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Nachhaltigkeit konkret
Das Praxisbeispiel Bioethanol auf der Grünen Woche 2009
Biokraftstoffe können nur dann dauerhaft zukunftsfähig genutzt werden, wenn sie nachhaltig sind – also umweltfreundlich, wirtschaftlich und sozial verträglich. Doch obwohl der Begriff „Nachhaltigkeit“ in aller Munde ist, bleibt seine Bedeutung oft abstrakt. Auf der nature.tec, der 2. Fachschau für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2009, leistete der BDBe einen Beitrag, um Nachhaltigkeit am Beispiel von Bioethanol zu konkretisieren. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften erläuterten und diskutierten bei der BDBe-Konferenz am 21. Januar 2009 verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit von heimischem Bioethanol.
Zum ausführlichen Bericht >>
Downloads (PDF):
Präsentation Dr. Uwe Lahl: Ölwechsel - nachhaltige Mobilität (0,3 MB) >>
Präsentation André Hamers: Bioethanol - wirtschaftlich nachhaltig (1,6 MB) >>
Präsentation Dr. Lutz Guderjahn: Bioethanol - ökologisch nachhaltig (0,8 MB) >>
Präsentation Micha Heilmann: Bioethanol - sozial nachhaltig (2 MB) >>
Hannover Messe Industrie 2008 - Sonderschau "Clean Moves"
- mit Unterstützung der Landwirtschaftlichen Rentenbank (www.rentenbank.de) -
Stand
Die deutsche Bioethanolwirtschaft war durch einen Gemeinschaftsstand des LAB e.V. und der Unternehmen Anklam Bioethanol GmbH & Co. KG, CropEnergies AG, fuel21 GmbH & Co. KG und Prokon Nord Energiesysteme GmbH in der Energiemix-Halle 27 der HANNOVER MESSE 2008 vom 21. bis 25. April 2008 vertreten.
Informationen zu den Unternehmen wurden in einer Endlosschleife präsentiert.
Clean Moves Konferenz
Im Rahmen der Sonderschau Clean Moves fand eine dreitägige Konferenz über umweltgerechte Mobilitätslösungen statt. Am Donnerstag, dem 24. April hat der LAB e.V. von 11:00 bis 13:00 einen Themenblock zu Bioethanol veranstaltet. Behandelte Themen waren:
• Markt- und politische Rahmenbedingungen
• Klimawandel und Nachhaltigkeit aus der Sicht eines Bioethanolherstellers
• Kraftstoffnormen bei Bioethanol
• Rohstoffe für Bioethanol: Getreide
• Rohstoffe für Bioethanol: Zuckerrüben
Kraftstoffe der Zukunft 2007
Tagungsbeiträge und Programm des 5. Internationalen Fachkongresses zu Biokraftstoffen am 26./27. November 2007 in Berlin.
Die Veranstaltung hat als größter europäischer Biokraftstoffkongress Leitfunktion - zugleich ist er ein beliebter Branchentreff.
Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
59. Sitzung am 12. November 2007 - Öffentliche Anhörung "Bioenergie/Ressourcenkonkurrenz"
geladene Experten:
- Prof. Dr.Dr. h.c. von Witzke, Humboldt-Universität zu Berlin
- Prof. Dr.-Ing. Martin Kaltschmitt, Insititut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft (IUE)
- Prof. Dr. sc. agr. Dr. h. c. Jürgen Zeddies, Universität Hohenheim
- Prof. Dr. Dr. h.c. Alois Heißenhuber, Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Landbaus
- Dr. Rüdiger Graß, Universität Kassel
- Hr. Hemmerling, Deutscher Bauernverband
Fragen und Stellungnahmen

Bioenergie am Scheideweg 2007
Praxiskongress BioEnergie für die Land-, Forst- und Energiewirtschaft mit begleitender Ausstellung in der Messe Cottbus am 09. und 10. Oktober 2007
Mit dem „Cottbuser Protokoll“, das die Bedeutung der Bioenergie in ihrer gesamten Breite darstellt und die jetzt nötigen Weichenstellungen auf den Punkt bringt, haben die 240 Teilnehmer des Cottbuser Praxiskongresses aus der Land-, Forst- und Energiewirtschaft aus insgesamt 8 europäischen Ländern ihre Positionen unterstrichen.
Biokraftstoffen wird bescheinigt, dass sie neben Verringerungen des spez. Kraftstoffbedarfs und Verkehrsvermeidung eine wichtige Grundlage für ein nachhaltiges Verkehrssystem sind. Aufgrund des Nachholbedarfs bei der Substitution von Ottokraftstoffen und der bis 2015 geltenden Steuerbefreiung für E85 erhält BioEthanol besondere Bedeutung.
Link zur Seite der Veranstalter
EU-Präsidentschaftskonferenz zu nachwachsenden Rohstoffen "Fuelling the Future" am 5./6. März 2007
Nürnberger Erklärung: Ehrgeizige Ziele zum Ausbau nachwachsender Rohstoffe festgelegt
Als Tankstelle der Zukunft bezeichnete Agrarstaatssekretär Dr. Gerd Müller die Möglichkeit, mit Biosprit Energie vom heimischen Acker in den eigenen Tank zu füllen. Die Automobilindustrie sei aufgefordert, durch eine Serienfertigung von Biokraftstoffmotoren und den Aufbau eines flächendeckenden Tankstellennetzes, dem Verbraucher den Einsatz heimischen Kraftstoffes zu ermöglichen.
Das Programm sowie die Vorträge finden Sie auf den Seiten des BMELV.
European Renewable Energy Policy Conference
Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft fand vom 29. - 31. Januar 2007 mit dem European Renewable Energy Council eine Konferenz zum Thema Erneuerbare Energien statt.
Themenschwerpunkte waren:
- Marktentwicklung von Erneuerbaren Energien und deren Beitrag zur europäischen Energiepolitik
- Das europäische Energiestrategie-Paket
- Weltweite Perspektiven für Erneuerbare Energien
Die Bedeutung von Biokraftstoffen wurde u.a. vom LAB-Geschäftsführer Hr. Klein in einem Statement vorgestellt.
"E85 in Deutschland - Marktentwicklung und Perspektiven"
Veranstaltung von C.A.R.M.E.N., dem Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo) und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) am 30. Januar 2007 in Kassel.
Die Vorträge können auf der Seite von C.A.R.M.E.N. e.V. heruntergeladen werden.
Ost-West-Agrarforum im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2007
Am diesjährigen 14. Ost-West-Agrarforum (OWA)zum Thema Landwirtschaft und Bioenergie am 19. und 20. Januar haben mehr als 1.400 Fachleute, darunter 28 Minister und Staatssekretäre sowie Wirtschaftsrepräsentanten aus 50 Ländern, teilgenommen.
ausgewählte Begleitveranstaltungen:
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Quelle: BMELV / Quabbe + Tessmann |
agrarpolitisches Symposium
„Bioenergie- Strategische Alternative oder Strohhalm für die europäische Landwirtschaft?" von IAMO
„The Potential of Bioenergy for Rural Development in Europe" der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)
Podiumsdiskussion mit Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer, EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel, dem russischen und chilenischen Landwirtschaftsminister sowie einem Staatssekretär aus Brasilien zum Thema „Landwirtschaft und Bioenergie - Ohne Landwirtschaft geht das Licht aus"
Fachsymposium "Biomasse als Ressource für die Welt – Fiktion und Wirklichkeit"; Einführungsvortrag der Internationalen Energieagentur (IEA)
Deutsch-Französische Konferenz "Biokraftstoffe: Sachstand und Perspektiven"
Am 17.01.2007 fand in der Französischen Botschaft die Auftaktkonferenz eines Zyklus von Veranstaltungen zu zentralen Energiefragen mit Vertretern aus Politik, Industrie und Forschung statt. Themen waren:
I. Die Anforderungen an Biokraftstoffe bis 2020. Mögliche politische Ziele und Handlungsinstrumente
II. Die Rolle der Industrie bei der Verbreitung von Biokraftstoffen der ersten Generation
III. Die Zukunft der Biokraftstoffe: die Entwicklung der zweiten und dritten Generation
Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse finden Sie hier.
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat die GTZ mit der Koordination der Konferenz und einer Studie zu den globalen Potenzialen von Biokraftstoffen beauftragt. Die Studie mit strategischen Handlungsempfehlungen auf nationaler und internationaler Ebene wurde vom Worldwatch Institute (WWI) in Washington erstellt. Sie wird voraussichtlich Ende 2006 im Verlag Earth Scan erscheinen. Eingang fanden dabei regionale Studien und Workshops in Europa, USA, China, Indien, Brasilien und Tansania, die von der GTZ erstellt bzw. durchgeführt wurden. Die Gesamtergebnisse standen im Mittelpunkt der internationalen Konferenz in Berlin. Die Länderberichte stehen auf der Internetseite der GTZ zur Verfügung.
Im November 2005 fand in Bonn eine Bioethanolkonferenz statt, die von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ausgerichtet wurde. Die Tagungsberichte stehen auf den Bioethanolseiten der FNR zur Verfügung.