit und ohne BioPower-Technologie. Dieses Konzeptauto zeigt, dass Bioethanol eine Schlüsselrolle beim Rightsizing spielen kann und gleichzeitig hilft, fossile CO2-Emissionen zu reduzieren."
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10. Februar 2007
Neue Fachzeitschrift „forum.new power“
(LAB) Der Fachverlag Th. Mann hat die neue Fachzeitschrift „forum.new power“ als Magazin für erneuerbare Rohstoffe und Energie herausgegeben.
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Neue Fachzeitschrift „forum.new power“
Info-Meldung
Der agrarische Fachverlag Th. Mann hat ab Februar 2007 die neue Fachzeitschrift „forum.new power“ im Angebot. Die Startauflage beläuft sich auf 40.000 Exemplare. Inhaltlich wird die gesamte Wertschöpfungskette nachwachsender Rohstoffe und regenerativer Energien von der Herstellung bis zum Endverbraucher behandelt. Mit "forum.new power" werden Landwirte, Anlagenbauer, Energieerzeuger, Abnehmer sowie alle anderen Marktteilnehmer angesprochen.
Die Themen des ersten Heftes sind sehr vielseitig- neben Berichten über Veranstaltungen wie dem Kongress "Kraftstoffe der Zukunt 2006" werden auch einzelne Themengebiete (z.B. Biodiesel, BtL, Biogasanlagen) vertieft behandelt. Zudem werden Branchenverbände der erneuerbaren Energien sowie Termine gelistet.
forum.new power erscheint viermal im Jahr - der nächste Erscheinungstermin ist der 3. April 2007.
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08. Februar 2007
Saab Fahrzeugflotte für das documenta 12-Team
Rüsselsheim/Kassel – Die schwedische Premiummarke Saab, einer der Hauptsponsoren der diesjährigen documenta, hat am Mittwoch fünf exklusive Saab Modelle an die Veranstalter übergeben. Mit BioPower-Modellen unterstreicht Saab sein Bekenntnis zu umweltfreundlichen Technologien.
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Saab Fahrzeugflotte für das documenta 12-Team
Pressemeldung von Saab Deutschland
Rüsselsheim/Kassel – Die schwedische Premiummarke Saab, einer der Hauptsponsoren der diesjährigen documenta, hat am Mittwoch fünf exklusive Saab Modelle an die Veranstalter übergeben. Willi Fey, Geschäftsführer von Saab Deutschland, überreichte dem künstlerischen Leiter Roger M. Buergel die Schlüssel für ein weißes Saab 9-3 Cabrio. Vier weitere Saab 9-5 SportCombi 2.0t BioPower stehen dem Team um documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld ebenfalls ab sofort zur Verfügung.
„Mit der Fahrzeugübergabe ist nun der sprichwörtliche Startschuss für alle Verantwortlichen gefallen", so Willi Fey. „Mit unseren individuellen sportlichen und umweltfreundlichen Autos kann sich das documenta-Team jetzt auf die Zielgerade zur Eröffnung der diesjährigen Ausstellung begeben. Mit dem markanten documenta-Logo geschmückt, werden die Modelle viele Blicke auf sich ziehen."
Mit der Wahl eines weißen Saab Cabrios trifft Buergel den aktuellen Farbtrend bei Fahrzeugen der Premiumklasse, denn Weiß wird gerade bei anspruchsvollen Autokäufern immer beliebter. Für die Verbindung von Farbe und Form bei seinem neuen Dienstwagen findet Buergel ein poetisches Bild: „Wahre Coolness kommt von innen; außen zeigt mein Auto die formale Eleganz und Leichtigkeit einer weißen Wolke."
Doch nicht nur das weiße Saab 9-3 Cabrio des künstlerischen Leiters setzt Trends. Mit den gleichzeitig übergebenen BioPower-Modellen unterstreicht Saab sein Bekenntnis zu umweltfreundlichen Technologien. So können die vier Saab 9-5 SportCombi sowohl mit Benzin, als auch mit Bioethanol (E85) betrieben werden, das aus pflanzlichen, nachwachsenden Rohstoffen wie beispielsweise Weizen oder Zuckerrüben gewonnen wird. Mit E85 betankt, ist die CO2-Bilanz dieser Fahrzeuge nahezu klimaneutral. Gleichzeitig entwickeln die Saab BioPower-Motoren deutlich mehr Leistung, weil sie die höhere Oktanzahl des biogenen Kraftstoffs optimal nutzen.
Die documenta 12 läuft vom 16. Juni bis zum 23. September 2007 in Kassel. Sie ist eine der weltweit meistbeachteten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und wird alle fünf Jahre zum Publikumsmagneten.
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06. Februar 2007
Viele Biokraftstoff-Veranstaltungen im Januar
Das Thema Biokraftstoffe findet stark wachsende Aufmerksamkeit. Immer mehr Fachmessen und Konferenzen für Fachpublikum und Verbraucher werden veranstaltet - so z.B. im Januar die Internationale Grüne Woche 2007 in Berlin, eine Biokraftstoffkonferenz in der französischen Botschaft und ein Fachgespräch zur Marktentwicklung von E 85.
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Viele Biokraftstoff-Veranstaltungen im Januar
Info-Meldung
Das Thema Biokraftstoffe findet stark wachsende Aufmerksamkeit. Immer mehr Fachmessen und Konferenzen für Fachpublikum und Verbraucher werden veranstaltet. Das Interesse ist groß - ob an den politischen Rahmenbedingungen, generell an Biokraftstoffen oder spezifisch an Bioethanol als E 85.
Die Internationale Grüne Woche 2007 hat als führende europäische Verbrauchermesse ab diesem Jahr eine Plattform für Bioenergie eingerichtet- in der Halle 4.2 stellte sich die „BerlinEnergy" vor. Auf einem Gemeinschaftsstand Biokraftstoffe präsentierten die Verbände LAB, UFOP und VDB Politikern und interessierten Verbrauchern Bioethanol und Biodiesel aus regenerativen Energiequellen.
Die Französische Botschaft plant einen Konferenzzyklus zum Thema zentrale Energiefragen. Die Auftaktveranstaltung „Biokraftstoffe – Sachstand und Perspektiven" hat die Bedeutung einer engen deutsch-französischen Zusammenarbeit für die Durchsetzung der europäischen Energiestrategie unterstrichen. Neben der Förderung von Forschung und Entwicklung wird eine EU-weite Harmonisierung der bislang länderspezifisch unterschiedlichen Biokraftstoffförderung für wichtig erachtet.
Zur Marktentwicklung von E85 fand ein Fachgespräch von C.A.R.M.E.N. e.V. in Kassel statt. Die Veranstaltung beleuchtete sowohl die politischen Rahmenbedingungen als auch praktische Informationen zu Herstellung, Vertrieb und Tankstellengenehmigung.
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05. Februar 2007
4. Weltklimabericht des Internationalen Wissenschaftsrats zum...
In einer umfassenden Dissertation von Dr. Oliver Henniges "Die Bioethanolproduktion - Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland unter Berücksichtigung der internationalen Konkurrenz" werden u.A. Produktionskosten, Flächenpotenziale und CO2-Reduktionskosten analysiert.
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4. Weltklimabericht des Internationalen Wissenschaftsrats zum Klimawandel (IPCC)
Info-Meldung
Die am 02.02.07 in Paris veröffentlichte Zusammenfassung des 4. Klimaberichts des Umweltrates der Vereinten Nationen zeigt, dass sich der Klimawandel beschleunigt und mit großer Wahrscheinlichkeit die von Menschen verursachten Treibhausgase für den größten Teil der beobachteten Klimaänderung verantwortlich sind. Besonders schädigend ist Kohlendioxid (CO2), welches u.a. durch fossilen Brennstoffverbrauch emittiert wird.
Der Bericht warnt vor einem starken Anstieg des Meeresspiegels und einer dramatischen Beschleunigung der Erderwärmung. Der Meeresspiegel ist seit 1993 durchschnittlich um 3 mm pro Jahr gestiegen. Sollte das grönländische Eisschild komplett abschmelzen würde dies den Meeresspiegel um 7 m steigen lassen. Die Temperaturzunahme der letzten 50 Jahre ist im Vergleich zu den letzten 100 Jahren doppelt so hoch - die Erde hat sich um mehr als 0,7 Grad erwärmt. Werden die Treibhausgas-Emissionen nicht verringert, besteht eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 % einer Zunahme von 0,2°C pro Dekade für die nächsten 30 Jahre.
Abhängig vom menschlichen Verhalten heute wird die globale Mitteltemperatur in den nächsten 100 Jahren zwischen einem und sechs Grad ansteigen. Auch das Ausmaß des Meeresspiegelanstiegs kann durch engagiertes Handeln eingeschränkt werden. Der Bericht bestätigt die Notwendigkeit einer ehrgeizigen Klimapolitik, damit die globale Erderwärmung nicht stärker als zwei Grad gegenüber vorindustriellen Werten ansteigt. Die Bundesregierung will die derzeitige EU- und G8-Präsidentschaften dazu nutzen, die EU-Vorreiterrolle weiterzuentwickeln. Zur Senkung des CO2-Ausstoßes im Verkehrssektor haben Deutschland, die EU und die USA beschlossen, Biokraftstoffe vermehrt fördern.
Hintergrundinformationen:
Der Bericht ist der Erste von drei Teilbänden des 4. IPCC-Sachstandsberichtes. Der zweite Teilband beschäftigt sich mit den zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels, der Dritte mit den Handlungsoptionen zur Vermeidung weiterer Treibhausgasemissionen. Ihre Veröffentlichung ist für Anfang April bzw. Anfang Mai 2007 geplant.
Die Kurzfassung zum IPCC Klimabericht finden Sie im Internet unter http://www.bmbf.de/pub/IPCC_kurzfassung.pdf
Eine englische Version des IPCC-Berichts können sie hier als pdf (2,3 MB) herunterladen.
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31. Januar 2007
Dissertation über Wettbewerbsfähigkeit von Bioethanol
In einer umfassenden Dissertation von Dr. Oliver Henniges "Die Bioethanolproduktion - Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland unter Berücksichtigung der internationalen Konkurrenz" werden u.A. Produktionskosten, Flächenpotenziale und CO2-Reduktionskosten analysiert.
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Dissertation über Wettbewerbsfähigkeit von Bioethanol
Info-Meldung
Die Verwendung von Bioethanol als alternativer Kraftstoff für Ottomotoren wird in der Europäischen Union seit einigen Jahren von Vertretern aus Politik, Landwirtschaft und Umweltschutz aus unterschiedlichen Gründen gefordert. Deutschland übernimmt als weltgrößter Biodieselproduzent bei der Verwendung von Biokraftstoffen bereits traditionell eine Vorreiterrolle. Zusätzlich gelten ab dem Jahre 2007 sehr ehrgeizige Zwangsbeimischungsziele für Biokraftstoffe, was sich erheblich auf die einzelnen Wirtschaftssektoren auswirken kann. Dabei darf jedoch nicht übersehen werden, dass Bioethanol weltweit zu unterschiedlichen Bedingungen produziert wird. In der vorliegenden Arbeit wird daher die Wettbewerbsfähigkeit der Bioethanolproduktion aus nationaler und internationaler Sicht analysiert.
Zunächst werden die Produktionskosten von Bioethanol in der Europäischen Union, Brasilien, den USA, Australien, Thailand und China detailliert analysiert und verglichen sowie die Auswirkungen auf die deutsche Bioethanolproduktion durch Importe bewertet. Als weitere Schwerpunkte werden die Flächenpotenziale für Biokraftstoffe in Deutschland und der EU ermittelt. Zudem werden die Nutzung von Zuckerrüben für die Bioethanolproduktion analysiert und Preisbeziehungen zwischen Rohölpreis und Rohstoffpreisen hergeleitet. Weiterhin werden durch die Verwendung von Bioethanol entstehende CO2-Reduktionskosten berechnet und mit jenen anderer Klimaschutzmaßnahmen verglichen. Neben der Analyse bereits bestehender Bioethanolmärkte in Brasilien und den USA wird auch die bisherige Marktentwicklung von Biodiesel vergleichend hinzugezogen. Mittels Fragebogen wurden auch die kritischen Argumente der Automobil- und der Mineralölindustrie erhoben und in die Gesamtdebatte um Sinn und Unsinn von Biokraftstoffen eingeordnet.
Abschließend werden die Ergebnisse der Arbeit insbesondere in Hinblick auf mögliche Zielkonflikte durch die Verwendung von Biokraftstoffen diskutiert. Dabei soll insbesondere der Fragestellung nachgegangen werden, ob die derzeitigen Bedingungen eine langfristig erfolgreiche Bioethanolproduktion in Deutschland ermöglichen können.
zum Autor:
Oliver Henniges, geboren 1977 in Duderstadt, aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Südniedersachsen, Studium der Agrarwissenschaften an der Universität Hohenheim, seit 2003 am Institut für landwirtschaftliche Betriebslehre der Universität Hohenheim, Lehrstuhl für Analyse, Planung und Organisation der landwirtschaftlichen Produktion von Prof. Dr. Drs. h. c. Jürgen Zeddies, Forschungsschwerpunkt internationale Bioenergie- und Zuckerproduktion, zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge auf nationalen und internationalen Konferenzen, 2006 Promotion zum Dr. sc. agr.
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24. Januar 2007
USA wollen Produktion von Biokraftstoffen verfünffachen
Der amerikanische Präsident Bush hat in seiner Rede zur Lage der Nation am 23.01.2007 ambitionierte Ziele zum Einsatz erneuerbarer Energien genannt. Bis zum Jahr 2017 soll der Verbrauch fossiler Treibstoffe um 20 % gesenkt werden- unter anderem durch den vermehrten Ersatz von Benzin durch Bioethanol.
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USA wollen Produktion von Biokraftstoffen verfünffachen
NEWS-TICKER
Der amerikanische Präsident Bush hat in seiner Rede zur Lage der Nation am 23.01.2007 ambitionierte Ziele zum Einsatz erneuerbarer Energien genannt. Bis zum Jahr 2017 soll der Verbrauch fossiler Treibstoffe um 20 % gesenkt werden- unter anderem durch den vermehrten Ersatz von Benzin durch Bioethanol. Damit werden die Ziele der EU, bis zum Jahr 2020 10% des Kraftstoffverbrauchs durch Biokraftstoffe zu ersetzen, weit übertroffen.
Die Produktion von Biokraftstoffen soll bis zum Jahr 2017 auf rd. 110 Mio. t verfünffacht werden. Die ursprünglich für das Jahr 2012 angepeilte Bioethanolproduktion von rund 23 Mio. t wird wahrscheinlich schon im nächsten Jahr erreicht. Grund ist vor allem der starke Ausbau der Ethanolproduktion auf Maisbasis. Die amerikanischen Produktionskapazitäten für Bioethanol belaufen sich Ende 2006 auf ca. 16,1 Mio. Tonnen und werden bis Anfang 2008 auf 32,3 Mio. Tonnen nahezu verdoppelt.
Durch diese Maßnahmen soll die Abhängigkeit vom Öl vermindert und den Herausforderungen des Klimawandels besser begegnet werden.
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18. Januar 2007
Deutsche Landwirtschaft hat Power
Sonnleitner bei Eröffnungspressekonferenz der Internationalen Grüne Woche: Die Bauern seien neben Nahrungsmittelerzeugern und Landschaftspflegern inzwischen auch Energiewirte geworden. Nach dem Motto „Kornkraft statt Kernkraft" bauten sie auf rund 2 Millionen Hektar Fläche - also 13 Prozent der Ackerfläche in Deutschland - Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe an.
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Deutsche Landwirtschaft hat Power
Pressemeldung des Deutschen Bauernverbands
Sonnleitner bei Eröffnungspressekonferenz der Internationalen Grüne Woche
„Die deutsche Landwirtschaft hat Power. Der Agrarstandort Deutschland nimmt mittlerweile eine Spitzenposition ein". Dies hob der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, auf der Eröffnungspressekonferenz der Internationalen Grünen Woche in Berlin am 17.Januar 2007 hervor. Mit 40 Milliarden Euro habe Deutschland 2006 ein neues Rekordergebnis im Agrarexport erreicht. Gleichzeitig prägten Vielfalt und Internationalität das Angebot an den deutschen Ladentheken. Dank ihrer Leistungsfähigkeit sorge die Land- und Ernährungswirtschaft für eine garantierte Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Lebensmitteln.
Zudem seien Nahrungsmittel seit Jahren die Inflationsbremse Nummer Eins. So seien die Lebensmittelpreise seit dem Jahr 2000 um 7,5 Prozent gestiegen, die übrigen Lebenshaltungskosten dagegen um über 10 Prozent. „Das bedeutet eine Entlastung der Haushaltskassen unserer deutschen Verbraucher um jährlich knapp 5 Milliarden Euro", machte Sonnleitner deutlich.
Es herrsche Aufbruchstimmung in der Landwirtschaft und in den Agrarmärkten. Diese Zuversicht hänge besonders mit der gestiegenen weltweiten Nachfrage nach Nahrungsmitteln und den gestiegenen Weltmarktpreisen bei Agrarprodukten zusammen. Ursachen sind nach Aussage Sonnleitners das Wirtschaftwachstum in Osteuropa sowie der zunehmende Wohlstand vor allem in Asien mit seinen bevölkerungsreichen Ländern. „Wenn sich dieser positive Trend fortsetzt, können wir voll Optimismus in die Zukunft investieren und weiterhin Arbeitsplätze schaffen", erklärte Sonnleitner. Erfreulich sei es auch, dass im vergangenen Jahr in der Landwirtschaft die Zahl der Auszubildenden mit 7 Prozent überproportional gestiegen sei. Gesucht würden gut ausgebildete Landwirte und Landwirtinnen, die als Betriebsleiter sowie als Fachkräfte und Führungskräfte gute Berufsaussichten hätten.
Die Bauern seien neben Nahrungsmittelerzeugern und Landschaftspflegern inzwischen auch Energiewirte geworden. Nach dem Motto „Kornkraft statt Kernkraft" bauten sie auf rund 2 Millionen Hektar Fläche - also 13 Prozent der Ackerfläche in Deutschland - Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe an. „Damit sind wir europaweit führend, dies gilt auch für die innovative Technik", betonte Sonnleitner. Zwar werde noch ein Zuwachs der Anbaufläche auf bis zu 3 Millionen Hektar prognostiziert. Doch würden die Bauern zuallererst Nahrungsmittelproduzenten bleiben, da die Prinzipien der Fruchtfolgegestaltung und der Nachhaltigkeit einer Flächenausweitung für Bioenergiepflanzen natürliche Grenzen setzten. „Die entstandene Konkurrenz um die Fläche stärkt aber die Landwirte als Unternehmer, die ihre Produktion durch die EU-Agrarreform von 2003 mit entkoppelten Ausgleichszahlungen heute marktorientiert ausrichten müssen", so der DBV-Präsident.
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18. Januar 2007
Eckpunktepapier für die Weiterentwicklung der Biokraftstoffstrategie...
Die Verbände der deutschen Biokraftstoffwirtschaft haben anlässlich der 2. Sitzung des vom Bundesumweltminister Siegmar Gabriel und Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer initiierten "Runder Tisch Biokraftstoffe" ihre Vorschläge für eine perspektivisch ausgewogene Biokraftstoffstrategie vorgestellt.
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Eckpunktepapier für die Weiterentwicklung der Biokraftstoffstrategie in Deutschland und in der Europäischen Union
Pressemeldung der Verbände der deutschen Biokraftstoffwirtschaft
Berlin – Die Verbände der deutschen Biokraftstoffwirtschaft – Deutscher Bauernverband (DBV), die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP), Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB) und der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) – haben anlässlich der 2. Sitzung des vom Bundesumweltminister Siegmar Gabriel und Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer initiierten "Runder Tisch Biokraftstoffe" ihre Vorschläge für eine perspektivisch ausgewogene Biokraftstoffstrategie vorgestellt. Das Positionspapier "Nachhaltige Mobilität mit Biokraftstoffen - Eckpunkte für die Weiterentwicklung der Biokraftstoffstrategie in Deutschland und in der Europäischen Union" trägt der aktuellen Beschlusslage zur Förderung von Biokraftstoffen sowie dem Vorschlag der EU- Kommission Rechnung, die Mengenziele für Biokraftstoffe als für alle Mitgliedsstaaten verbindliche Ziele fortzuschreiben und auf 10% anzuheben. Berücksichtigt wird darin die Tatsache, dass bis auf weiteres nur mit Biodiesel und Bioethanol der Einstieg in den Umstieg auf erneuerbare Biokraftstoffe vollzogen werden kann, bei gleichzeitiger Förderung der sich noch in der Entwicklung befindlichen synthetischen Biokraftstoffe (BtL). Die Verbände sprechen sich in ihrem Positionspapier für die Fortsetzung der "Zwei-Wege-Strategie" aus, der zufolge sich die weitere Markteinführung nicht ausschließlich auf die Beimischung beschränken darf, sondern auch die Fortführung und der Ausbau der Reinkraftstoffvermarktung (Biodiesel B100 / Ethanol E85) als wichtiges Standbein für die Biokraftstoffhersteller fortgesetzt und bei der Fahrzeugentwicklung berücksichtigt werden muss.
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16. Januar 2007
Vorschläge der Kommission über erneuerbare Energieträger
Brüssel. „Land- und Forstwirtschaft sind in der Lage, im Kampf gegen den Klimawandel sowie zur Sicherung der Energieversorgung der EU eine bedeutende Rolle zu spielen. Dies verlangt aber die Entwicklung einer kohärenten, umfassenden und gezielten europäischen Politik für nachwachsende Rohstoffe.
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Vorschläge der Kommission über erneuerbare Energieträger gehen in die richtige Richtung
Pressemeldung von COPA/COGECA
Brüssel. „Land- und Forstwirtschaft sind in der Lage, im Kampf gegen den Klimawandel sowie zur Sicherung der Energieversorgung der EU eine bedeutende Rolle zu spielen. Dies verlangt aber die Entwicklung einer kohärenten, umfassenden und gezielten europäischen Politik für nachwachsende Rohstoffe. Die Vorschläge der EU-Kommission zu dem Fahrplan für erneuerbare Energieträger gehen in die richtige Richtung", erklärte Franz-Josef FEITER, Generalsekretär von COPA und COGECA. „Der Kommissionsvorschlag zur Festsetzung eines rechtlich bindenden Mindestziels von 10% für Biokraftstoffe im Verkehrssektor in der EU bis zum Jahre 2020 ist ein wesentliches Mittel, um die Einhaltung der CO2-Emissionsgrenzen für Kraftfahrzeuge sicherzustellen", betonte der Generalsekretär von COPA und COGECA. „Wenn die EU nicht nur ihre Klima- und Energieziele, sondern auch die anvisierten Ziele der Arbeitsplatzbeschaffung und des Wachstums in ländlichen Gebieten erreichen will, werden weitere Voraussetzungen erfüllt werden müssen:
- Engagement der EU-Kommission und der Mitgliedstaaten, die Verringerung der Verbrauchsteuern (bzw. Freistellung, wo gegeben) kurzfristig beizubehalten.
- Abschaffung der zollfreien Einfuhren von Rohstoffen zur Biokraftstoffherstellung sowie von Biokraftstoffen.
- Aufrechterhaltung der Biodieselnorm EN 14214.
- Verwendung von nicht-denaturiertem Ethanol speziell zu Kraftstoffzwecken.
- Aufhebung der Auflagen bei der Direktbeimischung von Bioethanol zu Benzin",
sagte Franz-Josef FEITER abschließend.
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11. Januar 2007
CropEnergies AG mit deutlich verbessertem Umsatz und Ergebnis
Mannheim– Die CropEnergies AG, Mannheim, hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (1. März bis 30. November 2006) einen Umsatz von 98,2 Mio. € erzielt, was nahezu einer Verdreifachung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht (33,0 Mio. €).
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CropEnergies AG mit deutlich verbessertem Umsatz und Ergebnis
Pressemeldung der CropEnergies AG
Mannheim– Die CropEnergies AG, Mannheim, hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (1. März bis 30. November 2006) einen Umsatz von 98,2 Mio. € erzielt, was nahezu einer Verdreifachung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht (33,0 Mio. €). Auch im 3. Quartal des Geschäftsjahres konnte das operative Ergebnis weiter gesteigert werden. Für die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres belief es sich auf insgesamt 13,0 (Vorjahr -17,4) Mio. €. Für das gesamte Geschäftsjahr werden sich aufgrund der stabilen und hohen Auslastung der Produktionsanlagen sowohl die Bioethanolerzeugung als auch der Umsatz gegenüber dem Vorjahr mit über 220.000 m³ bzw. über 135 Mio. EUR mehr als verdoppeln. CropEnergies erwartet nun eine operative Marge von über 13 % für das gesamte Geschäftsjahr 2006/07.
Die CropEnergies AG
Die CropEnergies-Gruppe – ein Mitglied der Südzucker-Gruppe – ist ein etablierter und gemessen an der Produktionskapazität führender europäischer Hersteller von Bioethanol für den Kraftstoffsektor. „Crop" steht für „creative regeneration of power". Aus nachwachsenden Rohstoffen – Getreide und Zuckerrüben – wird Energie in Form von Bioethanol gewonnen. Mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich und Belgien hat sich die CropEnergies-Gruppe innerhalb weniger Jahre als Bioethanol-Hersteller in einem Wachstumsmarkt etabliert und betreibt am Standort Zeitz, Sachsen-Anhalt, die derzeit größte Bioethanol-Anlage in Europa. CropEnergies sieht sich als Pionier im deutschen Bioethanol-Markt und will seine Marktposition europaweit ausbauen. Seit dem 29. September 2006 ist die CropEnergies AG (ISIN DE000A0LAUP1) an der Frankfurter Börse im amtlichen Handel (Prime Standard) notiert.
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10. Januar 2007
Förderung von Biokraftstoffen als verlässliche Alternative...
Angesichts der stark gestiegenen Ölpreise und der zunehmende Sorge um eine stabile, sichere und umweltfreundliche Energieversorgung ist die stärkere Verwendung von Biokraftstoffen im Verkehrssektor ein vorrangiges Ziel auf der politischen Tagesordnung der EU. Biokraftstoffe stellen heute die einzige Möglichkeit dar, um im Verkehrssektor die Abhängigkeit vom Erdöl signifikant zu verringern.
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Förderung von Biokraftstoffen als verlässliche Alternative zum Öl im Verkehrssektor
Pressemitteilung der EU-Kommission
Angesichts der stark gestiegenen Ölpreise und der zunehmende Sorge um eine stabile, sichere und umweltfreundliche Energieversorgung ist die stärkere Verwendung von Biokraftstoffen im Verkehrssektor ein vorrangiges Ziel auf der politischen Tagesordnung der EU. Biokraftstoffe stellen heute die einzige Möglichkeit dar, um im Verkehrssektor die Abhängigkeit vom Erdöl signifikant zu verringern. Die Kommission möchte im Rahmen ihrer Energiepolitik für Europa die Herstellung und Verwendung von Biokraftstoffen fördern und schlägt zu diesem Zweck vor, als verbindliches, bis zum Jahr 2020 zu erreichendes Mindestziel für die Verwendung von Biokraftstoffen einen Anteil von 10% am Gesamtkraftstoffmarkt festzulegen.
Der Verkehr in Europa nimmt immer mehr zu. Personen- und Lastkraftwagen bieten derartige sozioökonomische Vorteile, dass ein Leben ohne sie nur noch schwer vorstellbar ist. Diese Entwicklung stößt inzwischen jedoch an ihre Grenzen. Der Verkehr ist verantwortlich für rund ein Drittel des gesamten Ausstoßes des Treibhausgases CO2, dem Hauptverursacher des Klimawandels, und es wird erwartet, dass diese Emissionen noch erheblich zunehmen werden. Zudem ist der gesamte Verkehrssektor zu 98 % vom Öl abhängig, einem großenteils importierten fossilen Brennstoff, der sich weiter verteuern wird, wenn sich die Ölreserven eines Tages erschöpfen.
Um dieser Entwicklung bereits heute entgegenzuwirken, schlägt die EU vor, Anreize für die Ersetzung von Diesel und Benzin durch Biokraftstoffe zu schaffen. Biokraftstoffe sind saubere, erneuerbare Brennstoffe, die aus organischem Material hergestellt werden. Durch die Weiterentwicklung dieses Sektors könnten zudem Arbeitsplätze und neue Märkte für die Agrarerzeugung geschaffen werden. Biokraftstoffe können ferner zur Lösung so breit gestreuter allgemeiner Aufgaben wie der Diversifizierung von Energiequellen und zur Erfüllung der sich aus dem Kyoto-Protokoll ergebenden Pflichten beitragen.
In der im Jahr 2003 angenommenen Biokraftstoff-Richtlinie hat sich die EU das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2005 2 % (und bis zum Jahr 2010 5,75 %) des für Beförderungszwecke verwendeten Benzins und Dieselkraftstoffs durch Biokraftstoffe zu ersetzen. Das für 2005 gesetzte Ziel wurde nicht erreicht. Bis zum Jahr 2010 sind zwar erhebliche Fortschritte zu erwarten, aber diese werden nicht ausreichen, um das für 2010 gesetzte Ziel zu erreichen. Daher schlägt die Kommission vor, den einschlägigen Rechtsrahmen dahingehend zu verschärfen, dass für Biokraftstoffe bis zum Jahr 2020 die Erreichung eines Marktanteils von mindestens 10% vorgesehen wird.
Zwar ermöglichen die meisten Biokraftstoffe eine erhebliche Minderung der Treibhausemissionen, doch bestimmte Herstellungsverfahren für Biokraftstoffe erlauben dies nicht oder verursachen gar andere Umweltprobleme. Um dies zu vermeiden, schlägt die Kommission die Einführung eines Systems von Anreizen und Fördermitteln vor, durch das die Entwicklung von Biokraftstoffen der zweiten Generation gefördert werden könnte.
Die Verwendung und Herstellung von Biokraftstoffen auf europäischer Ebene kann durch verschiedene politische Maßnahmen gefördert werden. Eine seit langem bestehende Form der Förderung von Biokraftstoffen ist die Steuerbefreiung. Einige Mitgliedstaaten haben zudem die Einführung bestimmter Vorschriften in Bezug auf Biokraftstoffe angekündigt. So sollen beispielsweise die Kraftstofflieferanten verpflichtet werden, einen bestimmten Prozentsatz an Biokraftstoffen auf den Markt zu bringen, damit Investoren eine Sicherheit geboten wird und die Biokraftstoffindustrie weiter wächst.
Die heutzutage am weitesten verbreiteten Biokraftstoffe sind Biodiesel (hergestellt aus Pflanzenölen wie Raps- oder Sonnenblumenöl) und Bioethanol (hergestellt aus zuckerhaltigen und stärkehaltigen Pflanzen wie Zuckerrüben oder Getreide). Diese beiden flüssigen Verkehrskraftstoffe können Diesel und Benzin weitgehend ersetzen. Sie können heute zum Betrieb herkömmlicher Fahrzeugmotoren verwendet werden (bei geringer Beimischung ohne technische Anpassung, bei hoher Beimischung mit geringfügigen technischen Anpassungen) und außerdem über die bestehenden Infrastrukturen vertrieben werden. Zurzeit laufen Forschungsarbeiten zur Entwicklung von Produktionsverfahren der zweiten Generation, durch die Biokraftstoffe aus Holz, Fetten und verschiedenen anderen Abfallprodukten hergestellt werden können.
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10. Januar 2007
Nach Öl-Lieferstopp: Tiefensee fordert verstärkten Einsatz...
Tiefensee: "Wir dürfen uns jetzt nicht nur darauf beschränken, nach anderen Ölquellen Ausschau zu halten. Ziel der Bundesregierung ist es, Energie intelligenter und effizienter einzusetzen. Mit der Kraftstoffstrategie werden wir die große Abhängigkeit vom Öl schrittweise verringern. Wir wollen den Einsatz von Biokraftstoffen im Tank bis 2020 auf 12,5 Prozent steigern.".
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Nach Öl-Lieferstopp: Tiefensee fordert verstärkten Einsatz von Bio-Kraftstoffen
Pressemeldung vom BMVBS
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute in Schwedt die Raffinerie PCK besucht. Auf dem Gelände endet die 5000 Kilometer lange Pipeline "Druschba". Nach dem Lieferstopp hat das PCK seine Produktivität heute auf etwa 60 Prozent zurückfahren müssen. Bundesverkehrsminister Tiefensee äußerte die Hoffnung, dass die Raffinerie bald wieder mit voller Kraft arbeiten könne.
Nach einer Besichtigung sagte Tiefensee:
"Wir dürfen uns jetzt nicht nur darauf beschränken, nach anderen Ölquellen Ausschau zu halten. Ziel der Bundesregierung ist es, Energie intelligenter und effizienter einzusetzen. Mit der Kraftstoffstrategie werden wir die große Abhängigkeit vom Öl schrittweise verringern".
97 Prozent seines Ölbedarfs muss Deutschland durch Importe decken. Der größte Teil des Verbrauchs entfällt auf den Verkehr. Umso wichtiger ist es, Benzin und Dieselverbrauch zu verringern und alternative Energien voranzutreiben.
Tiefensee: "Wir wollen den Einsatz von Biokraftstoffen im Tank bis 2020 auf 12,5 Prozent steigern. Die Technologie mit Wasserstoff und Brennstoffzellen ist auf einem guten Weg und wird von Bundesregierung und Wirtschaft in den kommenden zehn Jahren mit zusammen jeweils einer halben Milliarde Euro gefördert."
Beeindruckt zeigte sich Tiefensee vom Engagement des PCK für alternative Kraftstoffe. In Schwedt werden bereits Biodiesel und Bioethanol produziert.
Tiefensee: "Im Industriepark Schwedt haben sich rund um die Raffinerie in den letzten Jahren 70 Unternehmen angesiedelt. Das ist ein großer Erfolg. Der Standort ist einer der Antriebsmotoren für die gesamte Wirtschaft im Nordosten Deutschlands".
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04. Januar 2007
FORD PRÄSENTIERT BIO-ETHANOL-FAHRZEUG AUF "INTERNATIONALER
KÖLN / BERLIN – Auch in diesem Jahr, und damit bereits zum dritten Mal, präsentiert Ford auf der "Internationalen Grünen Woche" (IGW) in Berlin wieder ein Auto, das besonders umweltfreundlich, da "kraftstoff-flexibel" ist: Der Ford Focus C-MAX flexifuel kann außer Bio-Ethanol (ein Alkohol) auch Superbenzin sowie jede beliebige Bio-Ethanol/Superbenzin-Mischung tanken.
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FORD PRÄSENTIERT BIO-ETHANOL-FAHRZEUG AUF "INTERNATIONALER GRÜNER WOCHE" IN BERLIN
Pressemeldung der Ford-Werke GmbH
KÖLN / BERLIN – Auch in diesem Jahr, und damit bereits zum dritten Mal, präsentiert Ford auf der "Internationalen Grünen Woche" (IGW) in Berlin wieder ein Auto, das besonders umweltfreundlich, da "kraftstoff-flexibel" ist: Der Ford Focus C-MAX flexifuel kann außer Bio-Ethanol (ein Alkohol) auch Superbenzin sowie jede beliebige Bio-Ethanol/Superbenzin-Mischung tanken. Der Ford Focus C-MAX flexifuel wird im Rahmen der IGW-Sonderschau "BerlinEnergy 2007" in Halle 4.2 vorgestellt, und zwar auf dem Gemeinschaftsstand des Verbandes "Landwirtschaftliche Biokraftstoffe" (LAB), der "Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen" (UFOP) und des "Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie" (VDB). Die internationale Ausstellung für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau findet dieses Jahr vom 19. bis 28. Januar statt.
Ford versteht sich in Deutschland und Europa als Bio-Ethanol-Pionier:
- In Europa (Schweden) verkauft Ford seit dem Jahr 2001 Bio-Ethanol-Fahrzeuge. Ford war dort der erste und lange Zeit der einzige Anbieter dieser umweltfreundli-chen Autos. Inzwischen hat Ford über 24.000 dieser "grünen" Autos in Schweden abgesetzt.
- In Deutschland verkaufte Ford im Jahr 2006 über 1.000 Bio-Ethanol-Fahrzeuge. Es handelt sich dabei um die Modelle Ford Focus flexifuel und Ford Focus C-MAX flexifuel - beide mit dem 1,8-Liter-16 V-Motor (92 kW/125 PS). Der Mehrpreis für die flexifuel-Technologie beträgt jeweils nur 300 Euro.
- Die Ford-Bank bietet beim Kauf eines neuen Ford Bio-Ethanol-Autos und dem Ab-schluss einer "Ford Auto-Versicherung" einen Versicherungsrabatt von zehn Pro-zent an. Dieser Nachlass wird Privatkunden und gewerblichen Kunden gleicherma-ßen gewährt und gilt für die gesamte Vertragslaufzeit.
- Ford-Werksanghörige erhalten beim Kauf eines Bio-Ethanol-Fahrzeuges eine Tankkarte mit einem Guthaben von 600 Euro.
- Im November 2006 übergab Ford dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch die ersten 32 von insgesamt 42 Ford flexifuel-Fahrzeugen. Diese umweltfreundliche Fahrzeugflotte kommt im Rahmen des hessischen Pilotprojekts "Mobil mit Bio-Ethanol" in ganz Hessen zum Einsatz.
- Ende 2005 eröffnete das Ford Autohaus Kreissl in Bad Homburg (Hessen) die erste öffentliche Bio-Ethanol-Tankstelle Deutschlands. Mittlerweile gibt es bundesweit bereits rund 100 öffentliche Tankstellen für diesen Kraftstoff. Sie gehören meist Unternehmen, die im Bundesverband Freier Tankstellen und Unabhängiger Deut-scher Mineralölhändler (bft) organisiert sind oder der AVIA-Gruppe angehören.
- Im Juli 2006 eröffnete Ford auf dem Werksgelände in Köln-Niehl eine eigene Bio-Ethanol-Tankstelle für die Versorgung der Firmenfahrzeuge.
Bio-Ethanol lässt sich aus heimischen zucker- und stärkehaltigen Pflanzen wie zum Beispiel Getreide, Zuckerrüben oder auch aus Zellulose gewinnen - und damit aus nachwachsenden Rohstoffen. Daher liegt der hauptsächliche Vorteil der Ford Bio-Ethanol-Fahrzeuge in der Unabhängigkeit von fossilen Energiequellen. Außerdem ist die Verbrennung von Bio-Ethanol, anders als bei Kraftstoffen auf Mineralölbasis, im Idealfall CO2-neutral, da Teil eines geschlossenen CO2-Kreislaufs.
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04. Januar 2007
Mehrwert ohne Mehrpreis: Saab demokratisiert Umwelttechnik
* Wegweisender BioPower-Antrieb preisgleich mit Benziner
* 9-5 Turbo BioPower: Sauber, stark und günstig wie nie
* Jubiläumsgeschenk: Anniversary-Pakete und Anschlussgarantie gratis
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Mehrwert ohne Mehrpreis: Saab demokratisiert Umwelttechnik
Pressemeldung von Saab Deutschland
Rüsselsheim – Saab Deutschland startet das Jubiläumsjahr 2007, in dem die schwedische Marke 60 Jahre als Automobilhersteller im Rahmen einer einzigartigen Aktion feiert: Ab Januar gibt es die BioPower-Varianten der 9-5 Limousine und des 9-5 SportCombi zum exakt gleichen Preis wie die reinen Benziner-Pendants. Mehrwert ohne Mehrpreis heißt dabei die Devise, denn gegenüber den konventionell betriebenen Motoren führen sowohl der neue, 210 PS starke 2.3t BioPower als auch der 2.0t BioPower mit 180 PS eine Reihe von Vorteilen ins Feld: Umweltverträglichkeit, Leistung und Fahrspaß steigen, die Kosten sinken.
Eine weitere Möglichkeit für die Kunden, vom Saab Automobil-Geburtstag zu profitieren, sind die im Aktionszeitraum kostenlosen Anniversary-Pakete für die Baureihen 9-3 und 9-5. Das Spektrum der exklusiven Ausstattungsmerkmale reicht von Sonder-Leichtmetallrädern über spezielle Lederpolster bis hin zu besonderen Interieur-Details. Im gleichen Zeitraum bietet der schwedische Hersteller zusätzlich zu der zweijährigen Neuwagengarantie gratis eine einjährige Anschlussgarantie für das dritte Jahr an.
Als eine „hervorragende Chance, die Qualitätsorientierung und die Innovationskraft dieser traditionsreichen Marke zu vermitteln", bezeichnet Saab Deutschland-Chef Willi Fey das 60-Jahre-Jubiläum: „Wir bedanken uns bei den Saab Freunden, indem wir attraktive Geburtstagsgeschenke machen. Gleichzeitig zeigen wir den Kunden mit der Gleichpreis-Aktion echte Alternativen auf und führen sie dorthin, wo die Zukunft liegt – zum BioPower-Antrieb."
Mit BioPower alle Trümpfe in der Hand
Zwei umweltfreundliche und gleichzeitig kraftvolle BioPower-Triebwerke sind für die Top-Modellreihe 9-5 erhältlich – ab sofort im Rahmen der Aktion zum gleichen günstigen Preis wie der jeweils identisch ausgestattete Benziner. Damit halten die Saab Kunden bei der Antriebswahl endgültig alle Trümpfe in der Hand.
Der 2.0t BioPower und der neue 2.3t BioPower können mit dem biogenen Kraftstoff E85 (85 Prozent Bioethanol, 15 Prozent Benzin) betrieben werden. Wegen des niedrigeren E85-Literpreises (aktuell: 82 bis 89 Cent/Liter) sinken die Kilometerkosten für den BioPower-Halter. Die höhere Oktanzahl des Bioethanolkraftstoffs (104 RON) lässt sich dank der Turboaufladung des Motors optimal nutzen. Höherer Ladedruck und früherer Zündzeitpunkt steigern die Leistungsfähigkeit der Aggregate. Beispiel: Mit E85 bringt es der BioPower-Turbo 2.3t auf 154 kW/210 PS und 310 Newtonmeter (mit MT5-Getriebe). Das entspricht einem Plus von 14 Prozent respektive 11 Prozent gegenüber dem Benziner. Ein Resultat ist der von 8,3 auf 7,9 Sekunden verbesserte Wert für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h. Noch deutlicher der Effekt beim BioPower-Aggregat mit 2,0 Liter Hubraum: 132 kW/180 PS gegenüber 110 kW/150 PS und 280 statt 240 Nm erlauben eine Verbesserung von 1,3 auf 8,5 Sekunden beim Sprint.
Die Trionic-Motorsteuerung von Saab stellt sich automatisch auf die Spritzusammensetzung ein. So nutzt der Fahrer einerseits die Bioethanol-Vorteile und kann andererseits herkömmliches Benzin tanken, wenn gerade keine E85-Zapfsäule erreichbar ist. Das E85-Tankstellennetz wird derzeit sukzessive ausgebaut und auch die steuerliche Förderung von Biokraftstoffen ist gesetzlich bis 2015 abgesichert. Für Saab Grund genug, das BioPower-Angebot stetig zu erweitern. In Schweden entfallen bereits rund 85 Prozent der Saab 9-5-Verkäufe auf BioPower-Modelle.
Bioethanol basiert auf pflanzlichen, nachwachsenden Rohstoffen. Deren Einsatz bringt im Unterschied zu fossilen Energieträgern eine nahezu ausgeglichene CO2-Bilanz und schont die endlichen Erdöl-Reserven. Weitere Umwelt-Argumente sind die extrem rußarme Verbrennung, nahezu keine toxischen Bestandteile sowie geringe Schwebstoff- und Ozonemissionen.
Anniversary-Pakete setzen Akzente
Besondere Akzente innerhalb der charaktervollen Saab Modellpalette setzen im Jubiläumsjahr 2007 die Anniversary-Pakete. Die anlässlich „60 Jahre Saab Automobile" zusammengefassten Komfort- und Optik-Attribute gibt es für den 9-3 und den 9-5 in allen Karosserieversionen. Das Anniversary-Erscheinungsbild prägen breite 17-Zoll-Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design, die mit den Metallic-Außenfarben Silber, Pergamentsilber, Smokebeige, Jetblack, Fusionblau, Titangrau und Iceblue harmonieren. Übergreifendes Interieur-Merkmal sind die schwarzen Leder-Sportpolster mit eingeprägtem Saab Logo in der Rückenlehne. Damit korrespondieren dezent graue Sitz-Kontrasteinsätze, Ziernähte in den Türverkleidungen und Armlehnen sowie Fußmatten-Einfassungen. Weiteres typisches Anniversary-Element ist die Sitzheizung – beim 9-5 auch auf den hinteren Plätzen. Dazu kommen speziell gestaltete Bedien- und Funktionselemente: Den 9-5 SportCombi zieren neben Joysticks an den Belüftungsdüsen auch ein Kofferraumbodengriff und eine Dachreling in Metalloptik.
Die Pakete im Wert von bis zu 1.500 Euro werden im Aktionszeitraum ab Januar gratis angeboten. Auf diese Weise werden Preisanpassungen relativiert, die im Zuge der Mehrwertsteuer-Erhöhung erfolgten.
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21. Dezember 2006
Bioethanol im Internet
(LAB) Der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft, Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB), hat eine Internetseite für Bioethanol entwickelt. Nachdem bislang Internetrecherchen über Bioethanol zu einer Vielzahl punktueller Informationen führten, stehen ab dem 20. Dezember 2006 unter www.lab-biokraftstoffe.de umfassende Daten und Informationen über Bioethanol zur Verfügung.
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Bioethanol im Internet
www.lab-biokraftstoffe.de
Berlin: Der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft, Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB), hat eine Internetseite für Bioethanol entwickelt. Nachdem bislang Internetrecherchen über Bioethanol zu einer Vielzahl punktueller Informationen führten, stehen ab dem 20. Dezember 2006 unter www.lab-biokraftstoffe.de umfassende Daten und Informationen über Bioethanol zur Verfügung. LAB-Vorsitzender Norbert Schindler, MdB und Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) betonte in Berlin dazu: „Auf www.labbiokraftstoffe.de werden erstmalig in Deutschland und Europa umfassende Informationen über Bioethanol bereit gestellt. Mit diesem Informationsangebot klärt der LAB über Bioethanol als den entscheidenden Ansatz für den Schritt weg vom Erdöl und hin zu umweltfreundlichem Straßenverkehr auf.“
Neben Basisinformationen über Bioethanol werden aktuelle Nachrichten, Termine, Bioethanoltankstellen, ein Biokraftstoffglossar und Umrechnungstabellen präsentiert. Unter „Politik&Recht“ sind die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen von Bioethanol dargestellt, unter „Fakten“ stehen Angaben zu Produktion, Preisentwicklung, Einsatzmöglichkeiten, Umwelt und Bioethanol weltweit zur Verfügung.
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18. Dezember 2006
VERBIO plant Bioethanolanlage für 100 Mio. Euro in Rostock
Hamburg/Zörbig – Die VERBIO Vereinigte BioEnergie AG will 2007 im Rostocker Seehafen eine Bioethanolanlage bauen. Die Anlage soll eine jährliche Produktionskapazität von 200.000 Tonnen Ethanol haben und insgesamt rd. 100 Mio. Euro kosten.
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VERBIO plant Bioethanolanlage für 100 Mio. Euro in Rostock
Pressemeldung des IWR
Hamburg/Zörbig – Die VERBIO Vereinigte BioEnergie AG will 2007 im Rostocker Seehafen eine Bioethanolanlage bauen. Die Anlage soll eine jährliche Produktionskapazität von 200.000 Tonnen Ethanol haben und insgesamt rd. 100 Mio. Euro kosten. Die Inbetriebnahme ist für das 4. Quartal 2008 geplant. Die erforderliche Getreidemenge von ca. 680.000 Tonnen pro Jahr kann sowohl aus dem unmittelbaren Umfeld der Anlage, als auch per Schiff oder Bahn angeliefert werden.
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15. Dezember 2006
Bioethanolproduktion - Zuckerfabrik Anklam
Der Danisco Aufsichtsrat beschloss am 14. Dezember die Errichtung einer Bioethanolanlage für Zuckerrüben auf dem Gelände der Zuckerfabrik Anklam. Die Anlage wird 2008 die Produktion aufnehmen; die Investition beträgt ca. 25 Millionen Euro.
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Bioethanolproduktion - Zuckerfabrik Anklam
Pressemeldung der Danisco Sugar Agri
Der Danisco Aufsichtsrat beschloss am 14. Dezember die Errichtung einer Bioethanolanlage für Zuckerrüben auf dem Gelände der Zuckerfabrik Anklam. Die Anlage wird 2008 die Produktion aufnehmen; die Investition beträgt ca. 25 Millionen Euro. Rund 250 Landwirte im Einzugsgebiet der Fabrik unterzeichneten Lieferverträge für Zuckerrüben zur Gewinnung von Bioethanol in einer Höhe von etwa 350000 t.
Mehr erfahren Sie hier.
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11. Dezember 2006
Petrobras und Mitsui exportieren Ethanol nach Japan
Rio de Janeiro - Der brasilianische Ölkonzern Petroleo Brasileiro S.A. (Petrobras) hat einem Zeitungsbericht zufolge beschlossen, ab 2010 in Zusammenarbeit mit der japanischen Handelsgesellschaft Mitsui & Co. Ltd. jährlich insgesamt drei Milliarden Liter Ethanol nach Japan zu exportieren.
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Petrobras und Mitsui exportieren Ethanol nach Japan
Pressemeldung von Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
Rio de Janeiro (aktiencheck.de AG) - Der brasilianische Ölkonzern Petroleo Brasileiro S.A. (Petrobras) (ISIN US71654V1017/ WKN 615375) hat einem Zeitungsbericht zufolge beschlossen, ab 2010 in Zusammenarbeit mit der japanischen Handelsgesellschaft Mitsui & Co. Ltd. (ISIN JP3893600001/ WKN 853656) jährlich insgesamt drei Milliarden Liter Ethanol nach Japan zu exportieren.
Wie der "Nihon Keizai Shimbun" am Montag berichtet, wird Petrobras den Bau von Pipelines in Brasilien vorantreiben und den Transport per Tankschiffen nach Japan organisieren, während Mitsui den Betrieb der benötigten Zuckerrohr-Plantagen sowie den Bau einer Ethanol-Raffinerie sicherstellen wird.
Wie die Wirtschaftszeitung weiter schreibt, wird Petrobras bereits ab 2008 Ethanol für die Verwendung als Benzinbeimischung nach Japan liefern, während Ethanol ab 2010 auch als Beimischung in Ölkraftwerken Einsatz finden soll. So hat unter anderem die Tokyo Electric Power Co. Inc. (TEPCO) (ISIN JP3585800000/ WKN 854307), Asiens größter Energieerzeuger, Interesse bekundet.
Brasilien ist derzeit der weltgrößte Ethanol-Produzent und will seine jährliche Kapazität bis 2014 auf 30 Milliarden Liter verdoppeln.
Die Aktie von Petrobras verliert an der NYSE aktuell 0,38 Prozent auf 97,82 Dollar, während die Anteilsscheine von Mitsui heute in Tokio bei 1.675 Japanischen Yen (+0,84 Prozent) aus dem Handel gingen.
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27. November 2006
Kongress „Kraftstoffe der Zukunft 2006“ in Berlin - Biokraftstoffe...
Berlin: „Die Entwicklung der Biokraftstoffe und deren Markteinführung dokumentiert, wie innovativ und erfolgreich die Landwirtschaft im Zusammenwirken mit den nachgelagerten Branchen wie Mineralöl- und Automobilwirtschaft sowie Anlagenbau sein kann“, erklärte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Dr. Helmut Born.
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Kongress „Kraftstoffe der Zukunft 2006“ in Berlin - Biokraftstoffe auf der Erfolgsspur
Pressemeldung des deutschen Bauernverbands
Berlin: „Die Entwicklung der Biokraftstoffe und deren Markteinführung dokumentiert, wie innovativ und erfolgreich die Landwirtschaft im Zusammenwirken mit den nachgelagerten Branchen wie Mineralöl- und Automobilwirtschaft sowie Anlagenbau sein kann“, erklärte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Dr. Helmut Born, anlässlich des 4. Internationalen Fachkongresses „Kraftstoffe der Zukunft 2006“ am 27. November 2006 in Berlin. 800 Teilnehmer aus der Landwirtschaft, der Biokraftstoffbranche, der Mineralölwirtschaft, dem Transport- und Logistikgewerbe, der Politik und der Wissenschaft erörtern auf dem zweitägigen Kongress, den der Bundesverband Bioenergie (BBE) und die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) veranstalten, die zukünftigen Biokraftstoffstrategien in Deutschland und Europa. Biokraftstoffe können in Form von Biodiesel, Bioethanol, Biogas, Biomethanol, naturbelassenen Pflanzenölen und synthetischen Biokraftstoffen erzeugt werden.
Der Biomasseaktionsplan der EU und die 7-Punkte-Strategie für Biokraftstoffe werden derzeit eingehend beraten. Noch unter der deutschen Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 werden Entscheidungen erwartet.
Ab dem Jahr 2005 soll der Mengenanteil an Biokraftstoffen mindestens 2 Prozent betragen, bis zum Jahr 2010 soll dieser auf 5,75 Prozent gesteigert werden. Dies entspräche in Deutschland einer Menge von 1,95 Millionen Tonnen Bioethanol und 2,05 Millionen Tonnen Biodiesel.
Dr. Klaus Kliem, Mitglied des DBV-Präsidiums und Vorsitzender der UFOP, sieht den Kongress als „europäische Leitveranstaltung“. Es gelte, das öffentliche Bewusstsein für die Verwendung alternativer anstelle fossiler Kraftstoffe zu stärken. Der Report des ehemaligen Weltbank-Chef-Ökonoms Nicholas Stern im Auftrag der britischen Regierung habe die wirtschaftlichen Gefahren der globalen Klimaerwärmung deutlich gemacht und den Klimawandel als Marktversagen dargestellt. Biokraftstoffe seien bis auf weiteres die einzige Alternative, betonte Kliem. Seiner Ansicht nach stellt die Verwendung von Biokraftstoffen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz dar, da nicht nur CO2 eingespart wird, sondern weniger Kohlenwasserstoff, Schwefeldioxyd und Rußpartikel bei der Verbrennung emittiert werden. Mit jedem Liter Biodiesel würden beispielsweise 2,2 Kilogramm Klimagase im Vergleich zu fossilen Brennstoffen eingespart, stellte Kliem fest. Die Landwirtschaft in Deutschland und Europa habe die Herausforderung insbesondere einer nachhaltigen Rohstoffproduktion und Versorgungssicherheit erkannt.
Der Kongress werde weitere Impulse für die Biokraftstoffstrategie Deutschlands und Europas liefern und die Chancen auch für den heimischen Rapsanbau sowie für importierte Pflanzenöle aufzeigen, so Kliem.
Selbstkritisch müsse man angesichts des Klimawandels auch die Anbaubedingungen für die erforderlichen Rohstoffe klären. Im großen Stil Regenwälder für die Anpflanzung von Öl- und Palmplantagen oder für den Sojaanbau zu roden, sei der falsche Weg. Dann würden Biokraftstoffe sogar zum Klimakiller werden, wie das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie kürzlich in einer Studie zur Flächenkonkurrenz weltweiter Bioenergieprodukte aufzeigte.
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25. November 2006
Ford übergibt Hessens Ministerpräsident Koch 32 Bioethanol-Fahrzeuge...
Köln/Bad Homburg: Alkohol tanken, die Umwelt entlasten: Das können nun auch die Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Gießen (Hessen): Dr. Wolfgang Schneider, in der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH zuständig unter anderem für die Bereiche Umwelt und Regierungskontakte, übergab heute dem Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch und dem Hessischen Umweltminister Wilhelm Dietzel die ersten 32 von insgesamt 42 Ford flexifuel-Fahrzeugen.
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Ford übergibt Hessens Ministerpräsident Koch 32 Bioethanol-Fahrzeuge für ein Pilotprojekt
Pressemeldung der Ford-Werke GmbH
KÖLN / BAD HOMBURG: Alkohol tanken, die Umwelt entlasten: Das können nun auch die Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Gießen (Hessen): Dr. Wolfgang Schneider, in der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH zuständig unter anderem für die Bereiche Umwelt und Regierungskontakte, übergab heute dem Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch und dem Hessischen Umweltminister Wilhelm Dietzel die ersten 32 von insgesamt 42 Ford flexifuel-Fahrzeugen. Diese Autos sind "kraftstoff-flexibel": Sie können Bio-Ethanol (ein Al-kohol), Superkraftstoff sowie jede Bio-Ethanol-Superkraftstoff-Mischung tanken. Diese umweltfreundliche Ford-Fahrzeugflotte gehört künftig zum Fuhrpark der Abteilung "Ländlicher Raum, Forsten, Natur- und Verbraucherschutz" des Regierungspräsidiums Gießen und kommt im Außendienst in ganz Hessen zum Einsatz.
Die symbolische Schlüsselübergabe, es handelt sich ausschließlich um Fahrzeuge des Modells Ford Focus flexifuel Turnier in den Ausstattungsvarianten "Fun" und "Fun X", fand auf dem Betriebsgelände des Ford-Autohauses Kreissl GmbH in Bad Homburg (Hessen) statt. Firmeninhaber Knut Kreissl hatte im Dezember 2005 die erste öffentliche Bio-Ethanol-Tankstelle Deutschlands eröffnet. Mittlerweile gibt es über 70 öffentliche Bio-Ethanol-Tankstellen.
Bio-Ethanol lässt sich aus heimischen zucker- und stärkehaltigen Pflanzen wie zum Beispiel Getreide oder Zuckerrüben gewinnen, aber auch aus Zellulose – und damit aus nachwachsenden Rohstoffen. Daher liegt der hauptsächliche Vorteil der Ford Bio-Ethanol-Fahrzeuge in der Unabhängigkeit von fossilen Energiequellen. Außerdem ist die Verbrennung von Bio-Ethanol, anders als bei Kraftstoffen auf Mineralölbasis, im Idealfall CO2-neutral, da Teil eines geschlossenen CO2-Kreislaufs.
Die Hessische Landesregierung hat das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch des Landes bis zum Jahr 2015 auf 15 Prozent zu erhöhen. Auf diese Weise sollen neue Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum initiiert werden, aber auch ein beispielgebender Beitrag zum Klimaschutz geleistet wer-den. Daran anknüpfend bot sich die Realisierung eines Pilotprojekts ("Mobil mit Bio-Ethanol") zur Schaffung regionaler Wirtschaftskreisläufe am Beispiel der Ab-satzförderung von Bio-Ethanol an. Für die Umsetzung dieses zunächst auf ein Jahr befristeten Pilotprojekts ist das Regierungspräsidium Gießen zuständig. Das Regierungspräsidium Gießen hat die insgesamt 42 Bio-Ethanol-Fahrzeuge von Ford für die Dauer des Pilotprojekts, also für ein Jahr, über die Ford Bank geleast. Der entsprechende Rahmenvertrag war am 23. Juni 2006 abgeschlossen worden. Bereits seit 1997 besteht zwischen dem Bundesland Hessen und der Ford Bank eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung.
Ford verkauft seit Ende 2005 in Deutschland zwei Bio-Ethanol-taugliche Modelle: den Ford Focus flexifuel, also das Modell, welches nun innerhalb des Pilotprojekts zum Einsatz kommen wird, und den Kompakt-Van Ford Focus C-MAX flexifuel. Die Technologie dieser beiden Modelle unterscheidet sich nicht wesentlich von der "konventioneller" Autos:
• Die Ventilsitze des 1,8-Liter-flexifuel-Motors sind aus härterem Stahl. Die Kraftstoffpumpe ist aufgrund des höheren Kraftstoffdurchsatzes größer dimensioniert und alle kraftstoffführenden Teile bestehen aus besonders korrosionsbeständigen Materialien.
• Das Motormanagement erkennt das Benzin-Ethanol-Mischungsverhältnis und passt die Zündzeitpunkte und die Einspritzmengen automatisch daran an. Im Unterschied zu bivalenten Fahrzeugen mit ihren separaten Kraftstoffbehältern ist ein eigener Ethanoltank nicht erforderlich, es genügt der serienmäßige 55-Liter-Tank.
• Eine Zylinderblock-Vorwärmung stellt sicher, dass sich die flexifuel-Autos auch bei Temperaturen unter minus 15 Grad Celsius problemlos starten lassen – denn Ethanol hat schlechtere Kaltstarteigenschaften als Benzin.
Ford hat bislang in Deutschland rund 500 Focus flexifuel und rund 350 Focus
C-MAX flexifuel ausgeliefert. Bis Ende des Jahres werden es zusammen mehr als 1.000 Einheiten sein.
Der Ford Focus flexifuel kostet ab 18.075 Euro, der Ford Focus C-MAX flexifuel ab 19.375 Euro (jeweils Ausstattungsvariante "Ambiente", unverbindliche Preisempfehlung ab Werk inklusive 16 Prozent Mehrwertsteuer). Der Aufpreis für die flexi-fuel-Technologie beträgt jeweils nur 300 Euro.
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09. November 2006
BEIM KAUF EINES FORD BIO-ETHANOL-FAHRZEUGS: ZEHN PROZENT RABATT...
KÖLN– Gute Nachricht für alle Interessenten von Ford flexi-fuel-Fahrzeugen: Ab sofort und bis auf weiteres bietet die Ford Bank bei Abschluss einer "Ford Auto-Versicherung" für jeden dieser umweltfreundlichen Pkw einen Rabatt von zehn Prozent an (Teil-/Vollkasko).
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BEIM KAUF EINES FORD BIO-ETHANOL-FAHRZEUGS: ZEHN PROZENT RABATT AUF KASKO-VERSICHERUNG
Pressemeldung der Ford-Werke GmbH
KÖLN– Gute Nachricht für alle Interessenten von Ford flexi-fuel-Fahrzeugen: Ab sofort und bis auf weiteres bietet die Ford Bank bei Abschluss einer "Ford Auto-Versicherung" für jeden dieser umweltfreundlichen Pkw einen Rabatt von zehn Prozent an (Teil-/Vollkasko). Dieser Nachlass gilt für die gesamte Laufzeit des Versicherungsvertrages. Profitieren können davon sowohl Privatkunden als auch gewerbliche Kunden.
Ford verkauft seit Ende 2005 in Deutschland zwei Bio-Ethanol-taugliche Modelle: den Ford Focus flexifuel und den Kompakt-Van Ford Focus C-MAX flexifuel. Sie sind, wie die Bezeichnung "flexifuel" verdeutlicht, "kraftstoff-flexibel", das heißt: Sie können Bio-Ethanol (ein Alkohol), Superkraftstoff und auch jede Bio-Ethanol-Superkraftstoff-Mischung tanken. Bio-Ethanol lässt sich aus heimischen zucker- und stärkehaltigen Pflanzen wie zum Beispiel Getreide oder Zuckerrüben gewinnen, aber auch aus Zellulose – also aus nachwachsenden Rohstoffen. Daher liegt ein wesentli-cher Vorteil der Ford Bio-Ethanol-Fahrzeuge in der Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Außerdem ist die Verbrennung von Bio-Ethanol im Idealfall CO2-neutral, da Teil eines geschlossenen CO2-Kreislaufs.
Die Ford Bank begründet die Kasko-Rabattaktion nicht zuletzt mit dem Argument, dass die Käufer der Ford Bio-Ethanol-Fahrzeuge sehr umweltbewusst handeln und auch dementsprechend umweltbewusst Auto fahren - das heißt vor allem: voraus-schauend und rücksichtsvoll. Andreas Krämer, Direktor Vertrieb, Versicherungen und Flotten der Ford Bank: "Wir wollen die Käufer der Ford Bio-Ethanol-Fahrzeuge für ihr Umweltbewusstsein belohnen. Wer ein umweltfreundliches Auto fährt, ent-lastet nicht nur die Umwelt, sondern verursacht meist auch weniger Unfälle. Davon profitieren alle Autofahrer".
Die "Ford Auto-Versicherung" wird seit Oktober 1999 in Kooperation mit der GARANTA-Versicherungs-AG angeboten und kann direkt über die Ford-Händler abgeschlossen werden.Die Technologie der "flexifuel"-Fahrzeuge unterscheidet sich nicht signifikant von der "konventioneller" Autos:
- Die Ventilsitze des 1,8-Liter-flexifuel-Motors sind aus härterem Stahl. Die Kraft-stoffpumpe ist aufgrund des höheren Kraftstoffdurchsatzes größer dimensioniert und alle kraftstoff-führenden Teile bestehen aus besonders korrosionsbeständigen Materialien.
- Das Motormanagement erkennt das Benzin-Ethanol-Mischungsverhältnis und passt die Zündzeitpunkte und die Einspritzmengen automatisch daran an. Ein eigener Ethanoltank ist nicht erforderlich, es genügt der serienmäßige 55-Liter-Tank.
- Eine Zylinderblock-Vorwärmung stellt sicher, dass sich die flexifuel-Autos auch bei Temperaturen unter minus 15 Grad Celsius problemlos starten lassen – denn Etha-nol hat schlechtere Kaltstarteigenschaften als Benzin.
Ford hat in Deutschland bislang rund 500 Focus flexifuel und rund 350 Focus C-MAX flexifuel ausgeliefert. Der Ford Focus flexifuel kostet ab 18.075 Euro, der Ford Focus C-MAX flexifuel ab 19.375 Euro (unverbindliche Preisempfehlung ab Werk inklusive Mehrwertsteuer). Mittlerweile gibt es über 70 öffentliche Bio-Ethanol-Tankstellen.
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19. Oktober 2006
Weiterer Bioethanol-Auftrag aus USA für Lurgi
Lurgi hat von Calgren Renewable Fuels, LLC, Pixley, USA, den Auftrag zum Bau einer Bioethanolanlage erhalten. Die Anlage wird Anfang 2008 in Betrieb gehen und über 150.000 Tonnen Bioethanol aus Mais pro Jahr produzieren. Als Nebenprodukt fällt Distillers Grain an, ein besonders proteinreiches Tierfutter, das direkt an lokale Milchfarmen geliefert werden soll.
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Weiterer Bioethanol-Auftrag aus USA für Lurgi
Pressemeldung der Lurgi AG
Lurgi hat von Calgren Renewable Fuels, LLC, Pixley, USA, den Auftrag zum Bau einer Bioethanolanlage erhalten.
Nr. 11 - Frankfurt am Main - 19. Oktober 2006: Lurgi hat von Calgren Renewable Fuels, LLC, Pixley, USA, den Auftrag zum Bau einer Bioethanolanlage erhalten. Die Anlage wird Anfang 2008 in Betrieb gehen und über 150.000 Tonnen Bioethanol aus Mais pro Jahr produzieren. Als Nebenprodukt fällt Distillers Grain an, ein besonders proteinreiches Tierfutter, das direkt an lokale Milchfarmen geliefert werden soll.
Lurgi baut die Anlage in Kalifornien auf Lump Sum Turnkey-Basis. Der Auftragswert beträgt mehr als 73 Millionen Euro. Es ist bereits der sechste Bioethanolauftrag in USA in diesem Jahr.
Die USA wollen in den nächsten Jahren ihre Bioethanolproduktion von derzeit 12 auf 22,5 Millionen Tonnen pro Jahr erhöhen, um die Abhängigkeit von Erdöl zu reduzieren.
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12. Oktober 2006
CropEnergies AG legt Halbjahreszahlen vor
Die CropEnergies AG hat im 1. Halbjahr 2006/07 den Umsatz auf 65,0 Mio. € (Vorjahr 15,9 Mio. €) erhöht und damit bereits den gesamten Vorjahresumsatz (60,5 Mio. €) übertroffen. Die Auslastung der Produktionskapazitäten lag im 2. Quartal 2006/07 bereits bei über 60.000 Kubikmeter, was einer Kapazitätsauslastung von rund 90% entspricht. Im 1. Halbjahr 2006/07 wurden insgesamt rund 110.000 Kubikmeter Bioethanol produziert.
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CropEnergies AG legt Halbjahreszahlen vor
Pressemeldung der CropEnergies AG
Mannheim: Die CropEnergies AG, Mannheim (ISINDE000A0LAUP1), hat im 1. Halbjahr 2006/07 den Umsatz auf 65,0 Mio. € (Vorjahr 15,9 Mio. €) erhöht und damit bereits den gesamten Vorjahresumsatz (60,5 Mio. €) übertroffen. Die Auslastung der Produktionskapazitäten lag im 2. Quartal 2006/07 bereits bei über 60.000 m3, was einer Kapazitätsauslastung von rund 90% entspricht. Im 1. Halbjahr 2006/07 wurden insgesamt rund 110.000 m3 Bioethanol produziert.
Die erfreuliche Umsatzentwicklung infolge gestiegener Verkaufsmengen und -preise schlug sich überproportional im operativen Ergebnis nieder. Dieses fiel im 2. Quartal mit 4,9 Mio. € um 91% höher als im 1. Quartal des Geschäftsjahres (2,6 Mio. €) aus. Im 1. Halbjahr stieg das operative Ergebnis auf 7,5 Mio. € (-9,2 Mio. €). Der Konzern-Jahresüberschuss beläuft sich für das 1. Halbjahr auf 3,4 (-11,3) Mio. €. Der Cash-Flow folgte der starken Ergebnisverbesserung. Gegenüber dem Vorjahr stieg dieses um 18,3 Mio. € auf 9,2 Mio. €. Insgesamt erwartet die CropEnergies-Gruppe, dass sich die positive Umsatz- und Ertragsentwicklung des 1. Halbjahres 2006/07 im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres fortsetzen wird. Dabei wird von einer Gesamtproduktion im Geschäftsjahr 2006/07 von mehr als 210.000 m3 sowie einem Umsatz von mehr als 125 Mio. € ausgegangen.
Die CropEnergies-Gruppe - ein Mitglied der Südzucker Gruppe - ist ein etablierter und gemessen an der Produktionskapazität führender europäischer Hersteller von Bioethanol für den Kraftstoffsektor. "Crop" steht für "creative regeneration of power". Aus nachwachsenden Rohstoffen - Getreide und Zuckerrüben - wird Energie in Form von Bioethanol gewonnen.
Mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich und Belgien hat sich die CropEnergies-Gruppe innerhalb weniger Jahre als Bioethanol-Hersteller in einem Wachstumsmarkt etabliert und betreibt am Standort Zeitz, Sachsen-Anhalt, die derzeit größte Bioethanol-Anlage in Europa. CropEnergies sieht sich als Pionier im deutschen Bioethanol-Markt und in einer führenden Position in Deutschland sowie künftig in Europa. Seit dem 29. September 2006 ist die CropEnergies AG (ISIN DE000A0LAUP1) an der Frankfurter Börse im amtlichen Handel (Prime Standard) notiert.
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22. September 2006
Europäische Kommission: Beihilferegelung für Energiepflanzen...
Die Europäische Kommission hat heute vorgeschlagen, die mit der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik von 2003 eingeführte Prämie für Energiepflanzen auf die acht Mitgliedstaaten auszuweiten, die derzeit von dieser Regelung ausgeschlossen sind.
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Europäische Kommission: Beihilferegelung für Energiepflanzen auf alle Mitgliedstaaten ausweiten
Pressemeldung der EU-Kommission
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Brüssel: Die Europäische Kommission hat heute vorgeschlagen, die mit der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik von 2003 eingeführte Prämie für Energiepflanzen auf die acht Mitgliedstaaten auszuweiten, die derzeit von dieser Regelung ausgeschlossen sind. Damit würde sich die beihilfefähige Höchstfläche von gegenwärtig 1,5 Mio. ha auf 2 Mio. ha erhöhen. Als weiteren Schritt, um die Produktion von Rohstoffen für die Erzeugung von erneuerbaren Energien zu fördern, schlägt die Kommission zudem vor, den Mitgliedstaaten die Gewährung einzelstaatlicher Beihilfen von bis zu 50% der Anfangskosten zu gestatten, die beim Anbau mehrjähriger Pflanzen auf Flächen, für die ein Antrag auf die Energiepflanzenbeihilfe gestellt wurde, entstehen. Um die Verwaltung der GAP zu vereinfachen, hat die Kommission ferner vorgeschlagen, acht Mitgliedstaaten, die der EU im Jahr 2004 beigetreten sind, die Anwendung der Regelung für die einheitliche Flächenzahlung um zwei weitere Jahre bis zum Jahr 2010 zu erlauben. Betroffen sind die Tschechische Republik, Estland, Zypern, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen und die Slowakei.
„Wir müssen alles tun, um den Anbau von Rohstoffen für Biokraftstoffe zu fördern“, erklärte die für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung zuständige Kommissarin Mariann Fischer Boel. "Die Energiepflanzenregelung ist sehr gut angelaufen. Jetzt ist es nur recht und billig, dass wir den Landwirten in allen Mitgliedstaaten die Chance geben, von dieser Förderung zu profitieren. Die Verlängerung der Regelung für die einheitliche Flächenzahlung, die sich als einfaches und wirksames Instrument zur Unterstützung der Landwirte in acht der zehn Länder, die der EU im Jahr 2004 beigetreten sind, erwiesen hat, ist ebenfalls sinnvoll. Ich prüfe aufmerksam alle denkbaren Möglichkeiten, um die Funktionsweise der GAP zu vereinfachen.“
Bericht über die Energiepflanzenregelung
- Die Vorschläge sind dem ersten Bericht über die Funktionsweise der Energiepflanzenregelung beigefügt. Die erstmals im Jahr 2004 angewendete Energiepflanzenbeihilfe in Höhe von 45 EUR/ha soll den Landwirten einen Anreiz bieten, Rohstoffe für die Erzeugung von Biokraftstoffen anzubauen. Die Fläche, für die Direktzahlungen für Energiepflanzen beantragt wurden, lag im Jahr 2006 zwischen 1,2 und 1,3 Mio. ha und damit dicht an der Höchstfläche von 1,5 Mio. ha.
- Den Daten zur Entwicklung der Bioethanol- und Biodieselherstellung und der in letzter Zeit neu gebauten Kapazitäten zufolge ist in den nächsten Jahren mit einem dramatischen Anstieg bei der Nachfrage nach Energiepflanzen zu rechnen.
- Die Energiepflanzenbeihilfe ist als Anreiz für die Landwirte gedacht, Pflanzen für Energie- anstatt für Fütterungszwecke anzubauen. Gegenwärtig wenden acht der zehn „neuen Mitgliedstaaten“ (Tschechische Republik, Estland, Zypern, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen und die Slowakei) die Regelung für die einheitliche Flächenzahlung an und sind daher von der Energiepflanzenbeihilfe ausgeschlossen, während Malta und Slowenien diese Beihilfe nur bis zu der im Zuge der schrittweisen Einführung („Phasing in“) vorgesehenen Steigerungsstufe erhalten können.
- Die Überprüfung der Energiepflanzenregelung hat ergeben, dass die Energiepflanzenbeihilfe ab 2007 auf alle Mitgliedstaaten ausgeweitet und unter denselben Bedingungen gewährt werden sollte. Die garantierte Höchstfläche ist daher entsprechend heraufzusetzen.
- Die Daten zum Verbrauch von Biokraftstoff und die indikativen einzelstaatlichen Zielgrößen für die EU–25 zeigen, dass viele neue Mitgliedstaaten einzelstaatliche Maßnahmen (wie z. B. die Befreiung von der Verbrauchssteuer) eingeführt haben, um die Erzeugung und Verwendung von Biokraftstoffen zu fördern. Diese Daten lassen erkennen, dass die neuen Mitgliedstaaten erhebliche Anstrengungen unternehmen, um die Biokraftstoff-Initiative umzusetzen.
- Um den Anteil von mehrjährigen Energiepflanzen zu steigern, sollte den Mitgliedstaaten gestattet werden, einzelstaatliche Beihilfen von bis zu 50% der Anfangskosten zu gewähren, die beim Anbau mehrjähriger Pflanzen auf Flächen, für die ein Antrag auf die Energiepflanzenbeihilfe gestellt wurde, entstehen.
Hintergrundinformationen über Biokraftstoffe:
Im Februar hat die Kommission eine ehrgeizige EU-Strategie für Biokraftstoffe verabschiedet. Die verstärkte Nutzung von Biokraftstoffen bietet zahlreiche Vorteile wie eine geringere Abhängigkeit Europas von der Einfuhr fossiler Brennstoffe, eine Verringerung der Treibhausgasemissionen, neue Absatzmärkte für Landwirte und neue wirtschaftliche Möglichkeiten für verschiedene Entwicklungsländer.
Vorschläge zur Verbesserung der Funktionsweise der Direktzahlungen an die Landwirte
Die heute unterbreiteten Vorschläge umfassen auch Verbesserungen bei bestimmten Regeln für Direktzahlungen:
- Diejenigen neuen Mitgliedstaaten, die die Regelung für die einheitliche Flächenzahlung anwenden, erhalten die Möglichkeit, diese einfache Form der Stützung landwirtschaftlicher Einkommen bis Ende 2010 (statt bis Ende 2008) fortzusetzen. Ab dem Jahr 2009 müssen die Landwirte in Ländern, die sich für die weitere Anwendung dieser vereinfachten Direktbeihilferegelung entscheiden, ebenso wie die Landwirte in den anderen Mitgliedstaaten gemäß der Auflagenbindung („Cross Compliance“) die verbindlichen Auflagen in den Bereichen Umwelt, öffentliche Gesundheit, Tier- und Pflanzengesundheit sowie Tierschutz erfüllen, um im Rahmen der Direktbeihilferegelungen und bestimmter Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums Zahlungen in voller Höhe zu erhalten.
- Die Regeln für die Beihilfefähigkeit im Rahmen der einheitlichen Flächenzahlungen für Olivenanbauflächen werden vereinfacht.
- Es wird klargestellt, dass die schrittweise Einführung der Direktzahlungen in den neuen Mitgliedstaaten nicht für alle Direktzahlungen im Zuckersektor gilt
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21. September 2006
Erster Spatenstich für fuel 21
„Wir werden Treibstoff für das 21. Jahrhundert produzieren und dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern“. Mit diesen Worten begrüßte der Nordzucker-Vorstandsvorsitzende Dr. Ulrich Nöhle rund 150 Gäste aus Politik und Wirtschaft zum ersten Spatenstich für den Bau der fuel 21-Bioethanolanlage.
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Erster Spatenstich für fuel 21
Pressemeldung der Nordzucker AG
Klein Wanzleben:„Wir werden Treibstoff für das 21. Jahrhundert produzieren und dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern“. Mit diesen Worten begrüßte der Nordzucker-Vorstandsvorsitzende Dr. Ulrich Nöhle rund 150 Gäste aus Politik und Wirtschaft zum ersten Spatenstich für den Bau der fuel 21-Bioethanolanlage. Die Gründung der fuel 21 GmbH als 100-prozentige Nordzucker-Tochter markiert den Einstieg des zweitgrößten deutschen Zuckerherstellers in das Geschäftsfeld Energie aus nachwachsenden Rohstoffen.
Die neue Anlage wird ab Oktober 2007 jährlich 130.000 Kubikmeter Bioethanol aus Rohsaft und Dicksaft auf Basis von Zuckerrüben erzeugen. Insgesamt sind Investitionen in Höhe von etwa 70 Millionen Euro geplant. Damit dieses Bauvorhaben in die Tat umgesetzt werden konnte, hatten zuvor 3.200 Zuckerrübenanbauer in ganz Norddeutschland einen Vertrag über die Lieferung von Zuckerrüben zur Bioethanolerzeugung über die für die Startphase notwendige Rübenmenge gezeichnet.
Technik-Vorstand Günter Jakobiak sieht den Einstieg in die Bioethanolproduktion als „zukunftsweisenden Schritt in den wachsenden Markt für biogene Treibstoffe“. Neben der günstigen CO2-Bilanz könne Bioethanol die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern und die Versorgungssicherheit bei Energie erhöhen. Mit Blick auf die EU-Vorgaben sei in Deutschland eine Beimischungsquote für Benzin zum 1. Januar 2007 von zunächst zwei Prozent Bioethanol vorgesehen.
Jakobiak begrüßte den Ende August vorgelegten Gesetzentwurf, der eine Erhöhung der Beimischungsquote zum 1. Januar 2010 auf drei Prozent vorsieht.
Nach dem Inkrafttreten der neuen EU-Zuckermarktordnung am 1. Juli 2006 gebe Nordzucker ein sehr deutliches Signal für einen dauerhaft erfolgreichen Rübenanbau in Norddeutschland. „Wir setzen im ersten Schritt auf Rübe. Vor allem um Kostenvorteile der Ankopplung an die laufende Zuckerfabrik zu nutzen“, sagt Jakobiak. Er betonte, fuel 21 werde nach den marktordnungsbedingten Einschnitten im Anbaujahr 2006 bereits 2007 zu einer deutlichen Wiederausdehnung des Rübenanbaus in Norddeutschland beitragen.
Förderzusage aus Sachsen-Anhalt
Grünes Licht für eine Förderzusage des Landes Sachsen-Anhalt. Energie aus nachwachsenden Rohstoffen nimmt hier einen besonderen Stellenwert ein: „Für Sachsen-Anhalt gilt es, die in diesem Sektor sich bietenden Chancen zu nutzen“, betonte Agrarministerin Petra Wernicke in ihrer Begrüßungsrede. Die Verarbeitung von Zuckerrüben zu Bioethanol sei eine mögliche Einkommensalternative für Landwirte aus Sachsen-Anhalt, die in Verbindung mit der Neuregelung der Zuckermarktordnung Einkommensverluste befürchten. „Wir setzen auf die Nutzung landwirtschaftlicher Rohstoffe auch zur Gewinnung alternativer Energie, weil damit eine kontinuierliche Wertschöpfung in unserem Land verbunden ist“, freute sich die Ministerin.
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20. September 2006
ifo Institut: Positive volkswirtschaftliche Effekte der Verwendung...
Für das Jahr 2010 erwartet die Bioethanolbranche eine Zunahme der inländischen Erzeugung auf einen Produktionswert von ca. 1,1 Mrd. Euro bzw. 1,9 Mill. Tonnen. Dies stellt im Vergleich zu den Produktionsplänen für das Jahr 2007 eine Verdreifachung dar. Die vom Münchener ifo Institut mit Hilfe der Input-Output-Rechnung ermittelte inländische Wertschöpfung, die direkt oder indirekt auf die Ethanolerzeugung und deren Einsatz im Kraftstoffsektor zurückzuführen ist, wird sich auf etwa 2,1 Mrd. Euro belaufen. Dieser Wertschöpfung liegt eine gesamtwirtschaftliche Produktionsleistung von insgesamt 3,7 Mrd. Euro zugrunde.
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ifo Institut: Positive volkswirtschaftliche Effekte der Verwendung von Bioethanol aus deutscher Produktion
Pressemeldung des ifo Instituts
München: Für das Jahr 2010 erwartet die Bioethanolbranche eine Zunahme der inländischen Erzeugung auf einen Produktionswert von ca. 1,1 Mrd. Euro bzw. 1,9 Mill. Tonnen. Dies stellt im Vergleich zu den Produktionsplänen für das Jahr 2007 eine Verdreifachung dar. Die vom Münchener ifo Institut mit Hilfe der Input-Output-Rechnung ermittelte inländische Wertschöpfung, die direkt oder indirekt auf die Ethanolerzeugung und deren Einsatz im Kraftstoffsektor zurückzuführen ist, wird sich auf etwa 2,1 Mrd. Euro belaufen. Dieser Wertschöpfung liegt eine gesamtwirtschaftliche Produktionsleistung von insgesamt 3,7 Mrd. Euro zugrunde.
Diese Entwicklung ist verbunden mit der Bildung von Nettobetriebsüberschüssen in den Unternehmen (0,6 Mrd. Euro) und Arbeitnehmerentgelten in Höhe von knapp 1 Mrd. Euro. Die Beschäftigungswirkung kann insgesamt mit etwa 31.000 veranschlagt werden, wobei etwa 40% auf die Multiplikatoreffekte zurückzuführen sind. Auch die öffentlichen Haushalte werden profitieren: Die Staatseinnahmen aus Steuern, Abgaben und Gewinnanteilen belaufen sich unter den formulierten Rahmenbedingungen auf 369 Mill. Euro. Die Sozialversicherungsträger erzielen zusätzliche Einnahmen in Höhe von 252 Mill. Euro, und bei der Arbeitslosenunterstützung können 341 Mill. Euro eingespart werden. Weitere Einsparungen können auch bei den Marktordnungskosten für die überschüssigen Getreidemärkte der EU erwartet werden, denen allerdings gezahlte Energiepflanzenprämien gegenüberstehen. Der durch den geringeren Energiegehalt bedingte Mehrverbrauch von Ottokraftstoffen sowie der ethanoleinsatzbedingte Preisanstieg sind Sondereffekte, die zu zusätzlichen Steuereinnahmen bei der Mineralöl- und der Mehrwertsteuer in Höhe von zusammen 687 Mill. Euro führen. Insgesamt können die öffentlichen Haushalte mit Mehreinnahmen in Höhe von 1,67 Mrd. Euro rechnen.
Die so ermittelte Wertschöpfung berücksichtigt nicht nur die Erzeugung von Bioethanol und der Nebenprodukte, sie erfasst vor allen Dingen auch die Verflechtung der Ethanolerzeugung mit den übrigen Bereichen der Volkswirtschaft, von denen Vorleistungen in Anspruch genommen werden. Der wesentliche Vorteil der Input-Output-Analyse besteht jedoch darin, dass über entsprechende Multiplikatoren die Auswirkungen der Investitionen sowie der zusätzlich geschaffenen Einkommen auf die Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern sowie Dienstleistungen miterfasst werden. Neben der inländischen Nachfrage wird auch eine Nachfrage nach Importgütern hervorgerufen.
Hintergrund der Studie ist das Aufzeigen der nicht zu vernachlässigenden Nebeneffekte durch den Aufbau neuer Wertschöpfungsketten, die durch politische Vorgaben entstehen, aber in der allgemeinen Diskussion untergehen. So haben Vorgaben gemeinsamer europäischer Energiepolitik und die entsprechenden gesetzgeberischen Aktivitäten der Bundesregierung zum Ziel, den Anteil von Biokraftstoffen am gesamten Kraftstoffverbrauch schrittweise zu erhöhen. Für das Jahr 2010 wird EU-weit ein Anteil von 5,75% über alle Kraftstoffarten angestrebt. Die Diskussion wird bisher dominiert von den energiepolitischen Zielen sowie den Auswirkungen auf die Landwirtschaft, die die Rohstoffe liefern soll, und den internationalen Handel (Abhängigkeit vom Öl!). Für die Wirtschaft der beteiligten Länder und deren öffentliche Haushalte ergeben sich ganz erhebliche Nebeneffekte: Der Aufbau neuer Wertschöpfungsketten - von der Getreideproduktion über die industrielle Ethanolerzeugung bis hin zur Kreierung von Blendkraftstoffen in den Unternehmen der Mineralölwirtschaft und deren Distribution an die Verbraucher - trägt nicht nur zu einem Anstieg der nationalen Wertschöpfung bei, sondern auch in einem ganz erheblichen Maße zu Einnahmen und Entlastungen der öffentlichen Haushalte. Die aktuelle Untersuchung des ifo Instituts hat diese Effekte mit Blick auf die Zieljahre 2007 und 2010 für den Einsatz von Bioethanol als Bestandteil des Ottokraftstoffs quantifiziert.
Weitere technische Informationen: Auch wenn unter technischen und ökonomischen Gesichtspunkten verschiedene Rohstoffe zur Bioethanolerzeugung in Deutschland eingesetzt werden können, wurden die Berechnungen zur Wertschöpfungskette exemplarisch für den Rohstoff Ethanolweizen durchgeführt. Dabei wurden zwei verschiedene Varianten gerechnet, wobei die zweite eine ausschließliche Versorgung mit Ethanol aus inländischer Erzeugung unterstellt.
Bei der Herstellung von Bioethanol aus Weizen fallen Nachprodukte an, die in getrockneter Form als hochwertiges Eiweißfuttermittel (DDGS) direkt oder indirekt auf dem Umweg über die Futtermittelindustrie in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen können. Damit kann Sojaschrot, das vom Weltmarkt zu importieren ist, ersetzt werden. Da DDGS unter Berücksichtigung des Proteingehaltes billiger angeboten wird, ergibt sich für die Futtermittelwirtschaft und damit letztlich für die Landwirtschaft ein Kostenvorteil, der sich auf etwa 50 Euro/Tonne verfütterten DDGS beläuft.
Die Mineralölwirtschaft verwendet Bioethanol für die Herstellung von Ottokraftstoff in zweierlei Weise: Es wird zur Erzeugung des Kraftstoffzusatzes ETBE eingesetzt, dieser ersetzt das bisher verwendete MTBE, das auf der Basis von Methanol erzeugt wurde und als weniger umweltverträglich gilt. Der größere Anteil von Ethanol geht als „Zumischung“ in den Kraftstoff ein, wodurch allerdings die Zusammensetzung insgesamt neu justiert werden muss. Ottokraftstoff der Zukunft wird aufgrund des im Vergleich zu Benzin niedrigeren Energiegehaltes von Ethanol auch eine leicht geringere Energiedichte aufweisen. Für 2007 dürfte damit der Verbrauch von Ottokraftstoff um 0,75%, für 2010 um 2,6% steigen. Da die Mineralölwirtschaft infolge des Einsatzes von Ethanol Mehrkosten gegenüber der bisherigen Produktionsweise zu verkraften hat, ist sie bestrebt, diese über den Markt wieder hereinzuholen. Die Mehrkosten, die 2007 knapp 0,5 Mrd. Euro und 2010 etwa 1,3 Mrd. Euro ausmachen dürften, könnten dann zu Preisanhebungen von 1,25 Cent/Liter und 3,14 Cent/Liter (jeweils inkl. MwSt) führen. Dieser Kalkulation liegt die Annahme zugrunde, dass „nicht mehr benötigtes“ Benzin mit deutlichen Preisabschlägen auf dem Weltmarkt abgesetzt werden muss (minus 25% und Logistikkosten).
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