Home
Biokraftstoff-Glossar
Formelsammlung
Nachrichten & Termine
Aktuell
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Presse-Service
Pressegrafiken
Bioethanol-Fakten
Bioethanol an der Tankstelle
E 10
E 85
Produktion
Geschichte
Produktionsprozess
Statistik
2010
2009
2008
2007
2006
Umwelt
Energiebilanz
Bioethanol - weltweit
Service
E 85-Tankstellen
Bioethanol für Kamine
Politik & Recht
Politik-Hintergründe
Biokraftstoff-Politik
Biokraftstoffquoten
Gesetzestexte
Normen
Fachinformationen
Forschungseinrichtungen
Literaturliste
Studien
Fachvorträge
Herstellerverzeichnis
BDBe
Aufgaben & Ziele
Vorstand & Geschäftsstelle
Mitglieder
Publikationen
Glossar K
Kalorie: Im amtlichen Gebrauch nicht mehr zulässige Einheit der Wärmemenge. Siehe -> Joule.

Kaltmaischverfahren: -> druckloser Stärkeaufschluss

Katalysator:
a) Stoff, der den Ablauf chemischer Reaktionen beschleunigt, ohne sich dabei selbst zu verändern. In der chemischen Industrie vielfältig eingesetzt. Weit verbreitet in der Biochemie und bei allen Lebewesen (-> Biokatalysatoren).
b) Vorrichtung zur Abgasentgiftung bei Kraftfahrzeugen mit Platin als wirksamer Substanz. Verwandelt Stickoxide in Stickstoff sowie Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe in Kohlendioxid und Wasser (Dreiwege-Katalysator).

Klopfen: Verbrennungsstörung durch ungewollte zu schnelle Zündung des noch nicht verbrannten Restgases im Motorzylinder. Als Folge entsteht ein zu hoher Druckanstieg, der zum hörbaren Klopfen bei niedriger oder zum nichthörbaren (sog. Hochgeschwindigkeitsklopfen) bei hoher Motordrehzahl führen kann.

Klopffestigkeit: wichtige Qualitätseigenschaft von Ottokraftstoffen, gemessen in -> Oktanzahlen.

Klopfsensor: Vorrichtung zur Erkennung der Gefahr einer klopfenden Verbrennung und zur entsprechenden Gegensteuerung.

Kohlendioxid (CO2 ): Endprodukt der Verbrennung jedes kohlenstoffhaltigen Materials und Ausgangsprodukt des Aufbaus pflanzlicher Biomasse durch Photosynthese. Nachwachsende Rohstoffe reduzieren dieses Problem durch Recycling des CO2.

Kohlenhydrate: Vielfältige Gruppe von Zuckern und Speicherkohlen¬hydraten (Stärke, Inulin) sowie Gerüstsubstanzen der Pflanzen (Cellulose, Hemicellulose). Hauptmenge der pflanzlichen Biomasse. Aufgebaut aus Kohlenstoff (C) und Wasser (H20).

Kohlenwasserstoffe: aus Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H) aufgebaute chemische Verbindungen. Benzin, Dieselkraftstoff und Heizöl sind solche "HC-Stoffe". Kohlenwasserstoffe (-> Abgase) als unverbrannte und durch nicht vollständige Verbrennung veränderte Kraftstoffbestandteile finden wegen ihrer Gesundheits- und Umweltschädlichkeit (-> Photooxydantien) besondere Aufmerksamkeit im heutigen Kraftfahrzeugverkehr (-> Benzol).

Konversion: Umwandlung eines Stoffes in einen anderen, z.B. pflanzlicher Rohstoff in Bioethanol.

Konversionsanlagen:
a) Anlagen zur Herstellung von Bioethanol aus pflanzlichen Rohstoffen im Sinne kompletter Bearbeitung,
b) Anlagen der Mineralölindustrie, in denen -> Crackverfahren angewendet werden.
Kosolvens: Lösungsvermittler. Stoff, der die Lösung eines anderen Stoffes in einem dritten vermittelt.

kPa: KiloPascal; Maßeinheit für Dampfdruck nach DIN EN 228.
<< zurück zum Anfang